Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Freytag, Eva; Mag. Dipl.-Päd. BEd Prof.
Projektleitung intern
Freytag, Eva; Mag. Dipl.-Päd. BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Luschin-Ebengreuth, Nora; Mag. Dr. Prof.
Reichel, Erich; HS-Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
2017 wurde an der PH Steiermark ein neues Zentrum für fachdidaktische Forschung in der naturwissenschaftlich-technische Bildung (NATech) eröffnet. Es definiert sich als zentrale Einheit fachdidaktischer Grundlagen- und angewandter Forschung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Bereits im Frühjahr 2018 wird ein Arbeitsraum für das Umsetzen der definierten Arbeitsbereiche, zu denen auch das Modell des Forschenden Lernens zählt, installiert. Dieser Raum steht der fachdid. Forschung, beispielw. für die Entwicklung innovativer Lernarrangements und der Umsetzung dieser zur Verfügung. Um Pädagoginnen/Pädagogen für das Kennenlernen und das Einbringen ihrer persönlichen Ressourcen in das Zentrum NATech zu motivieren, bedarf es eines innovativen Angebotes. Ziel ist es ein Entwicklungs- bzw. Forschungsprogramm zu kreieren, das Pädagoginnen/Pädagogen anspricht und ermöglicht, durch das Kennenlernen und Umsetzen des adaptierten Modells des Forschenden Lernens, selbst aktiv zu werden und Lerninhalte bzw. Material nach dem entwickelten Konzept hervorzubringen und zu erproben. Es geht um eine Bedürfnisweckung für das in die Tiefe gehende Auseinandersetzen mit naturwissenschaftlich-technischen Inhalten, durch das gemeinsame Weiterentwickeln und Erforschen nach vorgegebener Struktur. Dahingehend soll der Weg mit vorliegendem Forschungsvorhaben bereitet werden. Die Nutzung des NATech Zentrums für Pädagoginnen/Pädagogen, als Raum der Begegnung, des miteinander Redens, als Plattform für den Austausch von Erfahrungen, des gemeinsamen Erforschens von naturwissenschaftlich-technischen Inhalten mit Nachhaltigkeitseffekt, der sich in Veränderungen des Unterrichtens im Klassenraum zeigt. Das Forschungsvorhaben ist im genannten Arbeitsbereich von NATech angesiedelt und verfolgt die Entwicklung und Erforschung eines fachdid. Konzeptes. Es soll ein neues Lernarrangement für physikalische, chemische und biologische Inhalte entstehen, das den fachlichen Erkenntnisprozess und -gewinn durch forschendes Lernen berücksichtigt. Der erste Schritt der Umsetzung des Projekts zeigt sich in der Entwicklung naturwissenschaftlich-technischer Inhalte nach vorgegebenem Konzept, welche Studierende des Schwerpunktes „Entdeckungsreise Natur und Technik“ im Zentrum NATech erarbeiten. Es erfolgt auch die Ausschreibung einer Abschlussarbeit für Studierende der Chemie, Physik, Biologie, und für Studierende des Schwerpunktes „Entdeckungsreise Natur und Technik“ im Primarbereich.
Sodann erfolgt die Evaluierung des Konzeptes. Dabei sollen in Kooperation mit Studierenden, welche die Veranstaltung „Forschendes Lernen an ausgewählten Beispielen“ besuchen, entwickelte Arbeits- und Lernmaterialien nach dem genannten Konzept, mit den Grundschulkindern umgesetzt und erprobt werden. Die Infrastruktur des Zentrums NATech und Klassenräume sollen dabei genützt werden.
Anhand der Studie soll festgestellt werden, ob das neue Lernarrangement bei Grundschulkindern den Erkenntnisprozess und Erkenntnisgewinn im Bereich des Fachwissens positiv beeinflusst und für eine Dissemination in fachdidaktische Konzepte, sowie für eine Entwicklung weiterer Lehr- und Lernmaterialien geeignet ist. Die Nachhaltigkeit des Forschungsprojekts soll auch durch ein Zusammentreffen von interessierten Pädagoginnen/Pädagogen im Begegnungs- und Forschungszentrum NATech entstehen. Das Konzept „Experimente verändern“ soll vorgestellt und ausprobiert werden, um die Basis für die weitere kooperative Entwicklung von Inhalten des Lernarrangements zu bilden. Forschendes Lernen in Rahmen der persönlichen Weiterentwicklung wird von den Pädagoginnen/Pädagogen selbst erlebt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Dorfinger, Johannes; Mag. Dr. Prof. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Projektleitung intern
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Dorfinger, Johannes; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Führer, Andreas; MA BEd / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Jarz, Thorsten; HS-Prof. Mag. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Moriz, Werner; HS-Prof. IL Mag. Dr. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Moser, Daniela; HS-Prof. Mag. Dr. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
FH Joanneum Graz Eggenberg, Fachhochschule
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Öffentliches Interesse an digitalen Schulbüchern konstatiert der nationale Bildungsbericht (Bruneforth et al., 2016) indem er diesem Thema ein Kapitel widmet. Empfehlungen, um das Potenzial des digitalen Schulbuchs nutzen zu können, gehen in Richtung Entwicklung und Evaluation didaktischer Nutzungsmuster, die positiv bewertete Anwendungsszenarien darstellen, in denen das digitale Schulbuch als integrativer Bestandteil eines qualitätsvollen Unterrichts erscheint. Es wird explizit die Entwicklung von Pilotprojekten angeregt, die als Referenzmodelle dienen können, um nachhaltig wirksame Lehr-/Lernprozesse sicherzustellen (Baumgartner et al., 2016, S. 112–114). Ausgangspunkt für das Projekt DIS ist eine umfassende Literaturrecherche, die die Schulbuchforschung allgemein und die Beforschung von digitalen Schulbüchern fokussiert und die Ausgangslage darlegt. Zwischen den recherchierten Beispielen von digitalen Schulbüchern spannt sich ein Bogen von eher geringen Gestaltungsmöglichkeiten bis hin zu weitgehender Offenheit hinsichtlich freier Konstruktion und selbständigen Lehr-/Lernformen. Lerntheoretische Überlegungen, die für moderne digitale Schulbücher von Bedeutung sind, richten sich entlang einer konstruktivistischen Didaktik und der Kompetenzorientierung. Im Projekt soll zunächst erhoben werden, welche Anforderungen und Interessen Lehrerinnen und Lehrer (n = 2000) haben, um basierend auf diesen Evidenzen Kriterien, die für die Erstellung von digitalen Schulbüchern relevant sind, zu definieren. Diese Kriterien sollen in die Konzeption und Konstruktion eines Prototyps für ein digitales Schulbuch für den Informatikunterricht einfließen. Der Prototyp wird in mehreren Klassen erprobt und abschießend dessen Einsatz evaluiert.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Projektleitung intern
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Auferbauer, Martin; Mag.phil. PhD. Prof.
De Fontana, Olivia; Mag.phil. Prof.
Pelzmann, Brigitte; ILn Mag. Prof.
Vogel, Walter; HS-Prof. Mag. DDr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bodi-Fernandez, Otto; Mag. Dr. / Universität Graz
Muckenhuber, Johanna; Univ.-Prof. MMag. Dr. / FH Joanneum Graz
Kooperationspartner
FH Joanneum Graz Eggenberg, Fachhochschule
Universität Graz
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Übergänge von der Primar- in die Sekundarstufe stehen seit mehrere Jahrzehnen im Blickfeld der Forschung (zusammenfassend Koch, 2004, S.577ff.), wobei diese aus Schülerperspektive oftmals mit Ängsten verbunden sind und als biografische Brüche (vgl. beispielsweise Hacker, 1988) interpre-tiert werden können. Aus der Übergangsforschung ist ebenfalls bekannt, dass es an den unterschiedlichen Schulformen unterschiedliche Perspektiven gibt, wobei die Grundschulen stärker an kindlichen Interessen und Problemen orientiert sind, während die weiterführenden Schulen eher einheitliche Leistungsstandards im Blickfeld haben (vgl. Mitzlaff/Wiederhold 1989).
Ausgangspunkt für das beantragte Forschungsprojekt war die Anfrage zweier Volksschulen, die in der Initiative „Schule im Aufbruch“ verankert sind, an das Institut für Educational Governance und Qualitätsentwicklung um eine externe wissenschaftlich begleitete Evaluierung. Beide Schulen verfolgen innovative Konzepte und wollten der Frage nachgehen, wie diese Maßnahmen greifen, mit besonderem Fokus auf das Gelingen der Transition von der Volksschule in die weiterführenden Schulen. In der Evaluationsstudie wurden sowohl Schüler*innen der vierten Klasse Volksschule als auch ehemalige Schüler*innen und deren Eltern schriftlich befragt. Ergänzend dazu wurden Gruppendiskussionen mit Lehrer*innen der Abnehmerschulen geführt. In der inhaltsanalytischen Analyse (vgl. Kuckartz 2012) der Daten zeigte sich, dass die Perspektiven der Abnehmerschulen sehr divers sind. So gibt es Schulen, die sich in ihrem Schülerbild und den Ansprüchen, die sie an Schüler*innen stellen, eine ähnliche Perspektive wie die Volksschulen einnehmen, wohingegen andere ein eklatant unterschiedliches Schülerbild haben.

Aufbauend auf diesen Ergebnissen soll mittels eines komplexen Mixed-Methods Designs die Identitätsentwicklung der Schüler*innen beim Wechsel zwischen unterschiedlichen Schulkulturen in den Blick genommen werden. Dazu sollen an vier Volksschulen und an vier Abnehmerschulen der Sekun-darstufe I (je zwei Gymnasien und Neue Mittelschulen) Schulkulturerhebungen (mit besonderem Blick auf Dimensionen, die das Erleben der Schüler*innen beeinflussen) durchgeführt werden. Um zu erfassen, welche Diskurse Aufnahme in die geteilten Orientierungen der Schüler*innen finden, wer-den Gruppendiskussionen mit Schüler*innen an allen Schulen durchgeführt. In einem zweiten Arbeitsschritt soll der Zusammenhang zwischen dem Übergang aus einer in eine andere Schulkultur und der Identitätsentwicklung der Schüler*innen erfasst werden. Dazu soll ein Mixed-Methods-Längsschnitt durchgeführt werden, in welchem die Kinder zu je zwei Zeitpunkten in der Volksschule und nach dem Übergang in der Sekundarstufe I befragt werden. Vor und nach dem Wechsel werden auch die Eltern interviewt.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Koch-Reißer, Nicole; MA.
Projektleitung intern
Koch-Reißer, Nicole Maria; M.A. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Rossegger, Daniela; MA.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
ARGE Bildungsforschung
Laufzeit
2008 – 2010
Beschreibung
An der PVS gibt es unterschiedliche Schulmodelle, die auf die Bedürfnisse der Eltern eingehen. Mittels Elternbefragung soll die subjektive Wahrnehmung der Eltern erhoben werden. Die Elternbefragung soll Impulse für die Schulentwicklung im Rahmen des Schulprogramms liefern. Die Schulmodelle an der PVS sollen aufgrund der Befragung weiterentwickelt werden. Welche Zusammenhänge bestehen zwischen den Erwartungen an die Schule und dem akademischen Hintergrund der Eltern unserer Schule in Bezug auf die 5 Qualitätsbereiche des Schulprogramms? Hypothesen sind, dass Eltern mit akademischer und nichtakademischer Ausbildung unterschiedliche Erwartungen im Hinblick auf Leistung haben. Eltern mit akademischer und nichtakademischer Ausbildung haben weiters unterschiedliche Erwartungen bezüglich des Aspektes Schule als Gesprächsthema im Elternhaus. Und Eltern mit pädagogischer und nichtpädagogischer Ausbildung haben unterschiedliche Erwartungen bezüglich der Berücksichtigung der Stärken und Schwächen des Kindes.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Krammer, Mathias; Dr. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Projektleitung intern
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Bakk. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Auferbauer, Martin; Mag.phil. PhD. Prof. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Gastager, Angela; HS-Prof. Mag. Dr. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Krammer, Mathias; Dr. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Moser, Daniela; HS-Prof. Mag. Dr. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gebhardt, Markus; Prof. Dr. / Technische Universität Dortmund, Fakultät Rehabilitationswissenschaften
Tanzer, Norbert; Ao. Prof. Dr. / Universität Graz
Kooperationspartner
Technische Universität Dortmund, Fakultät Rehabilitationswissenschaften
Universität Graz
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Das österreichische Bildungssystem zeichnet sich auf der einen Seite durch ein hohes Ausmaß an „UNgeteiltheit“ aus, wobei der Versuch des Schaffens von Gemeinsamkeit in inklusiven Schulklassen mit einem hohen Ausmaß an Diversität vorherrscht. Auf der anderen Seite werden jedoch auch Modelle favorisiert, in Schulklassen einen hohen Grad an Homogenität und somit an Exklusivität hinsichtlich der Schülerpopulation zu etablieren. Im Rahmen des vorliegenden Projektes werden die Auswirkungen dieses geteilten Schulsystems auf die sozial-emotionale Entwicklung von Schüler/innen untersucht. Ziel ist die Erfassung der Einflussfaktoren auf die sozial-emotionale Ent-wicklung von Schüler/innen sowohl in gemeinsamen und inklusiven als auch in geteilten und exklusiven Settings.
Um die Entwicklung der Schüler/innen in geteilten und ungeteilten Schulsettings nachzuzeichnen, werden ca. 1200 steirische Sekundarstufenschüler/innen in der Neuen Mittelschule und in der Unterstufe Gymnasium im Längsschnitt über zwei Jahre begleitet. Die Datenerhebung basiert auf ei-nem Mixed-Method Ansatz. Es kommen sowohl quantitative (Fragebogenerhebung) als auch qualitative Methoden (Experteninterviews) zum Einsatz. Die Fragebögen sollen mit Hilfe elektronischer Verfahren vorgegeben werden, die in diesem Rahmen auch validiert werden sollen.
Mit der Anwendung und Überprüfung von elektronischen Erhebungsmethoden beschreitet das intendierte Projekt auch methodisch neue Wege. Es soll untersucht werden, inwieweit moderne digitale Erhebungsmethoden in der Altersgruppe der Elf- bis Dreizehnjährigen anwendbar sind.
Die gewonnenen Daten werden mittels quantitativer (Strukturgleichungsmodelle, Pfadanalysen, Mehrebenenregression, Clusteranalysen und Varianzanalysen) und qualitativer Methoden (In-haltsanalyse) ausgewertet. Neben individuellen und sozialen Faktoren werden auch Klassenkom-positionseffekte berücksichtigt.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kelz, Jakob; Mag. PhD. Prof.
Projektleitung intern
Kelz, Jakob; Mag. PhD. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Krammer, Georg; Priv.-Doz. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Mayer, Anita; Dipl.-Päd. MEd BEd / Volksschule Graz – Engelsdorf
Kooperationspartner
Volksschule Graz – Engelsdorf
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
Die Frage nach der Geschlechtergerechtigkeit im Bildungssystem, insbesondere inden MINT-Fächern, ist seit Jahrzehnten Gegenstand fachdidaktischer,bildungspolitischer und gesellschaftlicher Debatten. Insbesondere imMathematikunterricht zeigen Studien, dass geschlechtsbezogene Erwartungen undstereotype Zuschreibungen bereits im Grundschulalter Lernprozesse beeinflussenkönnen. Obwohl zahlreiche Untersuchungen existieren, bleibt weitgehend unklar, wiegenderkompetenter Unterricht aus Sicht der Schüler*innen erlebt wird –insbesondere in der frühen Schulzeit.Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines standardisierten Fragebogens, mit demVolksschüler*innen ihre Wahrnehmung von Genderkompetenz imMathematikunterricht einschätzen können. Der Fokus liegt darauf, wie Kinder ihrenUnterricht im Hinblick auf geschlechtergerechtes Verhalten der Lehrkraft,Aufgabenstellung, Interaktion und Beteiligungsmöglichkeiten erleben. Dabei werdenim Zuge der Citizen Science Methode die Schüler*innen der VS Engelsdorf in denProzess der Fragebogenkonstruktion miteinbezogen.Nach erfolgreicher Pilotierung und Validierung soll der Fragebogen in Folgeprojektenbundesweit eingesetzt werden, um die Perspektive von Schüler*innen aufgeschlechtersensiblen Mathematikunterricht in der Primarstufe systematisch zuerfassen und die Relevanz von Genderkompetenz in der frühen Schulbildungempirisch sichtbar zu machen
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Leidinger, Nina; / Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes
Projektleitung intern
Edtstadler, Konstanze; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Das derzeit (03/2024-02/2026) in Weiterentwicklung befindliche Projekt IDeRBlog ts (www.iderblog.eu), bei dem Rechtschreiben beim Verfassen von Texten mithilfe von Learning-Analytics-Methoden gefördert wird, wird um ein weiteres, vom DigitalPakt Schule 2019 bis 2024 in Deutschland finanziertes, Projekt ergänzt. Ziel dieses Projekts ist, erstmals das Üben der deutschen Rechtschreibung mithilfe des Gamification-Ansatzes aufzubereiten, um so auch im Bereich der Rechtschreibdidaktik die Potenziale digitaler Lernumgebungen in einem für die Zielgruppe attraktiven Kontext auszunützen. Dafür ist eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit der beteiligten Projektpartner (kids interactive und PH Steiermark unter der Leitung des Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes) nötig. Während kids interactive über eine große Erfahrung im Bereich der Entwicklung von Digitalprodukten (u.a. Programmierung, Grafik) aufweist, ist die PH Steiermark für die fachwissenschaftlich korrekte und fachdidaktisch sinnvolle Umsetzung der digitalen Übungsformate verantwortlich. Dafür werden gemeinsam zwölf geeignete Minispiele konzipiert, die durch eine zusammenhängende Geschichte im Sinne des Gamification-Ansatzes kontextualisiert sind und an das intelligente Wörterbuch der IDeRBlog-Plattform angebunden sind.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Freytag, Florian; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Freytag, Florian; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Logar, Arno; Mag.phil. Prof. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Berzsenyi-Schweitzer, Viktoria; MMag. Dr. / Pädagogische Hochschule Burgenland
Leitgeb, Thomas; HS-Prof. Dr., BEd MA MA / Pädagogische Hochschule Burgenland
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Burgenland
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
Im kompetenzorientierten Fachlehrplan der Primarstufe für Bewegung und Sport liegt der Fokus auf der Entwicklung individueller Handlungsfähigkeit. Diese umfasst operative Handlungsfähigkeit, also motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten, sowie reflexive Handlungsfähigkeit, die eine selbstbestimmte und reflektierte Teilhabe an der Bewegungs- und Sportkultur ermöglicht. Ein effektiver Sportunterricht fördert die integrative Entwicklung beider Dimensionen und schafft die Grundlage für eine aktive, nachhaltige Teilnahme an vielfältigen Bewegungserfahrungen.

Motorische Leistungsfähigkeit ist zentrale Grundlage sportlicher Kompetenzen. Der Ansatz der motorischen Basiskompetenzen (MOBAK, Herrmann et al., 2017) unterscheidet die Dimensionen „Etwas-Bewegen“ (z. B. Werfen, Fangen, Dribbeln) und „Sich-Bewegen“ (z. B. Gleichgewicht halten, Rollen, Springen). Ergänzend beschreibt Bös et al. (2009) einen fähigkeitsorientierten Zugang, der konditionelle (z. B. Kraft, Ausdauer) und koordinative Fähigkeiten (z. B. Rhythmisierung) differenziert. Diese bilden die Basis für motorische Fertigkeiten, die im Sport erworben und beobachtet werden können.

Zur Erfassung motorischer Kompetenzen wurden die Testverfahren „Deutscher Motorik-Test“ (DMT, Bös et al., 2009) und „Motorische Basiskompetenzen“ (MOBAK, Herrmann et al., 2017) entwickelt. Beide dienen der Diagnostik motorischer Fähigkeiten bei Kindern. Der DMT misst leistungsorientierte Fähigkeiten wie Ausdauer und Kraft, der MOBAK alltagsrelevante Basiskompetenzen. Ziel ist jeweils, Förderbedarfe zu erkennen und die Grundlage für Unterrichtsevaluation zu schaffen.

Die Entwicklung motorischer Kompetenzen wird durch Faktoren wie Geschlecht, Migrationshintergrund und Wohnort beeinflusst. Jungen erzielen bessere Leistungen im Bereich „Etwas-Bewegen“, Mädchen im Bereich „Sich-Bewegen“. Kinder mit Migrationshintergrund zeigen häufig geringere Aktivität und reduzierte Leistungen. Der Einfluss des Wohnorts variiert, teils mit besseren Ergebnissen bei Kindern aus ländlichen Regionen.

Längsschnittdaten von Herrmann et al. (2017) belegen signifikante Leistungszuwächse im Schuljahr, wobei Kinder mit höherem BMI geringere Fortschritte zeigen. Die KiGGS-Studie zeigt, dass sozioökonomische Faktoren und Vereinsmitgliedschaften positiv mit motorischer Leistungsfähigkeit zusammenhängen.

Forschungsprojekte der PH Steiermark erweitern diese Erkenntnisse. Studien zeigen Leistungsunterschiede je nach Geschlecht, Migrationshintergrund und Wohnort. Auffällig ist, dass Schüler*innen mit hohem Migrationsanteil im Bereich „Etwas-Bewegen“ besser abschneiden, während Klassen mit geringem Migrationsanteil bei „Sich-Bewegen“ bessere Ergebnisse zeigen. Dies betont die Bedeutung einer differenzierten Betrachtung von Sozialisationsbedingungen.

Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die Anwendung von MOBAK und DMT. Die aktuelle Studie „Neuromotorisches Lernen“ an der PH Burgenland untersucht, wie diese Instrumente zur ganzheitlichen Erfassung motorischer Entwicklung beitragen können.

Die Vernetzung vorhandener Daten aus Projekten der PH Steiermark und PH Burgenland ermöglicht tiefere Einblicke in soziale Einflussfaktoren und unterstützt die Identifikation von Förderbedarfen. So können gezielte Maßnahmen im Sportunterricht entwickelt werden. Das Ad-hoc-Forschungsvorhaben bildet die Grundlage für ein Folgeprojekt im Rahmen von Forum Primar. Es nutzt bestehende Daten und bereitet methodisch darauf vor, in einem größeren Projekt zusätzliche Kontextmerkmale – etwa sozioökonomischen Status – systematisch zu integrieren und motorische Entwicklung in Verbindung mit Sozialisationsbedingungen differenziert zu analysieren.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Hasenhütl, Sabine; BSc. MSc Prof.
Projektleitung intern
Hasenhütl, Sabine; BSc. MSc Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dulle, Daniel; MEd BEd Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Hainberger, Anna; MEd BEd Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Luttenberger, Silke; HS-Prof. ILn Mag. Dr. BEd / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Malkoc, Smirna; Dr. BSc. MSc Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Paechter, Manuela; Univ.-Prof.in, Mag. Dr.in / Universität Graz
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Die OECD hebt in der Expertise „Skills Summit 2024“ die Bedeutung einer adäquaten Vorbereitung von Primarstufenschüler*innen auf zukünftige globale und gesellschaftliche Herausforderungen hervor. Bildungsungleichheiten werden oft über Generationen weitergegeben, und bereits in der frühen Bildung zeigen sich Ungleichheiten, die sich im gesamten Bildungssystem fortsetzen. Gerade Kompetenzen und förderliche Einstellungen in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sind Voraussetzung, um diese Herausforderungen in der Wirtschafts- und Arbeitswelt erfolgreich bewältigen zu können (OECD, 2024a). Besonders in den Naturwissenschaften existieren Herausforderungen: Schüler*innen empfinden diese Fächer häufig als schwierig oder uninteressant, was sich negativ auf ihre Einstellungen (Selbstkonzept und Motivation) und spätere Bildungs- und Berufsentscheidungen auswirkt. Genderstereotype und ein Fokus auf Faktenlernen statt kompetenzbasiertem Unterricht verstärken diese Probleme. Die OECD betont die Notwendigkeit, Chancengleichheit, naturwissenschaftliches Interesse und nachhaltige Bildung zu fördern (OECD, 2024a,b,c).

Das Projekt adressiert diese Herausforderungen und entwickelt ein Rahmenmodell für kompetenzorientierten, fächerübergreifenden naturwissenschaftlichen Unterricht und Reflexion von Unterricht in der Primarstufe, das auf dem Konzept des „Science Capital“ basiert. „Science Capital“ beschreibt persönliche Ressourcen, Erfahrungen und Einstellungen zur Naturwissenschaft, die früh im familiären Umfeld geprägt werden. Für den deutschsprachigen Raum wird eine Interviewstudie durchgeführt, um Begrifflichkeiten, Erfahrungen und das Selbstkonzept von Kindern in Bezug auf MINT bzw. Naturwissenschaften zu erfassen.

Zentrale Ziele des Projekts:

1) Erhebung des MINT-Kapitals von Primarstufenschüler*innen der Grundstufe 2: Durchführung und Auswertung semi-strukturierter Interviews und Entwicklung eines standardisierten Fragebogens zur Erfassung des MINT-Kapitals für die Grundstufe 2.

2) Entwicklung eines Rahmenmodells für Aus- und Fortbildung zur Förderung von kompetenzorientiertem, fächerübergreifendem MINT-Unterricht sowie überfachlichen Kompetenzen und der Reflexion des Unterrichts bei angehenden und im Dienst stehenden Lehrpersonen. Förderung diversitätssensiblen Unterrichts: Stärkung der Eigenständigkeit von Schüler*innen, Chancengleichheit und alltagsrelevanter MINT-Bildung.

3) Evaluation des Modells der Perspektive von angehenden und im Dienst stehenden Lehrpersonen: Analyse der Akzeptanz und Wirksamkeit des Aus- und Fortbildungskonzepts, mit Fokus auf Einstellungen, Stereotype und Selbstwirksamkeit und Reflexion des Unterrichts, der Wahrnehmung von Anforderungen, der Berufs- und Arbeitszufriedenheit, Berufsmotiven und Erwartungen an die Arbeit sowie berufliche Werte und Haltungen von angehenden und im Dienst stehenden Lehrpersonen.

4) Evaluation des Modells aus der Perspektive von Schüler*innen zur Entwicklung des MINT Kapitals, Selbstkonzept, Interesse und Motivation, Stereotype von den Schüler*innen, der Lernfreude, der Anstrengungsbereitschaft und der Schuleinstellung vor und nach der Einführung des Rahmenmodells im Unterricht.

5) Implementation des Rahmenmodells: Verankerung als fester Bestandteil in der Lehreraus- und fortbildung.

Das Entwicklungs- und Forschungsprojekt adressiert die Förderung und Reflexion von MINT-Kapital sowie kompetenzorientierter fächerübergreifender Kompetenzen und überfachlicher Professionalisierung von angehenden und im Dienst stehenden Lehrpersonen. Durch das umfassende Rahmenkonzept wird die Förderung des MINT bzw. naturwissenschaftlichen Interesses und der Bildungsgerechtigkeit adressiert.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr. / 2500 Zentrum für Forschungssupport
Weissenbacher, Barbara; Mag.a Dr.in / Universität Graz
Projektleitung intern
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dulle, Daniel; MEd BEd Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
(N.N. (Name)), 6570, ;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bergner, Sabine; Assoz. Prof.in Mag.a Dr.in / Universität Graz
Hörl, Gabriele; HS-Prof.in MMag.a Dr.in / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Krammer, Georg; Priv.-Doz. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Müller, Florian H.; a.Prof. Dr. Habil. / Alpen-Adria-Universität
Neubauer, Aljoscha; Univ.-Prof. Dr. / Universität Graz
N.N., , Dissertant; / Alpen-Adria-Universität
N.N., , Dissertant; / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
N.N., , Dissertant; / Universität Graz
N.N., , Dissertant; / Johannes Kepler Universität Linz
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Besonders in Zeiten eines Lehrer:innenmangels ist sicherzustellen, dass geeignete (potenzielle) Lehrkräfte dem Bildungssystem erhalten bleiben. Um dies zu ermöglichen, müssen jene Faktoren eruiert werden, die zum Studienabbruch bzw. Berufsausstieg führen. Internationale Forschung zeigte hierzu, dass Dropout im Studium bzw. Beruf ein multikausaler, in Phasen ablaufender Prozess ist, der durch individuelle (z.B. biografische, motivationale/leistungsbezogene Aspekte) sowie strukturelle und situative Faktoren bedingt wird (Borman & Dowling, 2008; Heublein et al., 2022).

Bislang fokussieren sich Studien vor allem auf Abbruchquoten und Abbruchgründe. Wir erweitern diese Perspektive und erforschen zudem, welche Personen im Studium bzw. Beruf bleiben. In diesem Projekt wird der gesamte Dropout-Prozess – von der Zulassung bis zum langfristigen Verbleib – beforscht. Die Zusammenstellung des Konsortiums ermöglicht eine di-rekte Integration von Interventionen in die Hochschulen und das Zulassungsverfahren.

Beschreibung (engl.)
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Bericht