Kategorie: Allgemeine Pädagogik

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Gruber, Marie-Theres; BEd HS-Prof. MA PhD.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kletzenbauer, Petra Maria; Prof. Mag.
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag. Dr.
Käfel, Magdalena; BEd Prof. Mag.
Eisner-Fasching, Maria; BEd Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bicsar, Andrea; MMag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Birsak de Jersey, Kirsten; Dr.
Geider, Patricia; Mag. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Ghamarian-Krenn, Katharina; Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich, Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Guczogi, Theresa; BEd, MA MA / Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich, Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Lasnik, Silvia; Mag. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Resnik, Pia; Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich, Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Rieder-Marschalliger, Silvia; Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich, Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Interesse am frühen Fremdsprachenunterricht steigt stetig und so wächst auch die Literatur zum frühen Fremdsprachenunterricht beständig. In Österreich existierte von 1998 bis 2022 ein unveränderter Lehrplan für die Lebende Fremdsprache auf Primarebene, trotz der rasanten Veränderungen in der Fremdsprachendidaktik sowie curricularen Veränderungen in der Primarschullehrer*innenausbildung. Mit dem Schuljahr 2023/24 wurde ein neuer Lehrplan für Fremdsprachen an der österreichischen Volksschule eingeführt, welcher für die 3. und 4. Schulstufe die Lebende Fremdsprache als benoteter Pflichtgegenstand verankert. Basierend auf dem Vorgängerprojekt, welches von 2021 bis 2025 die Sichten der Lehrpersonen zum damals aktuellen Lehrplan (Version 1998) und Antizipationen zum neuen Lehrplan einholte, soll diese Studie weitere Einblicke in die Anwendung und Akzeptanz des frühen Fremdsprachenunterrichts im Primarbereich (und den anliegenden Nachbarinstitutionen) sowie dem neuen Lehrplan (Version 2023) aus Pädagog*innenperspektive zu diversen Themenbereichen mit interdisziplinären Kollaborationen gewähren. Da sich diese curricularen Erneuerungen auf die vorangehende und folgende Bildungsstufe auswirken können, werden die Nahtstellen einen besonderen Fokus in dieser Untersuchung einnehmen. Die Ergebnisse des vorgeschlagenen Projektes ermöglichen weiters praxisrelevante Erkenntnisse und Rückschlüsse für die Aus-, Fort- und Weiterbildung an den Pädagogischen Hochschulen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Kalkhof, Martina; Mag. Prof. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Projektleitung intern
Guttmann-Klein, Gerda; Prof. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Eder-Eichberger, Maria; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Leberl, Tanja; BA MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Nuart, Elisabeth; Mag. BA / Pädagogische Hochschule Kärnten
Werfring, Anja; BEd MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Mit der kürzlichen Verlagerung der Ausbildung zum:zur Inklusiven Elementarpädagog:in an die Pädagogischen Hochschulen und der Einführung eines berufsfeldspezifischen Bachelorstudiums für Inklusive Elementarpädagogik rücken das Professionsverständnis und die Rollenerwartungen hinsichtlich dieser Berufsgruppe verstärkt in den Blick.
Das vorliegende Forschungsprojekt erforscht auf Basis von bundeslandübergreifenden Gesetzen und pädagogischen Leitprinzipien sowie bundeslandspezifischen Rahmenbedingungen und Charakteristika Aspekte des Professionsverständnisses Inklusiver Elementarpädagog:innen. Über eine Erhebung der Perspektiven unterschiedlicher Akteur:innen sollen handlungsleitende Vorstellungen über die Rollen, Aufgaben und professionellen Arbeitsweisen Inklusiver Elementarpädagog:innen herausgearbeitet und deren Bedeutung für die Professionalisierung des Berufsfeldes erkundet werden.
Mittels Leitfadeninterviews werden in den Bundesländern Burgenland, Kärnten und der Steiermark Elementarpädagog:innen, Leitungen von elementaren Bildungseinrichtungen, Verantwortliche auf Ebene der Träger:innen und Landesverwaltung, sowie Inklusive Elementarpädagog:innen selbst hinsichtlich der Umsetzung inklusiver Bildung und der damit verbundenen Professions- und Rollenverständnisse Inklusiver Elementarpädagog:innen befragt. In einer zweiten Phase werden die Ergebnisse dann in Fokusgruppen mit Inklusiven Elementarpädagog:innen in den drei Bundesländern diskutiert, um Bedeutungen von und Umgangsweisen mit den Professions- und Rollenverständnissen zu erkennen. Die erhobenen Daten werden jeweils qualitativ inhaltsanalytisch ausgewertet.
Ziel ist es, über den Zugang zu Professions- und Rollenverständnissen Chancen und Herausforderungen hinsichtlich der Professionalität und der weiteren Professionalisierung des Berufsfeldes aufzudecken. Darüber hinaus sollen Einblicke in das Zusammenwirken von Rollenverständnissen im individuellen sowie kollektiven Sinne vor dem Hintergrund institutioneller und rechtlich verankerter Grundlagen gewonnen werden.
Die Erkenntnisse sollen auch dazu dienen, Anforderungen an die Pädagogischen Hochschulen zu reflektieren und die Ausbildungsangebote bedarfsgemäß weiterzuentwickeln.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Seifert, Susanne; PhD
Projektleitung intern
Paleczek, Lisa; Mag. phil., PhD
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Der Grazer Wortschatztest (GraWo: Seifert et al., 2017), der für die Grundschule entwickelt wurde (1.-3.Schulstufe), hat Potential auch im Kindergarten die Überprüfung des rezeptiven Wortschatzes zu erleich-tern.
Um den Bedarf für den Einsatz eines solchen Gruppentests abzuschätzen, werden in einem ersten Schritt ein Online-Fragebogen an alle Kindergärten der Steiermark (Ö) ausgesandt. Es wird erhoben, wie sich Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen einen Einsatz des GraWo (Aufgabe: Auswahl eines von vier vorgegebenen Bildern, nachdem das Zielwort laut gesagt wurde) im Gruppensetting im Kindergarten vorstellen könnten. Basierend auf diesen Ergebnissen wird eine Pilot-Beobachtungsstudie mit Kindern im letzten Kindergartenjahr durchgeführt. In einem weiteren Schritt werden erste Ergebnisse zur Validität und Reliabilität generiert. Schließlich sollen auch Normwerte für diese Altersgruppe erhoben werden, wieder unter besonderer Berücksichtigung von Kindern mit anderen Erstsprachen. Es wird außerdem eine Äquivalenzstudie durchgeführt, die die Papierversion mit einer digitalen Version vergleicht.
Beschreibung (engl.)
The GraWo (Grazer Wortschatztest: Seifert, Paleczek, Schwab, & Gasteiger-Klicpera, 2017) is a screening instrument that was originally developed for usage in primary school settings (Grades 1-3) and it has potential to be used in kindergarten, too.
In a first step, to gain information about the needs of educators concerning vocabulary instruments, an online-survey is being sent to all kindergartens in the federal state of Styria (in Austria). We asked educators which settings and modes of conducting a group screening like the GraWo (choosing one out of four pictures that matches the word said) they could imagine as possible with kindergarteners in their last year of kindergarten.
In a second step, based on the answers obtained through the online survey, a piloting observation study is being conducted with. Three different settings and modes of conducting the group screening will be implemented and observed to gain knowledge about advantages and disadvantages of the settings and modes proposed by the educators.
In a third step, the GraWo’s validity and its reliability are analysed. Finally, standardization for this age group considering second language learners is planned. Moreover, an equivalency study comparing a digital to the paper pencil mode is planned.
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Benoist-Kosler, Barbara; MA Prof. / 7500 Elementarpädagogik
Projektleitung intern
Benoist-Kosler, Barbara; Dr.phil. Hochschulprof MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Die Erhebung der spezifischen Sichtweisen von Kindergartenkindern zu deren Zukunftsvorstellungen, dem Mensch-Natur-Verhältnis und dem Verhältnis der Menschen untereinander, erfolgte mittels Philosophier-Runden in ausgewählten Kindergärten, die bereits Zugänge zum Philosophieren mit Kindern haben. Die Gesprächsleitung übernahm die den Kindern vertraute Pädagogin. Den Philosophier-Runden vorangestellt war eine Vorstudie mittels Bildbetrachtung und Gruppengespräch mit Kindergartenkindern in ausgewählten Kindergärten. Zu den erhobenen Daten aus der Vorstudie wurden Gesprächsprotokolle angefertigt, sequenziell transkribiert und mittels Qualitiativer Inhaltsanalyse (Kuckartz 2016, Mayring 2015) ausgewertet. Die Daten aus den Philosophier-Runden sind vollständig transkribiert und werden unter zu Hilfenahme der dokumentarischen Methode (Bohnsack 2003, Bohnsack et al 2007) ausgewertet und interpretiert. Auf Basis der Ergebnisse der empirischen Untersuchung und theoretischen Überlegungen
erfolgt die Ausarbeitung, wie Kindergärten im Sinne des „whole system approach“- Ansatzes einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung und zur Ermöglichung von Bildung für eine
nachhaltige Entwicklung leisten können.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Gerth, Sabrina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Gerth, Sabrina; Mag. Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Gerade im Deutschunterricht ist es wichtig zu erforschen, ob der Einsatz von digitalen Medien die Lernprozesse unterstützt und fördert. Der Schriftspracherwerb – das Lernen von grundlegenden Fähigkeiten wie Lesen und Schreiben – findet bereits heute im Kontext von unterschiedlichen Medien statt (Hauck-Thun, 2011). Die Lesesozialisation von Schülerinnen und Schülern beschränkt sich nicht nur auf das Buch, sondern wird durch ebooks, Hörspiele und Videos ergänzt. Ebenso wird der Schreiberwerb heutzutage immer mehr durch das Tippen am Computer erweitert, da diese Fähigkeit aktuell zunehmend im beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld erforderlich wird. Durch die Mediennutzung erfahren Schülerinnen und Schüler die Literatur und Sprache multimedial und mit verschiedenen Sinnen. Es hat sich dabei gezeigt, dass die digitalen Medien viel individuellere Verarbeitungsprozesse anregen. Diese vielseitigen und anregenden Lernräume können zu einem selbstbewussten und kreativen Umgang mit digitalen Medien im Deutschunterricht in der Primarstufe führen (Hauck-Thun, 2011).
Welche Auswirkungen hat die zunehmende Digitalisierung auf den Schriftspracherwerb? Wie können PädagogInnen in der Primarstufe die neuen Medien einsetzen, um SchülerInnen zu befähigen besser schreiben und lesen zu lernen (z.B. im Fach Deutsch)?

1. Wie können die neuen Medien den Leseerwerb in der Primarstufe fördern? Können die neuen Medien generell im Deutschunterricht, und auch als Hilfsmittel förderlich eingesetzt werden, auch wenn die Erstsprache der SchülerInnen nicht Deutsch ist? Sind SchülerInnen in der Lage, die im Unterricht gelernten grammatischen Regeln auch während des Lesens anzuwenden, um das Verständnis zu erleichtern?
2. Welche motorischen Komponenten beeinflussen den Handschrifterwerb auf Tablets? Wie können diese Fähigkeiten verbessert werden, damit der Einsatz von neuen Medien einen Vorteil für SchülerInnen beim Schreiberwerb hat?

Ziele des Projektes
• Sichtung des Forschungsstandes zu den einzelnen Forschungsfragen (Literaturrecherche)
• Datenaufbereitung und statistische Auswertung der bereits in Vorarbeiten erhobenen Daten
• Verknüpfung von Lehre und Forschung, indem Erkenntnisse aus diesem Forschungsprojekt in die laufende Lehre an der Pädagogischen Hochschule Tirol (PHT) (v.a. im Fach Deutsch/Mehrsprachigkeit) einfließen (mögliche Betreuung von weiterführenden Bachelor- und Masterarbeiten)
• Publikation der Forschungsergebnisse in mehreren nationalen und internationalen Fachzeitschriften

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gigerl, Monika; MA Dr. Dipl.-Päd. BEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Projektleitung intern
Gigerl, Monika; HS-Prof. MA Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Breser, Britta; Prof. M.E.S. Mag. / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Zeiringer, Johann; Prof. Dr. MA / Pädagogische Hochschule Burgenland
Kooperationspartner
Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Pädagogische Hochschule Burgenland
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Das Forschungsprojekt befasst sich mit der Untersuchung des Themas Familie im sozialwissenschaftlich orientierten Sachunterricht und in der PädagogInnenbildung Neu. Landläufig wird der Begriff Familie für Lebensgemeinschaften von mindestens zwei Personen, mit oder ohne Kinder verwendet, dieser Begriff ist stark kulturell geprägt und wird auch innerhalb einer Kultur unterschiedlich gelebt (Duchêne-Lacroix, 2014, S. 154). Das Forschungsvorhaben geht konkret der Frage nach: „Wie wird das Thema Familie im Sachunterricht der Volksschule derzeit vermittelt?“ Theoretische Grundlagen zu demografischen Veränderungen der Familie als Lebensgemeinschaft bilden die Basis für dieses Forschungsprojekt. Durch die Entwicklung unserer Gesellschaft zu einer Einwanderungsgesellschaft und aktuellen gesellschaftspolitischen Debatten zum Thema Familie kann das Thema als ein gesellschaftlich sensibles und für Lehrpersonen – auch heikles Thema eingeschätzt werden, so wird Familien mit Migrationshintergrund traditionelle Familienstruktur und Modernisierungsdefizit von Seiten der Medien und Politik unterstellt (Geisen, 2014, S. 1). Die Auswirkungen derartiger gesellschaftlicher Diskurse auf die Schule, speziell auf den Sachunterricht, werden untersucht. Das Forschungsprojekt leistet damit einen Beitrag zur Sensibilisierung im Umgang mit dem Thema Familie in der Volksschule sowie in der Hochschullehre und legt ein Fundament für darauf aufbauende didaktische Interventionen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Tritremmel, Gerald; Mag. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Projektleitung intern
Tritremmel, Gerald; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Auferbauer, Martin; Mag.phil. PhD. Prof. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Moriz, Werner; HS-Prof. IL Mag. Dr. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Neubauer, Markus; Mag. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Neuper, Christian; HS-Prof. Mag. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Die schulische Tagesbetreuung ist eine bedeutsame Schnittstelle zwischen schulbezogenen Lernprozessen und außerschulischem Umfeld. Die Organisation und das Angebot der Tagesbetreuung sollte auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder und Eltern abgestimmt werden. Es wird eine qualitativ und pädagogisch hochwertige Gesamtbetreuung erwartet. Diese ist durch entsprechende Ausbildungen von interessierten Personen gewährleistet (Schatzl, 2011). Schwerpunkte im Lehramtsstudium von Primarpädagoginnen und -pädagogen, Hochschullehrgang Freizeitpädagogik, Hochschullehrgang Freizeitpädagogik mit Schwerpunkt Sport, Hochschullehrgang für Erzieherinnen und Erzieher für die Lernhilfe und die Ausbildung zum Bewegungscoach ergeben eine Vielzahl an Möglichkeiten unterschiedliche Berechtigungen für die Betreuung von Schüler/innen an Ganztagsschulen zu erlangen. Es ist die Aufgabe der Freizeitbetreuer/innen die Schüler/innen in den Freizeiteinheiten der Ganztagsschulen bestmöglich zu begleiten, zu unterstützen und ihre Talente zu fördern. Dies ist aber nur in einem Schulklima mit motivierten und gut ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen möglich, damit sie in einem Klima, das von Wohlbefinden geprägt ist, ihre Tätigkeiten ausführen können. Die Situation des Betreuungspersonals an Ganztagsschulen ist in Österreich unzureichend erforscht. Die Resonanz der Absolventinnen und Absolventen des HLG Freizeitpädagogik auf den Arbeitsalltag ist sehr unterschiedlich. Die Freizeitpädagoginnen und Freizeitpädagogen berichten sowohl von sehr erfreulichen Erfahrungen aber auch von belastenden Arbeitsbedingungen, die sie unzufrieden machen bzw. demotivieren. Es geht im Forschungsvorhaben um die Entwicklung eines Fragebogens. Mittels Literaturrecherche und Interviews sollen Items generiert werden, die einerseits die Zufriedenheitsaspekte der Freizeitpädagoginnen und Freizeitpädagogen eruieren und andererseits Hygienefaktoren, wie Gehalt, Personalpolitik, Arbeitsbedingungen, zwischenmenschliche Beziehungen, Sicherheit der Arbeitsstelle und den Einfluss auf das Privatleben analysieren. Es ist in erster Linie eine explorative Studie in der Gelingensfaktoren für ein erfolgreiches, erfülltes Berufsleben von Freizeitpädagogen und Freizeitpädagoginnen an Ganztagsschulen untersucht werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Heimgartner, Arno; Univ.-Prof. Mag. Dr. / Universität Graz
Projektleitung intern
Auferbauer, Martin; HS-Prof. Mag. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gspurning, Waltraud; Mag.a Dr.in / Universität Graz
Lederer-Hutsteiner, Thomas; Mag. / x-sample
Mayr, Andrea; Mag.a Dr.in / Universität Graz
Kooperationspartner
CARITAS
ISOP Innovative Sozialprojekte GmbH
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Das Angebot der Schulsozialarbeit existiert in der Steiermark seit mehr als zwanzig Jahren und wurde – ausgehend von ersten Pilotprojekten – mittlerweile auf mehr als hundert Schulen (überwiegend der Sekundarstufe I) in allen sieben Bildungsregionen der Steiermark ausgeweitet.
Im Auftrag des Landes Steiermark führte der Arbeitsbereich Sozialpädagogik der Karl-Franzens-Universität Graz in Kooperation mit dem außeruniversitären Forschungsinstitut x-sample im Zeitraum 2015 bis 2018 eine Evaluation der Schulsozialarbeit in der Steiermark durch. Im Fokus der Evaluation stand die Erforschung von Wirkungen der Schulsozialarbeit. Der Komplexität von Wirkungen Rechnung tragend, wurde ein mixed-methods-Ansatz gewählt, der etwa Onlinebefragungen mit teilstandardisierten Interviews, mit ethnografischen Besuchen oder Analysen diverser Dokumentationen verband. So wurden qualitative und quantitative Ergebnisse erzielt, die Wirkungen von Schulsozialarbeit aus Sicht verschiedener Akteur/innen und vor dem Hintergrund bestehender Rahmenbedingungen thematisieren.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Schütky, Robert; Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Projektleitung intern
Graß, Karl-Heinz; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kelz, Jakob; Mag. PhD. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Longhino, Daniela; BEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Grasser, Ursula; MEd. BEd / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Greiler-Zauchner, Martina; MMag. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Holzer, Norbert; BEd. Dipl.Päd / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Lobnig, Tanja; Mag. Dipl.-Ing. Prof. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Reiter, Markus; Dr., MAS, MSc / Pädagogische Hochschule Burgenland
Skrabitz, Ursula; MEd Prof. BEd Dipl.Päd. / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Varelija-Gerber, Andrea; Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Burgenland
Pädagogische Hochschule Kärnten
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Laufzeit
2019 – 2026
Beschreibung
Im Rahmen dieses Projekts wird die Entwicklung des mathematischen Fachwissens von Studierenden des Lehramts Primarstufe in Österreich untersucht, wobei ein besonderer Fokus auf den Wechselwirkungen zwischen affektiven Merkmalen (z. B. Interesse, Selbstkonzept, Einstellungen) und der Entwicklung von Fachwissen sowie der professionellen Kompetenzentwicklung liegt. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass fundierte mathematische Eigenkompetenzen eine zentrale Voraussetzung für qualitativ hochwertigen Mathematikunterricht darstellen. Studien im deutschsprachigen Raum weisen darauf hin, dass angehende Lehrpersonen teilweise nicht über ausreichendes mathematisches Fachwissen verfügen, um grundlegende Inhalte der Primarstufe sicher zu vermitteln.

Ziel des Projekts ist es daher, das mathematische Fachwissen von Studierenden zu Beginn und am Ende ihres Bachelorstudiums systematisch zu erfassen und dessen Entwicklung über die Studiendauer hinweg zu analysieren. Zusätzlich werden affektive Merkmale erhoben, um deren Zusammenhang mit dem Fachwissen und der professionellen Kompetenzentwicklung zu untersuchen.

Das Forschungsdesign kombiniert querschnittliche und längsschnittliche Analysen. Studienanfänger*innen werden österreichweit zu Studienbeginn mittels standardisierter Testinstrumente erfasst und mit Maturant*innen verschiedener Schultypen verglichen. Für die längsschnittliche Perspektive werden Kohorten über die Studiendauer hinweg begleitet und am Ende des Studiums erneut untersucht.

Die Ergebnisse sollen Aufschluss darüber geben, inwieweit Studierende bereits zu Studienbeginn über ausreichende mathematische Kompetenzen verfügen und wie sich diese im Laufe der Ausbildung entwickeln. Daraus lassen sich Implikationen für die Gestaltung der Lehramtsausbildung sowie für mögliche Maßnahmen zur Förderung mathematischer Grundkompetenzen ableiten.

Beschreibung (engl.)
Beendete Mitarbeit:
Binder, Cornelia; PHSt, 2022-2023;
Gruber Christoph, PHSt, 2020-2023;
Kelz Jakob, PHSt, 2024-2025;

Fellmann Anne, PH Kärnten, 2019-2020;
Haider, Rosina; PPH Augustinum, 2019-2023;
Holzer Norbert, PPH Augustinum, 2019-2020

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Mathematical Content Knowledge and Affective Characteristics of Primary Teacher Education Students in Austria

This project investigates the development of mathematical content knowledge of primary teacher education students in Austria, with a particular focus on the interplay between affective characteristics (e.g. interest, self-concept, attitudes) and the development of content knowledge as well as professional competence. It is based on the assumption that well-developed mathematical competencies constitute a key prerequisite for high-quality mathematics instruction. Studies in German-speaking countries indicate that prospective teachers sometimes lack sufficient mathematical knowledge to adequately teach fundamental concepts at the primary level.

The aim of the project is therefore to systematically assess students’ mathematical knowledge at the beginning and at the end of their bachelor’s programme and to analyse its development over the course of their studies. In addition, affective characteristics are examined in order to explore their relationship with content knowledge and the development of professional competence.

The research design combines cross-sectional and longitudinal analyses. First-year students are assessed at the beginning of their studies using standardized test instruments and are compared with upper secondary school students from different school types. For the longitudinal perspective, student cohorts are followed throughout their studies and reassessed at the end of the programme.

The results are intended to provide insights into the extent to which students already possess sufficient mathematical competencies at the beginning of their studies and how these develop over the course of their education. Based on these findings, implications can be derived for the design of teacher education programmes as well as for measures to support the development of fundamental mathematical competencies.

URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fridrich, Christian; HS-Prof. Dr. / Pädagogische Hochschule Wien
Projektleitung intern
Kowasch, Matthias; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hofmann-Schneller, Maria; Mag. Dr. / Universität Wien
Koller, Alfons; Mag. Prof. / Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Oberrauch, Anna; Mag. / Pädagogische Hochschule Tirol
Stieger, Sandra; Mag. / Paris Lodron Universität Salzburg
Uhlenwinkel, Anke; Dr. / Universität Klagenfurt
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Tirol
Pädagogische Hochschule Wien
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Universität Klagenfurt
Universität Salzburg
Universität Wien
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Das Projektnetzwerk INSERT ist eine Initiative der Fachgruppe Geographische und Sozioökonomische Bildung (GESÖB) der Österreichischen Geographischen Gesellschaft (ÖGG). Das Projektnetzwerk verfolgt drei Ziele: a) Gestaltung innovativer Lern-Lehr-Arrangements durch GW-Lehrkräfte gemeinsam mit GW-Fachdidaktikerinnen und GW-Fachdidaktikern. B) Bestandsaufnahme zur sozioökonomischen Bildung mittels Unterrichtsbeispielen, Stellungnahmen, Grundsatzpapieren, Studien etc.) Durchführung und Publikation von fachdidaktischer Begleitforschung.
Insgesamt werden 52 Lehr- und Lern-Arrangements für die Schulstufen 5.-8. aus dem Bereich der sozioökonomischen Bildung entworfen und anschließend auf der Homepage https://insert.schule.at/projekt-insert/ veröffentlicht.
Beschreibung (engl.)
Bericht