Forschungsschwerpunkt: Hochschuldidaktik

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Mauric, Ursula; Mag. Prof.
Scherling, Josefine; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Mauric, Ursula; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Das Projekt führt die Praxis der beiden Pädagogischen Hochschulen Kärnten und Wien zur Lehre zu Global Citizenship Education zusammen, um theoriegeleitet und als Ergebnis eines selbstreflektiven Entwicklungsprozesses zweier Lehrender einen Orientierungsrahmen für „gute Lehre“ zu Global Citizenship Education (GCE) zu entwickeln. Aufbauend auf den bisherigen Projektergebnissen (2019 – 2020) wird in einer Projektverlängerung nun ein besonderer Schwerpunkt auf das Konzept und die Bedeutung von Cognitive Justice für hochschulische Lehre zu GCE gelegt. Die Projektergebnisse richten sich an Hochschullehrende und indirekt an Lehramtsstudierende. Das Projekt unterstützt die Weiterentwicklung hochschuldidaktischer Maßnahmen und Strategien zur Implementierung globaler Themen im Curriculum Lehramt Primarstufe.
Beschreibung (engl.)
The project brings together the practice of the two universities of teacher education in Carinthia and Vienna on the teaching of Global Citizenship Education in order to develop a theory-based and self-reflective development process of two teachers to develop an orientation framework for „good teaching“ on Global Citizenship Education (GCE). Building on the previous project results (2019 – 2020), a project extension will now focus specifically on the concept and meaning of Cognitive Justice for higher education teaching on GCE. The project outcomes are aimed at higher education teachers and indirectly at student teachers. The project supports the further development of university didactic measures and strategies for the implementation of global issues in the curriculum of primary education.
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Wien
Sprache
Projektleitung gesamt
Mauric, Ursula; Mag. Prof.
Yashchyk, Nataliya;
Projektleitung intern
Mauric, Ursula; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Gullner, Barbara Roswitha; Institutsleiterin Mag.phil. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2023
Beschreibung
Das Projekt sieht eine vergleichende Analyse der beiden Hochschulen zu subjektiven Vorstellungen von Lehramtsstudierenden der Primarstufe in Bezug auf Rolle und Aufgaben der Lehrperson in einer globalisierten Welt vor. Mittels eines qualitativen Fragebogens werden an beiden Hochschulen jeweils 40 – 50 Studierende des 7./8. Semesters ihres Lehramtsstudiums für die Primarstufe befragt. Die Forschung wählt einen interdisziplinären Ansatz und bezieht politikwissenschaftliche Ansätze ebenso ein wie soziokulturelle Überlegungen, kulturwissenschaftliche Linguistik und Ethnologie. Das Forschungsdesign ist vorrangig qualitativ, mischt jedoch in der Auswertung des Datenmaterials qualitative und quantitative Methoden.

Das Projekt stellt allgemein einen Betrag zur Weiterentwicklung von Lehre zu globalen Aspekten des Lehrberufs an beiden hochschulischen Institutionen dar. Die subjektiven Vorstellungen von Lehramtsstudierenden zu Rolle und Aufgaben der Lehrperson in einer globalisierten Gesellschaft werden in den Kontext nationaler Curricula und globaler bildungspolitischer Anliegen gestellt. Darauf aufbauend werden theoriegeleitet Hinweise auf Implikationen für die hochschulische Lehre abgeleitet.

Die Projektergebnisse richten sich an Lehramtsstudierende und indirekt an Hochschullehrende.

Beschreibung (engl.)
The project provides for a comparative analysis of the two universities on the subjective perceptions of student teachers of primary education with regard to the role and tasks of the teacher in a globalized world. By means of a qualitative questionnaire, 40-50 students in the 7th/8th semester of their primary teacher education studies will be interviewed at each of the two universities. The research adopts an interdisciplinary approach, incorporating political science approaches as well as sociocultural considerations, cultural studies linguistics, and anthropology. The research design is primarily qualitative, but mixes qualitative and quantitative methods in the analysis of the data material.

The project generally represents a contribution to the advancement of teaching on global aspects of the teaching profession at both higher education institutions. The subjective perceptions of student teachers on the role and tasks of the teacher in a globalized society are placed in the context of national curricula and global educational policy concerns. Based on this, theory-based indications for implications for university teaching will be derived.

The project results are addressed to student teachers and indirectly to university teachers.

Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Hueber-Mascherbauer, Elisabeth; Mag.phil.
Hollick, Danièle; MEd. Dr. MA
Projektleitung intern
Hueber-Mascherbauer, Elisabeth; Mag.phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hollick, Danièle; MEd. Dr. MA
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Durch die Integration von Service Learning an der PPHDL werden Räume außerhalb des schulischen Praxisfeldes ermöglicht, um Erfahrungen des sozialen Engagements theoriebasiert zu reflektieren. Der Fokus wird dabei auf eine Auseinandersetzung mit inklusiver Schule und inklusivem Unterricht gerichtet. Es wird der Frage nachgegangen, welche Bedeutung dem Service Learning für die Entwicklung inklusionsorientierter Sichtweisen auf schulische Arbeit zugeschrieben werden kann. Qualitätsvoll umgesetztes Service Learning kann folgende Ziele erreichen: Studierende lernen Wissen praktisch anzuwenden und produktiv für die Gesellschaft einzubringen. Sie verstehen pädagogische Inhalte tiefer und umfassender (u.a. Haski-Leventhal et al.,, 2010; Nährlich & Schröten 2013). Reinders und Youniss (2005) machen allerdings darauf aufmerksam, dass die spätere Bereitschaft zum politischen und sozialen Engagement nicht durch die ehrenamtliche Tätigkeit per se bedingt wird, sondern durch die Erfahrung der Selbstwirksamkeit, durch die aktive Auseinandersetzung mit unterschiedlichsten Lebenswelten sowie durch die prozessbegleitete Reflexion und die sich entwickelnde Prosozialität. Auch Hascher (2005) weist mit der „Erfahrungsfalle“ darauf hin, dass Erfahrungen in einen Reflexionsprozess zu überführen sind, um das eigene pädagogische Handeln weiter zu entwickeln. Den Kontext für Service Learning bildet das Projekt L.E.V. (Lernen. Engagegement. Verantwortung.), das seit dem WS 2015/2016 fixer Bestandteil an der PPHDL ist.
Der Frage nach der Entwicklung inklusionsorientierter Sichtweisen auf schulische Arbeit durch Service Learning wird mittels der Dokumentarischen Methode (u.a. Nohl, 2017) nachgegangen. Als Datenmaterial dienen schriftliche Reflexionen von insgesamt 37 Studierenden, die im Rahmen der Zukunfts- und Forschungswerkstatt (ZFW) ihre Erfahrungen im sozialen Engagement theoriebasiert reflektiert und darauf aufbauend ihre Sichtweisen abgeleitet haben. In einem mehrstufigen Verfahren erfolgt im ersten Schritt die formulierende Interpretation durch die Analyse des thematischen Verlaufs zu inklusionsorientierte Sichtweisen auf schulische Arbeit. Darauf folgt die reflektierende Interpretation durch die Analyse des dokumentarischen Sinngehalts, wobei durch die Textsortentrennung das „WIE“ des Reflektierten rekonstruiert wird. In einem dritten Schritt erfolgt eine sinngenetische Typenbildung, in dem Orientierungsrahmen für inklusionsorientierte Sichtweisen von den Einzelfällen losgelöst eine eigene Signifikanz im Sinne von Bedeutung bekommen (Nohl, 2017).
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Hollick, Daniele; HS-Prof. Dr, Mag.
Neißl, Marianne; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Hollick, Danièle; MEd. Dr. MA
Neißl, Marianne; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Im Zuge der Pädagoginnen- und Pädagogenbildung Neu wurden dem forschenden Lernen curricular eine zentrale Rolle zugeschrieben. Dementsprechend ist eine Gestaltung forschender Lehr-Lernarrangements an pädagogischen Bildungsinstitutionen im tertiären Bereich notwendig und wird u.a. mit der Implementierung einer Zukunfts- und Forschungswerkstatt (ZFW) an der PHDL umgesetzt.
„Mit der Öffnung von Hochschulen für eine zunehmend breitere Studierendenschaft und mit der Anerkennung von Lebenswelten, die die ausschließliche Konzentration auf ein Studium erschweren“ (Platte, 2018, S. 21) liegt eine Herausforderung in didaktischen Gestaltungen von Bildungs- und Lernprozessen. Krönig (2018, S. 62) stellt an eine inklusive Hochschuldidaktik die Anforderung einer „Diskursivierung und damit Komplexitätserhöhung und -transformation“ pädagogischer Situationen und den damit verbundenen (Bildungs-)Inhalten.
Analysiert wird das für die Gestaltung der ZFW umzusetzende Konzept AuRELIA Kursdesign von Reitinger (2013, S. 92) vor dem Hintergrund der Frage, inwieweit dieses Konzept Momente und Möglichkeiten einer inklusiven Hochschuldidaktik bietet, in der die „Bildung inklusiver Gruppen, die Etablierung inklusiver Formen von Kommunikation und Interaktion“ als „genuin pädagogische Herangehensweisen“ (Krönig, 2018, S. 59) sichtbar gemacht werden können. Aus professionstheoretischer Perspektive zur Entwicklung pädagogischer Handlungen werden gemeinsames Lösungssuchen und Reflexionsprozesse ermöglicht, wodurch mit einer professionellen Distanz eigene Erfahrungen und Sichtweisen reflektiert werden können (Rumpf, 2016, S. 81).
Für eine hochschuldidaktische Weiterentwicklung der ZFW wird als empirischer Forschungsansatz die Aktionsforschung gewählt (siehe dazu Altrichter et al., 2013), wobei es sich entsprechend Fox, Martin & Green (2007, S. 48ff) um „Practioner Research“ als eine der „Spielarten“ der Aktionsforschung, „die eine systematische Auseinandersetzung mit der eigenen Praxis inkludiert, mit dem Ziel, diese zu verändern und weiterzuentwickeln“, handelt (Cendon, 2016, S. 30). Als Datenmaterial werden das Forschungstagebuch von zwei in der ZFW Lehrenden, Protokolle der Besprechungen des Lehrendenteams der ZFW, die Ergebnisse der SWOT-Analyse der Studierenden sowie die Ergebnisse der mittels CILI (Reitinger, 2016) erhobenen und ausgewerteten Daten herangezogen. Die Auswertung der qualitativ erhobenen Daten erfolgt inhaltsanalytisch. Die Daten aus der Fragebogenerhebung werden einer deskriptiven Analyse unterzogen. Befragt werden alle Studierende der ZFW im Lehramtsstudium der Primarstufenpädagogik im 5. Semester.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Waid, Albin; Dr. BA BEd
Projektleitung intern
Waid, Albin; Dr. BA BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2021
Beschreibung
In der Synthese von klassischen Lerntheorien und aktuellen Erkenntnissen der Bildungsforschung wird ein zeitgemäßer Lernbegriff für das Lernen an Pädagogischen Hochschulen und Universitäten entwickelt. Dabei wird die Ausrichtung und Positionierung der Pädagogischen Psychologie im Rahmen der Bildungswissenschaften in der Lehrerbildung genauso diskutiert wie der aktuelle Stand hochschuldidaktischer Forschung und ein möglicher Transfer neurowissenschaftlicher Erkenntnisse für die hochschulische Bildungspraxis. Die Wirksamkeit hochschulischen Lernens, das Selbstbild von Studierenden und Lehrenden, der ökopsychische Übergang vom Studium zum Berufseinstieg sowie die Pädagogische Hochschule als Lernende Organisation sollen empirisch untersucht werden. Dem aktuellen Diskurs folgend werden Kernkonstrukte zur Weiterentwicklung der Pädagogischen Psychologie im Kontext hochschulischen Lernens eingeführt und auf ihre Praxistauglichkeit hin untersucht. Eine Darstellung und Dokumentation theoriegeleiteter Seminar- und Vorlesungsformate für die Lehrerbildung rundet das vorliegende Habilitationsprojekt ab.
Beschreibung (engl.)
URL
Bericht