Procrastination in higher education online learning

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Klug, Julia Loretta; Dr.
Projektleitung intern
Klug, Julia; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Menschen, die Dinge aufschieben, erzielen nicht nur schlechtere Leistungen, sondern brechen auch häufiger ihr Studium ab als Menschen, die weniger zögern. In mehreren Studien wurde ein negativer Zusammenhang mit dem psychischen Wohlbefinden (z. B. Stress, Angstzustände und Depressionen) nachgewiesen (Lay, 1986; Steel, 2007). Prokrastination wird in der Regel als Ergebnis einer fehlgeschlagenen Selbstregulierung angesehen (Steel, 2007). Persönliche Faktoren wie Persönlichkeit, Selbstregulierung und selbstregulierte Lernfähigkeiten (Ferrari, 2010; Senécal, 1995; Wolters, 2003) sowie kontextspezifische Faktoren wie Lehrermerkmale, Aufgabenmerkmale und Kursgestaltung (z. B. Ackermann & Gross, 2005) wurden als Faktoren identifiziert, die diese Selbstregulierungsfehler beeinflussen.Online-Lernen birgt ein besonders hohes Risiko für Prokrastination. Das hohe Maß an Autonomie in Verbindung mit begrenzter Kontrolle durch die Lehrenden stellt hohe Anforderungen an die Selbstregulierung der Lernenden. Die tatsächlichen Erkenntnisse über Unterschiede im Prokrastinationsverhalten von Lernenden in Präsenzkursen im Vergleich zu Online-Kursen sind jedoch nicht eindeutig. Online-Lernen und die Vermeidung von Prokrastination im Hochschulbereich Online-Lernen und damit Studienabbrüche im Hochschulbereich sind auch für die Lehrerausbildung relevant, insbesondere in Zeiten, in denen es an Lehrkräften mangelt. Mehr Wissen über Prokrastination im Online-Lernen kann uns helfen, Online-Kurse in der Lehrerausbildung zu verbessernBislang gibt es keine umfassende Metastudie zum Thema Prokrastination in Online-Kursen. Das geplante systematische Review zielt daher genau darauf ab: eine systematische Untersuchung des Themas und der aktuellen Literatur dazu. Es wird ein systematisches Review der Literatur zum Thema Prokrastination in Online-Kursen im Hochschulbereich der letzten zehn Jahre durchgeführt.
Beschreibung (engl.)
People who procrastinate not only perform less well, but also drop out of their studies more often than people who procrastinate less. In several studies, a negative correlation with psychological well-being (e.g. stress, anxiety and depression) has been demonstrated (Lay, 1986; Steel, 2007). Procrastination is usually seen as the result of failed self-regulation (Steel, 2007). Personal factors such as personality, self-regulation and self-regulated learning skills (Ferrari, 2010; Senécal, 1995; Wolters, 2003) and context-specific factors such as teacher characteristics, task characteristics and course design (e.g. Ackermann & Gross, 2005) have been identified as factors influencing these failures in self-regulation.
Online learning harbours a particularly high risk of procrastination. The high level of autonomy combined with limited control trough instructors places high demands on learners‘ self-regulation. However, the actual evidence on differences in the procrastination behaviour of learners in face-to-face compared to online courses is inconclusive. Online learning and preventing procrastination in higher education online learning and thus higher education dropout is also relevant for teacher education, especially in times, when teachers are lacking. More knowledge about procrastination in online learning can help us to ameliorate online courses in teacher education
To date, no comprehensive meta-study on procrastination in online courses exists. The planned systematic review therefore aims to do just that: a systematic examination of the topic and its current literature. A systematic review of the literature on procrastination in higher education online courses over the past ten years will be carried out.
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Bericht

Abschlussjahr:

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