Kategorie: Pädagogische Soziologie

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Schrammel, Sabrina; Mag.
Projektleitung intern
Preiner, Bernd; MA BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kolleritsch, Kornelia; MA BEd
Winter, Maria; Dr.
De Fontana, Olivia; Mag.phil.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Leimstättner, Brigitte; Dr. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Ortner-Lidy, Irma; Mag. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Schrammel, Sabrina; Mag. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Kooperationspartner
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Universität Innsbruck, Institut für Lehrer/innenbildung und Schulforschung
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
In diesem Forschungsprojekt wird der Frage nachgegangen, inwieweit Schulleiter/innen im Kontext der Schulentwicklung Problemfelder ihrer Tätigkeiten beschreiben können und wie sie dabei mit diesen Herausforderungen umgehen.
Des Weiteren ist von Interesse, welche spezifischen Lernherausforderungen sich daraus ableiten lassen, die wiederum in methodisch-didaktischen Settings (problemorientiertes, kasuistisches und forschungsorientiertes Lernen) einer Führungsausbildung für Schulleiter/innen Anwendung finden können.
Die theoretischen Grundlagen bilden die Theorie der Praxeologie nach Bourdieu (1979), der kritischen Professionalisierung nach Messerschmidt (2013) sowie der lerntheoretischen Verortung nach den fünf Wissensbereichen von W. Herzog (2007). Methodologisch ist das Projekt im Paradigma der qualitativen Bildungsforschung verortet. Es zielt darauf ab, ausgehend von den Beschreibungen der Handlungspraxis von Schulleiter/innen, strukturelle Bedingungen in Verwobenheit mit (berufs-)biografisch angeeigneten Dispositionen zu erfassen und zu analysieren. Dabei werden durch das Durchführen von Leitfadeninterviews und deren Auswertung mittles qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring (2013) Ergebnisse erwartet, die Rückschlüsse auf eine Identifizierung von Problemfeldern von Schulleitungspersonen ergeben. Um eine noch genauere Beschreibung dieser Problemfelder zu bekommen, sind in einem zweiten Schritt Gruppendiskussionen vorgesehen.
Es sind gesamt 14 Interviews projektiert, wobei die Strategie des maximalen Vergleichs verfolgt wird. Das heißt, es werden Schulleiter/innen unterschiedlicher Schultypen interviewt. Das Sample umfasst je zwei Direktor/innen aus dem Bereich der Volksschulen, der Neuen Mittelschulen, der Allgemein bildenden höheren Schulen, der Berufsschulen und der Berufsbildenden höheren Schulen mit den technischen, kaufmännischen und wirtschaftskundlichen Zweigen.
Im Zuge des Forschungsprojekts werden dabei Fallanalysen erarbeitet, die in weiterer Folge auch für Fort- und Weiterbildungszwecke im Rahmen der schulischen Führungskräfteentwicklung, nach entsprechender methodisch-didaktischer Adaption, genutzt werden können.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elisabeth Andrea; Mag. Bakk.
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Projektleitung intern
Amtmann, Elisabeth Andrea; Mag. Bakk. Prof.
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Geider, Patricia; Mag. Bakk.
Krammer, Georg Christoph; Mag.
Radler, Manuela; MA
Stöckl, Claudia; Mag. Dr.
Vogel, Walter; HS-Prof. Mag. DDr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Fontys Teacher Education Institute
Levinsky College of Education
Laufzeit
2015 – 2022
Beschreibung
Für Pädagogische Hochschulen stellt die PädagogInnenbildung NEU (PBN) eine Phase der Neuorientierung und des Umbruchs in Österreich dar. In der Steiermark kamen ab dem Studienjahr 2015/16 neue Curricula in der Lehramtsausbildung für die Primar- und Sekundarstufe zum Einsatz, die im Entwicklungsverbund Süd-Ost auf einer gemeinsamen Kooperationsbasis von vier Universitäten (Karl-Franzens-Universität Graz, Technische Universität Graz, Kunstuniversität Graz und Alpen-Adria Universität Klagenfurt) und vier Pädagogischen Hochschulen (PH Steiermark, Kirchliche Pädagogische Hochschule Graz, PH Burgenland, PH Kärnten) entwickelt wurden. Es war zu erwarten, dass dieser Prozess sich auf die Hochschullehre an der PH Steiermark auswirken wird. Im vorliegenden Forschungsprojekt liegt der Fokus daher auf dem Themengebiet der Hochschuldidaktik, das aus verschiedenen Perspektiven betrachtet wird (Hochschullehrende, Studierende, Rektorat, Dienstgeber). Aufgrund dessen ergibt sich die Gelegenheit, die erste Studierendenkohorte nach den neuen Curricula forschend zu begleiten. Mittels quantitativer und qualitativer Methoden soll ein umfassendes Bild von Hochschullehre an der PHSt gezeichnet werden. Im Vordergrund stehen dabei Einstellungen zu und Erwartungen an Hochschullehre an der PHSt. Weiters sollen Rahmenbedingungen für Hochschullehre beforscht und dokumentiert werden. Die Ergebnisse sollen einen Beitrag zur Identifikation von Bedarfen in der hochschuldidaktischen Professionalisierung liefern. Darüber hinaus werden die Perspektiven unterschiedlicher Beteiligter miteinander verglichen. Daraus sollen Erkenntnisse für die Hochschullehre allgemein und in besonderer Weise für die PH Steiermark abgeleitet werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk. / 6700 Institut für Educational Governance
Projektleitung intern
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Auferbauer, Martin; Mag.phil. PhD. Prof. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Janschitz, Gerlinde; MA BA. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Muckenhuber, Johanna; Privat Dozentin MMag.Dr. / FH Joanneum Graz Eggenberg, Fachhochschule
Kooperationspartner
FH Joanneum Graz Eggenberg, Fachhochschule
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Die Corona-Krise stellt für die österreichischen Schulen eine Bewährungsprobe dar. Dies gilt insbesondere für die Aufgabe von Schule als ausgleichende Instanz, die gesellschaftliche Ungleichheiten mildern sollte. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Langzeiteffekte der COVID-bedingten Home-Schooling-Phase auf die soziale Ungleichheit im Bildungswesen der Steiermark festzustellen und in allen Facetten auszuleuchten. Zu diesem Zweck wird ein umfassendes perspektiven- und methodentriangulatives Design vorgeschlagen, das alle Akteursgruppen des schulischen Geschehens (Direktor*innen, Lehrer*innen, das psychosoziale Unterstüzungssystem, Schüler*innen und Eltern) in die Analyse miteinbezieht und eine Ableitung von Gelingsensbedingungen und daraus resultierenden Maßnahmen möglich macht.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Projektleitung intern
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2025
Beschreibung
Übergänge von der Primar- in die Sekundarstufe stehen seit mehreren Jahrzehnten im Blickfeld der Forschung (zusammenfassend Koch 2004, S. 577ff.), da diese aus Schüler*innenperspektive oftmals mit Ängsten verbunden sind und als biografische Brüche (vgl. beispielsweise Hacker 1988) interpretiert werden können. Aus der Übergangsforschung ist ebenfalls bekannt, dass es an den unterschiedlichen Schulformen unterschiedliche Perspektiven gibt, wobei die Grundschulen stärker an kindlichen Interessen und Problemen orientiert sind, während die weiterführenden Schulen eher einheitliche Leistungsstandards im Blickfeld haben (vgl. Mitzlaff/Wiederhold 1989). Auf Grundlage eines komplexen Mixed-Methods Designs soll die Identitätsentwicklung der Schüler*innen beim Wechsel zwischen unterschiedlichen Schulkulturen in den Blick genommen werden. Dazu sollen an vier Volksschulen und an vier Abnehmerschulen der Sekundarstufe I (je zwei Gymnasien und Neue Mittelschulen) Schulkulturerhebungen (mit besonderem Blick auf Dimensionen, die das Erleben der Schüler*innen beeinflussen) durchgeführt werden. Um zu erfassen, welche Diskurse in die geteilten Orientierungen der Schüler*innen aufgenommen werden, werden Gruppendiskussionen mit Schüler*innen an allen acht Schulen durchgeführt. In einem zweiten Arbeitsschritt soll der Zusammenhang zwischen dem Übergang aus einer in eine andere Schulkultur und der Identitätsentwicklung der Schüler*innen erfasst werden. Dazu soll ein Mixed-Methods-Längsschnitt durchgeführt werden, in welchem die Kinder zu je zwei Zeitpunkten in der Volksschule und nach dem Übergang in der Sekundarstufe I befragt werden. Vor und nach dem Wechsel werden auch die Eltern interviewt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Oberlechner, Manfred; MMag. Dr.
Projektleitung intern
Oberlechner, Manfred; Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
Im Zentrum des Forschungs- bzw. Buchprojektes steht die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex „Exil und Bildung”.Die entsprechende Veröffentlichung soll dabei von folgenden Leitfragen geprägt werden:
Wie unterrichten ExilantInnen in ihrer neuen „Wahl- oder Zwangsheimat”?
Wie kann man „Exil” unterrichten?

Anhand dieser Fragestellungen sollen verschiedene Szenarien skizziert werden. Dabei soll es zu einer Verknüpfung soziologischer, historischer, kunsthistorischer, literaturwissenschaftlicher und politologischer Ansätze mit pädagogischer und didaktischer Forschung aus internationaler Sicht kommen. Hierfür werden einerseits fachwissenschaftliche Beiträge vorgestellt und andererseits Verknüpfungen und Konzepte für die praktische pädagogische Vermittlung des Themas präsentiert.
Dabei möchten wir nicht in der „traditionellen” Exilforschung verweilen, die sich in erster Linie mit der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt hat, sondern einen breiteren Blick auf historische und aktuelle Formen von Exil werfen. Die momentane Flüchtlingssituation hat einmal mehr gezeigt, wie zentral das Thema Migration und damit einhergehend auch das Thema Exil für unsere Gesellschaft sind. Die Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig hat mit ihrer Umbenennung im November 2014 und der ersten Stefan Zweig Tagung im Dezember 2015 ein klares Statement hinsichtlich der Relevanz der Fragen nach „Menschenrechten – Flucht – Exil” für die pädagogische Ausbildung gesetzt.

Als Forschungsprojektabschluss ist daher ein Sammelband mit 10-20 Beiträgen geplant sowie eine internationale Tagung an der Université de Lorraine im Rahmen eines Erasmus+-Abkommens mit der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig.

Mit dem vorliegenden Forschungsprojekt und der daraus resultierenden Publikation wollen wir an diese wegweisende Fokussierung anknüpfen und einen wissenschaftlichen Beitrag zur pädagogischen Auseinandersetzung und Umsetzung des Themenkomplexes liefern.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Grogger, Marina; Mag. Dipl.-Päd. Prof.
Projektleitung intern
Grogger, Marina; Mag. Dipl.-Päd. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
Im Rahmen der transnationalen Partnerpartnerschaft „Menschen im Gespräch”schließen sich Institutionen der Lehrer_innenbildung, Schulen und Behörden aus Baden-Württemberg, Südtirol, dem Kosovo und Salzburg zusammen, um gemeinsam innovative Bildungskonzepte zu entwickeln. In Projektteams werden für Deutsch als Zweitsprache – unter Berücksichtigung der Migrationspädagogik – Fortbildungskonzepte für Lehrpersonen entwickelt und evaluiert. Auf einer abschließenden Tagung werden die Arbeitsergebnisse im März 2020 in Stuttgart präsentiert und den Partnereinrichtungen, Schulbehörden und Schulen anschließend zur Verfügung gestellt. Mit dem Projekt „Menschen im Gespräch” haben sich die Projektpartner folgende Ziele gesetzt:

Erarbeitung eines transnationalen Fortbildungskonzepts zur Stärkung der interkulturellen Kompetenz von Lehrerinnen und Lehrern, insbesondere für das Fach Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremdsprache Erstellung eines Mehrsprachencurriculums Konzeption eines Kompetenzrasters für Schüler/innen in der 3. und 4. Klassen Primarstufe und der 1. und 2. Klasse Sekundarstufe Entwicklung von MOOCs – Massive Open Online Courses zu Deutsch als Zweitsprache (ca. 8x 6 min interaktive Lernvideos) Ausbau der Kooperation mit Schulen und Hochschulen im Kosovo Strategic Partnership „Talk together“.

Beschreibung (engl.)
The transnational partnership „Talk Together“ aims to unite the competences of tertiary education institutions, schools and public authorities across Baden-Württemberg, South Tyrol, Kosovo and Salzburg. In several project teams, the participating partners jointly develop and evaluate innovative training concepts for teachers in the fields of German as a foreign language/second language considering migration pedagogy approaches. Following a final conference in Stuttgart in March 2020, the results of the projects will be made available to collaborate institutions, schools and public authorities.
The following project goals should be achieved: Development of a transnational training concept to strengthen the intercultural competence of teachers, especially in regard to German as a Second Language Compilation of a multilingual curriculum Design of an assessment tool to measure the competence of pupils in the 3rd and 4th grade of primary schools and for students in the 1st and 2nd grade of secondary school Development of MOOCs The transnational partnership „Talk Together“ aims to unite the competences of tertiary education institutions, schools and public authorities across Baden-Württemberg, South Tyrol, Kosovo and Salzburg. In several project teams, the participating partners jointly develop and evaluate innovative training concepts for teachers in the fields of German as a foreign language/second language considering migration pedagogy approaches. Following a final conference in Stuttgart in March 2020, the results of the projects will be made available to collaborate institutions, schools and public authorities.
The following project goals should be achieved: Development of a transnational training concept to strengthen the intercultural competence of teachers, especially in regard to German as a Second Language Compilation of a multilingual curriculum Design of an assessment tool to measure the competence of pupils in the 3rd and 4th grade of primary schools and for students in the 1st and 2nd grade of secondary school Development of MOOCsThe transnational partnership „Talk Together“ aims to unite the competences of tertiary education institutions, schools and public authorities across Baden-Württemberg, South Tyrol, Kosovo and Salzburg. In several project teams, the participating partners jointly develop and evaluate innovative training concepts for teachers in the fields of German as a foreign language/second language considering migration pedagogy approaches. Following a final conference in Stuttgart in March 2020, the results of the projects will be made available to collaborate institutions, schools and public authorities.
The following project goals should be achieved: Development of a transnational training concept to strengthen the intercultural competence of teachers, especially in regard to German as a Second Language Compilation of a multilingual curriculum Design of an assessment tool to measure the competence of pupils in the 3rd and 4th grade of primary schools and for students in the 1st and 2nd grade of secondary school Development of MOOCs – Massive Open Online Courses on German as a Second Language (about 8x 6 min interactive learning videos) Deepening the cooperation with schools in Kosovo Massive Open Online Courses on German as a Second Language (about 8x 6 min interactive learning videos) Deepening the cooperation with schools in KosovoMassive Open Online Courses on German as a Second Language (about 8x 6 min interactive learning videos) Deepening the cooperation with schools in Kosovo.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Dammerer, Johannes; Mag. BEd
Projektleitung intern
Dammerer, Johannes; Mag. Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Vorstellungen und Überzeugungen, die Vorschullehrer über das Unterrichten als Beruf und das Unterrichten als Prozess haben, spielen – dahingehend, was es bedeutet, ein guter Lehrer zu sein – eine wichtige Rolle bei der Gestaltung der eigenen Erkenntnistheorie. Eine Reihe von Forschungen widmete sich den erkenntnistheoretischen Überzeugungen, die zukünftige Lehrer über ihren Beruf haben und wie diese Überzeugungen später durch ihren Lern- und Lehrprozess verändert werden. Diese Studien beleuchten eine Reihe von Faktoren, die einen großen Einfluss auf die Wahrnehmung der Schüler für ihren zukünftigen Beruf haben, wie z. B. ihre persönlichen Erfahrungen in der Schule, das Beispiel der Eltern oder die Betreuung jüngerer Kinder in der Familie. Eine wesentliche Aufgabe des pädagogischen Programms der Lehrerausbildung ist es daher, zuvor formulierte Vorstellungen über den Beruf zu identifizieren und diese Vorstellungen entsprechend den aktuellen Anforderungen zu überarbeiten oder sogar zu verändern. Um das gemeinsame Ziel eines Lehrprogramms zu erreichen, das heißt, die Kompetenz und das Vertrauen des Absolventen zu gewährleisten, ist es darüber hinaus von größter Bedeutung, sicherzustellen, dass alle Mitglieder des Prozesses das Ausbildungsprogramm als kohärent wahrnehmen.
Beschreibung (engl.)
Ideas and beliefs pre-teachers have about teaching as a profession and teaching as a process play a significant role in shaping their epistemology about what it means to be a good teacher. A number of researches was devoted to epistemological beliefs future teachers have about their profession and how these beliefs later on are trans-formed by their learning and teaching process. These studies highlight a number of factors that have great impact on students‘ perceptions of their future profession, such as their personal experience they received at school, the example of parents or looking after younger children in the family. Thus, an essential task of the teacher training educational program is to identify previously formed ideas about the profes-sion and revamp or even alter these ideas in accordance with current requirements. Moreover, to achieve the common goal of any teaching program, that is to ensure both competence and confidence of the graduate, it is of upmost importance to make sure all members of the process perceive the training program as coherent.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Naschenweng, Katja; MMag. Dr.
Strauß, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2016
Beschreibung
Offensichtlich gehen Lehrer/innen bei ihren „Normalitätsvorstellungen“ von einer Vorstellung von der „Klasse“ als einem dem eigentlichen Unterricht und dem Lernen der Schüler/innen vorgängigen „Ordnungsprinzip“ aus. Das Projekt untersucht die Genese dieses Ordnungsprinzips. Dabei wird diese Genese als Übergang von der Makroebene der administrativen „Herstellung“ zur Mikroebene der pädagogischen „Belebung“ untersucht.
Das erste Mal werden Kinder am Beginn ihrer Schullaufbahn (in den ersten Klassen der Grundschule) mit diesem Ordnungsprinzip konfrontiert. Hier lassen sich die Ebenen der „Herstellung“ auch am besten dokumentieren. Die Forschungsfrage lautet: Wann erleben Lehrer/innen und Schüler/innen diesen Prozess als erfolgreich abgeschlossen bzw. wie gestaltet sich der Übergang von der „bloß“ sozialen Ordnung der Klasse (Regulationsdiskurs) zur Klasse als Ordnung für inhaltliche Unterrichtsarbeit.
Das Forschungsprojekt wird in insgesamt sechs größeren städtischen Volksschulen durchgeführt, zwei Schulen pro Bundesland (bzw. PH). Die Auswahl der Schulen erfolgt nach unterschiedlicher sozialer Zusammensetzung, jeweils eine Schule in einem eher privilegierten und einem weniger privilegierten Einzugsgebiet. Es wird jeweils eine erste Klasse pro Schule dokumentiert und beobachtet.
Die Datenerhebung erfolgt mit Leitfaden-Interviews in der Phase der administrativen Konstruktion von Klasse und in Form Teilnehmender Beobachtung in der Phase der pädagogischen Konstruktion von Klasse, unterstützt durch Interviews und informelle Gespräche.
Das Projekt versucht für Österreich den Anschluss an eine interessante innovative Entwicklung in der Theorie des Unterrichts zu schaffen. Der besondere Fokus liegt dabei bei der „Erzeugung“ einer interaktionalen Ordnung des Unterrichtsgeschehens als eines „verschränkten“ Prozesses sowohl Makro- als auch der Mikroebene (Instruktionsdiskurs eingebettet in den Regulationsdiskurs).
Wenn die Ergebnisse die Bedeutung des Regulationsdiskurses bestätigen, dann bildet dies eine Ergänzung zum Diskurs über Individualisierung/Personalisierung. Dem personalisierten Lernen des Einzelnen wird ein kollektives Geschehen als interaktional und gemeinsam generierter Prozess gegenübergestellt – nur in der gemeinsamen Betrachtung beider Ansätze ist die Entwicklung einer Theorie des Unterrichts möglich.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Khan, Gabriele; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Projektleitung intern
Khan, Gabriele Gertrude Maria; Mag. Dr. Univ.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Stefan, Ferdinand; Mag.
Unterköfler-Klatzer, Dagmar; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Raggl, Andrea; Mag. Dr.
Sertl, Michael; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2010 – 2012
Beschreibung
Wie unzählige internationale Studien (z. B. PISA, PIRLS, TIMSS) belegen, finden in der Schule Benachteiligungen entlang der Differenzlinien Ethnizität (Migrationshintergrund), sozio-ökonomischer Status, Gender etc. statt. Über die Ursachen gibt es relativ wenig Klarheit. Zum einen werden sie im sozialen, ethnischen oder lingualen Kontext der Schüler/innen gesucht, zum anderen in den institutionellen und gesamtgesellschaftlichen Kontexten. Im Forschungsvorhaben werden die „Normalitätsvorstellungen“ der Lehrer/innen als handlungsleitendes „Dispositiv“ an der Schnittstellen zwischen „Gesellschaft“ und „Schule“ bzw. „Unterricht“ untersucht .In ihnen spiegelt sich sowohl die nationalstaatlich-homogenisierende Formierung als auch die nach Sozialgruppen differenzierende Schultypengliederung wider. Dieses Dispositiv soll mit dem begrifflichen und methodischen Repertoire von Basil Bernstein beschrieben und analysiert werden. Ziel ist es, den Beitrag der strukturellen Vorgaben des österreichischen Schulwesens, und seiner „Abbildungen“ in den „Normalitätsvorstellungen“ der Lehrer/innen, zu den selektiven Wirkungen zu spezifizieren. Dafür werden Interviews und Gruppendiskussionen mit Lehrer/innen unterschiedlicher Schultypen und mit unterschiedlichen Aufgaben (z. B. ein- und zweisprachige Volksschullehrer/innen, Hauptschul/NMS-Lehrer/innen, DAZ-Lehrer/innen, Muttersprachenlehrer/innen etc.) geführt und diskursanalytisch ausgewertet.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elfriede; Mag. Dr.
Hollerer, Luise; Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2010
Beschreibung
Ziele des IZA-Konzepts sind: SchülerInnen mit besonderen Bedürfnissen, die von Wahrnehmungsstörungen, Mehrfachbehinderungen, körperlichen Behinderungen oder Lernschwächen betroffen sind, sollen in der Schule im Sinne der Früherkennung und Prävention gefördert werden Entlastung der Eltern Vernetzung und Koordination mit Ämtern, Behörden, TherapeutInnen und dem Schulerhalter Einbindung der lokalen medizinischen und therapeutischen Einrichtungen des Bezirkes Radkersburg durch das Kindertherapiezentrum Kids Chance der Reha Radkersburg Verminderung der Therapiekosten Vereinfachung des bürokratischen Aufwands
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht