Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Festman, Julia; HS.Prof. Mag. PhD.
Projektleitung intern
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
HAAS, Claudia; Mag. BEd Prof.
Reiter, Christine; Mag.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Zentrale Forschungsfrage(n): An das Bildungssystem werden aktuell massiven Anforderungen gestellt, die mit den Folgen der COVID-19 Pandemie und den durch den Ukrainekrieg ausgelösten Flüchtlingswellen im Zusammenhang stehen. „Alte“ Anforderungen wie sprachliche Bildung und durch PISA gerade die Lesekompetenzförderung sind nach wie vor noch nicht ansatzweise erfüllt. Der umfassenden, „krisenresistenten Sprachförderung“ fällt dabei eine zentrale Rolle zu, die sowohl die Gemeinschaft (Klassenstruktur, Integration) als auch das Individuum (Diversität, Differenzierung) bedenkt. Somit stellt sich die Frage: Wie kann spezifisch in der Volksschule auf diese vier Anforderungen (COVID-19 Pandemie-Effekte, neue Flüchtlingswelle aus der Ukraine, umfassende sprachliche Bildung und Lesekompetenzförderung) nachhaltig reagiert werden? Dabei soll auch die sozio-emotionale Entwicklung (Selbstkonzept- und Selbstwirksamkeitsentwicklung, Gespräche über Krisen, Lernfreude und Feedbackmöglichkeiten) berücksichtigt werden.

Das Ziel des Forschungsprojekts ist herauszufinden, wie mit der Komplexität der aktuellen Anforderungen an das Unterrichten in der Volksschule, geprägt von grundsätzlichen Anforderungen der Kompetenzentwicklungen im Bereich sprachliche Bildung und Lesen und durch plötzlich auftretende Krisen (COVID-19 Pandemie, Ukrainekrieg) zusätzlich erschwert, produktiv und effektiv umgegangen werden kann.

Erarbeitet, adaptiert und untersucht (evaluiert) werden sollen Unterrichtskonzepte

im Bereich der sprachlichen Bildung und Sprachförderung (insbesondere Wortschatzförderung, Bildungssprache, Sprechen)
mit Integration von Mehrsprachigkeit, d.h., ein ressourcenorientierter Umgang mit Mehrsprachigkeit (im Regelunterricht, in Förderklassen und in der Sommerschule),
gestützt durch fächerübergreifende Ansätze für die Lesekompetenzentwicklung und einem Konzept für strategisches Arbeiten mit Texten und
ergänzt durch digitale Lern- und Lehrunterstützungshilfen (mehrsprachige Webseiten, Hörstifte, Übersetzungsapps, etc).
Betrachtet werden soll dabei zum einen der Aspekt der Lernformen (Gruppenkonstellationen, Individualisierung und Differenzierung)

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Madl, Alexandra; Mag. Dipl.-Päd. MA
Projektleitung intern
Madl, Alexandra; Mag. Dipl.-Päd. MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Diversität unter Lernenden und inklusive Bildung wurden lange vorwiegend in schulischen Kontexten diskutiert. Nun werden diese Themen, meist induziert durch Normen und Strategiepapiere, zunehmend nicht nur curricular sondern faktisch in der Lehrer:innenbildung thematisiert. Wie wird Diversität an Pädagogischen Hochschulen auf unterschiedlichen Ebenen verhandelt?
Mit einer intersektionalen Dispositivanalyse wird in einem Multi-Level- und Mixed-Methods-Design am Beispiel des Studiengangs Primarpädagogik an der PH Tirol der Frage nachgegangen, welches Verständnis unterschiedliche Akteur:innen von Diversität und inklusiver Hochschulbildung haben: Wer betrachtet welche Dimensionen wann weshalb als relevant und welche Konsequenzen hat das? Auch der Verhandlung von Diversität auf der Organisationsebene und in (nationalen) strategischen Dokumenten soll nachgegangen werden, um diese mit individuellen Wissensvorräten und Praxen in Beziehung zu setzen. In einer kritischen Reflexion der Konstruktion von Diversität an der Hochschule soll unter Einbeziehung gesellschaftlicher und bildungspolitischer Faktoren nach Möglichkeiten gesucht werden, Organisationskultur, Strukturen und Praxen an Pädagogischen Hochschulen diversitätssensibel, inklusiv und gleichzeitig effizient zu gestalten, um die Professionalisierung aller Studierenden für die Schule in einer vielfältigen Gesellschaft weiterzuentwickeln.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Pfeifer, Manfred; Mag. Dr. OStR Prof. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Pfeifer, Manfred;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Spötl, Christoph; Dr. / Universität Innsbruck (Geologisches Institut)
Kooperationspartner
Universität Innsbruck (Geologisches Institut)
Laufzeit
2016 – 2017
Beschreibung
Das Projekt wurde bereits im Jahr 2015 gestartet und befindet sich nach sehr gut geglücktem Start
derzeit in einer Warteposition, weil bei der Pangeo-Konferenz im September 2016 an der
UNI-Innsbruck (Geologisches Institut) Lehrpersonen befragt und das Thema diskutiert werden kann.
Geologische Themen werden im Unterricht etwas stiefmütterlich behandelt. Durch die starke
Rücknahme der Stundenzahl bei der Geologie-Ausbildung wird die Situation nicht besser werden
(Hypothese). Umso wichtiger erscheint es diese Themen didaktisch aufzubereiten und geeignete
FGortbildungen anzubieten.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Seufert, Sabine; Prof. Dr. / Universität St. Gallen (HSG), Institut für Bildungsmanagement und Bildungstechnologien, (IBB-HSG)
Projektleitung intern
Vötsch, Mario Martin; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Steiner, Anja; Mag. Dr. Dipl.-Päd. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bernd, Gössling; Prof. Dr. / Universität Innsbruck – Bereich Wirtschaftspädagogik, Institut für Organisation und Lernen – Bereich Wirtschaftspädagogik
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Die Ziele des Projektes sind die Implikationen der digitalen Transformation auf die Lernortkooperation (LOK) zu adressieren und darauf aufbauend Zukunftsmodelle der LOK gemeinsam mit den Akteuren in der Berufsbildung zu entwickeln, um die Potenziale der fortgeschrittenen Digitalisierung (insbes. Data Analytics/ Learning Analytics und Künstliche Intelligenz) für Bildungsprozesse in einer Netzwerkökonomie nutzen zu können. In diesem Bereich ist ein länderübergreifendes Zusammenarbeiten in der Berufsbildung, in den sog. DACH Ländern (Deutschland, Österreich und Schweiz) von großem Vorteil, um die Synergieeffekte der mittlerweile zahlreichen Pilotprojekte und Good Practices zusammen zu führen sowie neue Zukunftsmodelle LOK zu entwerfen, zu explorieren und zu validieren.

Da zahlreiche Berufsfelder in der Berufsbildung sehr stark betroffen sind durch die Veränderungen der fortgeschrittenen Digitalisierung, können mit diesem Projekt Synergien zwischen den Lernorten (Betrieb, Schule, überbetriebliche Kurse sowie auch den beteiligten Hochschulen/Universitäten als Ausbildungsstätte) im Transformationsprozess geschaffen werden. Für die beteiligten Hochschulen/Universitäten in der Schweiz, Deutschland und Österreich können damit bildungsstufenübergreifende Effekte erzielt werden. Die universitäre Ausbildung von künftigen Lehrpersonen wird damit bereits zum aktiven Gestalter im Transformationsprozess. Die beteiligten Berufsfachschulen sind ebenfalls am Puls der Zeit und können im Netzwerk einen Kompetenzaufbau intensivieren, dabei auch den Lehrberuf in seiner Attraktivität fördern. Kaufmännische Tätigkeiten sind gerade durch die fortgeschrittene Digitalisierung betroffen und künftige Lehrpersonen möglichst frühzeitig einzubinden. Institutionelle Ziele sind daher, Ressourcen zu teilen, Expertise aufbauen sowie die Visibilität der Berufsbildung insgesamt erhöhen zu können.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Andre, Martin; Mag. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Andre, Martin; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2020
Beschreibung
Several studies show the importance of context-rich and problem-based learning supported by technology in statistical education. The well-known GAISE College Report (2016) gives recommendations and examples to foster the realization of the findings. But there are also studies that warn of an overestimation of using technology as a tool to include context and real data in school lessons. This research treats of conditions for beneficial implementation of statistical software in a context-rich learning environment that leads to the students’ development of conceptual understanding of the overall statistical investigative process
Beschreibung (engl.)
Several studies show the importance of context-rich and problem-based learning supported by technology in statistical education. The well-known GAISE College Report (2016) gives recommendations and examples to foster the realization of the findings. But there are also studies that warn of an overestimation of using technology as a tool to include context and real data in school lessons. This research treats of conditions for beneficial implementation of statistical software in a context-rich learning environment that leads to the students’ development of conceptual understanding of the overall statistical investigative process.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Meier, Jörg; Univ.-Prof. Dr. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Meier, Jörg; Univ.-Prof. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gucanin-Nairz, Verena; Mag. Dr. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Rauchegger-Fischer, Claudia; Mag. OStR Prof. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2020
Beschreibung
Im Kontext der in den USA entwickelten Schreibforschung bildeten sich auch in Europa seit den
1980er Jahren erste Ansätze einer prozessorientierten Schreibdidaktik heraus. Der
Entstehungsprozess des Textes, das Schreiben an sich sowie die Entwicklung von Schreibkompetenz
stehen dabei im Fokus (vgl. u.a. Becker-Mrotzek/Böttcher 2011, 24f.).
Dabei wurden u.a. folgende Fragen gestellt: Was geht in einem/einer Schreiber/Schreiberin vor? Wie
plant er/sie seinen/ihren Schreibprozess und wie wird dieser von ihm/ihr umgesetzt? Wodurch wird
die Textproduktion beeinflusst? Wie können Schreibende in ihrem Schreibprozess angeleitet und
unterstützt werden?
Mittlerweile hat sich prozessorientierte Schreibdidaktik zu einem „unverzichtbare[n] Zugang zum
Schreibenlehren“ entwickelt (Ruhmann/Kruse 2006, 13).
In dem geplanten Projekt sind alle angesprochen, die beruflich mit Texten zu tun haben, vor allem
auch diejenigen, die im Rahmen von Schreibberatung ihr Textwissen an andere – Studierende,
SchülerInnen, privat und beruflich Schreibende – weitergeben wollen bzw. müssen.
Im Zentrum stehen die Beratung und Begleitung von Schreibprojekten. Neben dem Schwerpunkt
sach- und wissenschaftsorientierte Texte wird auch persönliches, literarisch-kreatives und
berufsbezogenes Schreiben seinen Platz finden.
Das Fortbildungsprogramm eignet sich für Schreibende in Schule, Studium und Beruf. Eine
Spezialisierung, z.B. für die Begleitung von Vorwissenschaftlichen Arbeiten, von fremd- und
zweitsprachig Schreibenden bzw. hinsichtlich kreativer Schreibmethoden, journalistischem Schreiben
oder Schreiben in Englisch ist für einen späteren Zeitpunkt zusätzlich angedacht.
Synergieeffekte ergeben sich aufgrund der Zusammenarbeit mit dem Projekt „Aufbau und Förderung
der Schreibkompetenz von 6- bis 15-Jährigen, orientiert an den Bildungsstandards“.
Folgende Bereich werden theoretisch und praktisch behandelt:
Recherche-, Lese- und Textkompetenz der Schreibenden
Schreibtypen und Schreibroutinen
Psychologische Grundlagen und Methoden des Schreibens/der Schreibberatung
Methoden der Schreibwerkstatt und Schreibgruppenarbeit
Literacy Management
Textsorten und Genres
Merkmale (vor-)wissenschaftlicher Texte
Spontanes und elaboriertes Schreiben
Schreibarrangements mit persönlichen, literarischen, journalistischen und anderen
berufsrelevanten Texten
Rollenreflexion in Schreiblehr- und -lernsettings
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Vötsch, Mario Martin; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Vötsch, Mario Martin; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hotarek, Ingrid; Dr.phil. BEd M.A. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Das Forschungsprojekt fragt nach den Gelingensbedingungen für den inklusiven Unterricht an den Tiroler Berufsschulen, der vor zwanzig Jahren durch die Einführung der Individuellen Berufsausbildung (IBA) grundgelegt wurde. Auch wenn die IBA seitdem oft als Erfolgsmodell bezeichnet wird, gibt es nach wie vor eine Reihe von Herausforderungen und Schwierigkeiten in der Umsetzung. Dies fängt beim begrifflichen Verständnis von Inklusion an und zeigt sich in der täglichen Herausforderung des kompetenzorientierten Unterrichts ebenso wie in Abstimmungsschwierigkeiten unter den beteiligten Institutionen. Daher sollten in einem qualitativen Forschungsdesign die Perspektiven von drei zentralen Akteursgruppen erhoben werden. Die Befragung aller Tiroler IBA-Koordinator:innen sollte im Rahmen von Fokusgruppen einen Überblick über die dringendsten Probleme des inklusiven Unterrichts ermöglichen. Sodann werden zwei bis drei Berufsschulen als Fallbeispiele genauer untersucht, um kontextspezifische Zugänge und Unterschiede aufzuzeigen. Am Ende sollten die Ergebnisse einen empirisch fundierten Überblick über die Bedarfe der inklusiven Bildung an den Tiroler Berufsschulen ermöglichen, der für die handelnden Akteure in ihrer Praxis Orientierung schafft und somit hilft, die betroffenen Jugendlichen bestmöglich zu fördern.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Eghtessad, Axel Behan; Dr. Hochschulprof.
Goreth, Sebastian; Dr. M.A. Prof.
Projektleitung intern
Eghtessad, Axel; Dr. phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dechant, Antoinette; Mag.
Habicher, Artur; BEd M.A. Prof.
Hadlauer, Katharina Mercedes;
Hecher, Nicole; Mag.
Kocak, Elif;
Reichmann, Hannah;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2023
Beschreibung
Das Projekt VidNuT zielt darauf ab, in den Fächern Chemie, Physik und Technik/Textil entsprechende Videovignetten zum gezielten Einsatz in ausgewählten Lehrveranstaltungsabschnitten zu generieren. Als gemeinsamer verbindender fachdidaktischer Fokus wird die professionelle Unterrichtswahrneh­mung von Schüler*innenvorstellungen adressiert. Ziel ist der Aufbau einer DSGVO-konformen Vignetten-Datenbank zur Nutzung durch die Projektpartner*innen des deutschsprachigen Raums. VidNuT wird eingebettet in die Förderlinie „Strategische Partnerschaften“ des Programms „Erasmus+ Hochschulbildung“ der Europäischen Union. Das Projekt ist eine länderübergreifende Kooperation von Hochschulen, Bildungseinrichtungen und NGOs in Österreich, Deutschland, Italien, der Schweiz und der Slowakei.

Der Einsatz von Videovignetten ermöglicht die Erschließung und Nutzbarmachung unterrichtlicher Situationen in der universitären Ausbildung (Blomberg et al., 2013) und lässt gleichzeitig eine objek­tive, proximale Kompetenzerfassung zu (Kunter & Klusmann, 2010; Rehm & Bölsterli, 2014). Die Fähigkeit zur Unterrichtswahrnehmung gilt als ein wesentlicher Bestandteil von Lehrer*innenexper­tise (Seidel, Blomberg & Stürmer, 2010), ihre Förderung ist grundlegende Aufgabe von Lehrer*innen­professionalisierung (Sherin & van Es, 2009). Aktuelle Publikationen versprechen einen Mehrwert von vignettengestützten Formaten für die Lehramtsausbildung (Straub, Geißel & Rehm, 2020) oder unter­suchen einzelne Wirksamkeitsaspekte von Videovignetten in Lehr-Lernlaboren (Meister et al., 2020) innerhalb des naturwissenschaftlich-technischen Fächerclusters. Für den Bereich der Professio­nellen Unterrichtswahrnehmung (PU) besteht hier ein Desiderat in der systematischen Aufbereitung von Lehrkonzeptionen mit Unterrichtsvideovignetten. Mit dem skizzierten Projekt wird dieser Produktbedarf adressiert und folgende Forschungsfrage untersucht:

Gelingt die effektive Förderung der PU in Abhängigkeit unterschiedlicher Lehrveranstaltungsformate?

Schüler*innenvorstellungen haben eine herausragende Rolle für Lehr-Lern-Prozesse (Gropengießer & Marohn, 2018). Eine Fokussierung auf Schüler*innenvorstellungen als bedeutsame theoretische Rahmung fachdidaktischer Forschungs- und Entwicklungsarbeit stellt somit einen tragenden Zugang zur professionellen Wahrnehmung naturwissenschaftlich-technischen Unterrichtsgeschehens dar. Ein Projektertrag ist entsprechend die Etablierung einer DSGVO-konformen Datenbank mit Videovignet­ten zu Schüler*innenvorstellungen in den beteiligten Fächern. Weiter werden detaillierte Informatio­nen über best-practice-Lehrkonzepte generiert sowie Hypothesen für weiterführende Forschungs­projekte gewonnen.

Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Gerth, Sabrina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Gerth, Sabrina; Mag. Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Abfalter, Caroline; Mag.
Gasser, Birgit; Mag. BEd
Primus, Petra; BEd
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2025
Beschreibung
Selbst in Zeiten der Digitalisierung ist das Schreiben mit der Hand immer noch eine grundlegende, aber sehr komplexe Fähigkeit, die von Schüler*innen ab Schuleintritt strukturiert erworben wird. Die Handschrift ist essentiell für die spätere schulische und berufliche Laufbahn der Kinder, da Notizen und Mitschriften angefertigt werden und Wissen in schriftlichen Form abgefragt wird (Smits-Engelsmann et al., 2001). Die empirische Handschrift- und Schreiblernforschung beschäftigt sich seit einigen Jahren mit der Beschreibung von Handschriftparametern im Rahmen der Diagnostik von Entwicklungsstörungen und – verzögerungen im Bereich der Graphomotorik und Lese-/Rechtschreibkompetenzen.
In diesem Projekt soll die Nutzung dieser Parameter in der formativen Beurteilung während des Handschrifterwerbs evaluiert werden.
Außerdem soll der Einsatz eines schultauglichen digitalen Schreibstiftes evaluiert und weiterentwickelt werden. Es wird erforscht, welche Schreibparameter den Schreibprozess beeinflussen und wie Lehrpersonen in der Primarstufe diese fördern können. Dafür wird die App zum Stift mit Kindern in der Primarstufe jährlich empirisch getestet und evaluiert. Innerhalb des Forschungsprojektes werden Abschlussarbeiten an der PHT betreut und die Ergebnisse fließen in die Aus-, Fort- und Weiterbildung in der forschungsgeleiteten Lehre ein.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kozhamzharova, Darija; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Hotarek, Ingrid; Dr.phil. BEd Hochschulprof IL M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hotarek, Ingrid; BEd M.A. Prof.
Kahn, Iris;
Mathies, Regine; Mag. Dr. BEd Hochschulprof
Vötsch, Mario Martin; Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Berger, Julia;
Pichler, Julia;
Zangerl, Manuela;
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2023
Beschreibung
Das übergeordnete Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Kompetenzen von Hochschulabsolventen in Kasachstan durch die Implementierung dualer Ausbildungsprogramme, die sich an den Bedürfnissen der Arbeitgeber orientieren, damit die Hochschulen/Schulen die Beschäftigungsfähigkeit ihrer Absolventinnen und Absolventen erhöhen und die Zusammenarbeit mit dem Privatsektor verbessern können.
Beschreibung (engl.)
The broad goal of the project is to improve the competencies of higher education graduates in Kazakhstan through pilot programs following a dual system according to the needs of employers so that HEIs increase of the employability of graduates, and improvement of cooperation with private sector.
Bericht