Kategorie: Bildungsforschung

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Mercer, Sarah Jane; Univ.-Prof. PhD
Projektleitung intern
Resnik, Pia; Mag. Dr. MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
With the introduction of positive psychology (PP) to second language acquisition (SLA) (see, e.g., MacIntyre and Gregersen 2012; MacIntyre and Mercer 2014; MacIntyre, Gregersen, and Mercer 2016), exploring the role of emotions in foreign language learning and teaching holistically has moved to the centre of attention in SLA research. This Special Issue seeks to address what learners and teachers can do to maintain and strengthen their wellbeing and how positive emotions can make learners thrive and flourish, foster progress and contribute to their building of positive resources. Likewise, suggestions for institutions and policy-driven actions will be included, too. While previous research in general education demonstrated the crucial role of attending to learners’ (e.g. Seligman et al. 2009) and teachers’ wellbeing (e.g. Klusmann et al. 2008; Kinman, Wray and Strange 2011) for the quality of teaching and learning, further research into EFL and ESL settings is much needed to provide wellbeing-supportive English language teaching based on empirical evidence.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Katschnig, Tamara; HS-Prof. Mag. Dr. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Katschnig, Tamara; HS-Prof. Mag. Dr. Priv.-Doz.
Wanitschek, Isabel; Dr.phil. BA MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bisanz, Andrea Elisabeth; Dipl.-Päd. MA
Ellmauer, Wolfgang; BEd Dr. MA
Liebhart-Gundacker, Michaela; BEd MA MSc
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Schwerpunktheft zu Fortbildung in Zeitschrift Empirische Pädagogik:
In diesem Schwerpunktheft soll die Professionalisierung von Lehrkräften durch formale Fortbildungsangebote anhand von empirischen Studien aus dem deutschsprachigen Raum skizziert werden. Durch die vermehrte Steuerung der Fortbildung durch die Behörden (z. B. BMBWF, 2021) wurde die Aufmerksamkeit vermehrt auf diesen wesentlichen Bereich gelenkt. Dies signalisiert auch die deutliche Verstärkung der Forschung in den letzten 15 Jahren. Die Forschung zeigt positive Wirkungen qualitätsvoller Fortbildungen bis auf die Ebene von Schüler*innen fortgebildeter Lehrkräfte (Katschnig, Wanitschek & Ellmauer, 2022; Liebhart-Gundacker, Ellmauer & Wanitschek, 2021; Lipowsky & Rzejak, 2019, 2021; Mayr, Paleczek & Franz, 2021; Paleczek & Mayr, 2021; Priebe, Plattner & Heinemann, 2023). Die Gruppe der Fortbildner*innen und die Qualität von Lehr-Lern-Prozessen in Lehrkräftefortbildungen wurden im deutschsprachigen Raum bisher allerdings kaum erforscht. Dies überrascht, da Fortbildner*innen z. B. im Bereich der Fachwissenschaft, der Fachdidaktik sowie der Erwachsenendidaktik eine große Bedeutung hinsichtlich der Gestaltung und Begleitung von Professionalisierungsprozessen zugeschrieben wird (Katschnig, Wanitschek, Bisanz, Rabl & Kabbani, 2022; Schrittesser, 2020; Wanitschek, Auferbauer, Katschnig & Prorok, 2022). Bezug-nehmend auf Befunde der Unterrichtsforschung, die belegen, dass es insbesondere sogenannte Tiefenstrukturmerkmale von Lehr-Lern-Szenarien (z. B. kognitive Aktivierung, unterstützende Lehrer*innen-Schüler*innen-Interaktionen) sind, die das Lernen der Schüler*innen bedeutsam beeinflussen (Decristan, Hess, Holzberger & Praetorius, 2020), erscheint es plausibel, auch für die Lehrkräftefortbildungen von einer besonderen Relevanz der Qualität der Lehr-Lern-Prozesse auszugehen. Die Beiträge des vorliegenden Schwerpunktheftes sollen die aufgeworfenen Forschungslücken adressieren und neben der Gruppe der Lehrkräftefortbildner*innen auch die Teilnehmenden an Fortbildungsveranstaltungen in den Blick nehmen. Mittels unterschiedlicher methodischer Designs soll der Frage nachgegangen werden, welche Gelingensbedingungen bzw. welche Herausforderungen für Fortbildner*innen und deren Teilnehmer*innen bei (Online-)Fortbildungen auch in Bezug auf die Nachhaltigkeit der verschiedenen Angebote bestehen
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Solymár, Monika Ilona; Dr.theol.habil. Dr. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Solymar, Monika Ilona; Dr.theol.habil. Dr. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Die Arbeit „Selbstverständnis und Profil evangelischer Schulen in Ungarn. Entwicklungsverlauf und Bestandsaufnahme
– Empirische Analysen – International-vergleichende Perspektiven“ gilt als Habilitationsschrift
an der Universität Wien von Mónika Solymár. Die Arbeit untersucht das Selbstverständnis und Profil
von Schulen in evangelisch-lutherischer Trägerschaft in Ungarn aus religionspädagogischer Perspektive und
klärt die theologischen und pädagogischen Fundierungen dieser Schulen. Dabei wurden mehrere, empirisch
erhobene Elemente des Selbstverständnisses – das zugrundeliegende Menschenbild, die Zielvorstellungen,
die Akteure der Schule, das Erziehungs- und Bildungsverständnis sowie das Schulprofil – analysiert und dargestellt.
Die Ergebnisse wurden – durch eine vergleichende Betrachtung, die gemeinsame bzw. unterschiedliche
Akzente im Selbstverständnis bzw. Profil evangelischer Schulen in Ungarn und in Deutschland
aufweist – in internationalen Kontext gestellt und vergleichend diskutiert. Im Rahmen dieses Projekts wird
die Arbeit für die Veröffentlichung überarbeitet.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Hofer, Denise; BEd MA. MSc
Projektleitung intern
Hofer, Denise; Dr.phil. BEd MA MA MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bernhard, Roland; HS-Prof. Mag. Dr. Priv.-Doz.
Katschnig, Tamara; HS-Prof. Mag. Dr. Priv.-Doz.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bauer-Oprée, Mark;
Hansen, Christina; Dr.
Schneider, Franz;
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Seit dem SJ 2021/22 nehmen neun Schulen am Pilotprojekt „Begabungssiegel Niederbayern“ teil. Die Regierung Niederbayern entwickelt in Kooperation mit der Universität Passau und der KPH Wien/Krems Zertifizierungskriterien und Unterstützungsmaßnahmen in Form von Fortbildungsveranstaltungen für Lehrpersonen und Schuleliter:innen.
Ziel dieses Forschungsprojekts ist die subjektive Wahrnehmung der Schulleiter:innen über ihre Rolle in diesem Schulentwicklungsprojekt und der Weg als Schulstandort hin zur Erfüllung der Zertifizierungskriterien. Dazu werden alle Schulleiter:innen zu zwei Zeitpunkten im Abstand von einem Jahr- mittels Experteninterviews befragt. Die Projektverantwortlichen der Regierung sowie zwei Schulentwicklungsmoderator:innen, die die Schulleiter:innen in diesem Entwicklungsprozess unterstützen, werden zu ihren Auf-gabenbereichen befragt und ihrer Wahrnehmung zur Rolle der Schulleitungen. Die Ergebnisse werden schulstandortbezogen beschrieben und die Zertifizierungskriterien an die Ergebnisse angepasst bzw. weiterentwickelt.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Katschnig, Tamara; HS-Prof. Mag. Dr. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Katschnig, Tamara; HS-Prof. Mag. Dr. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bisanz, Andrea Elisabeth; Dipl.-Päd. MA
Fernbach, Elisabeth; HOL Mag. BEd Dipl.-Päd. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Harmoinen, Sari;
Kuijpers, Eva;
Stella, van der Wal-Maris; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2026
Beschreibung
In diesem Projekt mit dem Schwerpunkt auf Nachhaltiges Lernen für internationale Lehramtsstudierende über Social Entrepreneurship Education wird die flankierende Begleitforschung über ein internationales blended Programm durchgeführt.
In der Lehrer:innenausbildung wird der Erziehung zu sozialem Unternehmertum auf der Ebene der Lehramtsstudent:innen und auf der Ebene der Schüler:innen Aufmerksamkeit geschenkt. Der Kern von SEE ist die Entwicklung neuer Ideen und die Schaffung von Werten im Bereich der nachhaltigen Entwicklung. Fünf internationale Universitäten für die Lehrer:innenausbildung haben ein Blended Intensive Program (BIP) „SEE-ing a Better World“ entwickelt. Es zielt darauf ab, Lehramtsstudent:innen sowohl mit den Merkmalen der nachhaltigen Entwicklung als auch mit deren Umsetzung in ihrer Praxis vertraut zu machen. Um die folgende Forschungsfrage zu beantworten: „Was sind die Schlüsselfaktoren für ein internationales Lernprogramm, in dem Lehramtsstudierende Kompetenzen im Bereich der sozialen Entrepreneurship Education entwickeln? Es wird eine flankierende Untersuchung durchgeführt (Online-Umfragen: vor und nach der Praxiswoche, Tagebücher vor, während und nach der Praxiswoche). Die Daten werden mittels statistischer Verfahren (SPSS) für die Umfragedaten und mittels Inhaltsanalyse für die Daten der Tagebücher analysiert. Es wird vermutet, dass die Studierenden und begleitenden Hochschulprofessor:innen sehr motiviert sind, an diesem Programm teilzunehmen, und dass die Schlüsselfaktoren (4Cs: Kommunikation, Kollaboration, kritisches Denken, Kreativität) in den Ergebnissen identifiziert werden können.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Gabriel, Sonja; Mag. Dr. MA MA
Projektleitung intern
Gabriel, Sonja; Mag. Dr. MA MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Römisch, Barbara; BEd MA Dipl.-Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Das Forschungsprojekt untersucht den Einsatz von KI-Tools zur Förderung der Schreibkompetenz von Lehramtsstudierenden im wissenschaftlichen Kontext. Die Studierenden nehmen an einer Schreibwerkstatt (über 2 Semester, 1 Termin pro Monat) teil, in der sie KI-Tools kennenlernen und für das Verfassen ihrer Qualifikationsarbeit/Seminararbeit nutzen. Sie nehmen zu Beginn und am Ende der Schreibwerkstatt eine Selbsteinschätzung ihrer Schreibkompetenz vor und führen ein Tagebuch über ihre Erfahrungen, auftretenden Fragen und Fortschritte. Zusätzlich werden Gruppendiskussion bzw. Interviews mit den Studierenden geführt. Die Forschungsfrage zielt darauf ab, die Potenziale und Grenzen von KI-Werkzeugen im wissenschaftlichen Schreibprozess zu untersuchen und herauszufinden, wie Lehramtsstudierende am besten in die Nutzung von KI-Werkzeugen eingeführt werden können, um ihre Schreibkompetenz zu fördern.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Holzmayer, Michael Johannes; Mag. MA
Projektleitung intern
Holzmayer, Michael Johannes; Mag. Dr. MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2023
Beschreibung
Geplant ist ein Sammelband zum Thema der Lehrer:innenprofessionalisierung, der im Juni 2023 im Rahmen eines gleichnamigen Symposiums vorgestellt werden soll.
Der geplante Band beleuchtet drei grundlegende Ebenen der Lehrer:innenbildung – von der Mikro-Sicht auf die Lernenden und Lehrenden über die Meso-Perspektive der Lehrer:innenausbildung, hin zur Makro-Ebene der Hochschulentwicklung im Zeichen der Bologna-Ära der vergangenen 20 Jahre – mit Analysen, Entwicklungen und Perspektiven auf die Zukunft. Die Professionalisierung der Lehrer:innenbildung ist dabei das stets begleitende Verbindungsglied der geplanten Beiträge.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Gruber, Marie-Theres; HS-Prof., BEd MA PhD / Augustinum Graz, vormals Private Pädagogische Hochschule der Stiftung der Diözese Graz-Seckau, KPH Graz
Projektleitung intern
Resnik, Pia; Mag. Dr. MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bauer-Marschallinger, Silvia; Mag. Dr.
Ghamarian-Krenn, Katharina; Mag. Mag.phil. BA.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Augustinum Graz, vormals Private Pädagogische Hochschule der Stiftung der Diözese Graz-Seckau, KPH Graz
Pädagogische Hochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Steiermark
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Der seit 1998 in Österreich durchgehend unveränderte Lehrplan für die Lebende Fremdsprache für die Primarstufe wird nun nach über 20 Jahren erneuert. Dies erfordert eine begleitende Studie, die sowohl die Anwendung des noch bestehenden Lehrplans, als auch Einstellungen gegenüber den Änderungsvorhaben, sowie Bedürfnisse und Wünsche an den neu ausgerichteten Lehrplan erhebt und sichtbar macht. Mittels Tiefeninterviews mit Lehrpersonen aus allen Bundesländern soll ein erster Eindruck bezüglich der Anwendungsbereitschaft und bestehenden Informationslage zum bisherigen und zum neuen Lehrplan gewonnen werden, welcher Rückschlüsse für die Fort- und
Weiterbildung zulassen soll. Ebenso sollen die gewonnenen Erkenntnisse in internationalen Fachzeitschriften publiziert werden.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Schaffer, Verena; Mag.
Projektleitung intern
Schaffer, Verena; Mag. MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2027
Beschreibung
​​Studien zu zielgruppenspezifischer Fort- und Weiterbildung abseits der sogenannten Junglehrer:innen sind rar. Das gilt ganz besonders für die sogenannten „veteran teacher“ (Schaffer, 2021; Tang Choi, 2009; Day, 2009 etc.), die in Studien und policy-Dokumenten nicht nur in Österreich, sondern auch im internationalen Forschungsfeld kaum vertreten sind. Gleichzeitig steigt aber der Anteil der dienstälteren Lehrer:innen in Österreichs Schulen (Schmich, Itzlinger-Bruneforth, 2018). Schulforscher:innen und in weiterer Folge Anbieter:innen von Lehrer:innenfortbildung müssen also systematischer darüber nachdenken, wie Professionalisierung und professionelles Lernen für diese große Gruppe aussehen kann. Daher stellt sich dieses Projekt folgender Forschungsfrage: Worin liegen die Spezifika von Fort- und Weiterbildung für dienstältere Lehrer*innen in Österreich?

​Ziel soll es sein, Schlussfolgerungen aus der empirischen Forschung für Anbieter:innen von Lehrer:innenfortbildung und Schulentwicklungsberater:innen im Zusammenhang mit Angeboten für dienstältere Lehrer:innen zu ziehen sowie zielgruppenspezifische Fortbildungskonzepten (z.B. SchiLF) zu entwickeln.​

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Mašková, Ivana; Ph.D
Projektleitung intern
Beer, Gabriele Andrea Elisabeth; HOL Mag. Dr. BEd Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2028
Beschreibung
Eine akademische Laufbahn ist eine sehr stressige Karriere, die Risiken für die psychische und physische Gesundheit mit sich bringen kann. Mehrere Studien haben gezeigt, dass akademisches Personal weltweit ein deutlich erhöhtes Stressniveau wahrnimmt, das auf eine steigende Arbeitsbelastung zurückzuführen ist, einschließlich einer übermäßigen Lehrbelastung oder des zunehmenden Drucks, zu veröffentlichen und externe Forschungsmittel zu akquirieren (Lackritz 2004; Watts & Robertson, 2011; Winefield et al. 2003; Tytherleigh et al. 2005). Speziell in der Tschechischen Republik bringt die langjährige Unterfinanzierung der tertiären Bildung (die Ausgaben für die tertiäre Bildung machen nur 1,2 % des tschechischen Bruttoinlandsprodukts aus, was weit unter dem Durchschnitt der OECD-Länder liegt) (OECD, 2022) eine zusätzliche Belastung für das akademische Personal mit sich. Sie leiden nicht nur unter der Unzufriedenheit mit ihrer Bezahlung (Mudrák et al., 2016), die im Durchschnitt sogar niedriger ist als die von Sekundarschullehrern (RVŠ, 2022), sondern der Mangel an finanziellen Mitteln löst auch Sorgen über die Unsicherheit des Arbeitsplatzes aus und zwingt das Hochschulpersonal zu Überstunden, um ein ausreichendes Einkommen zu erzielen, was zu einem starken Ungleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben führt (Mudrák et al., 2020). Es liegt auf der Hand, dass diese ungünstigen Arbeitsbedingungen tschechische Akademiker zunehmend psychisch anfällig machen und ihren beruflichen Erfolg direkt oder indirekt beeinträchtigen können. Es fehlt jedoch an Erkenntnissen über psychologische Faktoren bei tschechischen Akademikern aus einer international vergleichenden Perspektive. Um diese Forschungslücke zu schließen, soll die psychologische Vulnerabilität, die durch das Inventar des arbeitsbezogenen Bewältigungsverhaltens und der Erlebensmuster (Kieschke & Schaarschmidt, 2008) gemessen wird, und ihre Auswirkungen auf den Karriereerfolg (wahrgenommener Karriereerfolg und wissenschaftliche Produktivität) bei tschechischen und österreichischen wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern untersuchen. Die wissenschaftlichen Ziele des Projekts lauten wie folgt:
1. Bestimmung und Vergleich des Ausmaßes der psychischen Verwundbarkeit bei tschechischem und österreichischem akademischem Personal. Psychologische Vulnerabilität manifestiert sich in risikoreichen Mustern im Umgang mit arbeitsbezogenen Anforderungen, die auf die Anfälligkeit einer Person für Burnout und arbeitsbedingte Gesundheitsprobleme hinweisen.
2. Bestimmung spezifischer Risiko- und Schutzfaktoren für psychische Vulnerabilität, die hauptsächlich mit den Arbeitsbedingungen zusammenhängen.
3. Ermittlung und Vergleich von Indikatoren für den beruflichen Erfolg von tschechischem und österreichischem akademischem Personal und Untersuchung, wie sich Arbeitsbedingungen und psychische Anfälligkeit auf den beruflichen Erfolg auswirken.

Das Projekt gilt als Vorbereitungsphase für eine Pilotstudie, die nach erfolgreicher Durchführung die Durchführung einer größeren Studie über psychologische Faktoren bei akademischem Personal unter Beteiligung anderer Partner aus mehreren europäischen Ländern (sowohl aus Ländern des ehemaligen Ostblocks wie der Slowakei oder Polen, als auch aus Ländern des ehemaligen Westblocks, wie Deutschland oder dem Vereinigten Königreich) ermöglichen würde. Für dieses international vergleichende Pilotprojekt wurden die Tschechische Republik und Österreich als ideale Partner ausgewählt.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht