Kategorie: Abschlussjahr

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kreinbucher-Bekerle, Christoph; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Kreinbucher-Bekerle, Christoph; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Inklusionsreferat des Österreichischen Tennisverbandes (ÖTV)
LebensGroß, Forschungsbüro Menschenrechte
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
Die positiven Auswirkungen regelmäßiger körperlicher Aktivität auf das körperliche, psychische und soziale Wohlbefinden sind unbestritten (Misener & Darcy, 2014). Dies gilt für alle Menschen unabhängig von Alter, Geschlechtszugehörigkeit, Herkunft oder einer möglichen Beeinträchtigung. Dennoch gibt es einige Hinweise dafür, dass Menschen mit Beeinträchtigungen aus unterschiedlichen Gründen ein geringeres Bewegungsverhalten aufweisen und weniger an organisierten Sportangeboten partizipieren (Martin Ginis et al., 2021). Die Beteiligung an (inklusiv gestalteten) (Schul-)Sportveranstaltungen (Kreinbucher-Bekerle, 2021) oder dem Vereinssport (Eghbalpour, 2024) haben neben den positiven Auswirkungen auf alle Aspekte von Gesundheit zudem ein hohes Potential zur Förderung sozialer Inklusion (Anneken, 2013).

Die Teilhabe an unterschiedlichen Sportangeboten ist ein Menschenrecht, das in der UN-Behindertenrechtskonvention, die seit 2008 in Österreich gilt, verankert ist (Aichele, 2012). Aus bisherigen Forschungsarbeiten ist bekannt, dass Menschen mit Beeinträchtigungen mit einigen Herausforderungen konfrontiert sind, z.B. mangelnde barrierefreie Gestaltung (Bükers & Wibowo, 2020) oder strukturelle Voraussetzungen einer Veranstaltung (Klenk et al., 2019).

Die Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen an Sportveranstaltungen ist in zweierlei Form erreichbar: Einerseits besteht die Möglichkeit aktiv als Teilnehmer:in an Sportveranstaltungen teilzunehmen. Eine eigene aktuelle Erhebung aus dem Tennissport zeigt, dass die Teilnahme von Menschen mit körperlichen und intellektuellen Beeinträchtigungen an regulären Tennisveranstaltungen von allen Beteiligten begrüßt wird, jedoch weiterhin Herausforderungen hinsichtlich der barrierefreien Gestaltung existieren (Kreinbucher-Bekerle, 2025). Der Tennissport bietet mit dem Ranking System (ITN) ähnlich wie das „Handicap“-System im Golf die Chance, dass Personen unterschiedlichen Geschlechts, Alters oder einer Beeinträchtigung mit und gegeneinander spielen können (Österreichischer Tennisverband, 2025). Inklusive Spiel- und Turnierformate sind jedoch nach wie vor selten und bislang noch nicht systematisch beforscht worden.

Neben einer Teilnahme als Spieler:in oder Athlet:in an einer öffentlichen Sportveranstaltung, ist die Perspektive der Mitarbeit als Volunteer eine zweite Möglichkeit der Partizipation an Sportveranstaltungen. Auch in diesem Bereich sind Menschen mit einer Beeinträchtigung bislang unterrepräsentiert, was unter anderem auf strukturelle Voraussetzungen und fehlende Ausbildungsmöglichkeiten hindeutet (McDowell et al., 2022). In einer kürzlich durchgeführten eigenen Studie konnte gezeigt werden, dass die Inklusion bei Sportevents aus der Sicht von Volunteers mit Beeinträchtigung und Organisator:innen von beiden Seiten sehr positiv wahrgenommen wird (Jobst & Kreinbucher-Bekerle, 2025). Dennoch bleiben Fragen der Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen bei öffentlichen Sportveranstaltungen weitgehend ungeklärt, es benötigt dafür eine interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlicher Forschungsdisziplinen und Praxispartnern.
Fragestellungen

Vor dem Hintergrund der aktuellen und skizzierten Forschungslage ergeben sich die folgenden Fragestellungen bezüglich der Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen an öffentlichen Sportveranstaltungen:

• Wie kann eine Teilnahme oder Mitarbeit von Menschen mit Beeinträchtigungen an öffentlichen Sportveranstaltungen gelingen?
• Welche Herausforderungen ergeben sich diesbezüglich bei den Sportarten Laufsport und Tennis?

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Dr. Bakk. PhD.
Projektleitung intern
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Bakk. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Knaus, Marie; BEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Paleczek, Lisa; Assoz. Prof. Priv.-Doz. Mag. PhD / Universität Graz
Kooperationspartner
FZIB – Forschungszentrum für Inklusive Bildung
Universität Graz
Laufzeit
2025 – 2027
Beschreibung
Das geplante Forschungsprojekt setzt sich mit Social Media Nutzung und deren Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und einer Reihe von schulischen Faktoren (z.B. Schulerfolg, Klassenklima) auseinander. Dazu wird mit geplanten 400-500 Schüler*innen der 4. Klasse Volksschule und der 1. Klasse Sekundarstufe I über den Zeitraum eines Schuljahres eine Längsschnittstudie mit drei Messzeitpunkten durchgeführt. Die Schüler*innen erhalten dabei pro Messzeitpunkt eine Reihe von standardisierten Instrumenten, die elektronisch mittels Tablets eingesetzt werden. Die dabei gewonnen Daten werden anschließend mittels multivariater inferenzstatistischer Verfahren (Regressionen, Varianzanalysen, Clusteranalysen usw.) ausgewertet. Darüber hinaus ist es angedacht, mittels eines Mixed Methods Ansatzes, auch qualitative Interviews mit Schüler*innen zu führen. Ziel des Projektes ist es, Ausprägungen (problematischer) sozialer Mediennutzung in der Altersgruppe der 9-11-Jährigen zu erfassen und mögliche Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und andere Faktoren (Schulerfolg, Klassenklima, Sozialbeziehungen und Selbstbild) zu untersuchen.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kelz, Jakob; Mag. PhD. Prof.
Projektleitung intern
Kelz, Jakob; Mag. PhD. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Krammer, Georg; Priv.-Doz. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Mayer, Anita; Dipl.-Päd. MEd BEd / Volksschule Graz – Engelsdorf
Kooperationspartner
Volksschule Graz – Engelsdorf
Laufzeit
2025 – 2026
Beschreibung
Die Frage nach der Geschlechtergerechtigkeit im Bildungssystem, insbesondere inden MINT-Fächern, ist seit Jahrzehnten Gegenstand fachdidaktischer,bildungspolitischer und gesellschaftlicher Debatten. Insbesondere imMathematikunterricht zeigen Studien, dass geschlechtsbezogene Erwartungen undstereotype Zuschreibungen bereits im Grundschulalter Lernprozesse beeinflussenkönnen. Obwohl zahlreiche Untersuchungen existieren, bleibt weitgehend unklar, wiegenderkompetenter Unterricht aus Sicht der Schüler*innen erlebt wird –insbesondere in der frühen Schulzeit.Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines standardisierten Fragebogens, mit demVolksschüler*innen ihre Wahrnehmung von Genderkompetenz imMathematikunterricht einschätzen können. Der Fokus liegt darauf, wie Kinder ihrenUnterricht im Hinblick auf geschlechtergerechtes Verhalten der Lehrkraft,Aufgabenstellung, Interaktion und Beteiligungsmöglichkeiten erleben. Dabei werdenim Zuge der Citizen Science Methode die Schüler*innen der VS Engelsdorf in denProzess der Fragebogenkonstruktion miteinbezogen.Nach erfolgreicher Pilotierung und Validierung soll der Fragebogen in Folgeprojektenbundesweit eingesetzt werden, um die Perspektive von Schüler*innen aufgeschlechtersensiblen Mathematikunterricht in der Primarstufe systematisch zuerfassen und die Relevanz von Genderkompetenz in der frühen Schulbildungempirisch sichtbar zu machen
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.phil. Prof.
Projektleitung intern
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Kalkhof, Martina; Mag. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das Forschungsprojekt nimmt zentrale Bereiche der Kompetenzentwicklung von Studierenden des Hochschullehr-gangs „HLG Inklusive Elementarpädagogik“ im Entwicklungsverbund Süd-Ost in den Blick und verfolgt das Ziel, Professionalisierungseffekte über den Verlauf der vier Semester zu erfassen und zu analysieren. Das Projekt schließt an eine Erhebung (Projekttitel „Inklusives Professionsverständnis im elementarpädagogischen Feld – Die Rolle von Inklusiven Elementarpädagog:innen;“ Kalkhof et al., 2024) an, in der berufliche Positionen, Erwartungen und Rollenverständnis im Rahmen der pädagogischen Arbeit der Studierenden im Entwicklungsverbund Süd-Ost erhoben werden. Im Mittelpunkt des vorliegenden Antrags steht die Erfassung konkreter Professionalisierungseffekte im Bereich der Einstellungen zum Thema Inklusionsbewusstsein (1), der Veränderungen in Bezug auf Bildungsstile und epistemo-logische Überzeugungen (2) sowie der Einschätzungen zu methodisch-didaktischen Vorgehensweisen bzw. zu in-klusionsspezifischen Kompetenzen (3). In den genannten Teilbereichen werden Vergleichsdaten zwischen Interven-tions- und Kontrollgruppe analysiert, um Professionalisierungseffekte bei den Studierenden sichtbar zu machen und schließlich auch Hinweise für eine Optimierung des Studiums hinsichtlich des Curriculums ableiten zu können. Die Studierenden bzw. die Interventionsgruppe und die Pädagog:innen der Kontrollgruppe (N=50) werden mit einem Online-Fragebogen zu zwei Zeitpunkten (zu Beginn / zum Ende des Studiums) befragt, zusätzlich sind zwei Grup-pendiskussionen (N=20) geplant.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr. / 2500 Zentrum für Forschungssupport
Weissenbacher, Barbara; Mag.a Dr.in / Universität Graz
Projektleitung intern
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Dulle, Daniel; MEd BEd Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
(N.N. (Name)), 6570, ;
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bergner, Sabine; Assoz. Prof.in Mag.a Dr.in / Universität Graz
Hörl, Gabriele; HS-Prof.in MMag.a Dr.in / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Krammer, Georg; Priv.-Doz. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Müller, Florian H.; a.Prof. Dr. Habil. / Alpen-Adria-Universität
Neubauer, Aljoscha; Univ.-Prof. Dr. / Universität Graz
N.N., , Dissertant; / Alpen-Adria-Universität
N.N., , Dissertant; / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
N.N., , Dissertant; / Universität Graz
N.N., , Dissertant; / Johannes Kepler Universität Linz
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2029
Beschreibung
Besonders in Zeiten eines Lehrer:innenmangels ist sicherzustellen, dass geeignete (potenzielle) Lehrkräfte dem Bildungssystem erhalten bleiben. Um dies zu ermöglichen, müssen jene Faktoren eruiert werden, die zum Studienabbruch bzw. Berufsausstieg führen. Internationale Forschung zeigte hierzu, dass Dropout im Studium bzw. Beruf ein multikausaler, in Phasen ablaufender Prozess ist, der durch individuelle (z.B. biografische, motivationale/leistungsbezogene Aspekte) sowie strukturelle und situative Faktoren bedingt wird (Borman & Dowling, 2008; Heublein et al., 2022).

Bislang fokussieren sich Studien vor allem auf Abbruchquoten und Abbruchgründe. Wir erweitern diese Perspektive und erforschen zudem, welche Personen im Studium bzw. Beruf bleiben. In diesem Projekt wird der gesamte Dropout-Prozess – von der Zulassung bis zum langfristigen Verbleib – beforscht. Die Zusammenstellung des Konsortiums ermöglicht eine di-rekte Integration von Interventionen in die Hochschulen und das Zulassungsverfahren.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.phil. Prof.
Projektleitung intern
Geider, Patricia; Mag. Bakk. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Geider, Patricia; Mag. Bakk. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Stampfer, Johanna; MEd BEd / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Turek-Pirker, Sabine; Mag. BEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bachmann, Gerhild; Ass.-Prof.in MMag.a Dr.in / Universität Graz
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
In den vergangenen Jahrzehnten lag der Schwerpunkt zahlreicher Bildungsreformen auf der Verbesserung der Qualität in elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen bzw. auf der Implementierung von Strategien zur Effektivitätssteigerung der pädagogischen Praxis. Eine bedeutsame Strategie zielte darauf, Elementarpädagoginnen darin zu bestärken, Eltern, Erziehungsberechtigte und Familien zu erreichen, mit ihnen zu kooperieren und sie in die gemeinsamen Lern- und Entwicklungsprozesse ihrer Kinder einzubeziehen (u. a. BMUKK, 2009). Eine entsprechende Zusammenarbeit eröffnet den Bezugspersonen die Möglichkeit, die pädagogische Praxis kennenzulernen, partiell mitzuwirken und/oder mit den Elementarpädagoginnen an den Entwicklungszielen zu arbeiten.

Grundsätzlich ist die Beteiligung der Eltern, Erziehungsberechtigten und Familien eine gesetzlich geregelte Maßnahme. Inwieweit dies gelingt, ist jedoch sehr stark von den vielfältigen Lebenswelten und situativen Bedingungen der Bezugsgruppen abhängig, die über sehr unterschiedliche Möglichkeiten der Kooperation verfügen. Während sich einige Familien völlig ungezwungen auf eine Zusammenarbeit einlassen können, gibt es bei anderen Familien Barrieren, Unsicherheiten etc., die eine schnelle und friktionsfreie Zusammenarbeit eher behindern. Manche Eltern, Erziehungsberechtigte und Familien würden sich gerne stärker einbringen, zeigen aber Unsicherheiten – andere zeigen sich zurückhaltend bis ablehnend. Gerade die Erreichbarkeit dieser Bezugsgruppe stellt Elementarpädagog*innen vor große Herausforderungen, ist aber einer der wichtigsten Aufgabenbereiche (siehe auch waterford.org).

Eine solche Form der Kooperation kann helfen, Entwicklungsziele zu finden, die besser auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder abgestimmt sind und auch gemeinsam verfolgt werden. Die Zusammenarbeit mit Eltern, Erziehungsberechtigten und Familien gilt daher als einer der wesentlichsten Faktoren, um eine effektive Entwicklungs- und Lernumgebung zu schaffen bzw. um die Entwicklungs- und Lernprozesse der Kinder bestmöglich unterstützen zu können. Elementarpädagogische Studien zeigen, dass die Qualität der Zusammenarbeit mit Eltern, Erziehungsberechtigten und Familien einen Einfluss auf die kindliche Entwicklung und das Wohlbefinden von Kindern in elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen hat (u. a. REPEY – „Research in Effective Pedagogy in the Early Years“ – Siraj-Blatchford et al., 2002; EPPE – Effective Provision of Preschool Education, Sylva et al., 2003, 2004; Lehrl et al., 2012). Kinder, deren familiäre Bezugspersonen in die pädagogische Praxis einbezogen werden, zeigen eher Selbstvertrauen und eine erhöhte Lernmotivation. Entsprechend positive Effekte bilden sich ebenso im Bereich der kognitiven Entwicklung (u. a. Lehrl et al., 2020) ab und erstrecken sich auch auf die soziale und emotionale Entwicklung der Kinder.

Mit theoriebasierten Qualifizierungsmaßnahmen kann eine qualitätsvolle Zusammenarbeit mit den Bezugspersonen der Kinder positiv stimuliert werden (Siraj-Blatchford et al., 2002; Sylva et al., 2004). Diesem Professionalisierungsbedarf folgend wird in einem ersten Schritt die Entwicklung eines Reflexionstools vorgeschlagen, das die übergeordneten Ziele einer gelingenden Gestaltung und Entwicklung von Kooperationsstrukturen darstellt und auf eine professionelle Responsivität und lösungsorientierte Konfliktbearbeitung abzielt. Zur Entwicklung wird eine systematische Literaturrecherche und Analyse bestehender Konzepte zur Zusammenarbeit mit Eltern, Erziehungsberechtigten und Familien umgesetzt.

Beschreibung (engl.)
Mitarbeit Stampfer, Johanna; MEd BEd bis: inkl. WiSe 25/26:
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kreinbucher-Bekerle, Christoph; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Kreinbucher-Bekerle, Christoph; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Eichinger-Gössmann, Monika; BEd Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Pro Mente Steiermark, pro mente steiermark GmbH
Verein der Sportpsychologie Steiermark
Laufzeit
2026 – 2027
Beschreibung
Die psychosoziale Gesundheit von Schüler:innen ist eine essentielle Ressource für die Persönlichkeitsentwicklung. Im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Restriktionen rund um die Covid-Pandemie und dem Einfluss von Social Media hat sich das psychische Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen jedoch erheblich verschlechtert. Auch weiterhin zeigt sich, dass Kinder und Jugendliche aufgrund vielfacher Krisen und mangelnder Perspektiven stark belastet sind. Es fehlt zunehmend an resilientem Verhalten und der Anwendung proaktiver Coping-Strategien. Eine mögliche Ressource wäre regelmäßige körperliche Aktivität, doch auch hier zeigt sich in den letzten Jahren eine Verringerung des Bewegungsverhaltens von Kindern und Jugendlichen.

Der daraus resultierende dringende Handlungsbedarf veranlasst die Pädagogische Hochschule Steiermark gemeinsam mit Pro Mente Steiermark und dem Verein Sportpsychologie Steiermark im Projekt „Mental und Körperlich Fit“ Kinder und Jugendliche im schulischen Kontext in ihrer psychischen sowie physischen Handlungskompetenz zu fördern und zu stärken. Vor allem die Kombination aus regelmäßiger gezielter Bewegung und der Anwendung mentaler Techniken hat positive Auswirkungen auf die kognitive und sozio-emotionale Entwicklung und kann zu einer Erhöhung des psychischen Wohlbefindens beitragen. Dies soll in unterschiedlichen Workshopformaten münden, die gemeinsam mit Schüler:innen in einem partizipativen Ansatz entwickelt und erprobt werden um dann in teilnehmenden Schulen der Sekundarstufe anzuwenden.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Stöckl, Claudia; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
Projektleitung intern
Longhino, Daniela; MEd Prof.
Stöckl, Claudia; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk. / 6700 Institut für Educational Governance
Frantz-Pittner, Andrea; Mag. Dr. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Gangl, Daniela; MEd BEd / 7500 Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PVS)
Gruber, Christoph; HS-Prof. MA Mag. Dr. Dr. / 10200 Vizerektorin für Studium und Lehre
Hainberger, Anna; MEd BEd Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Herunter, Elisabeth; Mag. Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Hill, Leanne Elizabeth Marie; MA BA. BEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Karner, Andrea; HS-Prof. Mag. BEd PhD. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
Sitte, Jana; BEd / 7500 Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark (PVS)
Externe Projektmitarbeiter/innen
Imp, Christina; Mag., BSc PhD / Pädagogische Hochschule Tirol
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Tirol
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Das seit 2021 bestehende studiengangs-, instituts- und fächerübergreifende Freie Wahlfach Hochschullernwerkstatt läuft aufgrund von Curricula-Reformen aus. Die neuen Lehramtscurricula der Primarstufe und Sekundarstufe Allgemeinbildung sehen Pflichtfachangebote in der Hochschullernwerkstatt vor, die sich in wesentlichen Elementen vom Freien Wahlfach unterscheiden (z.B. Freiwillige Teilnahme vs. Teilnahmeverpflichtung; Teilnahmebestätigung vs. Beurteilung; fachliche bzw. fächerübergreifende Orientierung vs. überfachliche Professionalisierung).

Das Projekt dient der datengestützten und theoretisch abgesicherten mehrstufigen Entwicklung dieser Pflichtfachangebote und folgt dem Ansatz der Design-Based Research (DBR). Es wird von Personen durchgeführt, die gleichzeitig in einer forschenden und gestaltenden bzw. entwerfenden Rolle tätig sind. Bei der Entwicklungsarbeit greift das Forschungsteam auf theoretische Grundlagen sowie vorliegende und neu erhobene Daten im Rahmen formativer und summativer Evaluationen zurück. Das Projekt zielt neben dem bildungspraktischen Nutzen (Lehrveranstaltungsangebot) auf theoretisch nutzbare Erkenntnisse zur Didaktik der Hochschullernwerkstatt und zur kooperativen und partizipativen Lehre-Entwicklung.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Projektleitung intern
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Auferbauer, Martin; HS-Prof. Mag. PhD. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Fernandez, Karina; HS-Prof. Mag. Dr. Bakk. / 6700 Institut für Educational Governance
Herzog, Manfred; MA Mag. / 2500 Zentrum für Forschungssupport
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Bakk. PhD. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Rotter, Daniela; Dr. Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Externe Projektmitarbeiter/innen
Jaksche-Hoffmann, Elisabeth; Profin. Mag.a Dr.in / Pädagogische Hochschule Kärnten
Strauß, Sabine; Prof.in Mag.a Dr.in / Pädagogische Hochschule Kärnten
Thomas, Almut; HS-Prof.in MMag.a Dr.in / Pädagogische Hochschule Kärnten
Kooperationspartner
Bundesministerium für Bildung, Sektion II
IQS – Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen
Laufzeit
2026 – 2029
Beschreibung
In der Verlängerung von TALIS sollen Forschungsfragen bearbeitet werden, die eine hohe Relevanz für das österreichische Bildungssystem aufweisen. Ziel ist es, dass die Forschungsergebnisse von TALIS 2024 von Seiten der Pädagog*innen um-fassend rezipiert und für die Weiterentwicklung ihrer Unterrichtspraxis und die Schulentwicklung genutzt werden. Damit einher gehen folgende Teilziele:
1. Analyse des Nachhaltigkeitsdatensatzes: Die Daten zum Themenbereich Nachhaltigkeit, die Mitte 2027 veröffentlicht werden, sollen von der Projektgruppe analysiert und publiziert werden. Die Publikation (ca. 30 Seiten) soll als Onlinebeitrag auf der Webseite von TALIS veröffentlicht werden.
2. Wissenstransfer auf allen Ebenen: Durch die Systematisierung und Kategorisierung der Ergebnisse (science to science, science to professionals, science to policy, science to public) werden Maßnahmen für unterschiedliche Zielgruppenentwickelt. Ein besonderes Anliegen ist es, Ergebnisse nicht nur für Wissenschaftlerinnen, sondern auch für pädagogische Praktiker*innen, politische Stakeholder und die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
3. Entwicklung von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen: Die Forschungsergebnisse werden gezielt in die Konzeption von Fort- und Weiterbildungsangeboten für Lehrpersonen integriert, um die Relevanz und den praktischen Nutzen zu maximieren.
Beschreibung (engl.)
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Wierzbicka, Aleksandra; Mag. BEd Prof.
Projektleitung intern
Wierzbicka, Aleksandra; Mag. BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gigerl, Monika; HS-Prof. MA Dr. BEd / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Kink-Hampersberger, Susanne Gertrude; MA Bakk. Prof. / 6700 Institut für Educational Governance
Krammer, Mathias; HS-Prof. MA Mag. Bakk. PhD. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2025 – 2028
Beschreibung
Politische Bildung ist seit dem Grundsatzerlass von 1978 fester Bestandteil des österreichischen Bildungssystems, dennoch fehlt es bislang, mit wenigen Ausnahmen (siehe etwa Mittnik, 2016) an Studien, die sich auf die Interessen und Motivation von Schüler*innen der Primarstufe fokussieren. Besonders in der Primarstufe ist die Berücksichtigung der Interessen sowie der Interessenentwicklung von Bedeutung, da in diesem Alter die Grundlagen für späteres demokratisches Bewusstsein, gesellschaftliche Teilhabe und eine positive Einstellung gegenüber Politischer Bildung gelegt werden. Daher werden im Rahmen des vorliegenden Forschungsprojekts die Herausforderungen und Potentiale der Politischen Bildung in den Blick genommen und dabei auf die Interessen und Motivation von Schüler*innen am Ende der Primarstufe fokussiert. Bisherige Studien weisen darauf hin, dass Jugendliche eher unzufrieden mit der Politischen Bildung sind und sich mehr Themen wie Gleichstellung der Geschlechter oder Integration von Ausländer*innen wünschen – Themen, die in den Schulbüchern für die Primarstufe kaum vorhanden sind (Filzmaier, 2007). Vor allem im deutschsprachigen Raum fehlt es dabei an Studien, die politische Bildung im Spiegel aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen betrachten. Vor diesem Hintergrund nimmt das geplante Forschungsprojekt nicht nur die Interessen und Motivation zehnjähriger Schüler*innen in den Blick, sondern setzt diese in den Kontext einer von Diversität und Vielfalt geprägten Gesellschaft. Dies verlangt einen Blickwechsel weg von rein nationalstaatlichen Belangen und der Verhaftung in der Bürger*innenperspektive hin zu einer diversitätsbewussten Betrachtungsweise Politischer Bildung.

Gleichzeitig steht die Politische Bildung vor der Herausforderung, dass Schüler*innen zwar politisches Interesse zeigen, dennoch kaum Zeit bleibt, dieses Interesse im Unterricht zu fördern, unzureichend geeignete Unterrichtsmaterialien zur Verfügung stehen, die kindgerechte Vermittlung politischer Inhalte kaum Teil der Ausbildung von angehenden Lehrkräften ist, und damit Lehrkräfte oft nicht wissen, welche politischen Themen in welcher Form kindgerecht vermittelt werden können (Larcher & Zandonella, 2016). Im Rahmen des Projekts sollen neben Schüler*innen auch Lehrkräfte befragt werden, einerseits in Hinblick auf ihre Fremdeinschätzung der Interessen der Schüler*innen der Primarstufe im Bereich der Politischen Bildung, andererseits in Hinblick auf Potenziale und Herausforderungen, die sie für sich im Bereich der Politischen Bildung wahrnehmen und welche Relevanz die gesellschaftliche Diversität im Bereich der Politischen Bildung darstellt. Im Vorfeld des Projekts soll eine Analyse der vorhandenen Unterrichtsmaterialien durchgeführt werden.

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht