Projektdetails
Gahleitner, Gerhard;
Hofer, Otto;
Hunger, Franz;
Schuster, Florian;
Ziel ist es, „transformative literacy“ zu entwickeln, die auch Werteorientierungen umfassen und zu Kompetenzen im Sinne des „VOPA+“ – Modells führen. Veränderungs- und Transformationsprozesse sollen somit angestoßen werden, um nach Stanszus et al. (2017, S. 7f) Verhaltensroutinen zu durchbrechen und die Einstellungs-Verhaltens-Lücke zu verringern.
Dazu wurde ein Fragebogen entwickelt, der allen Masterstudierenden im 1. Semester im Rahmen der Lehrveranstaltung Erziehung und Bildung vorgelegt wird. Die Ergebnisse werden dann in Bezug zu den Curriculumsanalysen gesetzt, um ggf. Informationen für die neu zu entwickelnden Curricula zu erhalten.
Das erkenntnisleitende Interesse dieser Pilotstudie bezieht sich darauf, wie Studierende den per se herausfordernden Berufseinstieg mit der zusätzlichen zeitlichen Belastung eines Masterstudiums in der Induktionsphase erleben und bewältigen. Als Vergleichsgruppe dienen die Studierenden, die die Variante eines Vollzeitstudiums gewählt haben.
Methodologisch wird die Studie sowohl im quantitativen wie auch im qualitativen Bereich verortet sein. Quantitativ werden mittels Fragebogenerhebungen unabhängige Variable (wie Geschlecht, Berufstätigkeit etc.) und abhängige Variable mit Skalen zu Konstrukten wie Persönlichkeitseigenschaften, Belastungsfaktoren, etc. erhoben.
Da es sich auch um eine Studie mit explorativem Charakter handelt, werden im Sinne einer Datentriangulation leitfadengestützte Interviews mit den Studierenden geführt.
In dieser nun letzten Phase werden Detailergebnisse aufgearbeitet und publiziert.