Kategorie: Schulentwicklungsforschung

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Koschmieder, Corinna; Mag. Dr.
Weißenbacher, Barbara; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Hörl, Gabriele; HS-Prof. MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Krammer, Georg; Priv.-Doz. Dr.
Müller, Florian; ao. Prof. Dr.
Neubauer, Aljoscha; Univ.-Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Besonders in Zeiten eines Lehrer:innenmangels ist sicherzustellen, dass geeignete (potenzielle) Lehrkräfte dem Bildungssystem erhalten bleiben. Um dies zu ermöglichen, müssen jene Faktoren eruiert werden, die zum Studienabbruch bzw. Berufsausstieg führen. Internationale Forschung zeigte hierzu, dass Dropout im Studium bzw. Beruf ein multikausaler, in Phasen ablaufender Prozess ist, der durch individuelle (z.B. biografische, motivationale/leistungsbezogene Aspekte) sowie strukturelle und situative Faktoren bedingt wird (Borman & Dowling, 2008; Heublein et al., 2022). Bislang fokussieren sich Studien vor allem auf Abbruchquoten und Abbruchgründe. Wir erweitern diese Perspektive und erforschen zudem, welche Personen im Studium bzw. Beruf bleiben. In diesem Projekt wird der gesamte Dropout-Prozess – von der Zulassung bis zum langfristigen Verbleib – beforscht. Die Zusammenstellung des Konsortiums ermöglicht eine di-rekte Integration von Interventionen in die Hochschulen und das Zulassungsverfahren.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Pretis, Manfred; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Öttl, Kerstin; VD Prof. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Angenbauer, Elisabeth; BEd
Haider, Rosina; Prof. BEd MA
Maitz, Katharina; BA. BA. Prof. MA PhD.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kopp-Sixt, Silvia; MA, BEd, Prof.in
Labudovikj, Rozita Petrinska; MSc,MLS
Mihajlova Kukovska, Vesna;
Petrusev, Goran;
Sabuncuoglu, Dudu Melek; PhD
Sahin, Eren;
Stadler, Wilhelm; DI
Todorova, Katerina; Mag.a
Yilmaz, Erdal; MSc
Zafirova, Ema;
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Das Erasmus+ Projekt „Planning additional educational support with ICF” im Rahmen der Key Action KA2 „Cooperation partnerships in school education“ zielt darauf ab, Lernchancen von Schüler*innen mit Entwicklungsschwierigkeiten bzw. Behinderungen zu verbessern. Dies wird durch die Implementierung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der WHO (DIMDI, 2005) im Sinne einer gemeinsamen Sprache im Kontext von Förderplanungsprozessen in der Schule erreicht. Als eine Metasprache und gemeinsame Sprache ermöglicht die ICF eine nicht stigmatisierende und fähigkeitsorientierte Beschreibung des möglichen zusätzlichen pädagogischen Unterstützungsbedarfs von Schüler*innen. Neun Organisationen aus den drei Ländern Österreich, Nord Mazedonien und Türkei werden dieses Projekt über einen Zeitraum von zwei Jahren gemeinsam durchführen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Gasteiger-Klicpera, Barbara; Dr.
Wendt, Heike; Dr.
Projektleitung intern
Kalcher, Martina; MSc Bakk.phil. Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Das transdisziplinäre Projekt zielt darauf ab, die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie für die Erforschung und die Begleitung digital-unterstützter inklusiver Schulentwicklungsprozesse fruchtbar zu machen. In dem Projekt werden pädagogische, psychologische und ethische Fragen gemeinsam analysiert, um auf diese Weise innovative Strategien zu ermöglichen, die inklusive Bildung unter Einbezug digitaler Technologien fördern. Im Rahmen eines Mixed-Methods-Ansatzes wird eine umfassende repräsentative Befragung in der gesamten Steiermark durchgeführt. Anschließend werden markante Good-Practice-Beispiele im Rahmen von Interviews und Fokusgruppen erhoben. Die Erkenntnisse fließen in die Konzeption von inklusiven Schulentwicklungsprozessen ein.
Beschreibung (engl.)
This transdisciplinary project aims to make the impact of the COVID-19 pandemic useful for researching and monitoring digitally-enabled inclusive school development processes. In the project, pedagogical, psychological and ethical issues will be analysed together in order to enable innovative strategies that enhance inclusive education with the inclusion of digital technologies. Using a mixed-methods approach, a comprehensive representative survey will be realized throughout Styria. Next, distinctive good practice examples will be collected in the context of interviews and focus groups. The findings will be integrated into the design of inclusive school development processes.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Dimai, Bettina; Dr. Hochschulprof
Streit, Birgit; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Dimai, Bettina; Dr. Hochschulprof
Streit, Birgit; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Die evidenzbasierten Zahlen zeigen die Dringlichkeit der psychosozialen Gesundheit und Resilienz für alle Akteur:innen (Schüler:innen, Pädagog:innen, Erziehungsberichtigte, Schulleitungen,…) im Kontext Schule.
Diesem inhaltlichen Fokus widmet sich das tirolweite Projekt „Stay Strong Together“. Über die Projektlaufzeit wird durch unterschiedliche Aktivitäten eine breitenwirksame Sensibilisierung für dieser Zielgruppen angestrebt. Weiters wird ein regionales, vielfältiges Angebotsportfolio für Lehrpersonen und Schüler:innen erarbeitet und eine Entwicklungsbegleitung für 10 Tiroler Schulen ab Sekundarstufe 1 für 3 Jahre zur Förderung der psychosozialer Gesundheit und Resilienz ermöglicht.
Um in einer Zeit der multiplen Krisen als Individuum und Bildungsorganisation resilient und achtsam zu bleiben, braucht es als eine Säule der Resilienz einer Netzwerkorientierung, ein soziales Kräftefeld, welches als individuelle und organisationale Ressource zur Verfügung steht. Hier bietet ein selbst entwickeltes online Tool für die Projektschulen eine transparente, intern vernetzende und öffentlichkeitswirksame Plattform, um die Ressourcen für einen resilienten Standort nachhaltig für (neue) Kolleg:innen und Schüler:innen als auch Erziehungsberechtigte sichtbar zu machen. Die PHT-interne (Aus- und Fortbildung, instituts- und projektübergreifend), als auch externe Vernetzung (mit den regionalen relevanten Institutionen und Akteur:innen) ist ein weiterer Projektschwerpunkt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Vollmer, Christian; Dr. Prof.
Projektleitung intern
Vollmer, Christian;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Mair, Claudia; BEd M.A.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Zur bedarfsorientierten Schulentwicklung bietet die PHT für Lehrpersonen und Schulleitungen begleitende Fortbildungen. Derzeit werden SCHÜLFplus Veranstaltungen der PHT durch einen Fragebogen mit Evasys begleitet. Das Forschungsprojekt „Wirksamkeit von SCHÜLFplus Ver-anstaltungen“ entwickelt den vorliegenden Fragebogen zur parallelen Nutzung für SCHILF- und SCHÜLF-Veranstaltungen weiter, führt im Sommersemester 2022 eine Piloterhebung mit SoSci-Survey in SCHILF-/SCHÜLF-/SCHÜLFplus-Veranstaltungen der PHT durch und wertet diese Fragebögen aus. Das Forschungsprojekt führt damit eine Wirksamkeitsstudie zu die-sem Format der Fortbildung zur Schulentwicklung durch und vergleicht die Ergebnisse mit SCHILF/SCHÜLF-Veranstaltungen. Es werden neben Lehrpersonen auch Schulleitungen be-fragt und es wird eine mehrebenenanalytische Datenanalyse auf Lehrpersonen- und Schul-ebene angestrebt. Wir möchten das Standortentwicklungsangebot für die Schulen auf Basis der Forschungsergebnisse verbessern.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kreinbucher-Bekerle, Christoph; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Kreinbucher-Bekerle, Christoph; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Eichinger-Gössmann, Monika; BEd Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pro Mente Steiermark, pro mente steiermark GmbH
Verein der Sportpsychologie Steiermark
Laufzeit
2026 – 2027
Beschreibung
Die psychosoziale Gesundheit von Schüler:innen ist eine essentielle Ressource für die Persönlichkeitsentwicklung. Im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Restriktionen rund um die Covid-Pandemie und dem Einfluss von Social Media hat sich das psychische Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen jedoch erheblich verschlechtert. Auch weiterhin zeigt sich, dass Kinder und Jugendliche aufgrund vielfacher Krisen und mangelnder Perspektiven stark belastet sind. Es fehlt zunehmend an resilientem Verhalten und der Anwendung proaktiver Coping-Strategien. Eine mögliche Ressource wäre regelmäßige körperliche Aktivität, doch auch hier zeigt sich in den letzten Jahren eine Verringerung des Bewegungsverhaltens von Kindern und Jugendlichen.

Der daraus resultierende dringende Handlungsbedarf veranlasst die Pädagogische Hochschule Steiermark gemeinsam mit Pro Mente Steiermark und dem Verein Sportpsychologie Steiermark im Projekt „Mental und Körperlich Fit“ Kinder und Jugendliche im schulischen Kontext in ihrer psychischen sowie physischen Handlungskompetenz zu fördern und zu stärken. Vor allem die Kombination aus regelmäßiger gezielter Bewegung und der Anwendung mentaler Techniken hat positive Auswirkungen auf die kognitive und sozio-emotionale Entwicklung und kann zu einer Erhöhung des psychischen Wohlbefindens beitragen. Dies soll in unterschiedlichen Workshopformaten münden, die gemeinsam mit Schüler:innen in einem partizipativen Ansatz entwickelt und erprobt werden um dann in teilnehmenden Schulen der Sekundarstufe anzuwenden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Auferbauer, Martin; HS-Prof. Mag. PhD. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk. / 6700 Institut für Educational Governance
Herzog, Manfred; MA Mag. / 2500 Zentrum für Forschungssupport
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Bakk. PhD. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Rotter, Daniela; Dr. Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Externe Projektmitarbeiter/innen
Jaksche-Hoffmann, Elisabeth; Profin. Mag.a Dr.in / Pädagogische Hochschule Kärnten
Strauß, Sabine; Prof.in Mag.a Dr.in / Pädagogische Hochschule Kärnten
Thomas, Almut; HS-Prof.in MMag.a Dr.in / Pädagogische Hochschule Kärnten
Kooperationspartner
Bundesministerium für Bildung, Sektion II
IQS – Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen
Laufzeit
2026 – 2029
Beschreibung
In der Verlängerung von TALIS sollen Forschungsfragen bearbeitet werden, die eine hohe Relevanz für das österreichische Bildungssystem aufweisen. Ziel ist es, dass die Forschungsergebnisse von TALIS 2024 von Seiten der Pädagog*innen um-fassend rezipiert und für die Weiterentwicklung ihrer Unterrichtspraxis und die Schulentwicklung genutzt werden. Damit einher gehen folgende Teilziele:
1. Analyse des Nachhaltigkeitsdatensatzes: Die Daten zum Themenbereich Nachhaltigkeit, die Mitte 2027 veröffentlicht werden, sollen von der Projektgruppe analysiert und publiziert werden. Die Publikation (ca. 30 Seiten) soll als Onlinebeitrag auf der Webseite von TALIS veröffentlicht werden.
2. Wissenstransfer auf allen Ebenen: Durch die Systematisierung und Kategorisierung der Ergebnisse (science to science, science to professionals, science to policy, science to public) werden Maßnahmen für unterschiedliche Zielgruppenentwickelt. Ein besonderes Anliegen ist es, Ergebnisse nicht nur für Wissenschaftlerinnen, sondern auch für pädagogische Praktiker*innen, politische Stakeholder und die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
3. Entwicklung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen: Die Forschungsergebnisse werden gezielt in die Konzeption von Fort- und Weiterbildungsangeboten für Lehrpersonen integriert, um die Relevanz und den praktischen Nutzen zu maximieren.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Enzinger-Mühlbacher, Sonja Michaela; HS-Prof. MMag. PhD.
Projektleitung intern
Enzinger-Mühlbacher, Sonja Michaela; HS-Prof. MMag. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Benz-Schwarzburg, Judith; Dr. / Veterinärmedizinische Universität Wien
Streicher, Michaela; / Veterinärmedizinische Universität Wien
Kooperationspartner
Verein „Tierschutz macht Schule“
Laufzeit
2026 – 2026
Beschreibung
Kinder kommen im Alltag häufig und früh mit Hunden in Kontakt – als Haustiere, im öffentlichen Raum oder im schulischen Kontext (Murray et al. 2010; Brelsford et al. 2017). Gleichzeitig stellen Kinder eine besonders vulnerable Gruppe in Bezug auf negative Mensch-Hund-Interaktionen dar, da sie ein erhöhtes Risiko für Hundebisse aufweisen (Kuhne et al. 2014). Zentrale Ursachen liegen weniger in aggressivem Verhalten der Tiere als vielmehr in Missverständnissen der hundlichen Kommunikation, fehlender Anleitung durch Erwachsene sowie kindlichem Verhalten, das aus Sicht der Hunde als bedrohlich oder beuteähnlich interpretiert werden kann (Love und Overall 2001; Reisner und Shofer 2008; Meints et al. 2018).
Hunde kommunizieren primär über Körpersprache, Mimik und Körperhaltung, während Menschen – insbesondere Kinder – stark visuell und anthropozentrisch interpretieren (Siniscalchi et al. 2018; Alabi 2024). Diese interspezifische Kommunikationsasymmetrie erschwert es Kindern, Stress-, Unsicherheits- oder Abwehrsignale von Hunden korrekt zu erkennen, was zu riskanten Interaktionen führen kann (Mariti et al. 2012). Pädagogische Interventionen, die grundlegende Kompetenzen im Lesen hundlicher Signale vermitteln, gelten daher als wirksamer Ansatz zur Prävention von Beißvorfällen und zur Förderung sicherer Interaktionen (Chapman et al. 2000; Meints et al. 2018).
Über den Aspekt der Sicherheit hinaus berührt das Thema grundlegende tierethische Fragestellungen. Neuere tierethische und tierverhaltensbiologische Ansätze betonen, dass Hunde als empfindungsfähige Individuen mit eigenen Bedürfnissen, Präferenzen und Handlungsspielräumen zu verstehen sind (DeGrazia 2009; Evans 2013). Konzepte wie agency und autonomy verweisen darauf, dass Tiere nicht bloß Objekte menschlicher Nutzung sind, sondern aktiv an Interaktionen beteiligt sind (Evans 2013; Jones 2024). Studien zeigen, dass Wahlmöglichkeiten und das Respektieren von Rückzugssignalen das Wohlbefinden von Hunden erhöhen und Stress reduzieren können (Malkani et al. 2024; Rust et al. 2024).
Vor diesem theoretischen Hintergrund gewinnt Tierschutz- und Tierethikbildung im Kindesalter besondere Bedeutung. Bildungsangebote, die Wissen über Tierverhalten mit ethischer Reflexion verbinden, können dazu beitragen, Wahrnehmungen von Tieren nachhaltig zu verändern – weg von instrumentellen Zuschreibungen hin zu einem Verständnis von Tieren als Individuen mit eigenen Interessen (Melson und Fine 2015). Der Workshop „Wuffzack“ des Vereins „Tierschutz macht Schule“ setzt genau an dieser Schnittstelle von Sicherheitsprävention, Tierethik und Bildungsarbeit an (Tierschutz macht Schule 2025).
Das vorliegende Forschungsprojekt zielt darauf ab, dieses Workshopformat theoriegeleitet zu evaluieren. Im Fokus steht die Frage, inwieweit durch die Intervention Wissensbestände zu Hundekommunikation aufgebaut,Handlungsvorstellungen im Umgang mit Hunden verändert und ethisch relevante Perspektivverschiebungen angestoßen werden. Die qualitative Ausrichtung ermöglicht es, neben explizitem Wissen auch implizite Deutungsmuster und Einstellungsänderungen zu erfassen. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Bildungsforschung im Bereich Mensch-Tier-Beziehungen und schafft eine empirische Grundlage für die Weiterentwicklung schulischer und außerschulischer Bildungsangebote, insbesondere im Übergang von der Primar- zur Sekundarstufe.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Albert, Dietrich; Univ.-Prof. Dipl.Psych. Dr. / Universität Graz
Karner, Andrea; HS-Prof. Mag. BEd PhD.
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Karner, Andrea; HS-Prof. Mag. BEd PhD.
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bergmann, Laura; Mag. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Dorner, Christian Harald; HS-Prof. Mag. Dr. BSc. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Kink-Hampersberger, Susanne Gertrude; MA Bakk. Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Klotz, Johannes; BEd BSc. / 7600 Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PMS)
Mauerhofer, Michaela; Mag. / 7600 Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PMS)
Rotter, Daniela; Dr. Prof. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Externe Projektmitarbeiter/innen
Goritschnig, Alexander; Mag. Dr. / Universität Graz
Krammer, Georg; Priv.-Doz. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Weichselgartner, Erich; Dr.habil. Erich Weichselgartner / Universität Graz
Kooperationspartner
Johannes Kepler Universität Linz
Universität Graz
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Das Grazer Modell des flexiblen Lernens, implementiert in den Flexiklassen der Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark, zielt darauf ab, die Herausforderungen zunehmender Heterogenität in Klassenzimmern durch innovative, evidenzbasierte Ansätze zu bewältigen. Das beantragte Forschungsprojekt verfolgt zwei zentrale Schwerpunkte: die fachdidaktische Weiterentwicklung im Mathematikunterricht und die systemische Schulentwicklung.

Im Mathematikunterricht liegt der Fokus auf der Entwicklung adaptiver Module, die auf individuelle Lernbedürfnisse eingehen und mathematische Kompetenzen, Freude am Lernen sowie Selbstwirksamkeit fördern. Dabei kommen digitale Tools und KI-gestützte Methoden zum Einsatz. Auf systemischer Ebene wird untersucht, wie sich die Gelingensbedingungen des Modells für die nachhaltige Implementierung in weiteren Schulformen oder der Sekundarstufe II optimieren lassen. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Perspektive der verschiedenen Stakeholder, um praxisnahe Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte, Schulen und die Bildungspolitik abzuleiten.

Durch eine Kombination aus qualitativen und quantitativen Forschungsansätzen soll das Projekt sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse zur Schul- und Unterrichtsentwicklung generieren als auch praxisrelevante Materialien wie Open Educational Resources und Leitfäden entwickeln, um das Grazer Modell langfristig als Best-Practice-Beispiel für inklusives, flexibles Lernen zu etablieren.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Warga-Fallenböck, Muriel; HS-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dorner-Pau, Magdalena; MA Dr. Bakk. Prof. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Lanzmaier-Ugri, Katharina; MA BEd Prof. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Schrammel, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Projekt untersucht die Mehrsprachigkeit von Pädagog*innen in Volksschulen der Steiermark und ihre Überzeugungen zur Mehrsprachigkeit, wobei ein besonderer Fokus auf lebensweltlicher Mehrsprachigkeit liegt – die Praxis, im Alltag mehrere Sprachen zu verwenden, wie es bei vielen Schüler*innen mit Migrationshintergrund üblich ist. Während in Österreich 27% der Schüler*innen im Schuljahr 2022/23 eine andere Alltagssprache als Deutsch angaben (in Grazer Volksschulen sogar 49,8%), sind Zahlen zur Mehrsprachigkeit von Lehrkräften rar. Erste Studien deuten darauf hin, dass ein Großteil der Lehrpersonen überwiegend monolingual ist: An der PH Steiermark gaben weniger als 7% der Lehramtsstudierenden der Primarstufe an, mehrsprachig zu sein, während Schüler*innen mit anderen Erstsprachen deutlich häufiger vertreten sind.

Dieser Unterschied führt zu einer sprachlichen und kulturellen Kluft zwischen Lehrkräften und Schülerinnen, die von einigen Forschern als „Parallelgesellschaft im Lehrerzimmer“ beschrieben wird. Dies betrifft nicht nur die sprachlichen Fähigkeiten, sondern auch die Überzeugungen der Lehrkräfte zur Mehrsprachigkeit, die entscheidend für die pädagogische Praxis sind. Erste Untersuchungen in Graz zeigen, dass der Anteil der mehrsprachigen Lehrkräfte deutlich hinter dem der Schülerinnen zurückbleibt (z. B. 10% vs. 42,6% an einer Grazer Volksschule).

Das Projekt zielt darauf ab, ein repräsentatives Bild der Mehrsprachigkeit von Primarstufen-Pädagog*innen in Graz und gegebenenfalls weiteren Standorten der Steiermark zu erstellen. Zudem sollen die Überzeugungen der Pädagog*innen zur Mehrsprachigkeit analysiert werden, da diese zunehmend als Schlüssel für inklusivere Bildungspraktiken erkannt werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht