Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Eghtessad, Axel Behan; Dr. Hochschulprof.
Projektleitung intern
Eghtessad, Axel; Dr. phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Professionelle Kompetenz ist im Sinne von Blömeke, Gustafsson und Shavelson (2015) ein Kontinuum zwischen Dispositionen (Kognitionen, Wissensbeständen, affektiven Komponenten) und Performanz (beobachtbarem Verhalten), welche durch die mentale Nutzung situationsspezifischer Fähigkeiten vermittelt wird. Diese sind durch die Subprozesse perception-interpretation-decision making konzeptualisiert (Santagata & Yeh, 2015). Gemeinsam bilden sie die professionelle Unterrichtswahrnehmung, die einen wesentlichen Bestandteil der Expertise von Lehrpersonen darstellt (Seidel, Blomberg & Stürmer, 2010); ihre Förderung ist daher grundlegende Aufgabe von Lehrer*innenprofessionalisierung (Sherin & van Es 2009).
Experimentieren im Sinne naturwissenschaftlicher Erkenntnisgewinnung ist ein zentraler Aspekt von Naturwissenschaftsunterricht. Das SDDS-Modell (Klahr & Dunbar, 1988; Klahr, 2000) operationalisiert das Experimentieren als Suche in zwei Problemräumen. Dies stellt eine komplexe Anforderung an Schüler*innen dar (Hammann, 2004). Die Fähigkeit zur professionellen Wahrnehmung und Diagnose jener Anforderungen kann bei angehenden Lehrkräften der naturwissenschaftlichen Unterrichtsfächer bereits im Laufe der hochschulischen Ausbildung durch den Einsatz von Unterrichts-Videovignetten angebahnt und ausgebaut werden (Hilfert-Rüppell, Eghtessad & Höner, 2018).
Das Projekt adressiert mehrere Forschungsfragen: Verändern sich Einstellungen und Werthaltungen (Baumert & Kunter, 2006) von Studierenden zum experimentellen Problemlösen von Schüler*innen im Sinne des SDDS-Modells im Verlaufe einer einsemestrigen Lehrveranstaltung? Wie ist das Niveau der diagnostischen Kompetenzen (Kompetenzbereich Diagnostizieren & Fördern in Anlehnung an GFD 2005) der Studierenden zu Beginn der Praxisphase ausgeprägt? Wie verändert sich das Niveau der diagnostischen Kompetenzen der Studierenden in allen drei Aspekten des p-i-d?
Um die Unterrichtswirklichkeit erfassen zu können, werden unter Bezug auf die Erfahrungen im Vorläuferprojekt (vgl. z.B. Dannemann et al., 2018) neue Videovignetten aus realem Unterricht an Kooperationsschulen in Tirol erstellt. Diese werden dann in Lehrveranstaltungen der Sekundarstufen-Ausbildung in der Lehrer*innenbildung West eingesetzt, um obige Forschungsfragen zu untersuchen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kosler, Thorsten; Dr. Hochschulprof.
Projektleitung intern
Kosler, Thorsten; Dr. Hochschulprof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Das Projekt untersucht, inwieweit die Berücksichtigung sprachwissenschaftlicher Erkenntnisse Lernprozesse im Hinblick auf Naturphänomene im Sachunterricht unterstützen kann und inwieweit ein verstehensorientierter Sachunterricht einen Beitrag zur Sprachbildung in der Volksschule leisten kann. Im Kontext einer gezielten Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund wird gerade auch für die Grundschule gefordert, dass Sprachbildung und Sprachsensibilität eine Aufgabe aller Fächer sein sollte. Ob dies sinnvoll ist und wie dies geschehen kann, ist eine Frage, der sich die Sachunterrichtsdidaktik inzwischen stellt. Im Rahmen dieses Projektes werden dazu folgende Ziele verfolgt:
Zusammenfassung des Forschungsstands zur Rolle sprachwissenschaftlicher Erkenntnisse für das naturwissenschaftliche Lernen im Sachunterricht.
Zusammenfassung des Forschungsstands zur Frage, ob der Sachunterricht ein geeigneter Ort für die Förderung von Bildungssprache ist
Darauf aufbauend soll die Erstellung von Textmaterialien für naturwissenschaftliches Lernen im Sachunterricht vorbereitet und wissenschaftlich fundiert werden, die sowohl dem Anspruch eines verstehensfördernden Sachunterrichts als auch eines sprachbildenden Sachunterrichts genügen. Abschließend sollen die Ergebnisse den Lehrenden im Sachunterricht an der PHT zur Verfügung gestellt werden, um die Berücksichtigung sprachwissenschaftliche Erkenntnisse in die Ausbildung im Sachunterricht an der PHT sicherzustellen und die Studierenden zu einer gezielte Sprachförderung im Sachunterricht zu befähigen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Eghtessad, Axel Behan; Dr. Hochschulprof.
Projektleitung intern
Eghtessad, Axel; Dr. phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Einsatz unterschiedlicher Protokollformen zur Förderung der Protokollierfähigkeiten von Schüler*innen beim Experimentieren im Chemieunterricht

Beim Experimentieren herrscht zwischen praktischen Tätigkeiten und der Interpretation von Beobachtungen sowie dem Protokollieren eine Beliebtheits-Diskrepanz bei Schüler*innen (vgl. z.B. Engl, 2017). Unter sprachlichen Aspekten ist das praktische Experimentieren konzeptionell mündlich geprägt (Interaktion in der Gruppe, Nachfragen bei der Lehrperson, …). Protokollieren ist unter den produktiv-schriftlichen funktionalen kommunikativen Kompetenzen einzuordnen. Mit konzeptioneller Schriftlichkeit einhergehend ist eine höhere Fachsprachlichkeit verbunden. Dies dürfte komplexitätserhöhend sein, sodass hierin möglicherweise eine Einflussgröße hinsichtlich der geringen Beliebtheit liegt.
Im Fokus des Projekts steht neben der Untersuchung der Protokollierfähigkeiten von Schüler*innen allgemein das Ziel, Aussagen über die auch in der Literatur vorliegenden Daten über ausgeprägte Differenzen zwischen experimentellen Handlungsfähigkeiten und Protokollierfähigkeiten. (vgl. z.B. Engl et al., 2014; Engl, 2017; Hammann, 2004; Baumert & Lehmann, 1997) zu gewinnen.
Hierzu wird Unterricht videografiert, während dem in zwei Subgruppen eingeteilte Schüler*innen an jeweils denselben Experimenten zwei unterschiedliche Protokollformen nutzen. Videodaten und qualitative Auswertungen der Protokolle werden miteinander verschränkt. In einem weiteren Schritt werden in klassenweisen Workshops den Schüler*innen ihre Ergebnisse präsentiert und ihre Sicht auf die Protokolle sowie ihre Ideen zum Scaffolding erhoben.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Gerth, Sabrina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Gerth, Sabrina; Mag. Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Das Projekt untersucht, welche Auswirkungen die zunehmende
Digitalisierung auf den Schriftspracherwerb vor allem im Deutschunterricht hat. Leider wird noch relativ wenig Grundlagenforschung zum Einsatz digitaler Medien in der Fachdidaktik betrieben. Diese ist aber essentiell, um eine Basis zu schaffen, damit die Prozesse des Schriftspracherwerbs und der Einfluss der Digitalisierung auf die schulischen Lernprozesse besser verstanden werden. Diese Forschung ist notwendig, damit PädagogInnen in der Primarstufe die digitalen Medien im Unterricht effektiv und geschult einsetzen können, um SchülerInnen besser schreiben und lesen beizubringen.
Die spezifischen Forschungsfragen des Projektes sind: 1.
Wie werden bestimmte sprachwissenschaftliche Prozesse (z.B.
morphologische Bewusstheit, Rechtschreibung, etc.) vom Einsatz der digitalen Medien beeinflusst? Inwiefern können die digitalen Medien beispielsweise das Erlernen der korrekten Rechtschreibung erleichtern? 2. Wie können die digitalen Medien den Leseerwerb in der Primarstufe fördern? Sind SchülerInnen beispielsweise in der Lage die im Unterricht gelernten grammatischen Regeln auch während des Lesens anzuwenden, um das Satzverständnis zu erleichtern? 3. Welche motorischen Komponenten beeinflussen den Handschrifterwerb auf Tablets? Wie können diese Fähigkeiten verbessert werden, damit der Einsatz von digitalen Medien einen Vorteil für SchülerInnen beim Schreiberwerb hat?
Das Projekt verwendet bereits erhobene empirische Daten, die aufbereitet und ausgewertet werden. Die Ergebnisse werden in nationalen und internationalen Präsentationen sowie Publikationen veröffentlicht.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Eghtessad, Axel Behan; Dr. Hochschulprof.
Projektleitung intern
Eghtessad, Axel; Dr. phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dechant, Antoinette; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2022
Beschreibung
Ein angewandtes, empirisches, fachdidaktisches Projekt in Forschung und Entwicklung.

Mit Bezug auf den sprachsensiblen bzw. sprachbewussten Unterricht kann Unterrichtssprache als Sprache des Verstehens und Bildungssprache als Sprache des Verstandenen unterschieden werden (Leisen, 2010). Das bedeutet weiterhin, dass jedes Fachlernen auch ein Sprachlernen ist. Die L-S-Kommunikation im Unterrichtsgespräch stellt einen wesentlichen Aspekt der Fachunterrichtsqualität bzw. deren Erhöhung dar (Rixius & Neuhaus, 2010; Behling et al., 2019). Demgegenüber wird festgestellt, dass insgesamt wenig fachspezifische Forschung bzw. Forschung zu sprachlicher Förderung von Lernenden im Fachunterricht vorliegt (Härtig et al., 2015).
Das Projekt adressiert durch die Analyse authentischen Unterrichts angehender Lehrkräfte mit Blick auf sprachliche Aspekte ein Desiderat in der chemie- bzw. naturwissenschaftsdidaktischen Forschung. Aufbauend auf Vorarbeiten wird ein fachbezogenes Analyseraster „Sprachlichkeit“ (Eghtessad, Hilfert-Rüppell & Höner, 2020) eingesetzt. Dieses wird bei der Analyse von Videovignetten aus Unterricht von Chemie-Lehramtsstudierenden eingesetzt. Das Raster umfasst allgemein- und fachsprachliche Anteile in der vornehmlich mündlichen L-S-Kommunikation hinsichtlich Sprachhandeln und Sprachverwendung. Das Projekt leistet damit einen fachdidaktisch-empirischen Beitrag zum sprachbewussten Chemieunterricht und zur Sprachbildung angehender (Fach)Lehrkräfte. Erkenntnisse des Projekts fließen in laufende Prozesse der Weiterentwicklung der chemiedidaktischen Lehre am Standort Innsbruck ein.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Schwarzer, Michael; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Schwarzer, Michael; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Dieses Projekt widmet sich zwei Bereichen von Forschungsfragen. In einem ersten Schritt soll geklärt werden, welche Kompetenzen bei Experimenten in Prüfungssituation beurteilt werden? Wie viel Prozent der möglichen Punkte erhält man tatsächlich mit praktischer Kompetenz und nicht mit der theoretischen Behandlung bzw. der mathematischen Auswertung der Messdaten? Wird also wirklich die praktische Kompetenz bewertet oder doch nur der Umgang mit Formeln? Der zweite Bereich geht um die Frage wie man Lehrer bei der Erstellung und Beurteilung von Experimenten unterstützen kann? Welche Unterstützung brauchen Lehrer um selber Experimente in Prüfungssituation einsetzen und ein objektives Beurteilungssystem verwenden zu können?
Im Rahmen des Projektes werden bereits durchgeführter Prüfungsexperimente nach den abgefragten Kompetenzen beurteilt. Dafür sollen drei Quellen herangezogen werden: Die Wettbewerbsaufgaben der Physikolympiade, Schularbeitenexperimente an einem BRG und die experimentellen Aufgaben aus den verschiedenen deutschen Bundesländern, in denen es zentrale, experimentelle Aufgabenstellungen im Rahmen des Abiturs gibt.

Dieses Projekt baut auf dem Projekt PHT-Sa-79-A2 „Experimente bei Prüfungen“ auf.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Welte, Heike; Ass.-Prof. Dr.
Projektleitung intern
Mathies, Regine; Mag. Dr. BEd Hochschulprof MEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Innsbruck
Laufzeit
2017 – 2020
Beschreibung
Das Ziel dieser Evaluationsstudie ist es, Chancen und Herausforderungen der Implementierung des neuen Lehramts Sekundarstufe Berufsbildung auszumachen, um daraus Ansatzpunkte für die weitere Gestaltung bzw. Weiterentwicklung der Curricula abzuleiten.

Im Fokus der explorativen Fallstudie stehen die Sichtweisen der für die Ausbildung relevanten Stakeholder, wie Lehrende, Studienleitungen, Studierende und Ausbildungsverantwortliche in den Betrieben und Schulen. Besondere Berücksichtigung findet – trotz der grundsätzlichen, thematischen Offenheit – die Frage der Verbindung von ‚Theorie‘ und ‚Praxis‘ im Kontext von Lehr-Lernarrangements am Hintergrund einer konnektiven Perspektive (z.B. Ostendorf 2014; Sappa/Aprea 2014; Tynjälä 2010), die die Beziehung zwischen theoretischem und Alltagswissen im Kontext von Bildung und Arbeit in den Mittelpunkt stellt (vgl. auch Griffiths/Guile 2003).

Es geht um die Gestaltung der Kombination von theoretischem und praktischem Wissen, um professionelle Kompetenz zu entwickeln und um ein enges Zusammenwirken und partnerschaftliches Handeln zwischen Bildungseinheiten und der Arbeitswelt. Im Mittelpunkt stehen dabei Beziehungen zwischen unterschiedlichen Akteur/innen, institutionellen Kontexten und Wissensbeständen.

Zielsetzung ist es, die didaktischen Praktiken verschiedener Gruppen von Akteur/innen im Hinblick auf die Herausforderungen der Berufsbildung zu analysieren und zu interpretieren. Handlungs-, Denk- und Wahrnehmungsweisen im beruflichen Bildungsalltag kritisch zu hinterfragen, kann sensibilisieren und damit einen ersten Schritt für deren Weiterentwicklung und Veränderung darstellen. Die Forderung nach forschendem Lernen und Lehren in der Berufsbildung soll so wesentlich bewusster gestaltet werden (vgl. z.B. § 8 HG 2005, Expert/innengruppe Lehrer/innenbildung NEU 2010 und Grundlagenpapiere des Qualitätssicherungsrates).

Weiters können methodische Elemente der Evaluationsstudie – auch ohne damit verbundenem Forschungsprojekt – in Zukunft bei der Begleitung von Studienprogrammen eingesetzt werden.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Mascotti-Knoflach, Silvia; Dr. Prof.
Projektleitung intern
Mascotti-Knoflach, Silvia;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Ziel des Projektes ist es, vom Zeitpunkt der Implementierung der PädagogInnenbildung NEU (Primar-stufe) eine prozessbegleitende (intervenierende) Evaluierungsstudie durchzuführen, um zur Optimierung der Umsetzung des Curriculums Primarstufe im Bereich „Schulpraktische Studien“ beizutragen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Edlinger, Gabriela; Dr.
Projektleitung intern
Edlinger, Gabriela; Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2014 – 2015
Beschreibung
Ziel des Forschungsprojektes „BerufsschullehrerInnenIdentitäten“ ist es, eine Klassifikation handlungsbezogener Identitätsaspekte von Lehrenden im Berufsschulbereich zu entwickeln. Eine solche Erfassung und Systematisierung kann unmittelbare Anwendbarkeit in der LehrerInnenbildung finden und zugleich auch wichtiges Grundlagenwissen für weitere Forschung liefern. In Form einer ethnographischen Studie (bestehend aus teilnehmender Beobachtung, ethnographischen Interviews und Feldnotizen) wird der Arbeitsalltag von BerufsschullehrerInnen, im speziellen ihr subjektives Erleben ihres eigenen professionellen Handelns in unterschiedlichen berufsbezogenen Handlungskontexten, erforscht und dokumentiert. Somit ist das Projekt in der Professionsforschung verortet und setzt sich mittels einer induktiven, empirie-basierten Herangehensweise mit den besonderen Themen und Herausforderungen der Profession BerufsschullehrerIn auseinander.
Beschreibung (engl.)
n exploring vocational school teachers professional identities the proposed research project contributes to the study of teachers professional experiences. The vocational school teachersoccupational identities project aims at developing a classification of vocational school teachersidentities in everyday work-life situations. In addition to being a valuable theoretical contribution,the results of this project thus also have the potential to be of immediate use for teacher education. The vocational school teachers occupational identities project puts a focus on school teachers in their every work-life. By means of an ethnographic study (participant observation, ethnographic interviews and field notes) teachers subjective experiencing of their own professional practice will be explored and documented. The project is grounded in the sociology of professions and draws on state-of-the-art identity theory in general and within organization studies in particular. Furthermore, specific research on teacher identity as well as on the peculiar context of vocational schools is extensively covered. This interdisciplinary approach is one of the main strengths of the vocational school teachers occupational identities project. Apart from applying established theories on professional identity work to the scarcely researched field of vocational school teachers, the proposed research project can be expected to produce new empirical insights. If not based on discourse theory, most qualitative research is either based on single case studies or focused on the particular group of student teachers. The vocational school teachers occupational identities project adds to this research in that its ethnographic approach will generate data covering a broad range of diverse vocational school teachers experiences. Based on both, existing theory and new data, a practise-based understanding of vocational school teachers everyday identity work will be sketched.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Bachlechner, Michael; Dipl.-Päd. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Bachlechner, Michael; Mag.phil., BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Meier, Jörg; Univ.-Prof. Dr. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Neseli, Buket; Mag. BA. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Oberhauser, Claus; MMag. Dr. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Scharinger, Stephan; Mag.phil. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kern, Michael; / Tiroler Bildungsinstitut – Medienzentrum, Medienzentrum Innsbruck
Kooperationspartner
Tiroler Bildungsinstitut – Medienzentrum, Medienzentrum Innsbruck
Laufzeit
2015 – 2016
Beschreibung
Die Lebenswirklichkeit der Kinder von heute ist durch umfassenden Mediengebrauch geprgt. Deutschsprachige Kinder haben aber kaum Erfahrung mit Filmen, die untertitelt sind. Das Projektteam, bestehend aus Mitgliedern des Deutsch-, Geschichte- und Biologieteams am Zentrum fr Fachdidaktik, mchte deshalb erstmals Filme in deutscher Sprache mit deutschen Untertiteln verwenden, um herauszufinden, ob dies den Wissenserwerb steigert. Der Projektansatz ist die berlegung, dass die visuelle und akustische Wahrnehmung durch Untertitel untersttzt wird und somit die inhaltlichen Aussagen des Unterrichtsfilms besser verstanden und aufgenommen werden. Damit knnte eine Steigerung des Unterrichtsertrages erreicht werden. Deshalb werden in den am Projekt teilnehmenden Schulklassen untertitelte Unterrichtsfilme vorgefhrt. Im Anschluss erhalten die SchlerInnen Wissens- und Verstndnisfragen, die selbststndig beantwortet werden mssen. Durch Einfhrung einer Kontrollgruppe (Parallelklasse), die denselben Film ohne Untertitel ansehen wird und anschlieend ebenfalls die Wissens- und Verstndnisfragen beantwortet, soll ermittelt werden, ob es Unterschiede im Wissenserwerb gibt. Sollten die Ergebnisse die vermutete positive Wirkung der Untertitel besttigen, berlegt das Medienzentrum Tirol, vermehrt untertitelte Unterrichtsfilme auf der Plattform LeOn anzubieten.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht