Kategorie: 2024

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Wirnitzer, Katharina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Wirnitzer, Katharina; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Universität Innsbruck (Campus Sport)
Universität Wien
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Dieses Forschungsprojekt ist als Follow-Up zum Forschungs-Projekt ‚From Science 2 School – Nachhaltig gesund: bewegt & veggie‘ entstanden, um den Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse in die tertiäre Bildungsforschung und konkret das Setting Hochschule & Universität zu realisieren.
Es vereint die Bereiche Bewegung & Sport, Ernährung und Gesundheit & Wohlbefinden. Bewegungs- und Ernährungsverhalten sind wichtige Einflussfaktoren auf die Gesundheit. Zusammen können diese Verhaltensweisen von entscheidender Bedeutung für die Vorbeugung oder die Entstehung von chronischen (sog. Zivilisations-)Erkrankungen sein. Zunehmend sind nicht nur Erwachsene, sondern auch immer mehr Kinder und Jugendliche von z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs und deren Risikofaktoren (z. B. Übergewicht, Bewegungsmangel) betroffen. In Österreich sind 41 % der 18- bis 64-Jährigen bzw. 47 % der 15- bis über 75-Jährigen übergewichtig/adipös, und 19 % (2017) bis 49,5 % (2014) der 18- bis 64-Jährigen erreichen nicht das von der WHO empfohlene Bewegungsausmaß pro Woche. Damit überschreiten mehr als die Hälfte der österreichischen Erwachsenen (54 %) die Referenzwerte für die Zufuhr von Energie. Allerdings gibt es keine Informationen über die aktuellen Bewegungs- und Ernährungs-Trends österreichischer Studierenden und Lehrenden.

Daher ist es das Ziel dieser Universitäts- & Hochschulstudie, die Häufigkeitsverteilung traditioneller (Mischkost) und alternativer (vegetarisch, vegan) Ernährungsformen in Verbindung mit dem aktuellen Bewegungsverhalten unter österreichischen Studierenden und Lehrenden zu erheben. Um die gewonnenen Ergebnisse im Hinblick auf das Gesundheitsangebot im tertiären Bildungssetting (z. B. Curricula, Bewegungs- & Sportangebot, Schulbuffet oder -kantine) zu reflektieren und übertragen zu können, beabsichtigt diese Umfrage einen repräsentativen Datensatz zu generieren. Daher ist es wichtig, dass möglichst alle Studierenden und Lehrenden an der österreichweiten Befragung teilnehmen. Es ist die erste Studie zur Erhebung der Häufigkeitsverteilung verschiedener Ernährungsformen verknüpft mit Bewegung & Sport im tertiären Bildungs-Kontext Österreichs.

Der Online-Fragebogen besteht aus 6 Teilen mit Fragen zur Person (Teil A), zu Bewegung & Sport (Teil B), Ernährung (Teil C), Gesundheit & Wohlbefinden (Teil D), COVID-19 (Teil E), und abschließend zu Sonstigem (Teil F).

Die Durchführung der Umfrage ist für das Studienjahr 2020/21 an allen österreichischen Hochschulen & Universitäten geplant. Nach Ende der Umfrage werden die Daten analysiert und die Ergebnisse präsentiert bzw. veröffentlicht. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für die Reflexion bestehender Curricula für Aus-, Fort- und Weiterbildung, sowie der Gestaltung zukünftiger Gesundheitsangebote aus Bewegung & Sport und Ernährung zur Förderung der Gesundheit an österreichischen Hochschulen & Universitäten dienen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kampa, Nele Nicole; Dr. Dipl.-Päd. Hochschulprof
Projektleitung intern
Kampa, Nele Nicole; Dr. Dipl.-Päd. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Guill, Karin; Dr. / IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
Köller, Olaf; Prof. / IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
Roloff-Bruchmann, Janina; Dr. / IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik
Weber, Christoph; Dr. / Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Winterle, Freya;
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Das Forschungsprojekt ist an dem Projekt Intervention im Mathematik zur professionellen Unterstützung leistungsschwacher Schülerinnen und Schüler (IMPULSE) angegliedert. IMPULSE untersucht das Potential verschiedener Ansätze zur Förderung leistungsschwacher Schüler:innen an der sensiblen Stelle des Übergangs in die weiterführende Schule im Fach Mathematik. In PULS:E wird die spezifische Thematik Selbstwirksamkeit von Lehrkräften bezüglich des Umgangs mit leistungsschwachen Schüler:innen sowie die Unterrichtswahrnehmung dieser Schüler:innen beleuchtet. Hierbei werden prominente Heterogenitätskategorien wie sozioökonomischer Hintergrund, Migration und Geschlecht in die Betrachtung eingebunden. Des Weiteren wird mit dem Kooperationsprojekt das deutsche Forschungsvorhaben auf Österreich erweitert. Ziel des Projektes ist es, differenzierte Ergebnisse zur Determinanten des Unterrichts bezogen auf leistungsschwache Schüler:innen, auch im Rahmen der Lehrerprofessionalisierung, zu generieren.

Im Rahmen der Kooperation werden (a) die Daten des deutschen Projekts zur Selbstwirksamkeit der Lehramtsstudent:innen sowie (b) Daten einer österreichischen Erhebung zur Selbstwirksamkeit der Lehramtsstudent:innen verwendet. Zusätzlich werden Sekundäranalysen mit den Daten des Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen (IQS) zur Unterrichtswahrnehmung von Schüler:innen durchgeführt. Die österreichische Studie wird an drei Standorten in Österreich durchgeführt und wird ca. 200 Lehramststudierende umfassen. Für die Erhebung werde Online-Fragebögen verwendet, welche im zweiten Schritt mit quantitativen Methoden ausgewertet werden. Das Forschungsdesign wird die Möglichkeit bieten, Vergleiche zwischen Deutschland und Österreich vorzunehmen. Abschließend wird (mit den deutschen Daten) die Auswirkung einer Intervention auf die Selbstwirksamkeit der die Intervention durchführenden Lehramtsstudierenden untersucht.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Gerth, Sabrina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Gerth, Sabrina; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Gerade im Deutschunterricht ist es wichtig zu erforschen, ob der Einsatz von digitalen Medien die Lernprozesse unterstützt und fördert. Der Schriftspracherwerb – das Lernen von grundlegenden Fähigkeiten wie Lesen und Schreiben – findet bereits heute im Kontext von unterschiedlichen Medien statt (Hauck-Thun, 2011). Die Lesesozialisation von Schülerinnen und Schülern beschränkt sich nicht nur auf das Buch, sondern wird durch ebooks, Hörspiele und Videos ergänzt. Ebenso wird der Schreiberwerb heutzutage immer mehr durch das Tippen am Computer erweitert, da diese Fähigkeit aktuell zunehmend im beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld erforderlich wird. Durch die Mediennutzung erfahren Schülerinnen und Schüler die Literatur und Sprache multimedial und mit verschiedenen Sinnen. Es hat sich dabei gezeigt, dass die digitalen Medien viel individuellere Verarbeitungsprozesse anregen. Diese vielseitigen und anregenden Lernräume können zu einem selbstbewussten und kreativen Umgang mit digitalen Medien im Deutschunterricht in der Primarstufe führen (Hauck-Thun, 2011).
Welche Auswirkungen hat die zunehmende Digitalisierung auf den Schriftspracherwerb? Wie können PädagogInnen in der Primarstufe die neuen Medien einsetzen, um SchülerInnen zu befähigen besser schreiben und lesen zu lernen (z.B. im Fach Deutsch)?

1. Wie können die neuen Medien den Leseerwerb in der Primarstufe fördern? Können die neuen Medien generell im Deutschunterricht, und auch als Hilfsmittel förderlich eingesetzt werden, auch wenn die Erstsprache der SchülerInnen nicht Deutsch ist? Sind SchülerInnen in der Lage, die im Unterricht gelernten grammatischen Regeln auch während des Lesens anzuwenden, um das Verständnis zu erleichtern?
2. Welche motorischen Komponenten beeinflussen den Handschrifterwerb auf Tablets? Wie können diese Fähigkeiten verbessert werden, damit der Einsatz von neuen Medien einen Vorteil für SchülerInnen beim Schreiberwerb hat?

Ziele des Projektes
• Sichtung des Forschungsstandes zu den einzelnen Forschungsfragen (Literaturrecherche)
• Datenaufbereitung und statistische Auswertung der bereits in Vorarbeiten erhobenen Daten
• Verknüpfung von Lehre und Forschung, indem Erkenntnisse aus diesem Forschungsprojekt in die laufende Lehre an der Pädagogischen Hochschule Tirol (PHT) (v.a. im Fach Deutsch/Mehrsprachigkeit) einfließen (mögliche Betreuung von weiterführenden Bachelor- und Masterarbeiten)
• Publikation der Forschungsergebnisse in mehreren nationalen und internationalen Fachzeitschriften

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Wirnitzer, Katharina; Mag. Dr. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Wirnitzer, Katharina; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2024
Beschreibung
Gesundheit ist Voraussetzung und Bedingung für ein erfülltes Leben. Heute aber sind ungesunde Lebensweisen die Hauptursache für steigende Zahlen chronischer Erkrankungen. Experten bezeichnen Bewegungsmangel bzw. Inaktivität und Übergewicht bzw. Adipositas als globale Krise. Zunehmend sind nicht nur Erwachsene, sondern auch immer mehr Kinder und Jugendliche von chronischen Erkrankungen betroffen. Kinder westlicher Zivilisationen haben heute eine geringere Lebenserwartung als ihre Eltern: 30 % der österreichischen Kinder und Jugendlichen leiden an Übergewicht oder Adipositas und 80 % erreichen nicht das empfohlene Bewegungsausmaß von 60 min/Tag. Gleichzeitig ernähren sich 9 % der Österreicher_innen vegetarisch oder vegan (840.000). Laut Studien schädigt Fleischverzehr die Gesundheit; hingegen sind pflanzliche Fleischalternativen meist gesünder. Die grösste Ernährungsorganisation der Welt betont ausdrücklich die enormen Vorteile vegetarisch-veganer Ernährungsformen für die Gesundheit, insbesondere Prävention und Behandlung bestimmter Erkrankungen, und dass diese für Menschen aller Altersstufen geeignet sind.
Beide Lebensstilfaktoren und Hauptsäulen nachhaltiger Gesundheit, (1) täglich Bewegung und Sport und (2) gesunde Ernährung, müssen dauerhaft und untrennbar miteinander verknüpft sein, um die daraus resultierenden kumulativen gesundheitlichen Vorteile zu erreichen; sie stellen effektive, kostengünstige und risikoarme Maßnahmen dar, und können einfach in den schulischen Alltag (GV an Schulbuffet/-Kantine) integriert werden. Dieser 2-dimensionale Gesundheitsansatz bietet eine besonders wirksame Lösung der aktuell dramatischen Gesundheitssituation. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt ‚From Science 2 School ‘ ist die erste Untersuchung zur Prävalenz von aktuellem Ernährungs- und Bewegungsverhalten auf Basis eines repräsentativen Datensatzes. Ziel ist es, die Verteilung traditioneller (Mischkost) und alternativer (vegetarisch, vegan) Ernährungsformen in Verbindung mit dem aktuellen Bewegungsverhalten (-Ausmaß, -Häufigkeit) unter österreichischen Schüler_innen, Lehrer_innen und Schulleiter_innen der Sekundarstufe I und II zu erheben.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Projektleitung intern
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gerth, Sabrina; Mag. Dr.
Reiter, Christine; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Mairhofer, Maria; / Universität Innsbruck
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2024
Beschreibung
In diesem Projekt wird untersucht, welche fachdidaktischen Konzepte im Fach Deutsch, und spezifisch für den Schriftspracherwerb, in Tiroler Volksschulen eingesetzt werden.
Es wurde online ein Fragebogen eingesetzt. Lehrpersonen an Tiroler Volksschulen (N = 361) wurden hinsichtlich der Verwendung unterschiedlichster Methoden zu den in der BIST-Ü D4 Untersuchung getesteten fünf Bereichen Leseerwerb/Leseunterricht, Texte verfassen, Rechtschreibung, Hören und Sprachbetrachtung befragt.
Die qualitativen und quantitativen Analysen geben Einblick in den Ist-Stand der methodischen Unterrichtsgestaltung im Fach Deutsch an Tiroler Volksschulen. Die Kontrastierung des Ist-Standes mit der internationalen Forschung wird durch Handreichungen für den empirisch fundierteren Methodeneinsatz ergänzt, auch für den Aspekt Mehrsprachigkeit.
Festman, J., Gerth, S., Reiter, C., & Alber, E. (2020). Lesen in der Primarstufe. Theorie und Praxis für Leseerwerb und Leseunterricht. Waxmann.
Festman, J., Gerth, S., Mairhofer, M., & Reiter, C. (2021). Hören in der Primarstufe. Theorie und Praxis für Hören, Hörverstehen und Hördidaktik Waxmann.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kapelari, Suzanne; Univ.-Prof. Mag. Dr. / Universität Innsbruck
Projektleitung intern
Oberhauser, Claus; MMag. Hochschulprof. IL PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Alter, Grit; Dr. Hochschulprof
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Gerth, Sabrina; Mag. Dr.
Goreth, Sebastian; Dr. M.A. Prof.
Kosler, Thorsten; Dr. Hochschulprof.
Löcker, Clemens; BEd Dipl.-Päd. M.A. Prof.
Oberrauch, Anna; Mag. PhD
Externe Projektmitarbeiter/innen
Haller, André; Dr. / FH Kufstein Tirol, University of Applied Sciences
Holzweber, Markus; Dr. / FH Kufstein Tirol, University of Applied Sciences
Lichius, Alexander; Dipl.-Biol. Dr. / Universität Innsbruck
Schmiedinger, Thomas; DI / FH Kufstein Tirol, University of Applied Sciences
Kooperationspartner
FH Kufstein Tirol, University of Applied Sciences
klasse!forschung (Verein)
Universität Innsbruck
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
INNALP Education Hub steht für Innovative, Inklusive, Nachhaltige Lehr- und Lern-Projekte im Zentrum der Alpen. Gemeinsam mit drei Partnern aus Tirol werden drei Spaces (Innovationsfelder) entwickelt, die sich mit den Themen
Nachhaltiger Bildung, Digitalisierung und Inklusion beschäftigen. In jedem der drei Spaces werden je zwei Labore betrieben, in
denen 19 innovative Lehr & Lernangebote entwickelt werden.
Die wissenschaftliche Begleitung sichert eine hohe Qualität und eine nachhaltige Etablierung in der Region.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Vollmer, Christian; Dr. Prof.
Projektleitung intern
Vollmer, Christian; Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Mair, Claudia; BEd M.A.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Zur bedarfsorientierten Schulentwicklung bietet die PHT für Lehrpersonen und Schulleitungen begleitende Fortbildungen. Derzeit werden SCHÜLFplus Veranstaltungen der PHT durch einen Fragebogen mit Evasys begleitet. Das Forschungsprojekt „Wirksamkeit von SCHÜLFplus Ver-anstaltungen“ entwickelt den vorliegenden Fragebogen zur parallelen Nutzung für SCHILF- und SCHÜLF-Veranstaltungen weiter, führt im Sommersemester 2022 eine Piloterhebung mit SoSci-Survey in SCHILF-/SCHÜLF-/SCHÜLFplus-Veranstaltungen der PHT durch und wertet diese Fragebögen aus. Das Forschungsprojekt führt damit eine Wirksamkeitsstudie zu die-sem Format der Fortbildung zur Schulentwicklung durch und vergleicht die Ergebnisse mit SCHILF/SCHÜLF-Veranstaltungen. Es werden neben Lehrpersonen auch Schulleitungen be-fragt und es wird eine mehrebenenanalytische Datenanalyse auf Lehrpersonen- und Schul-ebene angestrebt. Wir möchten das Standortentwicklungsangebot für die Schulen auf Basis der Forschungsergebnisse verbessern.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 2200 Zentrum für Personal- und Hochschulentwicklung
Projektleitung intern
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Amtmann, Elisabeth Andrea; Mag. Bakk. Prof. / 2200 Zentrum für Personal- und Hochschulentwicklung
Koschmieder, Corinna; Mag. Dr. Prof. / 2500 Zentrum für Forschungssupport
Krammer, Georg Christoph; HS-Prof. Mag. Dr. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Stöckl, Claudia; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr. / 2200 Zentrum für Personal- und Hochschulentwicklung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Reicher, Hannelore; Ao. Prof. Mag. Dr. / Universität Graz
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Das vorliegende Projekt untersucht den Verlauf, Determinanten und proximale Auswirkungen von Student Engagement im Kontext von Lehramtsstudien an Pädagogischen Hochschulen im Längsschnitt. Basierend auf dem Rahmenmodell von Kahu und Nelson (2018) wird unter “Student Engagement” ein multidimensionales Rahmenkonzept verstanden, das emotionale Komponenten (Interesse, Emotionen), kognitive Aspekte (selbstreguliertes Lernen, Tiefenlernen), und Verhaltenskomponenten (Partizipation, Zeit und Anstrengung sowie Interaktionen) einschließt. Indikatoren auf der personalen Ebene sind hohe Selbstwirksamkeit, positive Emotionen, das Gefühl der Zugehörigkeit und gutes Wohlbefinden.

Internationale Forschungen belegen, dass höheres Student Engagement positive Auswirkungen auf das Lernen, die akademische Leistung, auf das Wohlbefinden und die Zufriedenheit sowie einen positiven Einfluss auf das spätere Arbeitsleben nimmt (u.a. de Zordo, Hagenauer & Hascher, 2019; Hagenauer et al., 2018a). Strukturelle Merkmale der Hochschule, die dort Lehrenden und die Qualität der Lehre sind im Sinne eines „educational interface“ eng mit dem Konzept des Student Engagement verknüpft (Kahu, 2013; Kahu & Nelson, 2018). Im vorliegenden multimethodalen Forschungsprojekt, das als dreijährige Längsschnittstudie angelegt ist, wird die Schnittstelle von personalen Komponenten des Student Engagement mit psychosozialen Rahmenbedingungen an den Ausbildungsinstitutionen (Workload, Anforderungen, Lehre, Beziehungen zu den Lehrenden) und strukturellen Merkmalen der Ausbildungsinstitution (Curriculum, Zulassung zum Studium, Kultur, Werte, Richtlinien) erfasst. Die proximalen Auswirkungen auf der kognitiven Leistungsebene (Noten, Kompetenzen, Wissen, Lernverhalten) sowie der sozial-emotionalen Ebenen (Lernemotionen, Wohlbefinden, Zufriedenheit) werden in einem Längsschnittdesign über drei Jahre analysiert (Modul 1). Neben standardisierten Skalen werden auch andere Methoden wie Emotion Experience Sampling mittels digitaler App (Modul 2) sowie mittels qualitativer Methoden in Form von Gruppendiskussionen mit Lehrenden (Modul 3) eingesetzt. Aus den Ergebnissen sollen Schlussfolgerungen für die Förderung des Student Engagements sowie die verhaltens- und settingbezogene Gesundheitsförderung im weiteren Sinne gezogen werden. Zudem sollen Implikationen für die Qualitätsverbesserung der Lehre, die Professionalisierung der Hochschullehrenden und strukturelle Maßnahmen für die Organisationsentwicklung abgeleitet werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Freytag, Florian; Mag. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Projektleitung intern
Freytag, Florian; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Logar, Arno; Mag.phil. Prof. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Recher, Anita; Mag.phil. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Dilena, Doris; Prof. OStR. Mag. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Krenn, Eleonore; OStRin HS-Prof.in Mag.a Dr.in / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Oraze, Manuel; Prof. Mag. MA / Pädagogische Hochschule Kärnten
Pacher, Gerhild; Prof.in Mag.a / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Schmölzer, Siegfried; Prof. Mag. BEd / Pädagogische Hochschule Kärnten
Kooperationspartner
Bildungsdirektion für Burgenland
Bildungsdirektion für Steiermark
Pädagogische Hochschule Burgenland
Pädagogische Hochschule Kärnten
Laufzeit
2020 – 2024
Beschreibung
Mit dem Forschungsprojekt sollen Wirkungen von Sportunterricht im abgrenzbaren Bereich der motorischen Basiskompetenzen empirisch erhoben werden. Diese Kompetenzen sind ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zu einer individuellen Bewegungskultur und ein relevantes Erziehungsziel des Unterrichtsfaches Bewegung und Sport. Sie werden über beobachtbare motorische Basisqualifikationen erfasst. Dazu werden 1200 -1400 Schülerinnen und Schüler im Entwicklungsverbund Süd-Ost am Ende der Grundschulzeit mit dem MOBAK 3-4 (Herrmann, 2018) getestet. Dieser Test ermöglicht eine ökonomische und standardisierte Erhebung. Im Schulsport wird positive Selbstwahrnehmung als entwicklungspsychologisch bedeutsam thematisiert und deutschsprachige Lehrpläne nennen Förderung einer positiven Selbstwahrnehmung sportlicher Leistung als explizites Erziehungsziel des Sportunterrichts (Conzelmann, Schmidt, Valkanover, 2011). So soll im Rahmen dieser Forschung auch die Selbstwahrnehmung motorischer Kompetenzen der Kinder der Stichprobe erfasst werden. Dazu wurde als Erhebungsinstrument der SEMOK-Fragebogen (Fragebogen zur Selbstwahrnehmung motorischer Kompetenzen) gewählt (Herrmann, Seelig 2017a). In Verbindung mit dem MOBAK-Testinstrument ermöglicht der SEMOK-Test realitätsangemessene Selbstwahrnehmung in direktem Bezug zu konkreten sportlichen Performanzen und in der Auswertung der Ergebnisse kann – entsprechend den Evidenzen von Herrmann/Seelig – die Beziehung zwischen Selbstwahrnehmung motorischer Kompetenz und tatsächlichem Kompetenzniveau fokussiert werden (Herrmann, Seelig, 2017a). Die Testaufgaben des MOBAK sind dichotom skaliert, zur individuellen Auswertung werden Faktorsummenwerte gebildet. Die Gesamtauswertung erfolgt mit deskriptiver Statistik. Für querschnittliche Einschätzung werden Korrelationen mit Migrationshintergrund, Geschlecht, Bodymassindex, Schulstandort (Stadt/Land) oder Sportengagement vorgenommen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Edtstadler, Konstanze; HS-Prof. Mag. Dr. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Projektleitung intern
Edtstadler, Konstanze; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kysela-Schiemer, Gerda; Priv.-Doz. HS-Prof. Dipl. Päd. Dr. , MA / Pädagogische Hochschule Kärnten
Trattnig, Angelika; Prof. Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2024
Beschreibung
Um einen möglichst innovativen Unterricht zu gestalten, soll der pädagogisch versierten Nutzung der digitalen Möglichkeit im Unterricht in allen Gegenständen und Schulstufen Rechnung getragen werden (vgl. Masterplan Digitalisierung BMBWF 2018). In bestehenden Lehr-/Lernmittel gehören mittlerweile digitale (Zusatz-)Angebote zum Standard.
Obwohl dieses Angebot an digitalen Zusatzmaterialien fast flächendeckend für die Lehr-/Lernmittel für Österreichs Schulen vorliegt, ist bis dato nicht untersucht, ob und inwiefern es fachwissenschaftliche, fachdidaktische und/oder mediendidaktische Qualitätskriterien erfüllt. Zudem ist nicht untersucht, wie diese Angebote von Lehrkräften eingeschätzt bzw. im Regelunterricht eingesetzt werden. Hinzu kommt, dass es noch keine Erhebungen gibt, wie Schulanfänger/innen mit diesen Übungen umgehen.
Aus diesem Grund möchte das vorliegende Projekt diesen Fragen, eingeschränkt auf das Erstlesen und Erstschreiben und den damit verbundenen digitalen Zusatzangeboten, nachgehen. Eine diesbezügliche Analyse ist im Sinne der Qualitätssicherung und Professionalisierung von Lehrkräften notwendig, weil davon auszugehen ist, dass vorhandene Angebote auch genutzt werden und es sich beim Erstlesen und Erstschreiben um einen für den weiteren Bildungserfolg maßgeblich beeinflussenden Kompetenzerwerb von Kindern handelt.
Ziel von SCHLEMEDI 1.0 ist, wissenschaftlich fundierte Kriterien für die Entwicklung und den Einsatz von digitalen Zusatzangeboten im Unterricht mit der und für die Praxis aufzubereiten.
Beschreibung (engl.)
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Bericht