Kategorie: Soziolinguistik

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kainhofer, Judith Maria; Dr.
Projektleitung intern
Kainhofer, Judith Maria; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fuchs, Eva; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Neben spezifischem Wissen und Planungs-/Handlungskompetenzen sind für sprachliche Bildung insbesondere Wahrnehmungen sowie Einstellungen und Haltungen zentral (z.B. Becker-Mrotzek & Roth, 2017). Erkenntnisse der Professionalisierungsforschung deuten auf sukzessiven Kompetenzaufbau von der Ausbildung bis zur Praxis/Weiterqualifizierung bei entsprechendem Angebot hin (z.B. Jungmann, Koch & Etzien, 2013 zu Sprachförderkompetenz). Individuelle Haltungen und der Habitus der Institution sind ebenso entscheidend (z.B. Bock, 2020), weiters sprachbiografische Aspekte. Oft wird v.a. auf Deutsch als Zweitsprache im Schulkontext abgezielt (Ender, Greiner & Strasser, 2020), zu anderen Aspekten, zumal im tertiären Bereich, bestehen Forschungslücken (Dannerer & Mauser, 2018).
Die inklusive PH Salzburg bekennt sich in ihrem Strategiepapier zur sprachlichen Bildung zu einer breiten, systematischen und nachhaltigen Verankerung von Sprachbildung in all ihren Aufgaben- und Kompetenzbereichen. Ausgangspunkt für eine qualitätsgesicherte Umsetzung muss eine empirische Erhebung des Ist-Standes sein, die bisher noch aussteht. Hier setzt das Projekt an: als perzeptiv-attitudinale Studie, die – um dem vielschichtigen Untersuchungsgegenstand gerecht zu werden – wissenschaftsdömänenübergreifend (u.a. Sprach(en)didaktik, Soziolinguistik, Professionalisierungsforschung) angelegt ist.
Konkret sollen im Forschungsprojekt insbesondere Aspekte in Zusammenhang mit folgenden Bereichen beforscht werden:
– Konzepte von sprachlicher Bildung und Sprachförderung bei unterschiedlichen Akteur*innen der PH Salzburg
– Wahrnehmungen und Einstellungen zu sprachlicher Bildung und Sprachförderung in inklusiven pädagogischen Settings, z.B. zu innerer und äußerer Mehrsprachigkeit, sprachlichen Registern, unterschiedlichen Aspekten sprachlicher Heterogenität (inkl. eingeschränkten Sprachkompetenzen) sowie normativen Aspekten der Sprachverwendung
– Wahrnehmung der derzeitigen Umsetzung von sprachlicher Bildung und Sprachförderung an der PH Salzburg
– Zusammenhänge mit der eigenen Sprachbiografie, dem berichteten Sprachgebrauch oder anderen soziodemografischen Angaben
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Schweiger, Hannes; Ass.Prof. Mag. Dr. / Universität Wien – Institut für Germanistik
Projektleitung intern
Sorger, Brigitte;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2022
Beschreibung
Im Rahmen der XVII. Internationalen Tagung der Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer (IDT 2022) vom 15.-20. August 2022 in Wien, Österreich wird um ein bilaterales Kooperationsprojekt zwischen der Universität Wien, der Pädagogischen Hochschule Wien und der Eötvös Loránd Universität Budapest angesucht. Im Rahmen des Projektes wird 10 Studierenden (angehenden Lehrenden) der Eötvös Loránd Universität Budapest und zwei praktizierenden Begleitlehrkräften ermöglicht, an der IDT 2022 teilnehmen zu können.
Hauptaugenmerk der Exkursion ist zum Einen die Vernetzung zwischen Studierenden von Deutsch als Fremd*Zweitsprache, Universität Budapest (HU) / Universität Bratislava (SK) / Universität Brünn (CZ) sowie der Universität Wien bzw. Pädagogischen Hochschule Wien sowie der akademische Austausch der Studierenden und Lehrenden beider Universitäten. Zum Anderen bietet die IDT 2022 den Studierendengruppen Einblicke in die neuesten Forschungserkenntnisse und Unterrichtsmethoden im Fachbereich sowie in die organisatorischen Abläufe einer großen internationalen Tagung. Die Teilnahme an einer der 55 Sektionen und an drei Plenarvorträgen sowie einer Podiumsdiskussion bietet den Studierenden die Möglichkeit mit renommierten Forscher*innen aus der ganzen Welt ins Gespräch zu kommen. Die Dokumentation durch die Studierenden sowie die administrative Betreuung der Sektionsarbeit bzw. der Vortragenden (im Team mit österreichischen Studierenden) garantiert eine Sicherung und Verarbeitung der Ergebnisse.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Doms, Misia; Dr
Projektleitung intern
Doms, Misia Sophia; Dr.phil.
Sieberer, Elisabeth; Mag. Dr.
Prieler, Tanja; Dr. BA MA MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2022
Beschreibung
Es wird im Rahmen von Befragungen ermittelt, wie Schüler*innen und ihre Lehrpersonen mit DaZ die mündliche und schriftliche Kommunikation im Unterricht wahrnehmen und welche Verbesserungen hier im Sinne der Bildungsgerechtigkeit möglich wären.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Volavsek Kurasch, Bernarda; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Volavšek-Kurasch, Bernarda;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2018
Beschreibung
Im Geltungsbereich des Minderheiten-Schulgesetzes für Kärnten ist der Anteil der zum Slowenisch-Unterricht angemeldeten Schüler/innen an NMS wesentlich geringer als an der Primarstufe. Der Lehrplan der Abteilungen für den Unterricht in slowenischer Sprache, die in neuen Mittelschulen mit Deutscher Unterrichtssprache eingerichtet sind sieht vor, dass die Kommunikations- und Handlungsfähigkeit bei den zum Slowenisch-Unterricht angemeldeten Schüler/innen durch das „Lernen mit und über Sprache“ gefördert werden soll (Lehrpläne – Neue Mittelschule 2012, Anlage 5, S. 8). „Der Slowenisch-Unterricht muss Querverbindungen zu den anderen Unterrichtsgegenständen herstellen. Er soll die sprachlichen Mittel sichern und erweitern, damit die Schülerinnen und Schüler sich über Sachthemen, über Beziehungen und über Sprachen angemessen verständigen können“ (Lehrpläne – Neue Mittelschule 2012, Anlage 5, S. 8). Der Slowenisch-Unterricht wird an den meisten Neuen Mittelschulen in den „reinen“ Sprachunterricht und in den „integrierten“ Sprachunterricht im Sinne von CLIL (Content Integrated Language Learning) unterteilt. Beim integrierten Sprachunterricht fließt Slowenisch als Unterrichtssprache in andere Fächer ein. Was bedeuten diese Neuerungen des Slowenisch-Unterrichts für die Lehrkräfte? Aufgrund der integrierten Slowenisch-Sprachstunden entstehen verschiedene Lehrer/innen-Teams, die neben einer sehr hohen Sprachkompetenz auch ein hohes Maß an Teamfähigkeit sowie Kommunikationsgeschick für gemeinsame Unterrichtsplanungen haben müssen. Da Slowenisch-Gruppen große sprachliche Heterogenität aufweisen, sind für den Unterricht gezielte Differenzierungs- und Individualisierungsmaßnahmen notwendig, jedoch fehlen dafür Slowenisch-Lehrbücher bzw. Lehrmaterialien. Im Lehrplan ist die Arbeit mit literarischen Textformen und Ausdrucksmitteln aus der geeigneten Kinder- und Jugendliteratur vorgesehen (Lehrpläne – Neue Mittelschule 2012, Anlage 5, S.14), jedoch können die Lehrkräfte auf keinen entsprechenden Kanon der slowenischen Kinder-/Jugendliteratur für 10- bis 14-Jährige mit geringen Sprachkenntnissen zurückgreifen. Die Entscheidung, ob im Unterricht mit literarischen Texten gearbeitet wird und welche Textsorten angeboten werden, wird den Lehrer/innen individuell überlassen. Aus der beschriebenen Situation ergeben sich folgende Forschungsfragen: Wie beeinflussen institutionelle Rahmenbedingungen den Gebrauch der slowenischen Sprache im Unterricht der NMS? Wie erfolgt die Wahl der Lehrmaterialien? Welche literarischen Formen (Texte) eignen sich für den Slowenisch-Sprachunterricht der 10- bis 14-Jährigen mit geringen Sprachkenntnissen bzw. ohne sprachliche Vorkenntnisse? Nach welchen Kriterien werden literarische Texte für den Unterricht ausgesucht?
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht