Forschungsschwerpunkt: Motivation

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gütl, Christian; Assoc. Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. / Technische Universität Graz
Projektleitung intern
Luttenberger, Silke; HS-Prof. Mag. Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Ebner, Sylvia; MSc / Technische Universität Graz
Nussbaumer, Alexander; Dr. / Technische Universität Graz
Steiner, Christina; Dr. / Technische Universität Graz
Kooperationspartner
Technische Universität Graz
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Das Ziel des Projektes ist es, das Interesse und die Motivation von Schülerinnen und Schülern in der Primarstufe sowie der Sekundarstufe I an der Beschäftigung mit naturwissenschaftlich-technischen Inhalten zu fördern und dabei Kompetenzen im Bereich der Scientific und Digital Literacy zu fördern. Dabei stehen im Mittelpunkt: Anwenden informatischen Denkens (Computational Thinking) bei der Beschäftigung mit naturwissenschaftlich-technische Fragestellungen, Phänomenen und Evidenzen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Thaller, Bernd; Dr.
Projektleitung intern
Ranz, Josef; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gruber, Christoph; MA Mag. Dr. Prof.
Singer, Klaudia; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Andre, Martin; Mag
Aspetsberger, Klaus; Mag. Dr. OStR Prof.
Burtscher, Myriam; Mag. Dipl.-Päd.
Juen-Kretschmer, Christa; Dr. OStR. Prof.
Kooperationspartner
Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Mathematik und Wissenschaftliches Rechnen
Pädagogische Hochschule Salzburg, Institut für Didaktik, Unterrichts- und Schulentwicklung
Pädagogische Hochschule Tirol, Zentrum für Fachdidaktik
Pädagogische Hochschule Oberösterreich, Institut für Sekundarstufenpädagogik
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Das gegenständliche Forschungsprojekt mit dem Titel LEMMA – Lernstandserhebung, Einstellungen und Motivation zur Mathematik, ist eine Initiative von Mitgliedern des Arbeitskreises-Österreich (AKÖ) der internationalen Gesellschaft für Didaktik der Mathematik (GDM). Beginnend mit dem Studienjahr 2013/2014 wurden jährlich an mehreren Hochschul- und Universitätsstandorten Österreichs Studienanfängerinnen und Studienanfänger des Lehramtsstudiums Mathematik für die Sekundarstufe und/oder Primarstufe getestet und befragt, wobei sich die Testungen auf die mathematischen Grundkompetenzen aus den wesentlichen Bereichen der Lehrinhalte der Sekundarstufe wie Algebra, Funktionen, Statistik etc. beziehen.
Weiters wird Bezug genommen auf spezifische personale Dimensionen zum Mathematikunterricht wie Motivation, Selbsteinschätzung, Einstellung zur Mathematik etc.
Die bisherigen jährlichen Testungen und Befragungen wurden bereits in einem Zwischenbericht zusammengefasst. Laut Plan der Forschungsgruppe sollen diese Erhebungen bis WS 2017/18 weitergeführt werden. Ein besonderer Aspekt dieser Längsschnittstudie ist die zeitliche Verankerung.
Die Einführung der standardisierten Reifeprüfung und der PädagogInnenbildungNEU in Österreich im Jahr 2015 bzw. 2016 fällt genau in den Zeitraum der Durchführung dieser Studie. Ein längerfristiges Ziel ist es daher auch, mögliche Veränderungen in den Grundkompetenzen sowie bei persönlichen Dispositionen der Studienanfängerinnen und Studienanfänger (empirisch) zu beobachten, die aufgrund der genannten bildungspolitischen Maßnahmen ursächlich wirken.

Erste Ergebnisse lassen erkennen, dass sich ein sinnstiftender, die Lernenden aktiv einbeziehender Mathematikunterricht sowie eine hohe Wertschätzung der Lehrperson sich signifikant positiv auf den Lernstand zu Studienbeginn auswirken.

Im Dezember 2015 wurde ein erster umfassender Zwischenbericht zu dieser Studie an die GDM übermittelt.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Klug, Julia Loretta; Dr.
Projektleitung intern
Klug, Julia; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Das Projekt Quantitative Evaluation of the LIFT!UPs Mode of Action on the Individual Level (LIFT!UP – EMAIL) hat zum Ziel den Fortbildungsprototyp LIFT!UP auf individueller Ebene hinsichtlich des Kompetenz- und Motivationszuwachses der Teilnehmer*innen quantitativ empirisch zu evaluieren. Außerdem sollen die Wirkmechanismen eines möglichen Kompetenz- und Motivationszuwachses durch die Teilnahme an der LIFT!UP Fortbildung untersucht werden. Angenommen wird, dass der Kompetenz- und Motivationszuwachs vermittelt wird durch das Ausmaß der Umsetzung von Aspekten der Selbstbestimmungstheorie, des TARGET Frameworks und der Kriterien professioneller Lerngemeinschaften in den LIFT!UPs.
Begonnen werden soll mit der Definition der Kompetenzen und Kompetenzlevels, die durch ausgewählte LIFT!UPs mit verschiedenen Themenschwerpunkten erworben werden sollen. Zur Selbsteinschätzung der eigenen erreichten Kompetenzlevels, wird der CSQ-HE (Bergsmann, Klug, Först et al., 2017) verwendet. Dort werden einerseits die im LIFT!UP fokussierten Kompetenzen und andererseits nicht fokussierte Kompetenzen als Kontrollitems eingeschätzt. Die Instrumente zur Erhebung der Motivation und zur Umsetzung der Aspekte der Selbstbestimmungstheorie, des TARGET Frameworks und der Kriterien professioneller Lerngemeinschaften müssen noch recherchiert, adaptiert und teilweise selbst erstellt werden. Im Studienjahr 2020/21 werden die ausgewählten LIFT!UPs mittels einer quantitativen Prä-Post Befragung beforscht. Die Daten werden mittels Messwiederholungs-ANOVA in SPSS und Strukturgleichungsmodellen in MPLUS ausgewertet.
Die Ergebnisse sollen auf einer facheinschlägigen Tagung präsentiert und in einem englischsprachigen Journal publiziert werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Sprache
Projektleitung gesamt
König, Johannes; Dr.
Rothland, Martin; Dr.
Projektleitung intern
Hecht, Petra; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Münster
Universität zu Köln
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
Die Pädagogische Hochschule Vorarlberg ist Teil dieses Kooperationsprojekts, das von den Universitäten Köln und Münster geleitet wird und an dem über 30 weitere Hochschulen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt sind.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Resch, Claudia;
Projektleitung intern
Wagner, Thomas; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Janny, Beate; M.Ed. BEd Prof.
Severa, Margit; BEd Dipl.Päd. MA. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Salzburg
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Dieses Forschungsprojekt befasst sich mit der Rolle von Motivation und fremdsprachlicher Begabung beim Umgang mit offenen Lernformen im Englischunterricht in der Volksschule. In einer Querschnittsstudie geht dieses Projekt mittels eines aptitude-treatment-interaction designs mit Experimental- und Kontrollgruppe der Frage nach, ob offene Lernformen in der 3. und 4.Klasse Volksschule die Motivation bei fremdsprachliche begabten Lerner*innen signifikant stärker steigern als bei durchschnittlichen Lerner*innen.
Beschreibung (engl.)
This project deals with the role of motivation and foreign language aptitude in learners‘ apporaches to open learning in primary education. In a cross-sectional study, employing a control-group aptitude-treatment-interaction design, this project investigates whether open learning in the 3rd and 4th primary form significantly increases motivation in gifted foreign language learners more than in avarage learners.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Zechner, Kerstin; Bakk.phil. Dipl.-Päd.
Projektleitung intern
Zechner, Kerstin Angelika; Mag. Bakk.phil. Dipl.-Päd. MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
Das Forschungsprojekt Motivation zur Wahl des HLG Erweiterung soll Aspekte der Motivation, sich für einen Schwerpunkt im Rahmen des Studiums des HLG Erweiterung an der PH NÖ zu entscheiden, erheben und in den Fokus nehmen.
Als Forschungsdesign dient eine Fragebogenuntersuchung (inkl. Pretest), die via Limesurvey erfolgen wird.
Um den Fokus noch detaillierter und gezielter auf Inklusion zu richten, ist nach Erhebung im Rahmen der Erweiterungsstudien, eine weitere Erhebung zu lancieren.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Klampfer, Alfred; Mag. Dr. BA
Projektleitung intern
Klampfer, Alfred; Mag. Dr., BA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
“Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.”
Antoine de Saint-Exupery

Der Spruch von Antoine de Saint-Exupery versucht einen Erklärungsansatz für menschliches Verhalten zu liefern. Menschen sind keine Maschinen, die wie in der operant-behavioristischen Sicht programmiert werden und dann richtig
funktionieren. Genauso wenig ist die Geburt eines Kindes, wie Talcott Parsons meint, eine „invasion of a barbarian“, der erst gezähmt werden muss. Menschen suchen von Geburt an Herausforderungen nicht aufgrund einer Programmierung
oder weil sie dazu „gezwungen“ werden, sondern weil das ihrer Natur entspricht.

„Development, when viewed from this perspective, as Piaget and a few other pioneering psychologists, such as Heinz Werner, have done, is really quite a different matter. It is a more constructive matter, a more human matter. Development is not something done to the child by the social world, but, rather, it is something the child does actively, with the support and nourishment of the social world.” (Deci 1995, S. 79)

Dies führt zu einer holistischen Betrachtung von Lernen und menschlicher Entwicklung, die eine breitere und tiefere Perspektive von Bildung in kognitiver und affektiver Hinsicht berücksichtigt. John Hare (2010, S. 7) beschreibt die “Vision”
von Holistischer Bildung:

“The aim of holistic education must be to prepare students for a fulfilling and productive life in which their skills and attributes are constantly challenged, developed and applied as part of their lifelong learning. It is an educational journey of personal discovery starting within formal education and then continuing throughout life. The learning and life experiences are continuous with individuals gaining in different ways from the various situations and demands that they are presented with.”

Dabei spielt die Motivation sowohl in der Entwicklung des Menschen im Allgemeinen als auch im Lehr-/Lernprozess im Besonderen eine wichtige Rolle. Ein wissenschaftlich anerkannter theoretischer Zugang ist in der Selbstbestimmungs-theorie der Motivation von Deci und Ryan zu finden, welcher den holistic psychological theories zugeordnet werden kann. Im vorliegenden Projekt werden Potentiale der Selbstbestimmungs-theorie der Motivation sowie motivationale Faktoren im pädagogischen Kontext diskutiert, wobei eine holistische Sichtweise den Hintergrund dazu bildet.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Wohlhart, David; BEd. Fachoberlehrer
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Amtmann, Elisabeth; Mag. Bakk.
Forstner-Ebhart, Angela; MEd.
Haas, Elisabeth; Mag.a
Hecht, Petra; Mag.a
Ludwig, Birgit; M.Ed.
Mayr, Johannes; Univ.-Prof. Dr.
Michal, Alexandra; M.Ed. Dr.in
Pflanzl, Barbara; Dr.in
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2016
Beschreibung
Forschungsfrage: Das beantragte Projekt ist eine nationale Zusatzstudie zu der derzeit laufenden Längsschnittstudie EMW, in der es um die berufsspezifische Motivation und das pädagogische Wissen von Studienanfänger/innen, die Entwicklung dieser Motivation und dieses Wissens in der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung sowie um die Faktoren geht, von denen diese Entwicklung abhängt. In der geplanten Zusatzstudie wird u.a. der Frage nachgegangen, inwieweit sich diese Motivation und das im Studium erworbene Wissen auf das pädagogische Handeln der Lehramtsstudierenden in ihrem Unterricht niederschlägt und sich in weiterer Folge auch auf das Lern- und Sozialverhalten und auf pädagogisch relevante Einstellungen der Schülerinnen und Schüler auswirkt. Forschungsdesign: Das pädagogische Handeln der Lehramtsstudierenden sowie das Verhalten und die Einstellungen der Schülerinnen und Schüler werden im Blockpraktikum des sechsten Semesters zum einen durch Selbsteinschätzung und zum anderen durch Fremdeinschätzung (Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler) erfasst. Als Erhebungsinstrument wird der Linzer Diagnosefragen zur Klassenführung (LDK) eingesetzt. Die Studierenden führen die Erhebungen selbst durch und stellen die Daten in anonymisierter Form für die Studie zur Verfügung. Die Daten werden mit jenen aus der EMW-Studie verknüpft. Nutzen und Verwendung/Zukunftsperspektiven: 1. Eignungsabklärung und Laufbahnberatung Die Ergebnisse geben u.a. Aufschluss darüber, welche Eingangsmerkmale der Studierenden sich auf deren Studienerfolg aber auch auf deren pädagogisches Handeln im Unterricht auswirken. Dadurch wird es möglich, Erkenntnisse für die Gestaltung zukünftiger Beratungs- und Aufnahmeverfahren zu gewinnen. 2. Wirkung von Ausbildungselementen an Pädagogischen Hochschulen Durch die Erfassung des pädagogischen Wissens am Beginn und am Ende der Ausbildung wird es möglich, den Beitrag der Ausbildung an PHn zur Entwicklung von Motivation und Wissen aufzuzeigen und herauszufinden, inwieweit sich der diesbezüglich am Ende der Ausbildung erreichte Stand im pädagogischen Handeln der Lehramtsstudierenden nieder-schlägt. 3. Rückmelde- und Reflexionskultur in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung Die Studierenden werden im Rahmen der Studie dazu angehalten, von ihren Schülerinnen und Schülern Rückmeldungen zu ihrem Unterricht einzuholen und die Ergebnisse mit ihren eigenen Einschätzungen zu vergleichen. Diese Maßnahme unterstützt die reflektierte Gestal-tung der eigenen Professionalitätsentwicklung und Laufbahngestaltung.
Beschreibung (engl.)
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