Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Mayr, Andrea Theresia; Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Franz, Anneliese; Prof. BEd
Grasser, Ursula; MEd Prof. BEd
Holzer, Norbert; Prof. BEd Dipl.Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Paleczek, Lisa; Mag. Mestre PhD
Kooperationspartner
Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Karl-Franzens-Universität Graz
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Das Fortbildungsformat ‚Didaktische Pakete‘ wird seit 2015 an der KPH Graz angeboten. Mit dem ersten Teil der Begleitforschung konnte die hohe Zufriedenheit der Teilnehmenden verdeutlicht werden, sowie Faktoren identifiziert werden, die das Fortbildungsformat auszeichnen und zum Gelingen beitragen. Aufgrund der aktuellen durch COVID-19 bedingten Situation wird die Fortbildung gegenwärtig (vorwiegend) online abgehalten. Damit stellt sich die Frage, wie sich diese Situation auf die Zufriedenheit der Teilnehmenden auswirkt, welche Herausforderungen damit für die Lehrenden verbunden sind und welche Gestaltungsräume sich ergeben. Die Perspektiven der Lehrenden sowie der Teilnehmenden werden wieder mittels eines Mixed-Method Ansatzes ermittelt: 1) durch eine Fragebogenerhebung werden die Einschätzungen von Teilnehmer*innen des Fortbildungsformats erhoben; 2) werden in zwei Gruppeninterviews die subjektiven Erfahrungen und Werthaltungen ausgewählter Teilnehmer*innen ermittelt und 3) fließt durch die Durchführung von Gruppeninterviews die Perspektive der Trainer*innen in die Begleitforschung mit ein.
Beschreibung (engl.)
Since 2015, KPH Graz has offered the training format ‚Didactic Packages‘. With the first part of the accompanying research, the high satisfaction of the participants could be clarified. In addition factors were identified, which characterize the training format and contribute to its success. Due to the current COVID-19 situation, the training is currently (predominantly) held online. This raises the question, how this situation affects the satisfaction of the participants and which challenges are connected with it for the trainers and which scope of design results from it. Again the perspectives of different groups of actors will be taken into account. Using a mixed method design, (a) an online questionnaire, (b) group interviews with participants and (c) group interviews with trainers will be conducted to collect data from different perspectives in order to evaluate and develop the training series.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Straßegger-Einfalt, Renate; DDr. HS-Prof. Mag.
Landerl, Karin; Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Entwicklungspsychologisches Publikationsprojekt zur Erstellung einer bundesweiten Broschüre zum Thema Lernen (gemeinsam mit BMBWF, Abteilung Schulpsychologie)
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Erlitz-Lanegger, Evelyn; Mag.a Dr.in
Freytag, Florian; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Krenn, Eleonore; HS-Prof. OStR Mag. Dr.
Pacher, Gerhild; Prof. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Mit beantragtem Forschungsprojekt wird im Längsschnittdesign das Niveau der motorischen Basiskompetenzen im Schuleingangsbereich, sowie der Lernerfolg im Bereich motorischer Basiskompetenzen im Lernverlauf bis zum Ende der ersten Schulstufe (eventuell bis zum Ende der GS I) von Kindern der Primarstufe erhoben. Dazu sollen insgesamt 1200-1400 Schüler*innen aus ersten Klassen der Volksschulen im Verbund Südost (ca. 20 Volksschulklassen pro Bundesland) mit dem MOBAK-Testinstrument 1+2 (Herrmann, 2018) untersucht und deren potenzieller Förderbedarf festgestellt werden. Zur Erhebung des klassenspezifischen Lernverlaufs wird ein Dokumentationsinstrument für Lehrer*innen entwickelt und eingesetzt. Außerdem interessiert, ob externe Faktoren wie Migrationshintergrund oder Schulstandort (Unterschied Stadt/Land) einen Einfluss auf die Ausprägung motorischer Kompetenzen haben. Darauf basierend können in weiteren Projekten Interventionsprogramme zur gezielten Förderung der motorischen Basiskompetenzen entwickelt und erprobt werden (u.a. in der Lehrer*innenfortbildung).
Beschreibung (engl.)
In the research project applied for, the level of basic motor skills at the beginning of school and the learning success in the area of basic motor skills in the learning process up to the end of the first school year (possibly up to the end of GS I) of children in primary school will be surveyed in a longitudinal design. For this purpose, a total of 1200-1400 students from the first grades of primary schools in the Southeast-Association (approx. 20 elementary school classes per state) will be examined with the MOBAK test instrument 1+2 (Herrmann, 2018) and their potential need for support will be determined. A documentation tool for teachers will be developed and used to determine the classroom-specific learning process. Furthermore, it is of interest whether external factors such as migration background or school location (difference between city/country) have an influence on the development of motor skills. On this basis, intervention programs for the targeted promotion of basic motor skills can be developed and tested in further projects (e.g. in teacher training).
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Rinnhofer, Friedrich; BA. M.A. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
1. Ausgangssituation
In vielen Schulen besteht das Bedürfnis, zu Schulbeginn, zum Schulschluss oder zu bestimmten Anlässen gemeinsame religiöse Feiern zu gestalten, an denen alle Mitglieder der Schulgemeinschaft teilnehmen können, egal welcher Religion oder Konfession sie angehören. Zu den OrganisatorInnen zählen die PraktikerInnen vor Ort, das sind zumeist die ReligionslehrerInnen der Religionen und Konfessionen. Ihnen wurden von den Schulämtern bzw. von den Kirchlichen Pädagogischen Hochschulen Behelfe zur Verfügung gestellt, die Informationen zu religionspädagogischen und rechtlichen Fragen sowie Gestaltungsvorschläge für verschiedene Anlässe beinhalten. Diese Behelfe wurden zumeist ausschließlich von katholischen AutorInnen erstellt.
Schon bei der Ausarbeitung der Broschüren wurde von verschiedenen Seiten die Frage gestellt, ob zu dieser Thematik nicht auch die anderen Religionen und Konfessionen zu Wort kommen müssten.
2. Zielsetzung
Die KPH Graz und die KPH Wien-Krems möchten einen Beitrag zum interreligiösen Dialog leisten, indem sie verschiedene VertreterInnen von christlichen Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften ersuchen, wissenschaftliche Artikel zur Frage des gemeinsamen Feierns an den Schulen zu erstellen. Diese Beiträge werden in Form eines Herausgeberbandes der KPH Graz und der KPH Wien-Krems publiziert.
3. Umsetzung
Das Herausgeber-Team besteht aus vier Personen: zwei Vertreter der katholischen Kirche und jeweils ein/e VertreterIn der evangelischen Kirche und der islamischen Glaubensgemeinschaft. Das Herausgeber-Team nimmt mit WissenschafterInnen und offiziellen VertreterInnen der verschiedenen Konfessionen und Religionen Kontakt auf und lädt dazu ein, einen Beitrag zur dieser Thematik aus dem Blickwinkel ihrer Religionsgemeinschaft zu verfassen. Die Anfragen orientieren sich an der Liste jener 14 Religionsgemeinschaften, welche in Österreich Religionsunterricht erteilen dürfen. Es können auch mehrere Vertreter einer Religionsgemeinschaft angefragt werden, um die Heterogenität innerhalb der Religionsgemeinschaften sichtbar zu machen.
Der Fokus richtet sich an WissenschafterInnen aus ganz Österreich, in Einzelfällen darüber hinaus.
4. Besonderheiten des Projektes
Die Fragestellungen rund um das Thema der gemeinsamen religiösen Feiern an Schulen wurden in Österreich noch nie in einer Publikation bearbeitet, in der viele ExpertInnen und Entscheidungsträger aus den unterschiedlichen Religionen und Konfessionen zu Wort gekommen sind.
Eine Besonderheit stellt auch die Besetzung des Herausgeber-Teams dar, das sich aus Mitgliedern verschiedener Religionen und christlicher Konfessionen zusammensetzt.
Zielgruppen dieser Publikation sind die wissenschaftliche Community im deutschsprachigen Raum, die Schulaufsichten, die FachinspektorInnen der verschiedenen Religionen und Konfessionen, SchuldirektorInnen sowie interessierte ReligionspädagogInnen aller Konfessionen und Religionen.
Dieser Herausgeberband kann auch als Grundlage für weitere wissenschaftliche Arbeiten, etwa Bachelor- oder Masterarbeiten, dienen.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Mayerhofer-Lillie, Julia; Mag.a
Projektleitung intern
Haider, Rosina; Prof. BEd MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Mayr, Andrea Theresia; Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
In diesem Projektvorhaben stehen die Entwicklung und die Umsetzung eines vielfältigen und attraktiven Bildungsangebots für Kinder und Jugendliche rund um naturwissenschaftlich-technische Fachbereiche im Zentrum, mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler für eine Karriereentscheidung in Richtung Naturwissenschaft und Technik und/oder der angewandten Forschung zu begeistern.
Dieses Projekt baut auf dem Vorgängerprojekt auf SCHOOL@MUL 1.2 (https://www.ph-online.ac.at/kphgraz/wbLDB.detailLeistung?pOrgNr=1&pIdentNr=&pLstNr=784) auf und wird in folgenden Bereichen und Inhalten weiterentwickelt:
– Laufende Erweiterung und Überprüfung auf Einsatztauglichkeit des Workshop-Angebots sowie Erweiterung der Anzahl der Besuche für Grundschul-Klassen in Zusammenarbeit mit den Schulaufsichtsbehörden
– Integration und Evaluierung des LeLeO in die Lehrer*innen-Ausbildung an der KPH Graz (z. B. mittels Wahlpflichtfach)
– Entwicklung und Evaluierung von Fortbildungsangeboten der KPH Graz für Lehrer*innen im LeLeO
– Entwicklung und Installation eines Online-Angebotes für Lehrer*innen und Schüler*innen
– Aufbau eines Begleitprogramms für Familien und damit auch verstärkte Einbeziehung der Eltern
– Entwicklung und Ausweitung des LeLeO-Angebots auf die Altersgruppe der Unter-sechs-Jährigen durch Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen für Elementarpädagogik unter Berücksichtigung der Frage der Transition zwischen Kindergarten und Volksschule
– Fortgesetzte Wirkforschung und Beschreibung des Modells für eine Dissemination bzw. für den Transfer auf andere Standorte
Beschreibung (engl.)
This project focuses on the development and implementation of a varied and attractive educational offer for children and young people around the faculties of the University of Leoben with the aim of inspiring pupils to make a career decision in the direction of scientific-technical professions and/or applied research.

This project builds on the predecessor project on SCHOOL@MUL 1.2 (https://www.ph-online.ac.at/kphgraz/wbLDB.detailLeistung?pOrgNr=1&pIdentNr=&pLstNr=784) and will be further developed in the following areas and contents

– Ongoing expansion and testing of the workshop programme and the number of visits for primary school classes in cooperation with the school supervisory authorities

– Integration and evaluation of LeLeO in teacher training at the KPH Graz (e.g. by means of a compulsory optional subject)

– Development and evaluation of further training courses offered by the KPH Graz for teachers in LeLeO

– Establishment of cooperation with companies in the region that are involved in the LeLeO programme as additional mediators of job descriptions etc.

– Establishment of an accompanying programme for families and thus increased involvement of parents as well

– Extension of LeLeO services to the under-6 age group through cooperation with an educational institution for elementary education, taking into account the issue of transition between kindergarten and primary school

– Continued impact research and description of the model for dissemination or transfer to other sites

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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Svecnik, Erich; Dr.
Projektleitung intern
Strohmeier-Wieser, Alexandra; Mag. Dr.
Paleczek, Lisa; Prof. PhD. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2020
Beschreibung
Im Bereich des Schulwesens wurde im aktuellen Regierungsprogramm sowie im Nationalen Aktionsplan Behinderung 2012-2020 eine von Bund, Ländern und Gemeinden getragene Entwicklung von Inklusiven Modellregionen und darauf aufbauend ein flächendeckender Ausbau der Inklusiven Regionen bis 2020 verankert. Das aktuelle Regierungsprogramm definiert die „Konzeption von Modellregionen zur optimalen und bedarfsgerechten Förderung aller Schüler/innen dieser Region mit wissenschaftlicher Begleitung“ als eine der Maßnahmen zur Weiterentwicklung der inklusiven Bildung. Die Umsetzung erfolgt in einem ersten Schritt durch die Einrichtung inklusiver Modellregionen in den Bundesländern Kärnten, Tirol und Steiermark. Im Auftrag des
BMBF betreibt das Department EBB (Evaluation, Bildungsforschung und Berichterstattung) des BIFIE in Graz die formative Evaluation dieser Modellregionen, deren primäres Anliegen es ist, den Implementationsprozess der Inklusiven Modellregionen bestmöglich durch Daten zu unterstützen und zu begleiten und damit den späteren Implementationsprozess auch auf bundesweiter Ebene zu unterstützen.
Das Evaluationskonzept sieht unter anderem auch Fallstudien vor.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Ogris, Katharina; Prof. BEd Dipl.Päd. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Mehrsprachigkeit ist Normalität, Einsprachigkeit ist heilbar! Auch für Studierende der KPH gilt diese Feststellung; das Aufwachsen von jungen Menschen ist gegenwärtig von mehrsprachigen Kontexten und daraus resultierenden vielfältigen Sprechanlässen in verschiedenen Sprachen geprägt. So sind es nicht nur andere oder weitere Erstsprachen als Deutsch, die eine Sprachbiographie prägen, sondern auch gesteuert und institutionell erworbene (Fremd-)Sprachenkenntnisse, das Anwenden diverser dialektaler Formen, das Beherrschen verschiedener Sprachvarietäten, Spracherinnerungen aus Auslandsaufenthalten sowie das Kommunizieren in einer sich sprachlich diversifizierenden Gesellschaft und globalisierten Welt, die polyglottes Spracherleben ermöglicht oder sogar einfordert. Mehrsprachigkeit ist somit erfahrungsbasierte Realität, das Bewusstsein darüber ist hingegen nur partiell ausgeprägt und wird in Lehrveranstaltungen an der KPH Graz aufgezeigt und positiv besetzt.

Allerdings wird die Sprachenvielfalt der Studierenden an den Hochschulen allgemein, aber auch an der KPH Graz, zu wenig in den Blickpunkt gestellt, und die vielfältigen Sprachkenntnisse der Studierenden – abgesehen von Englisch – werden kaum als Ressource genutzt. Das sprachliche Repertoire kann daher wenig bis gar nicht aufgezeigt werden – abgesehen von konkreten und temporär beschränkten Aktionen zur Erfassung von Mehrsprachigkeit (KPH Graz, 2015); der von Gogolin (1994) beschienene „monolinguale Habitus“ ist auch hier sichtbar. Das führt mitunter dazu, dass Sprachkenntnisse über Jahre im Verborgenen bleiben, während – im Kontrast dazu – konstatiert wird, dass gerade Pädagog*innen mit vielfältigen Sprachkenntnissen dringend an den österreichischen Schulen gebraucht werden, um die sprachliche Diversität auch im Kollegium abzubilden und deren Erfahrungswerte in den schulischen Alltag zu implementieren. Daraus kann gefolgert werden, dass den Studierenden mit anderen Erst- (bzw. Zweit-) sprachen als Deutsch wie selbstverständlich besondere Kompetenzen im Umgang mit sprachlich heterogenen Schüler*innengruppen zugesprochen werden, die zwar nach der Ausbildung als Vorteil anerkannt, während der Ausbildung selbst jedoch kaum thematisiert werden.

In dieser Forschung sollen Sprachlernbiographien der Studierenden gesammelt und aufgezeigt werden. Neben dem (gesteuerten und ungesteuerten) Lernen und der Verwendung ihrer unterschiedlichen (Erst-, Zweit- oder weiteren) Sprachen in diversen sozialen Kontexten sollen Vor- und Nachteile von zwei- bzw. mehrsprachiger Erziehung aus biographischen Zugängen diskutiert werden. Ein besonderer Fokus liegt auf pädagogischen Institutionen und der Frage, inwieweit die sprachlichen Ressourcen in diesen genutzt werden konnten und als Potential gesehen und anerkannt wurden, oder ob Sprachenvielfalt negiert wurde – wenn nicht sogar als Mangel markiert. Des Weiteren soll das soziale Prestige von Sprachen erhoben werden und die daraus resultierenden mögliche Folgen für den schulischen und gesellschaftlichen Alltag. Nicht zuletzt geht es darum aufzuzeigen, ob die Studierenden sich in der ihnen zugeschriebenen Rolle als Expert*innen für sprachlich heterogene Situationen wieder finden und welche Kompetenzen sie durch das eigene Spracherleben auf- oder ausgebaut haben.

Ziel der Forschung ist es, das Potential von Mehrsprachigkeit im (hoch-) schulischen Kontext aufzuzeigen und aus dem Spracherleben der Befragten Schlüsse für eine gelingende Mehrsprachigkeitsdidaktik zu ziehen, die wiederum in die Lehre an der KPH Graz Eingang findet.

Forschungsfrage: Wie beurteilen Studierende mit anderer bzw. weiterer Erstsprache als Deutsch ihr Spracherleben in institutionellen Kontexten und welche Implikationen für ihr pädagogisches Handeln generieren Sie daraus?

Sachgebiet: Erziehungswissenschaft/Sprachliche Bildung

Beschreibung (engl.)
Multilingualism is normality, monolingualism is curable! This statement also applies to students at the KPH; the growing up of young people is currently characterized by multilingual contexts and the resulting variety of speaking opportunities in different languages. Multilingualism is thus an experience-based reality, whereas the awareness about this fact is not developed excessively. Partially it is shown and subsequent positively occupied in courses at the KPH Graz.

However, too little attention is paid to the language diversity of students at universities in general, but also at the KPH Graz, and the diverse language skills of students – apart from English – are hardly used as a resource. The linguistic repertoire can therefore be shown little or not at all – apart from concrete and temporarily limited actions to record multilingualism (KPH Graz, 2015); the „monolingual habitus“ shone upon by Gogolin (1994) is also visible here. This sometimes leads to language skills remaining hidden for years, while – in contrast to this – it is stated, that especially teachers with diverse language skills are urgently needed in Austrian schools in order to reflect linguistic diversity also in the teaching staff and – on the other hand – to introduce their experience values into everyday school life. It can be concluded from this that students with first (or second) languages other than German are considered to be particularly competent in dealing with linguistically heterogeneous groups of pupils, which are recognised as an advantage after studying – but are hardly ever addressed during studying itself.

This research aims to collect and present language learning biographies of students. In addition to (controlled and uncontrolled) learning and the use of their different (first, second or further) languages in various social contexts, the advantages and disadvantages of bi- or multilingual education from biographical approaches will be discussed. A special focus will be put on pedagogical institutions and the question, to what extent the language resources in these institutions could be used or have been used in the past, and were so seen and recognised as potential, or whether language diversity was negated – if not even marked as a deficiency. Furthermore, the social prestige of languages is to be surveyed and the resulting possible consequences for everyday school and social life. Last but not least, it is important to show whether students find themselves in the role attributed to them as experts for linguistically heterogeneous situations, and which competences they have built up or expanded through their own language experience.

The aim of the research is to show the potential of multilingualism in an university or school context, and to draw conclusions from the language experience of the interviewees for a successful multilingualism didactics, which in turn will be incorporated into teaching at the KPH Graz.

Research question: How do students with a first language other than German assess their language experience in institutional contexts and what implications do they generate from this for their pedagogical activities?

Field: Educational Science/Linguistic Education

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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Pirker, Dieter; Mag.
Lieb, Gerhard Karl; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Karner, Klemens; Prof. Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2022
Beschreibung
Das Projekt „Schulatlas Steiermark“ nimmt bildungspolitisch eine exponierte Position im österreichischen Bildungswesen ein, da die Zusammenarbeit der tertiären Bildungseinrichtungen mit dem Land Steiermark und dessen Kooperationspartnern österreichweit eine Besonderheit darstellt. Das inhaltliche Ziel des Schulatlas Steiermark, nämlich das Zur-Verfügung-Stellen von aktuellen Unterrichtsmaterialien, ist insofern bemerkenswert, da es eine Kombination von verschiedenen Materialien samt Erläuterungen und Umsetzungsvorschlägen für den Unterricht in verschiedenen Fächern vorsieht. Schließlich ist das gesamte Materialangebot uneingeschränkt frei im World Wide Web verfügbar. Es handelt sich um ein Projekt, das vor einem bildungspolitisch interessanten Hintergrund agiert und zeitgemäßes Lehr- und Unterrichtsmaterial von der Volksschule bis zur Universität entwickelt.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Breser, Britta; M.E.S. Prof. Mag.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Österreich hat sich – gemeinsam mit den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen (UN) – zur Umsetzung der so genannten „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“verpflichtet. Sie beinhaltet 17 globale Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals – SDGs), wodurch eine friedlichere,gerechtere, sozialere und inklusivere Welt verwirklicht und in der Ressourcen nachhaltig genutzt werden soll. Umfassende Veränderungen auf wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Ebene sollen angepeilt werden. Der Bildungsbereich wird diesbezüglich als ein Schlüsselbereich für die Umsetzung der SDGs angesehen. Auch für das österreichi-sche Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung ist die Implementierung der Ziele im Bildungssystem eine der wesentlichen Voraussetzungen für die Erfüllung der gesamten Agenda 2030. Aufgrund noch fehlender Bildungskonzepte zu diesem Thema, die eine handlungsorientierte, multiperspektivische und kritische Sicht ermöglichen, hat sich das Projekt zum Ziel gesetzt, dieSDGs aus fachdidaktischer Perspektive in den Blick zu nehmen: Sowohl theoretische Überlegungen für unterschiedliche Zielgruppen (Primarstufe, Sekundarstufe und Hochschullehre) als auch davon abgeleitete praktische Herangehensweisen zur Implementierung der SDGs in der Politischen Bildung sollen erarbeitet werden.
Vgl.: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung: UN-Agenda 2030: Die globalen Nachhaltigkeitsziele/SDGs im Bereich Bildung. Abrufbar unter: www.bmbwf.gv.at/Themen/euint/ikoop/bikoop/sdgs.html[11.12.2020].
Beschreibung (engl.)
Together with the member states of the United Nations (UN) Austria has committeditselfto implementing the so-called “Agenda 2030 for Sustainable Development”. It contains 17 global Sustain-able Development Goals (SDGs), which aim to achieve a more peaceful, fairer, more social and more inclusive world in which re-sources are used sustainably. Comprehensive changes on an eco-nomic, social and ecological level should be sought.In thiscontext, education is seen as a key area for the implementation of the SDGs. For the Austrian Federal Ministry of Education, Science and Research, the implementation of the goalsin the edu-cation systemis one of the essential requirements for the fulfill-ment of the entire 2030 Agenda.Due to the lack of education concepts on this topic that enable anaction-oriented, multi-perspective and critical view, the project has set itself the goal of looking at the SDGs from a didactic perspec-tive: Both theoretical considerations for different target groups (primary level, secondary level and university teaching) as well as practical approaches for the implementation of the SDGs in Civic Educationare to be developed.See: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung: UN-Agenda 2030: Die globalen Nachhaltigkeitsziele/SDGs im Bereich Bildung. Abrufbar unter: www.bmbwf.gv.at/Themen/euint/ikoop/bikoop/sdgs.html[11.12.2020].
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Graz
Sprache
Projektleitung gesamt
Mayerhofer-Lillie, Julia; Mag.a
Projektleitung intern
Haider, Rosina; Prof. BEd MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Holl, Peter; Dipl.Päd.
Karner, Klemens; Mag.
Pichler, Wilhelm; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Im Zentrum des Projektvorhabens stehen die Entwicklung und die Umsetzung eines vielfältigen und attraktiven Bildungsangebots für Kinder und Jugendliche rund um die Fachbereiche der Montanuniversität Leoben mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler für eine Karriereentscheidung in technischen Berufen und/oder der angewandten Forschung zu begeistern.
Im ersten Projektteil erarbeiten die ProjektpartnerInnen unter Hinzuziehen von externen ExpertInnen der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule der Diözese Graz-Sekau (KPH Graz) die dafür bestmöglichen altersadäquaten sowie gender- und diversitysensiblen didaktischen Methoden sowie geeignete ergänzende Unterrichtsmaterialien. Im Mittelpunkt des Ansatzes dafür stehen fächerübergreifendes Arbeiten, forschendes Lernen, Hands-on-Aktivitäten sowie der Einsatz von konkreten Role Models (Wissenschaftlerinnen sowie ForscherInnen mit Migrationshintergrund der Montanuniversität Leoben).
In zwei Durchläufen nutzen die SchülerInnen dann im Klassenverband dieses innovative Bildungsangebot, das jeweils ein Semester lang in den Schulunterricht eingebettet wird und seinen Höhepunkt in einer Projektwoche an der Montanuniversität Leoben findet, in deren Rahmen die Kinder und Jugendliche selbst viele Experimente durchführen und sich als „ForscherInnen“ erproben dürfen.
Themenschwerpunkt des Bildungsangebots wird gemäß den Kernkompetenzen der Montanuniversität der gesamte Wertschöpfungskreislauf vom Rohstoff bis zum Produkt und über das Recycling zu neuen Rohstoffen sein. Vermittelt werden soll den Kindern und Jugendlichen sowohl, wie Forschung funktioniert und WissenschaftlerInnen arbeiten, als auch, wie Forschungsergebnisse und Technologien angewendet werden können und weshalb diese in unserem täglichen Leben ein entscheidende Rolle spielen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht