Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzer, Norbert; BEd. Dipl.Päd.
Lenart, Friederike; Mag.
Schaupp, Hubert; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2015
Beschreibung
Es lässt sich feststellen, dass es kein für Jugendliche und Erwachsene geeignetes Instrumentarium zur inhaltlichen Ersteinschätzung der Lesekompetenzen gibt. Dies ist aber unabdingbar für eine passgenaue Förderung. In diesem Forschungsprojekt soll daher ein solches Instrumentarium für den Bereich des Lesens entwickelt und bereit gestellt werden. Es geht zunächst um die Erstellung eines geeigneten Itempools. Die Anpassung an die Alters- bzw. Zielgruppe soll in Voruntersuchungen an Polytechnischen Schulen und mit Klienten/Klientinnen von ISOP erreicht werden. Normiert werden sollen die Tests an Schülern/Schülerinnen am Ende der 8. Schulstufe in Hauptschulen, AHS und Oberstufenrealgymnasien (1. Normierungszeitraum) sowie im 9. Schuljahr in Polytechnischen Schulen, Hauptschulen (Schüler/innen im 9. Schuljahr), AHS, und Oberstufenrealgymnasien (2. Normierungszeitraum). Eine Einbeziehung von Berufsschulen und Schulungskursen des AMS wird erwogen. Bei allen Untersuchungen sind uns auch immer die Rückmeldungen der Beteiligten speziell hinsichtlich Klarheit der schriftlichen Anweisungen und der grafischen Darstellungen wichtig. Die Zielsetzung des Tests ist eine möglichst präzise Analyse des Leistungsstandes von Jugendlichen und Erwachsenen im Lesen mit einer guten Differenzierung im unteren Drittel oder gar Quartil sowie eine Ableitbarkeit von ersten Förderschwerpunkten aus den Diagnoseergebnissen. Das Diagnosematerial soll auch für den Einsatz im ersten Halbjahr der 9. Schulstufe zusätzlich normiert werden und gerade im letzten Pflichtschuljahr Ansatzpunkte für eine gezielte Förderung bieten. Man könnte hier auch von einer Unterstützung zur Erreichung von Mindeststandards sprechen. Von den aus den Diagnoseergebnissen ableitbaren möglichen Förderschwerpunkten ausgehend soll dann auch in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner ISOP eine Materialiensammlung mit jugendlichen- und erwachsenengerechten Fördermaterialien entwickelt werden, da hier ebenfalls ein großer Bedarf besteht. Tatsächlich gibt es für den Bereich der Arbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen mit massiven Lücken in der Basisbildung bisher kaum geeignete Angebote. Eine Publikation der Tests – hier wurde bereits von Seiten des Verlags Hans Huber, Bern, in dem auch die anderen bisher vom Forschungsteam Lenart, Holzer, Schaupp (ERT 1+, 2007, ERT 2+, 2008, ERT 3+, 2010, sowie ERT 4+, in Druck) entwickelten Diagnostika publiziert wurden, Interesse signalisiert – ist erklärtes Ziel des Gesamtprojekts. Mit der FH Joanneum wird über eine mögliche Kooperation hinsichtlich der Bereitstellung des fertig entwickelten Tests in elektronischer Form verhandelt. Auch die entwickelten Materialien sollen publiziert werden (allenfalls in Kooperation mit dem Netzwerk Basisbildung und Alphabetisierung, Vorgespräche laufen dazu bereits und es gibt eine prinzipielle Zusage zur Unterstützung bzw. Teilfinanzierung). Eine Dissemination der Projektergebnisse in Form der Konzeption einer Ausbildung für an der Basisbildung von Jugendlichen und Erwachsenen interessierten Personen (Lehrgang über zwei Semester an der KPH Graz) ist ebenfalls angedacht. Von Seiten des Kooperationspartners ISOP werden neben der wichtigen Erfahrung mit Erwachsenen und Jugendlichen mit Defiziten in der Basisbildung Arbeitsstunden (für Kooperationsgespräche, Durchführung von Voruntersuchungen an Klienten/Klientinnen sowie für die Entwicklung von Fördermaterialien) zur Verfügung gestellt. Außerdem wird ein Teil der Kopierkosten und der Kosten für die Auswertung und Dateneingabe übernommen (25%).
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Rajic, Christine; Prof. Mag.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Mesanovic, Mevlida; BEd Prof. PhD. Mag.
Krenn, Verena Elisabeth; BA. BEd Prof. MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
In postmigrantischen Gesellschaften (Foroutan 2019, ²2021) werden religiöse Vielfalt und religiöse Zugehörigkeit verstärkt entlang des Migrationsbegriffs und natio-ethno-kultureller Kategorien (Lingen-Ali & Mecheril 2016) verhandelt. Die Reflexion gesellschaftlicher Konstruktionen religionsbezogener weltanschaulicher Vielfalt und religiöser Zugehörigkeit erweist sich in diesem Zusammenhang als von besonderer Relevanz, um die sozialen Implikationen der intersektionalen Unterscheidungskategorie „Religion“ (Dirim & Mecheril 2022) angemessen erfassen und bearbeiten zu können. Dies gilt auch für Bildungskontexte, mit Blick auf die Heterogenität von Kindern besonders für elementarpädagogische Einrichtungen und die Grundschule.
Die Konzeption einer religionssensiblen Professionalisierung von Pädagog*innen erweist sich damit als besonderes Desiderat im Kontext einer diversitätssensiblen Aus-, -Fort- und Weiterbildung, wobei die Planung, Begleitung und Reflexion diversitätssensibler religionsbezogener Bildungsangebote als ein zentraler Aspekt dieser Professionalisierung gelten können. Die forschungsgeleitete Entwicklung religionssensibler Bildungsangebote erweist sich vor diesem Hintergrund als pädagogische Aufgabe. Dieser Aufgabe wird sich die Kompetenzplattform für religionssensible Bildungsangebote widmen.
Im Vorfeld der Realisierung dieser Plattform wird ein theoriebasiertes und empirisch fundiertes Konzept zur kollaborativen Entwicklung religionssensibler Bildungsangebote entworfen. In Anlehnung an didaktische Entwicklungsforschung ist die Ausarbeitung des Konzepts an drei Zielen ausgerichtet:

1. an der forschungsgeleiteten Entwicklung von Kriterien für die Einschätzung der Qualität religionsbezogener Bildungsmaterialien und -angebote;
2. an der empirische Forschungsergebnisse einbeziehenden Entwicklung religionssensibler Bildungsmaterialien und -angebote in Zusammenarbeit von Forscher*innen und Lehrer*innen;
3. an der Professionalisierung von Lehrpersonen mit Fokus auf die Konzeption, Begleitung und Reflexion religionssensibler Bildungsangebote.

Beschreibung (engl.)
In post-migrant societies (Foroutan 2019, ²2021), religious diversity and religious affiliation are increasingly negotiated along the lines of migration and natio-ethno-cultural categories (Lingen-Ali, Mecheril 2016). In this context, reflecting on social constructions of the diversity of religion-related worldviews and religious affiliation proves to be particularly relevant to adequately address the social implications of the intersectional category „religion“ (Dirim & Mecheril 2022). This also applies to educational settings, regarding the heterogeneity of children, especially in early childhood education institutions and primary schools.
Therefore, the concept of the professionalisation of educators in a religion-sensitive manner is particularly desirable in the context of diversity-sensitive teacher education. This involves planning, using and reflecting on religion-related teaching and learning resources in a diversity-sensitive manner, which is an important part of educators’ professional development.
Given this background, a research-based designing of religion-related teaching and learning resources is proving to be an educational task. The Competence Platform for Religion-Sensitive Teaching and Learning Resources is dedicated to this task.
This project’s design is informed by the principles of design-based research, guided by three fundamental objectives:
1. the research-based development of criteria for evaluating the quality of religion-related teaching and learning resources;
2. the creation of religion-sensitive teaching and learning resources based on empirical research, in collaboration with researchers and teachers;
3. the professionalisation of teachers, focusing on designing, using and reflecting on religion-sensitive learning and teaching resources.
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Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Buder, Eva; Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Mooshammer, Verena; Mag.
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Der bereits etablierte ressourcenorientierte Beobachtungsansatz B-O-B 3-6plus für die Altersgruppe der Drei- bis über Sechsjährigen geht in die Weiterentwicklung für die Altersgruppe der Unter-Dreijährigen.
Nachdem B-O-B 3-6plus in den Institutionen Kindergarten und Grundschule Stufe eins bereits implementiert und zufriedenstellend genutzt wird (siehe B-O-B Evaluierung – erscheint 2026), soll nun dem vielfach ausgesprochenen Wunsch nach einer Weiterentwicklung für die jüngeren Kinder und einem damit verbundenen Einsatz in der Institution Kinderkrippe mit dem Projekt B-O-B <3 nachgekommen werden. B-O-B steht dabei in bewährter Weise für eine ressourcenorientierte Beobachtung ALLER Kinder, einer Phase der Orientierung gemeinsam mit allen Bildungspartner*innen, die die Bildungsbiografie der Kinder begleiten – das pädagogische Team als auch der Eltern/Obsorgebeauftragten und der wichtigsten Phase des Begleitens auf Basis von aus der Beobachtung abgeleiteter evidenzbasierter, individueller, stärkenorientierter Planung von pädagogischen Angeboten. Durch diesen Ansatz und das Konzept der Durchführung finden sich sowohl Möglichkeiten für fokussierten professionellen Bildungsdialog im Team, Sensibilisierung der Eltern/OB für Bildungsmomente, Erfahrungen, aktives Tun der eigenen Kinder als auch eine Professionalisierung einer zusätzlichen Berufsgruppe – Tagesmütter und Tagesväter.
Beschreibung (engl.)
The established resource-oriented observation approach B-O-B 3-6plus for the age group of three to six-year-olds is being further developed for the age group of under-threes.
Now that B-O-B 3-6plus has been implemented and is being used satisfactorily in kindergartens and primary schools (see B-O-B evaluation – to be published in 2026), the B-O-B <3 project aims to respond to the widely expressed desire for further development for younger children and its associated use in nurseries. B-O-B stands for the proven method of resource-oriented observation of ALL children, a phase of orientation together with all educational partners who accompany the children's educational biography – the educational team as well as the parents/guardians – and the most important phase of support based on evidence-based, individual, strength-oriented planning of educational offerings derived from observation. This approach and implementation concept provide opportunities for focused professional educational dialogue within the team, raising awareness among parents/guardians of educational moments, experiences, and the active involvement of their own children, as well as the professionalization of an additional occupational group – childminders.
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Gruber, Marie-Theres; BEd HS-Prof. MA PhD.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kletzenbauer, Petra Maria; Prof. Mag.
Krienzer, Daniela Charlotte; Prof. MA Mag. Dr.
Käfel, Magdalena; BEd Prof. Mag.
Eisner-Fasching, Maria; BEd Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bicsar, Andrea; MMag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Birsak de Jersey, Kirsten; Dr.
Geider, Patricia; Mag. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Ghamarian-Krenn, Katharina; Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich, Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Guczogi, Theresa; BEd, MA MA / Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich, Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Lasnik, Silvia; Mag. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Resnik, Pia; Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich, Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Rieder-Marschalliger, Silvia; Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich, Private Pädagogische Hochschule – Hochschulstiftung Erzdiözese Wien
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Interesse am frühen Fremdsprachenunterricht steigt stetig und so wächst auch die Literatur zum frühen Fremdsprachenunterricht beständig. In Österreich existierte von 1998 bis 2022 ein unveränderter Lehrplan für die Lebende Fremdsprache auf Primarebene, trotz der rasanten Veränderungen in der Fremdsprachendidaktik sowie curricularen Veränderungen in der Primarschullehrer*innenausbildung. Mit dem Schuljahr 2023/24 wurde ein neuer Lehrplan für Fremdsprachen an der österreichischen Volksschule eingeführt, welcher für die 3. und 4. Schulstufe die Lebende Fremdsprache als benoteter Pflichtgegenstand verankert. Basierend auf dem Vorgängerprojekt, welches von 2021 bis 2025 die Sichten der Lehrpersonen zum damals aktuellen Lehrplan (Version 1998) und Antizipationen zum neuen Lehrplan einholte, soll diese Studie weitere Einblicke in die Anwendung und Akzeptanz des frühen Fremdsprachenunterrichts im Primarbereich (und den anliegenden Nachbarinstitutionen) sowie dem neuen Lehrplan (Version 2023) aus Pädagog*innenperspektive zu diversen Themenbereichen mit interdisziplinären Kollaborationen gewähren. Da sich diese curricularen Erneuerungen auf die vorangehende und folgende Bildungsstufe auswirken können, werden die Nahtstellen einen besonderen Fokus in dieser Untersuchung einnehmen. Die Ergebnisse des vorgeschlagenen Projektes ermöglichen weiters praxisrelevante Erkenntnisse und Rückschlüsse für die Aus-, Fort- und Weiterbildung an den Pädagogischen Hochschulen.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Kalkhof, Martina; Mag. Prof. / Pädagogische Hochschule Steiermark
Projektleitung intern
Guttmann-Klein, Gerda; Prof. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Eder-Eichberger, Maria; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Leberl, Tanja; BA MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Nuart, Elisabeth; Mag. BA / Pädagogische Hochschule Kärnten
Werfring, Anja; BEd MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Mit der kürzlichen Verlagerung der Ausbildung zum:zur Inklusiven Elementarpädagog:in an die Pädagogischen Hochschulen und der Einführung eines berufsfeldspezifischen Bachelorstudiums für Inklusive Elementarpädagogik rücken das Professionsverständnis und die Rollenerwartungen hinsichtlich dieser Berufsgruppe verstärkt in den Blick.
Das vorliegende Forschungsprojekt erforscht auf Basis von bundeslandübergreifenden Gesetzen und pädagogischen Leitprinzipien sowie bundeslandspezifischen Rahmenbedingungen und Charakteristika Aspekte des Professionsverständnisses Inklusiver Elementarpädagog:innen. Über eine Erhebung der Perspektiven unterschiedlicher Akteur:innen sollen handlungsleitende Vorstellungen über die Rollen, Aufgaben und professionellen Arbeitsweisen Inklusiver Elementarpädagog:innen herausgearbeitet und deren Bedeutung für die Professionalisierung des Berufsfeldes erkundet werden.
Mittels Leitfadeninterviews werden in den Bundesländern Burgenland, Kärnten und der Steiermark Elementarpädagog:innen, Leitungen von elementaren Bildungseinrichtungen, Verantwortliche auf Ebene der Träger:innen und Landesverwaltung, sowie Inklusive Elementarpädagog:innen selbst hinsichtlich der Umsetzung inklusiver Bildung und der damit verbundenen Professions- und Rollenverständnisse Inklusiver Elementarpädagog:innen befragt. In einer zweiten Phase werden die Ergebnisse dann in Fokusgruppen mit Inklusiven Elementarpädagog:innen in den drei Bundesländern diskutiert, um Bedeutungen von und Umgangsweisen mit den Professions- und Rollenverständnissen zu erkennen. Die erhobenen Daten werden jeweils qualitativ inhaltsanalytisch ausgewertet.
Ziel ist es, über den Zugang zu Professions- und Rollenverständnissen Chancen und Herausforderungen hinsichtlich der Professionalität und der weiteren Professionalisierung des Berufsfeldes aufzudecken. Darüber hinaus sollen Einblicke in das Zusammenwirken von Rollenverständnissen im individuellen sowie kollektiven Sinne vor dem Hintergrund institutioneller und rechtlich verankerter Grundlagen gewonnen werden.
Die Erkenntnisse sollen auch dazu dienen, Anforderungen an die Pädagogischen Hochschulen zu reflektieren und die Ausbildungsangebote bedarfsgemäß weiterzuentwickeln.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Thonhauser, Johannes; HS-Prof. MMag. Dr.
Auferbauer, Martin; PhD. Mag.
Projektleitung intern
Thonhauser, Johannes; HS-Prof. MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Mesanovic, Mevlida; BEd Prof. PhD. Mag.
Gmoser, Stefan; Dr.theol. Prof. Mag.
Hörl, Gabriele; HS-Prof. MMag. Dr.
Maitz, Katharina; BA. BA. Prof. MA PhD.
Matzer, Franziska; HS-Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Steiermark
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
Die nach 2020 bereits zum zweiten Mal durchgeführte österreichweite Jugendstudie „Lebenswelten“ soll erneut durch eine steiermarkspezifische Nachfolgestudie vertieft werden. Auf Grundlage der bundeslandspezifischen Daten aus dem Gesamtdatensatz der Lebenswelten_2025-Studie soll ein Sammelband entstehen, an dem verschiedene Autor*innen der PPH Augustinum sowie der PH Steiermark gemeinsam mit Beiträgen zu unterschiedlichen Aspekten jugendlicher Lebenswelten mitwirken.
Konkret wurden im Frühjahr 2025 etwa 2.000 steirische Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren mittels Onlinefragebogen zu Themen wie Freizeitverhalten, Wertvorstellungen, Ängste und Zukunftserwartungen, Gesundheitsverhalten und schulisches Wohlbefinden, Inklusion und Demokratie, letztlich auch zu Religion und Glaube befragt. Auf Grundlage der vorhandenen Daten sollen nun spezifische Fragestellungen verfolgt werden, die neben rein quantitativen Zugängen auch durch eine vertiefende qualitative Studie ergänzt werden sollen, die den Bereich Religion genauer in den Blick nimmt. Die Publikation soll Ende 2026 fertiggestellt werden.
Beschreibung (engl.)
The austrianwide youth study „Lebenswelten“, conducted for the second time since 2020, will be further developed through a follow-up study specific to Styria. Based on the federal state-specific data from the overall dataset of the Lebenswelten_2025 study, a collection of essays will be compiled, with contributions from various authors at the Augustinum University College of Teacher Education (PPH Augustinum) and the University College of Teacher Education Styria (PH Steiermark), addressing different aspects of young people’s lives.

Specifically, in spring 2025, approximately 2000 Styrian young persons between the ages of 14 and 18 were surveyed online on topics such as leisure activities, values, anxieties and future expectations, health behavior and school well-being, inclusion and democracy, and ultimately, religion and faith. Based on the available data, specific research questions will now be pursued, supplemented not only by purely quantitative approaches but also by an in-depth qualitative study that examines the area of religion more closely. The publication is scheduled for completion by the end of 2026.

Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Hubner, David; BEd MEd Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Grasser, Ursula; BEd MEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Ziel des Projekts ist die Unterstützung des Übergangs vom enaktiven zum rein mentalen Bündeln im erweiterten Zahlenraum. Während das Stellenwertmaterial im Zahlenraum bis 1000 eine zentrale Rolle für das handelnde Erfahren von Bündelungsprozessen spielt, benötigen viele Lernende für größere Zahlen keine reale Materialrepräsentation mehr, sondern vielmehr eine ikonisch gestützte Brücke zwischen Handlung und mentalem Denken.
Das Projekt entwickelt daher kein Material zur Darstellung oder enaktiven Erarbeitung des Zahlenraums bis zur Million, sondern ein ikonisch unterstütztes Vermittlungsformat, das Lernenden ermöglicht, die über den Tausender hinausgehenden Bündelungsschritte (z. B. von Tausendern zu Zehntausendern, zu Hunderttausendern usw.) zunächst bildhaft nachvollziehen zu können, bevor sie diese vollständig mental durchführen.
Ausgangspunkt ist die in der Fachdidaktik diskutierte Problematik „überdimensionierten Stellenwertmaterials“: Reale Darstellungen großer Zahlenräume können zu Fehlvorstellungen führen, da die physischen Mengen weder proportional, noch schulpraktisch sinnvoll abbildbar sind. Das vorliegende Projekt greift diese Argumentation explizit auf, grenzt sich davon ab und verfolgt einen alternativen Ansatz: Das ikonische Material dient nicht der Darstellung großer Zahlen, sondern allein der Strukturierung und Internalisierung des Bündelns als zentralem Teil des Stellenwertverständnisses.
Im Rahmen des Projekts werden ikonische Darstellungen für höhere Bündelungsebenen entwickelt, im Unterricht erprobt und hinsichtlich ihrer wahrgenommenen Unterstützungsfunktionen auf das Verständnis von Bündelungs- und Stellenwertstrukturen aus Sicht von Lehrpersonen empirisch untersucht. Ziel ist es, Lernenden den kognitiven Übergang vom handelnden zum abstrakten Zahlendenken zu erleichtern und ein tragfähiges, flexibel einsetzbares Stellenwertverständnis zu fördern.
Die Evaluation kombiniert offene Fragebögen (je einer in Paper-Pencil und einer im Online-Format) mit Gruppendiskussionen im Rahmen von Fortbildungen. Auf Grundlage der ersten Evaluierungsergebnisse wird das didaktische Material weiterentwickelt und weitere Begleitmaterialien werden neu erstellt.
Nach einer Erprobungsphase werden auch diese Materialien mithilfe eines Fragebogens und Gruppendiskussionen aus Lehrer*innensicht evaluiert.
Beschreibung (engl.)
The aim of the project is to support the transition from enactive to fully mental bundling in the extended number range. While place-value materials up to 1,000 play a central role in enabling learners to experience bundling processes through concrete action, many learners no longer require real material representations for larger numbers. Instead, they benefit from an iconically supported bridge between action and mental reasoning.
The project therefore does not develop material for representing or enactively exploring the number range up to one million. Rather, it develops an iconically supported instructional format that allows learners to visualize the bundling steps beyond the thousands level (e.g., from thousands to ten thousands, to hundred thousands, etc.) before performing these steps fully mentally.
The point of departure is the didactic critique of “oversized place-value materials”: Real representations of large number ranges can lead to misconceptions, as such quantities are neither proportionally representable nor practically usable in classroom settings. This project explicitly acknowledges this argument, clearly distances itself from such practices, and pursues an alternative approach: The iconic material is not used to depict large numbers but to support the structuring and internalization of bundling as a key component of place-value understanding.
Within the project, iconic representations for higher-level bundling steps will be developed, implemented in classroom practice, and empirically examined with regard to their effectiveness in supporting learners’ understanding of bundling and place-value structures. The goal is to facilitate the cognitive shift from concrete action to abstract numerical thinking and to foster a robust and flexible understanding of place value.
The evaluation combines open questionnaires (one paper–pencil version and one online version) with group discussions conducted within professional development settings. Based on the initial evaluation results, the didactic material will be further refined, and additional accompanying materials will be created. After a trial phase, these materials will also be evaluated from teachers’ perspectives using questionnaires and group discussions.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Amtmann, Elfriede; Mag. Dr.
Hollerer, Luise; Dr. Prof.
Krenn, Eleonore; Mag. Dr. Prof. OStR
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2013 – 2015
Beschreibung
Bewegung ist ein wichtiges Grundbedürfnis des Kindes. Über Bewegung können Kinder Verbindungen knüpfen zwischen sich und der Welt und zu anderen Menschen, sie können sich ein Bild von der Welt machen und sich selbst im Zusammenhang mit der Welt erleben (Selbst- und Fremdbild). Durch Bewegung wird die Welt von Kindern erlebt, erfahren und gleichzeitig geformt und gestaltet. Damit ist die Bewegung für Kinder Erfahrungsorgan und Gestaltungsinstrument in einem (Grupe, 1982). Diese unmittelbaren (Selbst-, Material- und Sozial-) Erfahrungen durch Wahrnehmung und Bewegung sind von elementarer Bedeutung für die kindliche Entwicklung, denn sie liefern die Basis für grundlegende Wahrnehmungserfahrungen, für das Erkennen von Gesetzmäßigkeiten der Dinge und Objekte, die sie umgeben, sie stellen die Grundlage des Lernens dar und prägen entscheidend die sozial-emotionale Entwicklung mit (Zimmer, 2009). Wie neuere Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft und entwicklungspsychologischen Forschungen gezeigt haben, sind Kinder selbst aktive Gestalter ihrer Entwicklung und bestrebt, sich selbstständig mit der Umwelt auseinanderzusetzen. Dies wird auch im Bildungsrahmenplan mit der Forderung nach Schaffung einer Umgebung für ko konstruktives Lernen ausgedrückt (2009). So wird die Entwicklung im Kindesalter durch handelnde Auseinandersetzung mit der Umwelt angestoßen, und zwar in der frühen Kindheit fast ausschließlich über den Körper und die Bewegung. Das heißt, die Motorik stößt vielfach erst die Entwicklungen in anderen Kompetenzbereichen (Sprache, sozial-emotionale Entwicklung, mathematisches Verständnis) an (Vogel/Kleindienst-Cachay, 2009). Im Mittelpunkt der Beobachtung der Motorik im Kindesalter stehen weniger sportorientierten Fertigkeiten, sondern vielmehr die Entwicklung der koordinativen Fähigkeiten als Basis einer ganzheitlichen Entwicklung. Aus diesem Grund liegt der Fokus dieses Forschungsprojektes im Beobachten der koordinativen Fähigkeiten. Die Identifizierung von Entwicklungsschwierigkeiten und Risiken ist an und für sich eine Aufgabe der Professionen wie Entwicklungspsychologie und Medizin. Da in der österreichischen Bildungslandschaft die Ressourcen für differentialdiagnostische Klärung nur für die Schulpsychologie gegeben sind, scheint es wichtig, den PädagogInnen im elementaren Bildungsbereich eine vertiefte Form der Pädagnostik zur Verfügung zu stellen. Dies ist mit dem ES-Interessensprofil gegeben. Deutlich wurde der Zusammenhang zwischen kindlichem Interesse und der individuellen Entwicklungssituation durch Validierungsuntersuchungen des ES – Interessensprofil mit Hilfe eines validen entwicklungspsychologischen Verfahrens dem Wiener Entwicklungstests (Kastner-Koller, Deimann, 2004). Wenn also ein Kind weder im Kindergarten noch zu Hause Interesse an der Nutzung der vorbereiteten Umgebung zeigt, könnte dies mit Hilfe eines pädagnostischen Instrumentariums erfasst werden. Somit kann diese Information zur vertieften Förderung eines Kindes oder als Entscheidungskriterium für das Hinzuziehen psychologischer oder medizinischer Diagnostik genutzt werden. Daraus ergeben sich folgende Fragestellungen: 1)Wirksamkeit eines vertiefenden Fragebogens: Sind PädagogInnen mit Hilfe einer vertieften Pädagnostik in der Lage, mehr Entscheidungsgrundlage für folgende zwei Momente zu haben: a)Förderung im eigenen Umfeld b)Weiterleitung zur professionellen Differentialdiagnostik und Einleitung einer spezifischen Förderung (IZB, Physiotherapie, Logopädie, .) 2)Wahrnehmung zum Einsatz des vertiefenden Beobachtungsbogens aus der Sicht der beteiligten LehrerInnen, KindergartenpädagogInnen und Eltern sowie die Erfassung der Auswirkung. Sind PädagogInnen im Rahmen ihrer Alltagsaufgaben in der Lage, diese diagnostische Zusatzleistung zu gewährleisten?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Karner, Klemens; Mag.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Karner, Elisabeth;
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2011
Beschreibung
Die Praxisschule der KPH Graz befindet sich derzeit in einem starken Umstrukturierungsprozess, basierend auf unterschiedlichen reformpädagogischen Ansätzen (Schwerpunkt: Montessoripädagogik, Jenaplanpädagogik). Damit einher geht die Neukonzeption des Unterrichts in altersheterogenen Klassen und die Ausweitung des eigenständigen Lernens. Um einen eigenverantwortlichen, den individuellen Anforderungen entsprechenden Unterrichtsprozess zu gewährleisten, bedarf es einer gestalteten Lernumgebung, die den eigenständigen Wissenserwerb unterstützt bzw. anleitet und den Lernenden Rückmeldung über das Erreichen der jeweiligen Lernziele gibt. In Anbetracht dieser Erfordernisse gilt es eine Lernumgebung zu entwickeln, welche die Inhalte der jeweiligen Schul- und Niveaustufen so aufbereitet, dass den Kindern mögliche Lernwege dargelegt werden, die sie selbst beschreiten können. Der Zeitraum von vier Semestern ergibt sich durch die Dauer des Umstrukturierungsprozesses an der Praxisschule, welcher erst im Schuljahr 2011/2012 abgeschlossen sein wird.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Sprache
Projektleitung gesamt
Knauder, Hannelore; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Ogris-Steinklauber, Renate; Mag. Dr. Prof.
Swoboda, Birgit; BEd. MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2010
Beschreibung
Die richtige Grundschule für mein Kind – Schulwahlkriterien seitens der Eltern
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht