Kategorie: Religionswissenschaft

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
koch, Anne;
Projektleitung intern
Koch, Anne; Dr. M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Der Beitrag widmet sich der Erziehung zu religiöser Pluralismusfähigkeit durch Kinderbücher zu ‚Weltreligionen‘ und fragt, wie ‚das Andere‘ beigebracht wird und welche Modelle für religiösen Pluralismus die Bücher aufweisen. Wie die kritische und konstruktivistische Zugangsweise in der Religionspädagogik unterscheidet dabei die religionswissenschaftliche Perspektive objekt- und metasprachliche Sortierungen. Zunächst wird die Kategorie Weltreligionen als Herrschaftsinstrument begriffsgeschichtlich problematisiert, sodann implizite und explizite Modelle für Pluralismus im Sample deutschsprachiger Kinderbücher aus dem Zeitraum 1998-2018 herausgearbeitet. Die Vergleichsebene der Bände erweist sich als stark anthropologisch und phänomenologisch. Die Ergebnisse werden vor einer religionswissenschaflichen Fachdidaktik zu ‚Weltreligionen‘ diskutiert.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Koch, Anne;
Lehmann, Karsten;
Projektleitung intern
Koch, Anne; Dr. M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Das Projekt Transmission setzt bei der Religiosität und Religionsverständnis von marginalisierten, nicht-städtischen Jugendlichen an, um einen Beitrag zur empirischen Erforschung der Religiosität von Jugendlichen leisten zu können. Hierfür soll ein komplexes Modell der Weitergabe von Religion entwickelt werden anknüpfend an Arbeiten der britischen ReligionswissenschaftlerInnen Kim Knott und Benjamin Lee (Lancaster).
Dieses Projekt ist eine Kooperation der KPH Wien Krems, Der KPH Edith Stein und der privaten PH der Diözese Linz. von allen Standorten sind 2-3 weitere ProjektmitarbeiterInnen beteiligt, die vor Ort Gruppendiskussionen nach der dokumentarischen Methode durchführen, auswerten und einzeln wie zusammen präsentieren und publizieren werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Heimerdinger, Timo;
Koch, Anne;
Projektleitung intern
Koch, Anne; Dr. M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Analyse der Anbieterseite eines Versandhandelskatalogs (publiziert 2019, Zeitschrift für Volkskunde, engl. Übersetzung 2019). Aus der Analyse der Anbieterseite haben wir Hypothesen gewonnen zum praktischen, psychosozialen und spirituellen Nutzen von religiösen Produkten (Engel, Buddhas, weihnachtlicher/österlicher Schmuck, Grabschmuck, Talismane) sowie von Dekoartikeln. Uns interessiert inwiefern, wie und welche spirituellen Bedürfnisse sie erfüllen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Heimerdinger, Timo;
Koch, Anne;
Projektleitung intern
Koch, Anne; Dr. M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Diese Wohnraumforschung ist ein Folgeprojekt zur Analyse der Anbieterseite eines Versandhandelskatalogs (publiziert 2019, Zeitschrift für Volkskunde), die nun die Nachfrageseite erhebt. Wir besuchen Kundinnen in ihren Wohnräumen, um im Leitfaden-Interview und im Zeigen-Lassen des Umgangs mit der erworbenen Materialkultur zu klären, welche Funktionen die Objekte ausführen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Koch, Anne;
Projektleitung intern
Koch, Anne; Dr. M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Das Projekt widmet sich der Erziehung zu Differenzsensibilität und religiöser Pluralismusfähigkeit durch Religionsbücher und Kinderbücher zu ‚Weltreligionen‘ und fragt, wie in diesen Medien ‚das Andere‘ beigebracht wird und welche Modelle für religiöse Vielfalt prominent sind. Das Sample besteht aus österreichischen christlichen und muslimischen Grundschulreligionsbüchern, sowie einem Dutzend deutschsprachigen Kinderbüchern zu „Weltreligionen/Religionen der Welt“ im Titel aus dem Zeitraum 1998-2018. Eine hermeneutisch-religionswissenschaftliche Analyse legt die impliziten und expliziten Modelle für Pluralismus dar. Im Ergebnis fällt auf, wie sehr die Kategorien des Vergleichs auf das Verbindende in anthropologischer und phänomenologischer Hinsicht abheben. Problematisch erscheint, dass säkulare Weltanschauungen weitgehend fehlen sowie abstraktere Kategorien, um Überzeugungen in ihrer Diversität in den Blick zu bringen, und dass die religiösen Ethiken fast nur als Sitten und Gebräuche vorkommen.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Kreutzer, Ansgar; Univ.-Prov.
Reitinger, Johannes; habil. Dr. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Reitinger, Johannes; habil. Dr. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
In der Sozialwissenschaft wird allenthalben der Trend zur Individualisierung konstatiert, der auch religiöse Ausdrucksformen, Gemeinschaften und Institutionen nicht unberührt lässt: Prozesse sozialen Wandels führen dazu, dass Menschen zunehmend aus angestammten sozialen Strukturen (wie Familien, Dorfgemeinschaften, kirchlichen Strukturen) freigesetzt werden. Damit erhöhen sich Möglichkeiten, aber auch Notwendigkeiten selbstbestimmter Lebensführung – zumindest in einigen Lebensbereichen. In der Religionswissenschaft wird der Niederschlag von Individualisierung in der Religiosität mit dem sich verbreitenden Typus eines „spirituellen Wanderers“ (C. Bochinger u.a.) auf einen analytischen Begriff zu bringen versucht. Für die Religionsgemeinschaften ist mit diesen Prozessen der Individualisierung ein Bedeutungsverlust, zumindest -wandel ihrer institutionellen Struktur verbunden, auf den sie theologisch, pastoral und organisatorisch zu reagieren haben.
Das hier anvisierte Forschungsprojekt geht – gestützt von entsprechenden ersten empirischen Beobachtungen aus der Religionssoziologie (etwa Bochingers u.a.) – von der Hypothese aus, dass sich Prozesse der religiösen Individualisierung nicht zuletzt im Kontext kirchlicher Bildungshäuser manifestieren. Dies lässt sich durchaus soziologisch erklären: Denn die relativ offene, eher netzwerkartig angelegte Sozialstruktur von Bildungshäusern sowie ihr inhaltliches Angebot, nämlich auf individuelle Präferenzen und Interessen abgestimmte Bildungsprozesse, scheinen einer durch Individualisierung und religiöse Selbstbestimmung geprägten Mentalität entgegenzukommen. Zugleich zeigt die bleibend institutionelle und soziale Struktur von (religiösen) Bildungseinrichtungen aber auch, dass (religiöse) Individualisierungsprozesse auf institutionelle Rahmungen und Re-Vergemeinschaftungen der „freigesetzten“ Individuen angewiesen bleiben. Diesen Tatbestand einer gewissermaßen dialektischen Individualisierung, die auch ihre Gegenbewegung der Vergemeinschaftung – freilich unter individualisierten Bedingungen – hervorbringt, hat die gegenwärtige Sozialwissenschaft auf das differenzierte Konzept der „posttraditionalen Gemeinschaft“ (R. Hitzler u.a.) gebracht. Insofern scheinen kirchliche Bildungshäuser ein paradigmatisches Feld, in dem sich religiöse Individualisierung und posttraditionale Vergemeinschaftung beobachten lassen.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Tarmann, Paul; MMMag DDr. Prof.
Projektleitung intern
Tarmann, Paul; MMMag DDr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bozkaya, Dilek; BEd
Hemsing, Werner; Dr.
Wunderli, Armin; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Aufbauend auf die Ergebnisse des gleichnamigen Forschungsprojekts (Laufzeit Sept. 2017 bis Sept. 2019) wird in diesem Entwicklungsprojekt beabsichtigt, eine Publikation zu verfassen, die sowohl die einzelnen Arbeitsschritte der empirischen Untersuchungen skizziert als auch die Ergebnisse zugänglich macht. Neben einem wissenschaftlichen Ziel hat diese Publikation daher auch ein wissenschaftsdidaktisches, nämlich die exemplarische Darlegung der Forschungsmethodik. Die Drucklegung der Publikation ist bereits gesichert und spielt bei der Ausrichtung des Entwicklungsvorhabens eine nicht unerhebliche Rolle: das Erscheinen in der Reihe „Religion & Bildung“ (LIT-Verlag) ermöglicht es, neben einem Fachlesepublikum auch einen breiten Kreis an einschlägig Interessierten anzusprechen und mit den Forschungsschritten und -ergebnissen vertraut zu machen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Lehmann, Karsten Bernhard Konstantin; Dr. MA
Projektleitung intern
Lehmann, Karsten Bernhard Konstantin; Dr. MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Das hier vorgeschlagene Buchprojekt, das eine Tagung und eine Dokumentation in einem Buch beab-sichtigt, setzt es sich zum Ziel, einen konzisen und systematischen Überblick über die Entwicklung und gegenwärtige Präsenz religiöser Vielfalt in Österreich zu verschaffen. Die Antragssteller wollen zentrale Expertinnen und Experten für die jüngere Geschichte der Religionen in Österreich (ab der Zeit der Toleranzedikte) zusammenbringen, um mit ihnen sowohl die Entwicklungen einzelner religi-öser Traditionen als auch systematische Fragen zu diskutieren und die Ergebnisse dann in einem Sammelband publizieren.
Im Zentrum des Interesses steht dabei, nicht nur die anerkannten Religionsgemeinschaften zu erfas-sen, sondern auch vergleichsweise kleinere religiöse Gruppierungen mit zu behandeln. Zum anderen soll besonderes Augenmerk auf die innere Pluralität religiöser Traditionen in Österreich gelegt wer-den, da sich unter dem Dach einzelner Religionsgemeinschaften oftmals eine Diversität von sehr un-terschiedlichen Gruppen und Strömungen verbirgt. Die Antragsteller setzen es sich z.B. zum Ziel auch die Diversität muslimischer, christlicher oder jüdischer Traditionen in Österreich herauszuarbei-ten. Ein drittes Ziel besteht darin, die Interaktion und Verschränkung der Religionsgemeinschaften mit verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen deutlich zu machen.
Damit soll nicht nur eine zentrale Lücke in den aktuellen Publikationen zu religiöser Vielfalt in Öster-reich geschlossen werden. Die Antragssteller verfolgen mit dem Projekt außerdem das Ziel, der Reli-gionsforschung in Österreich neue Impulse zu geben. Die Zusammensicht von religionsspezifischen und systematischen Diskussionen soll die wissenschaftliche Zeitdiagnostik zur Situation von Religio-nen in Österreich weiterbringen.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Ferstl, Guntram Franz; Dipl.-Päd. Ing.
Projektleitung intern
Ferstl, Guntram Franz; Dipl.-Päd. Ing.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Namhafte Theologen plädieren für einen stärkeren Fokus auf Mystik, weil Mystik zu den Ursprüngen der Religion zurückführt und ein beträchtlicher Teil der säkularen Gesellschaft Interesse an authenischen religiösen Erfahrungen hat. Das Forschungsprojekt geht der Frage nach, inwieweit ein Bewusstsein für Mystik und deren Inhalte und Übungen in der Schule vorherrscht. Was wissen Lehrer*innen und Schüler*innen dazu und welche Stellung nehmen sie nach einer näheren Begegung zu ihr ein? Mystik wird zudem oft als verbindendes Element zwischen den Religionen angepriesen. Wie reagieren nun aber Lehrer*innen und Schüler*innen auf das interkonfessionelle Moment der Mystik tatsächlich? Experteninterviews aus den Bereichen Religionspädagogik, Theologie und Philosophie sollen erste Einschätzungen zu den obigen Fragen liefern. Im Schulkontext werden die Kinder und Jugendlichen (Volksschule, Mittelschule und Oberstufe – AHS, BHS, BHMS) über Fragebögen ihr Wissen und ihre persönlichen Einstellungen zu einfachen Übungen mitteilen.
Ziel der Studie ist es zu untersuchen, inwieweit ein Einsatz von mystischen Lehren und Übungen in der öffentlichen Schule erachtenswert erscheint.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Edipoglu, Kerim; Mag. Dr. Prof.
Medeni, Elif; MEd.
Projektleitung intern
Edipoglu, Kerim; Mag. Dr. Prof.
Medeni, Elif; MEd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
In diesem Entwicklungsprojekt soll das Thema Spiritualität aus theologischer und religionspädagogischer Sicht behandelt werden. Eine lebendige und authentische Religiosität zehrt nach islamischem Verständnis nicht nur von äußeren Riten, moralischen Geboten und Regeln für das soziale Zusammenleben, sondern sie muss im Kern von tiefer Einsicht und Spiritualität getragen werden.
Der Begriff Spiritualität hat in den klassischen islamischen Disziplinen nicht unbedingt eine direkte Entsprechung. Themen, die sich auf die Innerlichkeit des Menschen beziehen, wurden besonders in der islamischen Mystik (Tasawwuf, Sufismus) behandelt. Aus der Sicht mancher Muslime heute handelt es sich bei der Mystik oftmals um eine Gegenbewegung, die häufig negativ wahrgenommen wird. Jahrhundertelang war dies jedoch nicht der Fall. Mystik, Tasawwuf, innere Reinigung – egal wie dies benannt wurde, es wurde stets davon ausgegangen, dass es einen gefühlsmäßigen Kern der Religion gibt, der sich auch in äußeren Riten manifestiert und somit zur Veredelung bzw. Vollendung der Menschwerdung beiträgt. Das Ideal blieb stets die Einheit von Innerlichkeit (Batin) und Äußerlichkeit (Zahir). Auch heute stellt sowohl die theoretische als auch praktische Verortung der Spiritualität eine Herausforderung dar. Fälschlicherweise wird Spiritualität heute oft reduziert auf das rein Äußerliche auf praktizierte Riten, wobei die Innerlichkeit aus dem Blick gerät. Andererseits bieten Riten in Zeiten der Verunsicherungen Stabilität und Identität. In diesem Spannungsfeld versucht das Entwicklungsprojekt das Thema Spiritualität im Kontext von Schule und dem islamischen Religionsunterricht aus theoretischer und praktischer Perspektive zu beleuchten.
Beschreibung (engl.)
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