Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kosler, Thorsten; Dr. Hochschulprof.
Projektleitung intern
Kosler, Thorsten; Dr. Hochschulprof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Das Projekt untersucht, inwieweit die Berücksichtigung sprachwissenschaftlicher Erkenntnisse Lernprozesse im Hinblick auf Naturphänomene im Sachunterricht unterstützen kann und inwieweit ein verstehensorientierter Sachunterricht einen Beitrag zur Sprachbildung in der Volksschule leisten kann. Im Kontext einer gezielten Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund wird gerade auch für die Grundschule gefordert, dass Sprachbildung und Sprachsensibilität eine Aufgabe aller Fächer sein sollte. Ob dies sinnvoll ist und wie dies geschehen kann, ist eine Frage, der sich die Sachunterrichtsdidaktik inzwischen stellt. Im Rahmen dieses Projektes werden dazu folgende Ziele verfolgt:
Zusammenfassung des Forschungsstands zur Rolle sprachwissenschaftlicher Erkenntnisse für das naturwissenschaftliche Lernen im Sachunterricht.
Zusammenfassung des Forschungsstands zur Frage, ob der Sachunterricht ein geeigneter Ort für die Förderung von Bildungssprache ist
Darauf aufbauend soll die Erstellung von Textmaterialien für naturwissenschaftliches Lernen im Sachunterricht vorbereitet und wissenschaftlich fundiert werden, die sowohl dem Anspruch eines verstehensfördernden Sachunterrichts als auch eines sprachbildenden Sachunterrichts genügen. Abschließend sollen die Ergebnisse den Lehrenden im Sachunterricht an der PHT zur Verfügung gestellt werden, um die Berücksichtigung sprachwissenschaftliche Erkenntnisse in die Ausbildung im Sachunterricht an der PHT sicherzustellen und die Studierenden zu einer gezielte Sprachförderung im Sachunterricht zu befähigen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Gucanin-Nairz, Verena; Mag. Dr. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Gucanin-Nairz, Verena; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kleiner, Doris; Mag. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Reiter, Christine; Mag. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2015
Beschreibung
Im Projekt Lernhilfe werden überwiegend Kinder mit nicht-deutscher Erstsprache am Nachmittag betreut, um eine Verbesserungen der schulischen Leistungen sowie der Sprachkenntnisse in Deutsch zu erzielen. Welche Lernfortschritte können Kinder mit nicht-deutscher Erstsprache im Rahmen des Lernhilfe-Projektes in der deutschen Sprache im Laufe von 6 Monaten erzielen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Gerth, Sabrina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Gerth, Sabrina; Mag. Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Das Projekt untersucht, welche Auswirkungen die zunehmende
Digitalisierung auf den Schriftspracherwerb vor allem im Deutschunterricht hat. Leider wird noch relativ wenig Grundlagenforschung zum Einsatz digitaler Medien in der Fachdidaktik betrieben. Diese ist aber essentiell, um eine Basis zu schaffen, damit die Prozesse des Schriftspracherwerbs und der Einfluss der Digitalisierung auf die schulischen Lernprozesse besser verstanden werden. Diese Forschung ist notwendig, damit PädagogInnen in der Primarstufe die digitalen Medien im Unterricht effektiv und geschult einsetzen können, um SchülerInnen besser schreiben und lesen beizubringen.
Die spezifischen Forschungsfragen des Projektes sind: 1.
Wie werden bestimmte sprachwissenschaftliche Prozesse (z.B.
morphologische Bewusstheit, Rechtschreibung, etc.) vom Einsatz der digitalen Medien beeinflusst? Inwiefern können die digitalen Medien beispielsweise das Erlernen der korrekten Rechtschreibung erleichtern? 2. Wie können die digitalen Medien den Leseerwerb in der Primarstufe fördern? Sind SchülerInnen beispielsweise in der Lage die im Unterricht gelernten grammatischen Regeln auch während des Lesens anzuwenden, um das Satzverständnis zu erleichtern? 3. Welche motorischen Komponenten beeinflussen den Handschrifterwerb auf Tablets? Wie können diese Fähigkeiten verbessert werden, damit der Einsatz von digitalen Medien einen Vorteil für SchülerInnen beim Schreiberwerb hat?
Das Projekt verwendet bereits erhobene empirische Daten, die aufbereitet und ausgewertet werden. Die Ergebnisse werden in nationalen und internationalen Präsentationen sowie Publikationen veröffentlicht.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Lackner, Carla-Maria; Mag. BEd Prof.
Projektleitung intern
Lackner, Carla-Maria; Mag. BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Das Forschungsprojekt untersucht die Auswirkungen der Interventionsmaßnahme „Tägliche Bewegungs- und Sporteinheit“ auf die motorische und kognitive Entwicklung in der Primarstufe.
Das Projektes erweitert wissenschaftlicher Kenntnisse zum Zusammenhang zwischen körperlicher Bewegung, motorischer Kompetenz und kognitiven Fähigkeiten und liefert Wissen für die Unterrichtsgestaltung und die Fachdidaktik. Es soll Auskunft geben über die Effizienz der „Täglichen Bewegungs- und Sporteinheit“ bzw. über das Schulentwicklungskonzept der „Bewegten Schule“. Weiters wird betrachtet, zu welchem Zeitpunkt Verbesserungen der motorischen Kompetenz Verbesserungen der kognitiven Leistungsfähigkeit bei Kindern mit einer „Täglichen Bewegungs- und Sporteinheit“ nach sich ziehen und ob „Täglichen Bewegungs- und Sporteinheit“ unterschiedliche Wirkungen auf Mädchen und Knaben haben.
Im Rahmen der Maßnahme der „Täglichen Bewegungs- und Sporteinheit“ liegt für Tirol ein Pool von 8 teilnehmenden Klassen im Bundesland Tirol vor. Als Kontroll-Klassen werden 8 Klassen mit Normalunterricht ausgewählt. In diesen Klassen der 1. Schulstufe wird zu Semesterende über einen Zeitraum von 4 Jahren der Deutsche Motorik Test 6-18 (DMT 6-18) durchgeführt. Lediglich in der 1. Schulstufe findet zusätzlich auch im Herbst (Nov.) ein Einstiegstest (Pre-Test) statt). Die Konzentrationsfähigkeit wird mit dem Differentiellen Leistungstest-KE (DL-KE) erfasst. Zusätzlich wird durch Elternbefragung das allgemeinen Bewegungs- und Ernährungsverhalten, der sozioökonomischen Status und der Migrationshintergrund erfasst.
Das Projekt ist mit den Pädagogischen Hochschulen KPH-ES und PHV koordiniert. Die Zusammenarbeit ermöglicht die Erstellung eines größeren Datenpools und die Evaluation regionaler Unterschiede evaluiert werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Schwarzer, Michael; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Schwarzer, Michael; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Dieses Projekt widmet sich zwei Bereichen von Forschungsfragen. In einem ersten Schritt soll geklärt werden, welche Kompetenzen bei Experimenten in Prüfungssituation beurteilt werden? Wie viel Prozent der möglichen Punkte erhält man tatsächlich mit praktischer Kompetenz und nicht mit der theoretischen Behandlung bzw. der mathematischen Auswertung der Messdaten? Wird also wirklich die praktische Kompetenz bewertet oder doch nur der Umgang mit Formeln? Der zweite Bereich geht um die Frage wie man Lehrer bei der Erstellung und Beurteilung von Experimenten unterstützen kann? Welche Unterstützung brauchen Lehrer um selber Experimente in Prüfungssituation einsetzen und ein objektives Beurteilungssystem verwenden zu können?
Im Rahmen des Projektes werden bereits durchgeführter Prüfungsexperimente nach den abgefragten Kompetenzen beurteilt. Dafür sollen drei Quellen herangezogen werden: Die Wettbewerbsaufgaben der Physikolympiade, Schularbeitenexperimente an einem BRG und die experimentellen Aufgaben aus den verschiedenen deutschen Bundesländern, in denen es zentrale, experimentelle Aufgabenstellungen im Rahmen des Abiturs gibt.

Dieses Projekt baut auf dem Projekt PHT-Sa-79-A2 „Experimente bei Prüfungen“ auf.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Mayr-Keiler, Kerstin; Mag.phil. MA. / ZEN200 Zentrum für Forschung und Wissensmanagement
Projektleitung intern
Walz, Kerstin; Mag. phil., MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kogler, Maria-Helene; Prof.
Resinger, Paul; Mag. Dr. BEd Hochschulprof.
Sieberer-Nagler, Katharina; MMag.
Steinacher, Gerlinde; Mag. Dr. Prof.
Windisch, Monika; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hackl, Bianca; BEd.
Pham-Xuan, Robert;
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Die Transition vom Kindergarten in die Grundschule und der Bereich der umfassenden Sprachlichen Bildung und sprachlichen Förderung gelten als zentrale Schwerpunkte der Grundschulreform, die im Schuljahr 2013/14 in öster-reichweiten Netzwerkprojekten (Grillitsch & Stanzel-Tisch-ler, 2017) und im Schuljahr 2015/16 im Rahmen des Tiroler Pilotprojekts „Volksschule im Aufbruch – ViA“ antizipiert wurden. Der mit ViA verbundene Schulentwicklungspro-zess wurde von Vertreterinnen und Vertretern der Schulaufsicht initiiert, die das Anliegen verfolgten, die Perspektiven aller beteiligten Bildungsinstitutionen zu nutzen und die Leiterinnen und Leiter elementarpädagogischer Bildungseinrichtungen und Schulen sowie Pädagoginnen und Pädagogen beider Institutionen bei der Entwicklung der Reformstrategien miteinzubeziehen. Die Pädagogische Hochschule Tirol wurde vom Landesschulrat für Tirol beauftragt, die Umsetzungsphase (Schuljahr 2016/2017) an den zehn Pilotschulen und -kindergärten im Rahmen einer Evaluationsstudie zu begleiten.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Schrammel-Leber, Barbara; Mag.Dr.
Projektleitung intern
Gucanin-Nairz, Verena; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Carré-Karlinger, Catherine; Mag.
Gilly, Dagmar; Mag. / BIMM – Bundeszentrum für Interkulturalität, Migration und Mehrsprachigkeit, Pädagogische Hochschule Steiermark
Schrammel-Leber, Barbara; Mag.Dr. / BIMM – Bundeszentrum für Interkulturalität, Migration und Mehrsprachigkeit, Pädagogische Hochschule Steiermark
Theurl, Peter; Mag.Dr. / Pädagogisches Institut Vorarlberg
Kooperationspartner
BIMM – Bundeszentrum für Interkulturalität, Migration und Mehrsprachigkeit, Pädagogische Hochschule Steiermark
Pädagogische Hochschule Tirol
Pädagogisches Institut Vorarlberg
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Die Anforderungen an das nationale Bildungssystem haben sich im letzten Jahrzehnt aufgrund von Globalisierung und Zuwanderung stark geändert. Im Schuljahr 2013/14 hatten 26,3% der Schülerinnen und Schüler an österreichischen Allgemeinbildenden Pflichtschulen eine andere Erstsprache als Deutsch (BMBF 2015). Sprachliche, kulturelle und religiöse Diversität prägen somit die Lehr- und Lernprozesse.
Wie aus dem Nationalen Bildungsbericht 2012 hervorgeht, ergibt sich die bildungspolitische Relevanz dieser Veränderung in der Zusammensetzung der Schülerinnen und Schüler nicht zuletzt dadurch, dass Schülerinnen und Schüler mit einer anderen Erstsprache als Deutsch im österreichischen Bildungssystem weniger erfolgreich sind als einsprachige Schüler_innen (Herzog-Punzenberger/Schnell 2013: 230). Dabei ist es wichtig zu beachten, dass hierfür nicht kausal die Tatsache einer anderen Erstsprache verantwortlich gemacht werden kann, da dieser Befund zum einen nicht für alle Gruppen von mehrsprachigen Schüler_innen gilt und zum anderen der internationale Vergleich zeigt, dass dies nicht auf alle Länder zutrifft.
Chancengleichheit im Zugang zur Bildung und Chancengleichheit durch Bildung – Verfassungsrang in Österreich;
National (Regierungsprogramme) und International (EU Dokumente) Bekenntnis zu Mehrsprachigkeit, Interkulturalität als Unterrichtsprinzip.

Ein Folgeprojekt wurde angeschlossen PHT-H-789-K1n: „Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit in den Curricula der Primarstufe“

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Mascotti-Knoflach, Silvia; Dr. Prof.
Projektleitung intern
Mascotti-Knoflach, Silvia;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Ziel des Projektes ist es, vom Zeitpunkt der Implementierung der PädagogInnenbildung NEU (Primar-stufe) eine prozessbegleitende (intervenierende) Evaluierungsstudie durchzuführen, um zur Optimierung der Umsetzung des Curriculums Primarstufe im Bereich „Schulpraktische Studien“ beizutragen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Bachlechner, Michael; Dipl.-Päd. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Bachlechner, Michael; Mag.phil., BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Meier, Jörg; Univ.-Prof. Dr. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Neseli, Buket; Mag. BA. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Oberhauser, Claus; MMag. Dr. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Scharinger, Stephan; Mag.phil. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kern, Michael; / Tiroler Bildungsinstitut – Medienzentrum, Medienzentrum Innsbruck
Kooperationspartner
Tiroler Bildungsinstitut – Medienzentrum, Medienzentrum Innsbruck
Laufzeit
2015 – 2016
Beschreibung
Die Lebenswirklichkeit der Kinder von heute ist durch umfassenden Mediengebrauch geprgt. Deutschsprachige Kinder haben aber kaum Erfahrung mit Filmen, die untertitelt sind. Das Projektteam, bestehend aus Mitgliedern des Deutsch-, Geschichte- und Biologieteams am Zentrum fr Fachdidaktik, mchte deshalb erstmals Filme in deutscher Sprache mit deutschen Untertiteln verwenden, um herauszufinden, ob dies den Wissenserwerb steigert. Der Projektansatz ist die berlegung, dass die visuelle und akustische Wahrnehmung durch Untertitel untersttzt wird und somit die inhaltlichen Aussagen des Unterrichtsfilms besser verstanden und aufgenommen werden. Damit knnte eine Steigerung des Unterrichtsertrages erreicht werden. Deshalb werden in den am Projekt teilnehmenden Schulklassen untertitelte Unterrichtsfilme vorgefhrt. Im Anschluss erhalten die SchlerInnen Wissens- und Verstndnisfragen, die selbststndig beantwortet werden mssen. Durch Einfhrung einer Kontrollgruppe (Parallelklasse), die denselben Film ohne Untertitel ansehen wird und anschlieend ebenfalls die Wissens- und Verstndnisfragen beantwortet, soll ermittelt werden, ob es Unterschiede im Wissenserwerb gibt. Sollten die Ergebnisse die vermutete positive Wirkung der Untertitel besttigen, berlegt das Medienzentrum Tirol, vermehrt untertitelte Unterrichtsfilme auf der Plattform LeOn anzubieten.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Tiefenthaler, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Tiefenthaler, Sabine;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das vorliegende Forschungsprojekt untersucht, wie Grundschulkinder Inklusion und Partizipation erleben und bewerten. Es verfolgt einen qualitativ-partizipativen Ansatz und orientiert sich an den Prinzipien der UN-Kinderrechtskonvention (Artikel 12) sowie der UN-Behindertenrechtskonvention (Artikel 24), die eine gleichberechtigte Teilhabe aller Kinder an Bildung fordern. In Österreich zeigt der aktuelle Bericht der UN-BRK (UNO 2023) erhebliche Defizite im Bereich inklusiver Bildung, die soziale Ungleichheiten weiter verstärken (OECD 2023). Im Gegensatz dazu hat Italien seit Jahrzehnten ein inklusives Bildungssystem etabliert, das als Kontrastfolie für eine vergleichende Studie zwischen Tirol und Südtirol dient. Die Untersuchung gliedert sich in drei Schritte: (1) Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen, (2) Erhebung der Schüler:innen-Einstellungen zu Inklusion mittels PhotoVoice und vertiefender Foto-Interviews, (3) Erarbeitung von Handlungsempfehlungen und -strategien für inklusive Praktiken. Das Projekt bezieht sich auf Theorien der Inklusion und Partizipation, wie sie im Index der Inklusion (Booth & Ainscow, 2016) und in der Pädagogik der Vielfalt von Prengel (2013) formuliert sind. Ziel ist es, die Perspektiven der Kinder auf Inklusion und Partizipation zu verstehen, um darauf aufbauend pädagogische Handlungsimpulse zur Verbesserung inklusiver Bildung zu entwickeln.
Beschreibung (engl.)
.
URL
Bericht