Kategorie: 2027

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Dorfinger, Johannes; Mag. Dr. Prof. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Haim, Tamara; Dipl.-Päd. BEd / 7100 Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PVS)
Projektleitung intern
Dorfinger, Johannes; Mag. Dr. Prof.
Haim, Tamara; Dipl.-Päd. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Solberger, Barbara; Mag. / Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Sektion 1, Abteilung I/11
Kooperationspartner
Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Sektion 1, Abteilung I/11
Laufzeit
2022 – 2027
Beschreibung
Ausgehend von der Digitalisierungsoffensive des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung soll untersucht werden, wie sich der vermehrte Einsatz digitaler Endgeräte auf die Entwick-lung des Leseverständnisses von Schulanfänger:innen der Praxisvolksschule der Pädagogischen Hoch-schule Steiermark auswirkt. Besonders durch den frühen Einsatz von digitalen Medien ist eine Verän-derung der Lesekompetenz zu erwarten. Digitale Technologien werden auch von Kindern der Primar-stufe mittlerweile mit großer Selbstverständlichkeit genutzt und intensiv im Alltag integriert. Daher sind neben den Auswirkungen auf digitale Kompetenzen auch die Auswirkungen auf den Erwerb klas-sischer Kulturtechniken von hohem Interesse (Kysela-Schiemer & Edtstadler , 2020).
Mit Eintritt in die Grundschule sollen Kinder die Anwendung der Kulturtechniken Lesen und Schreiben erlernen. Um zu klären, wie dieser Erwerb mit dem Einsatz Neuer Medien unterstützt werden kann, muss zunächst der Leselernprozess im Kontext der Schuleingangsphase betrachtet werden. Da sich Kinder bei Eintritt in die Primarstufe mitten in ihrer kognitiven Entwicklung befinden, muss aufmerk-sam beobachtet werden, ob der vermehrte Einsatz digitaler Werkzeuge diese Entwicklung unterstüt-zen kann. Objektiv muss dabei beobachtet werden, ob der frühe Einsatz digitaler Werkzeuge in der Schule kognitive Kapazitäten der Kinder bindet. Umgekehrt argumentieren Medienpädagog:innen, dass Medien als Bestandteil der Lebenswelt gesehen werden müssen. Baake setzt in dieser Hinsicht Medienwelten Lebenswelten gleich (Baake, 2001).
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Bramberger, Andrea; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Fritz, Isabella; BEd Dr.phil. BA. MA.
Projektleitung intern
Bramberger, Andrea; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Fritz, Isabella; BEd Dr.phil. BA. MA.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2027
Beschreibung
In inklusiven, kritisch-reflexiv orientierten Bildungsinstitutionen sind Lehrende und Lernende an einer gemeinsamen Gestaltung des Bildungsraums als Ort der Produktion, des Transfers und der Reproduktion von Wissen interessiert (Winter & Bramberger 2021). In diesem Prozess sind die Rollen unterschiedlich verteilt; Autorisiertes Wissen ist sozial konstruiert; Es spiegelt Werte, Haltungen und Handlungen derer wider, die es vertreten (Sensoy & DiAngelo 2012). Zugleich ist agency – Handlungsmacht – nicht per se einzelnen Gruppen oder Individuen gegeben oder vorenthalten; Vielmehr ist agency flottierend; Entitäten konstituieren sich anhaltend über intra-action (Barad 2007). Bemühungen, nicht nur uneingeschränkten Zugang zu Bildungseinrichtungen, sondern darüber hinaus Zugehörigkeit zu etablieren (Hinz 2006), implizieren einen bewussten und achtsamen Umgang mit der Gestaltung des Bildungsraums. Um Schule als ein Forum zu stärken, in dem über deliberativ-demokratische Iterationen (Benhabib 2016) die Erfahrungen aller Bildungsbeteiligten aufgerufen, sichtbar und absichtsvoll Teil jenes Wissens werden und sind, das in diesem Bildungsraum Gültigkeit hat, sind umfassende Reflexionen sinnvoll: Die Reflexion des Verhältnisses des autorisierten Wissens und des Referenzrahmens – die Erfahrungen aller Bildungsbeteiligten am Prozess der Herstellung von Wissen – kann nicht auf die Lehrenden beschränkt bleiben.

Das geplante Projekt erforscht demnach die Einschätzungen der Lernenden und fragt danach, wie Mädchen in einer inklusiven Klasse der Sekundarstufe I ihre Lernerfahrungen in der Schule und ihre Zugehörigkeit zum Bildungsraum wahrnehmen, erleben – und ihn (auch dadurch?) gestalten.

Das Projekt ist als eine Langzeitstudie angelegt und umfasst die vier Schuljahre, in denen sich die Schülerinnen gemeinsam in dieser Schule bilden. Jedes Jahr findet eine Erhebungsphase statt. Unter Bezugnahme auf komplexe Materialien, die Sensitives implizieren, schreiben die Schülerinnen über ihre Lernerfahrungen (Hartnack 2019). Auch die Klassenlehrerinnen arbeiten mit dem Material und verfassen in jedem Jahr einen Text. Die Dokumente werden gesammelt und mithilfe der Metaphernanalyse (Johnson & Lakoff 1998) ausgewertet – jener Methode der Auswertung und Interpretation, die der Rede bzw. den Redewendungen zugrunde liegende Muster der Vorstellung und Wahrnehmung aufgespürt werden: Wie erleben die Schülerinnen ihren Bildungsraum? Wie verändert sich dieses Erleben – für jede einzelne Person bzw. für die Gruppe im Verlauf der vier Jahre?

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Cerny, Doreen; HProf. Dr. Mag.
Projektleitung intern
Cerny, Doreen; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2027
Beschreibung
Dieses Projekt speist sich aus dem Projekt zum Lehrer*innenhandeln von Lehrer*innen mit Migrationshintergrund (PMA I). In dem Nachfolgeprojekt – PMA II – wird mit einem rekonstruktiven und dekonstruktiven Vorgehen gearbeitet.
Diese Studie an der Schnittstelle zwischen Professionalisierungsforschung, Schulpädagogik, interkultureller Pädagogik und rekonstruktiver Bildungsforschung angelegt und versucht einen Beitrag zu leisten, wie schulische Handlungswelten differenziert verstanden und Implikationen für das Lehrer*innnenhandeln abgeleitet werden können.
Biographische Interviews mit Lehrer*innen mit Migrationshintergrund werden mit Hilfe eines rekonstruktiven Verfahrens analysiert. Dabei wird die Rekonstruktion des Schulraums in den Mittelpunkt gestellt. Da es sich um Lehrer*innen aus Österreich handeln, die in den Fächern unterrichten, in denen das Verhältnis Subjekt-Welt thematisiert wird, spielt auch die Rekonstruktion der Weltsicht der Lehrer*innen eine Rolle in der Analyse. Neben dem empirischen Material spielen auch bildungspolitische/-administrative Dokumente, die für schulische Handlungswelten relevant sind, eine Rolle und werden analysiert.
Das Projekt ist in der selbstkritischen Migrationsforschung verortet, die danach fragt, auf welche Weise die Handlungsorientierungen der Lehrer*innen, ihre Sicht von Welt und der Schulraum reflexiv erschlossen werden können. Es wird also auch eine dekonstruktive Sicht auf die Interaktion zwischen den Protagonist*innen im Schulraum entworfen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Beer, Gabriele Andrea Elisabeth; HOL Mag. BEd Dr. Dipl.-Päd.
Beer, Rudolf; Univ. Lektor Mag. BEd Dr. Dipl.-Päd. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Beer, Gabriele Andrea Elisabeth; HOL Mag. BEd Dr. Dipl.-Päd.
Beer, Rudolf; Univ. Lektor Mag. BEd Dr. Dipl.-Päd. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bauer, Alexandra; HOL BEd MA. Prof.
Benischek, Isabella; HOL Mag. BEd Dr. MA.
Schrei, Thomas; Mag. BEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Forkosh Baruch, Alona; PhD
Junesch, Liana; Dr.
Kovac, Kriztina; Dr.
Kooperationspartner
Levinsky College of Education / Weizmann Institute of Science
University of Szeged, Department of Modern Languages and Cultures
Laufzeit
2021 – 2027
Beschreibung
Das Projekt fokussiert auf Resilienz von Studierenden, Hochschullehrkräften, Schüler:innen und Lehrkräften. Resililenz ermöglicht es beispielsweise, Lehrenden und Lernenden trotz ausgeprägter Belastungen und Risiken in der (Hoch-)Schule gesund zu bleiben oder sich vergleichsweise leicht von beruflichen Herausforderungen wieder zu erholen. Diese Widerstandsfähigkeit gegenüber biologischen, psychischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken sind bei allen Akteur:innen von existentieller Bedeutung. Diese Persönlichkeitseigenschaft gilt es in einer resilienzsensiblen (Hoch-)Schule zu fokussieren, stützen, auf- bzw. auszubauen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht