Kategorie: Beliebig oder nicht bekannt

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Batterbury, Simon P.J.; Ass. Prof. Dr. / Universität Melbourne
Projektleitung intern
Kowasch, Matthias; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Mateo-Babiano, Derlie; Dr. / Universität Melbourne
Kooperationspartner
L’Heureux Cyclage
Universität Melbourne
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
This project aims to explore and compare the contribution of community bike workshops [‚bike kitchens‘ or ateliers vélos, CBWs] in Europe and Australia to creating a cycling culture, and better wellbeing and transport outcomes in different city-regions. We will use the 3Is (i.e. ideas, interests and institutions) as a comparative evaluation framework to appraise urban community bike workshops as nodes of low carbon urban transport, as contributors to individual wellbeing, better and vibrant community economies, and shapers of cycling cultures.
1. How do selected bike workshops create demand for urban cycling? How are they challenging mainstream mobilities through active urban transportation?
2. What are the major motivations of these community workshops? what political stances do they take, with what alliances?
3. Test the counterfactual: are they simply offering a service to the poor and to bike enthusiasts, permitting them to save money and build/maintain a ride?
4. Are workshops ‚prefiguring‘ the future? As many workshops transition into having salaried employees and more secure premises, are there lessons for urban practice, community economies research, and transition theory?
This project responds to several Future Cities Research Cluster objectives:
To build awareness of, and develop an external profile for, urban-focused research across faculties. This is an inter-faculty project, based on demand-side transportation and community research. It will help to build new inter-faculty contacts for collaborative research development. We will also connect urban researchers at the University to external partners.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Mohl, Erich; Hochschulprof. Mag. Dr. / 3000 Berufsbildung (IBB)
Projektleitung intern
Mohl, Erich; Hochschulprofessor Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Themenbereiche:
(1) Informations- und Wissenspotentiale bei HTL-Lehrkräften in Industrie 4.0
(2) (a) Digitalisierung an Höheren Technischen Lehranstalten in Österreich (Status quo).
(b) (Spezifische) Kompetenzenförderung aus HTL-Lehrer*innen-Sicht
(c) Mindeststandards bezüglich HTL-Ausstattung, Unterrichts- und Arbeitsmittel
(3) Fort- und Weiterbildung bei HTL-Lehrer*innen im Bereich Industrie 4.0/Digitalisierung
(4) Digitalisierung und deren Einflüsse auf Sozialformen (mit Schwerpunkt im Projektunterricht/Projektarbeiten)
Beschreibung (engl.)
Industrie 4.0;
Digitalisierung;
Höhere Technische Lehranstalten;
Informations- und Wissenspotentiale;
Professionalisierung;
Fach-, Methoden-, Sozial- und Personalkompetenzen;
Mindeststandards;
Fort- und Weiterbildung;
Sozialformen;
Projektunterricht/ Projektarbeit/ Projektorientierter Unterricht;
Neue Anforderungen an technische Curricula „2025“.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Winkler, Kurt;
Projektleitung intern
Winkler, Kurt;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Lindinger, Margit; MBA MSc.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Rechenentwicklung beginnt nicht erst mit der ersten Klasse Primarstufe, die Entwicklungsrichtung kann bereits im Kindergarten erhoben werden. Themenfelder, die in der Primarstufe inhaltlich erarbeitet werden, sind „Raum und Form“, „Muster und
Strukturen“, „Größen und Messen“, „Daten, Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten“ und
„Mengen, Zahlen und Operationen“. Die Voraussetzungen zum Erwerb dieser Kompetenzen sind in der Elementarstufe bedeutsam unterschiedlich (Franke, 2007; Padberg & Benz, 2011), was die Entwicklungschancen der Kinder mit geringeren Voraussetzungen schmälert und den Schulstart erschweren kann.

Dabei wird versucht durch Literaturstudium Eckpunkte eines tragfähigen Zahlbegriff zu identifizieren und gemeinsam mit der Expertise von Fachleuten zu einem Förderkonzept zu entwickeln.

Als erster Beobachtungszeitpunkt wird das letzte Kindergartenhalbjahr angesetzt.
Mittels Einschätzung der Pädagogen/innen und modellbasiertem Beobachtungsbogen werden Kinder mit Defiziten erkannt. Durch spezielle alltagsintegrierbare und spielbasierende Fördermaßnahmen soll hier bereits die Entwicklung arithmetischer und basisnumerischer Kompetenzen angeregt werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Winkler, Kurt;
Projektleitung intern
Winkler, Kurt;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Die Schule möchte die Kinder auf ihrem mathematischen Entwicklungsweg möglichst gut begleiten. Als ein wichtiger Schritt auf diesem Weg wird der sichere Erwerb basaler Rechenfertigkeiten in den ersten beiden Lernjahren gesehen.
Dabei werden aber auch bei einigen Kindern bereits erste Schwierigkeiten beobachtet. Um diesen Schwierigkeiten zu begegnen wird intensiv am kleinen Einspluseins und später an Über- und Unterschreitungsaufgaben des Zehners geübt, manchmal mit mäßigem Erfolg. Teilweise erreichen diese Kinder mit viel Fleiß eine gewisse Rechengeläufigkeit, der Preis für diese Leistung ist aber sehr hoch und leitet in nicht wenigen Fällen einen negativen Verlauf in der weiteren mathematischen Schullaufbahn ein.
In einer Studie an 16 österreichischen Grundschulen mit 292 Schülern soll der Zusammenhang zwischen Rechenfertigkeit im Zahlenraum bis 20 und dem weiteren Auftreten von Rechenschwierigkeiten in der 2. Schulstufe beleuchtet werden, um einerseits die Möglichkeiten einer flächendeckenden Erfassung und anschließender Förderung im schulalltäglichen Kontext auszuloten und andrerseits didaktische und methodische Ausrichtung des mathematischen Anfangsunterricht unter dem Aspekt der weiteren Entwicklung zu diskutieren.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Winkler, Kurt;
Projektleitung intern
Winkler, Kurt;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Schöfl, Martin; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Viele Kinder brauchen Unterstützung bei der Entwicklung von basalen Rechenkompetenzen. Die Ressourcen zur Förderung sind begrenzt. Wer bestimmt, welche Kinder die Förderung brauchen und bekommen sollen – Sollen Pädagog*innen entscheiden, oder Eltern? Wie soll die Entscheidung getroffen werden – mittels Beobachtung, Screening, Eigeneinschätzung?
Als Beitrag zur Klärung dieser Frage wird im folgenden Beitrag ein multimodales Vorgehen geschildert, das auf Fortbildungsmaßnahmen von Pädagog*innen fußt und die Entscheidungssicherheit stärken soll. Ein dreischrittige Aufbau lässt mehrere Beobachtungszeitpunkte und Modi zu: (1) Basisfortbildung zu Entwicklungsmodellen des Rechenerwerbs und die globale Frage nach Schüler*innen mit zusätzlichem Förderbedarf rechnerischer Kompetenzen, (2) eine weitere Fortbildung, die die Pädagog*innen zu einem quantitativen Rechenscreening von Grundrechnungsarten (Addition und Subtraktion) befähigt und die globale Eischätzung (1) stützt oder hinterfragt, (3) Fortbildung zu qualitativen Beobachtungsprozessen rechnerischer Entwicklung als Werkzeug zur weiteren Analyse. Am Ende dieses Diagnoseprocederes standen Interviews mit den Pädagog*innen zur Analyse und Hinterfragung des Entscheidungsprozesses und der Start der Förderung, wiederum begleitet durch Fortbildungsmaßnahmen.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Steinmair, Gabriele; MA.
Zepnik, Sabine; Dr. Prof.
Projektleitung intern
Steinmair, Gabriele; MA.
Zepnik, Sabine; Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Schöfl, Martin; Mag. Dr. Prof.
Weber, Christoph; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Das Forschungsprojekt zum Verständnis von Anaphern versucht einen Zusammenhang zwischen dem Sinnverständnis beim Satz- und Textlesen und der Fähigkeit, Anaphern im Text zu erkennen, herzustellen. Dazu wurden in einer Prä-Pilotierung querschnittlich im Juni 2019 in einer 4. Schulstufe (N=16) sowohl die Lesekompetenz als auch das Anaphernverständnis der Schülerinnen und Schüler erhoben. Ziel der Vorarbeit war es, Hinweise auf Verarbeitung von Anaphern im Text bei Kindern in Abhängigkeit ihrer Lesefertigkeiten zu generieren, um langfristig einen Förderbaustein für das Leseverständnis erarbeiten zu können.
Im Studienjahr 2019/20 werden die Überprüfungen mit überarbeiteten Texten an einer größeren Stichprobe wiederholt und Zusammenhänge zwischen Sinnverständnis beim Satz- und Textlesen und Anaphernverständnis erhoben. In einem nächsten Schritt soll geprüft werden, ob und welche Fördermaßnahmen insbesondere nach Abschluss des Leseerwerbs im Bereich Satz- und Textlesen hilfreich sind.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Schöfl, Martin; Mag. Dr.
Steinmair, Gabriele; MA.
Projektleitung intern
Schöfl, Martin; Mag. Dr. Prof.
Steinmair, Gabriele; MA.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Weber, Christoph; Mag. Dr.
Zepnik, Sabine; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Im PH-Kooperationsprojekt SCHNAPP wurden bisher querschnittlich und längsschnittlich Risiko-Komponenten von Kindern am Beginn ihrer Schulkarriere beforscht. In der letzten Entwicklungsphase – SCHNAPP 4 – erfolgte die Normierung der Batterie an 550 Kindern, davon 130 Kindergartenkinder und 420 Kindern der ersten Klasse. Der vorliegende Projektantrag betrifft die systematische Weiterverfolgung dieser Kinder und die Analyse und Darstellung deren Lernverläufe im Lesen und Schreiben bis zum Ende der dritten Klasse. Klassische Follow-up-Designs sehen Gruppentestungen der Kinder in der Klasse vor. Diese haben organisatorische und inhaltliche Nachteile: Organisatorisch ist es schwer, im Gruppensetting das einzelne Kind und dessen Leistung zu erheben, Grund dafür sind Abschauen und unterschiedliche Tempi der Kinder. Inhaltlich ist durch den Einsatz von Gruppentests der Modus der Überprüfung auf Screenings eingeschränkt und bietet lediglich Vergleiche zur Normstichprobe. Um Lernverlaufskurven und somit die individuellen Leistungskurven der Kinder zusätzlich zum querschnittlichen Normvergleich zu erhalten, bedarf es einer anderen Herangehensweise, wie sie etwa im Konzept „quop“ bereits Anwendung findet. Mit dem Forschungsbeitrag von „W3“, der ebenfalls an der hiesigen Pädagogischen Hochschule umgesetzt wurde, konnte bislang eine Feldtauglichkeit von Lernverlaufskurven bestätigt werden. Einschränkungen ergaben sich durch die Anwendung des in Deutschland entwickelten Test-Tools in Österreich, die Übertragung der Aufgaben und Einzelitems konnte nicht vollinhaltlich als positiv bewertet werden. Zudem ist dieses Tool durch Lizenzen mit hohen laufenden Kosten für die PH OÖ verbunden. Mit einem eigenen Testsystem, das auf Messwiederholungen und Lernkurven aufbaut, möchten wir die Kinder der ursprünglichen SCHNAPP-4 Testbatterie in der Primarstufe weiterverfolgen und in der Konsequenz Förderableitungen treffen.
Unsere Ziele:
*Passgenaue Diagnostik zum Schuleingang
*Beratung auf Profilbasis
* Weiterverfolgung der Kinder für individuelle Lernverlaufskurven
…damit kein Kind mit Schwächen im Lesen und/oder Schreiben übersehen wird!
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Carre-Karlinger, Catherine; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Carre-Karlinger, Catherine; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Harrer, Katharina; Mag. BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Imamović-Topčić, Edna; Mag.
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Ziel des vorliegenden Forschungsprojektes ist es, den Umgang mit sprachlicher Vielfalt in drei Schulen im städtischen Bereich Oberösterreichs zu erfassen, und zwar über die Befragung von
lebensweltlich mehrsprachigen Lehrkräften und der jeweiligen Schulleitung sowie über die Beobachtung von Unterricht. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Handlungsräumen, die
dadurch entstehen, dass an Schulen Lehrkräfte angestellt sind, die selbst Kompetenzen in Erstbeziehungsweise Migrationssprachen haben. Einerseits trifft das auf muttersprachliche Lehrkräfte zu und andererseits auf mehrsprachige Lehrkräfte, die etwa Regelfächer unterrichten. Ausgehend von Erkenntnissen über die Rolle, die diese Lehrkräfte in Schule und Unterricht hinsichtlich sprachenbezogener Lern- und Bildungsprozesse einnehmen sowie einnehmen könnten, sollen strategisch-systemische Überlegungen und Desiderata bezüglich der Frage angestellt werden, wie die Angebote in der Lehrer*innenaur, fort- und -weiterbildung im Kontext der projektergebnisse weiterentwickelt werden könnten. Vorliegendes Projekt soll einen Beitrag dazu liefern, das Verständnis der eventuellen Diskrepanzen zwischen schulischer Realitäten und den lokalen Bildungsangeboten zu verbessern beziehungsrreise die Formulierung neuer Fragestellungen zu ermöglichen, die für die Überwindung dieser Diskrepanzen wichtig sind.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Kurz, Peter; DI Dr.
Neuböck-Hubinger, Brigitte; Mag. BEd Prof.
Zmelik, Katharina; Mag.
Projektleitung intern
Kurz, Peter; HS-Prof. Dipl.-Ing. Dr. BEd Prof.
Neuböck-Hubinger, Brigitte; Mag. BEd Prof.
Zmelik, Katharina; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 –
Beschreibung
An der PHOÖ wurde 2017 ein partizipatives Entwicklungsprojekt zur Planung eines Lehr-Lerngartens begonnen. Seit Anfang des Jahre 2019 arbeitet eine Arbeitsgruppe an der Umsetzung und schrittweisen Ausgestaltung des Lehrgartens als Lernumgebung für die fachübergreifende Ausbildung in Elementar-, Primar- und Sekundarstufenpädagogik, Inklusive Pädagogik sowie für die Fort- und Weiterbildung.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Hirschenhauser, Katharina Maria; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Beetz, Andrea; PD Dr.
Kotrschal, Kurt; Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2016
Beschreibung
Beziehungen zwischen Mensch und Tier sind qualitativ vergleichbar zu zwischenmenschlichen Beziehungen und sind auf beiden Seiten mit kognitiven und sozialen Fähigkieten verbunden. Die Annahme, dass das Aufwachsen mit Heimtieren für die sozio-emotionale Entwicklung von Kindern förderlich ist, ist weitverbreitet. Auch in der Pädagogik werden tiergestützte Aktivitäten gelobt. Positive Wirkungen von Schulhunden wurden betreffend soziales Klassenklima, Lernerfolge und Einstellungen der Schüler/innen zur Schule beschrieben. In der Schulpraxis ist jedoch die Haltung z. B. von Fischen möglicherweise ein realistischeres Angebot als der vieldiskutierte Schulhund. Ist ein Schulaquarium gleichermaßen nützlich, können Kinder auch zu anderen Tierarten eine Beziehung aufbauen? Dieses Projekt soll zu einem differenzierteren Verständnis der evolutionären Grundlagen von Kind-Tier-Beziehungen beitragen und konkrete Empfehlungen für den Einsatz von Tieren in der tiergestützten Pädagogik generieren.
Unter Mitarbeit von Studierenden der PHOÖ untersuchen wir das Thema auf drei Ebenen, pragmatisch, deskriptiv und experimentell: (a) Überprüfung der Grundannahme, dass Kinder intensive Beziehungen auch zu anderen Tierarten als dem Hund entwickeln; (b) Einfluss von Alter und Geschlecht auf den Zusammenhang zwischen Intensität der Heimtierbeziehung und Scala naturae (deskriptiv); (c) Pufferwirkung hundgestützter Interventionen auf die Stressbelastung von Volksschulkindern während der Leseförderung (experimentell).
Mit Hilfe eines Fragebogens werden die Qualität und Intensität von Beziehungen zwischen Kindern ver-schiedener Altersgruppen, i.e. Grundschulalter und Sekundarstufe I, und ihren Heimtieren erhoben. An Hand von Stresshormonen (aus Speichelproben) und Verhalten (Videoanalysen) wird die „soziale Pufferwirkung“ von tiergestützten schulischen Förderangeboten auf die Stressbelastung von Grundschulkindern in Prüfungssituationen experimentell überprüft.
Beschreibung (engl.)
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Bericht