Brain Circulation in Kärnten – Neueinwanderung in das österreichische Ausbildungssystem

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Jäger, Norbert; BEd. Ing. MA Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Albaner, Birgit; MMag. Prof.
Embacher, Andrea; Mag. Prof.
Niederer, Elisabeth; Mag. Dr. Prof.
Ogris-Stumpf, Gerda; Mag. BEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Wintersteiger, Johann; BEd Dir. MA
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Die auf drei Jahre angelegte Begleitforschung zum nachfolgend dargestellten Projekt mit bildungspolitischem Hintergrund bietet die Möglichkeit, ein bis dato nahezu unerforschtes berufspädagogisch relevantes Thema von Grund auf zu analysieren.
Die Begleitforschung eines berufsfeldbezogenen Themas ist aus bildungs- und forschungspolitischer Perspektive für das Department für Berufspädagogik relevant, da dadurch die Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis Erkenntnisse in neuen Feldern gewonnen werden können.
Die Ergebnisse des Forschungsprojekts werden für Studierende im Bereich der Berufsschulen und berufsbildenden Schulen (Bachelorstudien: FSES und DATG) in den Themen Diversität und Migration einfließen.
Von besonderer Bedeutung ist die Berücksichtigung der Forschungsergebnisse hinsichtlich einer Ausarbeitung berufsfeldbezogener Maßnahmen zur strukturellen Prävention von Bildungsbenachteiligung in Österreich. Jene Maßnahmen, welche sich im Rahmen der Begleitforschung als erfolgreich klassifizieren, könnten theoretisch im direkten Verhältnis auf Jugendliche in Österreich angewandt werden.
Dem vom Bildungsministerium vorgegebenen bundesweiten Schwerpunkt Integration/Inklusion sowie Bildungsbenachteiligung wird damit ebenfalls Rechnung getragen.

Zum Forschungsprojekt:
Die geplante Durchführung einer sozialwissenschaftlichen Begleitforschung eines für Kärnten einzigartigen und innovativen Entwicklungsprojektes bietet für alle beteiligten AkteurInnen hohen Nutzen. Zum einen bekommt das PH-Forschungsteam der Berufspädagogik erstmals die Möglichkeit, die Entwicklung des Projektes auf allen Ebenen und in allen Phasen von Beginn an hinsichtlich relevanter Aspekte der Berufsbildung zu begleiten, dokumentieren und zu analysieren. Zum anderen kann das Forschungsinteresse der Projektträger zur inhaltlichen Weiterentwicklung einzelner Phasen beitragen, sodass letztlich die spanischen Jugendlichen in ihrer schulischen, beruflichen und sozialen Integration in Kärnten unterstützt werden. Darüber hinaus können die Interessen der Betriebe aus wirtschaftlicher Perspektive beleuchtet werden. Selbst die Herausforderungen der Berufsschule werden aufgezeigt. Und schließlich wird es das erste Forschungsprojekt zu „Talents for Europa“ in Österreich, möglicherweise im gesamten deutschen Sprachraum sein.
Insgesamt ist es für das Forschungsteam von besonderer Bedeutung, dass für jene Jugendlichen, die bereits in Österreich leben, konkrete Gelingensfaktoren aus berufsbildender Perspektive aus dem Projekt als Basismodell abgeleitet werden können.
Dies ist besonders hinsichtlich einer notwendigen Prävention von Bildungsbenachteiligung von höchster Priorität im Forschungsprojekt.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Abschlussjahr:

Sachgebiete: