Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Schmölzer, Bernhard; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Freytag, Eva; Mag. Dipl.-Päd. BEd Prof.
Luschin-Ebengreuth, Nora; Mag. Dr. Prof.
Reichel, Erich; Dr.rer.nat.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Freytag, Eva; Mag. Dipl.-Päd. BEd Prof.
Luschin-Ebengreuth, Nora; Mag. Dr. Prof.
Reichel, Erich; HS-Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Almut, Thomas; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Glettler, Christiana; Mag. / KPH Graz
Mayer, Angelika; MSc / Pädagogische Hochschule Burgenland
Morgenstern, Christina; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Peter, Holl; Dipl.-Päd. / KPH Graz
Voglhuber, Helga; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Zwander, Helmut; Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Kärnten
Kooperationspartner
KPH Graz
KPH Wien/Krems
Pädagogische Hochschule Burgenland
Pädagogische Hochschule Kärnten
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Pädagogische Hochschule Salzburg
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Pädagogische Hochschule Wien
Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Durch die Einführung der Bildungsstandards ist der Begriff der Kompetenz ins Zentrum fachwissenschaftlichen,
fachdidaktischen und pädagogischen Denkens und Handelns gerückt. Während jedoch in Österreich für die
Primarstufe in den Bereichen Deutsch und Mathematik Bildungsstandards bereits definiert sind, gibt es solche für
den Sachunterricht und hier im speziellen im Erfahrungs- und Lernbereich Natur und Technik noch keine. Dies
erschwert oft die Transition in die Sekundarstufe, da Wissen und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler nicht eindeutig
vergleichbar sind. Ausgehend von bereits vorhandenen Kompetenzmodellen im Bereich des Sachunterrichts für die
Primarstufe anderer Länder, den Erkenntnissen aus der Entwicklungspsychologie sowie basierend auf empirischen
Erhebungen in Österreich, soll ein österreichisches Modell für den naturkundlich-technischen Erfahrungs- und
Lernbereich im Sachunterricht entwickelt werden, das als Grundlage für kompetenzorientierte Planung, Durchführung und Evaluation von naturkundlich-technischem Unterricht im
Sachunterricht dienen soll.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Auferbauer, Martin; Mag.phil. PhD. Prof.
Projektleitung intern
Auferbauer, Martin; HS-Prof. Mag. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Andre, Martin; Mag. / Pädagogische Hochschule Tirol
Gerstenberger, Andrea; Dipl.-Päd. Mag. / KPH Wien/Krems
Juen-Kretschmer, Christa; HS-Prof. Dr. / Pädagogische Hochschule Tirol
Prorok, Judith; Prof. Mag. / Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Schroll, Christian; HS-Prof. Dipl.Päd. Mag. (FH) Dr. / KPH Wien/Krems
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Pädagogische Hochschule Tirol
Pädagogische Hochschule Wien
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Ausgehend von einer Initiative der Rektorate mehrerer pädagogischer Hochschulen und des BZBF soll in diesem
kooperativen Forschungsprojekt an fünf Hochschulen der Bereich der Fortbildung von Lehrer/innen beleuchtet
werden. Konkret wird auf die Person der Fortbildnerin/des Fortbildners fokussiert, um Aufschluss über die Ausprägungen
des Rollenverständnisses sowie jener Faktoren zu gewinnen, die aus Sicht der Fortbildner/innen zum
Gelingen von Fortbildung beitragen können. Entlang der Aussagen der Fortbildner/innen in Leitfadeninterviews
soll ein besseres Verständnis des bislang vergleichsweise wenig beforschten Bereichs Fortbildung entwickelt werden,
das – nach einer diskursiven Validierung mit Verantwortlichen der Personal- und Hochschulentwicklung –
wiederum Ableitungen geeigneter Unterstützungsmaßnahmen für bereits tätige Fortbildner/innen- sowie Rekrutierungsmaßnahmen
geeigneter Personen für dieses Feld zulässt.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Projektleitung intern
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Auferbauer, Martin; Mag.phil. PhD. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bodi-Fernandez, Otto; Mag. Dr. / Universität Graz
Jonach, Michaela; Dr. / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Muckenhuber, Johanna; Univ.-Prof. MMag. Dr. / FH Joanneum Graz
Schirgi, Antonia; / Universität Graz
Slepcevic-Zach, Peter; Ass.-Prof. Mag. Dr. / Universität Graz
Kooperationspartner
Karl-Franzens-Universität, Institut für Wirtschaftspädagogik
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Zahlreiche Studien weisen für den deutschsprachigen Raum und auch für Österreich teils gravierende Bildungsungleichheiten nach. Diese wirken sich unter anderem auf die Zukunftsvorstellungen hinsichtlich Bildung und Beruf der Schülerinnen und Schüler aus. Neben dem Blick auf Leistung und Kompetenzen wird auch den Effekten von Schulkulturen bei der Aufrechterhaltung von Bildungsungleichheiten wissenschaftlich Aufmerksamkeit geschenkt. Von besonderem Interesse ist, inwiefern die jeweilige Schulkultur einer Schule die Identitätsentwicklung von Schülerinnen und Schüler beeinflusst. Eine Vorstudie lässt vermuten, dass es systematische Unterschiede sowohl des Schultyps (Neue Mittelschulen/Gymnasien) als auch der Region (Stadt/Land) gibt. In diesem Projekt werden daher die Wechselwirkungen zwischen Schulkulturen und jugendlicher Identitätsentwicklung unter besonderer Berücksichtigung der Schulform und der Region untersucht. Mittels eines Längsschnittes soll nachgezeichnet werden, wie sich die Orientierungen der Schülerinnen und Schüler während des Besuches des jeweiligen Schultyps entwickeln.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Pflanzl, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Projektleitung intern
Pflanzl, Barbara Margarete; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Pflanzl, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hecht, Petra; HS-Prof. Mag. Dr. / Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Krammer, Georg; HS-Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Lenske, Gerlinde; Jun.-Prof. Dr. / Universität Koblenz Landau
Mayr, Johannes; Univ.-Prof. i.R. Dr. / Universität Klagenfurt
Seethaler, Elisabeth; HS-Prof. / Pädagogische Hochschule Salzburg
Kooperationspartner
Johannes Kepler Universität Linz
Pädagogische Hochschule Salzburg
Pädagogische Hochschule Vorarlberg
Universität Klagenfurt
Universität Koblenz Landau
Laufzeit
2018 – 2026
Beschreibung
Klassenführung ist ein wesentlicher Bestandteil professionellen Lehrerhandelns. Klassenführung sollte deshalb bereits im Lehramtsstudium vermittelt werden, aber auch bei im Beruf stehenden Lehrkräften ein Teil der eigenen kontinuierlichen Professionalisierung sein. In beiden Fällen sollte die Professionalisierung das Ziel verfolgen, das eigene unterrichtliche Handeln besser zu verstehen und kontinuierlich zu verbessern. Dies kann dadurch erreicht werden, dass Lehramtsstudierende und im Beruf stehende Lehrkräfte die Selbsteinschätzung ihrer Klassenführung mit der Fremdeinschätzung durch ihre Schülerinnen und Schülern vergleichen. Dieser Vergleich kann Handlungsbedarf aufzeigen und dazu beitragen sich als reflektierende Praktikerin/reflektierender Praktiker weiterzuentwickeln.

Um in einem Professionalisierungsprozess die Perspektive der Schülerinnen und Schülern mit der Selbsteinschätzung der Lehrkraft vergleichen zu können ist es eine Bedingung, dass Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung dasselbe messen. Erst wenn dies gegeben ist, kann der Vergleich der beiden Einschätzungen aussagekräftig sein und zur persönlichen Weiterentwicklung herangezogen werden. Das Forschungsprojekt greift diese messtheoretische Voraussetzung auf und stellt die Frage: Können Lehramtsstudierende und im Beruf stehende Lehrkräfte die Selbsteinschätzungen der eigenen Klassenführung direkt mit den Einschätzungen durch Schülerinnen und Schülern vergleichen, oder sind Unterschiede in den Einschätzungen behaftet mit einem Bias in der Messung?

PL (2018 – 2023): HS-Prof. Priv.-Doz. Mag. Dr. Georg Krammer

Beschreibung (engl.)
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Bericht

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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Führer, Andreas;
Projektleitung intern
Führer, Andreas; BEd MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Strohmaier, Michael;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2008 – 2010
Beschreibung
An der PHS Steiermark wurde im Schuljahr 2008/09 ein neuer Schulversuch eingeführt. Es wurde eine ganztägig verschränkte Klasse mit Organisationsformen, die speziell auf die Förderung der Interessen und Begabungen der Schüler/innen eingeht, so wie eine, an einem Tag ganztägig geführten Schulform, installiert. An der Schule entstand großes Interesse, herauszufinden ob es Unterschiede bezüglich der Zufriedenheit der Eltern beider Schulformen gibt um daraus Rückschlüsse auf die Ziele und die Qualität des Schulversuchs ziehen zu können. Ziele sind auf evidenzbasierte Qualitätsentwicklung und -sicherung autonom erarbeiteter schulorganisatorischer und -pädagogischer Innovationen zur Individualisierung in altersheterogenen ganztägig geführten Schulformen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Jarz, Thorsten; HS-Prof. Mag. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Pichler, Ernst; Mag. Prof. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Projektleitung intern
Jarz-Sand, Thorsten; HS-Prof. Mag.
Pichler, Ernst; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Eibel, Thomas; Dipl.-Ing. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Hinkel, Bettina; Mag. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Tieber, Alois; / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
AIS Jugendservice Südsteiermark
Polytechnische Schule
Steirische Volkswirtschaftliche Gesellschaft
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Für einen gelingenden Berufseinstieg von Schulabgängern und –abgängerinnen ist die Beherrschung von relevanten Kompetenzen ein wesentlicher Faktor. In diesem Forschungsprojekt beschäftigen wir uns mit den Fragen, welche Kompetenzen die Überleitung ins Berufsleben von Schülerinnen und Schülern erleichtern und wie die relevanten Kompetenzen gefördert und entwickelt werden können. Am Beispiel der ganzjährigen Berufspraxis an der Polytechnischen Schule Gratkorn sollen diese Forschungsfragen beantwortet werden.
Die theoretische Basis bilden das Kompetenzmodell mit den vier Grundkompetenzen nach Erpenbeck und Heyse (Erpenbeck & Heyse, 2007) sowie eine aktuelle Studie der Steirischen Volkwirtschaftlichen Gesellschaft (Marterer & Härtel, 2017). Des Weiteren wird in der Studie die Frage analysiert, welche berufsfeldbezogenen Kompetenzen Unternehmen von Bewerberinnen und Bewerbern von Lehrstellen erwarten.

Die Untersuchung erfolgt mithilfe der Methoden der Aktionsforschung (Posch & Altrichter, 2007). Ausgehend vom Forschungsproblem werden spezifische Daten zum Thema ganzjährige Berufspraxis in der Polytechnischen Schule Gratkorn erhoben. Befragt werden die Schulleitung, die Lehrenden, Schülerinnen und Schüler sowie Unternehmen, welche Praktikumsplätze anbieten, und Jugendcoaches. Die Daten werden laufend und im Prozess sukzessive analysiert und interpretiert, die Erkenntnisse werden unmittelbar in den schulpraktischen Alltag implementiert.

Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit dienen einerseits dazu, geforderte Kompetenzen zu identifizieren, Veränderungsprozesse auszulösen, um Schülerinnen und Schülern nachhaltig zu unterstützen, erfolgreich in das Berufsleben einzusteigen. Andererseits soll dadurch die Qualitätssicherung im Bildungsmanagement der Pädagogischen Hochschule gefördert werden, indem das Ausbildungs- und Fortbildungsangebot zur effizienten Vermittlung von Kompetenzen für Lehrende weiterentwickelt wird.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Gruber, Marie-Theres; HS-Prof.in, BEd MA PhD / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Projektleitung intern
Geider, Patricia; Mag. Bakk. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Lasnik, Silvia; Mag. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bicsar, Andrea; HS-Prof.in MMag.a Dr.in, MA / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Birsak de Jersey, Kirsten; Dr.in
Eisner-Fasching, Maria; Prof.in Mag.a Dr.in, BEd / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Ghamarian-Krenn, Katharina; Prof.in Mag.a Dr.in / Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich
Guczogi, Theresa; Prof.in, BEd, MA MA / Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich
Käfel, Magdalena; Prof.in Mag.a, BEd / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Kletzenbauer, Petra; Prof.in Mag.a / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Krienzer, Daniela; Prof.in Mag.a Dr.in, MA / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
N., N.; / Pädagogische Hochschule Kärnten
Resnik, Pia; HS-Prof.in Mag.a Dr.in, MA / Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich
Rieder-Marschallinger, Silvia; Prof.in Mag.a Dr.in / Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich
Kooperationspartner
Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Niederösterreich
Pädagogische Hochschule Kärnten
Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Interesse am frühen Fremdsprachenunterricht steigt stetig und so wächst auch die Literatur zum frühen Fremdsprachenunterricht beständig. In Österreich existierte von 1998 bis 2022 ein unveränderter Lehrplan für die Lebende Fremdsprache auf Primarebene, trotz der rasanten Veränderungen in der Fremdsprachendidaktik sowie curricularen Veränderungen in der Primarschullehrerinnenausbildung. Mit dem Schuljahr 2023/24 wurde ein neuer Lehrplan für Fremdsprachen an der österreichischen Volksschule eingeführt, welcher für die 3. und 4. Schulstufe die Lebende Fremdsprache als benoteter Pflichtgegenstand verankert. Basierend auf dem Vorgängerprojekt, welches von 2021 bis 2025 die Sichten der Lehrpersonen zum damals aktuellen Lehrplan (Version 1998) und Antizipationen zum neuen Lehrplan einholte, soll diese Studie weitere Einblicke in die Anwendung und Akzeptanz des frühen Fremdsprachenunterrichts im Primarbereich (und den anliegenden Nachbarinstitutionen) sowie dem neuen Lehrplan (Version 2023) aus Pädagoginnenperspektive zu diversen Themenbereichen mit interdisziplinären Kollaborationen gewähren. Da sich diese curricularen Erneuerungen auf die vorangehende und folgende Bildungsstufe auswirken können, werden die Nahtstellen einen besonderen Fokus in dieser Untersuchung einnehmen. Die Ergebnisse des vorgeschlagenen Projektes ermöglichen weiters praxisrelevante Erkenntnisse und Rückschlüsse für die Aus-, Fort- und Weiterbildung an den Pädagogischen Hochschulen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Albert, Dietrich; Univ.-Prof. Dipl.Psych. Dr. / Universität Graz
Karner, Andrea; HS-Prof. Mag. BEd PhD.
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Karner, Andrea; HS-Prof. Mag. BEd PhD.
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bergmann, Laura; Mag. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Dorner, Christian Harald; HS-Prof. Mag. Dr. BSc. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Kink-Hampersberger, Susanne Gertrude; MA Bakk. Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Klotz, Johannes; BEd BSc. / 7600 Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PMS)
Mauerhofer, Michaela; Mag. / 7600 Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PMS)
Rotter, Daniela; Dr. Prof. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Externe Projektmitarbeiter/innen
Goritschnig, Alexander; Mag. Dr. / Universität Graz
Krammer, Georg; Priv.-Doz. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Weichselgartner, Erich; Dr.habil. Erich Weichselgartner / Universität Graz
Kooperationspartner
Johannes Kepler Universität Linz
Universität Graz
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Das Grazer Modell des flexiblen Lernens, implementiert in den Flexiklassen der Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark, zielt darauf ab, die Herausforderungen zunehmender Heterogenität in Klassenzimmern durch innovative, evidenzbasierte Ansätze zu bewältigen. Das beantragte Forschungsprojekt verfolgt zwei zentrale Schwerpunkte: die fachdidaktische Weiterentwicklung im Mathematikunterricht und die systemische Schulentwicklung.

Im Mathematikunterricht liegt der Fokus auf der Entwicklung adaptiver Module, die auf individuelle Lernbedürfnisse eingehen und mathematische Kompetenzen, Freude am Lernen sowie Selbstwirksamkeit fördern. Dabei kommen digitale Tools und KI-gestützte Methoden zum Einsatz. Auf systemischer Ebene wird untersucht, wie sich die Gelingensbedingungen des Modells für die nachhaltige Implementierung in weiteren Schulformen oder der Sekundarstufe II optimieren lassen. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Perspektive der verschiedenen Stakeholder, um praxisnahe Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte, Schulen und die Bildungspolitik abzuleiten.

Durch eine Kombination aus qualitativen und quantitativen Forschungsansätzen soll das Projekt sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse zur Schul- und Unterrichtsentwicklung generieren als auch praxisrelevante Materialien wie Open Educational Resources und Leitfäden entwickeln, um das Grazer Modell langfristig als Best-Practice-Beispiel für inklusives, flexibles Lernen zu etablieren.

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Dr. Bakk. PhD.
Projektleitung intern
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Bakk. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Knaus, Marie; BEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Paleczek, Lisa; Assoz. Prof. Priv.-Doz. Mag. PhD / Universität Graz
Kooperationspartner
FZIB – Forschungszentrum für Inklusive Bildung
Universität Graz
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Das geplante Forschungsprojekt setzt sich mit Social Media Nutzung und deren Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und einer Reihe von schulischen Faktoren (z.B. Schulerfolg, Klassenklima) auseinander. Dazu wird mit geplanten 400-500 Schüler*innen der 4. Klasse Volksschule und der 1. Klasse Sekundarstufe I über den Zeitraum eines Schuljahres eine Längsschnittstudie mit drei Messzeitpunkten durchgeführt. Die Schüler*innen erhalten dabei pro Messzeitpunkt eine Reihe von standardisierten Instrumenten, die elektronisch mittels Tablets eingesetzt werden. Die dabei gewonnen Daten werden anschließend mittels multivariater inferenzstatistischer Verfahren (Regressionen, Varianzanalysen, Clusteranalysen usw.) ausgewertet. Darüber hinaus ist es angedacht, mittels eines Mixed Methods Ansatzes, auch qualitative Interviews mit Schüler*innen zu führen. Ziel des Projektes ist es, Ausprägungen (problematischer) sozialer Mediennutzung in der Altersgruppe der 9-11-Jährigen zu erfassen und mögliche Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und andere Faktoren (Schulerfolg, Klassenklima, Sozialbeziehungen und Selbstbild) zu untersuchen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Freytag, Florian; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Freytag, Florian; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Logar, Arno; Mag.phil. Prof. / 6800 Institut für digitale Medienbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Berzsenyi-Schweitzer, Viktoria; MMag. Dr. / Pädagogische Hochschule Burgenland
Leitgeb, Thomas; HS-Prof. Dr., BEd MA MA / Pädagogische Hochschule Burgenland
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Burgenland
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
Im kompetenzorientierten Fachlehrplan der Primarstufe für Bewegung und Sport liegt der Fokus auf der Entwicklung individueller Handlungsfähigkeit. Diese umfasst operative Handlungsfähigkeit, also motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten, sowie reflexive Handlungsfähigkeit, die eine selbstbestimmte und reflektierte Teilhabe an der Bewegungs- und Sportkultur ermöglicht. Ein effektiver Sportunterricht fördert die integrative Entwicklung beider Dimensionen und schafft die Grundlage für eine aktive, nachhaltige Teilnahme an vielfältigen Bewegungserfahrungen.

Motorische Leistungsfähigkeit ist zentrale Grundlage sportlicher Kompetenzen. Der Ansatz der motorischen Basiskompetenzen (MOBAK, Herrmann et al., 2017) unterscheidet die Dimensionen „Etwas-Bewegen“ (z. B. Werfen, Fangen, Dribbeln) und „Sich-Bewegen“ (z. B. Gleichgewicht halten, Rollen, Springen). Ergänzend beschreibt Bös et al. (2009) einen fähigkeitsorientierten Zugang, der konditionelle (z. B. Kraft, Ausdauer) und koordinative Fähigkeiten (z. B. Rhythmisierung) differenziert. Diese bilden die Basis für motorische Fertigkeiten, die im Sport erworben und beobachtet werden können.

Zur Erfassung motorischer Kompetenzen wurden die Testverfahren „Deutscher Motorik-Test“ (DMT, Bös et al., 2009) und „Motorische Basiskompetenzen“ (MOBAK, Herrmann et al., 2017) entwickelt. Beide dienen der Diagnostik motorischer Fähigkeiten bei Kindern. Der DMT misst leistungsorientierte Fähigkeiten wie Ausdauer und Kraft, der MOBAK alltagsrelevante Basiskompetenzen. Ziel ist jeweils, Förderbedarfe zu erkennen und die Grundlage für Unterrichtsevaluation zu schaffen.

Die Entwicklung motorischer Kompetenzen wird durch Faktoren wie Geschlecht, Migrationshintergrund und Wohnort beeinflusst. Jungen erzielen bessere Leistungen im Bereich „Etwas-Bewegen“, Mädchen im Bereich „Sich-Bewegen“. Kinder mit Migrationshintergrund zeigen häufig geringere Aktivität und reduzierte Leistungen. Der Einfluss des Wohnorts variiert, teils mit besseren Ergebnissen bei Kindern aus ländlichen Regionen.

Längsschnittdaten von Herrmann et al. (2017) belegen signifikante Leistungszuwächse im Schuljahr, wobei Kinder mit höherem BMI geringere Fortschritte zeigen. Die KiGGS-Studie zeigt, dass sozioökonomische Faktoren und Vereinsmitgliedschaften positiv mit motorischer Leistungsfähigkeit zusammenhängen.

Forschungsprojekte der PH Steiermark erweitern diese Erkenntnisse. Studien zeigen Leistungsunterschiede je nach Geschlecht, Migrationshintergrund und Wohnort. Auffällig ist, dass Schüler*innen mit hohem Migrationsanteil im Bereich „Etwas-Bewegen“ besser abschneiden, während Klassen mit geringem Migrationsanteil bei „Sich-Bewegen“ bessere Ergebnisse zeigen. Dies betont die Bedeutung einer differenzierten Betrachtung von Sozialisationsbedingungen.

Ein weiterer Schwerpunkt betrifft die Anwendung von MOBAK und DMT. Die aktuelle Studie „Neuromotorisches Lernen“ an der PH Burgenland untersucht, wie diese Instrumente zur ganzheitlichen Erfassung motorischer Entwicklung beitragen können.

Die Vernetzung vorhandener Daten aus Projekten der PH Steiermark und PH Burgenland ermöglicht tiefere Einblicke in soziale Einflussfaktoren und unterstützt die Identifikation von Förderbedarfen. So können gezielte Maßnahmen im Sportunterricht entwickelt werden. Das Ad-hoc-Forschungsvorhaben bildet die Grundlage für ein Folgeprojekt im Rahmen von Forum Primar. Es nutzt bestehende Daten und bereitet methodisch darauf vor, in einem größeren Projekt zusätzliche Kontextmerkmale – etwa sozioökonomischen Status – systematisch zu integrieren und motorische Entwicklung in Verbindung mit Sozialisationsbedingungen differenziert zu analysieren.

Beschreibung (engl.)
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