Kategorie: Organisationsentwicklung

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Dimai, Bettina; Dr. / 7500 Institut für fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Forschung und Entwicklung
Projektleitung intern
Dimai, Bettina; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Nigg, Maria; Dr. / 7500 Institut für fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Forschung und Entwicklung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Das der staatlichen Verwaltung unterstehende Bildungssystems setzt verstärkt auf New Public Management Instrument, Output- statt Inputsteuerung und Eigenständigkeit der Akteur/innen. Mit dem Bildungsreform 2017 wurde die Vision der Cluster als regionale Bildungslandschaften, in denen sich die Einzelschule verortet, als ein Instrument der neuen Steuerung im Bildungsbereich im Gesetz verankert (vgl. Kruip 2011, Brauchmann et al 2018).

Zielsetzung dieses Forschungsprojekts ist es, Chancen und Herausforderungen des Transformationsprozesses Clusterbildung herauszufiltern, um daraus Ansatzpunkte für die Begleitung und Gestaltung weiterer Clusterbildungsprozesse abzuleiten. Geplant sind drei deskriptive Cluster-Fallstudien in Nord-, Ost- und Südtirol mit zentralem Fokus auf die Perspektiven der für die Clusterbildung relevanten Akteure, wie Schulleitung, Steuergruppe, Personalvertreter/innen, Elternvertretung, Bildungsdirektion und Schulerhalter.

Thematisch stehen die Fragen im Mittelpunkt, welche strukturellen, organisationalen als auch personalen Handlungsfaktoren für ein Gelingen der Clusterbildung tragend sind. Das Projekt macht Entscheidungsinstanzen, Steuerungsmechanismen, Führungspraktiken und werteorientierte Bedürfnisse, die für den Erfolg oder das Scheitern von Clusterbildungen mitverantwortlich sind, transparent.

Als analytische, methodologische Basis kommt der interdisziplinäre Ansatz der Educational Governance zur Anwendung, der „das Zustandekommen, die Aufrechterhaltung und die Transformation sozialer Ordnung und sozialer Leistungen im Bildungswesen unter der Perspektive der Handlungskoordination zwischen verschiedenen Akteurinnen und Akteuren in komplexen Mehrebenensystem untersucht“ (Magg Merki/Altrichter 2015: 399). Diese Handlungskoordination umfasst die Akteurs-/Prozessperspektive ebenso wie die Strukturperspektive als wichtige Determinanten von Veränderungen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kranebitter, Marliese; Mag. / ZEN200 Zentrum für Forschung und Wissensmanagement
Projektleitung intern
Kranebitter, Marliese; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
Eckdaten über die SQA-Evaluation
Das BIFIE hat vom BMBF den Auftrag, die Initiative SQA begleitend zu evaluieren.
Insgesamt ist die Evaluation so konzipiert, dass sie sowohl Steuerungswissen für die
(Weiter-)Entwicklung der Initiative gewinnt, als auch Befunde über ihre Wirksamkeit erlangt.
Im Zweijahreszyklus werden Vertreter/innen verschiedener Ebenen im Schulsystem (Schulleitungen,
Schulaufsicht, SQA-Landeskoordinator/innen) zu den Bereichen in SQA befragt, bspw. Informiertheit,
Akzeptanz und Zufriedenheit, Entwicklungspläne, Bilanz- und Zielvereinbarungsgespräche,
Unterstützungsmaßnahmen und Folgeprozesse/Auswirkungen.
Die ersten Erhebungen haben im Schuljahr 2014/15 begonnen.
Eckdaten über das Fallstudienprojekt: Schulebene
Das ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem BIFIE und sieben Pädagogischen Hochschulen.
Insgesamt werden 21 Schulen im Rahmen dieses Projektes beforscht, verteilt auf die beteiligten
Bundesländer und die unterschiedlichen Schularten der Allgemeinbildung.
Insgesamt sollen die Schulen über einen Zeitraum von drei Jahren durch jährliche Erhebungen
begleitet werden.
An jedem Standort werden verschiedene Zielgruppen interviewt: Schulleiter/in, Lehrpersonen,SQA-Koordinator/in und gegebenenfalls Eltern, Schüler/innen
Ad Fallstudien
Einzelfallstudien verdanken ihren Namen einem besonderen Untersuchungsplan, der Erhebung und
Auswertung eines Falls. Namensgebung und Zielsetzung gehen nicht auf eine besondere Methode
der Erhebung und Auswertung zurück. Insofern ist eine qualitative Einzelfallstudie keine Methode im
strengeren Sinn, sondern ein Verfahren, in welchem verschiedene Methoden kombiniert werden.
Welche dies sind, hängt von der Fragestellung ab.
Das Gesamtkonzept der SQA-Evaluation enthält eine Reihe von Fragen, die durch unterschiedliche
Methoden abgedeckt sind (Fallstudien als Verfahren in einem mixed-methods-Ansatz).
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Seidl, Auguste; Mag.
Projektleitung intern
Seidl, Auguste; Mag.phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pelzmann, Brigitte; Mag.
Preiner, Bernd; MA.
Sturm, Hildegard; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2011
Beschreibung
Eine der zentralen Aufgaben des Instituts für Schulentwicklung und Schulmanagement ist die Prozessbegleitung in Schulentwicklungsprozessen. Dafür gibt es im Institut viel praktische Erfahrung. Schulentwicklungsberatung ist jedoch auf der wissenschaftlichen Ebene sowohl im Institut wie auch allgemein wenig verankert. Es gibt wenig Literatur zu einer Theorie der Schulentwicklungsberatung. Modellversuche zur NMS sind ein zentrales bildungspolitisches Anliegen in Österreich. Die Steiermark ist das Bundesland mit der derzeit höchsten Anzahl an NMS-Standorten (35). Die Entwicklung des Modellversuchs ist maßgebend für zukünftige bildungspolitische Entscheidungen zur Sekundarstufe 1 in Österreich. Die Forschungsfragen für das Projekt lauten: Was sind Wirkungsfaktoren von Prozessbegleitung in Schulentwicklungsprozessen? Welche Wirkungsfaktoren kommen in der Prozessbegleitung der NMS Steiermark zum Tragen? Wie geschieht Professionalisierung in der Prozessberatung? Die Forschungsziele beinhalten die Generierung von Beiträgen zu einer Theorie der Schulentwicklungsberatung und die Nutzung dieser Erkenntnisse für die Begleitung von Schulentwicklungsprozessen durch das Institut für Schulentwicklung und Schulmanagement der Pädagogischen Hochschule Steiermark. Bezüglich der Ergebnisse lässt sich folgendes zusammenfassend feststellen: Die Hypothesen zu den Wirkungsfaktoren für die Prozessbegleitung wurden im Wesentlichen bestätigt und werden Grundlage einer Diskussion im Institut über Konsequenzen des Forschungsprojektes für die Gestaltung von Fortbildungsformaten sein.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Keppelmueller, Joachim; Mag. Dr. BEd OStR Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Reinhart, Ulrike; Mag. Dr. OStR Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
In den letzten Jahren nimmt aus der subjektiven Wahrnehmung des Antragstellers die Zahl der sichtbar tätowierten und/oder gepiercten Studierenden stetig zu. Auffallende Gesichtspiercings und auch großflächige Tattoos sind – so die subjektive Wahrnehmung – keine Seltenheit.
Die im Studienalltag sichtbaren Piercings befinden sich im Gesicht – meist bei den Augenbrauen, der Nase oder Lippen – sowie an den Ohren.
Die Wahl der Tattoo-Motive reicht von bunten, fröhlich anmutenden Motiven bis zu monochromen Vanitassymbolen.

Im Gegensatz zu verschiedenen anderen Berufszweigen gibt es für Lehrerinnen und Lehrer keine all-gemeingültigen Bekleidungsvorschriften. Kleidung und Körperschmuck gelten als Teil des individuellen Ausdrucks und fällt somit unter den Schutz der persönlichen Freiheit. (vgl. Schulblatt des Kantons Zürich 1/2009, S.6)
Die beantragte Studie ist als Teilbereich eines geplanten Forschungsclusters zum Thema Leh-rer/innenpersönlichkeit und –identität gedacht.

Ziele des gegenständlichen Antrags:
• die tatsächlich eingetretenen Wirkungen des sichtbaren Körperschmucks im Unterricht, bei im Berufsleben stehenden Lehrerinnen und Lehrern zu erheben,
• den weiteren geplanten Umgang mit dem vorhandenen Körperschmuck vor dem Hinter-grund der persönlichen Erfahrungen im Berufsleben zu erheben.

Methode
• Interviews in der Explorationsphase (10 Leitfadeninterviews)
• Fragebogen für Lehrerinnen und Lehrer (online)

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Wahlmüller, Thomas; Mag. MA.
Projektleitung intern
Wahlmüller, Thomas; Mag. MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kemethofer, David; Mag. Dr.
Nachbaur, Gertrud; IL Mag. Dipl.Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
BZBF – Bundeszentrum für Professionalisierung in der Bildungsforschung
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
Im Diskurs um Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung im Bildungswesen wird verstärkt der Fokus auf die Einzelschule gelegt, deren Entwicklung als Trias von Organisations-, Unterrichts- und Personalentwicklung aufgefasst wird. Die Personalentwicklung in Form von Lehrer/innenfort- und weiterbildung wird dabei als zentraler Baustein für die individuelle Professionalisierung und die Weiterentwicklung von Schulen gesehen. Für die Fort- und Weiterbildung sind grundsätzlich die Pädagogischen Hochschulen verantwortlich. Empirisch sind in Österreich die Wirksamkeit und die innerschulische Nachhaltigkeit dieser Angebote durchaus ungesichert. Demgegenüber stehen dennoch Forschungsbefunde über Bedingungen und Merkmale wirksamer Fortbildungen.

Neben der individuellen Professionalisierung der Lehrkräfte ist an den Besuch von Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen die Hoffnung geknüpft, dass die Teilnahme auch einen systemischen Nutzen für die Entwicklung der gesamten Schule bringt. Die Schulleitungen stellen dabei Schlüsselfiguren dar. Die Aufnahme bzw. Festlegung von Fort- und Weiterbildungsplänen als Teil des Gesamtkonzeptes für die Entwicklung der Schule sowie die Sicherstellung der Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten beeinflusst die Qualität der Schule und den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler.
Das Erkenntnisinteresse des geplanten Forschungsprojekts liegt darin, ob und inwieweit Schulleitungen Fortbildung als ein Instrument zur Personalentwicklung wahrnehmen und einsetzen und welche Wirkungen sie der Fortbildung im Hinblick auf die Personalentwicklung zuschreiben. Zur Beantwortung der Fragen werden an 16 Volksschulen und Neuen Mittelschulen in Oberösterreich, differenziert nach Stadt/Land und der Schulgröße, leitfadengestützte Interviews mit Schulleiterinnen und Schulleitern durchgeführt. Die Auswertung der Interviews orientiert sich an der von Mayring beschriebenen Vorgehensweise zur Inhaltsanalyse.
Ziel des geplanten Forschungsprojekts ist ein Erkenntnisgewinn, wie Schulleitungen als zentrale Akteure im System Schule Fortbildungen als Instrument der Personalentwicklung und damit letztlich auch im Hinblick auf Schulentwicklung einschätzen und selbst einsetzen und wie diese Erkenntnisse Anhaltspunkte für die Planung und Durchführung von Fortbildungsangeboten der Pädagogische Hochschule darstellen können.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Spenger, Jörg Heinrich; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessor
Projektleitung intern
Spenger, Jörg Heinrich; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessor
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dammerer, Johannes; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessor
Prenner, Monika; Mag. Dr. BEd Institutsleiterin
Externe Projektmitarbeiter/innen
Beer, Rudolf; Priv.Doz. HS-Prof. Mag. Dr. BEd
Benischek, Isabella; HS-Prof. Mag. Dr. BED MA
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2023
Beschreibung
Das Projekt „Selbstkonzept und Resilienz von Lehramtsstudierenden“ untersucht die Frage, über welches Maß an Selbstkonzept bzw. Resilienz Lehramtsstudierende der Primar- und Sekundarstufe verfügen und ob bzw. in wie weit sich diese Studierendengruppen ggf. in diesen Persönlichkeitseigenschaften unterscheiden. Weiters wird der Frage nachgegangen, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Selbstkonzept und der Resilienz der Studierenden gibt.
Ziel des gegenständlichen Forschungsprojekts ist es, die gewonnenen Erkenntnisse hochschuldidaktisch bei der Gestaltung der Lehramtsausbildung zu nutzen. Dazu werden im Zuge einer hierarchischen Clusteranalyse verschiedene Gruppen mit charakteristischen Profilen zusammengebunden, um in der Folge gruppenindividuelle Förder- bzw. Begleitungsansätze hochschulischer Lehre zu entwickeln und in der Folge anzubieten.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Steiner, Regina; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gamsjäger, Manuela; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Altrichter, Herbert; o.Univ.-Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2017
Beschreibung
In den governancetheoretischen Analysen der Politiken der Schulautonomisierung und ihrer Umsetzung in Profilierungsprozessen, die am Beispiel österreichischer Sekundar-schulen in Altrichter et al. (2011) analysiert wurden, konnte festgestellt werden, dass diese Politik nicht dazu geführt hat, dass das Governance-Regime der hierarchisch-professionellen Doppelsteuerung durch neue Koordinationsverhältnisse – z.B. im Sinne einer evidenzbasierten Steuerung oder von New Public Management – vollkommen ersetzt wurde. Vielmehr ist die hybride Koordinationskonstellation der bürokratisch-professionellen Doppelsteuerung weiter hybridisiert worden (vgl. Dupriez & Maroy 2003). So sind die zusätzliche Koordinationsprinzipien „Wettbewerb“ (vgl. Zymek 2009) und „innerbetriebliche Hierarchie“ (vgl. Altrichter 2010b, 101f.) wichtiger geworden, während neuere Instrumente der evidenzbasierten Steuerung (die im Koordi-nationsprinzip „Außensteuerung durch Zielvorgabe und Zielevaluation“ auftauchen müssten) in den untersuchten Schulen – trotz der ministeriellen Propagierung von Schulprogrammen und schulischem Qualitätsmanagement – kaum eine Rolle spielten, was sich aber mit der breiteren Implementation von Bildungsstandards und standard-bezogenen Tests, ändern könnte.

Diesem zuletzt genannten Koordinationsprinzip der evidenzbasierten Steuerung durch die Implementation von Bildungsstandards und deren Testungen möchten wir in einem neuen Forschungsprojekt auf den Grund gehen: Zu welchen Veränderungen der innerschulischen und der zwischenschulischen Koordination führt diese bildungspolitische Innovation?
Im Jahr 2012 werden in Österreich Bildungsstandards erstmals flächendeckend in der 8. Schulstufe, im Jahr 2013 in der 4. Schulstufe getestet (vgl. http://www.bifie.at/bildungsstandards). Seit der gesetzlichen Verankerung der Bildungsstandards im Schulunterrichtsgesetz im August 2008 haben Lehrer/innen „bei der Planung und Gestaltung [ihrer] Unterrichtsarbeit die Kompetenzen und die darauf bezogenen Bildungsstandards zu berücksichtigen sowie die Leistungen der Schüler in diesen Bereichen zu beobachten, zu fördern und bestmöglich zu sichern (http://www.bifie.at/bildungsstandards).
Wir wollen anhand von Schulfallstudien an 3 Volksschulen, 2 Hauptschulen, bzw. NMS und 1 AHS eines Schulbezirkes in drei Erhebungsphasen diese Veränderungen untersuchen. Der erste Erhebungszeitpunkt (E1) wird vor der ersten Testung liegen, der zweite Erhebungszeitpunkt (E2) einige Zeit nach den ersten Ergebnisrückmel-dungen an die Schulen, der dritte Erhebungszeitpunkt soll zeigen welche Konsequenzen Schulen aus den Testrückmeldungen gezogen haben und im Herbst vor der neuerlichen Testung liegen. So wollen wir sowohl die Zeit der Vorbereitung auf die Testung als auch die Wirkung der Testergebnisse auf weitere Entwicklungsprozesse an den Schulen in den Blick nehmen.
Methoden und Ablaufschritte
Das Projekt bearbeitet seine Fragestellungen nach einer Fallstudienmethode (vgl. Yin 1989). Überlappende und widersprechende Muster in den Einzelfallstudien werden im Rahmen einer Cross Case Analyse interpretiert. Die gewonnenen Hypothesen werden governancetheoretisch interpretiert und mit den Ergebnissen der Schulprofilierungsstudien verglichen. Sie sollen Aufschluss geben über die Potenziale der Bildungsstandards zur Weiterentwicklung des Unterrichts und der Schulen sowie mögliche Veränderungen der Steuerung im Bildungswesen aufzeigen. Ergänzt wird die Fallstudienmethode durch eine Literaturanalyse.
Erhebungsdesign
„Fall“ ist im Sinne der hier vorgeschlagenen Untersuchungsstrategie die einzelne Schule. Es werden drei Volksschulen und 3 Sekundarschulen (2 Hauptschulen, bzw. NMS und 1 AHS) eines oberösterreichischen Schulbezirkes ausgewählt. Dabei werden Schulen untersucht, die erstmal getestet werden (keine Pilotschulen).

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Tscherne, Michaela; BEd MBA MSc
Projektleitung intern
Tscherne, Michaela; Dr. BEd MBA MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Durch die autonome Schule befindet sich die Schulleitung in Österreich im Wandel. Sie wird künftig am Erfolg gemessen, den sie unter Nutzung der durch die Erweiterung der Schulautonomie im Rahmen des Bildungsreformgesetzes geschaffenen Freiräume erzielen kann. (vgl. www.bmbwf.gv.at, 2019) Es ist daher erforderlich, sich mit der veränderten Rolle der Schulleitung in einer ergebnisorientierten Führungskultur auseinanderzusetzen. Gelebte Autonomie wird vor allem durch Maßnahmen der Organisationsentwicklung und Personalentwicklung sichtbar. Es bedarf der Sichtbarmachung der Rolle der Führungskraft in der Schule für die gelungene und gelebte Schulautonomie. Anhand von Best Practice Beispielen soll im Rahmen einer Studie herausgefunden werden, welche Aspekte des Führungshandelns und welche Führungs- und Managementkonzepte in diesen Schulen zum Gelingen dieser Aktivitäten beigetragen haben. Im Zuge der Interviews werden auch Schulleiter/innen aus Südtirol und Bayern befragt, die Best Practice Beispiele aus Ihrem Führungsalltag für den Innovitas-Sammelband „Selbst ist die Schule“ zur Verfügung gestellt haben. Aus den Ergebnissen der Befragungen wird eine Empfehlung für die Aus- und Fortbildung von Schulleiter/innen abgeleitet. Im Zuge der Forschung soll aufgezeigt werden, welche Führungs- und Managementkonzepte gelingende und gelebte Schulautonomie begünstigen und welcher Zusammenhang zwischen Führungsverhalten, strukturierter Personalentwicklung und der erfolgreichen Umsetzung innovativer Schulentwicklungskonzepte im Rahmen der erweiterten Schulautonomie besteht.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Hanny, Michaela; Mag.phil. BEd Prof.
Losek, Andrea; Mag. Prof.
Schmiedl, Birgit; MMag.
Projektleitung intern
Hanny, Michaela; Mag.phil. BEd Prof.
Losek, Andrea; Mag. Prof.
Schmiedl, Birgit; MMag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2025
Beschreibung
Das umfassende Bildungsangebot der PH NÖ basiert auf einer bedarfsorientierten Festlegung der Inhalte und Themen und auf den vom BMBWF vorgegebenen Schwerpunkten, in enger Zusammenarbeit mit der Bildungsdirektion. Dabei werden alle Bereiche der Fachwissenschaften, der Fachdidaktik, der Unterrichts und Schulentwicklung sowie der Professionalisierung der Führungskräfte abgedeckt. Dieses Angebot wird für jedes Semester in Form eines Bildungskatalogs (4) abgebildet, aus dem die Lehrerinnen und Lehrer je nach ihren Bedürfnissen und den Anforderungen, die sich durch die Personal- und Schulentwicklung an den einzelnen Schulstandorten stellen, auswählen können.

Der Bildungskatalog ist daher Ausgangspunkt für einen umfangreichen Wissenstransfer in einem abgegrenzten Zeitraum, dem Studiensemester. Im Rahmen der Lehrveranstaltungen finden die Analyse von bestehendem und die Weitergabe und Erarbeitung von neuem Wissen statt. Diese weiterführende Professionalisierung ist von größter Bedeutung. Sie bildet gemäß Neuweg die 3. Phase der Wissensaneignung der Lehrerinnen und Lehrer, die sich im Gegensatz zur Erstausbildung über einen Zeitraum von bis zu vier Jahrzehnten erstreckt (Neuweg, 2011, S. 11). Neuerungen sollten schnell ins System gelangen, was über die Erstausbildung alleine nicht rasch genug möglich wäre (Neuweg, 2011, S. 11). Der weitere Transfer durch die Lehrerinnen und Lehrer in den Unterricht ist von der PH NÖ nur sehr begrenzt beeinflussbar und wäre Thema eines eigenen Forschungsfeldes.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Windl, Elisabeth; Reg.-Rätin Mag. Dr. Hochschulprofessorin
Projektleitung intern
Windl, Elisabeth; Reg.-Rätin Mag. Dr. Hochschulprofessorin
Interne Projektmitarbeiter/innen
Heißenberger, Petra; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessorin MSc
Wiesner, Christian; MMag. Bakk. Bakk.Komm.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Chicu, Valentina; Dr.
Lisenco, Serghei;
Mott, Monika; Mag.
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Berufsbildung zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen junger Menschen ist für die Entwicklung der Republik Moldau eine Priorität. Der Bereich Schulmanagement steht daher vor neuen Herausforderungen. Prozesse die zuvor staatlich reguliert waren, bedürfen nun eines effektiven und zielgerichteten Managements um das schulische Potenzial voll ausschöpfen zu können und eine qualitätsvolle Schulentwicklung zu ermöglichen. Das vorliegende Projekt setzt sich daher zum Ziel ein Weiterbildungsangebot für Schulmanagement auf Basis der Anwendungsforschung zu entwickeln, das auf die aktuellen Bedürfnisse und Herausforderungen der Management-Teams an den berufsbildenden Institutionen eingeht und diese in ihrer Arbeit stärkt. An drei moldauischen Exzellenzzentren sollen Schulungsmodule zu Leadership, Change-Management und Qualitätsmanagement in Kooperation mit der moldauischen NGO ProDidactica etabliert werden. Durch die Einbindung der Exzellenzzentren wird über die theoretischen Grundlagen hinaus die praktische Umsetzungserfahrung und Perspektive moldauischer berufsbildender Institutionen mit eingebunden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht