Kategorie: Fachdidaktik (Geisteswissenschaften)

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Volavsek Kurasch, Bernarda; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Volavšek-Kurasch, Bernarda;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2018
Beschreibung
Im Geltungsbereich des Minderheiten-Schulgesetzes für Kärnten ist der Anteil der zum Slowenisch-Unterricht angemeldeten Schüler/innen an NMS wesentlich geringer als an der Primarstufe. Der Lehrplan der Abteilungen für den Unterricht in slowenischer Sprache, die in neuen Mittelschulen mit Deutscher Unterrichtssprache eingerichtet sind sieht vor, dass die Kommunikations- und Handlungsfähigkeit bei den zum Slowenisch-Unterricht angemeldeten Schüler/innen durch das „Lernen mit und über Sprache“ gefördert werden soll (Lehrpläne – Neue Mittelschule 2012, Anlage 5, S. 8). „Der Slowenisch-Unterricht muss Querverbindungen zu den anderen Unterrichtsgegenständen herstellen. Er soll die sprachlichen Mittel sichern und erweitern, damit die Schülerinnen und Schüler sich über Sachthemen, über Beziehungen und über Sprachen angemessen verständigen können“ (Lehrpläne – Neue Mittelschule 2012, Anlage 5, S. 8). Der Slowenisch-Unterricht wird an den meisten Neuen Mittelschulen in den „reinen“ Sprachunterricht und in den „integrierten“ Sprachunterricht im Sinne von CLIL (Content Integrated Language Learning) unterteilt. Beim integrierten Sprachunterricht fließt Slowenisch als Unterrichtssprache in andere Fächer ein. Was bedeuten diese Neuerungen des Slowenisch-Unterrichts für die Lehrkräfte? Aufgrund der integrierten Slowenisch-Sprachstunden entstehen verschiedene Lehrer/innen-Teams, die neben einer sehr hohen Sprachkompetenz auch ein hohes Maß an Teamfähigkeit sowie Kommunikationsgeschick für gemeinsame Unterrichtsplanungen haben müssen. Da Slowenisch-Gruppen große sprachliche Heterogenität aufweisen, sind für den Unterricht gezielte Differenzierungs- und Individualisierungsmaßnahmen notwendig, jedoch fehlen dafür Slowenisch-Lehrbücher bzw. Lehrmaterialien. Im Lehrplan ist die Arbeit mit literarischen Textformen und Ausdrucksmitteln aus der geeigneten Kinder- und Jugendliteratur vorgesehen (Lehrpläne – Neue Mittelschule 2012, Anlage 5, S.14), jedoch können die Lehrkräfte auf keinen entsprechenden Kanon der slowenischen Kinder-/Jugendliteratur für 10- bis 14-Jährige mit geringen Sprachkenntnissen zurückgreifen. Die Entscheidung, ob im Unterricht mit literarischen Texten gearbeitet wird und welche Textsorten angeboten werden, wird den Lehrer/innen individuell überlassen. Aus der beschriebenen Situation ergeben sich folgende Forschungsfragen: Wie beeinflussen institutionelle Rahmenbedingungen den Gebrauch der slowenischen Sprache im Unterricht der NMS? Wie erfolgt die Wahl der Lehrmaterialien? Welche literarischen Formen (Texte) eignen sich für den Slowenisch-Sprachunterricht der 10- bis 14-Jährigen mit geringen Sprachkenntnissen bzw. ohne sprachliche Vorkenntnisse? Nach welchen Kriterien werden literarische Texte für den Unterricht ausgesucht?
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Haus der Geschichte Österreichs, .;
Projektleitung intern
Wutti, Daniel; HS-Prof. MMag. Dr. MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hartmann, Eva; BEd
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2018
Beschreibung
Das Institut für Mehrsprachigkeit und Transkulturelle Bildung der Pädagogischen Hochschule Kärnten arbeitet in Kooperation mit der Plattform Erinnern.at und dem Haus der Geschichte Österreichs didaktische Unterrichtsmaterialien aus, die auf der Online-Plattform des Haus der Geschichte Österreichs unter weiteren Unterrichtsmaterialien erscheinen. Inhaltlich steht eine geschichtliche Aufarbeitung der Zweisprachigkeit Kärntens im Vordergrund, das Material soll in der Sekundarstufe von Lehrerinnen und Lehrern in österreichischen Schulklassen bearbeitbar sein.
Beschreibung (engl.)
The Institute for Multilingualism and Transcultural Education is going to produce teaching material for the online platform of the “Haus der Geschichte Österreichs”. Therefor, we work in a cooperation with “Erinnern.at”. The teaching material focuses the historical bilingualism of the region of Carinthia (in German: Kärnten, in Slovene: Koroška). The teaching material should be used by teachers on the secondary level in Austrian schools.
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Witschel, Elfriede; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Witschel, Elfriede; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2016
Beschreibung
Die neue standardisierte Reife- und Diplomprüfung Deutsch beinhaltet zentrale schriftliche Aufgabenstellungen, in denen ausgehend von einem fremden Text eigene Texte verfasst werden sollen. Das Dissertationsprojekt nimmt die vorbereitenden Aufgabenstellungen, die einerseits im Kontext des Inputtexts stehen und andererseits das Schreiben eines eigenen Textes anleiten, in den Blick und geht von folgenden Forschungsfragen aus:
1. Welchen Effekt hat eine sich an den Phasen des Schreibprozesses und den Textsortenkriterien orientierende Aufgabenstellung auf die Textproduktion?
2. Welche Bedeutung kommt der Verknüpfung von Lesen – Schreiben – Lesen zu? Welchen Effekt haben also mündliche und schriftliche Teilaufgaben sowie die Generierung von „Hilfstexten“ (Bräuer/Schindler 2011, S. 14) in der Arbeit mit literarischen und nicht-literarischen Texten auf Text- und Schreibkompetenzen?
3. Welchen Effekt haben diese Aufgabenstellungen mit individuellen und kooperativen Phasen und der erhöhten Eigenverantwortlichkeit in der Arbeit auf die Produkte?
Der theoretische Bezugsrahmen inkludiert die Erkenntnisse der kognitiven Schreibprozessforschung sowie der neueren Schreibdidaktik, die prozessorientierte Schreibunterrichtskonzepte notwendig machen (vgl. Becker-Mrotzek/Böttcher 2006). Diese Konzepte integrieren unterschiedliche Kompetenzbereiche: Die enge Verbindung zwischen Lesen und Schreiben einerseits unterstützt sowohl den Lese- als auch den Schreibprozess, die enge Verbindung zwischen Schreiben und Lesen andererseits bezieht sich auf die Arbeit mit eigenen Texten und kooperative Textrevisionen. Angeleitet werden die Lernenden mithilfe von ‚offenen Aufgabenarrangements‘ im konstruktivistischen Sinn, die Freiraum zum autonomen Handeln bieten (vgl. Reich 2012). Aus schreibdidaktischer Sicht produzieren die Schüler/inne/n Textbausteine, die schließlich zur Lösung einer größeren Schreibaufgabe beitragen (vgl. Bräuer/Schindler 2011).
Das Forschungsdesign basiert zum einen auf Methodenvielfalt und zum anderen auf Inter- bzw. Transdisziplinarität. Es besteht aus fünf aufeinanderfolgenden Schritten: 1. einer ‚indirekten‘ Intervention mit Lehrer/inne/n in Form einer Fortbildungsveranstaltung, 2. Experteninterviews (vgl. Gläser/Laudel 2010) mit Schüler/inne/n (n=29) und Lehrer/inne/n (n=4), 3. einer didaktischen Intervention im Deutschunterricht in vier Klassen, 4. einer schriftlichen Befragung zu den Aufgabenarrangements (n= 83) und 5. einer linguistischen Textanalyse von Performanzen der Interventionsgruppe (n=40) und einer Vergleichsgruppe (n=40). Die Daten werden schließlich zueinander in Beziehung gesetzt und ihre wechselseitige Bedeutung in didaktischer Hinsicht interpretiert.
Die Ergebnisse der Studie belegen, dass Schreibprozessorientierung im Deutschunterricht Auswirkungen auf die Qualität der Produkte hat. Die Arbeit mit den Aufgabenarrangements wird von den Schüler/inne/n als motivierend und entlastend für den Schreibprozess wahrgenommen und wirkt sich auf die Textprodukte aus: Die Performanzen der Interventionsgruppe weisen sowohl auf inhaltlicher als auch auf sprachlicher Ebene deutliche qualitative Unterschiede zu den Performanzen der Vergleichsgruppe auf.

— Literatur:
Becker-Mrotzek, Michael/Böttcher, Ingrid (2006), Schreibkompetenz entwickeln und beurteilen. Berlin. –
Bräuer, Gerd/Schindler, Kirsten (2011): Authentische Schreibaufgaben – ein Konzept. In: Bräuer, Gerd/Schindler, Kirsten (Hg.): Schreibarrangements für Schule, Hochschule, Beruf. Freiburg im Breisgau: Fillibach, S. 12-63. –
Gläser, Jochen/Laudel, Grit (2010): Experteninterviews und qualitative Inhaltsanalyse. Wiesbaden: VS Verlag. –
Reich, Kersten (2012): Konstruktivistische Didaktik. Das Lehr- und Studienbuch mit Online-Methodenpool. Weinheim und Basel: Beltz.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Buchholz, Barbara; Dr. MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fanta, Hilda; MMag. Dr. OStR Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Blahowsky, Gail; Mag. BA
Fasching, Maria; Mag. Dr.
Gruber, Marie-Theres; PhD MA BEd
Lewis, Catherine M.; Dr. BA BEd
Neugebauer, Gabriele; Mag.
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Im Herbst 2018 soll der neue Volksschullehrplan für Fremdsprachen in Kraft treten. Sein Einsatz soll ab dem Zeitpunkt der Implementierung auf Grundstufe I evaluiert und am Ende der Projektlaufzeit ergebnisorientiert reflektiert werden. Dabei soll erhoben werden, welchen Mehrwert der neue Lehrplan für Fremdsprachen für die Lehrpersonen bietet. Als erster Schritt wird ein Online-Fragebogen an möglichst alle VolksschullehrerInnen in der Verbundregion Süd-Ost ausgegeben. Anschließend werden 1-2 LehrerInnen pro Bundesland (Burgenland, Kärnten, Stiermark) zu einem vertiefenden Interview herangezogen. Aus den erhobenen Daten sollen Rückschlüsse auf die Wünsche und Bedürfnisse der Lehrpersonen für eine optimale Implementierung im Verbund gezogen werden, welche folglich in den Fort- und Weiterbildungsangeboten des ESVO angeboten werden können.
Da der Lehrplan 2018 noch nicht vorlag, verzögerte sich der Beginn des Projektes bis 2019.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Wutti, Daniel; HS-Prof. MMag. Dr. MSc
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Pirker (Kärnten Museum), Peter; Dr.
Danglmaier (Universität Klagenfurt), Nadja; Dr.
Stomberger, Helga; Dr.
Burkhardt, BA (Projektassistenz), Amy;
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Das Projekt an der PHK kooperiert mit DERLA (Digitale Erinnerungslandschaft, AAU & PHK) und dem kärnten.museum. Ziel der Kooperation mit DERLA und dem kärnten.museum ist es, studentische Mitarbeiter*innen in die Sicherung und Publikation
der Daten und Kurzbiografien der namentlich bekannten Todesopfer des Nationalsozialismus in Kärnten/Koroška miteinzubeziehen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Witschel, Elfriede; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Witschel, Elfriede; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Korenjak, Christina; Mag. Prof.
Wobik, Gerda; Mag.phil.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Benke, Gertraud; Mag. Dr. M.A. Ph.D.
Hofer, Marlies;
Sigot, Birgit;
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
Die vorliegende Studie geht den Fragen nach, inwiefern bestimmte Prozesse der Aneignung von Lese- und Schreibkompetenz erfolgreich sind, welche Faktoren diese Prozesse begünstigen und welche sie eher behindern. Es interessiert, inwiefern Routinebildung stattfindet, und wie sich diese eventuell auf die Prozesse und die Produkte auswirkt. Von Interesse ist daher auch die Qualität der Leistungen, also der Schreibprodukte. Darüber hinaus interessiert, inwiefern sich sowohl auf LehrerInnen- als auch auf SchülerInnenebene, eine Veränderung der metakognitiven Kompetenz sichtbar wird und inwiefern Auswirkungen dieser Veränderung auf die Lernprozesse sichtbar werden. – Die zentrale Forschungsfrage hat die Textkompetenz auf der rezeptiven sowie produktiven Ebene und hier besonders die Prozesse und auch Produkte des Deutschunterrichts im Blick. Sie fragt nach den Auswirkungen von offenen Aufgabenarrangements auf die Lese- und Schreibprozesse der SchülerInnen und den dabei entstehenden Produkten, ihren Texten. Es soll auch der Teilfrage nachgegangen werden, welche Rolle Lesestrategien, Textsortenwissen bzw. Genrewissen und Schreibprozessorientierung in den Aufgaben spielen. Des Weiteren interessiert, inwiefern kooperative Formulierungsarbeit sowie die Produktion von Hilfstexten im Zuge des Lese- und Rechercheprozesses den Schreibprozess entlasten und welche motivationalen Auswirkungen die offenen Aufgabenarrangements in der eigenverantwortlichen Arbeit haben. Schließlich soll der Blick auch auf metakognitive Kompetenzen der SchülerInnen gelenkt werden. – Im Zentrum der Forschung stehen entsprechend offene Aufgabenarrangements, also die didaktische Inszenierung von Aufgaben zur Verbindung von Lesen und Schreiben in der Sekundarstufe I. Ziel ist es, den Effekt von Lernaufgaben, die für den Erwerb von Lese-, Schreib, und Recherchestrategien entwickelt wurden, an Hand einer qualitativen Interventionsstudie zu überprüfen. – Methodisches Vorgehen: Das Forschungsdesign umfasst zeitlich zwei Schuljahre und basiert zum einen auf Methodenvielfalt im Sinne einer „Mixed Methodology“ und zum anderen auf Inter- bzw. Transdisziplinarität. Im ersten Jahr soll mittels einer schriftlichen Befragung zunächst die laufende Praxis in Bezug auf das Lesen und Schreiben im Deutschunterricht erforscht und begleitet werden. Eine schriftliche Befragung im Anschluss an die zweite Intervention mit einem Aufgabenarrangement, gibt Aufschluss über die Sicht der SchülerInnen zur Wirksamkeit der Aufgaben. Eine linguistische Textanalyse der verfassten Zieltexte nach jeder Intervention zeigt – im Vergleich mit einer Kontrollgruppe – mögliche qualitative Unterschiede zwischen den Produkten der beiden Gruppen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Korenjak, Christina; Mag. Prof.
Stegfellner, Stephanie; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Korenjak, Christina; Mag. Prof.
Stegfellner, Stephanie; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Demarle-Meusel, Heike Susanne; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2025
Beschreibung
Das Forschungsprojekt ist im LeseSchreibZentrum der PHK (Teil des RECC Literacy) beheimatet.
Die Durchführenden erwarten sich von den Ergebnissen der Fragebogenstudie und der Textanalysen Aufschluss über die optimale Gestaltung der wissenschaftlich/akademischen Schreibbegleitung von Studierenden während ihres Studiums an der PHK.
Befragt werden jährlich alle StudienanfängerInnen der Primarstufenausbildung. Die erste Befragung erfolgt bereits in der ersten Studienwoche im Rahmen der einführenden Veranstaltungen zum Studium. Aus diesem Grund haben sich die Projektleiterinnen für die Papierform entschieden, da in diesem Rahmen mit einer 100%igen Rücklaufquote zu rechnen ist. Die Stichprobengröße variiert je nach Studienplatzvergabe und Vollständigkeit der ausgefüllten Fragebögen jährlich zwischen 65 und 90 Studierenden – das heißt bei 4 aufeinander folgenden Jahrgängen eine Gesamtstichprobe von 260-360 Studierenden. Für die Vorher-Nachher-Untersuchung wurden 2 unterschiedliche Fragebogenformate entwickelt.
Um Schreibprozessentwicklung konkret sichtbar machen zu können und die Fragebogenergebnisse zu ergänzen, sollen Stichproben studentischer Texte mithilfe spezieller Textanalyseraster (z.B. in Anlehnung an Knappik 2013; Hanser/Nussbaumer/Sieber 1992) ebenfalls zu verschiedenen Zeitpunkten im Studium untersucht werden.
Angestrebt wird einerseits die Evaluierung sowie Optimierung des Angebotes (Lehre und Schreibberatung) des LSZs. Außerdem wird andererseits erwartet, Aussagen über die Schreibkompetenzen der Studierenden zu Studienbeginn (vor allem im Lichte der Neuen Standardisierten Reifeprüfung und der damit verbundenen VWA) und deren Entwicklung im Verlaufe des Studiums treffen zu können. Hier wird einerseits die Schnittstelle Schule/Hochschule in den Blick genommen und andererseits Augenmerk auf das Entwicklungsprofil studentischen Schreibens im Laufe des Bachelorstudiums gelegt.
Genaueres unter: http://www.ph-kaernten.ac.at/organisation/institute-zentren/01/themenfelder/leseschreibzentrum/aufgabenfelder/forschung/
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Podojak, Vehid; MA Prof.
Projektleitung intern
Podojak, Vehid; MA Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
AKYILDIZ, Fatma; MA.
Sakka, Lotfi; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2021
Beschreibung
Das Arabische eine Komplexe Sprache, dessen Grammatik auch diverse didaktische Herausforderungen bei der Vermittlung beinhaltet. Der Koran, als Offenbarung an die Muslime gerichtet, ist ebenfalls in Arabisch geoffenbart und wird im Original gelehrt und gelernt. Auch in der Islamischen Religionspädagogik und in der Praxis, im Islamischen Religionsunterricht, ist das Erlernen der Koranrezitation unverzichtbar, denn es stellt einen wesentlichen Teil der performativen Praxis im Leben eines Muslims dar. Die Rezitationskunst beinhalten über Stimm- und Atemübungen hinaus ein diverses Regelwerk, was didaktisch sehr gut aufbereitet werden muss. Denn, die Mehrheit der in Österreich lebenden Muslime sind nicht MuttersprachlerInnen Arabisch, warum das Arabische und das Rezitieren in besonderer Weise eine Herausforderung darstellt.
In diesem Entwicklungsprojekt soll ein Skriptum über die Regeln der Koranrezitation (Tadschwid) entstehen. Das Skriptum soll vor allem den Studierenden der islamischen Religionspädagogik, aber auch all jenen, die sich mit dem Erlernen der Koranrezitation befassen wollen, allgemeine Informationen über die Tadschwid-Disziplin geben, sowie eine didaktische Darstellung der Tadschwid-Regeln anbieten. Die didaktisch-methodische Aufarbeitung der Materie soll sowohl das Lernen als auch wesentlich den Einsatz des Koran und des Rezitierens im Unterricht vereinfachen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Plotz, Thomas; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Plotz, Thomas; Vizerektor Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Plotz, Thomas; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Abels, Simone; Leuphana Universität Lüneburg
Kolliander, Brigitte; PH Niederösterreich
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Die Bearbeitung fachdidaktischer Fragestellungen mit der dokumentarischen Methode führt bisweilen zu Ergebnissen, die eher bildungs- oder sozialwissenschaftlicher Natur sind. Um fachdidaktischen Ansprüchen gerecht zu werden, schlagen wir vor die Methode mit fachdidaktischen Modellen und Theorien anzureichern. Wie eine entsprechende Analyse umsetzbar ist, illustrieren wir anhand von Videodaten aus dem Chemieunterricht, an denen wir unser fachdidaktisches, dokumentarisches Vorgehen verdeutlichen. Dabei führt eine Schüler*innengruppe einen Schulversuch zum Thema Destillation eines Ethanol-Wasser-Gemisches durch, deren Orientierungsrahmen wir vor und nach Hinzunahme der fachdidaktischen Bezüge einander gegenüberstellen.
Darüberhinaus ist die Entwicklung der Methode zentral in diesem Projekt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Plotz, Thomas; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Plotz, Thomas; Vizerektor Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Fitzgerald, Barry W.; Eindhoven University of Technology
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Strahlung ist um uns herum allgegenwärtig und doch gibt es in der Bevölkerung, besonders jedoch bei Schüler*innen immer noch einen Mangel an Wissen über Strahlung. Für diese Studie haben wir die Wirksamkeit eines Unterrichtskonzeptes zur Strahlung mittels Prä-Posttest-Design untersucht. Das Konzept wurde an Schüler*innen (n=141) in den Schulstufen 9 bis 11 an Gymnasien durchgeführt. Die Schüler*innen arbeiteten in Gruppen und erstellten unter anderem ihren eigenen strahlungsbasierten Superhelden. Wir stellen fest, dass sich das Wissen der Lernenden über Strahlungskonzepte durch die Lektion verbessert hat. So ordneten die Schüler*innen zum Beispiel Strahlungstypen genauer nach Energie und lieferten korrekte Antworten auf offene Fragen zur Wechselwirkung von Strahlung mit verschiedenen Materialien. Die meisten Schüler*innen begrüßten die Einbeziehung von Superhelden in den Unterricht und ließen sich durch deren Einsatz im Klassenzimmer nicht ablenken.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht