Kategorie: Vergleichende Erziehungswissenschaft

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Glanzner, Nicoletta; Mag. Dipl.-Päd.
Knotek, David; BEd Dipl.-Päd. MA. Prof.
Projektleitung intern
Glanzner, Nicoletta; Mag. Dipl.-Päd.
Knotek, David; BEd Dipl.-Päd. MA. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2023
Beschreibung
SuS – häufig aus sozial benachteiligten Familien und oft mit Migrationshintergrund – sollen die Möglichkeit erhalten, in der Gruppe Erlebnisse und Abenteuer erfahren zu können. Die SuS sollen eigene Grenzen artikulieren, erkennen und ausprobieren. Mit der Teilnahme einher geht die Förderung und Ausbildung sozialer Kompetenzen und die Stärkung des Empowerments. Die Stadt und die Umgebung Wiens werden als Erlebnisorte entdeckt, jedoch halten sich die finanziellen Aufwendungen in Grenzen, um eine mögliche private Wiederholung und Nutzung des gewonnenen Selbstvermögens zu ermöglichen.
Beschreibung (engl.)
Students – often from socially disadvantaged families and often with a migration background – should have the opportunity to experience adventures in a group. The students should articulate, recognise and test their own limits. Participation is accompanied by the promotion and training of social skills and the strengthening of empowerment. The city and the surroundings of Vienna are discovered as places of experience, but the financial expenses are kept within limits to allow for a possible private repetition and use of the self-assets gained.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Ogris, Katharina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Studierende an Pädagogischen Hochschulen sind häufig selbst in vielsprachigen Kontexten aufgewachsen – Sprachunterricht in der Schule, andere Sprachen als Deutsch in der Klasse und/oder im Freundeskreis, Urlaubserfahrungen,… – für diese ist eine mehrsprachige Gesellschaft also erfahrungsbasierte Realität. Immer wieder bewältigen auch Studierende an den Hochschulen das Aufnahmeverfahren, die selbst zwei- oder mehrsprachig aufgewachsen sind. Da können sie ihr sprachliches Potential und ihre Ressourcen aber wenig bis gar nicht zeigen bzw. verwerten, da an dieser Institution im Regelfall der von Gogolin (1994) beschienene „monolinguale Habitus“ vorherrscht und bis auf wenige Ausnahmen (primär in englischer Sprache) kaum Inhalte in anderen Sprachen als Deutsch vermittelt bzw. bearbeitet werden. Werden nicht dezidiert Aktionen zur Erfassung von Sprachenvielfalt gesetzt (z.B. KPH Graz, 2015), können diese Fähigkeiten unter Umständen für die gesamte Dauer des Studiums verborgen bleiben. Im Gegensatz dazu werden aber Studierenden mit anderen Erst- (bzw. Zweit-)sprachen als Deutsch wie selbstverständlich besondere Kompetenzen im Umgang mit sprachlich heterogenen SchülerInnengruppen zugesprochen, die sie als Bonus „mitbringen“, und die sie auch von anderen Studierenden unterscheidet. In dieser Forschung sollen Sprachlernbiographien der Studierenden gesammelt und aufgezeigt werden. Neben dem Lernen und der Verwendung ihrer unterschiedlichen Sprachen sollen Vor- und Nachteile von zwei- bzw. mehrsprachiger Erziehung in biographischen Zugängen diskutiert werden. Des Weiteren soll über den Unterschied von Sprachen mit und ohne hohem Prestige gesprochen werden und die Folgen für den schulischen und gesellschaftlichen Alltag. Schlussendlich geht es darum aufzuzeigen, ob die Studierenden sich selbst ebenso in der ihnen zugeschriebenen Rolle als ExpertInnen für sprachlich heterogene Situationen sehen und ob sie diese Zuschreibungen als einen Auftrag erkennen? Welche Kompetenzen – abgesehen von den sprachlichen – schreiben sie sich selbst zu? Welchen „Vorsprung“ für heterogene Klassensettings erkennen sie durch ihre Biographie? Welchen „Mehrwert“ könnte der Einsatz dieser PädagogInnen für die Schulen bringen? Und welche ihrer biographischen Erfahrungen sehen sie selbst als nützlich für ihr zukünftiges Arbeitsfeld – nicht nur für den Sprachunterricht, sondern für das gesamte pädagogische Tätigkeitsfeld?
Empirisch untersucht wird diese Fragestellung mittels Bildinterpretation der Sprachefigur nach Krumm sowie begleitenden sprachbiographischen Interviews.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Kapfer-Buchberger, Michaela; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2009
Beschreibung
Der Ausgangspunkt des Projekts sind die Betrachtung und der Vergleich verschiedener reformpädagogischer Konzepte. Die Reformpädagog/inn/en der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stellen mit unterschiedlichen Schwerpunkten die kindliche Arbeit in den Mittelpunkt der pädagogisch initiierten Bildungsprozesse. Bislang wurden im Rahmen des Projekts historische und philosophische Hintergründe bearbeitet. Im derzeit erkundeten Abschnitt wird zwei Fragen nachgegangen: a) Welchen Arbeitsbegriff verwenden die einzelnen Reformpädagog/inn/en? b) Welchen Beitrag leistet dieser Arbeitsbegriff für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes, insbesonders für die Entwicklung der Selbstständigkeit.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Kapfer-Buchberger, Michaela; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2007 – 2008
Beschreibung
Der Ausgangspunkt der Arbeit sind die Betrachtung und der Vergleich verschiedener reformpädagogischer Konzepte. Die Reformpädagog/inn/en der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stellen mit unterschiedlichen Schwerpunkten die kindliche Arbeit in den Mittelpunkt der pädagogisch initiierten Bildungsprozesse. Dabei wird diese allgemein als sinnstiftende Kraft im Leben und als wichtig für den Aufbau der kindlichen Persönlichkeit betrachtet. Dieser bekannten Sichtweise liegen zumeist Beobachtungen und Deutungen aus pädagogisch-psychologischer Sicht zugrunde. Philosophische und historische Zugänge zu diesem Phänomen werden dabei nur am äußersten Rand diskutiert. Gerade die Philosophie und die Geschichtsforschung setzen sich mit dem Begriff und dem Sinn von Arbeit in allen Ausprägungsformen auseinander und könnten daher auch neue Sichtweisen der kindlichen Arbeit eröffnen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht