Kategorie: Allgemeine Literaturwissenschaft

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Zelger, Sabine; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Zelger, Sabine; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hebenstreit, Desiree;
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Vor dem Hintergrund literatur- und kulturwissenschaftlicher Entwicklungen zielt das Projekt auf eine inhaltliche und methodische Erweiterung der Curricula des Faches Deutsche Philologie an den Univer-sitäten Wien, Bratislava und Szeged ab. Für die Förderung von Medien- und praxisorientierten philolo-gischen Kompetenzen werden über nationale-kulturelle Grenzen hinweg Materialien aufgearbeitet, in denen Brüche und Krisenbewältigungen der Jahre 1848, 1867, 1873, 1918/19, 1945 im Zentrum ste-hen. Dabei wird Kultur im Sinne der Kulturtransferforschung als offener konstruktiver Prozess aufge-fasst.
In den Entwicklungsprozess, der von einem Fachbeirat begleitet und evaluiert wird, sind auch Studie-rende der drei Universitäten involviert. Die themenspezifischen Materialien werden zudem in Multi-plikatorInnenveranstaltungen, unter anderem an der KPH Wien/Krems, präsentiert. Sie können von Lehrenden in fachdidaktischen Lehrveranstaltungen an der KPH Wien/Krems sowie weiteren Hochschulen im Verbund Nord/Ost genutzt und mit den Studierenden weiterbearbeitet werden. Dabei werden eigene didaktisierte Module entstehen, die den Einsatz der Materialien an Schulen ermöglichen. Diese neuen Module können auch nach Projektende auf die digitale Plattform ge-stellt werden, da die Betreuung der Plattform über das Projektende hinaus gesichert ist.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Univ.-Doz. Mag. Dr.
Rotter, Daniela; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Plutzar, Verena; Mag. Dr. MA.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Lütke, Beate; Univ.-Prof. Dr.
Schumacher, Nicole; Dr.
Kooperationspartner
„SprachSchatz“- Verein für Mehrsprachigkeit – Begegnung – Zukunft
Humboldt-Universität zu Berlin
Universität Leipzig
Laufzeit
2021 – 2023
Beschreibung
Das Ziel des beantragten Forschungs- und Entwicklungsprojekts ist es, zu untersuchen, wie Lehramtsstudierende (LA-Studierende) durch ein eigens entwickeltes hochschuldidaktisches Konzept sowie einer eng angeleiteten Praxis im Rahmen der Lingusti-Sprachwerkstatt lernen, interaktiv sprachliche Lerngelegenheiten zu schaffen. Zu diesem Zweck werden in einem ersten Schritt und in Kooperation mit dem Verein SprachSchatz Videovignetten für den Einsatz in
der Hochschullehre erstellt. In diesen Videovignetten soll verdeutlicht werden, mithilfe welcher sprachlichen und interaktionalen Strategien sprachliche Lerngelegenheiten für mehrsprachige Kinder mit Deutsch als Zweitsprache geschaffen werden können. Dabei wird im Sinne des Konzeptes der Lingusti-Sprachwerkstatt soziales Lernen mit dem Focus-on-Form-Ansatz aus der Zweitsprachdidaktik verknüpft, um die Kinder sowohl in ihren sprachlichen als auch in ihren
persönlichen Ressourcen zu stärken. Mithilfe der Videovignetten kann in weiterer Folge erhoben werden, wie Studierende zu Beginn ihrer Ausbildung im Rahmen des Schwerpunkts
„Sprachliche Bildung und Diversität” Interaktionen wahrnehmen und hinsichtlich ihres Sprachförderpotentials einschätzen.
Phase 1 sieht die Entwicklung des hochschuldidaktischen Konzeptes vor, welches in Phase 2 im Rahmen der Ausbildung erprobt und weiterentwickelt werden soll. Dabei werden die für die Praxisphase relevanten Inhalte theoretisch und mithilfe der Videovignetten vermittelt. In Phase 3 steht die Erprobung der erarbeiteten sprachlichen und interaktionalen Strategien im Rahmen der Lingusti-Sprachwerkstatt im Zentrum. Die Studierenden werden an der Programmgestaltung mitwirken und einzelne Aktivitäten eigenständig umsetzen, um ihre Interaktionskompetenz und die Realisierung von Focus-on-Form (Rotter 2015) als zweitsprachendidaktischen Zugang
im praktischen Tun erproben zu können. Anhand von Videoaufzeichnungen sowie introspektiven Daten soll untersucht werden, inwieweit die Studierenden ihre Interaktionskompetenz
auf Grund des Interaktionstrainings im Rahmen des Projekts ausweiten konnten. Das außerunterrichtliche Praxisfeld der „Lingusti-Sprachwerkstatt“ stellt somit eine wertvolle Ergänzung
zur bestehenden Praxis im Rahmen der Schulpraktika dar und fokussiert sprachliche Bildung und Förderung bewusst in einem non-formalen Setting.
Die Kolleginnen, mit denen im Projekt kooperiert wird, bringen für die Erstellung und im Einsatz der Videovignetten in der Hochschullehre hohe Expertise mit. Erste Arbeitstreffen sind hier
bereits für den Herbst 2021 geplant.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Edith Stein
Sprache
Projektleitung gesamt
Hoiß, Barbara Maria; Dr
Stefan, Simone Anna; Dr
Projektleitung intern
Hoiß, Barbara Maria; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Röck, Johanna;
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
„Es gibt keine Grenzen, nur Übergänge.“ schreibt Marlen Haushofer in ihrer Erzählung „Die Höhle“. Unter dieser Prämisse veranstaltet die KPH – Edith Stein, an der Kinder- und Jugendliteratur traditionell einen hohen Stellenwert einnimmt, am 12. November 2019 eine Literaturtagung, in deren Zentrum die Kinder- und Jugendliteratur steht. Letztere ist keineswegs als geschlossenes System zu verstehen, vielmehr bilden sich Übergänge in den Bereichen zwischen Wort und Schrift, Sprachen, Musik, bildende Kunst, Kultur und Religion, der Transition und den Rezipienten uam.
Die Kunstschaffenden Barbara Frischmuth, Willy Puchner und RatzFatz diskutieren gemeinsam mit Studierenden und Wissenschaftlerinnen, welche Wege beim Bewältigen dieser Übergänge beschritten werden. Die Positionierung der Kinder- und Jugendliteratur in Schule, Lehre und Forschung an der KPH – Edith Stein gilt es sichtbarer zu machen. Die Ergebnisse sollen in einen Tagungsband und in der Folge in literaturdidaktische Handreichungen einfließen. Mit der Beteiligung der Studierenden wird forschungsgeleitete Lehre gefördert.
Beschreibung (engl.)
Branched paths in and to children´s and youth literature

“There are no boundaries, only crossing points,” writes Marlen Haushofer in her story, “The Cave.” Under this premise, the KPH-Edith Stein, which traditionally places a high value on children´s and young adult literature, will present a Literature Convention on 12th November 2019 focusing on this area. Children´s and young adult literature should not be regarded as a closed system, but as a crossing point between words and writing, language, music, art, culture and religion, the transition and the recipients and more.
The artists Barbara Frischmuth, Willy Puchner and RatzFatz, together with students and researchers, will discuss which steps can be taken to address these transitions. The positioning of children´s and young adult literature in schools, and teaching and research in this area at the KPH-Edith Stein will be made more apparent. The results will be published in a conference transcript and subsequently form a part of the methodological guidelines in this area of literature. Research-led teaching will be supported by the participation of students.

URL
Bericht