Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Galle, Marco; Dr.
Projektleitung intern
Imp, Christina; Mag. BSc. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Luzern
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Das Projekt widmet sich der Förderung mathematischer Basiskompetenzen durch personalisiertes Lernen im Bereich rationaler Zahlen in der Sekundarstufe I. In Zusammenarbeit mit 20 Lehrpersonen aus der Schweiz und Österreich werden vier personalisierte Lernangebote entwickelt, erprobt und als Open Educational Resources veröffentlicht. Für die Umsetzung der Lernangebote ist Teamarbeit wichtig. Als qualitätssteigernd gilt Kooperation, die auf die Lernprozesse der Schüler:innen fokussiert. Die Lernangebote ermöglichen es Schüler:innen, ihren Lernweg aktiv mitzugestalten – in Bezug auf Inhalte, Tempo und Lernform. Damit wird ein Unterrichtsansatz gefördert, der individuelle Lernvoraussetzungen ernst nimmt und zu mehr Chancengerechtigkeit beiträgt. Parallel werden die Lehrpersonen in fachlichen und didaktischen Themen – insbesondere zum Aufbau tragfähiger Grundvorstellungen, zu Darstellungen rationaler Zahlen und zur lernzentrierten Kooperation – weitergebildet. Die entwickelten personalisierten Lernangebote werden von den Lehrpersonen in ihrem eigenen Unterricht erprobt und das erworbene Wissen zu den Workshopthemen von ihnen angewendet. Während der Umsetzung erfolgt eine individuelle Beratung der Lehrpersonen durch das Projektteam. In den Workshops werden Erfahrungen der Umsetzung reflektiert und die Lernangebote weiterentwickelt. Die Lernangebote werden als Open Educational Resources publiziert. Die Inhalte der Workshops werden als Online-Weiterbildungsangebot veröffentlicht. Zudem werden praxisbezogene Beiträge für Schulen und Fachbeiträge für die Fachcommunity veröffentlicht. Die landesgrenzenüberschreitende Kooperation schafft Raum für neue Impulse. Ein weiterer Fokus liegt auf der Dissemination: Die entwickelten Materialien werden mit didaktischen Kommentaren veröffentlicht, ergänzt durch praxisnahe Beiträge, ein Online-Weiterbildungsangebot und wissenschaftliche Publikationen. Eine begleitende Evaluation sichert die Qualität der Materialien und bietet Erkenntnisse zur nachhaltigen Implementierung personalisierter Lernarrangements in der schulischen Praxis. Die Implementierung der personalisierten Lernangebote fördert die Kooperation in den Schulen der teilnehmenden Lehrpersonen und setzt Entwicklungsimpulse. Im und über das Projekt hinaus wird erstens ein Verständnis von einem modernen und lernwirksamen Unterricht vermittelt, welcher kooperativ und personalisiert gestaltet wird. Zweitens soll die Bedeutsamkeit von rationalen Zahlen für die gesellschaftliche Teilhabe unterstrichen werden.
Beschreibung (engl.)
This project is dedicated to strengthening fundamental mathematical competencies through personalized learning in the domain of rational numbers at the lower secondary level. In collaboration with 20 teachers from Switzerland and Austria, four personalized learning modules are being developed, implemented in classrooms, and published as Open Educational Resources (OER). Teamwork is essential for implementing these learning modules. A key quality-enhancing factor is collaboration that focuses on students’ learning processes. The modules are designed to allow students to actively shape their own learning paths—regarding content, pace, and learning methods. This approach promotes a more inclusive form of teaching that takes individual learning needs seriously and contributes to greater educational equity. At the same time, the participating teachers receive professional development in both subject-specific and pedagogical areas—particularly in building conceptual understanding, using representations of rational numbers, and applying student-centered collaboration. The personalized learning modules are implemented in the teachers’ own classrooms, and the knowledge gained through the workshops is directly applied. During the implementation phase, the project team provides individual coaching to support the teachers. In the workshops, teachers reflect on their experiences and collaboratively refine the learning materials. The finalized modules are published as OER, and the workshop content is made available as an online training course. In addition, practice-oriented contributions for schools and academic articles for the professional community are developed. The cross-border collaboration opens space for new ideas and impulses for school and teaching development. A further focus is on dissemination: the developed materials are accompanied by didactic commentaries and disseminated through online courses, practice resources, and academic publications. A formative evaluation ensures the quality of the materials and provides insights for the sustainable implementation of personalized learning approaches in everyday school practice. The implementation of personalized learning modules fosters cooperation within schools and generates development impulses. Both within and beyond the project, it promotes an understanding of modern, effective teaching that is cooperative and learner-centered. Furthermore, the project underscores the societal relevance of rational number competencies.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Stornig, Thomas; Mag. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Stornig, Thomas; Mag. Hochschulprof. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Demokratie benötigt ihren normativen Vorgaben nach reife und kompetente Wähler/innen, damit das Wählen als wichtigstes Beteiligungsrecht der Bürger/innen bestimmungsgemäß ausgeübt werden kann. Eine lange Tradition von empirischen Befunden vornehmlich aus den USA und Westeuropa urteilt jedoch sehr kritisch über die tatsächliche politische Kompetenz der Wähler/innen, während die politikwissenschaftliche Forschung uneins in der Frage ist, wie sehr dies überhaupt ein Problem für die Demokratie darstellt. Als problematisch gestaltet sich jedoch die ungleiche Partizipation der Bürger/innen: Da bestimmte Gruppen von Bürger/innen – genannt seien vor allem junge Menschen und Menschen mit niedrigerem sozioökonomischen Hintergrund – seltener an Wahlen partizipieren, werden deren Anliegen in geringerem Ausmaß von den politischen Entscheidungsträger/innen repräsentiert. Die Herausforderung, politisch kompetente und an Wahlen partizipierende Bürger/innen heranzubilden, wird in demokratischen Staaten in erster Linie der Institution Schule übertragen. Schule hat eine wichtige Sozialisationsfunktion, da sie von allen Heranwachsenden verpflichtend besucht werden muss. Durch die Wahlaltersenkung im Jahr 2007 ergab sich für Österreich, dem – abgesehen von eingeschränkt souveränen Kleinstaaten – bisher einzigen Staat in Europa mit flächendeckendem Wahlalter 16, die Dringlichkeit, Jugendliche früher als bisher auf die Ausübung des Wahlrechts vorzubereiten.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Projektleitung intern
Festman, Julia; Mag. Hochschulprof PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Furlan, Patricia; BEd MEd
Gerth, Sabrina; Mag. Dr. Hochschulprof
Reiter, Christine; Mag.
Stangl, Theresa Sophie; BA M.A.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2027
Beschreibung
Der Bundesschwerpunkt Deutsch hat zum Ziel, Lehrende aus dem Blickwinkel der Fachdidaktik Deutsch für den Unterricht in der Primarstufe zu unterstützen. Somit setzt der Bundesschwerpunkt einen Fokus auf lernförderlichen und anregenden Unterricht, der diversitäts- und sprachsensibel angelegt ist und analoge sowie digitale Materialien und Herangehensweisen gezielt auswählt und einsetzt. Wichtig ist hierbei besonders die Evidenzbasierung. Im Kontext von Vielfalt, deren Wahrnehmung und produktivem Einbeziehen in den Unterricht soll ein Deutschunterricht im digitalen Zeitalter anvisiert werden, der die Kinder mit all ihrem Wissen und ihren Facetten einbezieht.
Arbeitsschwerpunkte des Bundesschwerpunkts sind:
• Forschung zu Grundkompetenzen im Bereich Deutsch in der Primarstufe und Updates zu wissenschaftlichen Erkenntnissen
• Forschung und Entwicklung von fachdidaktischen Konzepten zur Förderung der Grundkompetenzen im Bereich Deutsch in der Primarstufe, z.B. Lesestrategien für die Primarstufe, Konzepte für binnendifferenzierte Leseförderung inkl. frühlesende Kinder
• Konzeptentwicklung für die Sprachförderung von bildungsbenachteiligten Schüler:innen in der Primarstufe, mit Fokus auf Diversitätssensiblem Unterricht(en)
• Forschung im Bereich digitale Schule / digitale Fachdidaktik Deutsch
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Lukasser-Vogl, Elisabeth; Dr.
Projektleitung intern
Goreth, Sebastian; Dr. Hochschulprof. M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Madl, Alexandra; Mag. Dipl.-Päd. MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
klasse!forschung (Verein)
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Das Projekt „Bau schlau! – Von neuen Technologien (KI) und nachhaltigen Lösungen bis zu spannenden Berufsfeldern der Zukunft“ fokussiert auf die Vermittlung von Wissen über Künstliche Intelligenz (KI) und digitale Technologien im Bauwesen an Schüler:innen der Volks- und Mittelschule. Ziel ist es, die Bedeutung innovativer Technologien und nachhaltiger Lösungen für zukünftige Berufe in der Baubranche praxisnah und inspirierend zu vermitteln. KI gewinnt zunehmend an Bedeutung, sowohl im Alltag von Kindern, als auch im Bauwesen, wo sie bei Planung, Effizienzsteigerung und Nachhaltigkeit eingesetzt wird. Studien zeigen, dass junge Menschen KI als wichtig für ihre persönliche und berufliche Zukunft betrachten, jedoch fehlt es im Bildungssystem häufig an praxisnahen und altersgerechten Zugängen. Das Projekt verbindet KI mit den lebensnahen Themen Bauen, Wohnen und Natur, um abstrakte Konzepte greifbar zu machen. Mit dem interdisziplinären Ansatz der Bionik lernen Kinder, wie sich Vorbilder aus der Natur auf technische Innovationen übertragen lassen, z. B. durch Biomimikry oder Origami-Techniken zur Optimierung von adaptiven Baumaterialien und Produkten. Praktische Beispiele wie die KI-gestützte Optimierungen von Bienenbeuten verdeutlichen den Mehrwert generativer Designs. Spannende Technologien wie KI-gestützte Gebäudediagnostik, Drohnentechnologie, der Aufbau digitaler Gebäudezwillinge und Visualisierung mit AR/VR-Brillen bei der Bauplanung werden durch eigenes Experimentieren erlebbar. Dies fördert nicht nur das Verständnis für moderne Werkzeuge, sondern weckt auch Interesse an neuen, spannenden technischen Berufsfeldern – insbesondere bei Mädchen. Dank der Digitalisierung verlieren traditionelle körperliche Anforderungen in der Baubranche an Bedeutung, während die Verknüpfung mit Innovation, Design und Architektur zusätzlich inspiriert. Ein ausgewogenes Projektteam und weibliche Role-Models helfen, Rollenklischees aufzubrechen und weibliches Potenzial für technische Berufe zu mobilisieren. Das Projekt setzt ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit und langfristige Wirkung. Inhaltlich zeigt es, wie digitale Technologien einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung im Bauwesen leisten können. Zudem entwickelt es innovative Bildungsangebote, die durch den Verein klasse!forschung und die Projektpartner dauerhaft in Schulen eingesetzt werden, um Wissen zu vermitteln und für nachhaltige Lösungen zu begeistern. Die enge Zusammenarbeit mit der FH Kufstein, der Universität Innsbruck, RIEDERBAU, Revitalyze und der PH-Tirol vereint wissenschaftliche Expertise mit praxisorientiertem Know-how. Gemeinsam wird der Innovationsprozess – von der ersten Idee über die Grundlagenforschung und angewandte Forschung bis hin zur Anwendung in der Wirtschaft – greifbar vermittelt. Die, stark von der Baubranche geprägte Region Kufstein, profitiert von den Projektergebnissen, durch das Partnernetzwerk und die entwickelten Angebote eröffnen sich neue Perspektiven für nachhaltige Berufsfelder und zukunftsweisende Karrieremöglichkeiten.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
HAAS, Claudia; Mag. BEd / ZEN200 Zentrum für Forschung und Wissensmanagement
Projektleitung intern
HAAS, Claudia; Mag. BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2020
Beschreibung
Künstlerischer Bildung wohnt zweifellos großes Potential für die Grundausbildung junger Menschen inne. Sie liefert einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und stellt einen Schlüssel dar, sich eine „Welteroberung“ anzueignen. Das öffentliche Interesse an kreativer und ästhetischer Bildung scheint einerseits zwar groß, andererseits ist das Wissen um deren Wirkung -und vor allem um den scheinbaren Nutzen dieses Bildungsbereiches- noch sehr gering. Gerade erhoffte Transfereffekte bzw. Nebenwirkungen machen das Forschungsfeld für Forscher interessant. So plausibel die Forderung nach allgemeiner Kreativitätsförderung sowie der Förderung der sogenannten Soft Skills im Zusammenhang mit künstlerischer Bildung auch klingt, so klar scheint es zu sein, dass eine rein quantitative Erweiterung künstlerischer Bildungsangebote nicht automatisch zu den erwünschten Ergebnissen führt. Inwiefern dieser Art von Bildung ein „Nutzen“ zugeschrieben werden kann, hängt davon ab, welchem Verständnis der Begriff „Nutzen“ unterworfen wird: Individueller Nutzen im Humboldt’schen Sinn eines „Mehr-Werts“ an Wissen, welches den Einzelnen letztendlich zur mündigen Teilhabe an und Diskussion in unserer Gesellschaft befähigen soll? Oder der Erwerb distinkter (Einzel-)Kompetenzen im Sinne einer „Aus-Bildung“ vor dem Hintergrund einer vorrangig ökonomischen Nutzbarkeit? Neuerdings beginnen Politik und Wirtschaft, kreative künstlerische Bildung jedoch zu schätzen; möglicherweise als etwas, das die „Soft-Skills“ ihrer zukünftigen Fachkräfte fördert? Aber soll und darf künstlerische kreative Bildung überhaupt auf ihre ökonomische Verwertbarkeit hin beurteilt werden?
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
König, Lucas; Prof.
Projektleitung intern
König, Lucas; Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2023 – 2025
Beschreibung
Die Diskussion um den Bildungswert des Werkens findet seinen Ursprung bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts, sodass sich über die Zeit hinweg bereits zahlreiche Konzepte und Fachmodelle dessen Potenziale für Schule und Bildung angenommen haben. Obgleich sich diese Anzahl stetig erweitert hat, wurde deren historische Entstehung und Entwicklung nur bedingt bis kaum dokumentiert. Dies führt in der fachgeschichtlichen Rekonstruktion, aber im Besonderen auch in der eigenen Fachbegründung zu offenen Lücken, deren Schließung es bedarf. Die Studie untersucht historisch-systematisch das Werken in seinen Bezugsdisziplinen und stellt die Bildungspotenziale sowie die methodischen und didaktischen Prinzipien heraus. Darauf aufbauend sollen Ansätze zu einer interdisziplinären Didaktik gezeichnet und mögliche Perspektiven des Werkens im gegenwärtigen Bildungsdiskurs formuliert werden.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Grünwald, Jan; Univ.-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Goreth, Sebastian; Dr. Hochschulprof. M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Universität Mozarteum
Laufzeit
2024 – 2026
Beschreibung
Als Grundlage des wissenschaftlichen Diskurses lohnen sich bewusster Aufbau und Entwicklung von Kommunikationsstrategien, die folglich diese Auseinandersetzung tragen, bereichern und sowohl innerhalb als auch außerhalb der Hochschullandschaft vermitteln können. Im konkreten Forschungsfeld macht demnach eine passende Strategie besonders Sinn, die technische und digitale Potenziale nutzt, um durch projektorientierte Methoden einer künstlerisch-kreativen Gestaltung zur medialen Umsetzung zu gelangen.

Einerseits wird so neben dem Inhalt per se bereits prototypisch auch relevante Methodik vermittelt und andererseits entsteht potenziell ein Mehrwert für die unterschiedlichen Zielgruppen, die wir ansprechen wollen:

Schüler:innen & Student:innen
Lernende in der Sekundarstufe 2 sind potenziell nicht nur zukünftige Lehramtsstudierende, sondern neben den bereits aktiv Studierenden selbst eine wichtige Gruppe unserer Vermittlungsbemühungen – auch ganz konkret in Bezug auf den Fokus des Forschungsprojekts.
Mediale Kommunikation

​Als Grundlage des wissenschaftlichen Diskurses lohnen sich bewusster Aufbau und Entwicklung von Kommunikationsstrategien, die folglich diese Auseinandersetzung tragen, bereichern und sowohl innerhalb als auch außerhalb der Hochschullandschaft vermitteln können. Im konkreten Forschungsfeld macht demnach eine passende Strategie besonders Sinn, die technische und digitale Potenziale nutzt, um durch projektorientierte Methoden einer künstlerisch-kreativen Gestaltung zur medialen Umsetzung zu gelangen.

Einerseits wird so neben dem Inhalt per se bereits prototypisch auch relevante Methodik vermittelt und andererseits entsteht potenziell ein Mehrwert für die unterschiedlichen Zielgruppen, die wir ansprechen wollen:

Schüler:innen & Student:innen
Lernende in der Sekundarstufe 2 sind potenziell nicht nur zukünftige Lehramtsstudierende, sondern neben den bereits aktiv Studierenden selbst eine wichtige Gruppe unserer Vermittlungsbemühungen – auch ganz konkret in Bezug auf den Fokus des Forschungsprojekts.

Nachwuchsforscher:innen
Aktuelle PhD-Kandidat:innen und Doktorand:innen spielen für die Kommunikation innerhalb der Hochschullandschaft eine entscheidende Rolle – um den Diskurs bidirektional führen, und somit kontinuierlich weiterentwickeln zu können.

Third Mission & Öffentlichkeit
Nach außen möchten wir die heterogene Gesellschaft mit all ihren unterschiedlichen Altersgruppen, sowie den verschiedenen sozialen und kulturellen Backgrounds unabhängig von ihrer Nähe zur Bildungslandschaft erreichen.

Das geplante Maßnahmenpaket umfasst demnach konkret die Produktion von drei Videos für jede dieser Zielgruppen. Für eine möglichst breitangelegte mediale Vermittlung erweitern wir die digitale Kommunikation durch Workshops (zu den Themen Kommunikation und Wissenschaftskommunikation), sowie der Erstellung/Verbreitung eines Policy-Papers, um analoge Komponenten.

Der Content der verschiedenen Ebenen wird dabei nicht inhaltsgleich reproduziert, sondern je nach Focus Group und Anwendungsfeld, bzw. Umsetzung adaptiert. Somit entsteht zum einen für Personen, die mehrere Maßnahmen erleben, ein individueller Mehrwert anstatt einer Übersättigung – und zum anderen reichern sich die verschiedenen Inhalte gegenseitig an, speziell innerhalb der Schnittmengen unserer Zielgruppen. Der daraus resultierende Diskurs bzw. Austausch soll vor allem in den Workshops aktiv aufgegriffen und genutzt werden – wodurch wiederum essenzielle Themen des Forschungsprojekts durch partizipative Vermittlung evoziert werden.

Aufgrund der Integration dieser Aktivitäten in das bestehende Doktoratscurriculum werden Synergien geschaffen, die eine dynamische, interdisziplinär vernetzte und partizipativ orientierte Forschungsgemeinschaft fördern. Diese geht über die traditionellen, disziplinären Grenzen hinaus und schafft neue Möglichkeiten für Kooperation und Austausch.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Kroell, Klaudia; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Kröll, Klaudia; Mag. Dr. Hochschulprof
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kroell, Klaudia; Mag. Dr. Prof. / ZEN200 Zentrum für Forschung und Wissensmanagement
Rolli-Rohrer, Bettina; Mag.
Zass, Vera; Mag.phil. FOL
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2016
Beschreibung
Im Zuge der diesjährigen LLS des BZBF im Herbst in Schladming entstand als praktischer Output des
Workshops „Qualitative Inhaltsanalyse – Inklusive Forschung“, in Kooperation mit der PH Wien, die
Idee zu einem Pilot- Forschungsprojekt zum Thema Inklusiver Sportunterricht.
Der Hintergrund war die Grundsatzfrage, ob inklusive Forschung generell möglich ist, ohne die
Grundgedanken der Inklusion zu verletzen (Frage nach dem Vergleich?) möglich ist. Konkret sollen
Sus aus ihrer Perspektive berichten wie Sportunterricht gelingt bzw. welche Bedingungen notwendig
sind. In der Praxis NMS der Wiener Pilotklasse, die als Inklusionsklasse geführt ist, sind 2 Kinder mit
Lernbeeinträchtigung und 3 Kinder mit körperlichen Behinderungen.
Die Forschung soll in Form von Peerinterviews nach dem narrativen Ansatz durchgeführt werden,
eventuell kommen im späteren Verlauf leitfadengestützte Interviews mit den betreffende
Lehrpersonen dazu.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Goreth, Sebastian; Dr. M.A. Prof.
Projektleitung intern
Goreth, Sebastian; Dr. Hochschulprof. M.A.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Glugla, Markus; Dipl.-Phys. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2026
Beschreibung
Freude am Handwerk weitergeben: Dieser Wunsch begleitete die Entwicklung der TeCboxen durch den gemeinnnützigen Verein TechnikFaszination; Der Experimentierkoffer, der den technisch-naturwissenschaftlichen Unterricht an Schulen unterstützt, ist für die Klassenstufe 1-4 gedacht. Ziel ist die Adressierung technischer Bildungsanteile innerhalb der Volksschule. Dazu werden die Module Energie/Elektronik und Konstruktion als Experimentierklassen in den Volksschulen eingesetzt. Die PHT fungiert als Mittler zwischen Industrie und Schule, um die Kosten für die Module über ein Sponsoring zu ermöglichen. Es haben bereits einige Volksschulen feierlich die TeCboxen in Empfang genommen. Die Schulleitungen nahmen diese volle Freude entgegen und fixierten bereits Termine zur Einführung in die Materialien für ihre Lehrpersonen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Tirol
Sprache
Projektleitung gesamt
Pfeifer, Manfred; Mag. Dr. OStR Prof. / ZEN100 Zentrum für Fachdidaktik
Projektleitung intern
Pfeifer, Manfred;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Spötl, Christoph; Dr. / Universität Innsbruck (Geologisches Institut)
Kooperationspartner
Universität Innsbruck (Geologisches Institut)
Laufzeit
2016 – 2017
Beschreibung
Das Projekt wurde bereits im Jahr 2015 gestartet und befindet sich nach sehr gut geglücktem Start
derzeit in einer Warteposition, weil bei der Pangeo-Konferenz im September 2016 an der
UNI-Innsbruck (Geologisches Institut) Lehrpersonen befragt und das Thema diskutiert werden kann.
Geologische Themen werden im Unterricht etwas stiefmütterlich behandelt. Durch die starke
Rücknahme der Stundenzahl bei der Geologie-Ausbildung wird die Situation nicht besser werden
(Hypothese). Umso wichtiger erscheint es diese Themen didaktisch aufzubereiten und geeignete
FGortbildungen anzubieten.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht