Forschungsschwerpunkt: Digitalisierung

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Gerth, Sabrina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Gerth, Sabrina; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Gerade im Deutschunterricht ist es wichtig zu erforschen, ob der Einsatz von digitalen Medien die Lernprozesse unterstützt und fördert. Der Schriftspracherwerb – das Lernen von grundlegenden Fähigkeiten wie Lesen und Schreiben – findet bereits heute im Kontext von unterschiedlichen Medien statt (Hauck-Thun, 2011). Die Lesesozialisation von Schülerinnen und Schülern beschränkt sich nicht nur auf das Buch, sondern wird durch ebooks, Hörspiele und Videos ergänzt. Ebenso wird der Schreiberwerb heutzutage immer mehr durch das Tippen am Computer erweitert, da diese Fähigkeit aktuell zunehmend im beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld erforderlich wird. Durch die Mediennutzung erfahren Schülerinnen und Schüler die Literatur und Sprache multimedial und mit verschiedenen Sinnen. Es hat sich dabei gezeigt, dass die digitalen Medien viel individuellere Verarbeitungsprozesse anregen. Diese vielseitigen und anregenden Lernräume können zu einem selbstbewussten und kreativen Umgang mit digitalen Medien im Deutschunterricht in der Primarstufe führen (Hauck-Thun, 2011).
Welche Auswirkungen hat die zunehmende Digitalisierung auf den Schriftspracherwerb? Wie können PädagogInnen in der Primarstufe die neuen Medien einsetzen, um SchülerInnen zu befähigen besser schreiben und lesen zu lernen (z.B. im Fach Deutsch)?

1. Wie können die neuen Medien den Leseerwerb in der Primarstufe fördern? Können die neuen Medien generell im Deutschunterricht, und auch als Hilfsmittel förderlich eingesetzt werden, auch wenn die Erstsprache der SchülerInnen nicht Deutsch ist? Sind SchülerInnen in der Lage, die im Unterricht gelernten grammatischen Regeln auch während des Lesens anzuwenden, um das Verständnis zu erleichtern?
2. Welche motorischen Komponenten beeinflussen den Handschrifterwerb auf Tablets? Wie können diese Fähigkeiten verbessert werden, damit der Einsatz von neuen Medien einen Vorteil für SchülerInnen beim Schreiberwerb hat?

Ziele des Projektes
• Sichtung des Forschungsstandes zu den einzelnen Forschungsfragen (Literaturrecherche)
• Datenaufbereitung und statistische Auswertung der bereits in Vorarbeiten erhobenen Daten
• Verknüpfung von Lehre und Forschung, indem Erkenntnisse aus diesem Forschungsprojekt in die laufende Lehre an der Pädagogischen Hochschule Tirol (PHT) (v.a. im Fach Deutsch/Mehrsprachigkeit) einfließen (mögliche Betreuung von weiterführenden Bachelor- und Masterarbeiten)
• Publikation der Forschungsergebnisse in mehreren nationalen und internationalen Fachzeitschriften

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Langgner, Dieter;
Projektleitung intern
Langgner, Dieter; Dipl.-Päd. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Aureli, Silvana; Dipl.-Päd.
Jaklitsch, Nina; MA Dipl.-Päd.
Kornberger, Angelika; BEd
Teufel, Martin; Ing.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Ebenhofer, Marianne;
Zuliani, Barbara;
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2013
Beschreibung
Ziele sind die Bereitstellung von zunächst 8-12 und in weiterer Folge insgesamt ca. 40 prototypischen Beispielen, mit deren Bearbeitung digitale Kompetenzen erworben und nachgewiesen werden können sowie die Entwicklung von Multiple-Choice Fragen zur Selbsteinschätzung und einer Umfrage zu den digitalen Kompetenzen.
Im Rahmen dieses Projekts wird ausgehend vom Kompetenzmodell für digitale Kompetenzen in der 8. Schulstufe ein Kompetenzmodell für die 4. Schulstufe entwickelt. Dazu werden prototypische Aufgaben formuliert, die den Deskriptoren des Modells zugeordnet werden. Durch die Bewältigung dieser Aufgaben zeigen Schüler/innen, dass sie die im assoziierten Deskriptor beschriebene Kompetenz erworben haben. Diese Aufgaben werden in 10 Pilotschulen getestet. Diese Schulen geben Feedback über die Erprobung der Aufgaben. Die Rückmeldungen werden bei der Revision der Aufgabenstellungen berücksichtigt.
Es werden Multiple-Choice Fragen für Schüler/innen zur Selbsteinschätzung bezüglich digitaler Kompetenzen erarbeitet. Mit diesen Fragen wird eine Online-Umfrage erstellt. Pilotschulen geben eine Rückmeldung über die Ergebnisse und die Formulierung und Auswahl der Fragen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Herstätter, Patrick; Dipl.-Ing. / Technische Universität Graz
Hulla, Maria Ursula; Dipl.-Ing. BSc BSc / Technische Universität Graz
Projektleitung intern
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Moser, Daniela; HS-Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Pirker, Johanna; Ass.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. BSc / Technische Universität Graz
Ramsauer, Christian; Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. / Technische Universität Graz
Kooperationspartner
Technische Universität Graz
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Relevante Herausforderungen wie Volatilität und Unsicherheit nehmen im heutigen Geschäftsumfeld, vor allem bei Klein- und Mittelbetrieben (KMUs), stetig zu. Aufgrund von Faktoren, wie der Globalisierung, kürzeren Produktlebenszyklen, neuen Technologien und Ressourcenknappheit, müssen industrielle Unternehmen in der Lage sein, sich schnell an wechselnde Bedingungen anzupassen. Durch den digitalen Wandel ergeben sich neue Anforderungen an Kompetenzen der Mitarbeiter. Um das Potential der Digitalisierung über die Produktivitätssteigerung hinaus zu nutzen, bietet das Konzept der Agilität eine Möglichkeit sich proaktiv auf Unsicherheiten einzustellen und schnell auf Veränderungen zu reagieren, um die wirtschaftliche Situation durch die Nutzung der gesamten Wertschöpfungskette zu optimieren. Derzeit gibt es wenige praktische Trainings bezüglich Digitalisierung und Agilität, obwohl sowohl Lernfabriken als auch Makerspaces effektive hands-on Lernumgebungen bieten. Ziel des Projektes ist es, (1) aufzuzeigen, welche Herausforderungen KMUs in der heutigen digitalen, volatilen Zeit haben; (2) zu ermitteln, welche Kompetenzen von den Arbeitskräften gefordert werden; (3) zu evaluieren, wie diese Kompetenzen vermittelt werden können sowie (4) Trainings zur Nutzung digitaler Technologien und Digitalisierungsimplementierungsprojekten zu konzipieren und zu testen.
Im ersten Schritt des Forschungsprojektes, der Analysephase, wird auf Basis des Wissens von zuvor durchgeführten Projekten zum Thema Kompetenzen und Digitalisierung sowie auf einer qualitativen Vorstudie Herausforderungen und Kompetenzanforderungen in Hinsicht auf Digitalisierung erhoben. Bei der Vorstudie werden Experten von acht steirischen KMUs der Fertigungsindustrie interviewt. Aufbauend darauf wird ein Fragebogen erstellt wobei Kompetenzanforderungen und Herausforderungen abgefragt werden. Diese werden mit Hilfe von deskriptiven statistischen Methoden ausgewertet. In der Lösungsentwicklungsphase wird evaluiert, wie diese Kompetenzen vermittelt werden können. Es werden theoretische Trainingsinhalte erstellt, welche auf einer intelligenten E-Learning-Plattform bereitgestellt werden. Bei den Theorieinhalten wird vermittelt, wie Digitalisierung sinnvoll eingesetzt und umgesetzt werden kann. Zudem werden Kenntnisse über digitale Technologien und weitere Kompetenzen, abhängig von der Umfrage, ermittelt. Basierend auf den individuellen Anforderungen kann das intelligente Lernsystem Module mit Lehrinhalten sowie Quiz personifiziert anpassen. Im praktischen Teil des Trainingskonzeptes werden theoretisch gelernte Inhalte in der LEAD Factory, einer Lernfabrik, und im Labor für Innovation, dem Makerspace der TU Graz angewandt. Die beiden Infrastrukturen werden eingesetzt, um das Spektrum von der Produktentwicklung (Labor für Innovation) bis hin zur (Serien-) Produktion (LEAD Factory) abzudecken. Es wird zudem erforscht, ob ein Trainingskonzept im Bereich der Digitalisierung in diesen Räumlichkeiten die erforderlichen digitalen und agilen Kompetenzen nachhaltig erlernt werden können. Im Labor für Innovation werden digitale Anwendungen in dem Produktentstehungsprozess eingesetzt und analysiert, sowie darauf eingegangen, welche Auswirkungen die Produktgestaltung auf die spätere Produktion hinsichtlich Agilität in der Produktion etc. hat. Die Datenintegration soll von der Innovation bis zur Produktion gewährleistet werden. Begleitet wird das Trainingskonzept außerdem von immersive Learning Elementen. In einem weiteren Schritt (nach dem Projekt) soll das Training zur Anwendung gebracht werden und steirische KMUs der Fertigungsindustrie geschult werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gütl, Christian; Assoc. Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. / Technische Universität Graz
Projektleitung intern
Luttenberger, Silke; HS-Prof. Mag. Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Ebner, Sylvia; MSc / Technische Universität Graz
Nussbaumer, Alexander; Dr. / Technische Universität Graz
Steiner, Christina; Dr. / Technische Universität Graz
Kooperationspartner
Technische Universität Graz
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Das Ziel des Projektes ist es, das Interesse und die Motivation von Schülerinnen und Schülern in der Primarstufe sowie der Sekundarstufe I an der Beschäftigung mit naturwissenschaftlich-technischen Inhalten zu fördern und dabei Kompetenzen im Bereich der Scientific und Digital Literacy zu fördern. Dabei stehen im Mittelpunkt: Anwenden informatischen Denkens (Computational Thinking) bei der Beschäftigung mit naturwissenschaftlich-technische Fragestellungen, Phänomenen und Evidenzen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Jarz, Thorsten; HS-Prof. Mag.
Moser, Daniela; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Drobits, Günter; MA Dipl.-Päd. MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Meyer, Harald; MA BEd Prof.
Pichler, Ernst; Mag. Prof.
Teufel, Martin; IL MA BEd Ing. Prof.
Zechner, Günter; HS-Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2023
Beschreibung
Das Forschungsprojekt thematisiert die Analyse und evidenzbasierte Prüfung der folgenden Problemstellungen: Welche Auswirkungen hat der Einsatz von Fernstudienelementen des Bachelorstudiums Sekundarstufe Berufsbildung Fachbereich Duale Ausbildung sowie Technik und Gewerbe auf die professionsbezogenen Kompetenzen von beteiligten Lehrenden und Lernenden? Weiters geht es darum, zu klären, wie eine effiziente Lehr-/Lernumgebung gestaltet sein muss, um den speziellen curricularen Anforderungen des Studiums “Duale Ausbildung sowie Technik und Gewerbe” gerecht zu werden?
Das Lehramtsstudium “Sekundarstufe Berufsbildung Fachbereich Duale Ausbildung sowie Technik und Gewerbe” unterliegt speziellen Rahmenbedingungen, da bis zu 30 % des gesamten Studiums als Fernstudium organisiert werden müssen. Das Studium ist als Teilzeitprogramm geführt, d.h. die Studierenden müssen während ihres Studiums ihrer Dienstverpflichtung an Schulen nachgehen. Die Heterogenität der Lernenden bezüglich ihrer Altersstruktur und Vorerfahrungen erfordert individuelle Lehr/Lernformen. Diese Beforschung der speziellen Rahmenbedingungen, die notwendig sind, um gute Lernergebnisse sicherzustellen, sind ein weiterer Aspekt.
Um die Forschungsfragen datenbasiert zu beantworten, kommt ein Mixed-Methods-Design zur Anwendung. Die Studie ist als angewandte Forschung zu bewerten, die auf die Lösung praktischer Probleme im Zusammenhang mit Fernlehre-Studienelementen oder die Verbesserung von Maßnahmen und Technologien abzielt. (Döring & Bortz, 2016). Die Fragestellung erfordert, die angewendeten Methoden in Fernlehrestudien(elementen) hinsichtlich ihrer Effizienz in einem zyklischen Prozess zu hinterfragen und zu steuern, um eine qualitätsgesicherte Optimierung dieses Lehramtsstudiums zu erreichen. (Brandhofer, Buchner, Groißböck & Wegscheider, 2017) Dabei wird einerseits der theoriegeleitete Evaluationsansatz (Giel, 2013) gewählt, um die Wirkungsmechanismen im Detail zu rekonstruieren und diese theoretisch zu modellieren. Die Entscheidungskriterien für die reflexive Prozesssteuerung liegen in den vorangegangenen Prozessetappen (Strübing, 2008). Die einzelnen Haupt-Erhebungsphasen finden in Form von Pre-/Postmessungen statt. Daneben werden die Erkenntnisse aus diesen in Focus-Groups (n = 45), die aus Lehrenden und Lernenden zusammengesetzt sind, diskutiert sowie qualitativ analytisch ausgewertet und in den jeweils nächsten Zyklus implementiert. Es ist beabsichtigt, mindestens drei Erhebungsphasen (Zyklus I n = 60, Zyklus II n = 120, Zyklus III n = 120, jeweils mit Pre-/Postmessung) auf diese Weise durchzuführen. Um das ganze Studium zu erfassen und die implementierten Ergebnisse zu evaluieren ist eine Projektdauer von 4 Jahren veranschlagt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kopp, Michael; Mag. Dr. / Universität Graz
Projektleitung intern
Teufel, Martin; IL MA BEd Ing. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Karl-Franzens-Universität Graz
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Digitale Kompetenzen gewinnen im Erwerbsleben an immer höherer Bedeutung. Unter der Annahme, dass Studierende als so genannte „digital natives“ ohnehin über ausreichende digitale Kompetenzen verfügen, um ihr Studium in einem zunehmend digitalisierten Hochschulbetrieb erfolgreich absolvieren zu können, hat sich die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Erwerb und der Vermittlung digitaler Kompetenzen am tertiären Bildungssektor bisher vor allem auf Hochschullehrende konzentriert. Praktische Erfahrungen aus der technologiegestützten Hochschullehre – in die immer mehr mediendidaktische Kompetenz seitens der Lehrenden einfließt – lassen jedoch darauf schließen, dass Studierende ihre bislang erworbenen und eingesetzten Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Technologien und Applikationen nicht unmittelbar auf ihre Studiensituation übertragen können. Die digitalen Kompetenzen von Erstsemestrigen scheinen sehr heterogen zu sein, was sich in der uneinheitlichen Akzeptanz technologiegestützter Lehr- und Lernangebote der Hochschulen widerspiegelt.

Um die akademische Lehre erfolgreich mit digitalen Elementen anreichern zu können, ist es daher notwendig zu ergründen, über welche unterschiedlichen digitalen Kompetenzen Studienanfängerinnen und -anfänger tatsächlich verfügen. Eine fundierte Erhebung dieser digitalen Kompetenzen ist bisher nicht verfügbar, sie stellt aber eine essentielle Basis dar, um Studierende mit Hilfe zeitgemäßer technologischer Werkzeuge und mediendidaktischer Methoden zu unterrichten, sowie dafür, unterschiedliche Kompetenzstände der Studierenden im Umgang mit digitalen Medien und Werkzeugen möglichst frühzeitig auszugleichen. Das Projektvorhaben widmet sich der möglichst umfassenden Erhebung der digitalen Kompetenzen von Erstsemestrigen und deren Anforderungen an eine zeitgemäße technologiegestützte Hochschullehre an allen neun steirischen Hochschulen. Das Projekt zielt zunächst auf eine Vollerhebung ab, zumindest soll es jedoch möglich sein, eine repräsentative Stichprobe für den steirischen Hochschulraum zu erzielen. An die Erhebung schließt sich die Formulierung von praktischen Implikationen für die Hochschullehre an. Diese Empfehlungen bilden die Basis für zukünftige technologiegestützte Lehr- und Lernsettings, die auf den entsprechenden Kompetenzen der Studierenden bzw. auf deren Erwartungshaltungen aufbauen und/oder vorhandene Kompetenzdefizite ausgleichen.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Edtstadler, Konstanze; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Edtstadler, Konstanze; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kysela-Schiemer, MA, Gerda; HS-Prof. Dipl.Päd. Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Kärnten
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
Einerseits wird der verstärkte Einsatz digitaler Lehr- und Lernmedien zunehmend propagiert, andererseits die Wichtigkeit der Vermittlung der Grundkompetenzen des Lesens und Schreibens thematisiert. Die Verbindung dieser beiden Bereiche unter Berücksichtigung von fachwissenschaftlichen, fachdidaktischen und mediendidaktischen Kriterien fehlt bislang sowohl im wissenschaftlichen als auch praktischen Diskurs, wodurch Lehrkräfte keinen Anhaltspunkt bei der Auswahl und Integration von Online-Übungen haben. Ziel des Projektes ist es daher, diese Lücke zu schließen: Dafür werden i) Qualitätskriterien auf Basis fachwissenschaftlicher, -didaktischer und mediendidaktischer Literatur erarbeitet und formuliert. Diese werden sodann für die ii) exemplarische Analyse von frei-verfügbaren online Übungen herangezogen; schließlich sollen die Kriterien und Analysen in einer praxisorientierten iii) Handreichung münden, die zudem Hinweise für das didaktische Setting enthält und Lehrkräfte dabei unterstützt, Online-Übungen kritisch-reflektierend auszuwählen und einzusetzen. Ziel ist es auf theoretischer Grundlage aufzuzeigen, wie digitale Angebote im Bereich des Erstlesens und -schreibens konzipiert sein sollen, so dass sich ihr Einsatz lohnt bzw. auf welche Kriterien zu achten ist. Die Ergebnisse dieses Pilotprojektes sollen als Grundlage für eine nachfolgend, stärker quantitativ orientierte Erhebung vorhandener Übungen unter Miteinbeziehung einer Befragung von Lehrer/innen und Studierenden dienen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Dorfinger, Johannes; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Dorfinger, Johannes; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Dorfinger, Johannes; Mag. Dr. Prof.
Führer, Andreas; MA BEd
Jarz, Thorsten; HS-Prof. Mag.
Moriz, Werner; HS-Prof. IL Mag. Dr.
Moser, Daniela; HS-Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
FH Joanneum Graz Eggenberg, Fachhochschule
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Öffentliches Interesse an digitalen Schulbüchern konstatiert der nationale Bildungsbericht (Bruneforth et al., 2016) indem er diesem Thema ein Kapitel widmet. Empfehlungen, um das Potenzial des digitalen Schulbuchs nutzen zu können, gehen in Richtung Entwicklung und Evaluation didaktischer Nutzungsmuster, die positiv bewertete Anwendungsszenarien darstellen, in denen das digitale Schulbuch als integrativer Bestandteil eines qualitätsvollen Unterrichts erscheint. Es wird explizit die Entwicklung von Pilotprojekten angeregt, die als Referenzmodelle dienen können, um nachhaltig wirksame Lehr-/Lernprozesse sicherzustellen (Baumgartner et al., 2016, S. 112–114). Ausgangspunkt für das Projekt DIS ist eine umfassende Literaturrecherche, die die Schulbuchforschung allgemein und die Beforschung von digitalen Schulbüchern fokussiert und die Ausgangslage darlegt. Zwischen den recherchierten Beispielen von digitalen Schulbüchern spannt sich ein Bogen von eher geringen Gestaltungsmöglichkeiten bis hin zu weitgehender Offenheit hinsichtlich freier Konstruktion und selbständigen Lehr-/Lernformen. Lerntheoretische Überlegungen, die für moderne digitale Schulbücher von Bedeutung sind, richten sich entlang einer konstruktivistischen Didaktik und der Kompetenzorientierung. Im Projekt soll zunächst erhoben werden, welche Anforderungen und Interessen Lehrerinnen und Lehrer (n = 2000) haben, um basierend auf diesen Evidenzen Kriterien, die für die Erstellung von digitalen Schulbüchern relevant sind, zu definieren. Diese Kriterien sollen in die Konzeption und Konstruktion eines Prototyps für ein digitales Schulbuch für den Informatikunterricht einfließen. Der Prototyp wird in mehreren Klassen erprobt und abschießend dessen Einsatz evaluiert.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Luttenberger, Silke; HS-Prof. Mag. Dr. BEd
Projektleitung intern
Luttenberger, Silke; HS-Prof. Mag. Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Karl-Franzens-Universität, Institut für Psychologie
Laufzeit
2015 – 2016
Beschreibung
Im Projekt „Mobile Learning“ werden Konzepte für den didaktischen Einsatz von Tablet PCs in Sekundarstufe I und teilweise Primarstufe entwickelt, eingeführt und überprüft. Im beantragten Projekt werden die Rahmenbedingungen und der Erfolg der Einführung und des Einsatzes von Tablet PCs anhand von drei Zielen überprüft:
1. Förderung und Verbreiterung der didaktisch sinnvollen Nutzung neuer Technologien am Beispiel des Tablet-Einsatzes im Unterricht durch ein schulartenübergreifendes Peer-Learning Prinzip,
2. nachhaltige Verankerung von E-Learning an den teilnehmenden Schulstandorten durch das Schaffen eines breiten Commitments am Standort,
3. Qualifizierung der Einsteiger-Schulen und der Lehrpersonen, damit diese zu einer weiteren Verbreiterung beitragen können.
Die Evaluation richtet im Sinne einer Kontext/Input- und einer formativen Evaluation besonderes Augenmerk darauf, Erfolgsfaktoren für die didaktisch sinnvolle Einführung von Tablet PCs in den Schulen zu bestimmen. Die drei oben genannten Ziele werden in einem Längsschnittdesign mit zwei Zeitpunkten untersucht. Es wird eine Verschränkung unterschiedlicher Evaluationsmethoden gewählt:
Projektbeginn: Die Zielvorstellungen und die vorhandenen materiellen und personenbezogenen Ressourcen werden über standardisierte Erhebungen erfasst. Zusätzlich wird ein Leitfaden für Koordinator/inn/en für die Beobachtung des Tablet-Einsatzes im Unterricht entwickelt.
Projektende: Es wird erfasst, inwiefern die Zielvorstellungen eingelöst werden konnten.
Zusätzlich werden drei bis vier Schulen exemplarisch ausgewählt und es werden in Fallstudien anhand dieser Schulen Erfolgs- und Risikofaktoren für die Einführung und Nutzung von Tablet PCs bestimmt sowie Best-Practice-Modelle aufgezeigt. Dazu werden Interviews durchgeführt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hopp, Carina Natalie; BA.
Langgner, Dieter; Dipl.-Päd. Prof.
Linhofer, Susanne; ILn Mag.phil. Prof.
Teufel, Martin; MA BEd Ing. Prof.
Vogl, Heiko; MA BEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Landesschulrat für Steiermark
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Die Migrationsbewegungen weltweit und in Europa haben auch große Auswirkungen auf das österreichische Bildungssystem und stellen neue Bildungsherausforderungen an österreichische Schulen. So sind Schüler/innen mit anderen Erstsprachen und unterschiedlichen Sprachkenntnissen in Deutsch in nahezu jeder Primarstufenklasse in der Steiermark zu finden. Trotz der Intensivierung von Ausbildungen und Vermittlung von Zusatzqualifikationen für Pädagoginnen und Pädagogen im Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ), ist insbesondere im ländlichen Bereich der Steiermark eine flächendeckende Förderung der Schüler/innen in diesem Bereich in der aktuellen Situation schwierig zu gewährleisten. Aus diesem Grund wurde im Juli 2016 das Kooperationsprojekt „Digi.DaZ“ zwischen dem Land Steiermark, dem Landesschulrat für Steiermark und der Pädagogischen Hochschule Steiermark gegründet. Die Bezeichnung „Digi.DaZ“ steht für den digitalen Unterricht in Deutsch als Zweitsprache. Ziel dieses Kooperationsprojekt ist es, dass möglichst alle Kinder in steirischen Pflichtschulen Zugang zu Deutsch-als-Zweitsprache-Unterricht haben. Das Projekt soll in Zukunft auch auf den muttersprachlichen Unterricht in anderen Sprachen als Deutsch ausgeweitet werden (digi.MU). Diese Begleitforschung bezieht sich aber nur auf den DaZ-Anteil des Projekts.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht