Kategorie: Fachwissenschaftliche Forschung

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Braun, Mario; Dr.
Hawelka, Verena; Dr.
Kronbichler, Martin; Dr.
Projektleitung intern
Hawelka, Verena; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Inhalt
Zahlreiche Studien belegen den Effekt der orthographischen Nachbarschaft (ON) auf die Worterkennung beim Lesen. Ebenso ist der Effekt der phonologischen Nachbarschaft (PN) auf die Worterkennungsgeschwindigkeit belegt. Eine Studie von Grainger, Muneaux, Farioli & Ziegler (2005) zeigt auf, dass sich ON und PN gegenseitig beeinflussen. Bis jetzt gibt es keine neuropsychologischen Studien zum Einfluss der ON und PN und deren gegenseitiger Beeinflussung. Daher sollen die Effekte der ON und der PN auf den Leseprozess erstmals anhand einer lexikalischen Entscheidungsaufgabe behavioral und neuropsychologisch erfasst werden. Dies soll zu einem besseren Verständnis der phonologischen und orthographischen Prozesse im Gehirn während des Lesens führen.

Ziel
Die Zahl der orthographischen und phonologischen Nachbarn eines Wortes haben einen Einfluß auf die Verarbeitung von visuellen Wörtern sowohl beim Lesen als auch bei anderen visuellen Worterkennungsaufgaben. Über die Gehirnregionen, die an Effekten der orthographischen und phonologischen Nachbarschaftdichte beteiligt sind, ist noch relativ wenig bekannt, vor allem nicht darüber wie orthographische und phonologische Nachbarschaft im Gehirn interagieren. Um diese Fragen zu untersuchen wurde in diesem Projekt funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) verwendet und ein 2×2 faktorielles Design, bei dem Wörter verarbeitet werden mussten.

Methode
Es wurde von 40 Proband*innen eine lexikalische Entscheidungsaufgabe durchgeführt, während der die Gehirnaktivität mittels des BOLD-Kontrasts mit fMRT, mit einem 3 Tesla Siemens TRIO MRT und einer GE-EPI Sequenz mit einer TR von 2250 ms und einer räumlichen Auflösung von 3x3x3,3 mm, gemessen wurde. Die fMRT Daten wurden mittels einer Pipeline primär mit Funktionen von SPM12 vorverarbeitet und statistisch im Rahmen eines GLMs ausgewertet. Kontrast-Bilder der Kontrast für die 4 Bedingungs-Kombinationen für die 4 Worttypen (ON+PN+, ON+PN-, ON-PN+, ON,PN-) aller Probanden wurden dann in SPM12 in einem 2×2 ANOVA Design für Messwiederholungen ausgewertet.

Ergebnisse
Während der Verarbeitung von visuellen Wörtern (vgl. mit dem Betrachten eines Fixationskreuzes) zeigte sich statistisch signifkante Aktivität in ausgedehnten Regionen vor allem in der linken Hemisphäre, die üblicherweise beim Lesen aktiviert sind unter anderem in Regionen im ventralen visuellen Kortex, temporalen und inferior frontalen und präzentralen Gehirnregionen. Ein Haupteffekt für die Zahl der phonologischen Nachbarn zeigte sich vor allem in einer Region des linken posterioren temporalen Kortex, in Übereinstimmung mit einer Rolle dieser Region in phonologischen Aspekten der Wortverarbeitung, während ein Haupteffekt der Zahl der orthographischen Nachbarn vor allem in inferior und medial frontalen Regionen festzustellen war. Die Interaktion zwischen Zahl der orthographischen und phonologischen Nachbarn wurde primär in einer Region des linken okzipito-temporalen Kortex gefunden was für eine Beteiligung dieser Region in der Integration von orthographischer und phonologischer Information während der visuellen Wortverarbeitung spricht.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Eichhorn, Susanne Maria; VOL Mag. Dipl.-Päd.
Projektleitung intern
Eichhorn, Susanne Maria; VOL Mag. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Jager, Barbara; BEd MA
Moser, Renate; Dipl.-Päd. Prof.
Obermayr, Marlene; MEd BEd Prof.
Ovrutcki, Claudia; Mag. Dipl.-Päd. Prof.
Ziegler, Michaela; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Ziel des Projektes ist, eine Bedarfsanalyse durchzuführen und darauf aufbauend Studierende der PH Wien fachdidaktisch kompetent für den Lebensraum Wien auszubilden und zeitgemäße Unterrichtsmaterialien für Lehrpersonen und Lehramtsstudierende mit besonderem Fokus auf Differenzierung und Individualisierung zum Thema “Wien – Vielfalt (er)leben” zu entwickeln.
Der Fokus soll dabei auf Diversität liegen. Dazu wird in Kooperation mit Studierenden der Primarstufe eine Materialsammlung erstellt, evaluiert und über eine Website zur Verfügung gestellt.
Beschreibung (engl.)
The aim of the project is to carry out a needs analysis and, building on this, to train students at the Vienna University of Teacher Education in subject-specific didactics for the Vienna living environment and to develop contemporary teaching materials for teachers and student teachers with a special focus on differentiation and individualisation on the topic of „Vienna – Living diversity“.

To this end, a collection of materials will be compiled, evaluated and made available on a website in cooperation with primary school students.

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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Hirschenhauser, Katharina Maria; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Hirschenhauser, Katharina Maria; HS-Prof. Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Nowak, Elisabeth; Mag.
, N.N. Masterstudierende;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2034
Beschreibung
Die Biologie ist ein sehr breites Fach, viele der Teildisziplinen haben große gesellschaftliche Relevanz, und neue Erkenntnisse werden laufend ergänzt. Die Vermittlung von biologischem Basiswissen und eines grundsätzlichen Wissenschaftsverständnisses werden deshalb dringend empfohlen um Lernenden Einsichten in die Tiefe und Breite des Fachs zu ermöglichen. Ein Verständnis des Wesens der Naturwissenschaften (Nature of Science; NoS), kann dazu beitragen, neue Studien und ihre Erkenntnisse in bestehendes Wissen und Konzepte einzuordnen sowie etwaige Konsequenzen für sich und andere abzuleiten. In den USA sind diese Überlegungen bereits weit gediehen (Vision and Change in Undergraduate Biology Education: AAAS, 2011). In diesem Rahmen wurden zentrale fachliche Konzepte entwickelt, wie z. B. Reproduktion und Erblichkeit, Evolution und Selektion, Prozesse der Stoffumwandlung, oder Interaktion zwischen Organismus und Umwelt. Die Fachdidaktik der Biologie ist also gefordert, den Bezug zu elementaren biologischen Vorgängen mit „Wiedererkennungswert“ herzustellen, wie z. B. Variation und evolutionäre Entwicklungen, Angepasstheit von Verhalten, Homöostase sowie Zusammenhänge dieser Vorgänge mit One Health und Nachhaltigkeit. Dieser konzeptionelle Rahmen bietet die Möglichkeit für eine strukturierte Planung der Lehrinhalte. Das Erkennen von Gesetzmäßigkeiten in biologischen Phänomenen und die Erfahrung, dass Erklärungen für ein Phänomen auch andere Phänomene erklären können, erlaubt Studierenden und Schüler*innen potentiell zentrale fachliche Einsichten. Empirische Evidenz für das Erreichen der Lehrziele und die Anwendbarkeit dieses vernetzenden Wissens gibt es bisher noch spärlich. und die tatsächliche praktische Umsetzung als Lehrperson im Unterricht bleibt vermutlich ungewiss. Ein Modell zur konkreten Planung (basis)-konzeptorientierten Unterrichts gibt es von Förtsch et al. (2018). Hier bietet sich die Entwicklung von Unterrichtssequenzen an, die es ermöglichen, zentrale fachliche Einsichten zu gewinnen und diese in neuen Problemstellungen anzuwenden (z. B. Evolutionswissen). Nicht zu unterschätzen sind in diesem Kontext auch kulturelle Barrieren im BU-Unterricht, wenn es um gesellschaftlich brisante Themen geht, wie zB Gesundheit und Evolutionsakzeptanz, die beide von einer weit verbreiteten Wissenschaftsskepsis betroffen sind. Erhebungen unter Linzer Schüler*innen zeigen wiederholterweise alarmierende Anteile von kulturell bedingtem Fehlen von Evolutionsakzeptanz. Die Fachcommunity ist bisher noch wenig konzentriert auf die Entwicklung einer weltanschauungssensiblen Fachdidaktik (sensu Reiss, 2009). Das Ziel des „Conceptual Teachings“ ist es, Lernende mit selbstständiger Urteilsfähigkeit für biologisch, medizinisch und gesellschaftlich relevante Probleme auszustatten. Dieser Publikationsschwerpunkt legt den Fokus auf (i) die Partizipation von Studierenden, (ii) die Berücksichtigung kultureller Barrieren im BU-Unterricht, (iii) empirische Evidenz und Publikationen gemeinsam mit Masterstudierenden, und (iv) die Nachwuchsförderung im Bereich der Fachdidaktik Biologie. Die Erträge dieser Forschungsaktivitäten sind in der Lehrer*innenbildung bzw. fachlichen und fachdidaktischen Bildung in BU für die Sekundarstufe direkt einsetzbar. Sinnvolle Themenangebote für Projekt- und Abschlussarbeiten und für Lehrinhalte in verschiedenen LV-Formaten in BU. Studierende erfahren wissenschaftliches Arbeiten in der Fachdidaktik Biologie kennen, Ziel ist auch die Nachwuchsförderung im Bereich der Fachdidaktik der Biologie.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Blum, Jasmina; BEd BEd
Projektleitung intern
Blum, Jasmina; BEd BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Erweiterung der wissenschaftlichen Artikel zum Thema Lehrplan 2023
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Schurz, Alexandra; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Schurz-Vogelsang, Alexandra Itha; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
One of the main debates in second language acquisition research revolves around the rela-tive significance of implicit and explicit conditions in grammar learning. This question is pertinent especially in exploring how to reach implicit and/or highly automatized knowledge, which can be employed rapidly and effortlessly in communication. However, apparently no study to date has explored the effect of extramural, i.e., out-of-class, language use on implicit and/or automatized knowledge (henceforth automatized-implicit knowledge). Therefore, the present study enquired into the relationship of 13- to 14-year-old learners’ use of extramural English (henceforth EE) and their automatized-implicit and ex-plicit knowledge (N = 213). According to linear mixed models, student self-reports, and pre-viously published teacher interview data, EE use seems to predict automatized-implicit knowledge especially if it is extensive and starts early, if it is multimodal (viewing, gam-ing), and if it can build on prior linguistic and schematic knowledge. Findings and pedagogi-cal implications are valuable for an audience beyond the two target countries.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Holztrattner, Melanie; Dr. BA MA
Projektleitung intern
Holztrattner, Melanie; Dr. BA MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kraus, Nina;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
Die explorative Studie nimmt Bezug auf die rechtliche Verankerung sicheren Aufwachsens von Kindern. Es baut auf ersten empirischen Ergebnissen auf, die auf eine unzureichende Zusammenarbeit von Fachkräften der Elementarpädagogik sowie behördlichen Kinder- und Jugendhilfe verweisen, Kooperationsstrukturen problematisieren und eine Verankerung fundierter Fort- und Weiterbildungsangebote für Fachkräfte bzw. die Bereitstellung von Ressourcen für eine strukturelle Verschränkung, die insbesondere auch in Krisenzeiten Wirksamkeit entfalten sollen, fordern.
Das Forschungsprojekt wird empirisch anhand eines Online-Fragebogens umgesetzt. Befragt werden österreichische Fachkräfte der Elementarpädagogik sowie behördlichen Kinder- und Jugendhilfe.
Beschreibung (engl.)
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Bericht