Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Greschonig, Gernot; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Greschonig, Gernot; Mag. Dr. Hochschulprofessor
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
Topologische Schiefprodukte sind stetige Gruppenaktionen, die durch Erweiterung einer kompakten Transformationsgruppe (d.h. eines kompakten topologischen Raumes mit einer stetigen Gruppenaktion) durch eine lokalkompakte topologische Gruppe entstehen. Schiefprodukte treten natürlicherweise bei Aktionen der ganzen Zahlen auf, auch in Zusammenhang mit kontinuierlichen Transformationsgruppen von Systemen gewöhnlicher Differentialgleichungen. Das vorliegende Projekt beabsichtigt die Weiterentwicklung eines Struktursatzes hin zu Erweiterungen durch einen mehrdimensionalen Euklidischen Raum.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Koliander, Brigitte; Mag. Dipl.-Ing. Dr.
Projektleitung intern
Koliander, Brigitte; Mag. Dipl.-Ing. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Pichler, Margit Katharina; BEd MA
Zenz, Sabine; MEd Mag. Dr. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Breitenegger, Andreas; Mag.
Szalai, Elke; DI MA
Kooperationspartner
Arbeiterkammer Niederösterreich
Arbeiterkammer Wien, Bildungszentrum
Bildungsdirektion für Niederösterreich (AST 5)
BMBWF
OEAD
Wirtschaftskammer Niederösterreich
Laufzeit
2022 – 2022
Beschreibung
Um junge Menschen für eine Arbeitswelt 4.0 vorzubereiten, die von neuen Arbeitsmodellen, neuen technologischen Trends bzw. Tools und agilen Prozessen geprägt ist, bedarf es des Erwerbs von wichtigen Lebenskompetenzen, den sogenannten „Career Management Skills“ (Krötzl, 2021). Die Vorstellung von Berufswahl als einmaliger Akt an der ersten Schwelle des Übergangs von Schule in Beruf rückt in aktuellen Theorien in den Hintergrund. Vielmehr wird die berufliche Laufbahn als „Kette von Übergängen” (Bußhoff, 2015, 17, vgl. Super, 1994) beschrieben. So konzipieren Herzog et al. (2006) die berufliche Transition von Jugendlichen als eine Phase, in der Herausforderungen und Belastungen bewältigt werden müssen. Bildungswegentscheidungen und Berufswahl sind komplexe, dynamische und kontextabhängige Prozesse (Hirschi, 2013).
Dies macht die Notwendigkeit einer systematisierten Bildungs- und Berufsorientierung an Schulen deutlich. Vorrangiges Ziel von Bildungs- und Berufsorientierung im Schulkontext ist es, die Schülerinnen und Schüler beim Erwerb der „Career Management Skills” für die eigenverantwortliche Gestaltung ihres Bildungs- und Berufsweges zu unterstützen. Ein umfassendes Konzept zur schulischen Bildungs- und Berufsorientierung seitens des Bundesministeriums für Bildung, Forschung und Wissenschaft, das IBOBB-Konzept (Informaiton, Beratung und Orientierung für Bildung und Beruf), bietet Schülerinnen und Schülern bei der Gestaltung ihrer Bildungslaufbahn bis hin zum Berufseinstieg in mehrfacher Weise diese Unterstützung (Grundsatzpapier IBOBB, BMBWF).
Das IBOBB-Konzept umfasst neben einem schulspezifischen Umsetzungskonzept auch Informations- und Beratungsangebote inner- und außerschulischer Akteurinnen und Akteure sowie den Kontakt mit nachschulischen Lebensbereichen. Für den Aufbau eines solchen umfassenden schulischen Unterstützungssystems ist das Zusammenwirken verschiedener Verantwortungsebenen erforderlich (Grundsatzpapier IBOBB, BMBWF). Diese verpflichtenden Maßnahmen werden an allgemeinbildenden höheren Schulen zwar in Bezug auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen großteils erfüllt, in der Praxis jedoch nicht mit jener Programmatik betrieben, die für einen nachhaltigen Erwerb der „Laufbahngestaltungskompetenzen“ bei Schülerinnen und Schülern notwendig wäre. So gibt es beispielsweise im AHS-Bereich nicht an allen Standorten die für die Bildungs- und Berufsorientierung so wichtigen ausgebildeten BO-Koordinatorinnen und -Koordinatoren.
Des Weiteren fehlen laufbahnorientierende Maßnahmen, die den Schülerinnen und Schülern helfen, eine Schul- und Ausbildungswahl entlang ihrer Kompetenzen und Fertigkeiten zu wählen. Das lässt sich unter anderem an folgenden Zahlen festmachen:
• 36,6% der Schülerinnen und Schüler brechen ihre Ausbildung an einer weiterführenden Schule (AHS-Oberstufe, BHS, BMS) ab (vgl. STATISTIK AUSTRIA, 2021, S. 59).
• 38,2% der inländischen Studierenden brechen innerhalb der ersten drei Semester ihr Bachelor-Studium an einer Universität wieder ab (vgl. STATISTIK AUSTRIA, 2021, S. 67).
Eine umfassende Implementation des IBOBB-Prozesses an allgemeinbildenden höheren Schulen mit dem Ziel, die Laufbahngestaltungskompetenzen der Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu entwickeln, ist somit von hoher Dringlichkeit und soll mit diesem Projekt gefördert werden.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Spenger, Joerg; Mag. Dr. Prof.
Wagreich, Ulrike; Mag. Dr. Hochschulprofessorin
Projektleitung intern
Spenger, Jörg Heinrich; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessor
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Leistung ist im schulischen und hochschulischen Kontext sehr zentral, das individuelle Leistungsprinzip bestimmt das gesamte Schul- und Berechtigungswesen. Durch den Paradigmenwechsel von der Input- zur Outputorientierung gelangen Kompetenzen in den Fokus, was zu einem veränderten Verständnis von schulischem Lernen führen soll bzw. führt. Dieses veränderte Verständnis ist sowohl für Studierende als auch für Lehrpersonen wichtig, um in einem kompetenzorientierten Unterricht die Schülerinnen und Schüler adäquat und individuell zu fördern und zu fordern.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Dammerer, Johannes; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessor
Projektleitung intern
Dammerer, Johannes; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessor
Zeilinger, Hannelore; MEd Mag.
Ziegler, Verena; MEd BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2028
Beschreibung
In diesem Studienjahr startet ein sechster Turnus im HLG mit Masterabschluss Mentoring. Zahlreiche Evaluationen wurden in diesem Lehrgang schon durchgeführt. Die Wirksamkeit dieses Hochschullehrgangs auf die Selbstwirksamkeitserwartung von Teilnehmenden fehlt in der Bandbreite dieser Evaluationen noch und soll unter den 30 Teilnehmer*innen erhoben werden. Dazu soll eine Erhebung im ersten Semesterm und eine zweite Erhebung am Ende des zweiten Semesters duirchgeführt werden. Mit einer dritten Erhebung am Ende des sechsten Semesters werden dier Ergebnisse der ersten und zweiten Erhebung verglichen und auf Signifikanzen überprüft werden.

Theoretisch folgt der Forschungsablauf:
Im Rahmen seiner sozialkognitive Lerntheorie ging Bandura in den 1970er von vier verschiedenen Quellen aus, die die Selbstwirksamkeitserwartung einer Person beeinflussen können. (Bandura, 1977, 191–215.)

Begriff Selbstwirksamkeitserwartung (SWE):
Selbstwirksamkeit bedeutet, die innere Überzeugung zu haben, schwierige oder herausfordernde Situationen gut meistern zu können – und das aus eigener Kraft heraus.
Selbstwirksamkeitserwartung (engl. self-efficacy), kurz SWE, bezeichnet das Vertrauen einer Person, aufgrund eigener Kompetenzen gewünschte Handlungen auch in Extremsituationen erfolgreich selbst ausführen zu können (Yokoyama, 2019).

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Spenger, Joerg; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Spenger, Jörg Heinrich; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessor
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Lehrerinnen und Lehrer klagen immer wieder über die täglichen Belastungen in ihrem Beruf, die nicht selten auch bedenkliche gesundheitliche Beschwerden und Beeinträchtigungen nach sich ziehen. Diese Erfahrungen stehen oft im Gegensatz zur öffentlichen bzw. veröffentlichten Meinung, die Lehrpersonen tendenziell kein gutes Zeugnis ausstellt, sondern sie eher als privilegierte, beamtete „Faulpelze“ oder „Halbtagsjobber“ mit 3 Monaten Ferien darstellt;). Auch dieses Image belastet die Lehrkräfte und trägt zu einer gewissen Unzufriedenheit bei, obwohl seriöse Studien Lehrerinnen und Lehrern durchaus eine positive Wahrnehmung in der Bevölkerung bzw. bei Eltern bescheinigen. Viele Systemzwänge und Vorgaben („von oben verordnet“) lassen Lehrkräfte auch manchmal verzweifeln und sie auf eine resignative Haltung zurückziehen. Jedenfalls gehen der Optimismus und die Motivation, die bei den meisten beim Berufseinstieg noch in hohem Maß vorhanden sind, relativ rasch verloren und werden von Frustration und Demotivation abgelöst. Viele Stressoren, aber auch der dem österreichischen Schulsystem – vor allem seitens der Lehrergewerkschaften – immer wieder attestierte und zumindest subjektiv wahrgenommene Mangel an Unterstützungssystemen und -personal für Lehrkräfte, dürften hierfür eine Rolle spielen, obwohl das von offizieller Seite immer wieder relativiert wird. Es geht darum, herauszufinden, welchen Belastungen Lehrpersonen in welchem Ausmaß ausgesetzt sind, ob sich diese Belastungen in Abhängigkeit von verschiedenen Variablen unterscheiden, was die Kolleginnen und Kollegen als Ursachen für diese Belastungen ausmachen, wie sie mit dem Stress und den Belastungen umgehen (Resilienzfaktoren und Copingstrategien) und welche Erwartungen sie an das „System“ Schule haben, damit es zu einer Reduktion der Belastungen kommt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Draxler, Birgit; Mag.phil. Prof.
Projektleitung intern
Draxler, Birgit; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Lenz, Werner; Em.Univ.-Prof.Dr.phi
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Im Schuljahr 2019 konnte festgestellt werden, dass über 26 % aller Schülerinnen und Schüler in Österreich in ihrem Alltag neben Deutsch eine oder mehrere andere Sprachen verwenden. Demgemäß zählt in Österreich sprachliche Vielfalt längst zur Normalität. Obwohl Deutsch als Zweitsprache kein eigenständiges Unterrichtsfach darstellt, bietet das Curriculum für Mehrsprachigkeit von Hans-Jürgen Krumm Richtlinien für sprachliche Besonderheiten beim Zweitspracherwerb und eröffnet entsprechende Handlungsfelder.
Die Kenntnis der Unterrichtssprache Deutsch bildet die Grundlage für die Beteiligung an allen Bildungsprozessen und stellt eine wesentliche Voraussetzung für den schulischen Erfolg sowie für die Teilhabe am politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben in Österreich dar. Aus diesem Grund werden gezielte Maßnahmen zur Deutschförderung im allgemeinbildenden Schulwesen sowie Initiativen am Übergang von elementaren Bildungseinrichtungen in die Grundschule gesetzt (vgl. Bundesministerium Bildung, Wissenschaft und Forschung. Bildungssprache Deutsch. Verfügbar unter: https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/schulpraxis/ba/sprabi/bsd.html)

Kinder erwerben ihre Erstsprache(n) beiläufig, intuitiv und ohne sprachliches Regelwissen. Diese wesentliche Phase des Spracherwerbs fehlt den Lernenden einer Zweitsprache. Demgemäß sollte der Unterricht für mehrsprachige Kinder nicht ausschließlich auf der Grundlage von Regelwissen erfolgen, sondern durch implizites Lernen grammatischer Strukturen gekennzeichnet sein. Im Unterricht der Grundschule müssen daher zweierlei Herausforderungen berücksichtigt werden. Kinder mit Deutsch als Zweitsprache sollen den normgerechten Gebrauch der Zielsprache Deutsch lernen. Weiters muss der Unterricht auch für jene Kinder, die die Standardsprache größtenteils beherrschen sinnvoll und motivierend sein (vgl. Hoffmann, Weis, 2015, S. 38)

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Wagner, Gundula; M.Ed. Dr.
Projektleitung intern
Wagner, Gundula; Dr. phil., Master of Education
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2020
Beschreibung
Im Rahmen dieses Projekts im Bereich systemischer Begabungsforschung wird der Einfluss von Klassenkompositionsmerkmalen auf den Zusammenhang zwischen Intelligenz und mathematischer Schulleistung bei Grundschulkindern der 3. Klasse untersucht.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Sieberer, Elisabeth; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Sieberer, Elisabeth; Mag. Dr. phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Doms, Misia Sophia; Dr.
Koder, Petra; Mag.
Koglbauer, Ulrike; Mag. Institutsleiterin
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2028
Beschreibung
Das Verfassen wissenschaftlicher Texte ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung. Kenntnisse in diesem Bereich können nicht vorausgesetzt werden, eine explizite Vermittlung erfolgt an Hochschulen zumeist kaum, was das wissenschaftliche Schreiben zu einer Herausforderung für Studierende macht (Sturm, 2009). Im Gegensatz zu Schreibaufträgen in Oberstufen ist ein Verfassen eigener Texte auf Grundlage der Lektüre mehrerer wissenschaftlicher Texte und nicht auf Grundlage eines Textes erforderlich (Decker, 2016). Zudem verlangt die längere Produktionszeit Kompetenzen in der Selbstregulation und Schreibmotivation. „Schreibende müssen lernen, mit Fragmenten, Versuchen, Textteilen zu leben“ (Ortner, 2006, S. 95). Damit ist die Auseinandersetzung mit einer Vielzahl von fremden und eigenen Texten angesprochen, was zusätzliche Kompetenzen, beispielsweise beim Behalten des Überblicks oder des Erkennens von kontroversen Forschungspositionen, erfordert (Sturm, 2011).
Dies muss zum Aufbau einer eigenen diskursiven Diskussion genutzt werden, denn kennzeichnend für wissenschaftliches Schreiben ist ein Perspektivenwechsel der Schreiber*innen, der drei Aspekte für einen adäquaten Text berücksichtigt. Ideen, die im Text transportiert werden sollen, sind zu verschriftlichen, die Quellen, auf die der Text Bezug nimmt, anzugeben und die Leser*innen zu berücksichtigen, sodass diese in der Lage sind, den Text zu verstehen. „In der Umsetzung müssen Schreibende auf dieser Stufe folglich die aus der Verarbeitung von Quellentexten konstruierte eigene Wissensrepräsentation mit der antizipierten möglichen Wissensrepräsentation der Lesenden in Balance bringen.“ (Wischgol & Mezger, 2021, S. 234).
Deshalb wird im Projekt die die Umsetzung der diskursiven Argumentation in den Blick genommen und mithilfe eines Ratingrasters auf Grundlage des Rasters von Decker (2016) zu mehreren Zeitpunkten erhoben, um Veränderungen zu dokumentieren und zu analysieren.
Zudem ist ein Beherrschen einer „alltäglichen Wissenschaftssprache“ (Ehlich, 1999) unabdingbar für ein erfolgreiches Bewältigen schriftlicher Arbeitsaufträge im Studium und eine Partizipation an einem wissenschaftlichen Diskurs. Vorausgesetzt wird dabei das Beherrschen von „diskursstrukturierenden Prozeduren“ (Feilke, 2002), deren Erwerb „einer überindividuellen Ordnung folgt, die bestimmte Erwerbsstufen umfasst und mehrere Jahre in Anspruch nimmt“ (Steinhoff 2008, S.2). Dies erfordert einen Blick sowohl auf die Repräsentation solcher wissenschaftlichen Textstrukturen in den schriftlichen Performanzen als auch auf den Erwerb und die Vermittlung derselben für die Bewältigung hochschulischer Schreibaufträge bis hin zum Verfassen einer Masterarbeit. Inwiefern sich prozessbegleitendes Feedback der Lehrenden bzw. die Inanspruchnahme eines Supportsystems Auswirkungen zeigt, wird anhand einer Kontrastierung von Vergleichsgruppen erhoben, wobei auch mehrsprachige Studierenden in den Blick genommen werden.
Ausgangspunkt der Langzeitstudie sind die zu Studienbeginn vorhandenen Kompetenzen, die anhand von ersten schriftlichen Arbeitsaufträgen erhoben werden. Um die Transition in den Blick zu nehmen, werden exemplarisch auch vorwissenschaftliche Arbeiten analysiert, auch wenn dem Verfassen einer vorwissenschaftlichen Arbeit als einmaliger Akt nur ein geringer vorbereitender Affekt für das wissenschaftliche Schreiben attestiert wird (Sturm, 2011).
Aus den analysierten Daten werden Hinweise für die Gestaltung einer Begleitung der Studierenden beim wissenschaftlichen Schreiben erarbeitet. Diese sollen zur Weiterentwicklung in diesem Bereich genutzt werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Polz, Edda; Mag. BEd.
Projektleitung intern
Polz, Edda; MEd Mag. Dr. BEd PhD Hochschulprofessorin
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
Erstellung eines Rechtsregisters nach Analyse der jeweiligen Rechtsvorschriften; gegebenenfalls Adaptierung und Optimierung von Prozessen, um Rechtskonformität zu gewährleisten.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Niederösterreich
Sprache
Projektleitung gesamt
Rauscher, Erwin; MMag. DDr.
Projektleitung intern
Rauscher, Erwin; Univ.-Prof. MMag. DDr.
Sippl, Carmen; Mag. Dr. Hochschulprofessorin MA
Tscherne, Michaela; Dr., MSc MBA BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Heißenberger, Petra; Mag. Dr. BEd Hochschulprofessorin MSc
Trimmel, Johann; BSc.
Zechner, Kerstin Angelika; Mag. Bakk.phil. Dipl.-Päd. Institutsleiterin MA Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Die Themen Umwelt und Klimawandel werden vielfach im Kontext von Katastrophen wahrgenommen: von Artensterben über Flutkatastrophe und Gletscherschmelze bis Viruspandemie und Waldbrand. Zukunftsangst und Klimasorge unter Jugendlichen sind die Folgen, wie aktuelle Jugendstudien zeigen. Die CNL-Projektpartner wollen ein Konzept vorstellen und Bildungsmaterialien erarbeiten, welche die Thematisierung der Nachhaltigkeitsziele in Schule und Hochschule ermöglichen, ohne Zukunft als Katastrophe zu vermitteln. Kulturelle Bildung spielt dabei eine Schlüsselrolle. Denn kulturelle Perspektiven, Praktiken, Produkte tragen wesentlich dazu bei, kreatives, kritisches, lösungsorientiertes Denken zu entwickeln und Unsicherheiten im Zeichen des Klimawandels mit Resilienz und Mitverantwortung zu begegnen.
Kulturelle Nachhaltigkeit als Bildungskonzept steht im Zentrum des CNL-Projekts, um im Sinne von SDG 4 inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung zu gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle zu fördern. Bildung für kulturelle Nachhaltigkeit will dazu beitragen, die „Vision einer friedlichen, gerechten, sozial inklusiven Welt zu verwirklichen, in der die natürlichen Ressourcen nachhaltig genutzt werden“, wie sie die Agenda 2030 der Vereinten Nationen als Ziel der Weltgemeinschaft formuliert.
Als Ausgangspunkt haben sich die CNL-Projektpartner die folgenden Fragen gestellt: Wie können wir in der Schule die Einwirkung des Menschen auf den Planeten Erde zum Gegenstand machen, ohne Zukunft als Katastrophe zu vermitteln? Welche Rolle spielen Wissen, Werte, Wahrnehmung für kreative Lösungen? Welche neuen Narrative stellt das Anthropozän bereit, um alternative Zukünfte zu imaginieren, zu diskutieren, zu gestalten? Welche Berücksichtigung finden Diversität und Inklusion im Themenfeld Umweltkrise und Klimawandel? Wie gelingt „Eine-Welt-Lernen“ in unseren heterogenen Klassenzimmern und im Blended Learning? Welche (digitale) Schulkultur brauchen wir für eine Kultur der Nachhaltigkeit im
Anthropozän?
Anthropozänkompetenz verstanden als die Fähigkeit, den Unsicherheiten des Klimawandels faktenbasiert und lösungsorientiert zu begegnen, sollte allen Menschen zugänglich sein. Chancengerechte Bildungszugänge sollten sensibel gegenüber unterschiedlichen Lernausgangslagen und Lernniveaus sein und inklusive Lernmöglichkeiten schaffen. Die CNLProjektpartner gehen von diesen Prämissen aus. Sie sehen kulturelle Nachhaltigkeit als Bildungskonzept für die gesellschaftliche Transformation, deren Ziel der Schutz und die Sicherung der menschlichen und nichtmenschlichen Lebensbedingungen im Anthropozän ist. Das CNL-Konzept und die CNL-Bildungsmaterialien wollen die Brücke von der
Theorie zur Praxis legen, um allen Menschen die Teilhabe an der zukunftsorientierten Neugestaltung der Mensch-Natur-Beziehung im Anthropozän zu ermöglichen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht