Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Ritzer, Georg; Mag. Dr. Dr.
Projektleitung intern
Hagleitner, Silvia; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Ebner, Martina Verena; Mag.
Nessl-Engelhardt, Eva Maria; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Der Volksschullehrplan für kath. Religionsunterricht (2013) ist inzwischen für alle vier Schulstufen in Kraft. Der Lehrplan und dessen Einführung soll im Zuge dieses Projekts evaluiert werden. Es handelt sich bei diesem Forschungsprojekt um eine Auftragsforschung, finanziert durch das IDA. Laut Ausschreibung soll „die Evaluierung (…) die konkrete Umsetzung des Lehrplans durch die Religionslehrerinnen und Religionslehrer untersuchen, analysieren und Anregungen zu seiner Weiterentwicklung, insbesondere auch hinsichtlich der Inklusion, präsentieren. Weiters soll der Frage nachgegangen werden, welche Unterstützungs- und Begleitangebote für die Arbeit mit dem Lehrplan durch die Fortbildung zur Verfügung gestellt werden müssen.“ Das Forschungsteam hat folgende Forschungsfragen formuliert:
F 1: Welche Erfahrungen haben ReligionslehrerInnen in Österreich mit der Einführung des Lehrplans gemacht?
F2: Welche Erfahrungen haben ReligionslehrerInnen bei der Arbeit mit dem Lehrplan gemacht?
F3: Welche Anregungen/Wünsche haben ReligionslehrerInnen im Blick auf eine mögliche Weiterentwicklung des Lehrplans?
F4: Welche religiösen Kompetenzen brauchen Volksschulkinder aus Sicht der österreichischen ReligionslehrerInnen heute?
F5: Welche Ziele verfolgen RligionslehrerInnen im Religionsunterricht?
F6: Wie nehmen österreichische ReligionslehrerInnen an Volksschulen die Vielfalt der SchülerInnen wahr?
Als Forschungsmethode wird eine triangulative Vorgangsweise gewählt. Dabei werden in additiver Weise qualitativ erhobene Daten in einem zweiten Schritt quantifiziert. Jedes Bundesland erhebt mit einem – im Hinblick auf die oben geführten Fragestellungen – (österreichweit) gemeinsam erstellten Interviewleitfraden Erfahrungen und Meinungen bei bei VS- ReligionslehrerInnen. Bei der Erhebung der qualitativen Daten wird ein theoretical Sampling durchgeführt (8-15 Personen pro Bundesland), das zu möglichst unterschiedlichen Antworten führt. Als Auswertungsmethode findet ein strukturiertes Verfahren in Anlehnung an die Grounded Theory in der Spielart von Strauß und Corbin Anwendung. In einem zweiten Schritt können ausgewählte Ergebnisse und Hypothesen, die in der qualitativen Studie generiert wurden, in einer österreichweit durchgeführten Onlineerheben quantifiziert werden.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Reitinger, Johannes; habil. Dr.
Projektleitung intern
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2012 – 2013
Beschreibung
Sowohl die Bildungstheorie als auch die konstruktivistische Erkenntnistheorie liefern seit längerem Argumente für Selbstbestimmung und Autonomie in Bildungsprozessen (Reitinger 2013a, S. 26f). Eine stark empirisch orientierte wissenschaftliche Domäne, die zu ähnlichen Erkenntnissen gelangt, entwickelte sich in den letzten dreißig Jahren innerhalb der amerikanischen Motivationspsychologie und Unterrichtsforschung. Den Grundstein hierfür legten Ryan & Deci (2004), die mit ihrer Selbstbestimmungstheorie der Motivation zeigen konnten, dass Autonomie – neben Kompetenz und sozialer Eingebundenheit – eines der zentralen psychologischen Grundbedürfnisse des Menschen ist. Eine ganze Reihe an verschiedenen Forschungsergebnissen, die für eine autonomieunterstützende Ausrichtung sowohl von Lehrendendispositionen als auch von Lernarrangements sprechen, werden von Reeve (2004, S. 184) zusammengeführt und hinsichtlich der unterschiedlichen Wirkvariablen sortiert. Reeve erwähnt dabei pädagogische bzw. erzieherische positive Auswirkungen, wie höherer akademischer Erfolg, höhere empfundene Kompetenz, mehr positive Emotionalität, höherer Selbstwert, Präferenz für optimale Herausforderungen, Gefallen an optimalen Herausforderungen, stärkere Wahrnehmung von Kontrolle, größere Kreativität, höhere Behaltensraten, größeres konzeptuelles Verständnis, größere Flexibilität im Denken oder mehr aktive Informationsverarbeitung. Auch für den Ansatz des Forschenden Lernens gibt es zahlreiche Argumente, die teils auf evidenzbasierte Wirksamkeitszuschreibungen Bezug nehmen, teils aber auch aus Erkenntnis- oder Bildungstheorie abgeleitet werden. Zu beobachten ist auch, dass die Entwicklung vieler explorationsorientierter Lernkonzepte und -prototypen in den letzten Jahren die Theoriegenerierung zum Forschenden Lernen vorangetrieben hat.

Das vorliegende Projekt greift solche Ergebnisse und Befunde auf. Im Konkreten wird ein Konzept für selbstbestimmtes Forschendes Lernen (CrEEd) vorgestellt und an die Theorie Forschender Lernarrangements (TILA) angeknüpft (vgl. Reitinger 2013, S. 116ff u. 186ff). Schließlich wird – mit Blick auf Lehramtsstudierende, die CrEEd im eigenen Unterricht eingesetzt haben – der Frage nachgegangen, in welchem Verhältnis ein selbstbestimmungsorientiertes Menschenbild zu persönlichen bzw. konzeptbezogenen Wirksamkeitserwartungen steht.
Als empirische Methode wird auf eine Strukturgleichungsmodellanalyse zurückgegriffen (vgl. Byrne 2009). Der Untersuchung zugrunde liegt ein Datensatz, der mit einer 2012 durchgeführten Einmalerhebung mit Lehramtsstudierenden gewonnen werden konnte (vgl. Reitinger 2013, S. 178). Der Gesamtdatensatz enthält Rückmeldungen zu einer umfangreichen Batterie aus verschiedensten Konstrukten von insgesamt 379 Personen des zweiten Studiensemesters einer österreichischen Pädagogischen Hochschule. Sämtliche Untersuchungspersonen (Upn) hatten bis zum Zeitpunkt der Erhebung im Rahmen der schulpraktischen Übungen ihrer Lehramtsausbildung bereits Forschende Lernarrangements nach dem CrEEd-Konzept erfolgreich organisiert. Die persönliche Erfahrung des Arrangierens Forschenden Lernens, welche eine Grundvoraussetzung zur validen Rückmeldung einiger Konstruktskalen darstellte, war hiermit gegeben.
Die Ergebnisse zeigen, dass Selbstbestimmung und Exploration auf zwei unterschiedlichen Folien zu denken sind, und zwar einerseits als Elemente eines guten Unterrichts, andererseits aber auch als dispositionale Grundorientierungen der Lehrenden selbst. Damit wird einmal mehr klar, dass eine Lehre, die einem zeitgemäßen Qualitätsanspruch gerecht werden möchte, an diesen Variablen nicht ungeachtet vorbeisteuern kann.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Angerer, Maria; BEd
Projektleitung intern
Angerer, Maria; BEd
Fageth, Barbara; Dr. MA
Vollmann, Petra; MEd. Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Die geplante Untersuchung (1/2024 – 6/2026) setzt es sich zum Ziel, mittels eines explorativen Ein-Gruppen Prä-Post-Designs etwaige Veränderungen in Bezug auf die professionelle Haltung von elementarpädagogischen Fachkräften im Kontext diversitätssensibler Bildung und Erziehung, durch die Teilnahme an einer Seminarreihe (Treatment) an der PHDL zu erforschen. Im Mittelpunkt der Fragebogenerhebung vor und nach der Seminarteilnahme stehen standardisierte Skalen (EEI, MRS, Big-Five). Die willkürliche Stichprobe besteht aus dem pädagogischen Personal des Magistrat Linz (vier Kohorten zu je 25 Personen). Biografische Selbstreflexion und theoriegeleitete Praxisreflexion werden mittels qualitativer Lerntagebücher erhoben. Es wird von der zentralen These ausgegangen, dass die Teilnahme an einem systematischen Fort- und Weiterbildungsangebot, den praktisch-pädagogischen Habitus (Helsper, 2021) bildet.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Reitinger, Johannes; habil. Dr.
Projektleitung intern
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2016
Beschreibung
TILA (Theory of Inquiry Learning Arrangements; Reitinger 2013) is a general theory of inquiry learning, already published in research literature. With TILA, the idea of self-determined inquiry in autonomy-oriented arrangements (Deci & Ryan 2004; Reeve 2002) at schools or higher education institutions gets theoretically and empirically confirmed and ready for transfer into the interdisciplinary discourse.
The project focussed the theoretical framework of TILA, which referes to six theory-based criteria of Inquiry Learning. These criteria are a) discovery interest, b) method affirmation, c) experience-based hypothesizing, d) authentic exploration, e) critical Discourse, and f) conclusion-based transfer. These six criteria represent the definitional frame construct of inquiry learning and brighten the understanding in several aspects: (a) by referring to these criteria, inquiry learning can be defined more precisely, (b) the criteria allow for a linking between the theoretical framework of inquiry learning and actions (practice of learning), (c) the contentual clarification of the inquiry learning term through the criterial differentiation supports the empirical accessibility of the construct, and (d) the criteria provide an orientation for practitioners, when preparing, performing and reflecting inquiry learning arrangements.
Recapitulating the mentioned criteria, inquiry learning can be defined as a process of self-determined quests for discovering knowledge contexts and insights that are new for the inquiring learner. Thereby, inquiry learning evolves into both an autonomous and structured process at the same time. This process reaches from a sensory tangible discovery via a systematic exploration through to a methodological procedure typical of scientific activity (Moegling 2010, p. 100). Inquiry learning arrangements, therefore, are educational settings characterized by collaborative inquiry learning endeavors. Within inquiry learning arrangements, the previously mentioned six criteria unfold.
Nevertheless, a inventory for investigation of Inquiry Learning Arrangements – basing on the mentioned critera – would be helpful.
The project fostered the development and testing (according to Classical Test Theory; DeMars, 2010; Devellis, 2011) of such an inventory. The development was performed in two steps. Firstly, a repesentative sample of teacher students was investigated to test and reduce a large number of construct items to a preliminary scale of 16 items (4 items per each criteria; experinece-based hypothesizing, authentic exploration, critical discourse, and conclusion-based transfer). The approach of this study 1 followed the methodology of exploratory analysis. Secondly, within study 2 another sample of teacher students was invited to rate the preliminary scale of 16 items. The data was investigated by confirmatory analysis. The scale was reduced to a fully standardized 12-item-inventory.
The first publication concerning this project (Criteria of Inquiry Learning Inventory; CILI) was published in 2015. The finalized inventory was published in 2016 (Reitinger, 2016).
In applying databased modification of an exploratory tested set of items and subsequent Confirmatory Factor Analysis (CFA), a statistically sufficient inventory to measure the evolvement of Inquiry Learning could be created. The battery comprises 12 items: 3 items per each criteria, i.e., experience-based hypothesizing, authentic exploration, critical discourse, and conclusion-based transfer. The results of the CFA reveal the best statistical fit for the theoretically underpinned four-factor-model. This model assumes that Inquiry Learning is a heterogeneous overall construct. It occurs where the described Criteria of Inquiry Learning evolve. By using the developed inventory, these degrees of evolvement can be measured subsequently to an Inquiry Learning Arrangement (in tertiary education). The author refers to this four-dimensional set of items as CILI.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
King, Martina; Dr. Bakk.phil. BA MA
Projektleitung intern
Fageth, Barbara; Dr. MA
King, Martina; Dr. Bakk.phil. BA MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2024 – 2027
Beschreibung
Ausgehend von dem Erziehungsauftrag in der Lehrprofession wird im Rahmen des Forschungsprojekts untersucht, welche Erziehungsvorstellungen und erzieherischen Kompetenzen Lehramtsstudierende der PHDL aufweisen und wie die Studierenden in ihrer Ausbildung auf Erziehungsaufgaben im Lehrberuf vorbereitet werden. Für die Beantwortung der Forschungsfragen werden im Sinne eines Mixed-Methods-Designs verschiedene qualitative (Dokumentenanalyse, Gruppen-interviews) sowie quantitative (Online-Fragebogen) Datenerhebungsmethoden herangezogen und sowohl einmalige Erhebungen als auch Längsschnittuntersuchungen durchgeführt. Zudem wird in der Studie ein methodischer Forschungsschwerpunkt gesetzt. Es erfolgt die Validierung der erweiterten FIT-Choice-Skalen im deutschen Sprachraum, welche durch den Faktor ‚Interesse am Erziehen‘ ergänzt werden (King & Eder, 2024; Watt & Richardson, 2007). Des Weiteren werden die von Satow (2013) entwickelten EEI-Skalen adaptiert und an einer neuen Stichprobe angewendet und validiert. Die Forschungsergebnisse bieten eine evidenzbasierte Grundlage sowohl für theoretische Weiterentwicklungen der Curricula der Lehramtsausbildung als auch für praktische Schlussfolgerungen betreffend die Hochschuldidaktik.
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Reitinger, Johannes; habil. Dr.
Projektleitung intern
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2011 – 2014
Beschreibung
Forschendes Lernen wurde in den letzten Jahren über diverse Konzepte, Projekte und Prototypen in die Praxis vielerorts erfolgreich eingeführt. Hinsichtlich der Typen, Merkmale und didaktischen Ausformungen zeichnen sich diese Bemühungen im gegenseitigen Vergleich zwar als sehr heterogen heraus. Durch die reflektierte Entwicklung, Implementierung und Begleitforschung solcher Initiativen wurde aber eine vertiefende Theoriebildung hinsichtlich des Forschenden Lernens, vor allem im Kontext der Lehrerinnen- und Lehrerbildung, in den vergangenen Jahren gut vorbereitet. Das Habilitationsprojekt „Forschendes Lernen im Kontext einer selbstbestimmungsorientierten Lernkultur“ stellt eine solche Form der Theoriebildung dar. Darin wird von Reitinger der Versuch unternommen – von den Urwurzeln des Inquiry Learning ausgehend (vgl. Dewey 1933), über eine Reflexion aktueller praxistauglicher Konzepte Forschenden Lernens (vgl. Haupt 2010, S. 97f; Hänze & Moegling 2004; S. 91; Demuth, Gräsel, Parchmann & Ralle 2008) bis hin zur Integration evidenzbasierter psychologischer und pädagogischer Konstrukte des aktuellen Diskurses –, den Gesamtkontext des Forschenden Lernens auf eine Reihe theorie- und forschungsbasierter Säulen zu stellen und damit auszuschärfen.
Zudem thematisiert die angesprochene Habilitationsschrift insgesamt sechs Kriterien für Forschendes Lernen (Entdeckungsinteresse, Methodenaffirmation, erfahrungsbasiertes Hypothetisieren, authentische Exploration, kritischer Diskurs, conclusiobasierter Transfer) sowie sechs Prinzipien für Forschendes Lernen. Diese Prinzipien a) Vertrauen, b) Selbstbestimmtheit, c) Sicherheit, d) Anschaulichkeit, e) Strukturierung und f) Personalisierung sollten – wie für Unterrichtsprinzipien typisch – im Rahmen der reflektierten Organisation von Forschenden Lernarrangements Berücksichtigung finden, da von einer solchen Berücksichtigung eine prozessförderliche Wirkung erwartet werden kann (vgl. Reitinger 2013).
Die Begründung der angeführten Kriterien sowie die empirische Untermauerung der aus den Prinzipien resultierenden Erwartungen erfolgt ebenfalls im Rahmen des Habilitationsprojektes (Theorie- und Evidenzbasierung der Prinzipien; vgl. Reitinger 2013).
Schließlich münden die Ausarbeitungen dieses Habilitationsprojektes in der Formulierung einer Theorie der Forschenden Lernarrangements (Theory of Inquiry Learning), welche durch die Zusammenführung der Kriterien und Prinzipien die vielschichtig-differenzierte Struktur des Forschenden Lernens in Arrangements bzw. im Unterricht mit überschaubaren, operationalisierbaren und diskursrelevanten Variablen beschreibt.
Die Habilitationsschrift „Forschendes Lernen im Kontext einer selbstbestimmungsorientier-ten Lernkultur“ umfasst – außerhalb einer monografischen Hauptpublikation – noch weitere 21 Publikationen. Insgesamt befinden sich darunter 2 Monografien, 5 Buchbeiträge in Form eines Reprints aus einer vorausgegangenen Zeitschriftenpublikation, 12 weitere Buchbeiträge, 1 Online-Publikation), 1 naturwissenschaftsdidaktischer Zeitschriftenartikel und 1 Abstract zu einer approbierten Lehrbuchserie. 5 Publikationen liefen vor der Veröffentlichung durch ein Review-Verfahren. 1 Publikation wurde von einer ministeriellen Lehrbuchkommission geprüft. Die verschiedenen Veröffentlichungen beschäftigen sich großteils mit evidenzbasierter Theorieentwicklung. Als forschungsmethodologische Paradigmen wurden hierzu primär der quantitative und sekundär der qualitative Ansatz herangezogen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Brandstetter, Bettina; HS Prof. Dr
Projektleitung intern
Brandstetter, Bettina; PD Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Konnte man in den vergangen Jahrzehnten den Eindruck gewinnen, dass aufklärende gesellschaftliche und bildungspolitische Bemühungen gegenüber rassistischen und antisemitischen Äußerungen oder Handlungen ihre Früchte tragen, so muss aktuell ernüchternd festgestellt werden: Gesellschaftliche Debatten rund um Migration sowie die Kriege in Europa und im Nahen Osten befeuern zurzeit rechtspopulistische bzw. -extreme Äußerungen und damit einhergehende rassistische Aussagen und Übergriffe. Diese Tendenzen zeigen einerseits die Fragilität aller Anstrengungen, andererseits aber auch die Notwendigkeit, dass vorurteilsbewusste Bildung, Rassismus-, Antisemitismus- und Ideologiekritik im Allgemeinen ständiger Bestandteil von (auch elementarpädagogischer und religiöser) Bildung bleiben müssen. Dabei gilt es, aktuelle Herausforderungen zu identifizieren, zu analysieren und Möglichkeiten herauszuarbeiten, wie im Kontext eines pluralen Zusammenlebens, das einerseits immer offener, aber auch immer radikaler zu werden scheint, damit umgegangen werden kann. Dies gilt insbesondere für die Pädagog*innen- und Lehrer*innenbildung, handelt es sich bei dieser Zielgruppe ja um jene Multiplikator*innen, die das Denken und Handeln von Kindern und Jugendlichen – und damit die Entwicklungen unserer Gesellschaft – maßgeblich prägen und mitgestalten.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Hauer, Beatrix; MEd. Dr. Dipl.Päd. Prof.
Reitinger, Johannes; habil. Dr.
Projektleitung intern
Hauer, Beatrix; Institutsleiterin MEd. Dr. Dipl.Päd. OStR
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kramer, Martin; HOL MSc.
Musil, Katharina; Mag.
Seyfried, Clemens; Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2015
Beschreibung
In Oberösterreich schreitet der am Bedarf der Kinder und Eltern orientierte Ausbau der Ganztagesschulen zügig voran (Hummer 2013). Zahlen verdeutlichen diese Aussage. Die Betreuungsquote von Schülern und Schülerinnen stieg in OÖ von 6,82% im Schuljahr 2010/11 auf 10,70% im Schuljahr 2013/14 . Die Anzahl der Standorte mit Tagesbetreuung stieg in OÖ von 14,82% im Schuljahr 2010/2011 auf 27,06% im Schuljahr 2013/14 (BMUKK 2013, S. 8).
Der Kontext der schulischen Tagesbetreuung stellt sich einerseits als eine differenzierte, psychosoziale und von zusammenwirkenden und zugleich sehr unterschiedlichen Partnern zu erbringende Aufgabe dar. nsgesamt ist davon auszugehen, dass diese komplexe Herausforderung besser zu bewältigen ist, wenn die institutionelle Umsetzung auf konkretisierte Konzepte und qualitätssichernde Maßnahmen aufbaut.
Im Zentrum der Studie stand daher eine Evaluation der schulischen Tagesbetreuung in Oberösterreich im Auftrag der Direkton Bildung und Gesellshaft des Landes Oberösterreich. Fokussiert wurden die organisatorischen Rahmenbedingungen, strukturelle Gelingensbedingungen, Akzeptanzhaltungen und Wirksamkeitseinschätzungen schulischer Tagesbetreuung. Die Evaluierungsstudie richtete sich dabei an die Betroffenen auf den vier schulpartnerschaftlichen Ebenen a) Schulleitung, b) Pädagog/-innen, c) Schüler/-innen und d) Eltern. Dabei wurde schulische Tagesbetreuung als individuelle Leistung aller Beteiligten interpretiert, die sich unter bestimmten „Innovative Learning Environments“ (Hollick & Reitinger 2012), Haltungen und Konzepten besser oder weniger förderlich ausgestalten kann.

Aus dieser Perspektive wurden folgende studienrelevante Fragestellungen abgeleitet:
-Welche Umsetzungsmodi an schulischer Tagesbetreuung werden an den Schulen praktiziert?
-Inwiefern orientiert sich die schulische Tagesbetreuung an Konzepten?
-Wie hoch ist die Akzeptanz der schulischen Tagesbetreuung?
-Inwiefern wird die schulische Tagesbetreuung von den Lernenden positiv wahrgenommen (Motivation, Partizipation)?
-Weist die Ausprägung der Variable „Qualitätssicherung“ (z.B. Konzeptorientierung) Effekte bezüglich „Lern- und Handlungsmotivation“ der Lernenden auf?
-Weist die Ausprägung der Variable „Qualitätssicherung“ Effekte bezüglich „Akzeptanz“ auf?
-Weist die Ausprägung der Variable „Pädagogische Grundhaltung“ Effekte bezüglich „Akzeptanz“ auf?
-Weist die Ausprägung der Variable „Leadership“ Effekte bezüglich „Konzeptorientierung“ der Lernenden auf?
-Weist die Ausprägung der Variable „Leadership“ Effekte bezüglich „Lern- und Handlungsmotivation“ der Lernenden auf?
-Welche Anliegen hinsichtlich der Qualitätssteigerung schulischer Tagesbetreuung werden von den Betroffenen artikuliert?
Konkret wurden im vorliegenden Konzept die relevanten Variablen a) allgemeine Rahmendaten, b) Akzeptanz, c) pädagogische Grundhaltungen, d) Qualitätssicherung, e) Leadership, f) Lern- bzw. Handlungsmotviation und g) Anliegen hinsichtlich Qualitätssteigerung als Untersuchungsgegenstand (vgl. Seyfried 2009; Seyfried, Weinberger & Reitinger 2013; u.a.) operationalisiert.
Das Untersuchungsfeld stellten oberösterreichische Pflichtschulen dar, die eine schulische Tagesbetreuung anbieten (Schulen mit Nachmittags- oder Tagesbetreuung und Ganztagesschulen mit verschränkten Angeboten). Das entwickelte Erhebungsinventar richtet sich in vierfach differenzierter Form an a) Schulleitung (Direktor/-innen), b) die Pädagog/-innen (im Rahmen der Tagesbetreuung eingesetzte Lehrer/-innen oder Freizeitpädagog/-innen), c) die partizipierenden Schüler/-innen und d) die Eltern der partizipierenden Schüler/-innen.
Die online-basierte Untersuchung wurde in Kooperation mit der EDUGROUP implementiert und soll einerseits gruppenspezifische Variablen erörtern, andererseits aber auch Beziehungen (Unterschiede, Zusammenhänge) zwischen gruppenspezifischen Variablen transparent machen.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Brandstetter, Bettina; HS-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Brandstetter, Bettina; PD Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2025
Beschreibung
Bildungseinrichtungen sind in modernen Gesellschaften zu Kontaktzonen unterschiedlich geprägter Kinder und Jugendlicher geworden. Dort werden soziale, ökonomische und epistemologische Positionen und damit verbundene Entwicklungs- und Bildungschancen, sowie gesellschaftliche Partizipationsmöglichkeiten ausgehandelt. Auch Religionspädagogik ist in diese Prozesse involviert und benötigt daher mehr denn je eine Sensibilität für Diskurse, also für jene Ordnungen, in denen über Wissensproduktion und Subjektvierungsvorgänge diese Möglichkeiten unterschiedlich verteilt werden. In den letzten Jahren ist ein wachsendes religionspädagogisches Bemühen um die Thematik der Differenz beobachtbar, in die ich meine Forschung einreihe. Ich möchte sie mit poststrukturalistischen und postkolonialen Perspektiven um eine diskurssensible Heuristik erweitern, die eine Dekonstruktion von impliziten Macht- und Ungleichheitsverhältnissen, diskriminierenden Bewertungen, intersektionalen Verschränkungen und dichotomen Ordnungen in konkreten Praktiken aber auch in wissenschaftlichen Diskursen ermöglichen. Die Beiträge der kumulativ angelegten Habilitation widmen sich der Konturierung notwendiger Begriffe und Konzepte im religionspädagogischen Kontext, der Analyse von Differenzierungspraktiken und der Erarbeitung von Praxisbausteinen für diverse (religions-)pädagogische Handlungsfelder.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Reitinger, Johannes; habil. Dr.
Projektleitung intern
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Doris, Cilhars; Dr.
Dorit, Bosse; Prof. Dr.
Schude, Sabrina; Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2017
Beschreibung
Im Rahmen dieses Projektes wurde die Validierung des deutschsprachigen Erhebungsinstruments CILI-D (Criteria of Inquiry Learning Inventory D) durchgeführt. CILI-D basiert auf dem englischsprachigen Vorgängerinstrument CILI (Criteria of Inquiry Learning Inventory) und evaluiert den Entfaltungsgrad von forschenden Lernanteilen (Kriterien forschenden Lernens) in einem Lernarrangement. Grundlage beider Testinventare ist die Theory of Inquiry Learning Arrangements (TILA; Reitinger, 2013), die im Kontext des Forschenden Lernens ein definitorisches sowie ein handlungsleitendes Rahmenkonstrukt anbietet und unterschiedliche Organisationsdimensionen zur Erarbeitung entsprechender Lernarrangements aufzeigt. Forschendes Lernen basiert auf einer eigenmotivierten Wissenskonstruktion des selbständig agierenden, lernenden Individuums (vgl. Schneider & Wildt 2009, Wildt 2009, Messner 2012, van Ophuysen et al. 2017) und umfasst die grundlegenden Elemente „erfahrungsbasiertes Hypothetisieren“ (eh), „authentisches Explorieren“ (ae), „kritischer Diskurs“ (kd) und „conclusiobasierter Transfer“ (ct), welche in der Theorie of Inquiry Learning Arrangements als forschungsbezogene Handlungsdomänen bezeichnet werden. Das deutschsprachige Erhebungsinstrument Criteria of Inquiry Learning Inventory D (CILI-D) gibt basierend auf der Theory of Inquiry Learning Arrangements (TILA) die Möglichkeit, die Entfaltungsgrade dieser forschenden Handlungsdomänen innerhalb eines Lernarrangements zu messen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht