Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Finkbeiner, Timo; Mag. BEd Dipl.-Päd.
Projektleitung intern
Finkbeiner, Timo; Mag. Dr. BEd Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Inklusion ist ein zentrales Ziel des Bildungssystems und fördert gleiche Bildungschancen für alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen. Ganztagsschulen schaffen durch ihre speziellen Betreuungs- und Unterrichtszeiten Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, vielfältige pädagogische Konzepte umzusetzen. Altersgemischte Lerngruppen, in denen Kinder unterschiedlichen Alters gemeinsam lernen, stellen dabei besondere Herausforderungen und Chancen für die Inklusion dar.

Gleichzeitig gibt es nur wenige empirische qualitativen Studien und Ergebnisse darüber, wie Inklusion in diesen Kontexten umgesetzt wird. Dieses Vorhaben zielt darauf ab, Erkenntnisse über die Realisierung von Inklusion in altersgemischten Lerngruppen zu gewinnen, die zur Reflexion und Weiterentwicklung bestehender Praktiken beitragen können.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Steinböck, Matthias; DI
Projektleitung intern
Dorostkar, Niku; MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kayali, Fares; Univ.-Prof. DI Dr. / Universität Wien, Zentrum für LehrerInnenbildung
Preisinger, Alexander; MMag. / Universität Wien, Zentrum für LehrerInnenbildung
Kooperationspartner
Universität Wien, Zentrum für LehrerInnenbildung
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Mit einer gemeinsam von Schüler:innen, Lehrkräften, Studierenden und Wissenschaftler:innen kuratierten Datenbank sollen in diesem Sparkling Science-Projekt didaktische Grundlagen für die Nutzung digitaler Spiele im Unterricht, in der Hochschullehre, aber auch in der Jugendarbeit sowie in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften erarbeitet und dokumentiert werden. Mit der Infrastruktur des GameLab der Universität Wien können digitale Spiele in verschiedenen Lehr-Lernarrangements getestet werden. In Workshops, die nach dem Deeper Learning-Konzept strukturiert sind, evaluieren Schüler:innen mit dem GameLab digitale Spiele, wählen individuelle (vor)wissenschaftliche Zugänge und liefern multimediale Beiträge für die Videospiel-Datenbank. Lehramtsstudierende verwenden das Material für ihre studentischen Arbeiten und bereichern die Datenbank mit darauf aufbauenden Didaktisierungen und Unterrichtsmaterialien für die Fächer Digitale Grundbildung und Informatik, Deutsch sowie Geschichte und politische Bildung.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Katschnig, Tamara; HS-Prof. Mag. Dr. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Wanitschek, Isabel; Dr.phil. BA MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Pädagogische Hochschule Salzburg
Pädagogische Hochschule Steiermark
Private Pädagogische Hochschule Burgenland , PHB
Laufzeit
2024 – 2025
Beschreibung
In diesem Themenheft soll die Forschung rund um die Fort- und Weiterbildung von Lehrpersonen im DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) näher beleuchtet werden. Dieses Forschungsfeld ist noch ein recht junges und ist erst seit ca. 10 Jahren auch in den deutschsprachigen Nachbarländern Thema. Neben Projekten der Herausgeberinnen selbst konnten Beiträge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für diesen Teilschwerpunkt gewonnen werden. Ein Blick über den Tellerrand zeigt dabei, dass die Strategien und Inhalte in Bezug auf Lehrer:innenfort- und -weiterbildung im deutschsprachigen Raum sehr unterschiedlich gesehen werden. Das Themenheft ermöglicht eine Zusammenschau an aktuellen empirischen Erkenntnissen und versucht Fragen zu Erwartungen und Anforderungen an Lehrerfortbildner:innen sowie an Lehrpersonen, die Wirksamkeit von Fortbildungsangeboten sowie Teilnahmebarrieren bildungswissenschaftlich darzustellen und Schlussfolgerungen für die Praxis abzuleiten.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Hütthaler, Matthias; BEd MEd. Dipl.-Päd. MSc Prof.
Projektleitung intern
Hütthaler, Matthias Peter; BEd Dipl.-Päd. MEd. MSc Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gabriel, Sonja; MA MA Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2023
Beschreibung
Für das Haus der Digitalisierung, das im Jänner 2023 in Tulln eröffnet wird, werden Unterrichts-szenarien für die Volksschule zu folgenden Themen erstellt:
Was ist Digitalisierung?
Mensch und Maschine:
• Vom Computer zum Cyborg: Die Maschine als Körperteil
• KI im Alltag
• Digitale Innovationen aus Österreich
Stimmen zur Digitalisierung – ethische Betrachtung
Diese Materialien sollen allen Lehrpersonen kostenlos online zur Verfügung stehen und aus Erklär-videos, Arbeitsblättern und interaktiven Übungen bestehen und einen ersten kindgerechten Ein-blick in die jeweiligen Themenbereiche bieten. Die Unterrichtsszenarien sollen dabei unabhängig von einem Besuch des Hauses der Digitalisierung (und somit österreichweit) einsetzbar sein, einen Bezug zum aktuellen Lehrplan der Volksschule enthalten sowie Hinweise und Hintergrundinforma-tionen für die Lehrpersonen, damit die Materialien zielgerichtet im Unterricht (vorwiegend Sach-unterricht) eingesetzt werden können. Ab dem Herbst 2022 ist eine erste Evaluation der Materia-lien in ausgewählten Volksschulen angedacht. Die Ergebnisse der Evaluation und die Rückmeldun-gen der Lehrpersonen fließen in eine Adaption der Unterrichtsmaterialien ein.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Nader, Michael; VOL BEd MA Dr. Dipl.-Päd. Prof.
Projektleitung intern
Hütthaler, Matthias Peter; BEd Dipl.-Päd. MEd. MSc Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Im Rahmen dieses Entwicklungsprojektes ist geplant, einen AR-Sandkasten (Kreylos, 2023) zu erstellen, welcher in Lehrveranstaltungen des geografischen Kompetenzbereichs im Sachunterricht, in Lehrveranstaltungen zur Medienpädagogik und ggf. in Fortbildungsveranstaltungen eingesetzt werden kann. Das Projekt dient in allen drei Bereichen der didaktischen und methodischen Kompetenzerweiterung von Primarstufenstudierenden im Bachelorstudium oder/und Primar- und Sekundarstufenlehrenden und kann darüber hinaus auch in der Praxisvolksschule Krems im regulären (Sach-)Unterricht eingesetzt werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Zelger, Sabine; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Zelger, Sabine; Mag. Dr. Priv.-Doz.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2027
Beschreibung
Nachdem Large-Scale-Studien wie PISA und PIRLS immer wieder zu dem Ergebnis kommen, dass im österreichischen Schulsystem Bildung weitestgehend vererbt wird, stellt sich die Frage, in welcher Form der Deutschunterricht zu sozialer Ungleichheit beiträgt und wie Potential eröffnet werden könnte, diese abzubauen. Die Ergebnisse werden im Band „Informationen der Deutschdidaktik“, heft 4/2026 erscheinen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Lehmann, Karsten Bernhard Konstantin; MA Dr.
Projektleitung intern
Lehmann, Karsten Bernhard Konstantin; Dr. MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Dimbath, Oliver; Univ. Prof. Dr.
Grace, Davie; Univ. Prof. em. Dr.
Krüger, Oliver; Univ. Prof. Dr.
Ukah, Asonzeh; Univ. Prof. Dr.
Kooperationspartner
UNI Wien
Laufzeit
2023 – 2027
Beschreibung
Österreich ist durch einen hohen Grad an religiöser Vielfalt geprägt – insbesondere, aber nicht ausschließlich, in der Stadt Wien. Die tragischen Ereignisse im Gefolge des 7. Oktobers 2023 haben erneut gezeigt, wie komplex und teilweise auch konfliktgeladen und fragil diese Situation ist und welche vielfältigen Konsequenzen sie für das Leben in der Stadt hat – im öffentlichen Raum, im Beruf und/oder im privaten Umfeld.

Das hier beantragte Projekt möchte mit der Organisation eines zweitägigen interdisziplinären und internationalen Workshops (und anschließenden Publikationen) auf diese Situation reagieren und Input für professionelle Debatten zum Thema religiöse Vielfalt liefern. Während des Workshops werden die Teilnehmenden kollegial an einer Zeitdiagnostik religiöser Vielfalt arbeiten. In zwei Publikationen sollen die Ergebnisse einem weiteren professionellen und akademischen Publikum zugänglich gemacht werden.

Im Zentrum stehen die Fragen: Wodurch zeichnet sich religiöse Vielfalt in Wien und Österreich aus? Wie lässt sie sich praxisnah auf den Begriff bringen? Worin bestehen die Besonderheiten der Situation vor Ort im internationalen Vergleich? Was bedeutet dies für professionelles Handeln?

Menschen, die professionell mit Religion und religiöser Vielfalt konfrontiert sind (wie etwa Lehrer:innen, Polizist:innen, Verwaltungsangestellte oder Journalist:innen), brauchen möglichst klare und fassbare Begriffe, um mit dieser sich ständig wandelnden Situation umgehen zu können. Tatsächlich scheint die Mehrzahl der Professionellen aber kaum (mehr) intuitiv auf Konzepte von Religion und religiöser Vielfalt zurückzugreifen (Lehmann/Reiss 2022). Das religiöse Feld ist so heterogen geworden, dass tradierte Vorstellungen von Religion und religiöser Vielfalt zur Orientierung nicht mehr ausreichen.

Die großen akademische Debatten mit ihren paradigmatischen Aussagen helfen in dieser Situation nur bedingt weiter: Die anhaltende Kritik des Säkularisierungsparadigmas durch Autor:innen wie David Martin (1978), José Casanova (1994) und Grace Davie (2013) hat das intuitive Verständnis von Religion und religiöser Vielfalt weiter in Frage gestellt. In die gleiche Richtung verweisen die Debatten um die Individualisierungstheorie (Luckmann 1967), die Globalisierungstheorie (Beyer 2013; Luhmann 2000), die Theorie der Postsäkularen Gesellschaft (Habermas 2009) und/oder die Theorie der Re-Sakralisierung (Joas 2019). Sie alle betonen die Komplexität der gegenwärtigen Situation, bringen sie aber nur selten auf konkrete Begriffe.

Im Rekurs auf das Konzept der sozialwissenschaftlichen Zeitdiagnostik möchte der hier vorgeschlagene Workshop an eben dieser Stelle mit einem innovativen Fokus weiterarbeiten. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich hier im deutschsprachigen Raum eine differenzierte Debatte entwickelt – etwa am Begriff des hybriden Subjekts (Reckwitz 2020), der Weltrisikogesellschaft (Beck 2008) oder der Multioptionsgesellschaft (Gross 1994). Begleitet werden diese Debatten von Metareflektionen zur Zeitdiagnostik etwa von Thomas Alkemeyer / Nikolaus Buschmann / Thomas Etzemüller (2019), Oliver Dimbath (2016) sowie Uwe Schimank / Ute Volkmann (2007 / 2008).

Alle diese Zeitdiagnostiken betonen die Dynamiken des sozialen Feldes in unterschiedlichen sozio-kulturellen Kontexten und wenden sich gegen paradigmatische Aussagen. Sie nutzen konkrete Fallbeispiele, um zentrale Aspekte der Gegenwartskultur begrifflich zu fassen. Aktuelle Theoriedebatten werden dabei als erste Heuristiken genutzt. Im Zentrum steht das konkrete Verständnis sozialer Tatsachen in der Gegenwartskultur (Oliver Dimbath 2016, S. 25-59). Dieser Zugang kann einen differenzierten Zugriff auf aktuelle Phänomene religiöser Vielfalt in Wien und Österreich eröffnen.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Überacker, Gudrun; BEd MA
Projektleitung intern
Überacker, Gudrun; BEd MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2029
Beschreibung
Das Zusammenspiel von Schule, Schulkritik und Schulreform ist ein komplexes Phänomen, das die Dynamik des Bildungssystems wesentlich prägt. Schulkritik dient dabei als Katalysator für Reformen, indem sie vermeintliche Defizite in bestehenden Bildungseinrichtungen hervorhebt und so Druck auf die Bildungspolitik ausübt. Betrachtet man die Entwicklung des Schulwesens, ist erkennbar, dass Schulreformen im bildungspolitischen Geschehen tatsächlich allgegenwärtig sind. Diese Omnipräsenz von Reformbemühungen existiert, obwohl der Zusammenhang zwischen Reformintentionen, Maßnahmen und Resultaten als Infrage gestellt betrachtet werden kann.

​Unter Berücksichtigung dieser Aspekte, ergibt sich folgende zentrale Forschungsfrage:

​„Wie wird die Schulentwicklung zwischen politischen Richtlinien, professionellem Verhalten und pädagogischen Praktiken gesteuert, und inwieweit sind Diskrepanzen zwischen dem intendierten und dem tatsächlich gelehrten Curriculum bei der Umsetzung von Reformmaßnahmen erkennbar?“

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Kayali, Fares; / Universität Wien, Zentrum für LehrerInnenbildung
Projektleitung intern
Gabriel, Sonja; MA MA Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Wallner, Jasmin; MA BA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Private Praxismittelschule Strebersdorf der Hochschulstiftung der Erzdiözese Wien (921670)
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Wien
Universität Wien, Zentrum für LehrerInnenbildung
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
​​Das Doktoratsprogramm dig!doc fokussiert auf die Erforschung von Gelingensbedingungen für eine Digitale (Grund-)Bildung. Dazu ist ein holistischer, interdisziplinärer Blick, der die Ebenen der Digitalisierung, Schulentwicklung und Kompetenzorientierung adressiert, nötig. Ergebnisse zeigen auf, wie digitale Technologien in gestaltender Auseinandersetzung selbstbestimmt verwendet werden und betonen die Bedeutung der Fähigkeit zur aktiven und gestalterischen Auseinandersetzung zur Einbringung in gegenwärtige und zukünftige Digitalisierungsprozesse und -diskurse.​
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Sprache
Projektleitung gesamt
Bauer, Wolfgang Johann; MA Mag. Dr.
Projektleitung intern
Bauer, Wolfgang; Mag. Dr. MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2028
Beschreibung
Die Gültigkeit von Islamrechtsbestimmungen (ʾAḥḳām) ist laut weitestgehend anerkannter Regel der ʾUṣūl alFiqh an deren Wirkungsursachen (ʿIllah) gebunden. Dies bildet einerseits die Grundlage, um in Primärquellen beschriebene Islamrechtsbestimmungen auf darin unerwähnte Vergleichsfälle im Sinne von Qiyās zu übertragen, andererseits aber auch um die Gültigkeit selbst von in Primärquellen bestimmten Bestimmungen einzuschränken oder auszusetzen. Die Relevanz dieser Thematik für den Gültigkeitsanspruch islamischer Bestimmungen liegt auf der Hand. Um einen systematischen Rahmen für effektive Wirkungsursachen zu bilden haben Gelehrte der ʾUṣūl al-Fiqh Voraussetzungen (Šurūṭ) für Kriterien formuliert und begründet um als ʿIllah herangezogen werden zu können. Diese Forschung widmet sich diesen gestellten Voraussetzungen in klassischen und zeitgenössischen Schriften der ʾUṣūl al-Fiqh und untersucht auch die Primärquellen Koran und Sunna auch in Hinblick auf darin ersichtliche Voraussetzungen für derartige Kriterien. Aus diesen Untersuchungen sollen Rückschlüsse für einen
solide argumentierten progressiven Ansatz diesbezüglich gezogen werden, um den Diskurs zur Islamrechtsergründung zu bereichern. Darüber hinaus soll auch die religionspädagogische Bedeutung von rationaler Nachvollziehbarkeit der Sinnhaftigkeit islamrechtlicher Bestimmungen laut den Gelehrten des ʾUsul al-Fiqh erschlossen und reflektiert werden. Die Erkenntnisse daraus können auch in die Aus-, Fort- und Weiterbildung islamischer Religionslehrkräfte einfließen, um Schülerinnen und Schüler besser in der Entwicklung eines reflektierten mündigen Zugangs zu religiöser Praxis zu unterstützen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht