Kategorie: 2028

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Stabler, Elisabeth; BEd Mag.phil. MSc Bakk.phil. Prof. PhD.
Projektleitung intern
Stabler, Elisabeth; BEd Mag.phil. MSc Bakk.phil. Prof. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Karner, Klemens; Prof. Mag.
Mandl, Karin; BEd MEd Prof.
Waldmüller, Kerstin; BEd Bakk.phil. Prof. Dipl.Päd. MA Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2028
Beschreibung
Basierend auf den Forschungsergebnissen von FLEDI 3 und 4 wird im Folgeprojekt „FLEDI Diff“ ein differenziertes Lesefördermaterial im Bereich der fachintegrierenden Leseförderung für leseschwache Kinder erstellt und in die Praxis implementiert. Durch die Erstellung von digitalen Angeboten soll es zudem möglich werden, das FLEDI-Lesetraining in eine digitale Lernumgebung einzubetten und dadurch einen bundesweiten Beitrag für eine digitalisierte Leseförderung zu leisten.
Beschreibung (engl.)
Based on the research results of FLEDI 3 and 4, the follow-up project “FLEDI Diff” will create differentiated reading promotion material in the area of subject-integrated reading support for children with reading difficulties and implement it in practice. The creation of digital offers should also make it possible to embed the FLEDI reading training in a digital learning environment and thus make a nationwide contribution to digitized reading promotion.

Translated with DeepL.com (free version)

Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Gruber, Marie-Theres; BEd Prof. MA PhD.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fartek, Carina; BEd MA
Kletzenbauer, Petra Maria; Prof. Mag.
Krenn, Elisabeth; BEd MSc
Externe Projektmitarbeiter/innen
Mercer, Sarah; Universität Graz
Reiter, Daniela; Bischöfliches Gymnasium
Schöfberger, Anna; PVS Augustinum
Kooperationspartner
Bischöfliches Gymnasium
Praxisvolksschule der Privaten Pädagogischen Hochschule Augustinum (601670)
Universität Graz
Laufzeit
2023 – 2028
Beschreibung
Die frühe Implementierung des Fremdsprachenunterrichts boomt in Europe und darüber hinaus. Auch in Österreich werden Schüler*innen bereits in der 1. Schulstufe der Volksschule mit einer Fremdsprache konfrontiert. Viele Länder begegnen, ähnlich wie Österreich, Herausforderungen bezüglich Transition von Primar- zu Sekundarstufe betreffend des Fremdsprachenunterrichts. Aspekte dabei sind u.a.: die fehlende Kommunikation zwischen den Lehrpersonen, Diskontinuität und Stagnation der Inhalte, abrupte Veränderungen der Lehrmethoden. Diese Studie verfolgt ein partizipatives Forschungsdesign (Eckhoff, 2019) mit explorativen Ansätzen (Allwright, 2003) – Schüler*innen vor und nach der Transition zur Sekundarstufe begleitend – um erkennen zu können, wie Schüler*innen den Übergang hinsichtlich des Fremdsprachenunterrichts wahrnehmen, indem authentische kreativ-partizipative Methoden, die die Schüler*innenstimmen in den Fokus setzen, zum Einsatz kommen.
Beschreibung (engl.)
An early start of foreign language learning is not unusual – even though not uncontroversial – and many countries in Europe are strongly committed to an early start. In Austria, primary school pupils get introduced to a foreign language from year 1 onwards. Many countries – similar to Austria – face, however, transition challenges from primary to secondary level regarding foreign language teaching, such as a lack of communication between primary and secondary schools and teachers, continuity and progression reasons as well as an abrupt shift of teaching approaches. This study will take a participatory research design (Eckhoff, 2019) with exploratory practices (Allwright, 2003) – accompanying learners before and after transition to secondary school – in order to understand how learners experience the transition in English as a foreign language by involving children in an authentic and meaningful way using “normal” pedagogic practices as investigation tools.
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Froebus, Katarina; M.A. Prof. Dr.
Seyß-Inquart, Julia; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kohl, Astrid; BEd Prof. Mag.
Scheer, Andrea; Prof. Dipl.Päd. MAS
Sturm, Elisabeth; Mag. (FH) Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2028
Beschreibung
Die Ungewissheit in unterrichtlichen Planungs- und Handlungsprozessen erfordert improvisatorisches Denk- und Handlungsrepertoire abseits des Handlungsdrucks im Klassenzimmer. Improvisation als Teil professionellen Handelns von Lehrpersonen ist bisher allerdings ein wenig beachtetes Thema im Professionalisierungsdiskurs.
Zur Vermittlung von Improvisationsfähigkeit braucht es eigene Methoden und Settings, die das Experimentieren mit Improvisation ermöglichen und die im Projekt speziell für die PPH Augustinum entwickelt werden sollen.
Dazu werden in einer Vorstudie die Ausgangslage und Bedarfe der Studierenden und Lehrenden zum Thema/Handlungsfeld Improvisation erhoben. In einer ersten Projektphase vermitteln Expert*innen ihr praktisches Wissen zu Improvisation in Workshops, auf deren Basis das Projektteam dann eigene Formate und Materialien entwickelt. Diese Materialien sollen schließlich in der Lehre des Bachelorstudiums Primarstufe verankert werden.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Dimai, Bettina; Dr. Hochschulprof
Streit, Birgit; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Dimai, Bettina; Dr. Hochschulprof
Streit, Birgit; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Die evidenzbasierten Zahlen zeigen die Dringlichkeit der psychosozialen Gesundheit und Resilienz für alle Akteur:innen (Schüler:innen, Pädagog:innen, Erziehungsberichtigte, Schulleitungen,…) im Kontext Schule.
Diesem inhaltlichen Fokus widmet sich das tirolweite Projekt „Stay Strong Together“. Über die Projektlaufzeit wird durch unterschiedliche Aktivitäten eine breitenwirksame Sensibilisierung für dieser Zielgruppen angestrebt. Weiters wird ein regionales, vielfältiges Angebotsportfolio für Lehrpersonen und Schüler:innen erarbeitet und eine Entwicklungsbegleitung für 10 Tiroler Schulen ab Sekundarstufe 1 für 3 Jahre zur Förderung der psychosozialer Gesundheit und Resilienz ermöglicht.
Um in einer Zeit der multiplen Krisen als Individuum und Bildungsorganisation resilient und achtsam zu bleiben, braucht es als eine Säule der Resilienz einer Netzwerkorientierung, ein soziales Kräftefeld, welches als individuelle und organisationale Ressource zur Verfügung steht. Hier bietet ein selbst entwickeltes online Tool für die Projektschulen eine transparente, intern vernetzende und öffentlichkeitswirksame Plattform, um die Ressourcen für einen resilienten Standort nachhaltig für (neue) Kolleg:innen und Schüler:innen als auch Erziehungsberechtigte sichtbar zu machen. Die PHT-interne (Aus- und Fortbildung, instituts- und projektübergreifend), als auch externe Vernetzung (mit den regionalen relevanten Institutionen und Akteur:innen) ist ein weiterer Projektschwerpunkt.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Stadler-Altmann, Ulrike; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Baumann, Simone; Dr.phil. Prof.
Konrad, Anita; Mag.phil.
Lutz, Tim; Dr.phil. Hochschulprof.
Madritsch, Reinhold; Mag.
Reiter, Christine; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Brunsmeier, Sonja; Dr.
Kooperationspartner
AE Schule Carlos Amarante
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Freie Universität Bozen – Campus Bozen
Georg von Gießen Schule
Humboldt Universität zu Berlin
Salon Kaupunki
Universidade do Minho
Universität Turku
Universität Umeå
Vytautas-Magnus-Universität
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Künstliche Intelligenz (KI) wirft im Bildungssektor zahlreiche Fragen auf. Die Zunahme von Chat-basierten großen Sprachmodellen wie ChatGPT seit 2022 und die jüngste Abstimmung über das erste KI-Gesetz der Europäischen Union zeigen, wie wichtig es ist, KI-Kenntnisse zu fördern und Lehrkräften Orientierungshilfen zu neuen Themen zu geben. Die weit verbreitete Einführung von KI verändert die Qualifikationsanforderungen in den europäischen Volkswirtschaften und erhöht die Nachfrage nach technischen KI-Fähigkeiten und Soft Skills wie kritisches Denken, Anpassungsfähigkeit, emotionale Intelligenz und interkulturelle Kommunikation. Die „AI2PI Teacher Academy“ zielt darauf ab, KI-Reflexion in pädagogische Praktiken zu integrieren, um die Qualität der Bildung in ganz Europa zu verbessern. Das Projekt umfasst ein Konsortium von sieben Universitäten (Humboldt Universität zu Berlin, Universität Turun Yliopisto, Universität Bozen, Universität Do Minho, Vytauto Didzijo Universität), darunter zwei Fortbildungsanbieter (PH Tirol und UMinho), das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und mindestens sieben Ausbildungsschulen. Die Initiative befasst sich mit dem Bedarf an einem Lehrplan für die Lehrerausbildung, der eine kontext- und bedarfsorientierte Perspektive auf KI in der Bildung bietet, einschließlich gemischter Kursmodule, die als Microcredentials dienen. Um diese Ziele zu erreichen, wird im Rahmen des Projekts eine designbasierte Forschungsmethodik (DBR) angewandt. Dieser iterative und kontextbezogene Ansatz beinhaltet die Entwicklung von Bildungsmaßnahmen, die theoretisch fundiert und auf die Praxis zugeschnitten sind. Die Teacher Academy wird einen Rahmen für KI-Kompetenzen definieren, der die bestehenden Rahmenwerke erweitert.
Beschreibung (engl.)
Artificial Intelligence (AI) is raising multiple concerns in the education sector. The surge of chat-based Large Language Models, such as ChatGPT, since 2022 and the recent voting on the European Union’s first AI Act highlight the importance of promoting AI literacy and providing guidance for teachers on emerging issues. The widespread adoption of AI is reshaping skill requirements in European economies, increasing the demand for both technical AI skills and soft skills like critical thinking, adaptability, emotional intelligence, and cross-cultural communication. The „AI2PI Teacher Academy“ aims to integrate AI reflection into pedagogical practices to enhance education quality across Europe. The project includes a consortium of 7 universities (Humboldt University Berlin, University Turun Yliopisto, University of Bozen, University Do Minho, Vytauto Didzijo University), including two CPD providers (PH Tirol and UMinho), the German Research Center for Artificial Intelligence (DFKI), and at least 7 training schools. The initiative addresses the need for a teacher education curriculum that provides a context- and needs-based perspective on AI in education, including blended course modules serving as microcredentials. To achieve these objectives, the project will adopt a design-based research (DBR) methodology. This iterative and contextualized approach involves developing educational interventions that are theoretically sound and tailored to practice. The Teacher Academy will define an AI literacy competence framework, extending established frameworks like DigCompEdu and TPACK. It will assess the needs of teachers, schools, and stakeholders, and build communities of practice capable of addressing educational challenges related to AI, while advancing new internationalization models and mobility formats. By equipping educators with the knowledge and skills to navigate challenges and opportunities, the project will contribute to the European mission of responsible use of AI for the benefit of all.
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Baumann, Simone; Dr.phil. Hochschulprof
Projektleitung intern
Baumann, Simone; Dr.phil. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das entwicklungsorientierte Forschungsprojekt knüpft an aktuelle Professionalisierungsansätze an, die Meta-Reflexivität als zentrales Merkmal professioneller Lehrpersonenidentität verstehen. Es geht davon aus, dass Reflexion, Reflexivität und Meta-Reflexivität wesentliche Bedingungen professionellen Urteilens, Handelns und der Entwicklung pädagogisch-professioneller Haltung darstellen. Zugleich zeigt der Forschungsstand, dass diese Begriffe in der Lehrer:innenbildung, in Curricula und in hochschuldidaktischen Kontexten häufig unscharf verwendet und nur begrenzt expliziert und operationalisiert werden. Diese begriffliche Vagheit erschwert sowohl die gezielte Förderung als auch die Evaluation reflexiver Professionalität.

Das Projekt greift dieses Desiderat auf und erweitert den bisherigen Fokus auf Reflexion und Meta-Reflexivität um eine zusätzliche Perspektive: die Analyse und Gestaltung epistemischer Arbeitsbeziehungen im Bildungsbereich. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass professionelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit in Schule, Hochschule, Lehrer:innenbildung und Bildungsforschung nicht nur auf der Sachebene verläuft, sondern auch durch Anerkennungsasymmetrien, Sichtbarkeit, Deutungshoheit, Vertrauen, Dissens und institutionelle Machtverhältnisse geprägt ist. Solche Dynamiken werden nicht als bloß individuelle Probleme verstanden, sondern als Ausdruck sozialer und organisationaler Bedingungen professioneller und wissenschaftlicher Praxis. Ein tragfähiges Konzept meta-reflexiver Professionalisierung muss daher personale Ethik, soziale Erkenntnispraxis und institutionelle Ordnung zusammendenken. Genau diese Dreiteilung wird im Projekt herausgearbeitet und mit sozialepistemologischen und wissenschaftssoziologischen Fragestellungen verbunden.

Vor diesem Hintergrund verfolgt das Projekt zwei eng miteinander verbundene Ziele: (1) Es wird empirisch untersucht, welche Konzepte von Reflexion, Reflexivität und Reflexionskompetenz in den Curricula pädagogischer Hochschulen sowie bei Hochschullehrpersonen und Lehramtsstudierenden vorliegen und wie diese derzeit gefördert, sichtbar gemacht und evaluiert werden; (2) Der Ansatz meta-reflexiver Professionalisierung wird theoretisch-konzeptionell weiterentwickelt: um die Dimension integrer Klugheit als professionsethische und sozialepistemische Leitkategorie für den Umgang mit epistemischen Konflikten, Anerkennungsasymmetrien und strategischen Dynamiken in Arbeitsbeziehungen des Bildungsbereichs.

Integre Klugheit wird dabei als meta-reflexive professionelle Disposition verstanden, die institutionelle und soziale Dynamiken hermeneutisch und realistisch lesen kann, ohne sich ihnen zynisch auszuliefern; die strategische Herausforderungen erkennt, ohne selbst unlauter zu handeln; und die epistemische Ehrlichkeit mit Verantwortlichkeit für die Bedingungen guter Wissensproduktion verbindet, ohne naiv gegenüber mikropolitischen Realitäten zu sein; und die Verantwortung nicht nur für das eigene Handeln, sondern auch für die institutionellen Bedingungen guter Wissensproduktion übernimmt. Philosophisch wird das Konzept im Dialog von Professionstheorie, Wissenschaftssoziologie, Sozialepistemologie und christlich informierter Tugendethik entfaltet.

Methodologisch ist das Projekt in empirisch-konzeptioneller Sozialforschung, Mixed Methods und Design-based Research verortet. Ziel ist die Entwicklung eines theoretisch fundierten und praxisorientierten Konzepts meta-reflexiver Professionalisierung, das Reflexionskompetenz nicht nur als Weg und Ziel professioneller Entwicklung, sondern auch als Grundlage integrer, epistemisch verantwortlicher Arbeitsbeziehungen in Schule, Hochschule und Bildungsforschung ausweist.

Beschreibung (engl.)
The development-oriented research project is situated within contemporary approaches to professionalisation that conceptualise meta-reflexivity as a core dimension of teachers’ professional identity. It starts from the premise that reflection, reflexivity, and meta-reflexivity are indispensable to professional judgement, pedagogical action, and the formation of a pedagogical-professional ethos. At the same time, research shows that these concepts remain theoretically diffuse across teacher education, curricular discourse, and higher education pedagogy, and are only partially explicated and insufficiently operationalised. This conceptual indeterminacy hinders both the systematic cultivation and the valid assessment of reflexive professionalism.

The project addresses this gap by extending the established focus on reflection and meta-reflexivity through an additional lens: the analysis and shaping of epistemic working relationships in education. It assumes that professional and academic collaboration in schools, higher education, teacher education, and educational research is shaped not only by subject-matter concerns, but also by asymmetries of recognition, visibility, interpretive authority, trust, dissent, and institutional power. These dynamics are treated not as individual difficulties alone, but as manifestations of the social and organisational conditions of professional and academic practice. A viable concept of meta-reflexive professionalisation must therefore integrate personal ethics, social knowledge practices, and institutional order, thereby systematically linking reflection, reflexivity, and meta-reflexivity to social epistemology and the sociology of science.

Against this background, the project pursues two interrelated objectives. First, it investigates empirically which concepts of reflection, reflexivity, and reflective competence are present in the curricula of university colleges of teacher education, among teacher educators, and among student teachers, and how these concepts are currently fostered, rendered visible, and evaluated. Second, it advances the framework of meta-reflexive professionalisation by introducing the dimension of integre Klugheit as a professional-ethical and social-epistemological guiding concept for addressing epistemic conflicts, asymmetries of recognition, and strategic dynamics in educational working relationships.

Within the project, integre Klugheit is conceptualised as a meta-reflexive professional disposition that interprets institutional and social dynamics in hermeneutically informed and realistic ways without lapsing into cynicism, recognises strategic challenges without reproducing manipulative conduct, and links epistemic honesty to responsibility for the conditions of sound knowledge production without naivety toward micropolitical realities. Responsibility thus extends beyond individual conduct to the institutional conditions under which good knowledge can emerge. Philosophically, the concept is developed through a dialogue between theories of profession, the sociology of science, social epistemology, and Christian-informed virtue ethics.

Methodologically, the project is located at the intersection of empirically informed conceptual social research, mixed-methods methodology, and design-based research. Its overall aim is to develop a theoretically robust and practice-oriented concept of meta-reflexive professionalisation that understands reflective competence not only as both a means and an outcome of professional development, but also as a foundation for educational working relationships characterised by integrity and epistemic responsibility.

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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Imp, Christina; Mag. BSc. Hochschulprof PhD.
Projektleitung intern
Imp, Christina; Mag. BSc. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2026 – 2028
Beschreibung
Ein fundiertes Verständnis positiver rationaler Zahlen ist eine zentrale Voraussetzung für weiterführende mathematische Fähigkeiten sowie für alltagsmathematische Herausforderungen. Zahlreiche Studien zeigen, dass Lernende in diesem Bereich erhebliche Schwierigkeiten aufweisen. Das Strategieverhalten beim Umgang mit rationalen Zahlen spielt dabei eine entscheidende Rolle, da die Wahl und Anwendung verschiedener Lösungsstrategien in direktem Zusammenhang mit dem individuellen Zahlenverständnis stehen. Während
erforscht ist, welche Strategien Lernende einsetzen, ist wenig über die zugrunde liegenden metakognitiven Prozesse, die Wahrnehmung von Effizienzunterschieden und die Flexibilität der Strategiewahl bekannt.
Das vorliegende Forschungsprojekt untersucht daher systematisch die Strategienutzung und damit zusammenhängende Metakognitionen im Bereich positiver rationaler Zahlen. Zunächst werden durch eine Schulbuchanalyse sowie eine Befragung von Lehrpersonen der Sekundarstufe I (n=50) explizit vermittelte
Strategien identifiziert und analysiert, ob Effizienz und Passung als Auswahlkriterien im Unterricht thematisiert werden. Anschließend erfolgt eine Interviewstudie mit Noviz:innen (Lernende der Sekundarstufe I, n=20) und Expert:innen (Mathematiklehramtsstudierenden, n=20), in der mittels lauten Denkens und Stimulated Recall sowohl die Strategiewahl als auch die Metakognitionen zur Auswahl untersucht werden. Zusätzlich sollen Strategietypen in Bezug auf das Strategierepertoire identifiziert werden. Die Ergebnisse tragen dazu bei, ein vertieftes Verständnis der metakognitiven Steuerung mathematischer
Strategien zu gewinnen und daraus gezielte Maßnahmen für eine individuelle Förderung abzuleiten. Entsprechend der Overlapping Waves Theory können Lernende durch das Bewerten der Effizienz und Passung von Strategien ihr Strategierepertoire gezielt anpassen und dadurch ihr Zahlenverständnis weiterentwickeln. Die
Identifikation von Strategietypen ermöglicht es zudem, differenzierte Förderansätze für den Mathematikunterricht zu entwickeln, um Lernenden eine gezielte und adaptive Unterstützung bei der Strategieauswahl und -anpassung zu bieten.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Alter, Grit; Dr. Hochschulprof
Projektleitung intern
Alter, Grit; Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pixner, Silvia; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Unsere Beobachtungen in der bisherigen pädagogischen und psychologischen Arbeit zeigen, dass manche Kinder und Jugendliche aus dem Autismus-Spektrum lieber Englisch als ihre Erstsprache sprechen. Autistische Kinder, die bulgarisch, tschechisch oder auch Deutsch als Erstsprache sprechen, bevorzugen sowohl im privaten Umfeld zu Hause als auch in der Schule die englische Sprache als Kommunikationsmittel. Laut Forschung kann dies unterschiedliche Ursachen haben, die mit den besonderen Wahrnehmungs- und Kommunikationsmerkmalen im Autismus-Spektrum zusammenhängen. Zusätzlich wird angeführt, dass emotionale Distanz, sensorische Präferenzen, Medienkonsum, Mehrsprachigkeitsvorteile sowie Struktur und Logik des Englischen einen Einfluss auf diese Präferenz haben könnten. Derzeit gibt es lediglich einzelne Beobachtungen und Hypothesen, die die Vorliebe autistischer Kinder und Jugendlicher für Englisch fokussieren, jedoch keine umfassenden wissenschaftlichen Studien, die alle Aspekte dieses Phänomens erklären. Unser exploratives Forschungsvorhaben setzt an der aufgezeigten Forschungslücke an und wird mit Hilfe von Interviews und Fragebögen mit Kindern und Jugendlichen aus dem Autismus-Spektrum sowie ihren Erziehungsberechtigen und Lehrpersonen bzw. Schulassistent:innen erforschen, warum Kinder und Jugendlichen auf dem Autismus-Spektrum das Englische vor ihrer Erstsprache präferieren und wie das damit verbundene Potenzial lernförderlich in den Schulalltag eingebunden werden kann.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Tiefenthaler, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Tiefenthaler, Sabine;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das vorliegende Forschungsprojekt untersucht, wie Grundschulkinder Inklusion und Partizipation erleben und bewerten. Es verfolgt einen qualitativ-partizipativen Ansatz und orientiert sich an den Prinzipien der UN-Kinderrechtskonvention (Artikel 12) sowie der UN-Behindertenrechtskonvention (Artikel 24), die eine gleichberechtigte Teilhabe aller Kinder an Bildung fordern. In Österreich zeigt der aktuelle Bericht der UN-BRK (UNO 2023) erhebliche Defizite im Bereich inklusiver Bildung, die soziale Ungleichheiten weiter verstärken (OECD 2023). Im Gegensatz dazu hat Italien seit Jahrzehnten ein inklusives Bildungssystem etabliert, das als Kontrastfolie für eine vergleichende Studie zwischen Tirol und Südtirol dient. Die Untersuchung gliedert sich in drei Schritte: (1) Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen, (2) Erhebung der Schüler:innen-Einstellungen zu Inklusion mittels PhotoVoice und vertiefender Foto-Interviews, (3) Erarbeitung von Handlungsempfehlungen und -strategien für inklusive Praktiken. Das Projekt bezieht sich auf Theorien der Inklusion und Partizipation, wie sie im Index der Inklusion (Booth & Ainscow, 2016) und in der Pädagogik der Vielfalt von Prengel (2013) formuliert sind. Ziel ist es, die Perspektiven der Kinder auf Inklusion und Partizipation zu verstehen, um darauf aufbauend pädagogische Handlungsimpulse zur Verbesserung inklusiver Bildung zu entwickeln.
Beschreibung (engl.)
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URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Alter, Grit; Dr. Hochschulprof
Projektleitung intern
Alter, Grit; Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Die didaktische und methodische Gestaltung von Englischsequenzen und Englischunterricht an Tiroler Volksschulen
Vor dem Hintergrund der Neuerungen, die sich mit dem neuen Lehrplan für die Gestaltung und Durchführung des Englischunterrichts an österreichischen Volksschulen ergeben, erhebt dieses Forschungsprojekt die Didaktik und Methodik von Englischsequenzen bzw. Englischunterricht an Tiroler Volksschulen. Daraus werden Implikationen für die Planung und Durchführung von Lehrveranstaltungen im Bereich des Bachelor- und Masterstudiums sowie der Fort- und Weiterbildung abgeleitet und ein Handbuch für die Gestaltung von Englischunterricht auf der Primarstufe für (zukünftige) Lehrpersonen an Volksschulen verfasst. Grundlage der Datensammlung sind teilnehmende Unterrichtsbeobachtungen, die mit Interviews, die auf stimulated recalls basieren, nachbereitet werden. Zusätzlich wird ein tirolweit auszusendender Fragebogen genutzt, um u.a. die didaktisch-methodische Gestaltung der Englischsequenzen bzw. des Englischunterrichts sowie die Sprachkompetenzen der Lehrpersonen durch Selbsteinschätzung zu erheben. Mit den Schulleitungen finden halboffene Interviews zum Prozess der Einführung des neuen Lehrplans und damit verbundenen Neuerungen statt. Ziel ist es, die gelingende Praxis der Gestaltung und Durchführung des Englischunterrichts an Volksschulen durch bestehende Sekundärliteratur zu ergänzen und daraus ein Handbuch für Lehrpersonen an Volksschulen zu entwickeln, das basierend auf empirischen Daten und Erkenntnissen aus der alltäglichen Unterrichtspraxis in einer Spiegelung mit theoretischem Wissen Einblicke in eine „next practice“ (Kruse 2020; Kraler/Schratz 2012) gibt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht