EPoS

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Bauer, Reinhard; Hochschulprofessor Mag. Dr. MA.
Projektleitung intern
Bauer, Reinhard; Hochschulprofessor Institutsleiter Mag. Dr. MA. OStR
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bartmann, Barbara; Dipl.-Päd. MSc.
Himpsl-Gutermann, Klaus; Hochschulprofessor Dr. MSc.
Knecht, Harald; BEd Dipl.-Päd. BA. MA.
Rathammer, Peter; Dipl.-Päd. MA.
Ullmann, Marianne; MMag. Dr.
Wagner, Oliver; BEd MA.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2016
Beschreibung
Das Projekt „ePortfolio in der Schulpraxis (EPoS): Konzeption, Entwicklung und Implementierung eines Modells für die reflektierte Praxis“ sucht nach Möglichkeiten, die Reflexionskompetenz von Studierenden mithilfe des Einsatzes von E-Portfolios in den Pädagogisch-praktischen Studien (PPS) zu fördern. Ziel des Projekts ist zunächst die Konzeption, Entwicklung und schrittweise Implementierung eines innovativen E-Portfolio-Modells für das im Studienjahr 2015/16 beginnende neue Bachelorstudium Primarstufe an der Pädagogischen Hochschule Wien, dessen zentrales Anliegen die Professionalisierung der Studierenden, insbesondere die Berücksichtigung der EPIK Domänen (Reflexions- und Diskursfähigkeit, Differenzfähigkeit, Kooperation und Kollegialität, Professionsbewusstsein, Personal Mastery) auf Basis einer inklusiven Wertehaltung unter Berücksichtigung der Diversitätsdimensionen ist. Inhaltlich versteht sich das Projekt EPoS als Rahmen und wichtiger Ausgangspunkt für die Realisierung weiterer Teilprojekte wie die Implementierung von eigenen Lehrportfolios sowie die STEOP begleitende E-Portfolioarbeit.
Das Projekt EPoS basiert auf dem Konzept der „Reflexiven Praxis“ (Bräuer 2014) und schließt an die Erfahrungen und Ergebnisse des erfolgreich abgeschlossenen Forschungsprojektes zu Mahara an der PH Wien (vgl. „Die Rolle des selbstorganisierten Lernens im Kontext der ePortfolioarbeit am Beispiel der Schulpraktischen Studien an der Pädagogischen Hochschule Wien – Mahara als technischer Hindernislauf oder supportive methodische Perspektive?“, online verfügbar unter http://tinyurl.com/om4evu9, abgefragt am 28.11.2014) an. Es richtet sich an alle Akteurinnen und Akteure, die an den PPS beteiligt sind (Praxisberater/innen, Praxislehrer/innen und Studierende). Gleichzeitig bietet EPoS interessierten Studierenden der PH Wien die Möglichkeit, als Tutorinnen und Tutoren ihr theoretisches und praktisches Wissen zur E-Portfolioarbeit mit Mahara in Form von offenen Werkstätten an Mitstudierende weiterzugeben und gemeinsam mit ihnen anzuwenden sowie kritisch zu reflektieren.
Ein wesentlicher pädagogischer Ansatz des Projekts EPoS findet sich im Peer-to-Peer-Learning: Die Arbeit an E-Portfolios fördert eine problem- und handlungsorientierte Auseinandersetzung mit Erfahrungen im Feld Schule und Unterricht sowie deren systematische Dokumentation und gemeinsame Reflexion. Zusammenfassend knüpft das Projekt also bei den Praxiserfahrungen der Studierenden an, fördert die peergeleitete Auseinandersetzung und vernetzt die Studierenden mit dem Ziel der gemeinsamen Reflexion unterrichtlichen Handelns. Neben dem Dokumentieren, Analysieren und Evaluieren eigener Erfahrung in Form von Reflexions-, Entwicklungs- und Präsentationsportfolios nimmt der durch die Arbeit mit der E-Portfolio-Software Mahara vereinfachte Austausch unter den Studierenden einen bedeutenden Stellenwert ein, da hier besondere Chancen durch Peer-to-Peer-Learning gesehen werden: EPoS ermöglicht und fördert nicht nur eine Vernetzung der Peers, sondern verknüpft formales und informelles Lernen miteinander.
Beschreibung (engl.)
Bericht