Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Madl, Alexandra; Mag. Dipl.-Päd. MA
Projektleitung intern
Madl, Alexandra; Mag. Dipl.-Päd. MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Alt, Silvia; VOL Mag.
Stornig, Thomas; Mag. Hochschulprof. PhD.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Wie werden an ländlichen Schulstandorten in Wissens- und Unterscheidungspraktiken Normalität und bildungsrelevante Differenz in pädagogischen Institutionen und den umgebenden sozialen, politischen und kulturellen Kontexten hergestellt? Inwiefern werden Vorstellungen von Normalität und Differenz in pädagogischen Praktiken sichtbar? Im Rahmen des Projekts soll untersucht werden, wie die Vorstellung von Normalität und einem „Wir“ an Volksschulen in ländlichen Räumen entsteht, sich verändert oder auch verschwindet. Die zentralen Fragen betreffen die (Re)Konstruktion von Normalität und Differenz in Diskursen und Praxen, die Rolle lokaler Faktoren sowie die Konsequenzen für Bildungsinstitutionen und pädagogische Professionalität. Mithilfe diskursanalytischer Ethnografie werden drei Volksschulen in ländlichen Räumen in Tirol untersucht. Dabei werden (Re)Produktion, Wandel und (Ir)Relevanzsetzung von Differenz situativ und kategorieoffen beforscht. Die Analyse von Daten aus teilnehmender Beobachtung, Interviews und Dokumentation von Artefakten und Räumen erfolgt mittels Kritischer Diskurs- und Dispositivanalyse nach Jäger (2015). Das Projekt zielt darauf ab, lokale handlungsleitende Diskurse zu rekonstruieren, um Strukturen und schulischen Praktiken der Normierung zu reflektieren. Daraus werden Impulse für die Professionalisierung von Lehrpersonen und die professionelle pädagogische Praxis entwickelt. Aufgrund seiner Relevanz für zukunftsorientierte Bildungsprozesse und ein gleichberechtigtes Zusammenleben in einer durch Diversität geprägten demokratischen Gesellschaft wird das Projekt an der Schnittstelle zwischen Diversitätsforschung, Demokratiebildung und Inklusion verortet.
Beschreibung (engl.)
.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Stornig, Thomas; Mag. Hochschulprof. PhD.
Projektleitung intern
Stornig, Thomas; Mag. Hochschulprof. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Berger, Matthäus;
Hofer, Denise;
Katschnig, Tamara;
Rabl, Martina;
Kooperationspartner
Kirchlich Pädagogische Hochschule Wien/Niederösterreich, Campus Krems-Mitterau
Universität Graz
Laufzeit
2023 – 2026
Beschreibung
Die Kooperationsstudie beschäftigt sich mit dem Demokratiebewusstsein von 13- und 14-jährigen Schüler*innen (8. Schulstufe). Das Projekt geht der Frage nach, welchen Beitrag das Unterrichtsfach Politische Bildung in Zeiten autoritärer Risiken für das Demokratiebewusstseins der Schüler*innen leisten kann. Dafür wird mittels Online-Fragebogen eine quantitative Studie an österreichischen Schulen durchgeführt.
Beschreibung (engl.)
.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Daxer, Elisabeth; MMag. Dr. Hochschulprof
Projektleitung intern
Daxer, Elisabeth; MMag. Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Descartes nimmt den Wald als Metapher für Unkenntnis und Orientierungslosigkeit. In seinem Diskurs über die Methode (des wissenschaftlichen Arbeitens) verwendet Descartes das Bild eines sich im Wald Verirrten, der aus dem Wald heraus und damit zur Erkenntnis findet, indem er von seinem Standort aus eine möglichst gerade Linie durch den Wald schlägt. Etwa seit der Jahrtausendwende beginnt sich in Ergänzung zur traditionellen eine neue Art der Forschung bzw. der Forschungsmethoden zu etablieren, die künstlerische Forschung (Artistic Research).
Ich möchte den Begriff Artistic Research mit literarischen Vergleichen zum Thema Wald mit Hilfe der Schriften Descartes und Dantes erklären. Der Wald ist ein Ort der Verirrungen. Bei Dante wird der Wald bereits im Prolog zum Ausgangsort für eine erkenntisreiche Reise in die Unterwelt. Dante vertraut nicht einer geradlinigen Methode, sondern öffnet sich auf den Rat des Führers einem anderen Weg, dem in die Tiefe (Unterwelt). Künstlerische Forschung ist eher mit dem Vorgehen von Dante zu vergleichen als von Decartes. Die
verschiedene Ansätze der künstlerischen Forschung (Artisitc Research), sind ihr Wesen und gleichzeitig richtet sich dagegen die Kritik von Seiten der traditionellen Forschung. Damit künstlerische Forschung nicht in einen willkürlich durchgeführten Prozess mündet, wird die Methode bzw. die Methoden begründet laufend mitreflektiert. Auf den kürzesten Nenner gebracht meint künstlerische Forschung „Forschung über/für/durch Kunst | Kunst über /für/durch Forschung“
(Dombois, 2009, zitiert nach Klein, 2011). Wald in seiner Bedeutungsvielfalt ist seit einiger Zeit Thema meines längerfristigen Kunstprojekts. Künstlerische Mittel sind Zeichnung und der Malerei. Ich erlebe und empfinde, dass die bildhafte Beschäftigung mit Wald mir Erkenntnisse und Wissen auf einer anderen, zusätzlichen Ebene eröffnet, und bezeichne daher meine künstlerische Beschäftigung mit dem Wald als Forschungsarbeit, die mir als Forschende neue Perspektiven, Gedanken Ideen eröffnet. „… in jedem Fall ist künstlerisches
Wissen sinnlich und körperlich, ‚embodied knowledge’. Das Wissen, nach dem künstlerische Forschung strebt, ist ein gefühltes Wissen“ (Klein, 2011, S.3). Die Erkenntnisse halte ich in einem Protokollheft fest. Der Wald als Urraum des Menschen evoziert ambivalente Gefühle in Bezug auf Schutz und Bedrohung, und wirkt als Hintergrundszenario in der Literatur ebenso wie in Filmen und Videospielen. Der Wald in der ökologischen Debatte wird diskutiert als ein durch menschliche
Gewinnsucht bedrohter Naturraum. Die Zerstörung der großen Wälder auf der Erde beeinflusst die
Meine Hypothese ist, dass Menschen, die durch zeichnerische (und malerische) Kompetenzen bildhafte Darstellungen erzeugen zu können, eine Selbstwirksamkeit erleben, die ihnen Selbstbewusstsein und Selbsterkenntnis gibt. In der Folge erlangen Menschen, die die Tätigkeit des Zeichnens (und Malens) ausüben, ein Bewusstsein nicht nur für ihre eigenen Fähigkeiten, Bilder zu produzieren, sondern auch ein bewusstsein für die Umwelt und die Fähigkeit zu Erkenntnisgewinn über diese Umwelt. Im Fall von Waldzeichnungen (und – malereien) können Verbindungen zur Kunst, Forschung, Geschichte, Biologie, Soziologie, Psychologie und Pädagogik über die bildnerisch-künstlerische Tätigkeit geknüpft werden. Die zeichnerische (und malerische) Fähigkeiten bei Jugendlichen und Erwachsenen, in der Lehrer- und Lehrerinnenausbildung und – fortbildung professionell zu entwickeln, und im weiteren die Auswirkungen der Zeichen- (und Mal-) Kompetenzen auf das Persönlichkeitsbewusstsein zu erforschen, ist Anliegen meiner künstlerischen und
wissenschaftlichen Forschung.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Mayr-Keiler, Kerstin; Mag.phil. MA. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Walz, Kerstin; Mag. phil., MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Ziel des Projektes Voicescpaes ist es selbstbezogene Konzepte und Subjektivierungsprozesse bei mehrsprachigen Schüler_innen zu untersuchen. Hypothese: (Individuelle) psycholinguistische (Affekte, Emotionen) und soziolinguistische (kontextuelle Spracherfahrungen, Sprachhandlungen, Haltungen) Faktoren sind die grundlegenden Kräfte, welche die Einstellungen zu Sprachen bzw. die individuelle Wahrnehmung des individuellen (eigenen), mehrsprachigen selbstbezogenen Konzepts prägen und beeinflussen somit die Gelingensbedingungen des Spracherwerbs, Sprachlern-, Sprachentwicklungs- bzw. Spracherhaltungsprozesses. Speziell mehrsprachige Schülerinnen und Schüler verfügen über ein großes Sprachrepertoire. Im Rahmen des Projektes werden linguistische Profile bzw. Selbstkonzepte von Schülerinnen und Schülern erforscht, indem die Gestalt innerer Sprachlandschaften im Zusammenhang mit Sprachbiografien untersucht werden. Spezielles Augenmerk wird dabei auf die Rolle der Emotionen und die Beziehungen der Schüler_innen zu ihrem Sprachenrepertoire im Hinblick auf den Sprachlern, Spracherwerbs-, Sprachentwicklungs- bzw. Spracherhaltungsprozess gelegt. Emotionen sind der treibende Motor, wenn es um Lernbereitschaft und Motivation geht und haben somit direkten Einfluss auf die innere Bereitschaft der Schüler_innen eine (neue) Sprache zu erlernen bzw. zu erhalten. Die Ergebnisse des Projektes leisten einen wertvollen Beitrag zur aktuellen Mehrsprachigkeitsforschung und könnten als Basis für didaktische Überlegungen des Sprachunterrichts dienen. Im Hinblick auf die Implementierung werden sowohl das „Dynamic Model of Multilingualism“ introduced by Herdina & Jessner (2002) und der Lehrplan zur Mehrsprachigkeit von Reich und Krumm „Sprachbildung und Mehrsprachigkeit: Ein Curriculum zur Wahrnehmung und Bewältigung sprachlicher Vielfalt im Unterricht“ (2013) herangezogen. Folgende zwei Forschungsfragen stehen im Zentrum des Projektes: 1. Was sind die konstitutiven Elemente (Faktoren), welche die Entwicklung mehrsprachiger Selbstkonzepte bedingen 2. Wie beeinflussen diese Faktoren (z.B. Emotionen, Haltungen) Schüler_innen im Hinblick auf ihre Motivation und ihren Erfolg beim Erwerb/ Erhalt von Sprachen?
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Imp, Christina; Mag. BSc. Hochschulprof PhD.
Projektleitung intern
Imp, Christina; Mag. BSc. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2026 – 2028
Beschreibung
Ein fundiertes Verständnis positiver rationaler Zahlen ist eine zentrale Voraussetzung für weiterführende mathematische Fähigkeiten sowie für alltagsmathematische Herausforderungen. Zahlreiche Studien zeigen, dass Lernende in diesem Bereich erhebliche Schwierigkeiten aufweisen. Das Strategieverhalten beim Umgang mit rationalen Zahlen spielt dabei eine entscheidende Rolle, da die Wahl und Anwendung verschiedener Lösungsstrategien in direktem Zusammenhang mit dem individuellen Zahlenverständnis stehen. Während
erforscht ist, welche Strategien Lernende einsetzen, ist wenig über die zugrunde liegenden metakognitiven Prozesse, die Wahrnehmung von Effizienzunterschieden und die Flexibilität der Strategiewahl bekannt.
Das vorliegende Forschungsprojekt untersucht daher systematisch die Strategienutzung und damit zusammenhängende Metakognitionen im Bereich positiver rationaler Zahlen. Zunächst werden durch eine Schulbuchanalyse sowie eine Befragung von Lehrpersonen der Sekundarstufe I (n=50) explizit vermittelte
Strategien identifiziert und analysiert, ob Effizienz und Passung als Auswahlkriterien im Unterricht thematisiert werden. Anschließend erfolgt eine Interviewstudie mit Noviz:innen (Lernende der Sekundarstufe I, n=20) und Expert:innen (Mathematiklehramtsstudierenden, n=20), in der mittels lauten Denkens und Stimulated Recall sowohl die Strategiewahl als auch die Metakognitionen zur Auswahl untersucht werden. Zusätzlich sollen Strategietypen in Bezug auf das Strategierepertoire identifiziert werden. Die Ergebnisse tragen dazu bei, ein vertieftes Verständnis der metakognitiven Steuerung mathematischer
Strategien zu gewinnen und daraus gezielte Maßnahmen für eine individuelle Förderung abzuleiten. Entsprechend der Overlapping Waves Theory können Lernende durch das Bewerten der Effizienz und Passung von Strategien ihr Strategierepertoire gezielt anpassen und dadurch ihr Zahlenverständnis weiterentwickeln. Die
Identifikation von Strategietypen ermöglicht es zudem, differenzierte Förderansätze für den Mathematikunterricht zu entwickeln, um Lernenden eine gezielte und adaptive Unterstützung bei der Strategieauswahl und -anpassung zu bieten.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kranebitter, Marliese; Mag. / ZEN200 Zentrum für Forschung und Wissensmanagement
Projektleitung intern
Kranebitter, Marliese; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
Eckdaten über die SQA-Evaluation
Das BIFIE hat vom BMBF den Auftrag, die Initiative SQA begleitend zu evaluieren.
Insgesamt ist die Evaluation so konzipiert, dass sie sowohl Steuerungswissen für die
(Weiter-)Entwicklung der Initiative gewinnt, als auch Befunde über ihre Wirksamkeit erlangt.
Im Zweijahreszyklus werden Vertreter/innen verschiedener Ebenen im Schulsystem (Schulleitungen,
Schulaufsicht, SQA-Landeskoordinator/innen) zu den Bereichen in SQA befragt, bspw. Informiertheit,
Akzeptanz und Zufriedenheit, Entwicklungspläne, Bilanz- und Zielvereinbarungsgespräche,
Unterstützungsmaßnahmen und Folgeprozesse/Auswirkungen.
Die ersten Erhebungen haben im Schuljahr 2014/15 begonnen.
Eckdaten über das Fallstudienprojekt: Schulebene
Das ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem BIFIE und sieben Pädagogischen Hochschulen.
Insgesamt werden 21 Schulen im Rahmen dieses Projektes beforscht, verteilt auf die beteiligten
Bundesländer und die unterschiedlichen Schularten der Allgemeinbildung.
Insgesamt sollen die Schulen über einen Zeitraum von drei Jahren durch jährliche Erhebungen
begleitet werden.
An jedem Standort werden verschiedene Zielgruppen interviewt: Schulleiter/in, Lehrpersonen,SQA-Koordinator/in und gegebenenfalls Eltern, Schüler/innen
Ad Fallstudien
Einzelfallstudien verdanken ihren Namen einem besonderen Untersuchungsplan, der Erhebung und
Auswertung eines Falls. Namensgebung und Zielsetzung gehen nicht auf eine besondere Methode
der Erhebung und Auswertung zurück. Insofern ist eine qualitative Einzelfallstudie keine Methode im
strengeren Sinn, sondern ein Verfahren, in welchem verschiedene Methoden kombiniert werden.
Welche dies sind, hängt von der Fragestellung ab.
Das Gesamtkonzept der SQA-Evaluation enthält eine Reihe von Fragen, die durch unterschiedliche
Methoden abgedeckt sind (Fallstudien als Verfahren in einem mixed-methods-Ansatz).
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Lukasser-Vogl, Elisabeth; Dr. / klasse!forschung (Verein)
Projektleitung intern
Schwarzer, Michael; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Bartenbach LichtLabor GmbH
Institut für Zoologie
klasse!forschung (Verein)
MCI Management Center Innsbruck
Universität Innsbruck (Institut für Mikrobiologie)
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Tirols „Schlaue Luxe“, Kinder und Jugendliche von 6-18, aus 6 Schulen der Region Innsbruck Süd,
erforschen gemeinsam mit 6 Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft die Natur, um daraus
innovative, technische Lösungsansätze in den Bereichen Energie, Beleuchtung und Biotechnologie
abzuleiten. Es gilt die Jugend für Forschungshighlights der Region nachhaltig zu begeistern und
zukünftige spannende Arbeitswelten in F&E aufzuzeigen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Stadler-Altmann, Ulrike; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Baumann, Simone; Dr.phil. Prof.
Konrad, Anita; Mag.phil.
Lutz, Tim; Dr.phil. Hochschulprof.
Madritsch, Reinhold; Mag.
Reiter, Christine; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Brunsmeier, Sonja; Dr.
Kooperationspartner
AE Schule Carlos Amarante
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Freie Universität Bozen – Campus Bozen
Georg von Gießen Schule
Humboldt Universität zu Berlin
Salon Kaupunki
Universidade do Minho
Universität Turku
Universität Umeå
Vytautas-Magnus-Universität
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Künstliche Intelligenz (KI) wirft im Bildungssektor zahlreiche Fragen auf. Die Zunahme von Chat-basierten großen Sprachmodellen wie ChatGPT seit 2022 und die jüngste Abstimmung über das erste KI-Gesetz der Europäischen Union zeigen, wie wichtig es ist, KI-Kenntnisse zu fördern und Lehrkräften Orientierungshilfen zu neuen Themen zu geben. Die weit verbreitete Einführung von KI verändert die Qualifikationsanforderungen in den europäischen Volkswirtschaften und erhöht die Nachfrage nach technischen KI-Fähigkeiten und Soft Skills wie kritisches Denken, Anpassungsfähigkeit, emotionale Intelligenz und interkulturelle Kommunikation. Die „AI2PI Teacher Academy“ zielt darauf ab, KI-Reflexion in pädagogische Praktiken zu integrieren, um die Qualität der Bildung in ganz Europa zu verbessern. Das Projekt umfasst ein Konsortium von sieben Universitäten (Humboldt Universität zu Berlin, Universität Turun Yliopisto, Universität Bozen, Universität Do Minho, Vytauto Didzijo Universität), darunter zwei Fortbildungsanbieter (PH Tirol und UMinho), das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und mindestens sieben Ausbildungsschulen. Die Initiative befasst sich mit dem Bedarf an einem Lehrplan für die Lehrerausbildung, der eine kontext- und bedarfsorientierte Perspektive auf KI in der Bildung bietet, einschließlich gemischter Kursmodule, die als Microcredentials dienen. Um diese Ziele zu erreichen, wird im Rahmen des Projekts eine designbasierte Forschungsmethodik (DBR) angewandt. Dieser iterative und kontextbezogene Ansatz beinhaltet die Entwicklung von Bildungsmaßnahmen, die theoretisch fundiert und auf die Praxis zugeschnitten sind. Die Teacher Academy wird einen Rahmen für KI-Kompetenzen definieren, der die bestehenden Rahmenwerke erweitert.
Beschreibung (engl.)
Artificial Intelligence (AI) is raising multiple concerns in the education sector. The surge of chat-based Large Language Models, such as ChatGPT, since 2022 and the recent voting on the European Union’s first AI Act highlight the importance of promoting AI literacy and providing guidance for teachers on emerging issues. The widespread adoption of AI is reshaping skill requirements in European economies, increasing the demand for both technical AI skills and soft skills like critical thinking, adaptability, emotional intelligence, and cross-cultural communication. The „AI2PI Teacher Academy“ aims to integrate AI reflection into pedagogical practices to enhance education quality across Europe. The project includes a consortium of 7 universities (Humboldt University Berlin, University Turun Yliopisto, University of Bozen, University Do Minho, Vytauto Didzijo University), including two CPD providers (PH Tirol and UMinho), the German Research Center for Artificial Intelligence (DFKI), and at least 7 training schools. The initiative addresses the need for a teacher education curriculum that provides a context- and needs-based perspective on AI in education, including blended course modules serving as microcredentials. To achieve these objectives, the project will adopt a design-based research (DBR) methodology. This iterative and contextualized approach involves developing educational interventions that are theoretically sound and tailored to practice. The Teacher Academy will define an AI literacy competence framework, extending established frameworks like DigCompEdu and TPACK. It will assess the needs of teachers, schools, and stakeholders, and build communities of practice capable of addressing educational challenges related to AI, while advancing new internationalization models and mobility formats. By equipping educators with the knowledge and skills to navigate challenges and opportunities, the project will contribute to the European mission of responsible use of AI for the benefit of all.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Lukasser-Vogl, Elisabeth; Dr.
Projektleitung intern
Goreth, Sebastian; Dr. Hochschulprof. M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Madl, Alexandra; Mag. Dipl.-Päd. MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
klasse!forschung (Verein)
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Das Projekt „Bau schlau! – Von neuen Technologien (KI) und nachhaltigen Lösungen bis zu spannenden Berufsfeldern der Zukunft“ fokussiert auf die Vermittlung von Wissen über Künstliche Intelligenz (KI) und digitale Technologien im Bauwesen an Schüler:innen der Volks- und Mittelschule. Ziel ist es, die Bedeutung innovativer Technologien und nachhaltiger Lösungen für zukünftige Berufe in der Baubranche praxisnah und inspirierend zu vermitteln. KI gewinnt zunehmend an Bedeutung, sowohl im Alltag von Kindern, als auch im Bauwesen, wo sie bei Planung, Effizienzsteigerung und Nachhaltigkeit eingesetzt wird. Studien zeigen, dass junge Menschen KI als wichtig für ihre persönliche und berufliche Zukunft betrachten, jedoch fehlt es im Bildungssystem häufig an praxisnahen und altersgerechten Zugängen. Das Projekt verbindet KI mit den lebensnahen Themen Bauen, Wohnen und Natur, um abstrakte Konzepte greifbar zu machen. Mit dem interdisziplinären Ansatz der Bionik lernen Kinder, wie sich Vorbilder aus der Natur auf technische Innovationen übertragen lassen, z. B. durch Biomimikry oder Origami-Techniken zur Optimierung von adaptiven Baumaterialien und Produkten. Praktische Beispiele wie die KI-gestützte Optimierungen von Bienenbeuten verdeutlichen den Mehrwert generativer Designs. Spannende Technologien wie KI-gestützte Gebäudediagnostik, Drohnentechnologie, der Aufbau digitaler Gebäudezwillinge und Visualisierung mit AR/VR-Brillen bei der Bauplanung werden durch eigenes Experimentieren erlebbar. Dies fördert nicht nur das Verständnis für moderne Werkzeuge, sondern weckt auch Interesse an neuen, spannenden technischen Berufsfeldern – insbesondere bei Mädchen. Dank der Digitalisierung verlieren traditionelle körperliche Anforderungen in der Baubranche an Bedeutung, während die Verknüpfung mit Innovation, Design und Architektur zusätzlich inspiriert. Ein ausgewogenes Projektteam und weibliche Role-Models helfen, Rollenklischees aufzubrechen und weibliches Potenzial für technische Berufe zu mobilisieren. Das Projekt setzt ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung. Inhaltlich zeigt es, wie digitale Technologien einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung im Bauwesen leisten können. Zudem entwickelt es innovative Bildungsangebote, die durch den Verein klasse!forschung und die Projektpartner dauerhaft in Schulen eingesetzt werden, um Wissen zu vermitteln und für nachhaltige Lösungen zu begeistern. Die enge Zusammenarbeit mit der FH Kufstein, der Universität Innsbruck, RIEDERBAU, Revitalyze und der PH-Tirol vereint wissenschaftliche Expertise mit praxisorientiertem Know-how. Gemeinsam wird der Innovationsprozess – von der ersten Idee über die Grundlagenforschung und angewandte Forschung bis hin zur Anwendung in der Wirtschaft – greifbar vermittelt. Die, stark von der Baubranche geprägte Region Kufstein, profitiert von den Projektergebnissen, durch das Partnernetzwerk und die entwickelten Angebote eröffnen sich neue Perspektiven für nachhaltige Berufsfelder und zukunftsweisende Karrieremöglichkeiten.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Überall, Martina; Mag. Hochschulprof PhD.
Projektleitung intern
Überall, Martina; Mag. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Der One Health Ansatz betont die untrennbare Verbindung von Mensch, Tier und Umwelt und fordert interdisziplinäre Lösungen für Herausforderungen wie die Klima- und die Gesundheitskrise. Schulen spielen eine tragende Rolle bei der Vermittlung von Kompetenzen zur Gestaltung einer enkeltauglichen Zukunft. Ziel dieses Projekts ist es mittels Design-based Research zu erforschen, wie ein entsprechendes Lehr-Lern-Angebot für Multiplikator:innen gestaltet werden muss.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht