Kategorie: Schulpädagogik

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Projektleitung intern
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Auferbauer, Martin; Mag.phil. PhD. Prof.
De Fontana, Olivia; Mag.phil. Prof.
Pelzmann, Brigitte; ILn Mag. Prof.
Vogel, Walter; HS-Prof. Mag. DDr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bodi-Fernandez, Otto; Mag. Dr. / Universität Graz
Muckenhuber, Johanna; Univ.-Prof. MMag. Dr. / FH Joanneum Graz
Kooperationspartner
FH Joanneum Graz Eggenberg, Fachhochschule
Universität Graz
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Übergänge von der Primar- in die Sekundarstufe stehen seit mehrere Jahrzehnen im Blickfeld der Forschung (zusammenfassend Koch, 2004, S.577ff.), wobei diese aus Schülerperspektive oftmals mit Ängsten verbunden sind und als biografische Brüche (vgl. beispielsweise Hacker, 1988) interpre-tiert werden können. Aus der Übergangsforschung ist ebenfalls bekannt, dass es an den unterschiedlichen Schulformen unterschiedliche Perspektiven gibt, wobei die Grundschulen stärker an kindlichen Interessen und Problemen orientiert sind, während die weiterführenden Schulen eher einheitliche Leistungsstandards im Blickfeld haben (vgl. Mitzlaff/Wiederhold 1989).
Ausgangspunkt für das beantragte Forschungsprojekt war die Anfrage zweier Volksschulen, die in der Initiative „Schule im Aufbruch“ verankert sind, an das Institut für Educational Governance und Qualitätsentwicklung um eine externe wissenschaftlich begleitete Evaluierung. Beide Schulen verfolgen innovative Konzepte und wollten der Frage nachgehen, wie diese Maßnahmen greifen, mit besonderem Fokus auf das Gelingen der Transition von der Volksschule in die weiterführenden Schulen. In der Evaluationsstudie wurden sowohl Schüler*innen der vierten Klasse Volksschule als auch ehemalige Schüler*innen und deren Eltern schriftlich befragt. Ergänzend dazu wurden Gruppendiskussionen mit Lehrer*innen der Abnehmerschulen geführt. In der inhaltsanalytischen Analyse (vgl. Kuckartz 2012) der Daten zeigte sich, dass die Perspektiven der Abnehmerschulen sehr divers sind. So gibt es Schulen, die sich in ihrem Schülerbild und den Ansprüchen, die sie an Schüler*innen stellen, eine ähnliche Perspektive wie die Volksschulen einnehmen, wohingegen andere ein eklatant unterschiedliches Schülerbild haben.

Aufbauend auf diesen Ergebnissen soll mittels eines komplexen Mixed-Methods Designs die Identitätsentwicklung der Schüler*innen beim Wechsel zwischen unterschiedlichen Schulkulturen in den Blick genommen werden. Dazu sollen an vier Volksschulen und an vier Abnehmerschulen der Sekun-darstufe I (je zwei Gymnasien und Neue Mittelschulen) Schulkulturerhebungen (mit besonderem Blick auf Dimensionen, die das Erleben der Schüler*innen beeinflussen) durchgeführt werden. Um zu erfassen, welche Diskurse Aufnahme in die geteilten Orientierungen der Schüler*innen finden, wer-den Gruppendiskussionen mit Schüler*innen an allen Schulen durchgeführt. In einem zweiten Arbeitsschritt soll der Zusammenhang zwischen dem Übergang aus einer in eine andere Schulkultur und der Identitätsentwicklung der Schüler*innen erfasst werden. Dazu soll ein Mixed-Methods-Längsschnitt durchgeführt werden, in welchem die Kinder zu je zwei Zeitpunkten in der Volksschule und nach dem Übergang in der Sekundarstufe I befragt werden. Vor und nach dem Wechsel werden auch die Eltern interviewt.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Krammer, Mathias; Dr. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Projektleitung intern
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Bakk. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Auferbauer, Martin; Mag.phil. PhD. Prof. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Gastager, Angela; HS-Prof. Mag. Dr. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Krammer, Mathias; Dr. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Moser, Daniela; HS-Prof. Mag. Dr. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gebhardt, Markus; Prof. Dr. / Technische Universität Dortmund, Fakultät Rehabilitationswissenschaften
Tanzer, Norbert; Ao. Prof. Dr. / Universität Graz
Kooperationspartner
Technische Universität Dortmund, Fakultät Rehabilitationswissenschaften
Universität Graz
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Das österreichische Bildungssystem zeichnet sich auf der einen Seite durch ein hohes Ausmaß an „UNgeteiltheit“ aus, wobei der Versuch des Schaffens von Gemeinsamkeit in inklusiven Schulklassen mit einem hohen Ausmaß an Diversität vorherrscht. Auf der anderen Seite werden jedoch auch Modelle favorisiert, in Schulklassen einen hohen Grad an Homogenität und somit an Exklusivität hinsichtlich der Schülerpopulation zu etablieren. Im Rahmen des vorliegenden Projektes werden die Auswirkungen dieses geteilten Schulsystems auf die sozial-emotionale Entwicklung von Schüler/innen untersucht. Ziel ist die Erfassung der Einflussfaktoren auf die sozial-emotionale Ent-wicklung von Schüler/innen sowohl in gemeinsamen und inklusiven als auch in geteilten und exklusiven Settings.
Um die Entwicklung der Schüler/innen in geteilten und ungeteilten Schulsettings nachzuzeichnen, werden ca. 1200 steirische Sekundarstufenschüler/innen in der Neuen Mittelschule und in der Unterstufe Gymnasium im Längsschnitt über zwei Jahre begleitet. Die Datenerhebung basiert auf ei-nem Mixed-Method Ansatz. Es kommen sowohl quantitative (Fragebogenerhebung) als auch qualitative Methoden (Experteninterviews) zum Einsatz. Die Fragebögen sollen mit Hilfe elektronischer Verfahren vorgegeben werden, die in diesem Rahmen auch validiert werden sollen.
Mit der Anwendung und Überprüfung von elektronischen Erhebungsmethoden beschreitet das intendierte Projekt auch methodisch neue Wege. Es soll untersucht werden, inwieweit moderne digitale Erhebungsmethoden in der Altersgruppe der Elf- bis Dreizehnjährigen anwendbar sind.
Die gewonnenen Daten werden mittels quantitativer (Strukturgleichungsmodelle, Pfadanalysen, Mehrebenenregression, Clusteranalysen und Varianzanalysen) und qualitativer Methoden (In-haltsanalyse) ausgewertet. Neben individuellen und sozialen Faktoren werden auch Klassenkom-positionseffekte berücksichtigt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Bauer, Christa; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Bauer, Christa; Mag. OStR
Interne Projektmitarbeiter/innen
Moser, Daniela Barbara; Mag. Dr.phil.
Pongratz, Hanns Jörg; Mag. Dipl.-Ing.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hautamäki, Jarkko; Univ.-Prof. Dr. / Universität Helsinki, Department of Teacher Education
Kupiainen, Sirkku; Univ.-Prof. / Universität Helsinki, Department of Teacher Education
Svecnik, Erich; Mag. / BIFIE Graz
Vass, Vilmos; Univ.-Prof. Dr. / Universität Budapest, ELTE PPK Neveléstudmányi Institut
Kooperationspartner
BIFIE Graz
Universität Budapest, ELTE PPK Neveléstudmányi Institut
Universität Helsinki, Department of Teacher Education
Laufzeit
2011 – 2014
Beschreibung
Die Neue Mittelschule (NMS) erhebt den Anspruch, alle Schüler/innen in besonders individueller Weise zu fördern und sowohl für weiterführende Bildungswege als auch für das weitere Leben optimal vorzubereiten. Dazu liegen Modellpläne mit besonderen Maßnahmen vor und fließen zusätzliche Ressourcen. Im Hinblick auf die Hebung der Bildungsaspiration spielt die Bereitschaft und Fähigkeit zum Lernen eine besondere Rolle.
Mit dem europäischen Referenzrahmen für Schlüsselkompetenzen wurde im Dezember 2006 eine Empfehlung auf europäischer Ebene verabschiedet, die acht Schlüsselkompetenzen für lebensbegleitendes Lernen enthält (Amtsblatt der EU L394/10 vom 30.12.2006). Diese werden als so grundlegend bewertet, dass jede/r europäische Schüler/in sie bis zum Ende der Schulpflicht erworben haben soll. Neben fachlichen Kompetenzen ist hier die Lernkompetenz hervorzuheben, insbesondere im Hinblick auf den Anspruch der NMS, ihre Schüler/innen zu höherer Bildung hinzuführen.
Im Forschungsprojekt soll analysiert werden, wie an den NMS-Standorten unter Einsatz der zusätzlichen Ressourcen vorgegangen wird, um alle Schüler/innen individuell zu fördern und welche Erfolge dabei erzielt werden. Dazu werden einerseits Schülerkompetenzen und andererseits die Unterrichtsgestaltung erhoben und miteinander in Beziehung gesetzt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Projektleitung intern
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Auferbauer, Martin; Mag.phil. PhD. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bodi-Fernandez, Otto; Mag. Dr. / Universität Graz
Jonach, Michaela; Dr. / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Muckenhuber, Johanna; Univ.-Prof. MMag. Dr. / FH Joanneum Graz
Schirgi, Antonia; / Universität Graz
Slepcevic-Zach, Peter; Ass.-Prof. Mag. Dr. / Universität Graz
Kooperationspartner
Karl-Franzens-Universität, Institut für Wirtschaftspädagogik
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Zahlreiche Studien weisen für den deutschsprachigen Raum und auch für Österreich teils gravierende Bildungsungleichheiten nach. Diese wirken sich unter anderem auf die Zukunftsvorstellungen hinsichtlich Bildung und Beruf der Schülerinnen und Schüler aus. Neben dem Blick auf Leistung und Kompetenzen wird auch den Effekten von Schulkulturen bei der Aufrechterhaltung von Bildungsungleichheiten wissenschaftlich Aufmerksamkeit geschenkt. Von besonderem Interesse ist, inwiefern die jeweilige Schulkultur einer Schule die Identitätsentwicklung von Schülerinnen und Schüler beeinflusst. Eine Vorstudie lässt vermuten, dass es systematische Unterschiede sowohl des Schultyps (Neue Mittelschulen/Gymnasien) als auch der Region (Stadt/Land) gibt. In diesem Projekt werden daher die Wechselwirkungen zwischen Schulkulturen und jugendlicher Identitätsentwicklung unter besonderer Berücksichtigung der Schulform und der Region untersucht. Mittels eines Längsschnittes soll nachgezeichnet werden, wie sich die Orientierungen der Schülerinnen und Schüler während des Besuches des jeweiligen Schultyps entwickeln.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Führer, Andreas;
Projektleitung intern
Führer, Andreas; BEd MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Strohmaier, Michael;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2010
Beschreibung
An der PHS Steiermark wurde im Schuljahr 2008/09 ein neuer Schulversuch eingeführt. Es wurde eine ganztägig verschränkte Klasse mit Organisationsformen, die speziell auf die Förderung der Interessen und Begabungen der Schüler/innen eingeht, so wie eine, an einem Tag ganztägig geführten Schulform, installiert. An der Schule entstand großes Interesse, herauszufinden ob es Unterschiede bezüglich der Zufriedenheit der Eltern beider Schulformen gibt um daraus Rückschlüsse auf die Ziele und die Qualität des Schulversuchs ziehen zu können. Ziele sind auf evidenzbasierte Qualitätsentwicklung und -sicherung autonom erarbeiteter schulorganisatorischer und -pädagogischer Innovationen zur Individualisierung in altersheterogenen ganztägig geführten Schulformen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Vincze, Beatrix; Dr. habil. / Eötvös Loránd Universität
Projektleitung intern
Stöckl, Claudia; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Trattner, Agnes; Mag. Dr. Prof. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hopfner, Johanna; Univ.-Prof. Dr. / Universität Graz
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2025 – 2025
Beschreibung
Gegenwärtige gesellschaftliche krisenhafte Zuspitzungen wie z.B. die Klimakrise, radikale soziale Bewegungen, Krieg und Gewalt fordern Schule und Unterricht heraus. Sie bedingen einen Ruf nach Alternativen im Denken und Handeln, die quer zur Dichotomie von Fortschritt vs. Rückschritt oder virtuell vs. materiell und Vernunft vs. Emotion liegen (Latour, 2018, S. 52). Latour bezeichnet diese alternative Ausrichtung als das „Terrestrische“, d.h. die Gebundenheit an den Planeten Erde, die Verbindung aller an die Erde gebundenen Wesen als Ursprung für Fortschritt und Weiterentwicklufng. Nicht nur verschiedene soziale Bewegungen sind gegenwärtig auf der Suche nach solchen alternativen Handlungsformen – von Veganismus und Achtsamkeit über Fridays for Future, die Un-Schooling-Bewegung bis hin zu gemeinschaftlichen Wohnformen oder Thematisierungen in der Kunst uvm. Auch und besonders die Schulen sind aufgefordert, ihren Beitrag zur Bewältigung der Klimakrise zu leisten und Demokratie zu stärken, die gerade in Krisenzeiten durch autoritative Tendenzen gefährdet ist. Die gegenwärtigen Bewegungen und Strategien zur Krisenbewältigung haben auf den ersten Blick Ähnlichkeiten mit Ideen bzw. Utopien im Rahmen von Lebensreform und Reformpädagogik und ihren Verwirklichungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (Vincze, Kempf & Németh, 2020; Németh & Hopfner, 2008; Németh, Stöckl & Vincze, 2017; Buchholz, 2001; Skiera, Németh & Mikonya, 2006; Koerrenz, 2014).

Im Rahmen des geplanten Projektes sollen alternative Lebensentwürfe und Lösungsstrategien sowie deren Wechselwirkungen und historischen Wurzeln näher erforscht werden. Ziel des Projekts ist es, auf Basis eines differenzierten Verständnisses der produktiven wie auch der problematischen Aspekte gegenwärtiger Reformbewegungen Impulse für die schulische Auseinandersetzung mit möglichen Auswegen au den aktuellen Krisen zu erhalten bzw. Möglichkeiten der Krisenbewältigung zu entwickeln.

Das Projekt baut auf vorangegangene Forschungen zu Lebensreform und Reformpädagogik auf. Bisherige thematische Schwerpunkte wie z.B. Selbstreform/Körperreform, Soziale Reformen/Kommunen und Soziale Bewegungen wie die Frauen-, Jugend- und Kunstbewegung werden unter dem Gesichtspunkt ihrer schulischen und pädagogischen Implikationen und Auswirkungen insbesondere auf Kindheit und Jugend, Schule, Lehrer*innenbildung, Professionalisiserung etc. wieder aufgegriffen und inhaltich sowie zeitlich erweitert.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Teufel, Martin; MA BEd Ing. Prof.
Projektleitung intern
Burgsteiner, Harald Michael; HS-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr. Ing.
Teufel, Martin; IL MA BEd Ing. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Frieß, Michaela; BEd
Köberl, Leo; Prof.
Meyer, Harald; MA BEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Pädagogische Hochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Technische Universität Graz
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Im Projekt findet die Entwicklung eines Open Educational Resources (OER) Schulbuches statt, das in der neuen verbindlichen Übung „Digitale Grundbildung“ der Digitalisierungsstrategie „Schule 4.0“ eingesetzt werden kann.
Durch den Einsatz von micro:bits sollen Schülerinnen und Schüler in der „Digitalen Grundbildung“ den Kompetenzbereich „Computational Thinking“ mit einfachen Unterrichtsbeispielen erarbeiten können. Im Kompetenzbereich „Computational Thinking“ sollen die Problemlösefähigkeit und das algorithmische Denken der Kinder gefördert werden. Dabei werden auch einfache Programme für kreative Zwecke und forschendes Lernen erstellt. Diese Beispiele enthalten Aufgabenstellungen für die Gegenstände der Sekundarstufe 1, die im Rahmen von fächerübergreifendem und projektorientiertem Unterricht eingesetzt werden können.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Weber, Renate; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Weber, Renate; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2009 – 2010
Beschreibung
Forscher und Forschungsfeld beziehen sich auf Lehrende, Studierende und Schüler/innen der PH Steiermark und Schülerinnen aus 11 verschiedenen Schulstandorten der Oststeiermark. 48 Schüler/innen und ein Lehrer/innen-Team der Praxishauptschule werden begleitet und evaluiert. Umsetzung der Erkenntnisse als didaktisches Modell in der Lehre: Studierende der PH Steiermark sind in spezifischen Lehrveranstaltungen (qualitative und quantitative Methodologie; Empirik; Praxis; Fachdidaktik) in der Rolle des/r Forschers/in bzw. als Probanden in dieses Projekt involviert. Ziele: 1. Schüler/innen der Sekundarstufe II erforschen den Zugang zur Bilder- und Sprachwelt der Schüler/innen der Sekundarstufe I im Rahmen eines regionalen Lesekongresses (Lekosta, Gleisdorf). Die Auswertung dieser Forschungsergebnisse sollen ermöglichen, die Lesewelt dieser Zielgruppe aus deren Perspektive kennen zu lernen, sie in ihrer Verantwortung und Meinungsbildung wahrzunehmen und sie in ihrer Selbstkompetenz zu stärken. Fokussierung auf Erkenntnisse über individuelle Lernwege. 2. Lehrer/innen der Praxishauptschule der PHSt. untersuchen im Rahmen ihrer Mitarbeit am BMUKK-Projekt Neue Wege zur Lesekompetenz“ die Änderungen in der Lehr- und Lerneinstellung bei Lehrenden, Studierenden und Schüler/innen der Versuchsgruppe an der Praxishauptschule. Fokussierung auf Erkenntnisse über selbst entwickelte didaktische Modelle zur Förderung von Lese- und Lernkompetenz.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kret, Ernst; Dr.phil.
Projektleitung intern
Kret, Ernst; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Enzinger, Franziska; Master of Education
Koch-Reißer, Nicole; MA.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2009
Beschreibung
Im Zuge der Dynamisierung der weltweiten und europäischen Industriegesellschaften entwickelten sich die Anforderungen hinsichtlich der sprachlichen Integration und Inklusion von Kindern mit einem fremdsprachlichen familiären Hintergrund rapide, auch in Österreich. Zur Förderung und Unterstützung der sprachlichen, sozialen sowie multikulturellen Kenntnisse der Kinder müssen die Lehrpersonen adäquate Methoden der Erziehungs- und Unterrichtsarbeit verwenden. Nach Erhebung des IST-Zustandes soll durch den Einsatz adäquater Unterrichtsformen und Unterrichtsmethoden eine messbare Leistungssteigerung erreicht werden. Die sprachlichen Kompetenzen der Native-Speaker/innen sollen gezielt für die Unterrichtsarbeit und zur Förderung der Unterrichtssprache Deutsch genutzt werden. Es soll zu einer Dokumentation der Ergebnisse der Datenerhebungen, unter spezieller Berücksichtigung nachhaltig wirksamer Methoden, Mittel und Materialien für den Unterricht zur Förderung sprachlicher und sozialer Begabungen im integrativen Setting kommen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Tippl, Heinrich; MEd Mag. Dr.
Projektleitung intern
Tippl, Heinrich; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hirschberger, Marion; Mag.
Kasakow, Barbara;
Legath, Harald; Dir.
Leik, Oliver;
Weiß, Andrea; MA
Zechner, Kerstin; BA
Kooperationspartner
Amt der Steiermärkischen Landesregierung
BISI – Bildungsinitiative für Sport und Inklusion, Verein zur Förderung der Nachhaltigkeit von Bildung, Sport und Inklusion
Landesschulrat für Steiermark Sportliche Wettkämpfe
Special Olympics Österreich Behindertensportverein
Laufzeit
2007 – 2011
Beschreibung
Durch Ressourcenmangel für Integrationsstunden im Sport einerseits und durch motorische Handicaps bei Integrationskindern andererseits sind die Möglichkeiten und auch die Bereitschaft von Schüler/innen mit besonderen Bedürfnissen am Sportunterricht teilzunehmen oft stark eingeschränkt. Deshalb wurden in diesem Projekt sportliche Aktivitäten zur sozialen Integration im schulischen und außerschulischen Bereich hinsichtlich hemmender und förderlicher Faktoren untersucht und Best Practice Beispiele identifiziert und dokumentiert. Ziel war die Erstellung von Fallbeispielen über inklusiven Sportunterricht sowie die analytische Dokumentation von Instruktionsmaterialien, Anregungen und Regelwerke von Inklusionssport für Lehrer/innen, Trainer/innen und Eltern.

Forschungsleitende Fragen: Können Inklusionssportaktivitäten die soziale Integration für Schüler/innen mit besonderen Bedürfnissen in der Schule und im außerschulischen Bereich befördern? Welche hemmenden und förderlichen Faktoren treten bei der Implementierung des Modells für Integrationssport in Schulen auf? Welche Maßnahmen tragen zur erfolgreichen Implementierung in Schulen bei? Welche Auswirkungen haben vermehrte Sportaktivitäten von Schüler/innen mit besonderen Bedürfnissen in inklusiven Klassen/Schulen auf ihr eigenes Verhalten bzw. auf ihr Umfeld? Welche Supportmaßnahmen müssen weiterentwickelt werden?

Die Ergebnisse der Fallstudien und Befragungen belegen, seitens der Schüler/innen mit und ohne spezielle Bedürfnisse dass großes Interesse für derartige inklusive Sportaktivitäten vorhanden ist, die soziale Integration in Integrationsklassen oder integrativen Sportgruppen sehr hoch ist und vereinzelt auch in Spezialformen wie Klassen mit sportlichem Schwerpunkt und ein gemeinsames Training für alle Schülerinnen wie auch die Teilnahme an Integrationssportwettkämpfe möglich ist. Seit Projektbeginn wurden in der Steiermark insgesamt 15 inklusive Sportveranstaltungen durchgeführt, an denen ca. 2500 Schüler/innen mit ihren Lehrer/innen teilnahmen. Zur Unterstützung wurde ein Dienstposten zur Unterstützung und Durchführung des gemeinsamen inklusiven Sportunterrichts an steirischen Schulen geschaffen.

Beschreibung (engl.)
Bericht