Kategorie: Frauenforschung, -fragen

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Wahlmüller, Thomas; Mag. MA.
Projektleitung intern
Wahlmüller, Thomas; Mag. MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pilz, Maria; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Eder, Elisabeth;
Fritz, Isabella;
Huchler, Martin;
Höfferer, Gerrit;
Kronberger, Silvia;
Mitter, Hubert;
Rapp, Ursula;
Sorgo, Gabriele;
Winter, Kate;
Wopfner, Edith;
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Salzburg
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Pädagogische Hochschule Wien
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
4 Abstract(Max. 4000 Zeichen inkl. Leerzeichen. Das Abstrakt soll folgende Punkte beinhalten: 1.) Ausgangslage/Problemaufriss, 2.) Zielsetzung(en) und Fragestellung(en) des Projekts und 3.) Methode)

Egalitäre Bildungsbeteiligung sowie Diversitäts- und Genderbewusstsein sind zentrale Desiderate in Bildung und Unterricht. Das geplante Forschungsprojekt geht der Frage nach, inwieweit sich schon im Kindergarten soziale Konstruktionen einer Geschlechterstereotypisierung durch die Pädagoginnen- und Pädagogen- Kind-Beziehung zeigen. Die Qualität der Beziehung zu den Pädagoginnen und Pädagogen spielt in elementarpädagogischen Einrichtungen eine zentrale Rolle, da sie neben dem Entdecken der biologischen Geschlechtsunterschiede auch unterschiedliche Reaktionen der sozialen Umwelt auf die Zuschreibung von „männlich“ und „weiblich“ erkennen. Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass Pädagoginnen und Pädagogen in elementaren Bildungseinrichtungen geschlechtsstereotype Rollenbilder zuschreiben und Unterschiede im Beziehungsaufbau zu männlichen und weiblichen Kindern aufweisen.
Das Erkenntnisinteresse des geplanten Forschungsprojekts liegt in der bildungstheoretischen Analyse von geschlechtsbezogenen Aspekten der Pädagoginnen- und Pädagogen-Kind-Beziehung und wie diese in Zusammenhang mit der Gestaltung von Räumen egalitärer Bildungsbeteiligung stehen. Weiters soll diskutiert werden, wie diese Ergebnisse in der Aus-, Fort- und Weiterbildung verankert werden können und sollen.
Die forschungsleitenden Fragestellungen dazu lauten: „Wie können elementarpädagogische Bildungsräume für egalitäre Entwicklung mit dem Fokus Geschlecht geschaffen werden, die eine „sichere“ Lern- und Bildungsatmosphäre gewährleisten?“, „Inwieweit wirkt sich die Qualität der Pädagoginnen- und Pädagogen-Kind-Beziehung auf die Entwicklung von Mädchen und Buben aus und welche geschlechtsbezogenen Zusammenhänge können dabei festgestellt werden?“ und „Wie können diese Erkenntnisse in elementarpädagogischen Studienmöglichkeiten an Pädagogischen Hochschulen aufgegriffen, berücksichtigt und implementiert werden?“

Ziel des geplanten Forschungsprojekts ist es, anhand einer bildungstheoretischen Analyse Thesen für die Pädagoginnen- und Pädagogen – Kind Beziehung mit dem Fokus Geschlecht auf handlungstheoretischer und handlungspraktischer Ebene für die Elementarpädagogik zu generieren. Diese Erkenntnisse sollen dann in einen Verwertungszusammenhang mit elementarpädagogischen Studienmöglichkeiten an Pädagogischen Hochschulen gebracht werden.
Aus wissenschaftlicher Sicht ist angedacht, die Befunde als Bericht und/oder in Form einer Publikation zu veröffentlichen. In Zusammenhang mit dem übergeordneten Projekt sollen die Ergebnisse weiters im Rahmen einer Projektkonferenz referiert werden.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Bramberger, Andrea; HS-Prof. Dr. habil.
Projektleitung intern
Holzmayer, Michael Johannes; Mag. MA
Kramreiter, Silvia; Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dura-Nitu, Irina Nicoleta; LL.M. Mag.phil. BEd Dr.phil.
Feldl, Reinhard; HS-Prof. Mag. Dr.
Holzhacker, Irene; Mag. Prof.
Nothnagl-Kuerzl, Doris; HL Mag. Prof.
Paier, Almuth; BEd MA. Prof.
Wachter, Andreas; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bramberger, Andrea;
Eder, Elisabeth;
Fritz, Isabella;
Kronberger, Silvia;
Mitter, Huber;
Sorgo, Gabriele;
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Salzburg
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Die derzeit bestehenden Integrationsklassen erscheinen von ihrer Konzeption und ihrem Anspruch als besonders geeignet, eine egalitäre Bildungsbeteiligung zu ermöglichen. Gleichzeitig ist festzuhalten, dass die Frage von Geschlecht in der (bisherigen Inklusionspädagogik/Sonderpädagogik wenig Beachtung gefunden hat. Vor diesem Hintergrund (und der bevorstehenden Weiterentwicklung der Integrationsklassen zu inklusiven Klassen/Schulen) versucht das Forschungsprojekt die Bedeutung von Geschlecht in der Interaktion zwischen Lehrpersonen (LuL) un den Schülerinnen und Schülern (SuS) näher zu beleuchten.

Für die Arbeit an Pädagogischen Hochschulen ist dies von grundlegender Bedeutung, weil inklusive Pädagogik in ihrem Kern Geschlechterkompetenz bedarf, um nicht durch unreflektierte Geschlechterbilder seitens der Lehrpersonen die freie Entfaltung des tatsächlichen Potentials der SuS einzuschänken/zu behindern. Damit gewährleistet ist, dass hier nicht Forschung „über“ geschieht, sollen KollegInnen mit Beeinträchtigungen (visuell, auditiv, physisch) sowohl als Lehrende als auch als ProjektmitarbeiterInnen im Sinne partizipativer Forschung eingebunden werden.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht