Forschungsschwerpunkt: Schulentwicklung

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk. / 6700 Institut für Educational Governance
Pelzmann, Brigitte; ILn Mag. Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Projektleitung intern
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Pelzmann, Brigitte; ILn Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Sturm, Hildegard; Mag. OStR Prof. / 1700 Institut für Schulentwicklung und Schulmanagement
Externe Projektmitarbeiter/innen
Mayr, Andrea Theresia; Prof. Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Seit dem Schuljahr 2017/18 werden im Projekt „Grundkompetenzen absichern (GRUKO)“ bundesweit Pflichtschulen unterstützt, deren Schüler_innen bei den Bildungsstandardsüberprüfungen zu mindestens 20% die Bildungsstandards nicht erreicht haben und deren Schulergebnis unter ihrem jeweiligen Erwartungswert liegt. Ziel dabei ist es, den Anteil an Schüler_innen, die die Grundkompetenzen in den Domänen Deutsch, Mathematik und Englisch erreichen, zu steigern. Die Begleitung erfolgt mittels einer mehrjährigen individuell zugeschnittenen Begleitung der Einzelschulen durch multiprofessionelle Teams bestehend aus Schulentwicklungsberater_innen, Schulpsycholog_innen und Fachdidaktiker_innen. Damit handelt es sich um Schulentwicklungsbegleitung in besonders herausfordernden Kontexten, was aus unserer Sicht eine intensive begleitende Evaluation nötig macht. Zentraler Fokus der hier beantragten Begleitstudie ist, die Gelingensbedingungen für die Kooperation zwischen den Schulen und der durchführenden multiprofessionellen Teams zu identifizieren. Zu diesem Zweck werden sowohl die Mitglieder der multiprofessionellen Teams (Schulentwicklungsberater_innen und Schulpsycholog_innen) als auch Akteur_innen der teilnehmenden Schulen mittels qualitativer Methoden befragt. Unter anderem wird thematisiert, wie der Prozess der Aufnahme der Kooperation und der Ursachenanalyse erlebt wurde. Auch soll beleuchtet werden, wie der gesamte Prozess von den verschiedenen Akteursgruppen (Schulleitungen, Lehrpersonen, Schulentwicklungsberater_innen, Schulpsycholog_innen) erlebt wurde. Ebenfalls soll Augenmerk auf die Entwicklung, die sich innerhalb des multiprofessionellen Teams ergeben hat, gelegt werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Heimgartner, Arno; Univ.-Prof. Mag. Dr. / Universität Graz
Projektleitung intern
Auferbauer, Martin; Mag.phil. PhD. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gspurning, Waltraud; Mag.a Dr.in / Universität Graz
Lederer-Hutsteiner, Thomas; Mag. / x-sample
Mayr, Andrea; Mag.a Dr.in / Universität Graz
Kooperationspartner
CARITAS
ISOP Innovative Sozialprojekte GmbH
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Das Angebot der Schulsozialarbeit existiert in der Steiermark seit mehr als zwanzig Jahren und wurde – ausgehend von ersten Pilotprojekten – mittlerweile auf mehr als hundert Schulen (überwiegend der Sekundarstufe I) in allen sieben Bildungsregionen der Steiermark ausgeweitet.
Im Auftrag des Landes Steiermark führte der Arbeitsbereich Sozialpädagogik der Karl-Franzens-Universität Graz in Kooperation mit dem außeruniversitären Forschungsinstitut x-sample im Zeitraum 2015 bis 2018 eine Evaluation der Schulsozialarbeit in der Steiermark durch. Im Fokus der Evaluation stand die Erforschung von Wirkungen der Schulsozialarbeit. Der Komplexität von Wirkungen Rechnung tragend, wurde ein mixed-methods-Ansatz gewählt, der etwa Onlinebefragungen mit teilstandardisierten Interviews, mit ethnografischen Besuchen oder Analysen diverser Dokumentationen verband. So wurden qualitative und quantitative Ergebnisse erzielt, die Wirkungen von Schulsozialarbeit aus Sicht verschiedener Akteur/innen und vor dem Hintergrund bestehender Rahmenbedingungen thematisieren.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Pretis, Manfred; Dr. Prof.
Projektleitung intern
Kopp-Sixt, Silvia; MA BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Mit 1. September 2018 startet das Erasmus+ Projekt „CIL – Common Inclusive Language“ im Rahmen der Key Action „Cooperation for innovation and the exchange of good practices“. Gemeinsam mit neun nationalen und internationalen Projektpartner/innen setzt sich die Pädagogische Hochschule Steiermark in diesem Rahmen zum Ziel, Partizipation und Inklusion in schulischen Settings für alle Beteiligten in und rund um Schule und Unterricht zu erforschen und weiterzuentwickeln. Dies vollzieht sich unter besonderer Berücksichtigung der Praxis einer gemeinsamen Sprache auf Basis der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit in der Version für Kinder und Jugendliche (ICF-CY, Deutsche Version: https://www.dimdi.de/dynamic/de/klassifikationen/icf/) der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Ziel des Projekts ist es, ein Ressourcenpaket in vier Modulen für Schüler/innen, Erziehungsberechtigte, Lehrpersonen, Schulleitungen und Berufsgruppen in den interdisziplinären Teams an Schulen zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren. Der Projektzeitraum erstreckt sich über drei Jahre.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Koch-Reißer, Nicole; MA.
Projektleitung intern
Koch-Reißer, Nicole Maria; M.A. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Rossegger, Daniela; MA.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
ARGE Bildungsforschung
Laufzeit
2008 – 2010
Beschreibung
An der PVS gibt es unterschiedliche Schulmodelle, die auf die Bedürfnisse der Eltern eingehen. Mittels Elternbefragung soll die subjektive Wahrnehmung der Eltern erhoben werden. Die Elternbefragung soll Impulse für die Schulentwicklung im Rahmen des Schulprogramms liefern. Die Schulmodelle an der PVS sollen aufgrund der Befragung weiterentwickelt werden. Welche Zusammenhänge bestehen zwischen den Erwartungen an die Schule und dem akademischen Hintergrund der Eltern unserer Schule in Bezug auf die 5 Qualitätsbereiche des Schulprogramms? Hypothesen sind, dass Eltern mit akademischer und nichtakademischer Ausbildung unterschiedliche Erwartungen im Hinblick auf Leistung haben. Eltern mit akademischer und nichtakademischer Ausbildung haben weiters unterschiedliche Erwartungen bezüglich des Aspektes Schule als Gesprächsthema im Elternhaus. Und Eltern mit pädagogischer und nichtpädagogischer Ausbildung haben unterschiedliche Erwartungen bezüglich der Berücksichtigung der Stärken und Schwächen des Kindes.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Luttenberger, Silke; HS-Prof. Mag. Dr. BEd
Projektleitung intern
Luttenberger, Silke; HS-Prof. ILn Mag. Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Karl-Franzens-Universität, Institut für Psychologie
Laufzeit
2015 – 2016
Beschreibung
Im Projekt „Mobile Learning“ werden Konzepte für den didaktischen Einsatz von Tablet PCs in Sekundarstufe I und teilweise Primarstufe entwickelt, eingeführt und überprüft. Im beantragten Projekt werden die Rahmenbedingungen und der Erfolg der Einführung und des Einsatzes von Tablet PCs anhand von drei Zielen überprüft:
1. Förderung und Verbreiterung der didaktisch sinnvollen Nutzung neuer Technologien am Beispiel des Tablet-Einsatzes im Unterricht durch ein schulartenübergreifendes Peer-Learning Prinzip,
2. nachhaltige Verankerung von E-Learning an den teilnehmenden Schulstandorten durch das Schaffen eines breiten Commitments am Standort,
3. Qualifizierung der Einsteiger-Schulen und der Lehrpersonen, damit diese zu einer weiteren Verbreiterung beitragen können.
Die Evaluation richtet im Sinne einer Kontext/Input- und einer formativen Evaluation besonderes Augenmerk darauf, Erfolgsfaktoren für die didaktisch sinnvolle Einführung von Tablet PCs in den Schulen zu bestimmen. Die drei oben genannten Ziele werden in einem Längsschnittdesign mit zwei Zeitpunkten untersucht. Es wird eine Verschränkung unterschiedlicher Evaluationsmethoden gewählt:
Projektbeginn: Die Zielvorstellungen und die vorhandenen materiellen und personenbezogenen Ressourcen werden über standardisierte Erhebungen erfasst. Zusätzlich wird ein Leitfaden für Koordinator/inn/en für die Beobachtung des Tablet-Einsatzes im Unterricht entwickelt.
Projektende: Es wird erfasst, inwiefern die Zielvorstellungen eingelöst werden konnten.
Zusätzlich werden drei bis vier Schulen exemplarisch ausgewählt und es werden in Fallstudien anhand dieser Schulen Erfolgs- und Risikofaktoren für die Einführung und Nutzung von Tablet PCs bestimmt sowie Best-Practice-Modelle aufgezeigt. Dazu werden Interviews durchgeführt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Schrammel, Sabrina; Mag.
Projektleitung intern
Preiner, Bernd; MA BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kolleritsch, Kornelia; MA BEd
Winter, Maria; Dr.
De Fontana, Olivia; Mag.phil.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Leimstättner, Brigitte; Dr. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Ortner-Lidy, Irma; Mag. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Schrammel, Sabrina; Mag. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Kooperationspartner
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Universität Innsbruck, Institut für Lehrer/innenbildung und Schulforschung
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
In diesem Forschungsprojekt wird der Frage nachgegangen, inwieweit Schulleiter/innen im Kontext der Schulentwicklung Problemfelder ihrer Tätigkeiten beschreiben können und wie sie dabei mit diesen Herausforderungen umgehen.
Des Weiteren ist von Interesse, welche spezifischen Lernherausforderungen sich daraus ableiten lassen, die wiederum in methodisch-didaktischen Settings (problemorientiertes, kasuistisches und forschungsorientiertes Lernen) einer Führungsausbildung für Schulleiter/innen Anwendung finden können.
Die theoretischen Grundlagen bilden die Theorie der Praxeologie nach Bourdieu (1979), der kritischen Professionalisierung nach Messerschmidt (2013) sowie der lerntheoretischen Verortung nach den fünf Wissensbereichen von W. Herzog (2007). Methodologisch ist das Projekt im Paradigma der qualitativen Bildungsforschung verortet. Es zielt darauf ab, ausgehend von den Beschreibungen der Handlungspraxis von Schulleiter/innen, strukturelle Bedingungen in Verwobenheit mit (berufs-)biografisch angeeigneten Dispositionen zu erfassen und zu analysieren. Dabei werden durch das Durchführen von Leitfadeninterviews und deren Auswertung mittles qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring (2013) Ergebnisse erwartet, die Rückschlüsse auf eine Identifizierung von Problemfeldern von Schulleitungspersonen ergeben. Um eine noch genauere Beschreibung dieser Problemfelder zu bekommen, sind in einem zweiten Schritt Gruppendiskussionen vorgesehen.
Es sind gesamt 14 Interviews projektiert, wobei die Strategie des maximalen Vergleichs verfolgt wird. Das heißt, es werden Schulleiter/innen unterschiedlicher Schultypen interviewt. Das Sample umfasst je zwei Direktor/innen aus dem Bereich der Volksschulen, der Neuen Mittelschulen, der Allgemein bildenden höheren Schulen, der Berufsschulen und der Berufsbildenden höheren Schulen mit den technischen, kaufmännischen und wirtschaftskundlichen Zweigen.
Im Zuge des Forschungsprojekts werden dabei Fallanalysen erarbeitet, die in weiterer Folge auch für Fort- und Weiterbildungszwecke im Rahmen der schulischen Führungskräfteentwicklung, nach entsprechender methodisch-didaktischer Adaption, genutzt werden können.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Seethaler, Elisabeth; B.Ed. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Seethaler, Elisabeth; B.Ed. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2010 – 2018
Beschreibung
Inhalt
Ausgehend von dem geltenden Experten-Paradigma der Lehr-Lernforschung wurden und werden die Persönlichkeitsdispositionen allgemeine Selbstwirksamkeit, bereichsspezifische Lehrer-Selbstwirksamkeit und proaktive Einstellung sowie die Dimensionen erfolgreicher Klassenführung nach dem Linzer Konzept der Klassenführung bei Lehramtsstudierenden von Beginn ihres Studiums bis zum Ende und darüber hinaus in ihrem Arbeitsfeld Schule im Rahmen einer Langzeitstudie erhoben. Im Fokus steht die Frage, inwieweit Selbstwirksamkeit und/oder bereichsspezifische Lehrer-Selbstwirksamkeit und/oder pro aktive Einstellung untereinander und mit den drei Dimensionen erfolgreicher Klassenführung („Unterricht gestalten, Verhalten kontrollieren, Beziehungen fördern” aus dem Linzer Konzept zur Klassenführung) von Studierenden im
Rahmen ihrer Schulpraxis und später im Rahmen ihrer unterrichtlichen Tätigkeit als Lehrperson in Verbindung stehen. Die erste Projektphase (2010 bis 2012) erstreckte sich von Studienbeginn der Probandinnen und Probanden bis
zum Ende des vierten Semesters. In einer zweiten Phase (2012 bis 2015) wurden die Lehramtsstudierenden bis zum Abschluss ihres Studiums begleitet. In Phase III (2015-2018) werden die Absolventinnen und Absolventen der
Stichprobe, die mittlerweile ein bis drei Dienstjahre in einer Schule absolviert haben, erneut hinsichtlich der oben angeführten Persönlichkeitsdispositionen und ihrer Verbindung zum pädagogischen Handeln als ausgebildete Lehrperson im Berufsfeld Schule befragt.
Methode
Die Langzeitstudie (seit 2010) beinhaltet quantitative und qualitative Erhebungen mit bisher neun Messzeitpunkten und 11 verschiedenen Messinstrumenten bzw. Verfahren. In die Untersuchung sind 309 Studierende, 333 Lehrende und
bislang 10.086 SchülerInnen aus ca. 60 Schulen eingebunden.
Dissemination
Die bisherigen Ergebnisse aus Phase I und II belegen: Zwischen Selbstwirksamkeit, Lehrer-Selbstwirksamkeit und proaktiver Einstellung und pädagogischem Handeln bestehen statistisch relevante Zusammenhänge.
Die aus dem Projekt gewonnenen Erkenntnisse aus Phase II werden derzeit publiziert. Die Untersuchung im Rahmen von Phase III ist aktuell in Vorbereitung und wird um zusätzliche Instrumente zur Erhebung der Persönlichkeitsdispositionen erweitert. Für die Einschätzung des pädagogischen Handels werden als Instrumente der bisherige Linzer Diagnosebogen zur Klassenführung, das für die Studie erstellte Instrument zur Erhebung des pädagogischen Könnens
sowie weitere Tests zur Erfassung des pädagogischen Wissens eingesetzt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Bauer, Jürgen; Dipl.-Päd. MA.
Projektleitung intern
Bauer, Jürgen; Bakk.phil. Dipl.-Päd. MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2018
Beschreibung
Die Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig wurde im April 2013 vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK), heute BMBF, gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Steiermark mit der Koordination eines Begleitungsprozesses zur „Schulentwicklungsbegleitung der Pilotschulen des Schulversuchs PTS 2020” beauftragt. Die Beauftragung umfasst folgende Punkte:
Fortbildungsplanung und -durchführung auf regionaler und überregionaler Ebene
Schulentwicklungsbegleitung auf regionaler und überregionaler Ebene
Erarbeitung eines Evaluationskonzeptes in Abstimmung mit dem BMBF
Evaluierung des Schulversuchs
Erstellung eines Berichts über die Durchführung des Schulversuchs
Teilnahme an den Steuergruppensitzungen
laufenden Abstimmung mit dem BMBF im Hinblick auf den Schulversuch
Zusammenführung aller Diskussionsprozesse und Ergebnisse

Erstellung eines Endberichtes an das BMBF Ziel des Schulversuchs ist die Attraktivierung des Schultyps. Durch die Evaluierung des Schulversuchs soll erhoben werden, ob der Schultyp einerseits attraktiver wird (für alle im System beteiligten). Andererseits soll die Evaluierung aufzeigen, was gut funktioniert hat, aber auch den Bedarf der Schulen sichtbar machen. Die Evaluierung erfolgt ausschließlich durch die PH Salzburg. Als Basis für das Forschungsprojekt dient die Methode der Aktionsforschung. Alle im Schulversuch beteiligten Personen (Mitglieder der Strategiegruppe gleichsam wie alle Personen an den Schulen) werden als Expertinnen und Experten einer lernenden Organisation gesehen.

Folgende Forschungsfragen sollen beantwortet werden:
Wie wirken sich die organisatorischen Vorgaben (Phasen, Modularisierung, spätere Zuordnung in Fachbereiche, neue übergeordnete Fachbereiche) auf das System Schule aus?
Mit welchen Herausforderungen sehen sich die im System agierenden Personen konfrontiert?
Welcher Mehrwert ist für die im System agierenden Personen aus ihrer Sicht erkennbar?

Der Schulversuch bietet die Möglichkeit, neben den drei Vernetzungstreffen den Schulversuch mittels Onlinebefragung zu vier Zeitpunkten zu evaluieren.

Die Befragungen finden jeweils nach den Phasen statt. Hier werden je nach Bedarf folgende Zielgruppen befragt:
Schulleiterinnen und Schulleiter
Lehrerinnen und Lehrer
Schülerinnen und Schüler
Erziehungsberechtigte

Zusätzlich werden bei Bedarf noch Interviews geführt. Die Ergebnisse aus den Evaluierungen werden in einem Endbericht offengelegt.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Pelzmann, Deborah; B.Ed. OStR
Projektleitung intern
Pelzmann, Deborah; B.Ed. OStR
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2016
Beschreibung
Nach acht Jahren „Atelierunterricht” beschreitet die Praxisvolkschule der Pädagogischen Hochschule Stefan Zweig neue Wege. Als Praxis- und Forschungsschule sieht sie ihre Aufgabe auch darin, neue Lehr- und Lernformen auszuprobieren, zu entwickeln bzw. weiterzuentwickeln. Die Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig hat sich in theoretischen Fragen von der Universität Salzburg beraten und begleiten lassen. Einige
Workshops zur Selbstbestimmungstheorie nach Deci & Ryan von Frau Dr. Martinek halfen den Lehrenden der Schule dabei, Wissen zur Selbstorganisation zu erlangen, welche die Grundlage der Lernwerkstätten bildet.
In diesem Zusammenhang war es auch zentral, für die Lehrenden den Begriff „Selbstorganisation” genau zu definieren. Dazu wurde u.a. auf folgende Zugänge zum Terminus zurückgegriffen: Anne Levin und Arnold (2009, 154-
155) zufolge bezieht sich Selbstregulation darauf, dass Lernende wesentliche Entscheidungen über Inhalt, Zeitpunkt, Form und Ziel des Lernens treffen.
Es geht dabei jedoch nicht um ein Maximum in allen Bereichen, sondern darum, dem/der Lernenden Handlungsspielräume zu eröffnen. Herold und Herold (2011, S. 28) meinen, dass bei Selbstregulation nicht im Vordergrund steht, dass sich Schüler und Schülerinnen ihren Schulalltag und das, was sie lernen sollen, inhaltlich und formell selbst organisieren, „sondern, dass die Selbstorganisation von Systemen (…) im pädagogischen Alltag und bei Lernprozessen berücksichtigt wird.”
Wissenschaftliche Evaluation
Zu Beginn der Umsetzung des Lernwerkstättenkonzeptes wurde 2013 eine Ist-Stand- Erhebung zu Themen wie Autonomie, Selbstwirksamkeit, Differenzierung, Selbstregulation beim Lernen, Konzentration, Lernklima, Freude an der Schule und soziale Aspekte durchgeführt. Befragt wurden 83 Schülerinnen und Schüler aus 2 zweiten und aus 2 ersten Klassen, wobei die ersten Klassen erst kurz vor der Befragung in den Lernwerkstättenbetrieb eingeführt wurden. Die Interviews wurden von Studierenden der Pädagogischen Hochschule durchgeführt, die wissenschaftliche Auswertung von der Universität Salzburg. Die Ergebnisse zum ersten Erhebungszeitpunkt waren sehr positiv und belegten, dass das schulische Angebot von den Lernenden sehr geschätzt wurde. Zum zweiten Erhebungszeitpunkt im Schuljahr 2015 wurden sowohl die Schüler und Schülerinnen, als auch die Eltern befragt. Die Ergebnisse sind in einem Forschungsbericht von Frau Dr. Martinek festgehalten. Im Sommersemester 2016 werden die Ergebnisse für die Kollegenschaft aufbereitet und weitere Forschungsfragen erarbeitet.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Moser, Irene; Dipl.-Päd. MA.
Projektleitung intern
Moser, Irene; Dr. Dipl.-Päd. MA.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Im Projekt machen sich Schulen auf ihren individuellen Weg, um die Inklusion aller Schülerinnen und Schüler, unabhängig von Behinderung, Armut, Migration oder anderen Herausforderungen, zu verbessern. An der Praxis Neuen Mittelschule der PH Salzburg arbeitet ein Team im Rahmen ihrer Schulentwicklung mit dem Index für Inklusion. Zehn Partnerschulen in Deutschland, Österreich, Finnland, Spanien und Belgien werden im Gesamtprojekt mittels Coaching unterstützt. Die Partnerschaft besteht aus sieben unterschiedlichen Einrichtungen, die im Bereich Inklusion, Bildungsarbeit oder Lobbying für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf tätig sind. Am Ende des Projekts werden folgende Ergebnisse an deren Schulen und für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung stehen:
Beratungsleitfaden
Fortbildungseinheiten
Video-Clips
Beschreibung (engl.)
It is a strategic partnership for three years funded by the European Union in order to help schools to find their individual ways – supported by coaches and training modules – to become inclusive to as many pupils as possible despite special needs, poverty, migration background or other issues. Our partnership consists of 7 different organizations that are active in the field of general education and/or provide and lobby for services to children with special needs and of 10 general and special schools in Germany, Austria, Finland, Spain and Belgium. At the end of the project the partners will have developed and produced for theuse in other schools and their staff
A coaching manual on inclusion
Training modules
Video-Clips
URL
Bericht