Kategorie: Berufspädagogik

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Resinger, Paul; Mag. Dr. BEd Hochschulprof.
Projektleitung intern
Resinger, Paul; Mag. Dr. BEd Hochschulprof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2018
Beschreibung
Aufbauend auf den von der Antragstellerin an der ehemaligen Berufspädagogischen Akademie Innsbruck und der Pädagogischen Hochschule Tirol durchgeführten Forschungsarbeiten zu Lernaufgaben und auf dem laufenden, vom Tiroler Wissenschaftsfond geförderten Forschungsprojekt „Lesekompetenzförderung an Tiroler Fachberufsschulen“, stehen im beantragten Folgeprojekt zwei Fragen im Zentrum des Forschungsinteresses: 1. Welcher Lernfortschritt hinsichtlich berufsrelevanter Lesekompetenz kann durch einen gezielten, regelmäßigen Einsatz von fachspezifischen Leseaufgaben nach zwei Ausbildungsjahren bei den Lehrlingen festgestellt werden? 2. Welche Unterschiede im Lernfortschritt hinsichtlich berufsrelevanter Lesekompetenz sind bei Lehrlingen im Lehrgang bzw. in einer Jahresschule feststellbar? Das zweijährige Forschungsprojekt „Lesekompetenzförderung an Tiroler Fachberufsschulen“ hat zum Ziel, die Wirksamkeit von fachspezifischen Leseaufgaben hinsichtlich der Lesekompetenzentwicklung bei Lehrlingen zu untersuchen und die bisher gewonnenen Erkenntnisse aus den Forschungsarbeiten der Antragstellerin zu vertiefen. Erhebungstechniken und Auswahlverfahren: (Berufsspezifische Leseaufgaben, Selbsteinschätzungsbogen zur Erhebung des Professionalisierungsprozesses der Lehrpersonen und der Studierenden, Leitfadeninterview, Lesekompetenzmessung mittels Leseaufgaben) Angaben zur Methode: (Mehrebenenanalyse, Selbsteinschätzungsbogen, Leitfadeninterview)
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Welte, Heike; Ass.-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Mathies, Regine; Mag. Dr. BEd Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Innsbruck
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
Das Ziel dieser Evaluationsstudie ist es, Chancen und Herausforderungen der Implementierung des neuen Lehramts Sekundarstufe Berufsbildung auszumachen, um daraus Ansatzpunkte für die weitere Gestaltung bzw. Weiterentwicklung der Curricula abzuleiten.

Im Fokus der explorativen Fallstudie stehen die Sichtweisen der für die Ausbildung relevanten Stakeholder, wie Lehrende, Studienleitungen, Studierende und Ausbildungsverantwortliche in den Betrieben und Schulen. Besondere Berücksichtigung findet – trotz der grundsätzlichen, thematischen Offenheit – die Frage der Verbindung von ‚Theorie‘ und ‚Praxis‘ im Kontext von Lehr-Lernarrangements am Hintergrund einer konnektiven Perspektive (z.B. Ostendorf 2014; Sappa/Aprea 2014; Tynjälä 2010), die die Beziehung zwischen theoretischem und Alltagswissen im Kontext von Bildung und Arbeit in den Mittelpunkt stellt (vgl. auch Griffiths/Guile 2003).

Es geht um die Gestaltung der Kombination von theoretischem und praktischem Wissen, um professionelle Kompetenz zu entwickeln und um ein enges Zusammenwirken und partnerschaftliches Handeln zwischen Bildungseinheiten und der Arbeitswelt. Im Mittelpunkt stehen dabei Beziehungen zwischen unterschiedlichen Akteur/innen, institutionellen Kontexten und Wissensbeständen.

Zielsetzung ist es, die didaktischen Praktiken verschiedener Gruppen von Akteur/innen im Hinblick auf die Herausforderungen der Berufsbildung zu analysieren und zu interpretieren. Handlungs-, Denk- und Wahrnehmungsweisen im beruflichen Bildungsalltag kritisch zu hinterfragen, kann sensibilisieren und damit einen ersten Schritt für deren Weiterentwicklung und Veränderung darstellen. Die Forderung nach forschendem Lernen und Lehren in der Berufsbildung soll so wesentlich bewusster gestaltet werden (vgl. z.B. § 8 HG 2005, Expert/innengruppe Lehrer/innenbildung NEU 2010 und Grundlagenpapiere des Qualitätssicherungsrates).

Weiters können methodische Elemente der Evaluationsstudie – auch ohne damit verbundenem Forschungsprojekt – in Zukunft bei der Begleitung von Studienprogrammen eingesetzt werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Schöpf, Markus; BEd Ing. M.A. Prof.
Projektleitung intern
Schöpf, Markus; BEd IL Ing. M.A. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Das Projekt analysiert Gründe für den Abbruch einer dualen Ausbildung unter Anwendung von qualitativen Forschungsmethoden. Die Erkenntnisse aus dem Projekt sollen Ansatzpunkte für schulbezogenes Handeln bieten, durch welche frühzeitige Bildungsabbrüche vermieden werden können.
Das Projekt verfolgt folgende spezifische Forschungsfragen:
• Welche Gründe sind für Ausbildungsabbrüche, die zeitnah zum Übergang in die duale berufliche Erstausbildung erfolgen, verantwortlich?
• Aus welchen Präindikatoren kann bereits vor dem Übergang in die berufliche Erstausbildung auf die Wahrscheinlichkeit eines frühen Ausbildungsabbruches geschlossen werden?
• Welche schulischen Präventivmaßnahmen sind dazu geeignet frühe Ausbildungsabbrüche zu verhindern und wie müssen diese gestaltet werden um möglichst erfolgreich zu sein?

Um individuelle Problemlagen von Lehranfängerinnen und Lehranfänger aus denen sich Abbruchgründe entwickelt haben zu rekonstruieren, werden Methoden aus der qualitativen Sozialforschung eingesetzt. Zur Datenerhebung sind problemorientierte Interviews nach Witzel (1982) vorgesehen.
Die Transkripte der leitfadengestützten Interviews werden mit Hilfe der zusammenfassenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2010) ausgewertet.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Vötsch, Mario; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Vötsch, Mario Martin; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Oberrauch, Anna; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Der europäische „Entrepreneurship 2020 Action Plan“ sieht Bildung als eine wichtige Säule für die Förderung von Unternehmertum in der EU. Hochschulen spielen eine zentrale Rolle für die Bereitstellung von unternehmerischer Bildung (Entrepreneurship Education) und damit für die Entwicklung unternehmerischer Kompetenzen, einem Schlüssel für das lebenslange Lernen. Frameworks wie EntreComp zeigen, dass entsprechende Kompetenzen für alle Absolventen relevant sind. Pädagogen sind sich dieses Verständnis jedoch oft noch nicht bewusst. Hier spielen Hochschullehrerausbildungszentren eine besondere Rolle, da sie die Lehrkräfte von morgen bilden. Die resultierende unzureichende Bereitstellung einer unternehmerischen Wissensbasis und letztendlich zu einer geringen Nutzung unternehmerischer Lehr- und Lernpotenziale in der Lehrer/innenausbildung motivieren die „Partnership for Initial Entrepreneurship Teacher Education (PIETE) “ zu gründen.
PIETE verfolgt folgende Ziele
(1) Schaffung eines Rahmens, der ein fundiertes Verständnis der Funktionalität, der Bildungsprioritäten und der institutionellen Notwendigkeiten von Lehrer/innenbildnern und Ausbildungszentren für Hochschulbildung ermöglicht,
(2) Sensibilisierung von mehr Lehrer/innen-Ausbildern direkt für die Verdienste unternehmerischer Kompetenzentwicklung durch eine Reihe von 6 Workshops in 3 Ländern.
(3) auf EntreComp basierend ein umfassendes Lehrkompendium für Lehrer/innen-Ausbilder erstellen,
(4) Einrichtung eines Online-Testzentrums, mit dem das Verständnis der vorbereitenden Lehrerausbilder von mehr als 30 Lehrer/innen- Ausbildern bewertet werden kann,
(5) eine Studie zu entwerfen, zu konstruieren und durchzuführen, mit der die Entrepreneurship Education-Konzeption von mehr als 100 Lehrer/innen- Ausbilder in Lehrerausbildungseinrichtungen verschiedener europäischer Länder bewertet und neue wissenschaftliche Ergebnisse erzielt werden sollen,
(6) eine europäische Sammlung bewährter Verfahren einrichten,
(7) einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, EntreComp eine operative Dimension hinzuzufügen, und
(8) eine interaktive Projektwebsite zu den Ergebnissen des Projekts zu erarbeiten.
Beschreibung (engl.)
The Entrepreneurship 2020 Action Plan identified education as a main pillar for catalysing entrepreneurship inside the European Union. Higher Educations Institutions (HEI) take on a central role for the deliverance of entrepreneurship education (EE) and thus for developing entrepreneurial competences which European policy makers consider key for lifelong learning. Moreover, frameworks as EntreComp demonstrate that the available competence catalogue is by far not only relevant for graduates that seek careers as entrepreneurs but rather matters to all students. However, educators are often still not aware of this wider understanding. Therefore, they do not acknowledge inherent benefits and omit entrepreneurial competence development in their daily teaching efforts. While this applies to many academic fields, higher education teacher training centres take on a special role as they educate the educators of tomorrows pupils. This leads to an insufficient provision of an entrepreneurial knowledge base delivered through ITE and ultimately to a sub-optimal exploitation of entrepreneurial teaching and learning potentials at school stage.

This has motivated us to establish a Partnership for Initial Entrepreneurship Teacher Education (PIETE) which will:
(1) create a scalable framework that allows to develop a sound understanding on the functionality, educational priorities and institutions necessities of ITE educators and teacher training centres of higher education,
(2) directly sensitize 30+ ITE educators for the merits of entrepreneurial competence development through a serious of 6 workshops in 3 countries,
(3) create a comprehensive Teaching Compendium for use in ITE that is structurally rooted on EntreComp and put it to practice among 90+ ITE students,
(4) create an online Test Center that allows to assess the EE understanding of pre-service teacher trainers involving 30+ ITE educators,
(5) design, construct and conduct a study that will assess the EE conception of 100+ ITE educators in teacher training institutions of various European countries and generate new scientific results,
(6) establish a European Good Practice Collection that showcases 10+ outstanding examples for the realisation of EE within ITE,
(7) make a significant contribution to add an operational dimension to EntreComp,
(8) maximise the exploitation of the project’s outputs and outcomes by widely disseminating them to approximately 5.000+ individuals via an interactive project website and the implementation of a comprehensive dissemination strategy.

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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Hotarek, Ingrid; BEd M.A. Prof.
Projektleitung intern
Hotarek, Ingrid; BEd M.A. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
In diesem Projekt wird untersucht, wie sich exemplarisch im technisch-gewerblichen Berufsschulbereich in Tirol die Situation durch die zunehmende Heterogenität im Unterricht aufgrund der aktuellen Flüchtlingsbewegungen verändert und welche Anforderungen in diesem Zusammenhang an das Berufsschullehrpersonal gestellt werden. Des Weiteren soll aufgezeigt werden, welche individuellen Bearbeitungsstrategien die Lehrer/-innen diesbezüglich anwenden und welche Kompetenzen dafür notwendig sind. Daraus werden Handlungsempfehlungen bzw. Gestaltungshinweise für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Berufsschullehrer/-innen abgeleitet. Das Projekt umfasst eine explorative Vorstudie mit Fokusgruppeninterview mit Lehrer/-innen aus dem gewählten Segment, die mit der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wird. Auf die Vorstudie folgt die qualitative Hauptstudie mit leitfadengestützten Interviews nach Witzel mit Auswertung mit einer qualitativen Methode. Als Interviewpartner/-innen sollen Lehrer/-innen der fachtheoretischen Unterrichtsgegenstände (Fachgruppe II) an den Tiroler Berufsschulen mit technisch-gewerblichem Schwerpunkt fungieren. Die Auswahl der Fachgruppe II wurde deshalb getroffen, weil einerseits der Theorieunterricht im Vergleich zum Praxisunterricht zeitlich überwiegt und andererseits im Zusammenhang mit der Heterogenität der Schüler/-innen auch als herausfordernder eingeschätzt werden kann.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Pircher, Bianca; MMag. Prof. / ZEN200 Zentrum für Forschung und Wissensmanagement
Projektleitung intern
Pircher, Bianca; MMag., Msc BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Im Zuge einer Recherche (Datenbanksuche im DBIS Universität Innsbruck und Wien) konnte die Autorin feststellen, dass keine umfassenden Untersuchungen oder Forschungsergebnisse im Bereich der Berufswahlmotive von Berufsschullehrer/-innen in Österreich vorliegen.
In der empirischen Forschung zum LehrerInnenberuf sind Interessen, Orientierungen und Motive junger Menschen, die sie dazu bewegen, den LehrerInnenberuf zu ergreifen, zahlreich erforscht worden (vgl. Brühwihler & Spychiger, 1997; Ulich, 2004; Mayr, 1994). Eine ausführliche Aufstellung über die empirische Forschung zur Frage, Wer und Warum sich jemand für den LehrerInnenberuf entscheidet, hat Martin Rothland im Handbuch der Forschung zum LehrerInnenberuf dargestellt. (Rothland, 2011). Vor allem wurden diese Forschungsarbeiten bei Lehramtsstudierenden der Primar- und allgemeinbildenden Sekundarstufe vorwiegend in Deutschland durchgeführt. Diese Ergebnisse können jedoch nicht auf den Berufsschulbereich in Österreich übertragen werden, da sich die Vorerfahrungen und die Ausbildung von Lehramtsstudierenden in der Primar- und Sekundarstufe grundsätzlich von denen der Berufsschullehrer/-innen unterscheiden.
Unterstrichen wird die Relevanz der Untersuchung auch durch die Bilanz Martin Rothlands in der Betrachtung der Forschungsergebnisse „Warum sich jemand für den Lehrerberuf entscheidet“. „Die Wirkung unterschiedlicher Motivkonstellationen von angehenden Lehrkräften bspw. auf die Qualität der Berufsausübung oder das Befinden der Berufsinhaber ist bislang trotz der zahlreichen deutschsprachigen Forschungsbeiträge, die Berufswahlmotive zu erfassen suchen, kaum empirisch erfasst worden. Stattdessen beschränken sich die deskriptiven Analysen – wie gezeigt – in der Regel auf die Erfassung der Berufswahlmotive von angehenden LehrerInnen, ohne diese in einen Zusammenhang mit weiterern Variablen zu stellen.“ (Rothland, Warum entscheiden sich Studierende für den Lehrerberuf, 2011, S. 268)
Aus diesen Gründen ergab sich die Entscheidung, eine wissenschaftlich fundierte Untersuchung zu Berufswahlmotiven und deren Auswirkungen auf die Ausbildung zum/r Berufsschullehrer/-in durchzuführen und damit einen wissenschaftlichen Beitrag zu leisten, diese Lücke in der Forschung der Berufspädgogik zu schließen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Jarz, Thorsten; HS-Prof. Mag. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Projektleitung intern
Zeiner, Harald; Dipl.-Ing. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pflug, Bettina; Mag. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Steiner, Maria; MMag. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
HLW Schrödinger
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Im schulischen Kontext müssen Lehrerinnen und Lehrer immer mehr an Erziehungsarbeit leisten. Dabei stellt sich die Frage, ob es Anreizsysteme gibt, durch deren Anwendung das Verhalten der Schülerinnen und Schüler nachhaltig beeinflusst werden kann.

Im Forschungsprojekt werden Anreizsysteme untersucht und auf ihre Anwendbarkeit im schulischen Kontext überprüft. Daraus soll eine App entwickelt werden, die auf Blockchain Technologie basiert. Die Anwendung des entwickelten Systems wird in der HLW Schrödinger getestet.

Die Ergebnisse dieser Testung sowie die der Beforschung der Testanwendung durch Befragung und Interviews sollen Aufschluss darüber geben, ob durch Anreizsysteme und die entsprechende schülernahe Anwendung dieser in Form einer App nachhaltige Verhaltensveränderungen herbeigeführt oder zumindest beeinflusst werden können.

Daraus lassen sich möglicherweise Empfehlungen für die Anwendung von Anreizsystemen zur Steigerung der Motivation und der Nachhaltigkeit von Verhaltensänderungen im Bildungssystem ableiten.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Moser, Daniela Barbara; Mag. Dr.phil.
Projektleitung intern
Moser, Daniela; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pichler, Ernst; BOL Mag. Dipl.Päd.
Vogel, Walter; Mag. DDr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2014
Beschreibung
Im Vorläuferprojekt „Learn2act“ wurde ein Kompetenzmodell entwickelt, in dem vier Basiskompetenzen in operationalisierte Teilkompetenzen differenziert werden. Kompetenz wird im Projekt im Sinne von zwei Perspektiven angesehen, nämlich hinsichtlich der Selbstorganisationsfähigkeit und hinsichtlich der Selbstorganisationszuständigkeit. Dispositionen zur Selbstorganisation lassen sich durch folgende Kriterien kennzeichnen: Geistige und instrumentelle Handlungen werden kreativ und methodisch selbst organisiert.
• Soziale Beziehungen können selbstorganisiert und zieloffen aufgebaut werden und es kann auf Basis derer kommuniziert werden.
• Selbsteinschätzungen, Selbstveränderungen und Selbstkonzeptbildungen können eigenständig vorgenommen werden. Menschen können sich selbst reflexiv in Lern- und Handlungsprozesse einbringen.
• Das eigene Antriebsgeschehen erfolgt ganzheitlich und selbstorganisiert und wird so selbst gesteuert. Auf diese Weise ist es möglich, zu lernen und zu handeln.
In Lehrveranstaltungen der Ausbildung erarbeiten Studierende Unterrichtsmethoden, die die Selbstorganisationsfähigkeit von Schüler/innen fördern. Dabei entwickeln Schüler/innen Lern- und Arbeitstechniken, die sie sowohl in der Schule als auch in der beruflichen Praxis im Lehrbetrieb anwenden. Im Projekt Learn&act soll die Wirkung der Unterrichtsmethoden auf die Lernergebnisse von Schüler/innen untersucht werden.
Ein weiterer Aspekt ist die Entwicklung von Forschungskompetenz von Lehrer/innen. Die Ausbildung an der PHSt kann hier einen wesentlichen Grundstein legen, den eigenen Unterricht zu erforschen. Im Projekt Learn&act erheben Studierende der Ausbildung, einem situativen Ansatz folgend (Lave/Wenger 2001), die Anforderungen an eine Unterrichtseinheit, entwickeln Unterrichtsmethoden, setzen passende Erhebungsinstrumente ein, werten die Ergebnisse aus und reflektieren und veröffentlichen diese.
Bei der Erhebung von Wirkungen spezifischer Unterrichtsmethoden auf die Kompetenzentwicklung von Schüler/innen im berufsbildenden Bereich werden folgende methodische Verfahren angewandt: Es erfolgt eine Sammlung von Vignetten, die die eingesetzten Unterrichtsmethoden und deren Wirkungen beschreiben, und die Erstellung einer Sammlung von Erhebungsinstrumenten, die sich aus der Aktionsforschung von Lehrer/innen in der Ausbildung ergeben.
Leitend bei den einzelnen Verfahrensschritten sind:
Wir wirkt sich der Einsatz von schülerorientierten Unterrichtsmethoden auf die Kompetenzentwicklung von Schüler/innen im berufsbildenden Schulwesen aus?
Wie wirken sich einzelne Unterrichtsmethoden auf personale, sozial-kommunikative, fachlich-methodische und handlungsorientierte Kompetenzen aus?
Wie wirken sich einzelne Unterrichtsmethoden auf die Lernergebnisse von Schülern und Schülerinnen aus?
Welche Lern- und Arbeitstechniken entwickeln Schüler/innen von berufsbildenden Schulen?
Welche Strategien zur Erforschung ihres Unterrichts entwickeln Lehrer/innen in der Ausbildung?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Auferbauer, Martin; Mag.phil. PhD. Prof.
Projektleitung intern
Auferbauer, Martin; Mag.phil. PhD. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hasenhüttl, Erika; HS-Prof. Dr.
Komposch, Ursula; Mag.phil. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Die Akzeptanz von Diversität als konstituierende Komponente menschlicher Vergesellschaftung stellt eine notwendige Voraussetzung für eine inklusive Gesellschaft dar. In einer inklusionspädagogisch ausgerichteten Perspektive ist daher die Heterogenität der Lernausgangsbedingungen zunehmend stärker wahrzunehmen (Kronberger, Kühberger & Oberlechner, 2016). Diese Wahrnehmung und die damit verbundenen Herausforderungen haben die Neugestaltung der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern in Österreich maßgeblich beeinflusst. Inklusive Pädagogik ist curricular integraler Bestandteil der Ausbildung und somit Teil des Professionalisierungsprozesses von Lehrerinnen und Lehrern, wie zahlreiche Vertiefungen und Spezialisierungen in den einzelnen Lehramtsstudien belegen (Entwicklungsverbund SüdOst, 2017). Der Wandel der Lehrerinnenbildung in der Transformation von einem segregativen hin zu einem inklusiven System zeigt sich nicht zuletzt im Wegfall eines spezifischen sonderpädagogischen Lehramtsstudiums zugunsten von Lehramtsstudien für Primar- und Sekundarstufe, die jeweils Schwerpunkte und Spezialisierungen zu inklusiver Pädagogik vorsehen. Ein zentrales Ziel der Pädagog_innenbildung Neu im Entwicklungsverbunds SüdOst, der dadurch gekennzeichnet ist, dass acht Universitäten und Pädagogische Hochschulen gemeinsam Lehramtsstudien anbieten, ist der Erwerb von Wissen und Handlungskompetenzen, sowie einer professionellen Haltung, damit Lehrer/innen den vielseitigen Anforderungen eines inklusiven Unterrichts gerecht werden können (Holzinger, Wohlhart & Gasteiger-Klicpera, 2016).
Somit haben sich nunmehr Lehramststudierende aller Fächer und für alle Altersgruppen mit Aspekten von Diversität und Inklusion auseinanderzusetzen. Eine gleichnamige Lehrveranstaltung begleitet die zweiten Pädagogisch-Praktischen Studien im Studienverlauf und soll derart sicherstellen, dass Diversitätsaspekte und ein auf Inklusion gerichtetes Handeln in Theorie und Praxis erlebbar gemacht werden. Ein Team von Lehrenden an der Pädagogischen Hochschule Steiermark hat dazu ein Lehrveranstaltungskonzept entwickelt, das einerseits den aktuellen Stand der Forschung vermitteln und andererseits Diversitätskategorien auch persönlich erfahrbar machen soll. Im Forschungsprojekt sollen die konkrete Vorgehensweise sowie die bisher gemachten Erfahrungen dargestellt und reflektiert werden, um erste Schlussfolgerungen zu ziehen, inwieweit dadurch eine inklusionssensible Grundhaltung der Studierenden sowie Kompetenzen für eine inklusive Schule (weiter-)entwickelt werden können. Weiters soll ein theoretisches Modell entwickelt werden, das die Vielschichtigkeit der Diversitätsmerkmale von Schülerinnen und Schülern einerseits und die Rahmenbedingungen des schulischen Kontexts andererseits abbildet. Dafür bietet sich eine Weiterentwicklung jener Systematisierungsform an, die von Lee Gardenswartz und Anita Rowe (2002) für den unternehmerischen Bereich vorgelegt wurde. Die dort im Kontext von Diversity Management formulierten „Four Layers of Diversity“ bilden Diversitätsbereiche ab, die in den verschiedensten Lebensbereichen soziale sowie strukturelle Inklusions- und Exklusionsprozesse begründen können.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Herstätter, Patrick; Dipl.-Ing. / Technische Universität Graz
Hulla, Maria Ursula; Dipl.-Ing. BSc BSc / Technische Universität Graz
Projektleitung intern
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Moser, Daniela; HS-Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Pirker, Johanna; Ass.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. BSc / Technische Universität Graz
Ramsauer, Christian; Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. / Technische Universität Graz
Kooperationspartner
Technische Universität Graz
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Relevante Herausforderungen wie Volatilität und Unsicherheit nehmen im heutigen Geschäftsumfeld, vor allem bei Klein- und Mittelbetrieben (KMUs), stetig zu. Aufgrund von Faktoren, wie der Globalisierung, kürzeren Produktlebenszyklen, neuen Technologien und Ressourcenknappheit, müssen industrielle Unternehmen in der Lage sein, sich schnell an wechselnde Bedingungen anzupassen. Durch den digitalen Wandel ergeben sich neue Anforderungen an Kompetenzen der Mitarbeiter. Um das Potential der Digitalisierung über die Produktivitätssteigerung hinaus zu nutzen, bietet das Konzept der Agilität eine Möglichkeit sich proaktiv auf Unsicherheiten einzustellen und schnell auf Veränderungen zu reagieren, um die wirtschaftliche Situation durch die Nutzung der gesamten Wertschöpfungskette zu optimieren. Derzeit gibt es wenige praktische Trainings bezüglich Digitalisierung und Agilität, obwohl sowohl Lernfabriken als auch Makerspaces effektive hands-on Lernumgebungen bieten. Ziel des Projektes ist es, (1) aufzuzeigen, welche Herausforderungen KMUs in der heutigen digitalen, volatilen Zeit haben; (2) zu ermitteln, welche Kompetenzen von den Arbeitskräften gefordert werden; (3) zu evaluieren, wie diese Kompetenzen vermittelt werden können sowie (4) Trainings zur Nutzung digitaler Technologien und Digitalisierungsimplementierungsprojekten zu konzipieren und zu testen.
Im ersten Schritt des Forschungsprojektes, der Analysephase, wird auf Basis des Wissens von zuvor durchgeführten Projekten zum Thema Kompetenzen und Digitalisierung sowie auf einer qualitativen Vorstudie Herausforderungen und Kompetenzanforderungen in Hinsicht auf Digitalisierung erhoben. Bei der Vorstudie werden Experten von acht steirischen KMUs der Fertigungsindustrie interviewt. Aufbauend darauf wird ein Fragebogen erstellt wobei Kompetenzanforderungen und Herausforderungen abgefragt werden. Diese werden mit Hilfe von deskriptiven statistischen Methoden ausgewertet. In der Lösungsentwicklungsphase wird evaluiert, wie diese Kompetenzen vermittelt werden können. Es werden theoretische Trainingsinhalte erstellt, welche auf einer intelligenten E-Learning-Plattform bereitgestellt werden. Bei den Theorieinhalten wird vermittelt, wie Digitalisierung sinnvoll eingesetzt und umgesetzt werden kann. Zudem werden Kenntnisse über digitale Technologien und weitere Kompetenzen, abhängig von der Umfrage, ermittelt. Basierend auf den individuellen Anforderungen kann das intelligente Lernsystem Module mit Lehrinhalten sowie Quiz personifiziert anpassen. Im praktischen Teil des Trainingskonzeptes werden theoretisch gelernte Inhalte in der LEAD Factory, einer Lernfabrik, und im Labor für Innovation, dem Makerspace der TU Graz angewandt. Die beiden Infrastrukturen werden eingesetzt, um das Spektrum von der Produktentwicklung (Labor für Innovation) bis hin zur (Serien-) Produktion (LEAD Factory) abzudecken. Es wird zudem erforscht, ob ein Trainingskonzept im Bereich der Digitalisierung in diesen Räumlichkeiten die erforderlichen digitalen und agilen Kompetenzen nachhaltig erlernt werden können. Im Labor für Innovation werden digitale Anwendungen in dem Produktentstehungsprozess eingesetzt und analysiert, sowie darauf eingegangen, welche Auswirkungen die Produktgestaltung auf die spätere Produktion hinsichtlich Agilität in der Produktion etc. hat. Die Datenintegration soll von der Innovation bis zur Produktion gewährleistet werden. Begleitet wird das Trainingskonzept außerdem von immersive Learning Elementen. In einem weiteren Schritt (nach dem Projekt) soll das Training zur Anwendung gebracht werden und steirische KMUs der Fertigungsindustrie geschult werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht