Kategorie: Didaktik

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Raffelsberger-Raup, Monika; Bakk. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Prochazka, Christine; Mag. BEd MA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Aufgaben, als Vermittlungsmedium zwischen Lerngegenstand, Schüler:in und Lehrperson (vgl. Neubrand 2002, S. 15, Ballis/Peyer 2012, S. 8) werden in der Fachdidaktik mehrheitlich als „zentrales Mittel zur Gestaltung des Unterrichts“ (Neubrand et. al 2011, S. 116) angesehen. Auch im Zuge des Pädagogik-Pakets (BMBWF 2025, Pädagogikpaket, https://www.paedagogikpaket.at/) wird der Einsatz von Lernaufgaben im Unterricht als eine von sieben zentralen Maßnahme eingefordert.
Lehrpersonen (im Fach Deutsch) sind dazu angehalten, kompetenzorientiert und integrativ zu unterrichten sowie zentrale Themenbereiche des Faches und fächerübergreifende Themen in ihrer Unterrichtsgestaltung zu berücksichtigen. Hierbei sehen sich Lehrpersonen angesichts der Tatsache, dass es bisher kaum Handreichungen zur praktischen Umsetzung von Aufgabenarrangements im Fach Deutsch gibt, vor eine große Herausforderung gestellt.
Im Zuge dieses Projektes möchten wir diesem Desiderat auf zwei Ebenen begegnen. Zum einen sollen angehende Lehrpersonen bei der Entwicklung und praktischen Umsetzung von Aufgabenarrangements im Zuge mehrerer didaktischer Fachlehrveranstaltungen begleitet und beforscht werden. Zum anderen soll eine umfangreiche praktische Handreichung für Lehrpersonen entstehen, die Orientierungspunkte und konkrete Angebote für die Umsetzung von Aufgabenarrangements im Fach Deutsch liefern bzw. längerfristig auch Eingang in die Lehrer:innenfortbildung finden soll.
Durch die Begleitung von Studierenden bei der Konzeption und Umsetzung ihrer Lernarrangements legen wir den Schwerpunkt auf eine fundierte Lehrkräftebildung, die durch forschungsgeleitete Lehre den Anspruch erhebt, neue Lernformate und Szenarien zu entwickeln und zu erproben. Zumal es sich bei der Umsetzung von Lernaufgaben im Unterricht um eine Vorgabe des Ministeriums handelt, hat die Maßnahme auch curriculare Relevanz.
Erhebung der Daten:
Die Ergebnisse sollen sowohl im Zuge einer Gruppendiskussion als auch ausgewählter Re-Interviews erhoben werden. Die Diskussion findet in der letzten Einheit der Kurse statt. Somit haben die Lehrpersonen alle Arbeitsphasen bereits durchlaufen und können darüber hinreichend reflektieren. Die Re-Interviews, die halb-strukturiert erfolgen sollen, haben die Funktion, die in der Gruppendiskussion angesprochenen Themen nochmals zu vertiefen oder weitere Themenfelder, die ausgespart wurden, zu eröffnen.
Auswertungsmethode:
Zur Auswertung und Analyse der Daten wird die qualitative Inhaltsanalyse, die vor allem im deutschsprachigen Raum im Zuge der Weiterentwicklung des Verfahrens durch Mayring (2010) als etabliertes Analyseverfahren in verschiedenen sozial- und erziehungswissenschaftlichen Forschungsrichtungen beschrieben wird, herangezogen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Pädagogische Hochschule Karlsruhe, Baden-Württemberg; E10213018
Projektleitung intern
Merlin, Dieter; HS-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Ziel des Projektes ist die Entwicklung innovativer Lehr-Lernkonzepte auf der Grundlage der Resonanzpädagogik. Lehrkräfte sollen befähigt werden, resonanzpädagogischen Unterricht zu gestalten, um resonante Weltbeziehungen bei Schüler:innen zu fördern. Entfremdung und Benachteiligung im schulischen Kontext sollen reduziert und die Bildungsqualität durch die Fokussierung auf sozial-emotionale Interaktionen gestärkt werden.
In enger Zusammenarbeit mit Lehrkräften wird ein resonanzpädagogisches Konzept partizipativ entwickelt u. im Sprach-, Literatur- u. Medienunterricht erprobt. Der Prozess wird nach dem DBR-Ansatz empirisch begleitet und evaluiert. Daraus
werden allgemeine Unterrichtsprinzipien für eine resonanzpädagogische Unterrichtspraxis abgeleitet. Konkrete
Unterrichtsmaterialien u. Methoden zur Umsetzung des Konzepts werden entwickelt. Workshops u. Lehrerfortbildungen zur Umsetzung des Ansatzes sind geplant.
Als Ergebnis werden wissenschaftlich erprobte resonanzpädagogische Lehr-Lernkonzepte für den Schulunterricht erwartet, einschließlich der Beschreibung übergeordneter Unterrichtsprinzipien. Für die Umsetzung werden konkrete Maßnahmen, Methoden und Unterrichtsmaterialien entwickelt. Die empirische Begleitung liefert Erkenntnisse über die Wirksamkeit des Ansatzes. Langfristig wird eine Verbesserung der Lernmotivation und des Schulklimas sowie eine Stärkung der Unterrichtsqualität angestrebt.
Beschreibung (engl.)
The aim of the project is to develop innovative teaching and learning concepts based on resonance pedagogy. Teachers will
be empowered to design lessons to promote resonant world relations among students. The aim is to reduce alienation and
disadvantage in the school context and to enhance the quality of education by focusing on social-emotional interactions.
In close cooperation with teachers, a resonance pedagogical concept will be developed in a participatory way & tested in
language, literature & media classes. The process will be empirically monitored & evaluated using a DBR-Approach.
General teaching principles for resonance pedagogical practice will be derived. Concrete teaching materials & methods will
be developed to implement the concept. Workshops & teacher training courses on the implementation of the approach are
planned.
As a result, scientifically proven resonance pedagogical teaching & learning concepts for school lessons are expected,
including the description of overarching teaching principles. Specific measures, methods & teaching materials will be
developed for implementation. Empirical monitoring will provide insights into the effectiveness of the approach. Teachers will
gain expertise in resonance pedagogy. The long-term aim is to improve motivation to learn, the school climate & the quality
of teaching.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Holten, Kathrin; HS-Prof Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Merlin, Dieter; HS-Prof. Dr.
Mößlacher, Corinna; Mag. BSc. Prof.
Schmölzer, Bernhard; HS-Prof. Mag. Dr.
Glusic, Pamela; Mag. Dr. Prof. prof.
Brabec, Roman; BEd Dipl.Päd.
Kozlan, Oleksii;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Projekt Adapt-AI zielt darauf ab, generative KI in die Bildung zu integrieren, indem strukturierte Lern- und Bewertungsmodelle entwickelt werden. Zu den Zielen gehören die Definition eines KI-Rahmenwerks, die Erstellung eines Prompting-Modells für KI-gestütztes Lernen und KI-Agenten, die Zusammenstellung von Best Practices, die Erprobung von KI-gestützten Unterrichtsstrategien und die Einführung eines Selbstlernkurses für Lehrkräfte. Dadurch wird sichergestellt, dass KI ethisch, effektiv und inklusiv eingesetzt wird, um eine adaptive und personalisierte Bildung zu fördern. Das Projekt Adapt-AI entwickelt KI-gestütztes Lehren und Bewerten in Deutschland, Österreich und Slowenien. Zu den Aktivitäten gehören die Entwicklung eines Prompting-Modells für die Entwicklung von KI-Agenten, die Erstellung und Erprobung adaptiver Lernarrangements und Bewertungsverfahren. In einem Online-Kurs zum Selbststudium werden die Teilnehmer darin geschult, ihre digitalen Kompetenzen im Bereich gen. AI zu fördern. Zusammenarbeit, Tests im Unterricht und iteratives Feedback gewährleisten eine ethische, inklusive und fachspezifische Integration von KI. Adapt-AI wird ein strukturiertes KI-Framework, ein interdisziplinäres Prompting-Modell und Best-Practice-Beispiele für adaptives Lernen liefern. Ein Selbstlernkurs wird Pädagogen mit KI-bezogenen digitalen Kompetenzen ausstatten. Das Projekt fördert den ethischen, inklusiven Einsatz von KI und verbessert Differenzierungs- und Bewertungsmethoden. Zu den Ergebnissen gehören eine verbesserte digitale Kompetenz, adaptive Lernstrategien und eine nachhaltige KI-Integration in verschiedenen Bildungsumgebungen.
Beschreibung (engl.)
The Adapt-AI project aims to integrate generative AI into education by developing structured learning and assessment models. Objectives include defining an AI framework, creating a prompting model for AI-supported learning and AI-Agents,
compiling best practices, piloting AI-supported teaching strategies, and launching a self-learning course for teachers. This ensures AI is used ethically, effectively, and inclusively to enhance adaptive and personalized education.
The Adapt-AI project develops AI-empowered teaching and assessment across Germany, Austria, and Slovenia. Activities
include designing a prompting model for the development of AI agents, creating and piloting adaptive learning arrangements
and assessment procedures. A self-paced online course will train participants to foster their digital skills regarding genAI.
Collaboration, classroom testing, and iterative feedback ensure ethical, inclusive, and subject-specific AI integration.
Adapt-AI will deliver a structured AI framework, an interdisciplinary prompting model, and best-practice examples for adaptive learning. A self-learning course will equip educators with AI-related digital competencies. The project fosters
ethical, inclusive AI use, improving differentiation and assessment methods. Outcomes include enhanced digital literacy, adaptive learning strategies, and sustainable AI integration in diverse educational settings.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Wilke, Jan; Univ.-Prof. DDr. Wilke Jan
Projektleitung intern
Unger, Alexandra; HS-Prof MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hochenwarter, MA, Msc, Stefanie;
Schifferl, Annabel;
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Fußball, eine weltweit beliebte Sportart, birgt im Nachwuchsleistungssport erhebliche Herausforderungen und Verletzungsrisiken für junge Athleten (Giza & Micheli, 2005). Intensive Belastungen wie Sprints, Sprünge und schnelle Richtungswechsel erhöhen in diesem Kontaktsport die Verletzungsanfälligkeit der Spieler und machen eine umfassende Betrachtung physischer, psychischer und kognitiver Faktoren, die im Zusammenhang mit dem Verletzungsrisiko stehen, erforderlich (Kolstrup et al., 2016).
Daten (Mandorino et al., 2022; Pfirrmann et al., 2016; Watson et al., 2019) zeigen, dass es Zusammenhänge zwischen intrinsischen (z. B. Flexibilität, Kraft, Alter, frühere Verletzungen) und extrinsischen Faktoren (z. B. Trainingsbelastung, Spielfeldoberfläche, Sicherheitsvorschriften) und Verletzungen gibt. Im Nachwuchsfußball wird jedoch kaum der Einfluss psychologischer und kognitiver Aspekte, insbesondere im Kontext der biologischen Reife (John et al., 2019) berücksichtigt.
Ziel dieser Studie ist es, die Häufigkeit und Art von Sportverletzungen im Nachwuchsfußball zu untersuchen und potenzielle Korrelationen zu klassischen Risikofaktoren (wie z.B. Alter, Geschlecht, Entwicklungsstatus) zu ermitteln. Weiter ist darauf aufbauend das Ziel, mittels Künstlicher Intelligenz (KI) komplexe Interaktionen zwischen psychologischen Parametern (z.B. Stress, mentale Stärke, Wettkampfangst) sowie kognitiven Parametern (z.B. Reaktionsfähigkeit, Impulskontrolle, Arbeitsgedächtnis) und der Verletzungsinzidenz bei Nachwuchsfußballspielern zu identifizieren. So wäre es etwa denkbar, dass nicht nur die Ergebnisse einzelner Fragebögen oder Messungen prädiktiv für das Verletzungsrisiko sind, sondern auch oder nur spezifische Kombinationen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Wilke, Jan; Univ.-Prof. DDr.
Projektleitung intern
Unger, Alexandra; HS-Prof MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hochenwarter, MA, Msc, Stefanie;
Holzer, Med, Cornelia;
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Fußball, eine weltweit beliebte Sportart, birgt im Nachwuchsleistungssport erhebliche Herausforderungen und Verletzungsrisiken für junge Athleten (Giza & Micheli, 2005). Intensive Belastungen wie Sprints, Sprünge und schnelle Richtungswechsel erhöhen in diesem Kontaktsport die Verletzungsanfälligkeit der Spieler und machen eine umfassende Betrachtung physischer, psychischer und kognitiver Faktoren, die im Zusammenhang mit dem Verletzungsrisiko stehen, erforderlich (Kolstrup et al., 2016).
Daten (Mandorino et al., 2022; Pfirrmann et al., 2016; Watson et al., 2019) zeigen, dass es Zusammenhänge zwischen intrinsischen (z. B. Flexibilität, Kraft, Alter, frühere Verletzungen) und extrinsischen Faktoren (z. B. Trainingsbelastung, Spielfeldoberfläche, Sicherheitsvorschriften) und Verletzungen gibt. Im Nachwuchsfußball wird jedoch kaum der Einfluss psychologischer und kognitiver Aspekte, insbesondere im Kontext der biologischen Reife (John et al., 2019) berücksichtigt.
Ziel dieser Studie ist es, die Häufigkeit und Art von Sportverletzungen im Nachwuchsfußball retrospektiv zu untersuchen und potenzielle Korrelationen zu klassischen Risikofaktoren (wie z.B. Alter, Geschlecht, Entwicklungsstatus) zu ermitteln. Weiter ist darauf aufbauend das Ziel, Interaktionen zwischen psychologischen Parametern (z.B. Stress, mentale Stärke, Wettkampfangst und der Verletzungsinzidenz bei Nachwuchsfußballspielern zu identifizieren.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Sima, Valentin; Dr.
Projektleitung intern
Wutti, Daniel; HS-Prof. MMag. Dr. MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pichler, Christian; HS-Prof. Mag. Dr. Priv.-Doz.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Wintersteiner, Werner; Univ.-Prof. Mag. Dr.
Danglmaier, Nadja; Mag. Dr.
Brousek, Jan; Mag. Dr.
Burkhardt, Amy;
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2024
Beschreibung
Nach wie vor werden im schulischen Unterricht häufig unhinterfragte nationalistische Narrative an Schüler:innen weitergegeben. Dabei scheint die kritische Beschäftigung mit der eigenen Geschichte und konfligierenden Narrativen der „Anderen“ unabdingbar für zeitgemäße, inklusive Erinnerungskultur zu sein.

In Zusammenarbeit zwischen dem Slowenischen wissenschaftlichen Institut/Slovenski znanstveni institut, der Pädagogischen Hochschule Kärnten und der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt/Celovec wurden neue Konzepte zur Überwindung national gefärbter Wahrnehmungen der Geschichte im Kärntner Grenzraum entwickelt. Diese werden in dem vorliegenden Projekt von Lehrkräften erprobt und formativ evaluiert sowie auf ihre Praxistauglichkeit überprüft und überarbeitet/professionalisiert werden.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Wutti, Daniel; HS-Prof. MMag. Dr. MSc
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Grafenauer, Danijel; Dr.
Sanna, Alexandra;
Zidanšek, Tina;
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2024
Beschreibung
Das Projekt trägt zu einer gemeinsamen und inklusiven Erinnerungskultur in der Region bei, indem thematisch einschlägige Puppen- und Theateraufführungen mit und für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren detailliert vorbereitet und aufgeführt werden. Kinder und Jugendliche sowie auch erwachsene Veranstaltungsbesucher:innen und nicht zuletzt auch teilnehmende Pädagog:innen werden als Zielgruppen sensibel über bislang trennende und national ausschließende historische Ereignisse informiert. Dies geschieht auf eine Art und Weise, die nicht spaltet, sondern durch Bildung, Kenntnis von Fakten und Wissen über die Narrative des jeweils anderen bereichert.

Das Projektvorhaben mit dem Akronym CULREM wirkt in die Bereiche zukünftiger Bildung und Erziehung, indem es sich mit Erzählungen und Narrativen der grenzüberschreitenden Geschichte und Erinnerungskultur befasst. Stereotype, Vorurteile und Intoleranz, die im grenzüberschreitenden Bereich zwischen Slowenien und Österreich Hindernisse für Kohäsion darstellen und folglich die Prosperität der Region hemmen, werden thematisiert, was wiederum zu intensiverer grenzüberschreitender Zusammenarbeit und besserer Vernetzung beitragen wird. Es wird angenommen, dass der Grenzraum und die Region in vielen Bereichen unzählige Potentiale bieten, um den Reichtum der Vielfalt und die Tatsache, dass mehr Themen verbinden als trennen, zu erkennen.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Melchior, Luca; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Isak, Gabriele; Mag. OStR
Externe Projektmitarbeiter/innen
Fusco, Fabiana; Prof. Dr.
Menegale, Marcella; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2027
Beschreibung
Dieses Projekt befasst sich mit dem Unterricht lokaler deutscher Varietäten, die in den deutschen Sprachinseln in Friaul Julisch Venetien gesprochen werden: Plodn/Sappada, Zahre/Sauris und Tischlbong/Timau. Diese Sprachinseln am Südhang der Ostalpen stammen aus einer Besiedelung, die im 12. und 13. Jahrhundert stattfand.
Mit dem italienischen Staatsgesetz 482/1999 wurden die Rechte autochthoner Sprachgruppen in Italien anerkannt und die Förderung ihrer Sprachen – unter anderem durch die Einführung in den Schulunterricht – zum Gesetzesziel erhoben.
Aufgrund ihrer Isolation und geografischen Lage ist diesen Sprachinseln eine schwache bis gar keine sprachlich-kulturelle Orientierung am deutschsprachigen Raum gemeinsam, was dazu geführt hat, dass die jeweils gesprochene Sprache einerseits sehr archaisierend, andererseits von den sie umgebenden romanischen Varietäten beeinflusst ist, welche auch als High-Varieties dien(t)en, während die lokale deutsche Varietät der umgangssprachlichen Familien- und Dorfkommunikation vorbehalten war/ist und außer für eigenbezogene Themen kaum verschriftlicht war/ist (Baum 1980: 35 ff.). Darüber hinaus sind diese deutschen Sprachinseln eine Sprachminderheit innerhalb einer anderen Sprachminderheit, der friaulischen, zu der enge Beziehungen bestehen. Diese Tatsache stellt sich als Herausforderung bei der Umsetzung des Schulunterrichts dar.
Das Forschungsprojekt basiert auf der Sammlung und Analyse von Daten, die in den drei deutschsprachigen Sprachinseln Friauls gesammelt werden.
Das Hauptforschungsinstrument besteht aus Interviews mit Lehrer_nnen und Schulleiter_nnen sowie mit lokalen Kulturakteuren und Mitgliedern der Sprachgemeinschaft. Die Interviews werden auf der Grundlage eines Referenzfragebogens durchgeführt, lassen jedoch Raum für eine eingehendere Vertiefung einzelner Aspekte und Themen, die für die Forschung von Interesse sind.
Die Sammlung und Analyse des verwendeten Unterrichtsmaterials, das häufig von Lehrer_innen erstellt wird. Diskussion von Problemen, Ergebnissen und möglichen Lösungen des Unterrichts in den lokalen deutschen Varietäten.
Vorschlag eines Sprachbildungsmodells, dass das Lehren und Lernen lokaler deutscher Varietäten fördert, das nachhaltig, integrierbar in den Lehrplan und auf zukünftige Szenarien ausgerichtet ist.
Beschreibung (engl.)
This project focuses on the teaching of local German varieties spoken in the German linguistic islands in Friuli Venezia Giulia: Plodn/Sappada, Zahre/Sauris, and Tischlbong/Timau. These linguistic islands, located on the southern slopes of the Eastern Alps, originated from settlements that took place in the 12th and 13th centuries. With the Italian Law 482/1999, the rights of indigenous linguistic groups in Italy were recognized, and the promotion of their languages – including their introduction into school curricula – was made a legal objective.
Due to their isolation and geographical location, these linguistic islands share a weak to nonexistent linguistic-cultural orientation towards the German-speaking world. This has resulted in their respective spoken languages being both highly archaic and influenced by the surrounding Romance varieties, which also served as high varieties, while the local German variety remained reserved for colloquial family and village communication, and was hardly ever written down, except for topics of local relevance (Baum 1980: 35 ff.). Furthermore, these German linguistic islands represent a linguistic minority within another linguistic minority, that of Friulian, with which they share close ties. This fact presents a challenge in the implementation of school teaching.
The research project is based on the collection and analysis of data gathered in the three German-speaking linguistic islands of Friuli.
The primary research instrument consists of interviews with teachers and school principals, as well as local cultural figures and members of the language community. The interviews will be conducted based on a reference questionnaire but will allow room for a more in-depth exploration of specific aspects and topics relevant to the research.
The collection and analysis of teaching materials, often created by teachers, will also be part of the project. This will include a discussion of the problems, results, and possible solutions related to teaching in the local German varieties.
A proposal for a language education model will be developed, aimed at promoting the teaching and learning of local German varieties in a sustainable manner, integrated into the curriculum, and oriented towards future scenarios.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Coonan, Carmel Mary; Prof. Dr.
Finco, Franco; Univ.-Prof. Dr. Prof.
Fogale, Matteo; Prof. Mag.
Menegale, Marcella; Prof. Mag.
Serragiotto, Graziano; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Die zweite Phase des Projekts Lavagne Plurilengâl hat in September 2016 wieder begonnen (die erste Phase ist vom 01.09.2015 bis 31.12.2015 gelaufen). Insgesamt umfasst das Projekt 12 Bildungsseminare und 14 Workshops für eine Gesamtdauer von 90 UE. Die Seminare werden zu den Schlüsselelementen der CLIL-Methode mit besonderem Augenmerk auf ihre Anwendung auf Minderheitensprachen veranstaltet. Es werden Aspekte der Planung, Organisation, Durchführung und Auswertung eines CLIL-Moduls auf Friaulisch angesprochen. Während der Workshops werden verschiedene Aspekte der Planung und Umsetzung der CLIL-Methode diskutiert, außerdem werden verschiedene Entwürfe für CLIL-Kurse in den verschiedenen Unterrichtsfächern (Mathematik, Geschichte, Geographie, Naturwissenschaften, etc.) mit der Zusammenarbeit von 6 Sekundarschulen entwickelt. Außerdem bietet das Projekt 14 Workshops in den oben genannten Schulfächern an.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Coonan, Carmel Mary; Prof. Dr.
Finco, Franco; Univ.-Prof. Dr. Prof.
Fogale, Matteo; Prof. Mag.
Menegale, Marcella; Prof. Mag.
Perini, Rosalba; Prof. Mag.
Serragiotto, Graziano; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Finco, Franco; HS-Prof. Univ.-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2015
Beschreibung
Das Projekt umfasst die Erstellung von Unterrichtsmaterial in Friulanisch, die Fortbildung der Lehrer/innen und die wissenschaftliche Begleitung. Es werden 12 Bildungsseminare und 14 Workshops in der Gesamtdauer von 90 UE abgehalten. Die Seminare zielen auf die Schulung über die Schlüsselelemente der CLIL-Methode mit besonderem Augenmerk auf ihre Anwendung auf Minderheitensprachen. Es werden Planung, Organisation, Durchführung und Auswertung eines CLIL-Moduls auf Friaulisch angesprochen, verschiedene Aspekte der Planung und Umsetzung der CLIL-Methode diskutiert, außerdem werden verschiedene Entwürfe für CLIL-Kurse in den verschiedenen Unterrichtsfächern (Mathematik, Geschichte, Geographie, Naturwissenschaften, etc.) in der Zusammenarbeit mit 6 Sekundarschulen entwickelt.
Beschreibung (engl.)
Bericht