Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzer, Norbert; BEd. Dipl.Päd.
Lenart, Friederike; Mag.
Schaupp, Hubert; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2015
Beschreibung
Es lässt sich feststellen, dass es kein für Jugendliche und Erwachsene geeignetes Instrumentarium zur inhaltlichen Ersteinschätzung der Lesekompetenzen gibt. Dies ist aber unabdingbar für eine passgenaue Förderung. In diesem Forschungsprojekt soll daher ein solches Instrumentarium für den Bereich des Lesens entwickelt und bereit gestellt werden. Es geht zunächst um die Erstellung eines geeigneten Itempools. Die Anpassung an die Alters- bzw. Zielgruppe soll in Voruntersuchungen an Polytechnischen Schulen und mit Klienten/Klientinnen von ISOP erreicht werden. Normiert werden sollen die Tests an Schülern/Schülerinnen am Ende der 8. Schulstufe in Hauptschulen, AHS und Oberstufenrealgymnasien (1. Normierungszeitraum) sowie im 9. Schuljahr in Polytechnischen Schulen, Hauptschulen (Schüler/innen im 9. Schuljahr), AHS, und Oberstufenrealgymnasien (2. Normierungszeitraum). Eine Einbeziehung von Berufsschulen und Schulungskursen des AMS wird erwogen. Bei allen Untersuchungen sind uns auch immer die Rückmeldungen der Beteiligten speziell hinsichtlich Klarheit der schriftlichen Anweisungen und der grafischen Darstellungen wichtig. Die Zielsetzung des Tests ist eine möglichst präzise Analyse des Leistungsstandes von Jugendlichen und Erwachsenen im Lesen mit einer guten Differenzierung im unteren Drittel oder gar Quartil sowie eine Ableitbarkeit von ersten Förderschwerpunkten aus den Diagnoseergebnissen. Das Diagnosematerial soll auch für den Einsatz im ersten Halbjahr der 9. Schulstufe zusätzlich normiert werden und gerade im letzten Pflichtschuljahr Ansatzpunkte für eine gezielte Förderung bieten. Man könnte hier auch von einer Unterstützung zur Erreichung von Mindeststandards sprechen. Von den aus den Diagnoseergebnissen ableitbaren möglichen Förderschwerpunkten ausgehend soll dann auch in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner ISOP eine Materialiensammlung mit jugendlichen- und erwachsenengerechten Fördermaterialien entwickelt werden, da hier ebenfalls ein großer Bedarf besteht. Tatsächlich gibt es für den Bereich der Arbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen mit massiven Lücken in der Basisbildung bisher kaum geeignete Angebote. Eine Publikation der Tests – hier wurde bereits von Seiten des Verlags Hans Huber, Bern, in dem auch die anderen bisher vom Forschungsteam Lenart, Holzer, Schaupp (ERT 1+, 2007, ERT 2+, 2008, ERT 3+, 2010, sowie ERT 4+, in Druck) entwickelten Diagnostika publiziert wurden, Interesse signalisiert – ist erklärtes Ziel des Gesamtprojekts. Mit der FH Joanneum wird über eine mögliche Kooperation hinsichtlich der Bereitstellung des fertig entwickelten Tests in elektronischer Form verhandelt. Auch die entwickelten Materialien sollen publiziert werden (allenfalls in Kooperation mit dem Netzwerk Basisbildung und Alphabetisierung, Vorgespräche laufen dazu bereits und es gibt eine prinzipielle Zusage zur Unterstützung bzw. Teilfinanzierung). Eine Dissemination der Projektergebnisse in Form der Konzeption einer Ausbildung für an der Basisbildung von Jugendlichen und Erwachsenen interessierten Personen (Lehrgang über zwei Semester an der KPH Graz) ist ebenfalls angedacht. Von Seiten des Kooperationspartners ISOP werden neben der wichtigen Erfahrung mit Erwachsenen und Jugendlichen mit Defiziten in der Basisbildung Arbeitsstunden (für Kooperationsgespräche, Durchführung von Voruntersuchungen an Klienten/Klientinnen sowie für die Entwicklung von Fördermaterialien) zur Verfügung gestellt. Außerdem wird ein Teil der Kopierkosten und der Kosten für die Auswertung und Dateneingabe übernommen (25%).
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Hubner, David; BEd MEd Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Grasser, Ursula; BEd MEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Ziel des Projekts ist die Unterstützung des Übergangs vom enaktiven zum rein mentalen Bündeln im erweiterten Zahlenraum. Während das Stellenwertmaterial im Zahlenraum bis 1000 eine zentrale Rolle für das handelnde Erfahren von Bündelungsprozessen spielt, benötigen viele Lernende für größere Zahlen keine reale Materialrepräsentation mehr, sondern vielmehr eine ikonisch gestützte Brücke zwischen Handlung und mentalem Denken.
Das Projekt entwickelt daher kein Material zur Darstellung oder enaktiven Erarbeitung des Zahlenraums bis zur Million, sondern ein ikonisch unterstütztes Vermittlungsformat, das Lernenden ermöglicht, die über den Tausender hinausgehenden Bündelungsschritte (z. B. von Tausendern zu Zehntausendern, zu Hunderttausendern usw.) zunächst bildhaft nachvollziehen zu können, bevor sie diese vollständig mental durchführen.
Ausgangspunkt ist die in der Fachdidaktik diskutierte Problematik „überdimensionierten Stellenwertmaterials“: Reale Darstellungen großer Zahlenräume können zu Fehlvorstellungen führen, da die physischen Mengen weder proportional, noch schulpraktisch sinnvoll abbildbar sind. Das vorliegende Projekt greift diese Argumentation explizit auf, grenzt sich davon ab und verfolgt einen alternativen Ansatz: Das ikonische Material dient nicht der Darstellung großer Zahlen, sondern allein der Strukturierung und Internalisierung des Bündelns als zentralem Teil des Stellenwertverständnisses.
Im Rahmen des Projekts werden ikonische Darstellungen für höhere Bündelungsebenen entwickelt, im Unterricht erprobt und hinsichtlich ihrer wahrgenommenen Unterstützungsfunktionen auf das Verständnis von Bündelungs- und Stellenwertstrukturen aus Sicht von Lehrpersonen empirisch untersucht. Ziel ist es, Lernenden den kognitiven Übergang vom handelnden zum abstrakten Zahlendenken zu erleichtern und ein tragfähiges, flexibel einsetzbares Stellenwertverständnis zu fördern.
Die Evaluation kombiniert offene Fragebögen (je einer in Paper-Pencil und einer im Online-Format) mit Gruppendiskussionen im Rahmen von Fortbildungen. Auf Grundlage der ersten Evaluierungsergebnisse wird das didaktische Material weiterentwickelt und weitere Begleitmaterialien werden neu erstellt.
Nach einer Erprobungsphase werden auch diese Materialien mithilfe eines Fragebogens und Gruppendiskussionen aus Lehrer*innensicht evaluiert.
Beschreibung (engl.)
The aim of the project is to support the transition from enactive to fully mental bundling in the extended number range. While place-value materials up to 1,000 play a central role in enabling learners to experience bundling processes through concrete action, many learners no longer require real material representations for larger numbers. Instead, they benefit from an iconically supported bridge between action and mental reasoning.
The project therefore does not develop material for representing or enactively exploring the number range up to one million. Rather, it develops an iconically supported instructional format that allows learners to visualize the bundling steps beyond the thousands level (e.g., from thousands to ten thousands, to hundred thousands, etc.) before performing these steps fully mentally.
The point of departure is the didactic critique of “oversized place-value materials”: Real representations of large number ranges can lead to misconceptions, as such quantities are neither proportionally representable nor practically usable in classroom settings. This project explicitly acknowledges this argument, clearly distances itself from such practices, and pursues an alternative approach: The iconic material is not used to depict large numbers but to support the structuring and internalization of bundling as a key component of place-value understanding.
Within the project, iconic representations for higher-level bundling steps will be developed, implemented in classroom practice, and empirically examined with regard to their effectiveness in supporting learners’ understanding of bundling and place-value structures. The goal is to facilitate the cognitive shift from concrete action to abstract numerical thinking and to foster a robust and flexible understanding of place value.
The evaluation combines open questionnaires (one paper–pencil version and one online version) with group discussions conducted within professional development settings. Based on the initial evaluation results, the didactic material will be further refined, and additional accompanying materials will be created. After a trial phase, these materials will also be evaluated from teachers’ perspectives using questionnaires and group discussions.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elfriede; Mag. Dr.
Hollerer, Luise; Dr. Prof.
Krenn, Eleonore; Mag. Dr. Prof. OStR
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2015
Beschreibung
Bewegung ist ein wichtiges Grundbedürfnis des Kindes. Über Bewegung können Kinder Verbindungen knüpfen zwischen sich und der Welt und zu anderen Menschen, sie können sich ein Bild von der Welt machen und sich selbst im Zusammenhang mit der Welt erleben (Selbst- und Fremdbild). Durch Bewegung wird die Welt von Kindern erlebt, erfahren und gleichzeitig geformt und gestaltet. Damit ist die Bewegung für Kinder Erfahrungsorgan und Gestaltungsinstrument in einem (Grupe, 1982). Diese unmittelbaren (Selbst-, Material- und Sozial-) Erfahrungen durch Wahrnehmung und Bewegung sind von elementarer Bedeutung für die kindliche Entwicklung, denn sie liefern die Basis für grundlegende Wahrnehmungserfahrungen, für das Erkennen von Gesetzmäßigkeiten der Dinge und Objekte, die sie umgeben, sie stellen die Grundlage des Lernens dar und prägen entscheidend die sozial-emotionale Entwicklung mit (Zimmer, 2009). Wie neuere Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft und entwicklungspsychologischen Forschungen gezeigt haben, sind Kinder selbst aktive Gestalter ihrer Entwicklung und bestrebt, sich selbstständig mit der Umwelt auseinanderzusetzen. Dies wird auch im Bildungsrahmenplan mit der Forderung nach Schaffung einer Umgebung für ko konstruktives Lernen ausgedrückt (2009). So wird die Entwicklung im Kindesalter durch handelnde Auseinandersetzung mit der Umwelt angestoßen, und zwar in der frühen Kindheit fast ausschließlich über den Körper und die Bewegung. Das heißt, die Motorik stößt vielfach erst die Entwicklungen in anderen Kompetenzbereichen (Sprache, sozial-emotionale Entwicklung, mathematisches Verständnis) an (Vogel/Kleindienst-Cachay, 2009). Im Mittelpunkt der Beobachtung der Motorik im Kindesalter stehen weniger sportorientierten Fertigkeiten, sondern vielmehr die Entwicklung der koordinativen Fähigkeiten als Basis einer ganzheitlichen Entwicklung. Aus diesem Grund liegt der Fokus dieses Forschungsprojektes im Beobachten der koordinativen Fähigkeiten. Die Identifizierung von Entwicklungsschwierigkeiten und Risiken ist an und für sich eine Aufgabe der Professionen wie Entwicklungspsychologie und Medizin. Da in der österreichischen Bildungslandschaft die Ressourcen für differentialdiagnostische Klärung nur für die Schulpsychologie gegeben sind, scheint es wichtig, den PädagogInnen im elementaren Bildungsbereich eine vertiefte Form der Pädagnostik zur Verfügung zu stellen. Dies ist mit dem ES-Interessensprofil gegeben. Deutlich wurde der Zusammenhang zwischen kindlichem Interesse und der individuellen Entwicklungssituation durch Validierungsuntersuchungen des ES – Interessensprofil mit Hilfe eines validen entwicklungspsychologischen Verfahrens dem Wiener Entwicklungstests (Kastner-Koller, Deimann, 2004). Wenn also ein Kind weder im Kindergarten noch zu Hause Interesse an der Nutzung der vorbereiteten Umgebung zeigt, könnte dies mit Hilfe eines pädagnostischen Instrumentariums erfasst werden. Somit kann diese Information zur vertieften Förderung eines Kindes oder als Entscheidungskriterium für das Hinzuziehen psychologischer oder medizinischer Diagnostik genutzt werden. Daraus ergeben sich folgende Fragestellungen: 1)Wirksamkeit eines vertiefenden Fragebogens: Sind PädagogInnen mit Hilfe einer vertieften Pädagnostik in der Lage, mehr Entscheidungsgrundlage für folgende zwei Momente zu haben: a)Förderung im eigenen Umfeld b)Weiterleitung zur professionellen Differentialdiagnostik und Einleitung einer spezifischen Förderung (IZB, Physiotherapie, Logopädie, .) 2)Wahrnehmung zum Einsatz des vertiefenden Beobachtungsbogens aus der Sicht der beteiligten LehrerInnen, KindergartenpädagogInnen und Eltern sowie die Erfassung der Auswirkung. Sind PädagogInnen im Rahmen ihrer Alltagsaufgaben in der Lage, diese diagnostische Zusatzleistung zu gewährleisten?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Karner, Klemens; Mag.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Karner, Elisabeth;
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2011
Beschreibung
Die Praxisschule der KPH Graz befindet sich derzeit in einem starken Umstrukturierungsprozess, basierend auf unterschiedlichen reformpädagogischen Ansätzen (Schwerpunkt: Montessoripädagogik, Jenaplanpädagogik). Damit einher geht die Neukonzeption des Unterrichts in altersheterogenen Klassen und die Ausweitung des eigenständigen Lernens. Um einen eigenverantwortlichen, den individuellen Anforderungen entsprechenden Unterrichtsprozess zu gewährleisten, bedarf es einer gestalteten Lernumgebung, die den eigenständigen Wissenserwerb unterstützt bzw. anleitet und den Lernenden Rückmeldung über das Erreichen der jeweiligen Lernziele gibt. In Anbetracht dieser Erfordernisse gilt es eine Lernumgebung zu entwickeln, welche die Inhalte der jeweiligen Schul- und Niveaustufen so aufbereitet, dass den Kindern mögliche Lernwege dargelegt werden, die sie selbst beschreiten können. Der Zeitraum von vier Semestern ergibt sich durch die Dauer des Umstrukturierungsprozesses an der Praxisschule, welcher erst im Schuljahr 2011/2012 abgeschlossen sein wird.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Knauder, Hannelore; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Ogris-Steinklauber, Renate; Mag. Dr. Prof.
Swoboda, Birgit; BEd. MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2010
Beschreibung
Die richtige Grundschule für mein Kind – Schulwahlkriterien seitens der Eltern
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzer, Norbert; BEd. Dipl.Päd.
Lenart, Friederike; Mag.
Schaupp, Hubert; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2013
Beschreibung
Das Forschungsteam Lenart, Holzer, Schaupp arbeitet bereits seit SS 2005 an der Entwicklung eines Diagnostikums zur Früherkennung von Risikokindern im Bereich Mathematik (Eggenberger Rechentest ERT 0+) für das letzte Kindergartenjahr und den Schuleingangsbereich. ERT 0+ liegt inzwischen vollnormiert vor. Da das Diagnostikum sehr umfangreich ist, wurde aus besonders relevanten Items die verkürzte Version ERT 0+ (Screening) erstellt und ebenfalls in Kindergärten und im Schuleingangsbereich normiert. Nun steht die Publikation der Tests mit Manual an. Dafür soll ebenso wie bei ERT 1+ bis ERT 4+ – ein ausführliches Manual mit Darstellung des zugrunde liegenden Faktorenmodells, interpretierten Fallbeispielen mit von den Testergebnissen abgeleiteten Förderschwerpunkten sowie Klassen- bzw. Gruppenübersichten erstellt werden. Dazu soll in einem ersten Schritt ein Grobkonzept erstellt werden. Dann können die verschiedenen Teile zur Ausarbeitung auf die einzelnen Teammitglieder aufgeteilt werden. Von der Umit Tirol wird zurzeit eine Untersuchung mit ERT 0+ Sreening an allen Tiroler Kindergärten gemacht. Die Ergebnisse sollen eingeholt, verarbeitet und in die Endnormierung einbezogen werden. Für die Vorlage beim Verlag soll ein Manuskript des Manuals (einschließlich der testtheoretischen Daten, von den Teammitgliedern bereits Korrektur gelesen) vorgelegt werden. Nach dem Lektorat muss eine Überarbeitung erfolgen. Nach dem Endlektorat durch den Verlag müssen die notwendigen Endkorrekturen durchgeführt werden, damit das ok zum Druck gegeben werden kann.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Pirstinger, Franziska; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2007 – 2009
Beschreibung
Einfluss des Kunstunterrichts in der Entwicklung des Geschmacksurteils von Schülern – „Mei is des schiach“Jö des is sche!“
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elfriede; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2016
Beschreibung
Die Fähigkeit, Emotionen wahrzunehmen, zu verstehen und entsprechend darauf reagieren zu können, ist Grundvoraussetzung für eine gelungene Bewältigung des Alltages. Das Erkennen und Unterscheiden von Gefühlen beeinflusst unser Kommunikationsverhalten. Werden Emotionen missverstanden bzw. nicht erkannt, so kann dies rasch zu Konflikten führen. Eine wesentliche Rolle in der Entwicklung der emotionalen Fertigkeiten spielt zunächst das familiäre Umfeld und in weiterer Folge trägt auch das erzieherische Umfeld einen wichtigen Teil dazu bei. So ist die Erzieherhaltung bzw. das Erziehungsverhalten einer Pädagogin, eines Pädagogen dementsprechend von Bedeutung. Ein positives Vorleben im Umgang mit den eigenen Gefühlen sowie mit denen der anderen, ein offenes Ansprechen von Emotionen und entsprechendes Handeln, sowie eine Unterstützung in der Emotionsregulation gelten als entwicklungsfördernd. Das Projekt ELLA verfolgt das Ziel im Kindergartenalltag Impulse zur Förderung der emotionalen Kompetenz zu geben. Aufbauend auf eine Vorstudie soll das Training auf unterschiedlichen Ebenen (Kind-, Eltern- und PädagogInnenebene) evaluiert werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Reisinger, Christa-Monika; Dr.
Projektleitung intern
Swoboda, Birgit;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2010
Beschreibung
Das Projekt verfolgt folgend Ziele: (1) Im vorliegenden Projekt werden die Daten aus Testungen mit dem mathematikspezifischen Lesetest, der auf der Basis der KTT entwickelt wurde, mit der Methode der Raschskalierung (RS) geprüft und Subskalen entwickelt. Auf Basis der KTT liegen drei Subskalen vor: Relationen, mathematisches Wissen und Geometrie. (2) Die Skala Geometrie ist in der RS eine sehr problematische Skala. Die Kennwerte für Personen- und Itemfit stimmen, die Skala weist aber eine Signifikanz auf. (3) Weiters werden Items zu den bestehenden Skalen Relationen und Mathematisches Wissen hinzugefügt und neuerdings wird eine Untersuchung mit dem modifizierten mathematikspezifischen Lesetest im Herbst 09 durchgeführt. (3) Die Skala Geometrie wird überarbeitet und erweitert und ebenso einer weiteren Testung unterzogen. (4) Im Frühjahr 2010 werden abschließende Analysen durchgeführt und eine Publikation vorbereitet. (5) Die Ergebnisse der Itemanalysen aus KTT und RS werden einander gegenüber gestellt und die Unterschiede diskutiert. (6) Es ist geplant, für die 3 Subskalen Kennwerte für den Item- und Personenfit vorzulegen. Für alle 3 Skalen wird die Prüfgröße CAIC vorgelegt. Eine solche Standardisierung wird für mindestens 2 Schulstufen (3 und 4 bzw. 5. und 6. Schulstufe) verfolgt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Kalkhof, Martina; Mag. Prof. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Projektleitung intern
Guttmann-Klein, Gerda; Prof. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Eder-Eichberger, Maria; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Leberl, Tanja; BA MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Nuart, Elisabeth; Mag. BA / Pädagogische Hochschule Kärnten
Werfring, Anja; BEd MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Mit der kürzlichen Verlagerung der Ausbildung zum:zur Inklusiven Elementarpädagog:in an die Pädagogischen Hochschulen und der Einführung eines berufsfeldspezifischen Bachelorstudiums für Inklusive Elementarpädagogik rücken das Professionsverständnis und die Rollenerwartungen hinsichtlich dieser Berufsgruppe verstärkt in den Blick.
Das vorliegende Forschungsprojekt erforscht auf Basis von bundeslandübergreifenden Gesetzen und pädagogischen Leitprinzipien sowie bundeslandspezifischen Rahmenbedingungen und Charakteristika Aspekte des Professionsverständnisses Inklusiver Elementarpädagog:innen. Über eine Erhebung der Perspektiven unterschiedlicher Akteur:innen sollen handlungsleitende Vorstellungen über die Rollen, Aufgaben und professionellen Arbeitsweisen Inklusiver Elementarpädagog:innen herausgearbeitet und deren Bedeutung für die Professionalisierung des Berufsfeldes erkundet werden.
Mittels Leitfadeninterviews werden in den Bundesländern Burgenland, Kärnten und der Steiermark Elementarpädagog:innen, Leitungen von elementaren Bildungseinrichtungen, Verantwortliche auf Ebene der Träger:innen und Landesverwaltung, sowie Inklusive Elementarpädagog:innen selbst hinsichtlich der Umsetzung inklusiver Bildung und der damit verbundenen Professions- und Rollenverständnisse Inklusiver Elementarpädagog:innen befragt. In einer zweiten Phase werden die Ergebnisse dann in Fokusgruppen mit Inklusiven Elementarpädagog:innen in den drei Bundesländern diskutiert, um Bedeutungen von und Umgangsweisen mit den Professions- und Rollenverständnissen zu erkennen. Die erhobenen Daten werden jeweils qualitativ inhaltsanalytisch ausgewertet.
Ziel ist es, über den Zugang zu Professions- und Rollenverständnissen Chancen und Herausforderungen hinsichtlich der Professionalität und der weiteren Professionalisierung des Berufsfeldes aufzudecken. Darüber hinaus sollen Einblicke in das Zusammenwirken von Rollenverständnissen im individuellen sowie kollektiven Sinne vor dem Hintergrund institutioneller und rechtlich verankerter Grundlagen gewonnen werden.
Die Erkenntnisse sollen auch dazu dienen, Anforderungen an die Pädagogischen Hochschulen zu reflektieren und die Ausbildungsangebote bedarfsgemäß weiterzuentwickeln.
Beschreibung (engl.)
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Bericht