Forschungsschwerpunkt: Diversität

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Schrammel-Leber, Barbara; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Schrammel, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Gilly, Dagmar; Mag.phil. Prof.
Gronold, Daniela; Mag. Dr. Prof.
Lanzmaier-Ugri, Katharina; SOL BEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Carré-Karlinger, Catherine; Mag.
Gučanin-Nairz, Verena; Mag. Dr.
Theurl, Peter; Mag. Dr.
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Oberösterreich, Zentrum für Sprachliche Vielfalt und Transkulturalität
Pädagogische Hochschule Tirol, Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Pädagogische Hochschule Tirol, Institut für Sekundarpädagogik
Pädagogische Hochschule Vorarlberg, Institut für Bachelorstudien, Schulpraktische Studien und Praxisschulen
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Dieses zwischen den Pädagogischen Hochschulen Steiermark, Oberösterreich, Tirol und Vorarlberg kooperativ durchgeführte Forschungsprojekt bezieht sich auf die PädagogInnenbildung NEU. Ziel ist die Erforschung und Positionierung des Themenfelds Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit in den Curricula der Primarstufe auf Bachelor- und Masterniveau der nationalen Pädagogischen Hochschulen (PHn). Weiterhin geht es darum, österreichweit zu vergleichen, mit welcher Gewichtung diese Themen in den aktuellen Curricula im Rahmen der PädagogInnenbildung NEU positioniert sind. Dabei wird das quantitativ-strukturelle Ausmaß an EC, die studienmethodische Verankerung, die Positionierung der Themen in den unterschiedlichen Studienfächern wie z.B. Bildungswissenschaften, Fachwissenschaft, Fachdidaktik, etc. in den Curricula für die Primarstufe erhoben. Mittels inhaltsanalytischem Vorgehen wird weiters analysiert, wie das Themenfeld Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit in den einzelnen Curricula dargestellt wird und welche speziellen Inhalte diesem Themenfeld zugeordnet werden.
Die Ergebnisse des Projekts stellen eine themenspezifische Evaluierung der Curricula für die Primarstufe dar und können im Zusammenhang mit der vom Qualitätssicherungsrat an allen Bildungseinrichtungen vorgesehenen verpflichtenden dreijährigen Evaluationsphase der Studien einen Beitrag für die Ableitung von Maßnahmen zur weiteren Qualitätsentwicklung der Curricula betreffend der Verankerung sprachlicher und migrationspädagogischer Bildung im Anschluss an die Evaluationsphase herangezogen werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fraundorfer, Andrea; Dr. / Bundesministerium für Bildung und Frauen
Schrittesser, Ilse; Univ.Prof. Dr. / Universität Wien
Projektleitung intern
Bauer, Christa; Mag. OStR
Interne Projektmitarbeiter/innen
Lanzmaier-Ugri, Katharina; SOL BEd
Winter, Maria; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Perkhofer-Czapek, Mona; Dr. / Pädagogische Hochschule Wien
Potzmann, Renate; Dr. / Pädagogische Hochschule Wien
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2017
Beschreibung
Begabungsförderung, Begabten- und Exzellenzförderung werden im öffentlichen sowie im bildungspolitischen Diskurs immer wieder als wichtiges Anliegen kommuniziert und in einem Atemzug mit diversen gesellschaftlichen und ökonomischen Zielen genannt. Demnach müssten in der sogenannten Wissensgesellschaft Begabungsreserven und Humanressourcen stärker als bisher aktiviert werden; die viel zitierte Begabungs- und Exzellenzförderung fungierten dabei als „unverzichtbare Motoren für wirtschaftliche Entwicklung und Innovation“ (Weilguny et al. 2011). In der einschlägigen Diskussion ist häufig von Ausschöpfung aller Begabungsreserven, von der Aktivierung von Humankapital und von der Förderung von Leistungsexzellenz in Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, im Sport und in anderen gesellschaftlich relevanten Domänen die Rede. Hintergrund dieser Überlegungen ist meist die Prosperität der Ökonomie, die gemeinhin als Grundlage der dynamischen Weiterentwicklung von Gesellschaft und Kultur gilt.
Daneben gibt es jedoch einen Diskussionsstrang, der Begabungsförderung als pädagogisches Anliegen definiert, um Menschen bei der Entfaltung ihrer Potenziale zu unterstützen und ihnen schließlich ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Begabungsförderung korrespondiert in dieser Lesart mit einem Bildungsverständnis, das nicht alleine auf die Entwicklung von wirtschaftlich relevanten Kompetenzen und den Erwerb von Qualifikation gerichtet ist, sondern auf Ermächtigung der Person, auf Mündigkeit, eigenständiges Denken und gelingender Autorenschaft über das eigene Leben. Begabungsförderung wird hier mit Individualisierung und Personalisierung des Lernens in Verbindung gebracht, ebenso mit Chancengerechtigkeit und der Förderung aller Potenziale, nicht nur derjenigen, die gesellschaftlich und ökonomisch verwertbar erscheinen.
In welcher Form dieser gesellschaftlich meist hitzig ausgetragene Diskurs über Notwendigkeiten, Rahmenbe-dingungen und Erfolge der Begabungs-, Begabten- und Exzellenzförderung an den Schulen selbst seinen Nieder-schlag findet, ist wenig dokumentiert. Die (österreichische) Schul- und Unterrichtsforschung scheint kaum etwas darüber zu wissen, wie Lehrer/innen und Akteur/innen im Schulsystem die so häufig eingeforderten begabungsfördernden Lehr- und Lernwelten konkret ausgestalten, sodass auch etwas von der öffentlichen Emphase bei den Lernenden selbst ankommt und Begabungsförderung mehr als ein attraktives Schlagwort im Schulprofil oder auf der Webseite der Schule darstellt.
Im Projekt werden sechs österreichische Schulen mit ausgewiesenem Profil Begabungsförderung auf Haltungen, Einstellungen der Lehrer/innen hin angesehen, sowie konkrete Unterrichtssituationen erfasst und analysiert.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Fuchs, Eva; Mag.
Projektleitung intern
Algatzy, Eva; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2022
Beschreibung
Im grenzübergreifende Projekt InterRed wird an verschiedenen Schulen auf Primar- und Sekundarstufe I im Grenzraum Salzburg/Bayern ein Programm durchgeführt und evaluiert , das die Wahrnehmung, Bewertung und Reflexion der so genannten ‚inneren Mehrsprachigkeit‘ in den Mittelpunkt stellt. Damit ist die sprachliche Vielfalt zwischen den Polen Dialekt und Standardsprache gemeint, die in weiten Teilen der Grenzregion Salzburg/Bayern noch eine bedeutende Rolle spielt. Damit verbunden sind viele gesellschaftlich verbreitete Be- und Abwertungen von Sprachvarietäten und in Zeiten von Binnen- und Außenmigration auch viele Fragen von (sprachlicher) Zugehörigkeit/Integration. Fragen von Identität und Zugehörigkeit in Kombination mit weit verbreiteten stereotypen Bewertungen von Sprachvarietäten führen aber oftmals zu einer verschärft wahrgenommenen Opposition zwischen ‚Dialektsprechern‘ und ‚Hochdeutschsprechern‘, die keine sein müsste.
Es werden Unterrichtsmaterialien für die Erarbeitung eines grundlegenden soziolinguistischen Verständnisses und bewussten Umgangs mit Sprachvarietäten erstellt. Die wissenschaftliche Arbeit zur Entwicklung des Programms geschieht dabei in Anlehnung an bereits erfolgreich durchgeführte Projekte aus dem angloamerikanischen Raum (z.B. Siegel 2006, Bucholtz 2014). Die Schüler/innen werden darin angeleitet, über ihr eigenes Sprachrepertoire und ihre sprachliche Umwelt nachzudenken, gängige Bewertungen und Stereotype kritisch zu hinterfragen und Sprachvarietäten als wichtigen Teil von Identität und sozialer Zugehörigkeit zu erfahren. In der Folge werden Schulungen für die Lehrer/innen (dauerhaftes Lehrerfortbildungsmodul) an den kooperierenden Schulen durchgeführt. Die Durchführung des Programms wird von der Universität Salzburg und der Pädagogischen Hochschule Stefan Zweig wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Über die Publikation wissenschaftlicher Erkenntnisse hinaus, ist die Implementation in die Lehrer/innenaus-und fortbildung geplant, um den Theorie-Praxis-Transfer zu gewährleisten.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Harter-Reiter, Sabine; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Harter-Reiter, Sabine; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Moser, Irene; Dr. Dipl.-Päd. MA.
Sommer, Nicola; Mag. Dr. MSc.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Das Projekt versucht einen Ist-Zustand im Bezug auf die Wahrnehmung von Studierenden im Zusammenhang mit studentischen Minderheiten und Mehrheiten an der Pädagogischen Hochschule Salzburg Stefan Zweig festzustellen (erste Erhebungsphase).
Aufbauend auf diese Erhebung werden Gruppen identifiziert. In einer zweiten Erhebungsphase werden im Rahmen eines partizipativen Forschungsdesigns Spannungsfelder und Irritationen sowie positive und negative Effekte auf Strukturen, Kulturen und Praktiken analysiert.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Schratzberger, Bernhard; MMag. Dr. MA.
Projektleitung intern
Schratzberger, Bernhard; MMag. Dr. MA.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Forschungsfrage
Nach welchen Kriterien erfolgt die Einstufung von Schüler*innen nach der vierten Schulstufe im Bundesland Salzburg? Welche Begabungskonzepte liegen dieser Einstufung zugrunde, und welche Auswirkungen hat diese Einstufung auf die Diversität der Schüler*innenpopulationen?

theoret. Zugang
Auf Basis des Sozialkonstruktivismus werden Schulen bezüglich ihres Verständnisses von Begabung bzw. dessen Institutionalisierung untersucht. Wie sind die jeweiligen Zugänge entstanden und welche Konsequenzen ergeben sich für die Chancengerechtigkeit? In diesem Sinne wird die Konstruktion von sozialer Wirklichkeit um Begabungsförderung als etwas Dynamisches verstanden, das durch die Interpretationen, Motive und das Wissen der beteiligten Akteur_innen produziert bzw. reproduziert wird. Ergänzt wird dieser qualitative Zugang mit quantitativen Erhebungen an den jeweiligen Standorten.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Schrittesser, Ilse; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Huber, Linda; Mag. MSc. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2019
Beschreibung
Artikel 29 der UN-Kinderrechtskonvention (1989) besagt, dass die Bildung eines Kindes daran ausgerichtet sein muss, „die Persönlichkeit, die Begabung und die körperlichen Fähigkeiten des Kindes voll zur Entfaltung zu bringen“. Demnach versteht man unter Begabung ein Repertoire an Interessen, Fähigkeiten und Potenzialen. Dieses Verständnis liegt auch dem Projekt zugrunde und steht im Einklang mit dem aktuellen Grundsatzerlass zur Begabungsförderung (BMB, 2017) in dem „… Begabung als das Potential eines Individuums zu Leistungen in verschiedenen Domänen und gesellschaftlichen Gebiete verstanden wird“.

Im Projekt werden acht Schulen in den Blick genommen, die sich Begabungsförderung gemäß dem Grundsatzerlass als programmatisches Ziel gesetzt haben. Neben Videographien zur Unterrichtsrekonstruktion werden Einzelinterviews mit Schulleiter_innen, Qualitätsbeauftragten (SQA/QIBB) und Lehrer_innen sowie erweiternd Gruppeninterviews mit Schüler_innen durchgeführt, um folgende Fragestellungen zu beantworten:

1. Wie wird Begabungsförderung an den Schulen verstanden und welche Motive haben die Schulen bewegt, diesen Schwerpunkt zu etablieren?

2. Inwiefern sind die genannten Vorstellungen von Begabungsförderung und deren konkrete Umsetzung pädagogisch legitimierbar?

Die Daten werden mittels dokumentarischer Methode (Bohnsack 2003) und objektiver Hermeneutik (Oevermann 2008) analysiert und mit Schulprofilen und SQA/QIBB-Papieren kontrastiert.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Technische Universität, Dresden;
Projektleitung intern
Revyakina, Elena; MA PhD
Interne Projektmitarbeiter/innen
Danhel, Florian; Mag.phil. Prof.
Himpsl-Gutermann, Klaus; Hochschulprofessor Mag. Dr. MSc OStR
Sankofi, Martin; Mag. MSc
Swoboda, Wilfried; SOL MEd Dr. Dipl.-Päd. MBA
Szucsich, Petra; Mag. MSc
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2026 – 2028
Beschreibung
Das Projekt „Smartiverse“ (Fähigkeiten für den multidimensionalen MINT-Unterricht in der Primarschule) verbindet auf einzigartige Weise DEIB-Ansätze (Diversity, Equity, Inclusion, and Belonging) mit kritischer Umwelt-, Medien- und Digitalkompetenz im Kontext der MINT-Bildung in der Primarschule.
Ein zentraler Aspekt des Projekts ist der „intelligente“, also sinnvolle und reflektierte, Einsatz von Technologie, um kritisches Denken und Inklusion zu fördern. Bei dem Projekt steht ein Low-Tech-Ansatz im Mittelpunkt.

Erwartete zentrale Projektergebnisse
Im Rahmen des Projekts entstehen hochwertige Ressourcen für die Bildungspraxis:
Ein nach ECTS-Standards akkreditiertes akademisches Modul für Hochschuleinrichtungen.
Praxisnahe, „lehrer:innengeprüfte“ Open Educational Resources (OERs), die unmittelbar in formalen und informellen Lernkontexten eingesetzt werden können.
Smartiverse ist ein Folgeprojekt von TAP-TS und baut auf einer engen Partnerschaft zwischen der PH Wien, der TU Dresden und dem Santarém Polytechnic University auf. Das Projekt wird von Erasmus+ unter KA220-HED – Cooperation partnerships in higher education gefördert.

Beschreibung (engl.)
„Smartiverse Project Overview
The „“Smartiverse““ project (Skills for Multidimensional STEM Teaching in Primary Schools) uniquely combines DEIB approaches (Diversity, Equity, Inclusion, and Belonging) with critical environmental, media, and digital literacy within the context of STEM education in primary schools.

A central aspect of the project is the „“smart““—meaning purposeful and reflective—use of technology to foster critical thinking and inclusion. The project focuses on a low-tech approach.

Key Expected Project Outcomes
The project will produce high-quality resources for educational practice:

An academic module accredited according to ECTS standards for higher education institutions.

Practical, „“teacher-tested““ Open Educational Resources (OERs) that can be used immediately in both formal and informal learning contexts.

Partnership and Funding
Smartiverse is a follow-up project to TAP-TS and builds on a close partnership between the University College of Teacher Education Vienna (PH Wien), TU Dresden, and Santarém Polytechnic University. The project is funded by Erasmus+ under KA220-HED – Cooperation partnerships in higher education.“

Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Roth, Brigitte;
Projektleitung intern
Roth, Brigitte; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Jindra, Silvia; Mag. OStR
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
ELTE Tanító- és Óvóképző Kar
Europauniversität Flensburg, EUF
LIU – Linköping University
Tartu Ülikool, Universität Tartu
Universidad de Malaga
University of Chester
Universität Jyväskylä
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
The course “Inside out / Outside in – Building bridges in teacher education through encounters with diversity” addresses the question of diversity in the European classrooms by improving the provision of intercultural competence and understanding in pre- and in-service teacher education.
Beschreibung (engl.)
The course “Inside out / Outside in – Building bridges in teacher education through encounters with diversity” addresses the question of diversity in the European classrooms by improving the provision of intercultural competence and understanding in pre- and in-service teacher education.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Grubich, Rainer; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Grubich, Rainer; Hochschulprofessor Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2023
Beschreibung
Inklusion in der beruflichen Bildung zu thematisieren erscheint unausweichlich, zumal die Heterogenität der Auszubildenden und der Ausbildner*innen durch z. B. Migration, Sprachenvielfalt und die Möglichkeit der Integrativen Berufsausbildung zunimmt, aber auch das Bewusstsein für die Berücksichtigung von Individualität in einem gewandelten Verständnis betrieblicher Ausbildung stärker in den Vordergrund gestellt wird. Im Jahre 2011 wurde von einer Arbeitsgruppe des damaligen Stadtschulrates für Wien der QIK-CHECK, ein leicht handhabbares Instrument für Lehrer*innen, entwickelt, die diversitätssensibel mit heterogenen Lerngruppen arbeiten wollen (vgl. Artner et al. 2011). Er dient gleichzeitig als Orientierungsleitfaden und auch als Instrument zur (Selbst-)Evaluation für inklusive Schulentwicklung. Um diese Möglichkeiten auch für die berufliche Bildung zu erschließen, wurde mittels einer qualitativen Erhebung untersucht, inwiefern diversitätssensible Aspekte in den Leitbildern und Angeboten von berufsbildenden mittleren und höheren Schulen bzw. Berufsschulen Wiens abgebildet sind.
Beschreibung (engl.)
Addressing inclusion in vocational training seems inevitable, especially since the heterogeneity of trainees and trainers is increasing due to e. g., migration, language diversity, and the possibility of integrative vocational training, but also the awareness of the consideration of individuality in a changed understanding of company training is being given greater priority. In 2011, the QIK-CHECK, an easy-to-use instrument for teachers who want to work with heterogeneous learning groups in a diversity-sensitive manner, was developed by a working group of the then City School Board for Vienna (cf. Artner et al. 2011). It serves as an orientation guide and an instrument for (self-) evaluation for inclusive school development. To open up these opportunities for vocational training as well, a qualitative survey was used to examine the extent to which diversity-sensitive aspects are reflected in the models and offers of vocational schools and colleges in Vienna.
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Binder, Susanne; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Binder, Susanne; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
In einer qualitativen Pilotforschung wird im Studienjahr 2025/26 beforscht, wie sich das
Professionsverständnis und die Haltung zum Thema Diversität/Vielfalt im Schulkontext bei Studierenden
der Primarstufenausbildung durch die Angebote des Seminars „Urban Diversity Education –
Bildungsanthropologische Konzepte“ gestaltet. Eine interdisziplinäre Auswertung und Analyse (sozial-,
bildungswissenschaftlich sowie kultur- und sozialanthropologisch) soll Professionalisierung in der
Hochschule aus bildungsanthropologischer Perspektive beleuchten. Darüber hinaus wird ein intensiver
Reflexionsprozess bei den Teilnehmenden der Diskussionsrunden angeregt.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht