Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Projektleitung intern
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gerth, Sabrina; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Das Projekt schließt an die Erhebung empirischer Daten 2014-2016 durch die Forschungsgruppe „Heterogenität und Inklusion“ an der Universität Potsdam an. In vier Grundschulen wurden im Raum Berlin/Brandenburg und in Laboren der Universität Potsdam (Vergleichsgruppen bzw. Kindergruppen gemessen mit spezifischer Ausstattung, z.B. EEG) Rahmenbedingungen für den Schriftspracherwerb untersucht. Ziel des Projektes ist, die Ergebnisse der Vorstudie nun sukzessive zu veröffentlichen und für die Aus-, Fort- und Weiterbildungen verfügbar zu machen.
Das Projekt adressiert u. a. folgende Forschungsfragen, zu denen größtenteils bereits Publikationen vorliegen:

Welche Beziehung gibt es zwischen dem fachspezifischen Selbstkonzept und den Lese- und Schreibkompetenzen von Schüler:innen der 3. Klasse? Gibt es Unterschiede in der Selbstkonzept-Einschätzung zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund? Wie verlässlich sind Kinderbefragungen? Unterscheidet sich die Muskelaktivität der oberen Extremitäten von Schulkindern von der von erwachsenen Schreibenden in Hinblick auf Effektivität und Variabilität, gemessen mit Elektromyographie (EMG)? Welche Rolle spielen unterschiedliche motorische Teilbereiche beim Erwerb früher Handschriftfähigkeiten? Welche kognitiven Verarbeitungsprozesse können während des Handschreibens im Vergleich zu Bildbenennung und Malen auf elektrophysiologischer Ebene beobachtet werden? Welchen Einfluss haben positive, negative und neutrale Emotionen auf die kognitive Verarbeitungsleistung (gemessen während einer Stroop-Aufgabe) und die Körperhaltung (gemessen mit Kinect)?

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Möltner, Veronika; Mag. BEd
Projektleitung intern
Möltner, Veronika; Mag. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Ziel des Projektes ist die Beschreibung eines, auf der Existenziellen Pädagogik beruhenden Bezugsrahmens, für die Gestaltung existenziell bedeutsamer Schule. Denn je existenzieller das (eigene) Leben ist, desto mehr wird die Person sie selbst, und entfaltet ihre Potenziale. Folgende Forschungsfragen liegt dem Projekt zugrunde: Wie muss Schule im Sinne der Existenziellen Pädagogik gestaltet werden, um als existenziell bedeutsamer Ort erlebbar zu sein? Konkreter: Wie sieht Schule aus, die als sinnstiftender Ort erlebt wird und wie zeigen sich Sinnstiftung und Bedeutsamkeit an Schulen? Welche Belege lassen sich finden? Wie kann Schule dazu beitragen, die Entwicklung von Schülerinnen und Schülern so zu fördern, dass sie ihre Potenzialität entfalten können? Welche Belege zeigen sich an Schulen?
Im Rahmen des Projekt sollen, beruhend auf der Existenziellen Pädagogik, Empfehlungen für eine existenziell ausgerichtete Schulentwicklung formuliert, sowie die Annäherung an eine Theorie existenziell bedeutsamer Schule gezeichnet werden.
Für die Beantwortung der diesem Vorhaben zugrundeliegenden Forschungsfragen kann auf eine breite Datenbasis zugegriffen werden, die im Rahmen des Forschungsprojektes „Von den Besten lernen“ am Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung an der Universität Innsbruck erhoben wurde: Das Datenmaterial des qualitativen Forschungsdesigns beinhaltet Feldstudien an insgesamt 28 Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises, während derer Schul- und Unterrichtsgeschehen jeweils über drei Tage hinweg untersucht wurde. Zur Aufarbeitung der Ergebnisse werden Fallstudien gewählt, um eine möglichst fundierte Basis für verallgemeinerbare Erkenntnisse zu erhalten, wobei dabei u.U. theorieprüfend und in weiterer Konsequenz theorieergänzend bzw. -ändernd vorgegangen werden kann. Der Besuch der Schulen erfolgte zunächst vor dem Hintergrund einer umfassenden Dokumentenanalyse vorliegender Dokumente wie Bewerbungsunterlagen, Jurybewertungen, Publikationen und interne Materialien aus den Schulen. Die Dokumentenanalyse diente gleichzeitig zur Vorbereitung der weiteren empirischen Arbeiten im Feld. Darüber hinaus wurden teilstrukturierte Interviews durchgeführt. Die erhobenen Daten sollen auf Grundlage einer Grounded Theory Codierung ausgewertet werden. Diese zielt darauf ab, induktiv aus dem Datenmaterial heraus theoretische Kategorien zu formulieren und Belege für existenziell bedeutsame Schulgestaltung zu sichern.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Zass, Vera; Mag.phil. Prof.
Projektleitung intern
Zass, Vera; Mag.phil. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kröll, Klaudia; Mag. Dr. Hochschulprof
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2024
Beschreibung
zur Förderung personaler u. sozialer Kompetenzen im inklusiven (Sport-)Unterricht der Primarstufe
Untertitel Die Sichtweisen von Schüler_innen, Studierenden und Lehrpersonen.
Dieses Projekt ergründet die Bewertungen der Schüler_innen, Studierenden und Lehrpersonen bezüglich Trainingsbausteinen zur Förderung personaler und sozialer Kompetenzen. Zudem wird die Wirksamkeit dieser Trainingsbau-steine auf die personalen und sozialen Kompetenzen der Schüler_innen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Das Projekt verfolgt 2 Entwicklungsziele. Das erste Entwicklungsziel ist die Konzeptionierung von Trainingsbau-steinen zur Förderung personaler und sozialer Kompetenzen im inklusiven (Sport-)Unterricht der Primarstufe durch die Forschenden. Das zweite ist die Vorbereitung und Umsetzung ausgewählter Trainingsbausteine zur Förderung personaler und sozialer Kompetenzen in der inklusiven schulischen Praxis durch die Forschenden und freiwillige Studierende. Damit verbunden ist die Evaluierung dieser Trainingsbausteine und ihrer Wirksamkeit aus der Per-spektive der Schüler_innen, Studierenden und Lehrpersonen. Die Erfor-schung dieser Bewertungen der Forschungsbeteiligten sowie der Wirksamkeit der Trainingsbausteine soll forschungsmethodisch durch die qualitative Inhaltsanalyse und teilnehmende Beobachtung gewährleistet werden. Um die spezifischen Forschungsfragen aus der Perspektive der Grundschüler_innen, Studierenden und Lehrer_innen beantworten zu können, wird dieser Untersu-chung der Forschungsansatz der Partizipativen Aktionsforschung (PAR) zu-grunde gelegt. Das Projekt umfasst folgende Schritte. 1) Theoriegeleitete Kon-zeptionierung von vier Trainingsbausteinen (siehe Meilensteine) zur Förde-rung personaler und sozialer Kompetenzen. 2) Datenerhebungen: Erhebung der Perspektiven der Schüler_innen mittels qualitativer Peer-Interviews und teilnehmender Beobachtung. 3) Erhebung der Perspektiven der Studierenden mit Hilfe schriftlicher Befragungen mit offenen Fragen. 4) Erhebung der Per-spektiven der Klassenlehrer_innen durch qualitative Leitfaden-Interviews. Die Peer- und Leitfadeninterviews werden mittels wörtlicher Transkription aufberei-tet.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Mauracher, Karin; Mag. Dr. BEd Prof.
Projektleitung intern
Mauracher, Karin; Mag. Dr. BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Dieses Projekt der PH-Tirol ist Teil eines österreichweiten gemeinsamen Forschungsprojektes mit dem Ziel, die Erarbeitung eines Kompetenzmodells für den Sachunterricht zu initiieren.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Schneider, Klaus; Mag. BEd Ing.
Projektleitung intern
Schneider, Klaus; Mag. BEd Hochschulprof. Ing. PhD
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Das Projekt verfolgt das Ziele über den empirisch-rekonstruktiven Zugang hypothesengenerierend Erkenntnisse hinsichtlich der zentralen Phase des Berufseinstieges für Curricula zur LehrerInnenausbildung zu gewinnen. Diese unmittelbar auf die Ausbildung folgende Phase bildet sich in den bestehenden Curricula im Sinn eines Schnittstellen- bzw. Übergangsprozesses noch nicht ab. Mit den Ergebnissen sollen Hypothesen für die Gestaltung einer professionsadäquaten Induktionsphase geliefert werden: nach dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse in Passung mit den strukturellen Rahmenbedingungen. Die Subsumierung des Genannten ergibt das Oberziel der Arbeit: die Wahrscheinlichkeit eines gelingenden Berufseinstieges in den LehrerInnenberuf soll erhöht und die weitere Berufsbiographie positiv beeinflusst werden.
Der empirische Teil des Projektes gliedert sich in zwei Bereiche: Interviews mit BerufsanfängerInnen und DirektorInnen und Berufsbegleitung von BerufsanfängerInnen über Fokusgruppen. Darauf aufbauend werden strukturelle wie inhaltliche Optionen hinsichtlich der in der Forschungsfrage genannten Gelingensbedingungen für einen erfolgreichen Berufseinstieg und Anforderungen an ein zielgerichtetes Curriculum bzw. an eine effektive Induktionsphase, ausgehend von den Erkenntnissen aus der Literatur und den eigenen Befunden, dargestellt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Hotarek, Ingrid; BEd M.A. Prof.
Projektleitung intern
Hotarek, Ingrid; Dr.phil. BEd Hochschulprof IL M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
In diesem Projekt wird untersucht, wie sich exemplarisch im technisch-gewerblichen Berufsschulbereich in Tirol die Situation durch die zunehmende Heterogenität im Unterricht aufgrund der aktuellen Flüchtlingsbewegungen verändert und welche Anforderungen in diesem Zusammenhang an das Berufsschullehrpersonal gestellt werden. Des Weiteren soll aufgezeigt werden, welche individuellen Bearbeitungsstrategien die Lehrer/-innen diesbezüglich anwenden und welche Kompetenzen dafür notwendig sind. Daraus werden Handlungsempfehlungen bzw. Gestaltungshinweise für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Berufsschullehrer/-innen abgeleitet. Das Projekt umfasst eine explorative Vorstudie mit Fokusgruppeninterview mit Lehrer/-innen aus dem gewählten Segment, die mit der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wird. Auf die Vorstudie folgt die qualitative Hauptstudie mit leitfadengestützten Interviews nach Witzel mit Auswertung mit einer qualitativen Methode. Als Interviewpartner/-innen sollen Lehrer/-innen der fachtheoretischen Unterrichtsgegenstände (Fachgruppe II) an den Tiroler Berufsschulen mit technisch-gewerblichem Schwerpunkt fungieren. Die Auswahl der Fachgruppe II wurde deshalb getroffen, weil einerseits der Theorieunterricht im Vergleich zum Praxisunterricht zeitlich überwiegt und andererseits im Zusammenhang mit der Heterogenität der Schüler/-innen auch als herausfordernder eingeschätzt werden kann.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kirschner, Peter; Mag. Dr. Hochschulprof.
Projektleitung intern
Kirschner, Peter; Dr. phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hirsch, Silvia; Mag. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
Kinder imitieren gerne Tiere. Unabhängig von ihrer Sprachkompetenz können sie auf diese Weise Informationen zu den Verhaltensweisen der unterschiedlichen Tierarten kennen lernen und in ihr Bewegungsrepertoire implementieren. Das Projekt untersucht, ob ein Mehrwert dadurch entsteht, dass durch den Einbezug motopädagogischer Inhalte, das Interesse der Kinder erhöht wird? Das Projekt zielt darauf ab, neue Methoden zu entwickeln, welche das Interesse von Kindern an unserer Tierwelt wecken und fördern. Dazu werden sowohl motopädagogische Methoden(Ausdruck) als auch zoopädagogische Methoden (Beobachtung) kombiniert eingesetzt. Ein angestrebtes Ergebnis ist die Erarbeitung von Unterrichtsmaterialien zur Förderung folgender Bereiche und Inhalte unter dem Aspekt der Mehrspektivität und Inklusion: Schulung der Beobachtung; aktives, selbständiges Forschen; morphologische und anatomische Kenntnisse zu ausgewählten Tierarten im Alpenzoo Innsbruck sowie Kenntnisse über das Verhalten, über sinnesphysiologische Leistungen, über Fortbewegungsstrategien und –arten.
Als Forschungsmethode wird das teilstrukturierte Interview herangezogen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Alber, Elfriede; Mag. Prof. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Alber, Elfriede; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Andre, Martin; Mag. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Juen, Heinrich; Mag. OStR Prof. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Juen-Kretschmer, Christa; Dr. Hochschulprof OStR / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Salvador, Henrik; Mag. Dipl.-Päd. Prof. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Pauer, Franz; Ao.Univ.-Prof. Dr. / Universität Innsbruck
Pixner, Silvia; Univ.-Doz. Dr. / UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik
Ulm, Volker; Prof. Dr.
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2019
Beschreibung
Pädagoginnen aus der Volksschule und der Sekundarstufe 1 und 2 schließen sich zu regionalen Themengruppen zusammen und entwickeln gemeinsam mit Fachwissenschaftler/innen und Fachdidaktiker/innen kompetenzorientierte, mathematische Unterrichtskonzepte zu ausgewählten Themen. Diese werden im eigenen Klassenzimmer das so zum Forschungsraum wird umgesetzt und reflektiert. Das Projekt wird durch die PHT und Uni Innsbruck begleitet. Für die aus der Entwicklungsarbeit entstehenden Forschungsfragen und für die Evaluierung des Prozesses ist eine Unterstützung durch zB Bachelorarbeiten und Dissertanten geplant.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Burkhardt, Stefanie; Mag.
Raab, Christina; Mag. / Universität Innsbruck
Projektleitung intern
Walz, Kerstin; Mag. phil., MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Mathies, Regine; Mag. Dr. BEd Hochschulprof IL / 7700 Institut für ALT Berufspädagogik (IBP)
Naschberger, Margret; / vw160 Studien-und Prüfungsabteilung
Taferner, Manfred; Mag. BEd IL Prof. / 7100 Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
FH Vorarlberg, University of Applied Sciences
KPH Kirchliche Pädagogische Hochschule Krems / Wien, Campus Krems-Mitterau
MCI Management Center Innsbruck
Medizinische Universität
UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik
Laufzeit
2015 – 2020
Beschreibung
Mit diesem Projekt will die Universität Innsbruck gemeinsam mit den Tiroler Hochschuleinrichtungen der Tiroler Hochschulkonferenz, dem Land Tirol und dem Landesschulrat Verfahren erarbeiten, die gewährleisten, dass studieninteressierte AbsolventenInnen von Berufsbildenden höheren Schulen (BHS) frühzeitig Informationen über anerkennbare Leistungen erhalten und damit ihre weitere (Aus-)Bildung planen können. Ziel des Projektes ist es, Schnittmengen zwischen sekundären und tertiären Bildungsangeboten zu identifizieren und auf regionaler Ebene eine qualitätsgesicherte Durchlässigkeit zu fördern. Die gemeinsame Arbeit soll auch zur innovativen Weiterentwicklung des Hochschulstandortes Tirol beitragen.

An der Universität Innsbruck wurde die Koordinationsstelle (1 Vollzeitäquivalent) des Projektes innerhalb der Stabsstelle für Bolognaprozess und Lehreentwicklung angesiedelt. Die Laufzeit des Projektes betrug drei Jahre. Gefördert wurde das Projekt vom Land Tirol. Auch nach dem Projektende werden die Berücksichtigungsmöglichkeiten auf der Homepage weiter aktuell gehalten.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Wirnitzer, Katharina; Mag. Dr. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Wirnitzer, Katharina; Mag. Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2025
Beschreibung
Gesundheit ist Voraussetzung und Bedingung für ein erfülltes Leben. Heute aber sind ungesunde Lebensweisen die Hauptursache für steigende Zahlen chronischer Erkrankungen. Experten bezeichnen Bewegungsmangel bzw. Inaktivität und Übergewicht bzw. Adipositas als globale Krise. Zunehmend sind nicht nur Erwachsene, sondern auch immer mehr Kinder und Jugendliche von chronischen Erkrankungen betroffen. Kinder westlicher Zivilisationen haben heute eine geringere Lebenserwartung als ihre Eltern: 30 % der österreichischen Kinder und Jugendlichen leiden an Übergewicht oder Adipositas und 80 % erreichen nicht das empfohlene Bewegungsausmaß von 60 min/Tag. Gleichzeitig ernähren sich 9 % der Österreicher_innen vegetarisch oder vegan (840.000). Laut Studien schädigt Fleischverzehr die Gesundheit; hingegen sind pflanzliche Fleischalternativen meist gesünder. Die grösste Ernährungsorganisation der Welt betont ausdrücklich die enormen Vorteile vegetarisch-veganer Ernährungsformen für die Gesundheit, insbesondere Prävention und Behandlung bestimmter Erkrankungen, und dass diese für Menschen aller Altersstufen geeignet sind.
Beide Lebensstilfaktoren und Hauptsäulen nachhaltiger Gesundheit, (1) täglich Bewegung und Sport und (2) gesunde Ernährung, müssen dauerhaft und untrennbar miteinander verknüpft sein, um die daraus resultierenden kumulativen gesundheitlichen Vorteile zu erreichen; sie stellen effektive, kostengünstige und risikoarme Maßnahmen dar, und können einfach in den schulischen Alltag (GV an Schulbuffet/-Kantine) integriert werden. Dieser 2-dimensionale Gesundheitsansatz bietet eine besonders wirksame Lösung der aktuell dramatischen Gesundheitssituation. Das interdisziplinäre Forschungsprojekt ‚From Science 2 School ‘ ist die erste Untersuchung zur Prävalenz von aktuellem Ernährungs- und Bewegungsverhalten auf Basis eines repräsentativen Datensatzes. Ziel ist es, die Verteilung traditioneller (Mischkost) und alternativer (vegetarisch, vegan) Ernährungsformen in Verbindung mit dem aktuellen Bewegungsverhalten (-Ausmaß, -Häufigkeit) unter österreichischen Schüler_innen, Lehrer_innen und Schulleiter_innen der Sekundarstufe I und II zu erheben.
Beschreibung (engl.)
Bericht