Make research work

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Waid, Albin; Dr. BA BEd
Projektleitung intern
Waid, Albin; Dr. BA BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Als Anwendungsfeld einer Positiven Pädagogischen Psychologie bietet sich auch die Forschungslehre in der Lehrerinnenbildung dafür an, hochschuldidaktische Innovationen zu entwickeln und rigoros empirisch zu beforschen. Betroffene wissen, dass Forschungslehre in der Lehrerinnenbildung für alle Beteiligten motivational, inhaltlich und auch methodisch-didaktisch im Hinblick auf (1) Lernwirksamkeit, (2) Anschlussfähigkeit und (3) Nachhaltigkeit eine besondere Herausforderung darstellen kann (Waid, 2018), gerade auch im Hinblick auf sich stets verändernde Rahmenbedingungen. Waren bisher im Curriculum der Volksschullehrerinnenausbildung an der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz noch kontinuierliche Lehrveranstaltungen zur Einführung in eine selbst gewählte Forschungsmethode mit einem chronologisch und inhaltlich an- und abschließenden Seminar zum Verfassen einer Bachelorarbeit vorgesehen, so stehen Studierende und Lehrende mittlerweile vor der Herausforderung, dass im Curriculum für den Studiengang Primarstufe die Vermittlung von Forschungsmethoden nunmehr im siebten Semester und damit parallel zum Entstehungsprozess der Bachelorarbeit angesetzt wird. Dadurch stellen sich aktuell folgende Fragen: Gibt es in einer Bachelorarbeit einen empirischen Teil, ja oder nein? Wie kann es Lehrenden gelingen, Forschungslehrveranstaltungen als ein wissenschaftlich-methodologisches Propädeutikum (Reitinger, 2018, persönliche Korrespondenz) zu begreifen und auch dementsprechend zu gestalten? Wie können angehende Primarstufenlehrerinnen und Primarstufenlehrer dazu angeregt werden, ein basales Verständnis von unterschiedlichen Forschungsparadigmen zu entwickeln und diesen Prozess als eine für ihre zukünftige Tätigkeit wichtige Schlüsselqualifikation zu begreifen? Wie gelingt es Lehrenden, bei Studierenden Bewusstseinsbildung im Hinblick auf Forschen als komplexe Tätigkeit und die Notwendigkeit kontinuierlicher Arbeit und Überarbeitung im Sinne eines zyklischen Forschungsprozesses zu befördern? Wie kann in der Forschungslehre auch bei sehr unterschiedlichen Vorerfahrungen und Einstellungen der Studierenden Anschlussfähigkeit von den Lehrenden hergestellt werden (Waid, 2018)? Diesen Fragen wird in der entwicklungssensiblen Gestaltung, Begleitung und Evaluierung von Forschungslehrveranstaltungen auf der Grundlage reflektierter Hochschullehre unter pädagogisch-psychologischen Gesichtspunkten empirisch nachgegangen. Dabei stehen neben inhaltlichen, methodischen und didaktischen Fragen vor allem auch psychologische Gesichtspunkte im Vordergrund, die für erfolgreiches wissenschaftliches Arbeiten und auch für die Begleitung bei der Entwicklung dieser Fähigkeiten zwar entscheidend, doch in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit diesem Thema bis dato deutlich unterrepräsentiert sind (Bolker, 1998; Silvia, 2007). Make research work will im Sinne einer Positiven Pädagogischen Psychologie diese Lücke in Form innovativer hochschuldidaktischer Formate, ihrer theoriegeleiteten Gestaltung, Dokumentation und Evaluation schließen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Abschlussjahr:

Sachgebiete: