Kategorie: Sozialpsychologie

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
LEEB-BRANDSTETTER, Renate; Mag. BEd MA.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pöschko, Heidemarie; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Die Studie geht der Frage nach, welche Einstellungs- und Verhaltensänderungen bei Lehrkräften – bezogen auf selbstwirksames Unterrichtshandeln – durch den Besuch des dreisemestrigen Lehrgangs „Systemisches Coaching im pädagogischen Kontext“ initiiert werden. Die Persönlichkeitsstruktur von Lehrpersonen stellt, neben fachlicher und methodischer Kompetenz, einen wesentlichen Faktor für schülerzentrierten, gelungenen Unterricht sowie für effektives Schüler/innen Lernen. Die Qualität von Lernprozessen wird durch Reflexion eben dieser und einem evozierten Perspektivenwechsel punkto dem eigenen pädagogischem Handeln erhöht.
Weiters wird der Frage nachgegangen, welche Rahmenbedingungen Lehrpersonen brauchen, damit sich Einstellungs- und Verhaltensänderungen – bezogen auf das eigene pädagogische Handeln – zeigen.
Forschungsziel ist die Variabilität der unterschiedlichen Ausprägungen von Einstellungs- und Verhaltensänderungen abzubilden und daraus eventuelle Maßnahmen für Fort-und Weiterbildung abzuleiten.
Die geplante Begleitforschung ist als qualitative Studie konzipiert und wird – parallel zum laufenden Lehrgang – im Zeitraum September 2016 bis Juni 2018 durchgeführt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Lindner, Doris Maria; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Aygün, Adem; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Aygün, Adem; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Das hier vorgeschlagene qualitative Teilprojekt analysiert aus dem Blickwinkel der kritischen Vorur-teilsforschung, wie Jugendliche mit Vorurteilen und Stereotypen in Bezug auf ihre ethnische und religiöse Herkunft umgehen. Der Vorurteilsbegriff steht dabei für starre und pauschale negative Einstellungen gegenüber Gruppen oder Einzelnen, die mit bestimmten Gruppen assoziiert werden. So entstehen oft durch Zuschreibungsprozesse Stigmatisierungen und Ausgrenzungen. Alterität und Fremdheit sind dabei nur eine Möglichkeit, wie Menschen eine Beziehung interpretieren.
Vor dem Hintergrund theoretischer Überlegungen sind folgende Forschungsfragen leitend:
• Welche Erfahrungen haben Jugendliche durch ihre ethnische und/oder religiöse Herkunft mit Vorurteilen gemacht?
• Wie gehen sie mit institutionellen und interpersonellen Ausgrenzungserfahrungen um? Wel-che Konsequenzen ergeben sich daraus für ihr Selbstkonzept?
Das Teilprojekt zielt darauf ab, die Erfahrungen und Bewältigungsstrategien der Jugendlichen abzubilden und sie in Bezug auf ihr Selbstkonzept zu diskutieren.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht