Kategorie: 2028

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Huber, Mathias;
Frey, Anne;
Dammerer, Johannes;
Projektleitung intern
Oyrer, Susanne; Mag. Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2028
Beschreibung
Das multi-methodische Forschungsprojekt widmet sich der Frage, welche Voraussetzungen, Rahmenbedingungen und Anforderungen einen gelingenden Einstieg in den Beruf als Lehrperson in Österreich begünstigen und welche Implikationen sich daraus für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrpersonen sowie für die Gestaltung eines gelingenden Berufseinstiegs in Österreich ergeben
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Huber, Matthias; HS-Prof. Mag. Dr.
Jerabek, Christine; Master of Education BA.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Helker, Kerstin; Mag. Dr.
Reischl, Julia; Mag. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2028
Beschreibung
Das Forschungsprojekt „GSV Bildung“ widmet sich der zentralen Bedeutung von Geborgenheit, Sicherheit und Vertrauen im Bildungskontext. Im Mittelpunkt der multimethodischen und partizipativen Studie steht die Entwicklung eines Messinstruments in Form eines validen Kurzfragebogens zur Erfassung von Geborgenheit im Unterricht. Darüber hinaus soll die Studie die Analyse der zentralen Prädikatoren von Geborgenheit in Schule und Unterricht aus Schüler*innensicht und in weiterer Folge die Ableitung evidenzbasierter Maßnahmen zur Förderung von Geborgenheit sowohl für die Primar- als auch für die Sekundarstufe ermöglichen. Damit versucht das Projekt einerseits drei zentralen Forschungsdesideraten der empirischen Schul- und Unterrichtsforschung entgegenzuwirken und möchte andererseits durch die Steigerung von Wohlbefinden und Lernfreude aller Schüler*innenkohorten einen konstruktiven Beitrag zur Schulentwicklung leisten.
Das Forschungsprojekt „GSV Bildung“ verfolgt mehrere Zielsetzungen:
1. Die fundierte theoretische Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Geborgenheit, Sicherheit und Vertrauen im Bildungskontext als ein allgemeiner Beitrag zu metatheoretischen Verständnis dieser zentralen Emotion.
2. Die empirische Erhebung der Bedeutung, Genese und Funktionsweise von Geborgenheit als Beitrag zur Erforschung dieses Gefühls uns somit als entscheidender Beitrag zur empirischen Bildungsforschung und emotionstheoretischen Lehr-Lernforschung.
3. Die methodische Entwicklung eines validen Verfahrens zur Messung von Geborgenheit als Beitrag zur Schulentwicklungsforschung und die Entwicklung eines neuen Messinstruments als (praktischer) Beitrag für die Pädagogische Psychologie.
4. Der Nutzen für die Forschungspartner*innen im Hinblick auf die Verbesserung der Unterrichtsqualität und eine Steigerung des Wohlbefindens.
5. Der gesellschaftliche und bildungspolitische Nutzen durch die Möglichkeit, zukünftig die Praxisgestaltung in Schule und Unterricht im Primar- und Sekundarbereich gezielt zu verbessern.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Gruber, BEd MA PhD / PPHA, Marie-Theres;
Projektleitung intern
Reiter, Verena; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bicsar, MA / PPHB, Andrea; HS-Prof. MMag. Dr.
Eisner-Fasching, BEd / PPHA, Maria; Prof. Mag. Dr.
Geider, Bakk. / PHSt, Patricia; Prof. Mag.
Krenn, BEd MSc / PPHA, Elisabeth; Prof.
Krienzer, MA / PPHA, Daniela; Prof. Mag. Dr.
Lasnik, PGCE / PHSt, Silvia; Prof. Mag. Dr.
Resnik, MA / KPH Wien/NÖ, Pia; Prof. Mag. Dr.
Birsak de Jersey (Freelance, Kerstin; Dr.
Ghamarian-Krenn / KPH Wien/NÖ, Katharina; Prof. Mag. Dr.
Guczogi, BEd, MA MA / KPH Wien/NÖ, Theresa; Prof.
Kletzenbauer / KPH Wien/NÖ, Petra; Prof. Mag.
Rieder-Marschallinger / KPH Wien/NÖ, Silvia; Prof. Mag. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Interesse am frühen Fremdsprachenunterricht wächst stetig, ebenso wie die Literatur
zum frühen Fremdsprachenunterricht. In Österreich blieb der Fremdsprachenlehrplan für die
Grundschule jedoch von 1998 bis 2023 unverändert, trotz bedeutender Entwicklungen in der
Fremdsprachenpädagogik und Reformen in der Grundschullehrer*innenausbildung. Im
Schuljahr 2023/24 wurde an österreichischen Grundschulen ein neuer Lehrplan für lebende
Fremdsprachen eingeführt, der auch die Aufwertung der lebenden Fremdsprache als
benotetes Pflichtfach für die dritte und vierte Klasse mit sich brachte. Diese Studie
untersucht, wie der neue Lehrplan in Grundschulen und verwandten Einrichtungen
umgesetzt und seitens der Pädagog*innen aufgenommen wird. Besonderes Augenmerk wird
dabei auf die Schnittstellen zwischen den Bildungsstufen gelegt, da Lehrplaninnovationen in
der Grundschulbildung zwangsläufig sowohl frühere als auch spätere Lernphasen
beeinflussen. Die Studie zielt darauf ab, basierend auf österreichweiten qualitativen OnlineInterviews mit Pädagog*innen, praxisorientierte Erkenntnisse und Empfehlungen zu
generieren, die für die Lehrer*innenausbildung an Hochschulen und weitere
Lehrplanänderungen relevant sind, und damit zur nachhaltigen Entwicklung des frühen
Fremdsprachenunterrichts in Österreich beizutragen.
Beschreibung (engl.)
Interest in early Foreign Language (FL) teaching has grown steadily in recent decades and
so has literature on Early Foreign Language Education (FLE). In Austria, however, the
primary school FL curriculum remained unchanged from 1998 until 2023, despite major
developments in language pedagogy and reforms in primary school teacher education. With
the implementation of the new curriculum in the 2023/24 school year, early FLE has been
established as a graded compulsory subject in the third and fourth grades, marking a
significant shift in curricular expectations and classroom practice. Against this backdrop, this
study investigates how the new curriculum is being implemented and received in primary
schools and related institutions, with particular attention given to the interfaces between
educational levels, as curricular innovations in primary education inevitably affect both earlier
and subsequent stages of learning. It aims to generate practice-oriented insights and
recommendations relevant for teacher education at university colleges and further curriculum
changes, thereby contributing to the sustainable development of early FLE in Austria.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Taurer-Zeiner, Claudia; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2026 – 2028
Beschreibung
Lehrkräfte und Schüler:innen stehen im schulischen Alltag zunehmend vor komplexen Herausforderungen, die ein hohes Maß an Flexibilität, Kreativität und lösungsorientiertem Denken erfordern. Kreativität und Problemlösekompetenz gelten
dabei als zentrale Schlüsselqualifikationen, um den Anforderungen einer dynamischen Bildungs- und Lebenswelt adäquat zu begegnen. Zur gezielten Förderung dieser
Kompetenzen wurde das Programm Scientific Creativity in Practice (SCIP; vormals „Flex-Based Learning“) für die Sekundarstufe entwickelt (Haim et al., 2022).
Das SCIP-Programm umfasst eine Sammlung didaktischer Ansätze und
Unterrichtsmethoden für den naturwissenschaftlichen Unterricht, die darauf abzielen,
geistige und experimentelle Flexibilität, divergentes Denken sowie kreative Lösungsstrategien zu fördern. Ein zentrales Element bildet dabei der Perspektivenwechsel, der wesentlich zur Entwicklung vielfältiger Lösungswege bei komplexen Aufgabenstellungen beiträgt. Empirische Befunde zeigen, dass das Flex-Based Learning-Programm (SCIP-Programm) die kreative Problemlösungsfähigkeit von Schüler:innen signifikant steigert (Haim et al., 2020).
Vor diesem Hintergrund verfolgt das vorliegende Vorhaben das Ziel, das SCIP-Programm in der Ausbildung des Hochschullehrgangs Quereinstieg (QE)
Sekundarstufe im Fach Biologie und Umweltbildung (BU) zu implementieren. Zentrales
Anliegen ist es, die Studierenden des QE-Studiengangs zu befähigen, die in den
Lehrveranstaltungen vermittelten SCIP-Methoden im Unterricht praktisch anzuwenden, in realen Unterrichtssituationen zu erproben und theoriegeleitet zu reflektieren.
Zur Untersuchung der Implementierung und Wirkung des SCIP-Programms wird ein qualitatives Forschungsdesign eingesetzt. Mittels leitfadengestützter Interviews mit
Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern des QE werden Erfahrungen, Umsetzungsprozesse sowie wahrgenommene Gelingensbedingungen und Herausforderungen bei der Anwendung der SCIP-Methoden im schulischen Alltag
exploriert. Die qualitative Herangehensweise ermöglicht eine vertiefte Analyse
individueller Perspektiven und institutioneller Rahmenbedingungen, wodurch ein
differenziertes Verständnis der Potenziale und Grenzen der SCIP-Implementierung gewonnen werden kann.
Im Mittelpunkt steht die Wirksamkeit des SCIP-Konzepts im Kontext naturwissenschaftlichen Unterrichts. Darüber hinaus werden neue SCIP-Interventionen im Sinne des zugrunde liegenden Konzeptes entwickelt, erprobt, kritisch reflektiert
und umfassend evaluiert. Das Forschungsvorhaben ist im Kontext des Quereinstiegs
in das Lehramt der Sekundarstufe im Fach Biologie und Umweltbildung verankert und leistet einen Beitrag zur Professionalisierung der Ausbildung von Quereinsteiger:innen
in den Lehrberuf, indem es evidenzbasierte Erkenntnisse zur Implementation und Weiterentwicklung innovativer Lehr-Lern-Konzepte im naturwissenschaftlichen Unterricht bereitstellt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Grote, Vincent; DDr.
Projektleitung intern
Unger, Alexandra; HS-Prof MMag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Frühwirth, Matthias;
Gaebel, Christine;
Moser, Maximilian;
Schäfer, Anja;
Weymann, Eckhard;
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Major Depression (MDD) ist eine der weltweit häufigsten psychischen Erkrankungen und geht mit Störungen der emotionalen Regulation, Schlafproblemen und einer Dysregulation des autonomen Nervensystems einher. Konventionelle Therapieformen zeigen häufig begrenzte Wirksamkeit oder unerwünschte Nebenwirkungen, wodurch ein Bedarf an komplementären, nicht-pharmakologischen Verfahren besteht.
Rezeptive Musiktherapie (RMT), insbesondere mit live gespieltem Monochord und Vokalimprovisation, kann parasympathische Aktivierung fördern, Stress reduzieren und die Körperwahrnehmung verbessern. Erste Studien berichten positive Effekte auf Wohlbefinden, Schlaf und HRV; jedoch liegen bislang nur wenige randomisierte kontrollierte Untersuchungen bei depressiven Erwachsenen vor.
Dieses Projekt untersucht die psychobiologischen Effekte einer standardisierten, rezeptiven Live-Musiktherapie unter Einbezug physiologischer (HRV) und psychometrischer Parameter.

2. Zielsetzung und Fragestellungen
Primäres Ziel:
Untersuchung, ob rezeptive Live-Musiktherapie bei depressiven Erwachsenen die autonome Regulation, Entspannung und Schlafqualität verbessert.
Hypothesen:
1. Die Interventionsgruppe (IG) zeigt stärkere Verbesserungen in HRV-Parametern als die Kontrollgruppe (CG).
2. Die IG berichtet signifikant mehr Entspannung, bessere Schlafqualität und erhöhte Vitalität.
3. Die IG erlebt eine verstärkte Verbindung zwischen körperlichen und emotionalen Zuständen.

3. Studiendesign
• Design: prospektive, randomisierte, zweiarmige Parallelgruppen-RCT
• Ort: Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Graz, Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie
• Dauer pro Teilnahme: Klinischer Aufenthalt (ca. 2 Wochen) + Follow-up (6 Wochen nach Entlassung)
• Randomisierung: alternierende Zuteilung nach Einverständniserklärung
• Verblindung: nicht möglich aufgrund der Art der Intervention

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Thomas, Almut; HS-Prof MMag. Dr. Priv.-Doz.
Strauß, Sabine; Mag. Dr. Prof.
Jaksche-Hoffman, Elisabeth Katharina; Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Auferbauer, Martin; HS-Prof. Mag. Dr.
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr.
Herzog, Manfred; Mag.
Krammer, Mathias; HS-Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2026 – 2028
Beschreibung
In der Verlängerung von TALIS sollen Forschungsfragen bearbeitet werden, die eine hohe Relevanz für das österreichische Bildungssystem aufweisen. Ziel ist es, dass die Forschungsergebnisse von TALIS 2024 von Seiten der Pädagog*innen um-fassend rezipiert und für die Weiterentwicklung ihrer Unterrichtspraxis und die Schulentwicklung genutzt werden. Damit einher gehen folgende Teilziele:
1. Analyse des Nachhaltigkeitsdatensatzes: Die Daten zum Themenbereich Nachhaltigkeit, die Mitte 2027 veröffentlicht werden, sollen von der Projektgruppe analysiert und publiziert werden. Die Publikation (ca. 30 Seiten) soll als Onlinebeitrag auf der Webseite von TALIS veröffentlicht werden.
2. Wissenstransfer auf allen Ebenen: Durch die Systematisierung und Kategorisierung der Ergebnisse (science to sci-ence, science to professionals, science to policy, science to public) werden Maßnahmen für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt. Ein besonderes Anliegen ist es, Ergebnisse nicht nur für Wissenschaftlerinnen, sondern auch für pädagogische Praktiker*innen, politische Stakeholder und die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
3. Entwicklung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen: Die Forschungsergebnisse werden gezielt in die Konzeption von Fort- und Weiterbildungsangeboten für Lehrpersonen integriert, um die Relevanz und den praktischen Nutzen zu maximieren.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Universität, Warschau;
Projektleitung intern
Wutti, Daniel; HS-Prof. MMag. Dr. MSc
Interne Projektmitarbeiter/innen
Sonnleitner, Karin; DDr. Bakk.phil. MA Prof.
Murić, Esma;
Smrtnik-Einspieler, Ana Kristina;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Projekt FOSTERLANG zielt darauf ab, den Schutz, die Nutzung und die Förderung von Minderheitensprachen in Europa im Kontext der gesellschaftlichen Wettbewerbsdynamik zwischen dominanten und nicht-dominanten Sprachen grundlegend zu beeinflussen. Dies soll durch die Entwicklung evidenzbasierter Diagnosen zur Situation von Minderheitensprachen sowie durch die Entwicklung strategischer und technologisch fundierter Initiativen zum Schutz und zur Stärkung ihrer sozioökonomischen Stellung erreicht werden. Das Projektkonsortium bündelt die interkulturelle und multidisziplinäre Expertise von 14 teilnehmenden Organisationen in einer ambitionierten Partnerschaft zur intellektuellen Erforschung zentraler gesellschaftlicher Aspekte des Schutzes der sprachlichen Vielfalt in der EU. Die Mitglieder bündeln ihre Stärken und Expertise in Soziolinguistik, Sozialanthropologie, Bildung und Pädagogik, Sprachplanung, digitaler Innovation, Informatik, Politik und Sprachrevitalisierung. Die Partner arbeiten gemeinsam an der Entwicklung einer neuen gesellschaftlichen und institutionellen Ordnung, die es Minderheitensprachengemeinschaften ermöglicht, ihr umstrittenes sprachliches Kapital zu mobilisieren und so den soziopolitischen und wirtschaftlichen Kräften entgegenzuwirken, die eine nachhaltige Zukunft für Europas sprachliche Minderheiten und Migranten weiterhin gefährden. Die Arbeitspakete konzentrieren sich auf die Förderung sprachlichen Kapitals, nicht nur im Hinblick auf den Schutz der multikulturellen Vielfalt Europas, sondern auch darauf, wie sprachliches Kapital andere Komponenten des Humankapitals, wie beispielsweise das wirtschaftliche, demografische und gesundheitliche Wohlbefinden, verbessern kann. Das Projekt orientiert sich an den strategischen Prioritäten der EU und des Programms Horizont Europa, den gesellschaftlichen Zusammenhalt verschiedener Sprachgemeinschaften in ihren gemeinsamen Räumen zu fördern. Das wichtigste Ergebnis wird eine Roadmap für sprachliches Kapital sein, die substanzielle Empfehlungen für kurz-, mittel- und langfristige Strategien zur Förderung des europäischen sprachlichen Kapitals und zur Sicherung der Mehrsprachigkeit an der Basis enthält.
Beschreibung (engl.)
The FOSTERLANG project aims to have a transformative effect on how minoritised languages are protected, used and promoted in Europe in the context of the competitive societal dynamic between dominant and non-dominant languages. This will be achieved by developing evidence-based diagnostics of the minority-language condition and by suggesting strategic and technologically informed initiatives to protect and enhance their socio-economic position. The project consortium brings the cross-cultural, multidisciplinary expertise of 14 participating organisations in an ambitious partnership of intellectual enquiry on key societal aspects of protecting the EU linguistic diversity. Its members combine strengths and expertise in sociolinguistics, social anthropology, education and pedagogy, language planning, digital innovation, computer science, public policy and language revitalisation. The partners will work in tandem to develop a new societal and institutional dispensation by which minoritised language communities will catalyse their contested linguistic capital to counteract the socio-political and economic forces which continue to undermine a sustainable future for Europe’s linguistic minorities and migrants. The work packages are centred on fostering linguistic capital not only from the perspective of protecting Europe’s multicultural diversity, but also to indicate how linguistic capital can enhance other components of human capital, such as economic, demographic and health-related well-being. The project aligns with strategic priorities of EU and the Horizon Europe programme in fostering societal coherence of different linguistic communities living in their shared spaces. The major outcome will be a Linguistic Capital Road Map which will set out a substantive set of recommendations for the short, medium and long-term on effective and meaningful strategies for fostering Europe’s linguistic capital and for safeguarding grassroots multilingualism.
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Demarle-Meusel, Heike Susanne; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kitz, Marie-Helen; BA. MA Prof.
Klepp, Cornelia; HS-Prof Mag. Dr.
Schwarzfurtner, Damaris Margarete; VOL MMag. Dipl.Päd. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Durch die Umsetzung des neuen Bachelorstudiums Primarstufe mit Beginn des Studienjahres 2025/26 bietet sich die Chance, eine Studierendenkohorte von Beginn an hinsichtlich ihres individuellen Kompetenzaufbaus im Rahmen des sechssemestrigen Studiums zu beforschen. Im Rahmen eines Mixed-Methods-Designs werden zu verschiedenen Zeitpunkten sowohl qualitative als auch quantitative Befragungen durchgeführt. Die Kohorten 1 und 2 werden im Sinne einer Längsschnittstudie über mehrere Erhebungszeitpunkte hinweg kontinuierlich begleitet, um individuelle Entwicklungsverläufe und zeitliche Veränderungen zu analysieren. Ergänzend dazu erfolgt eine querschnittliche Auswertung der Kohorten 1, 2 und 3 zu den Messzeitpunkten T1 und T2, um gruppenspezifische Unterschiede der jeweiligen Erhebungszeitpunkte vergleichend zu betrachten. Ein seit Jahren zentraler Forschungsschwerpunkt der PH Kärnten ist die “Professions- und Professionalisierungsforschung”. Das geplante Projekt soll die Wirkmächtigkeit der neuen Ausbildung bezogen auf die Professionsentwicklung der Studierenden aufzeigen und wesentliche Erkenntnisse darüber liefern, ob die Passung zwischen curricularen Vorgaben (anhand eines zugrunde liegenden Kompetenzmodells) und dem Studium (Aufbau und Inhalte der Lehrveranstaltungen) zu einem Kompetenzaufbau bei den Studierenden führt. Die vorliegende Untersuchung zur Professionsentwicklung von Bachelorstudierenden der Primarstufe ist ein österreichweit einzigartiges und innovatives Forschungsvorhaben, das am Zentrum für Evaluierung und Qualitätsmanagement der Pädagogischen Hochschule Kärnten konzipiert und durchgeführt wird.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Pädagogische Hochschule Karlsruhe, Baden-Württemberg; E10213018
Projektleitung intern
Merlin, Dieter; HS-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Ziel des Projektes ist die Entwicklung innovativer Lehr-Lernkonzepte auf der Grundlage der Resonanzpädagogik. Lehrkräfte sollen befähigt werden, resonanzpädagogischen Unterricht zu gestalten, um resonante Weltbeziehungen bei Schüler:innen zu fördern. Entfremdung und Benachteiligung im schulischen Kontext sollen reduziert und die Bildungsqualität durch die Fokussierung auf sozial-emotionale Interaktionen gestärkt werden.
In enger Zusammenarbeit mit Lehrkräften wird ein resonanzpädagogisches Konzept partizipativ entwickelt u. im Sprach-, Literatur- u. Medienunterricht erprobt. Der Prozess wird nach dem DBR-Ansatz empirisch begleitet und evaluiert. Daraus
werden allgemeine Unterrichtsprinzipien für eine resonanzpädagogische Unterrichtspraxis abgeleitet. Konkrete
Unterrichtsmaterialien u. Methoden zur Umsetzung des Konzepts werden entwickelt. Workshops u. Lehrerfortbildungen zur Umsetzung des Ansatzes sind geplant.
Als Ergebnis werden wissenschaftlich erprobte resonanzpädagogische Lehr-Lernkonzepte für den Schulunterricht erwartet, einschließlich der Beschreibung übergeordneter Unterrichtsprinzipien. Für die Umsetzung werden konkrete Maßnahmen, Methoden und Unterrichtsmaterialien entwickelt. Die empirische Begleitung liefert Erkenntnisse über die Wirksamkeit des Ansatzes. Langfristig wird eine Verbesserung der Lernmotivation und des Schulklimas sowie eine Stärkung der Unterrichtsqualität angestrebt.
Beschreibung (engl.)
The aim of the project is to develop innovative teaching and learning concepts based on resonance pedagogy. Teachers will
be empowered to design lessons to promote resonant world relations among students. The aim is to reduce alienation and
disadvantage in the school context and to enhance the quality of education by focusing on social-emotional interactions.
In close cooperation with teachers, a resonance pedagogical concept will be developed in a participatory way & tested in
language, literature & media classes. The process will be empirically monitored & evaluated using a DBR-Approach.
General teaching principles for resonance pedagogical practice will be derived. Concrete teaching materials & methods will
be developed to implement the concept. Workshops & teacher training courses on the implementation of the approach are
planned.
As a result, scientifically proven resonance pedagogical teaching & learning concepts for school lessons are expected,
including the description of overarching teaching principles. Specific measures, methods & teaching materials will be
developed for implementation. Empirical monitoring will provide insights into the effectiveness of the approach. Teachers will
gain expertise in resonance pedagogy. The long-term aim is to improve motivation to learn, the school climate & the quality
of teaching.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten
Sprache
Projektleitung gesamt
Raffelsberger-Raup, Monika; Bakk. Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Interne Projektmitarbeiter/innen
Prochazka, Christine; Mag. BEd MA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Aufgaben, als Vermittlungsmedium zwischen Lerngegenstand, Schüler:in und Lehrperson (vgl. Neubrand 2002, S. 15, Ballis/Peyer 2012, S. 8) werden in der Fachdidaktik mehrheitlich als „zentrales Mittel zur Gestaltung des Unterrichts“ (Neubrand et. al 2011, S. 116) angesehen. Auch im Zuge des Pädagogik-Pakets (BMBWF 2025, Pädagogikpaket, https://www.paedagogikpaket.at/) wird der Einsatz von Lernaufgaben im Unterricht als eine von sieben zentralen Maßnahme eingefordert.
Lehrpersonen (im Fach Deutsch) sind dazu angehalten, kompetenzorientiert und integrativ zu unterrichten sowie zentrale Themenbereiche des Faches und fächerübergreifende Themen in ihrer Unterrichtsgestaltung zu berücksichtigen. Hierbei sehen sich Lehrpersonen angesichts der Tatsache, dass es bisher kaum Handreichungen zur praktischen Umsetzung von Aufgabenarrangements im Fach Deutsch gibt, vor eine große Herausforderung gestellt.
Im Zuge dieses Projektes möchten wir diesem Desiderat auf zwei Ebenen begegnen. Zum einen sollen angehende Lehrpersonen bei der Entwicklung und praktischen Umsetzung von Aufgabenarrangements im Zuge mehrerer didaktischer Fachlehrveranstaltungen begleitet und beforscht werden. Zum anderen soll eine umfangreiche praktische Handreichung für Lehrpersonen entstehen, die Orientierungspunkte und konkrete Angebote für die Umsetzung von Aufgabenarrangements im Fach Deutsch liefern bzw. längerfristig auch Eingang in die Lehrer:innenfortbildung finden soll.
Durch die Begleitung von Studierenden bei der Konzeption und Umsetzung ihrer Lernarrangements legen wir den Schwerpunkt auf eine fundierte Lehrkräftebildung, die durch forschungsgeleitete Lehre den Anspruch erhebt, neue Lernformate und Szenarien zu entwickeln und zu erproben. Zumal es sich bei der Umsetzung von Lernaufgaben im Unterricht um eine Vorgabe des Ministeriums handelt, hat die Maßnahme auch curriculare Relevanz.
Erhebung der Daten:
Die Ergebnisse sollen sowohl im Zuge einer Gruppendiskussion als auch ausgewählter Re-Interviews erhoben werden. Die Diskussion findet in der letzten Einheit der Kurse statt. Somit haben die Lehrpersonen alle Arbeitsphasen bereits durchlaufen und können darüber hinreichend reflektieren. Die Re-Interviews, die halb-strukturiert erfolgen sollen, haben die Funktion, die in der Gruppendiskussion angesprochenen Themen nochmals zu vertiefen oder weitere Themenfelder, die ausgespart wurden, zu eröffnen.
Auswertungsmethode:
Zur Auswertung und Analyse der Daten wird die qualitative Inhaltsanalyse, die vor allem im deutschsprachigen Raum im Zuge der Weiterentwicklung des Verfahrens durch Mayring (2010) als etabliertes Analyseverfahren in verschiedenen sozial- und erziehungswissenschaftlichen Forschungsrichtungen beschrieben wird, herangezogen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht