Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Grogger, Marina; Mag. Dipl.-Päd. Prof.
Projektleitung intern
Grogger, Marina; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2021
Beschreibung
Im Rahmen der transnationalen Partnerpartnerschaft „Menschen im Gespräch”schließen sich Institutionen der Lehrer_innenbildung, Schulen und Behörden aus Baden-Württemberg, Südtirol, dem Kosovo und Salzburg zusammen, um gemeinsam innovative Bildungskonzepte zu entwickeln. In Projektteams werden für Deutsch als Zweitsprache – unter Berücksichtigung der Migrationspädagogik – Fortbildungskonzepte für Lehrpersonen entwickelt und evaluiert. Auf einer abschließenden Tagung werden die Arbeitsergebnisse im März 2020 in Stuttgart präsentiert und den Partnereinrichtungen, Schulbehörden und Schulen anschließend zur Verfügung gestellt. Mit dem Projekt „Menschen im Gespräch” haben sich die Projektpartner folgende Ziele gesetzt:

Erarbeitung eines transnationalen Fortbildungskonzepts zur Stärkung der interkulturellen Kompetenz von Lehrerinnen und Lehrern, insbesondere für das Fach Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremdsprache Erstellung eines Mehrsprachencurriculums Konzeption eines Kompetenzrasters für Schüler/innen in der 3. und 4. Klassen Primarstufe und der 1. und 2. Klasse Sekundarstufe Entwicklung von MOOCs – Massive Open Online Courses zu Deutsch als Zweitsprache (ca. 8x 6 min interaktive Lernvideos) Ausbau der Kooperation mit Schulen und Hochschulen im Kosovo Strategic Partnership „Talk together“.

Beschreibung (engl.)
The transnational partnership „Talk Together“ aims to unite the competences of tertiary education institutions, schools and public authorities across Baden-Württemberg, South Tyrol, Kosovo and Salzburg. In several project teams, the participating partners jointly develop and evaluate innovative training concepts for teachers in the fields of German as a foreign language/second language considering migration pedagogy approaches. Following a final conference in Stuttgart in March 2020, the results of the projects will be made available to collaborate institutions, schools and public authorities.
The following project goals should be achieved: Development of a transnational training concept to strengthen the intercultural competence of teachers, especially in regard to German as a Second Language Compilation of a multilingual curriculum Design of an assessment tool to measure the competence of pupils in the 3rd and 4th grade of primary schools and for students in the 1st and 2nd grade of secondary school Development of MOOCs The transnational partnership „Talk Together“ aims to unite the competences of tertiary education institutions, schools and public authorities across Baden-Württemberg, South Tyrol, Kosovo and Salzburg. In several project teams, the participating partners jointly develop and evaluate innovative training concepts for teachers in the fields of German as a foreign language/second language considering migration pedagogy approaches. Following a final conference in Stuttgart in March 2020, the results of the projects will be made available to collaborate institutions, schools and public authorities.
The following project goals should be achieved: Development of a transnational training concept to strengthen the intercultural competence of teachers, especially in regard to German as a Second Language Compilation of a multilingual curriculum Design of an assessment tool to measure the competence of pupils in the 3rd and 4th grade of primary schools and for students in the 1st and 2nd grade of secondary school Development of MOOCsThe transnational partnership „Talk Together“ aims to unite the competences of tertiary education institutions, schools and public authorities across Baden-Württemberg, South Tyrol, Kosovo and Salzburg. In several project teams, the participating partners jointly develop and evaluate innovative training concepts for teachers in the fields of German as a foreign language/second language considering migration pedagogy approaches. Following a final conference in Stuttgart in March 2020, the results of the projects will be made available to collaborate institutions, schools and public authorities.
The following project goals should be achieved: Development of a transnational training concept to strengthen the intercultural competence of teachers, especially in regard to German as a Second Language Compilation of a multilingual curriculum Design of an assessment tool to measure the competence of pupils in the 3rd and 4th grade of primary schools and for students in the 1st and 2nd grade of secondary school Development of MOOCs – Massive Open Online Courses on German as a Second Language (about 8x 6 min interactive learning videos) Deepening the cooperation with schools in Kosovo Massive Open Online Courses on German as a Second Language (about 8x 6 min interactive learning videos) Deepening the cooperation with schools in KosovoMassive Open Online Courses on German as a Second Language (about 8x 6 min interactive learning videos) Deepening the cooperation with schools in Kosovo.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kipman, Ulrike; DDDr.
Projektleitung intern
Kipman, Ulrike; DDDr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Problemlösen gehört mitunter zu den exekutiven Funktionen (Müller & Klein, 2019) und ist bei einer dysfunktionalen Störung dieser unmittelbar betroffen. Das Störungsbild ist im ICD 10 unter den nicht-sprachlichen Lernstörungen beschrieben und ist Teil der Entwicklungsstörungen. Es handelt sich um Störungen, bei denen die normalen Muster des Fertigkeitserwerbs von frühen Entwicklungsstadien an gestört sind. Dies ist nicht einfach Folge eines Mangels an Gelegenheit zu lernen; es ist auch nicht allein als Folge einer Intelligenzminderung oder irgendeiner erworbenen Hirnschädigung oder -krankheit aufzufassen (WHO, 2024).
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Hauser, Sonja; Dipl.-Päd.
Plaute, Wolfgang; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Hauser, Sonja; Dipl.-Päd.
Plaute, Wolfgang; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Medienkompetenz spielt in unserer Zeit eine wesentliche Rolle für ein angemessenes Selektieren angebotener Inhalte aus dem World-Wide-Web. Aus der ielahl on nformationen ualitati hochwertig herausufiltern ist gerade im Hinblick auf Sexualität schwierig. Evidenzbasierte Informationen, die den neuesten Wissensstand repräsentieren, gehen in der Fülle der Angebote oft unter und junge Menschen sind stetig der Gefahr ausgesetzt, an unwissenschaftliche Pseudoinformationen zu geraten (z. B. Kerschner, Wipplinger et al., 2015). Für Jugendliche, Eltern und Lehrpersonen wird eine Webseite zur Thematik „Sexualität & Medien” konzipiert. Einen wesentlichen Bestandteil der Webseite nimmt ein virtuelles Spiel in Form einer 360 Grad Welt ein, durch die sich die Jugendlichen klicken. In spielerischer Form werden sexualpädagogische Themenbereiche wie Schönheit, Selbstvertrauen, Freundschaft, Kennenlernen im Netz, Liebe, das erste Mal, Verhütung, Schwangerschaft, Sexting, Sextortion, Grooming, Pornographie und Interkulturalität aufgegriffen. Spieler_innen können sich nicht nur durch die Foto- und Videowelt klicken, sondern dabei auch für sich relevante Inhalte auf ihre eigene, digitale Pinnwand posten und dauerhaft speichern.
Neben dem virtuellen Spiel bietet die Webseite auch zahlreiche Informationsmaterialien für Lehrer_innen und Eltern zum Downloaden. Außerdem wird Lehrer_innen ein interaktives Rollenspiel zur Verfügung gestellt, welches in der Klasse durchgeführt werden kann und Gefahren von Social Media aufzeigt.
Die Pilotphase zur Einführung des Spiels wird wissenschaftlich begleitet und das User_innenverhalten und die Interessen analysiert. Es werden hierfür nach klassischen quantitativen Forschungsstandards online-basiert Daten gesammelt und empirisch verwertet.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kipman, Ulrike; DDDr.
Projektleitung intern
Kipman, Ulrike; DDDr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
Die Erweiterung klassischer Testverfahren um Aspekte wie Motivation, Selbstregulation und Empathie basiert auf der Erkenntnis, dass kognitive Fähigkeiten allein nicht ausreichen, um Erfolg und Wohlbefinden umfassend zu erklären. Konzepte wie emotionale Intelligenz und Selbstregulation haben an Bedeutung gewonnen. Diese Fähigkeiten werden als erlernbar und entwickelbar angesehen, im Gegensatz zur relativ stabilen kognitiven Intelligenz. Theoretische Modelle wie das „MORE-Wisdom-Modell“ betonen die Interaktion von Faktoren wie Offenheit für Erfahrung, reflexive Einstellung und Emotionsregulation. Die Integration dieser Aspekte in Testverfahren ermöglicht ein ganzheitlicheres Verständnis von Begabung und Potenzial.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kainhofer, Judith Maria; Dr.
Projektleitung intern
Kainhofer, Judith Maria; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
Das Forschungsprojekt besteht aus mehreren Teilen, die auf Teilaspekte und Grundlagen sprachstrukturorientierter Sprachförderung und Sprachbildung abzielen.

Lautsprachliche Förderung und Sprachbildung auf sprachstruktureller Ebene wird bei monolingualen Kindern im Schulalter kaum mehr als Bildungsaufgabe wahrgenommen. Der Fokus liegt meist auf schriftsprachlichen Fähigkeiten (Lesen, Schreiben, Textkompetenz, Vorläuferfähigkeiten) und der Erzählkompetenz-Entwicklung. Auch in der Elementarpädagogik zielt ein Großteil der Sprachförderung und -bildung auf kommunikative Fähigkeiten, Wortschatz und phonologische Bewusstheit ab, sprachstrukturellen Merkmalen wird weniger Beachtung geschenkt. Studien der jüngeren Zeit zeigen jedoch bei vielen Kindern Sprachbildungsbedarf in komplexeren sprachlichen Fähigkeiten, wie sie für bildungssprachliche Kontexte typisch sind (z. B. Armon-Lotem et al., 2016; Rescorla, 2014).

Dem Sprachgebrauch der Pädagog_innen kommt in Sprachförderung und -bildung eine wesentliche Rolle als planende, umsetzende und Lernunterstützung gebende Kraft zu (Sprachvorbild, Einsatz von Modellierungstechniken etc.).

Im Projekt liegt ein Fokus auf der Erfassung der Sprachförderkompetenz von Pädagog_innen für sprachstrukturorientierte Sprachförderung und Sprachbildung. Mittels Fragebogen wird erhoben, auf welcher Basis in der Sprachförderung tätige Elementarpädagoginnen die Entscheidungen über Planung, Individualisierung und Umsetzung von Sprachfördermaßnahmen treffen.

Des Weiteren werden Bilderbücher für Elementar- und Primarstufe auf ihre Eignung für sprachstrukturorientierte Sprachbildung analysiert, insbesondere in Hinblick auf im Text enthaltene sprachstrukturelle Systematiken, die den spezischen linguistischen nput erstärken (z. B. Becker, 2014 Gawlitzek, 2013) und Sprechanlässe schaffen können, die die Verwendung syntaktisch komplexerer, bildungssprachlicher Strukturen unterstützen. Davon ausgehend werden Implikationen für Sprachförderung und -bildung in inklusiven Settings (Differenzierung, sprachlich-funktionale Einbettung, systematische Variation der Sprachstruktur etc.) abgeleitet.

Der Wert von Bilderbüchern und die Bedeutung dialogisch ausgerichteter Interaktionsformen wie dialogische Bilderbuchbetrachtung für den Spracherwerb in der frühen Kindheit sind vielfach belegt, jedoch gibt es wenig Forschung zu sprachstrukturellen Aspekten von Kinderliteratur (z. B. Gawlitzek, 2013). Vor diesem Hintergrund werden im Projekt Bücher, die Bilderbücher für die Elementar- und Primarstufe empfehlen, analysiert.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Lindner, Doris; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Bauer, Jürgen; Dr. Bakk.phil. Dipl.-Päd. MA.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Neureiter, Herbert; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Laiminger, Astrid; Mag. PhD
Vlcek, Karin; Mag.
Wodnek, Sonja; MA
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
Dieses Projekt untersucht, wie Jugendliche in Österreich Demokratie verstehen und welche Erfahrungen sie mit politischen Prozessen gemacht haben. Im Fokus stehen ihre Wahrnehmungen und die Werte, die sie mit Demokratie verbinden. Durch Gruppengespräche und Erlebnisaufsätze werden die Perspektiven und Erwartungen der Jugendlichen erhoben, um demokratische Bildungsprozesse besser an ihre Lebensrealitäten anzupassen und politische Partizipation zu fördern.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Kipman, Ulrike; DDDr.
Projektleitung intern
Kipman, Ulrike; DDDr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
ADHS und ASS werden als neurodevelopmentale Bedingungen mit klar unterscheidbaren Kernmerkmalen beschrieben. ADHS zeigt sich vorrangig in Impulsivität, Desorganisation und emotionaler Dysregulation, während bei ASS Besonderheiten in sozialer Kommunikation, kognitive Rigidität und eingeschränkte Verhaltensmuster dominieren. Beide Bedingungen gehen überzufällig häufig mit spezifischen Persönlichkeitsmustern einher. Modelle gehen davon aus, dass ADHS stärker mit Cluster-B-Merkmalen (z. B. emotional-instabil, histrionisch) und ASS eher mit Cluster-C-Mustern (ängstlich-vermeidend, zwanghaft) verknüpft ist. Neurokognitive Besonderheiten, insbesondere in Exekutivfunktionen, Arbeitsgedächtnis und Theory of Mind sind moderierend.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Machart, Peter; Mag. Mag.rer.nat.
Projektleitung intern
Machart, Peter; Mag. Mag.rer.nat. Dr.rer.nat.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Bei dem (an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg genehmigten) Dissertationsprojekt handelt es sich um eine kumulierte Arbeit, die aus drei inhaltlich zusammenhängenden Teilen besteht, deren Ergebnisse jeweils publiziert werden:
1. Radioökologische Untersuchung und Sanierung geologischer Sammlungen an Schulen im Bundesland Salzburg.
2. Entwicklung eines Messverfahrens zur möglichst exakten Bestimmung der Aktivität natürlicher radioaktiver Gesteinsproben vor Ort.
3. Didaktische Einsatzmöglichkeit (natürlicher) radioaktiver Proben im Unterricht.
Die nachfolgende Projektbeschreibung bezieht sich auf Teil 3 des Dissertationsvorhabens:
Vor dem Hintergrund des Lehrplanes wird durch eine qualitative Schulbuchanalyse (Strahl, Franz, Müller, 2013) und die Befragung von Physiklehrer_innen an NMS und AHS mittels standardisiertem Fragebogen erhoben, inwieweit derzeit praktische Versuche zur Radioaktivität an Salzburger Schulen durchgeführt werden. Mögliche Hinderungsgründe zur Durchführung von Experimenten zu diesem Unterrichtsthema werden eruiert (Hopf, 2007). Des Weiteren sollen Schülervorstellungen zur Thematik Radioaktivität analysiert (Neumann, 2015) und eine kommentierte Aufstellung verfügbarer praxisnaher Unterrichtsmittel erstellt werden. Zudem soll ein „Messkoffer” mit Messgeräten und einfachen Experimentieranleitungen – vor allem aus dem Bereich der natürlichen Radioaktivität – entwickelt und Schulen zum Ausleihen zur Verfügung gestellt werden.
Forschungsfragen (Auswahl) Inwieweit werden bei dem im Lehrplan für Physik der 4. Klasse NMS/AHS bzw. der 7. und 8. Klasse AHS enthaltene Unterrichtsthema Atomphysik (BMB 2016) praktische Versuche durchgeführt? Welche Gründe gibt es im Fall des Verzichtes auf Experimente bei diesem Thema? Welche Unterrichtsmaterialien (Schulbücher, Lehrmittel etc.) stehen Salzburger Physiklehrer_innen für die Durchführung praktischer Versuche zur Atomphysik zu Verfügung? Welche Schüler_innenvorstellung zu Radioaktivität und Strahlung gibt es und wie lässt sich ein Erkenntnisgewinn bei den Lernenden erreichen?
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Moser, Irene; Dipl.-Päd. MA.
Projektleitung intern
Moser, Irene; Dr. Dipl.-Päd. MA.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Im Projekt machen sich Schulen auf ihren individuellen Weg, um die Inklusion aller Schülerinnen und Schüler, unabhängig von Behinderung, Armut, Migration oder anderen Herausforderungen, zu verbessern. An der Praxis Neuen Mittelschule der PH Salzburg arbeitet ein Team im Rahmen ihrer Schulentwicklung mit dem Index für Inklusion. Zehn Partnerschulen in Deutschland, Österreich, Finnland, Spanien und Belgien werden im Gesamtprojekt mittels Coaching unterstützt. Die Partnerschaft besteht aus sieben unterschiedlichen Einrichtungen, die im Bereich Inklusion, Bildungsarbeit oder Lobbying für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf tätig sind. Am Ende des Projekts werden folgende Ergebnisse an deren Schulen und für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung stehen:
Beratungsleitfaden
Fortbildungseinheiten
Video-Clips
Beschreibung (engl.)
It is a strategic partnership for three years funded by the European Union in order to help schools to find their individual ways – supported by coaches and training modules – to become inclusive to as many pupils as possible despite special needs, poverty, migration background or other issues. Our partnership consists of 7 different organizations that are active in the field of general education and/or provide and lobby for services to children with special needs and of 10 general and special schools in Germany, Austria, Finland, Spain and Belgium. At the end of the project the partners will have developed and produced for theuse in other schools and their staff
A coaching manual on inclusion
Training modules
Video-Clips
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Salzburg
Sprache
Projektleitung gesamt
Hawelka, Verena; Dr.
Kreilinger, Maria; Mag.
Projektleitung intern
Hawelka, Verena; Dr.
Kreilinger, Maria; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Grosser, Julia; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Wollen tertiäre Bildungseinrichtungen Kompetenz für Inklusion entwickeln (Ziemen, 2013), muss (1) der Anspruch erhoben werden, diese nicht nur theoretisch zu rahmen, sondern die gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis zu transferieren und im eigenen Feld umzusetzen. Darüber hinaus sollte (2) “nicht Forschung über Menschen und auch nicht für Menschen, sondern Forschung mit Menschen” (Bergold & Thomas, 2020, S. 2) als Anforderung an partizipative Forschung und damit tertiäre (inklusive) Bildungseinrichtungen gelten (Schönwiese, 2020). Im Rahmen des Projekts werden partizipative Forschungsprozesse im Hochschulprogramm BLuE untersucht. (Ehemalige) Studierende und Tutor*innen, die bereits über Erfahrung im BLuE-Hochschulprogramm verfügen, arbeiten gemeinsam mit Lehrenden an der Analyse und Reflexion gelingender sowie herausfordernder Momente partizipativer Forschung. Dabei werden die individuellen Perspektiven und Kompetenzen aller Beteiligten explizit berücksichtigt, um eine Forschungsumgebung zu schaffen, in der gegenseitiges Lernen und Teilhabe zentrale Rollen einnehmen.
Durch die Metaanalyse verschiedener partizipativ durchgeführter Studien zum BLuE Hochschulprogramm (Deutsch et al., 2024; Hawelka et al., 2025; Thalhamer et al., 2025) sollen Erkenntnisse über zentrale Erfolgsfaktoren, Barrieren und Irritationen im partizipativen Forschungsprozess gewonnen werden. Dabei wird angestrebt, die Stimmen von Menschen mit Behinderungserfahrungen (Schuppener 2019, 2024), insbesondere in und durch gemeinsames Forschen, zu stärken und zur Entwicklung egalitärer Strukturen in tertiären Bildungseinrichtungen beizutragen. Implikationen für zukünftige partizipative Studien sollen expliziert werden und gewonnene Erkenntnisse direkt in den Hochschulalltag einfließen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht