Kategorie: Fachdidaktik (Naturwissenschaften)

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Zwander, Helmut; Mag. Dr. OStR Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Horn, Judith; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2018
Beschreibung
Blütenstaub (Pollen) ist allen Kindern der Sekundarstufe aus vielen Alltagserfahrungen recht gut bekannt und vor allem die Pollenallergien erzeugen in unserer Zeit gesundheitliche Beeinträchtigungen, die viele Schulkinder aus persönlicher Erfahrung kennen.
Das Projekt „Pollen macht Schule“ beschäftigt sich mit der Erfassung des allergologisch relevanten Pollenfluges am Schulstandort.
Das Gesamtprojekt hat insgesamt eine Laufzeit von 10 Jahren an fünf verschiedenen Schulen der Sekundarstufe 1 in Kärnten.
An jeder Schule läuft dieses Projekt in Form von mehreren Projekttagen über zwei Jahre.
Das Projekt wird während der gesamten Arbeitsphasen durch Rückmeldebögen seitens der Schüler/innen evaluiert und nachjustiert.
In jeder Arbeitsphase werden im Rahmen von mehreren Projekttagen professionelles Wissen und Können zur Technik des Mikroskopierens erarbeitet und eingefordert. Dabei soll auch ein grundlegendes Verständnis für die Arbeit einer Wissenschafterin/eines Wissenschafters geschaffen werden. Von höchstem Wert ist die Vermittlung der Bedeutung von wissenschaftlich korrekter und ehrlicher Arbeit. Ein weiteres Anliegen ist die Sensibilisierung für Themen aus dem Bereich Allergien und Gesundheit.
In jeder Projektphase erforschen die Schüler/innen einer 3. und 4. Klasse am Schulstandort die Pollenfreisetzung von 4 Pflanzen mit hohem Allergenpotential (Erle, Hasel, Birke, Gräser). Die Schüler/innen erlernen die Technik des Auswertens von mikrobiologischen Präparaten und die Interpretation von Messdaten.
Das Kennen lernen von Fragestellungen aus dem Bereich der Allergieforschung und das Einüben von einfachen mikrobiologischen Arbeitstechniken kann das Interesse für einen Beruf aus dem Umfeld der Gesundheitsberufe fördern.
Jeder Klassenverband besteht aus einer heterogenen Gruppe von Kindern mit unterschiedlicher Bereitschaft zur vorwissenschaftlichen Arbeit. Bei allen Schüler/innen kann aber erreicht werden, dass gewürdigt wird, welche Anstrengungen und Mühen hinter dem Erhalten von wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen!
Das Projekt „Pollen macht Schule“ ermöglicht den Schüler/innen eigenständiges Arbeiten im Bereich des Mikroskopierens und fördert in einem hohen Maß die Lern- und Arbeitskompetenz im Bereich naturwissenschaftliches Arbeitens und Denkens.
Am Ende wird eine Publikation zur Biologie und Didaktik des Projektes „Pollen macht Schule“ vorgelegt. Diese Publikation soll eine Anregung für Biologie-Lehrer/innen zur Durchführung von Folgeprojekten im Rahmen der Erforschung des Pollenfluges am Schulstandort sein.
Parallel zur Erfassung der Pollensedimentation seitens der Schüler/innen wird mit Hilfe einer Burkard-Pollenfalle der Pollengehalt pro Kubikmeter Luft von allen allergologisch relevanten Pollentypen erhoben. Diese Erhebung des Pollenfluges wird vom Projektleiter im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung des Pollenwarndienstes des Amtes der Kärntner Landesregierung durchgeführt. Ziel ist die Einarbeitung dieser Ergebnisse zum lokalen Pollenflug an fünf Schulstandorten in eine umfassende Publikation mit dem Titel „Allergieatlas für Kärnten“ (Pollenflugmessungen 1980-2020). Die Arbeiten der Schüler/innen fließen hierbei ein, womit die Leistung der kleinen Forscher/innen auch in der geplanten großen Gesamtpublikation gewürdigt wird.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Zwander, Helmut; Mag. Dr. OStR Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Horn, Judith; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2016
Beschreibung
Blütenstaub (Pollen) ist vielen Kindern aus Alltagserfahrungen gut bekannt, Pollenallergien erzeugen oft gesundheitliche Probleme, die viele Schulkinder aus persönlicher Erfahrung kennen. Das Projekt „Pollen macht Schule“ beschäftigt sich mit der Erfassung des allergologisch relevanten Pollenfluges am Schulstandort. — Das Gesamtprojekt hat eine Laufzeit von 10 Jahren an 5 verschiedenen Schulen in Kärnten, an jeder Schule läuft es in Form von mehreren Projekttagen über zwei Jahre. Abgeschlossen sind die Projektphasen 1-4: HS Ferlach 2008-2010, HS St. Paul im Lavanttal 2010-2012, NMS Kötschach-Mauthen 2012-2014, NMS Winklern im Mölltal 2014-2016, aktuell: Projektphase 5: NMS Friesach 2016-2018.
In jeder Arbeitsphase werden im Rahmen von mehreren Projekttagen professionelles Wissen und Können zur Technik des Mikroskopierens erarbeitet. Dabei soll auch ein grundlegendes Verständnis für die Arbeit einer Wissenschafterin/eines Wissenschafters geschaffen werden. Von höchstem Wert ist die Vermittlung der Bedeutung von wissenschaftlich korrekter und ehrlicher Arbeit. Ein weiteres Anliegen ist die Sensibilisierung für Themen aus dem Bereich Allergien und Gesundheit. — Die Schüler/innen einer 3. und 4. Klasse erforschen am Schulstandort die Pollenfreisetzung von 4 Pflanzen mit hohem Allergenpotential (Erle, Hasel, Birke, Gräser). Sie erlernen die Technik des Auswertens von mikrobiologischen Präparaten und die Interpretation von Messdaten. — Durch das Projekt „Pollen macht Schule“ kann gezeigt werden, dass jede Schülerin/jeder Schüler einen Beitrag zur Erforschung von unbekannten naturwissenschaftlichen Phänomene leisten kann. Das Kennenlernen von Fragestellungen aus dem Bereich der Allergieforschung und das Einüben von einfachen mikrobiologischen Arbeitstechniken kann das Interesse für einen Beruf aus dem Umfeld der Gesundheit oder Naturwissenschaft/Technik fördern.– Das Projekt „Pollen macht Schule“ ermöglicht den Schüler/innen eigenständiges Arbeiten im Bereich des Mikroskopierens und fördert in hohem Maß die Lern- und Arbeitskompetenz im Bereich naturwissenschaftliches Arbeitens und Denkens. — Die 4 Arbeitssemester (jeweils 3.+4.Kl.) sind folgendermaßen eingeteilt: 1. Sem.: Aneignung einer professionellen Arbeitstechnik beim Mikroskopieren, 2. Sem.: Datenerhebung mit Hilfe von Pollensedimentationsfallen, 3. Sem.: Auszählen der Pollenpräparate im Mikroskop, Datenerfassung, 4. Sem.: Interpretation und Darstellung der Zählergebnisse, Vorbereitung für die Publikation. — Am Ende der insgesamt für 10 Jahre angelegten Arbeitsphasen wird eine Gesamtpublikation zur Biologie und Didaktik des Projektes „Pollen macht Schule“ vorgelegt. Parallel zur Erfassung der Pollensedimentation seitens der Schüler/innen wird mit Hilfe einer Burkard-Pollenfalle der Pollengehalt pro Kubikmeter Luft von allen allergologisch relevanten Pollentypen erhoben. Diese Erhebung wird vom Projektbetreiber im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung des Pollenwarndienstes des Amtes der Kärntner Landesregierung durchgeführt. Ziel ist die Einarbeitung dieser Ergebnisse zum lokalen Pollenflug an 5 Schulstandorten in eine umfassende Publikation mit dem Titel „Allergieatlas für Kärnten“ (Ergebnisse der Pollenflugmessungen der Jahre 1980-2020). Die Arbeiten der Schüler/innen zur Sedimentation des Pollens am Schulstandort werden für die Erstellung dieser Publikation mitverwendet.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Schmölzer, Bernhard; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Grasser, Monika; Dipl.-Ing. Dr.mont. MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2021
Beschreibung
Unter Berücksichtigung wesentlicher Forschungsergebnisse hat das Fachdidaktikzentrum für Naturwissenschaften, an der Pädagogischen Hochschule Kärnten – Viktor Frankl Hochschule, ein Konzept für den außerschulischen Lernstandort „NAWImix“ ausgearbeitet. Das Besondere an diesem Konzept ist, dass Schüler/innen und Lehrer/innen gemeinsam im NAWImix arbeiten können. Die Pädagoginnen und Pädagogen erwerben mit der Absolvierung einer Fortbildung im NAWImix die „Eintrittskarte“ für einen Besuch gemeinsam mit ihrer Klasse. Bei diesen Fortbildungen erhalten die Lehrer/innen unter anderem Arbeitsmaterialien und methodisch-didaktische Anregungen für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Lehrausgangs. Dadurch sind größere Wissens- und Kompetenzzuwächse sowohl bei den Lehrer/innen als auch bei den Schüler/innen zu erwarten. Durch Interventionsstudien sollen Wirkungen der NAWImix-Besuche im Unterricht, unter anderem auf den naturwissenschaftlichen Wissenszuwachs der Schüler/innen, bestimmt werden. Dabei ist vor allem die Nachbereitung in der Schule von großem Interesse. Außerdem soll der Motivationsgrad bei Schüler/innen, sich mit naturwissenschaftlichen Themen auseinanderzusetzen, über Pre-Post-Fragebögen geschlechterspezifisch erhoben werden. Mit Hilfe eines Kontrollgruppendesigns wird in der Experimentalgruppe die Intervention realisiert und anschließend der Effekt in beiden Gruppen (Experimental- und Kontrollgruppe) gemessen. Bei den Lehrer/innen ist sowohl der individuelle Wissenszuwachs (fachlich und methodisch-didaktisch) als auch die Bereitschaft zur Umsetzung im eigenen Unterricht von großem Interesse. Es sollen die fachlichen und didaktischen Kompetenzen von Lehrkräften durch Fragebögen und Interviews erfasst werden. Zusätzlich werden in diesem Zusammenhang die Haltungsänderungen von Lehrer/innen in Bezug auf die Naturwissenschaften untersucht.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Fischer, Michael; Dr.rer.nat. BSc MSc (Uni Grau)
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Lobnig, Tanja; Mag. Dipl.-Ing. Prof.
Greiler, Martina; HS-Prof MMag. Dr.
Binder, Cornelia; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist seit der Agenda 2030 auch im österreichischen Lehrplan aller Fächer verankert. Ein zentrales Ziel besteht darin, Schülerinnen und Schüler durch kognitive, sozio-emotionale und handlungsorientierte Lernprozesse für nachhaltige Entwicklung zu sensibilisieren (UNESCO, 2017).
Aktuelle Studien zeigen, dass Sachaufgaben mit Nachhaltigkeitskontext eine niederschwellige Möglichkeit darstellen, BNE-Inhalte in den Mathematikunterricht einzubetten, ohne die curriculare Struktur zu überlasten. Sie sind „well-posed“ und „dressed-up“ (Krawitz & Schukajlow, 2018) und können authentische Daten und reale Kontexte aufgreifen. Dadurch fördern sie nicht nur mathematische Kompetenzen, sondern auch die Reflexion über gesellschaftlich relevante Fragestellungen.
Ergebnisse einer Interventionsstudie weisen auf signifikante Lernzuwächse in kognitiven Umweltkompetenzen von Schülerinnen und Schülern hin (Hackl & Fischer, 2025). Weitere Befunde verdeutlichen, dass auch Studierende bei der Entwicklung von BNE-Aufgaben eine klare Präferenz für fachnahe SDGs und lokale Kontexte zeigen, während authentische Daten bislang selten eingebunden werden (Fischer, Hackl, Tombeck & Raberger, 2025).
Forschungsfragen
1. Welche Sachaufgaben mit Nachhaltigkeitskontext entwickeln Studierende der PH Kärnten?
2. Welche inhaltlichen Schwerpunkte (SDGs, lokale vs. globale Bezüge, Authentizität der Daten) zeigen sich in den erstellten Aufgaben?
3. Inwiefern können Studierende ihre entwickelten Aufgaben durch forschungsbasierte Lehre reflektieren und überarbeiten?
Erwarteter Beitrag
Das Projekt verbindet die Lehrer:innenbildung mit aktueller BNE-Forschung. Es trägt dazu bei, Studierende für nachhaltigkeitsbezogene Kontexte im Mathematikunterricht zu sensibilisieren und praxisnahe, schulrelevante Materialien zu entwickeln. Damit leistet es zugleich einen Beitrag zur nachhaltigen Verankerung von BNE in der Primarstufenbildung.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Wilke, Jan; Univ-Prof. DDr. , Universität Bayreuth
Projektleitung intern
Unger, Alexandra; HS-Prof MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bujar,, Philip; Bsc
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2025
Beschreibung
Die positiven Effekte bewegungsbezogener Interventionen auf exekutive Funktionen sind in der aktuellen Forschungslage vielfach belegt, wobei insbesondere sogenannte aktive Bewegungspausen während des Unterrichts im Fokus stehen, wie unter anderem Reyes Amigo et al. (2025) zeigen. Der Großteil dieser Studien wurde mit Kindern und Jugendlichen der Primarstufe oder der Sekundarstufe I durchgeführt, während für die Altersgruppe der Sekundarstufe II ein erhebliches Forschungsdefizit besteht. Insbesondere fehlt es an systematischen Untersuchungen zu strukturierten Bewegungseinheiten, die nicht während, sondern unmittelbar vor dem Unterricht stattfinden. Zudem ist bislang weitgehend unerforscht, ob unterschiedliche Bewegungsformen wie ausdauerorientierte, koordinative oder kraftbasierte Übungen differenzielle Effekte auf kognitive und motorisch kognitive Leistungsindikatoren entfalten. Bestehende Befunde deuten sowohl auf kurzfristige als auch langfristige kognitive Verbesserungen durch körperliche Aktivität im Rahmen von Bewegungspausen während des Unterrichts hin (Ma et al. 2014; Watson et al. 2017), lassen jedoch offen, welche spezifische Trainingsform im schulischen Kontext der Sekundarstufe II besonders wirksam ist. Ziel der vorliegenden Studie ist es daher, die Effekte einer mehrwöchig durchgeführten, 15-minütigen Bewegungseinheit vor Unterrichtsbeginn auf kognitive Funktionen (Inhibition, Arbeitsgedächtnis, Aufmerksamkeit, Reaktionsgeschwindigkeit), körperliche Aktivität und Motivation von Schüler:innen der Sekundarstufe I und II zu analysieren. Dadurch soll eine relevante Forschungslücke adressiert und ein wissenschaftlich fundierter Beitrag zur Entwicklung evidenzbasierter Implikationen für die schulische Praxis geleistet werden, insbesondere im Hinblick auf die Gestaltung gesundheitsförderlicher und leistungsunterstützender Tagesstrukturen im Bereich der Sekundarstufe II.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Konrad, Andreas; Univ-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Unger, Alexandra; HS-Prof MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bühl, Dennis;
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
Die vorliegende systematische Übersicht untersucht die Auswirkungen von extrakorporaler Stoßwellentherapie, Photobiomodulation, Ultraschall und Elektrotherapie auf die Schmerzen bei Patienten mit rotatorischer Manschetten-Tendinopathie.
Ziel der Überprüfung
• Ziel ist es, die vorhandenen Beweise zu den genannten Therapien bei Schmerzen im Zusammenhang mit der rotatorischen Manschette zu ermitteln.
• Die Überprüfung konzentriert sich auf klinische Symptome wie subakromiale Impingement-Syndrome und Teilriss der rotatorischen Manschette bei Erwachsenen ab 18 Jahren.
Einschluss- und Ausschlusskriterien
• Eingeschlossen werden Studien zu Patienten mit rotatorischen Manschetten-bedingten Schmerzen, die keine vorherige Operation oder andere spezifische Schultererkrankungen aufweisen.
• Ausgeschlossen sind Studien, die chirurgische Interventionen kombinieren oder nicht-randomisierte Designs verwenden.
Suchstrategie und Datenanalyse
• Die Suche erfolgt in den Datenbanken PubMed, Scopus und Web of Science ohne Sprach- oder Datumsbeschränkungen.
• Die Datenextraktion und Risikobewertung erfolgt unabhängig durch mindestens zwei Personen.
Ergebnisse und Veröffentlichung
• Die Ergebnisse werden in englischer Sprache veröffentlicht, wobei der Schwerpunkt auf der Schmerzminderung liegt, gemessen durch visuelle Analogskalen oder entsprechende Fragebögen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Grote, Vincent; DDr.
Projektleitung intern
Unger, Alexandra; HS-Prof MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Frühwirth, Matthias;
Gaebel, Christine;
Moser, Maximilian;
Schäfer, Anja;
Weymann, Eckhard;
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Major Depression (MDD) ist eine der weltweit häufigsten psychischen Erkrankungen und geht mit Störungen der emotionalen Regulation, Schlafproblemen und einer Dysregulation des autonomen Nervensystems einher. Konventionelle Therapieformen zeigen häufig begrenzte Wirksamkeit oder unerwünschte Nebenwirkungen, wodurch ein Bedarf an komplementären, nicht-pharmakologischen Verfahren besteht.
Rezeptive Musiktherapie (RMT), insbesondere mit live gespieltem Monochord und Vokalimprovisation, kann parasympathische Aktivierung fördern, Stress reduzieren und die Körperwahrnehmung verbessern. Erste Studien berichten positive Effekte auf Wohlbefinden, Schlaf und HRV; jedoch liegen bislang nur wenige randomisierte kontrollierte Untersuchungen bei depressiven Erwachsenen vor.
Dieses Projekt untersucht die psychobiologischen Effekte einer standardisierten, rezeptiven Live-Musiktherapie unter Einbezug physiologischer (HRV) und psychometrischer Parameter.

2. Zielsetzung und Fragestellungen
Primäres Ziel:
Untersuchung, ob rezeptive Live-Musiktherapie bei depressiven Erwachsenen die autonome Regulation, Entspannung und Schlafqualität verbessert.
Hypothesen:
1. Die Interventionsgruppe (IG) zeigt stärkere Verbesserungen in HRV-Parametern als die Kontrollgruppe (CG).
2. Die IG berichtet signifikant mehr Entspannung, bessere Schlafqualität und erhöhte Vitalität.
3. Die IG erlebt eine verstärkte Verbindung zwischen körperlichen und emotionalen Zuständen.

3. Studiendesign
• Design: prospektive, randomisierte, zweiarmige Parallelgruppen-RCT
• Ort: Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Graz, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie
• Dauer pro Teilnahme: Klinischer Aufenthalt (ca. 2 Wochen) + Follow-up (6 Wochen nach Entlassung)
• Randomisierung: alternierende Zuteilung nach Einverständniserklärung
• Verblindung: nicht möglich aufgrund der Art der Intervention

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Konrad, Andreas; Univ.-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Unger, Alexandra; HS-Prof MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bühl, Dennis;
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
Die systematische Überprüfung untersucht die Auswirkungen des Detrainings auf Muskelmasse und -stärke nach dem Abbruch von Widerstandstraining.
Ziel der Überprüfung
• Die Studie zielt darauf ab, die physiologischen Rückgänge zu quantifizieren, die nach dem Absetzen von regelmäßigem Widerstandstraining auftreten.
• Es wird untersucht, wie schnell und in welchem Ausmaß Muskelstärke und -masse abnehmen, sowie die Unterschiede in den Detrainingseffekten zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen (z. B. Athleten, ältere Erwachsene, Kinder).
• Die Überprüfung soll auch die Auswirkungen der Trainingsdauer und der Länge der Detraining-Phase auf die Ergebnisse analysieren.
Methodik
• Eingeschlossen werden gesunde Personen jeden Alters und Geschlechts, die keine Verletzungen oder Krankheiten haben.
• Alle Arten von Widerstandsübungen, gefolgt von einer Phase ohne Widerstandstraining, werden berücksichtigt.
• Nur randomisierte kontrollierte Studien werden in die Analyse einbezogen.
Datenanalyse und Ergebnisse
• Die Daten werden unabhängig von mindestens zwei Personen extrahiert und auf Bias bewertet.
• Die Hauptausgänge sind Muskelmasse und -stärke, mit zusätzlichen Analysen zu verschiedenen Muskelgruppen und Populationen.
• Eine Meta-Analyse wird durchgeführt, um die Unterschiede zwischen experimentellen und Kontrollgruppen zu ermitteln.
Aktueller Stand der Überprüfung
• Die Überprüfung befindet sich in der Planungs- und Suchphase, mit einer geplanten Veröffentlichung der Ergebnisse in englischer Sprache.
• Es gibt keine spezifische externe Finanzierung, die Überprüfung wird jedoch von institutionellen Unterstützern getragen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Holten, Kathrin; HS-Prof Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Merlin, Dieter; HS-Prof. Dr.
Mößlacher, Corinna; Mag. BSc. Prof.
Schmölzer, Bernhard; HS-Prof. Mag. Dr.
Glusic, Pamela; Mag. Dr. Prof. prof.
Brabec, Roman; BEd Dipl.Päd.
Kozlan, Oleksii;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Projekt Adapt-AI zielt darauf ab, generative KI in die Bildung zu integrieren, indem strukturierte Lern- und Bewertungsmodelle entwickelt werden. Zu den Zielen gehören die Definition eines KI-Rahmenwerks, die Erstellung eines Prompting-Modells für KI-gestütztes Lernen und KI-Agenten, die Zusammenstellung von Best Practices, die Erprobung von KI-gestützten Unterrichtsstrategien und die Einführung eines Selbstlernkurses für Lehrkräfte. Dadurch wird sichergestellt, dass KI ethisch, effektiv und inklusiv eingesetzt wird, um eine adaptive und personalisierte Bildung zu fördern. Das Projekt Adapt-AI entwickelt KI-gestütztes Lehren und Bewerten in Deutschland, Österreich und Slowenien. Zu den Aktivitäten gehören die Entwicklung eines Prompting-Modells für die Entwicklung von KI-Agenten, die Erstellung und Erprobung adaptiver Lernarrangements und Bewertungsverfahren. In einem Online-Kurs zum Selbststudium werden die Teilnehmer darin geschult, ihre digitalen Kompetenzen im Bereich gen. AI zu fördern. Zusammenarbeit, Tests im Unterricht und iteratives Feedback gewährleisten eine ethische, inklusive und fachspezifische Integration von KI. Adapt-AI wird ein strukturiertes KI-Framework, ein interdisziplinäres Prompting-Modell und Best-Practice-Beispiele für adaptives Lernen liefern. Ein Selbstlernkurs wird Pädagogen mit KI-bezogenen digitalen Kompetenzen ausstatten. Das Projekt fördert den ethischen, inklusiven Einsatz von KI und verbessert Differenzierungs- und Bewertungsmethoden. Zu den Ergebnissen gehören eine verbesserte digitale Kompetenz, adaptive Lernstrategien und eine nachhaltige KI-Integration in verschiedenen Bildungsumgebungen.
Beschreibung (engl.)
The Adapt-AI project aims to integrate generative AI into education by developing structured learning and assessment models. Objectives include defining an AI framework, creating a prompting model for AI-supported learning and AI-Agents,
compiling best practices, piloting AI-supported teaching strategies, and launching a self-learning course for teachers. This ensures AI is used ethically, effectively, and inclusively to enhance adaptive and personalized education.
The Adapt-AI project develops AI-empowered teaching and assessment across Germany, Austria, and Slovenia. Activities
include designing a prompting model for the development of AI agents, creating and piloting adaptive learning arrangements
and assessment procedures. A self-paced online course will train participants to foster their digital skills regarding genAI.
Collaboration, classroom testing, and iterative feedback ensure ethical, inclusive, and subject-specific AI integration.
Adapt-AI will deliver a structured AI framework, an interdisciplinary prompting model, and best-practice examples for adaptive learning. A self-learning course will equip educators with AI-related digital competencies. The project fosters
ethical, inclusive AI use, improving differentiation and assessment methods. Outcomes include enhanced digital literacy, adaptive learning strategies, and sustainable AI integration in diverse educational settings.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Pädagogische Hochschule Freiburg,, Deutschland;
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Holten, Kathrin; HS-Prof Dr.
Schmölzer, Bernhard; HS-Prof. Mag. Dr.
Sitter, Georg; Dipl.-Ing. BEd BSc.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
The overall objective of the ICSE STE(A)M vision is to create a sustainable interdisciplinary European partnership on integrated STE(A)M, offering clear European prospects for STE(A)M teacher education. Central to this endeavour is a high-capacity consortium that brings together 7 higher education institutions (all major providers of initial and ongoing teacher education), two European-level teacher training organisations, and 3 schools. By strategically combining three established alliances to form a ‚hyper-network‘ – the ICSE consortium of 18 higher education institutions, European Schoolnet’s network of over 30 Ministries of Education, and EduNet’s strong links with teachers and policy makers – the consortium ensures broad European reach and robust regional implementation. Our objectives in this project are threefold. 1. We develop a high-quality, integrated STE(A)M teacher training programme – 8 practice-based modules co-created by experts and practitioners from different STEM disciplines and based on real-world challenges. 2. We implement this programme in accessible mobility formats (virtual, blended, physical), enabling intercultural exchanges and shaping a valuable European STE(A)M learning community to offer teachers the opportunity for continuous training in an international setting and keep them motivated for their job. 3. We embed policy dialogue at all levels (European, national, regional), using seminars, briefs and networking to inspire evidence-based reforms in teacher education systems. The sustainability of the partnership will be ensured through established networks and ongoing support structures that will outlast the project itself. A systemic approach to co-creation, quality assurance, and a convincing plan for sustainable STE(A)M programme implementation will maximise long-term impact. With a strong European dimension and targeted communication with stakeholders, our project will achieve lasting improvements in STE(A)M teacher education.
Beschreibung (engl.)
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Bericht