Kategorie: Bildungsforschung

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Vogl, Heiko; MA BEd Prof.
Projektleitung intern
Haas-Vogl, Heiko; MA BEd Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Krammer, Georg Christoph; Mag. Prof.
Linhofer, Susanne; Mag.phil. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2020
Beschreibung
Lehramtsstudierenden steht im Rahmen ihrer Ausbildung die Möglichkeit einer Studierendenmobilität zu. Besonders für Studierende in der PädagogInnenbildung wird diese Möglichkeit zur Studierendenmobilität als sehr vorteilhaft hinsichtlich ihres zukünftigen Berufes angesehen (vgl. European Higher Education Are, 2015). Large-Scale-Studien zur Studierendenmobilität (z.B. Erasmus Impact Study, European Union, 2014) zeigen auf, dass Vorteile vor allem auf der Ebene von Persönlichkeitsmerkmalen zustande kommen. Obwohl die untersuchten Persönlichkeitsmerkmale (z.B. Problemlösungsfähigkeit, Aufgeschlossenheit) als relevant auch für den Lehrberuf erachtet werden, ergeben sich zwei grundlegende Probleme in der Übertragbarkeit dieser Forschungsergebnisse auf Studierende in der PädagogInnenbildung: Erstens lag der Fokus der Large-Scale-Studien nicht auf Studierenden in der PädagogInnenbildung und zweitens entsprechen die untersuchten Persönlichkeitsmerkmale nicht der üblichen Taxonomie für Persönlichkeitsmerkmale (Big 5), für welche eine Fülle von Forschungsergebnissen bezüglich des Lehrberufs und der Lehrerausbildung vorhanden ist. Diese Studie soll die sich daraus ergebende Forschungslücke zu schließen versuchen: Einerseits soll der direkte Bezug zur PädagogInnenbildung und zum Lehrerberuf hergestellt werden und andererseits soll die übliche Taxonomie für Persönlichkeitsmerkmale (Big 5) aufgegriffen werden. Die daraus gewonnenen Forschungsergebnisse zu Studierendenmobilität können dadurch direkt auf den Lehrberuf und die Lehrerausbildung übertragen werden und finden Anschluss an die vorhandene relevante Literatur zu Persönlichkeitsmerkmalen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Schrammel-Leber, Barbara; Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Schrammel, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Gilly, Dagmar; Mag.phil. Prof.
Gronold, Daniela; Mag. Dr. Prof.
Lanzmaier-Ugri, Katharina; SOL BEd Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Carré-Karlinger, Catherine; Mag.
Gučanin-Nairz, Verena; Mag. Dr.
Theurl, Peter; Mag. Dr.
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Oberösterreich, Zentrum für Sprachliche Vielfalt und Transkulturalität
Pädagogische Hochschule Tirol, Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Pädagogische Hochschule Tirol, Institut für Sekundarpädagogik
Pädagogische Hochschule Vorarlberg, Institut für Bachelorstudien, Schulpraktische Studien und Praxisschulen
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Dieses zwischen den Pädagogischen Hochschulen Steiermark, Oberösterreich, Tirol und Vorarlberg kooperativ durchgeführte Forschungsprojekt bezieht sich auf die PädagogInnenbildung NEU. Ziel ist die Erforschung und Positionierung des Themenfelds Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit in den Curricula der Primarstufe auf Bachelor- und Masterniveau der nationalen Pädagogischen Hochschulen (PHn). Weiterhin geht es darum, österreichweit zu vergleichen, mit welcher Gewichtung diese Themen in den aktuellen Curricula im Rahmen der PädagogInnenbildung NEU positioniert sind. Dabei wird das quantitativ-strukturelle Ausmaß an EC, die studienmethodische Verankerung, die Positionierung der Themen in den unterschiedlichen Studienfächern wie z.B. Bildungswissenschaften, Fachwissenschaft, Fachdidaktik, etc. in den Curricula für die Primarstufe erhoben. Mittels inhaltsanalytischem Vorgehen wird weiters analysiert, wie das Themenfeld Sprachliche Bildung im Kontext von Migration und Mehrsprachigkeit in den einzelnen Curricula dargestellt wird und welche speziellen Inhalte diesem Themenfeld zugeordnet werden.
Die Ergebnisse des Projekts stellen eine themenspezifische Evaluierung der Curricula für die Primarstufe dar und können im Zusammenhang mit der vom Qualitätssicherungsrat an allen Bildungseinrichtungen vorgesehenen verpflichtenden dreijährigen Evaluationsphase der Studien einen Beitrag für die Ableitung von Maßnahmen zur weiteren Qualitätsentwicklung der Curricula betreffend der Verankerung sprachlicher und migrationspädagogischer Bildung im Anschluss an die Evaluationsphase herangezogen werden.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Fuchs, Sabine; HS-Prof. Mag. Dr. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Zöhrer, Marlene; HS-Prof. MA Dr. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Projektleitung intern
Fuchs, Sabine; Dr.
Zöhrer, Marlene; HS-Prof. MA Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gittinger, Kerstin; Mag.a Dr.in / Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Huemer, Georg; Prof. Mag. Dr. / Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Mairbäurl, Gunda; OStR. Prof. Mag.a Dr.in
Seibert, Ernst; Univ.-Doz. Mag. Dr. / Universität Wien
Kooperationspartner
Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Private Pädagogische Hochschule Stiftung Burgenland
Universität Wien
Laufzeit
2022 – 2026
Beschreibung
Zur österreichischen Kinder- und Jugendliteratur (KJL) wurden in den letzten Jahrzehnten vielfältige Studien in Einzelbeiträgen in österreichischen und internationalen Zeitschriften, Sammelbänden und in Monografien vorgelegt, eine Publikation für das 20. Jahrhundert ist im Mai 2022 erschienen; ebenso wurde in einzelnen Publikationen das didaktische Potential dieser Literatur ausgelotet. Eine umfassende zusammenhängende Darstellung der österreichischen KJL in ihrer historischen Entwicklung fehlt jedoch noch. Mit diesem Studienbuch sollen initial bis zu 20 die Entwicklung der österreichischen KJL prägenden Autor*innen kompakt vorgestellt werden, wobei der Schwerpunkt auf die Besonderheiten (sprachlich, motivisch) der Texte des/der jeweiligen Autor*in, deren Vernetzung mit der Allgemeinliteratur und auf die Aktualität dieser (lieferbaren) Bücher für den Literaturunterricht gelegt wird. Auf Basis der in den (neuen) Lehrplänen formulierten Kompetenzen sollen Impulse für den Literaturunterricht und für das Literarische Lernen gegeben werden. Für eine historische Einordnung ist eine knappe „Literaturgeschichte“ der österreichischen KJL vorgesehen, ebenso ein Übersichtsartikel zum Bilderbuch. Für eine praktikable Nutzung sind ein Register und zusätzliche praxisorientierte Literaturangaben geplant. Über die hier anvisierte Projektdauer hinaus soll ein Folgeprojekt die stetige Aktualisierung bzw. Ergänzungen, die die zahlreichen Strömungen und Facetten der österreichischen KJL adäquat abbildet, garantieren. Auf diese Weise soll eine hohe Qualität und Praktikabilität für die Nutzer*innen sicher gewährleistet werden.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Freytag, Eva; Mag. Dipl.-Päd. BEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Imp, Christina; Mag. BSc. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Projektleitung intern
Freytag, Eva; Mag. Dipl.-Päd. BEd Prof.
Imp, Christina; HS-Prof. Mag. BSc. PhD.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Freytag, Eva; Mag. Dipl.-Päd. BEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Imp, Christina; Mag. BSc. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Longhino, Daniela; Master of Education Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Reitbauer, Michaela; MA BEd Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2021 – 2022
Beschreibung
Lernwerkstätten an Hochschulen sind Orte inklusiver Lehrer*innenbildung (Schmude & Wedekind 2014), in denen Theorie und Praxis miteinander verknüpft, Kooperationen über Fachgrenzen und Ausbildungsstufen ermöglicht und innovative und inklusive Lehr- und Lernsettings geschaffen werden. Bezugnehmend auf das Didaktische Modell für inklusives Lehren und Lernen (DiMiLL) nach Frohn (2017) wird im gemeinsamen Konzept der Hochschullernwerkstätten (HSLWS) der PHSt von einem breiten Inklusionsverständnis ausgegangen (Pech et al. 2018). Lernen in inklusiven Settings ist dem Modell zufolge maßgeblich durch die Prozessmerkmale Partizipation, Kommunikation, Kooperation und Reflexion charakterisiert (Simon 2019). Diese bilden konstituierende Aspekte für Zielsetzungen und Entwicklungsvorhaben in den HSLWS der PHSt. So wird in den HSLWS versucht studierendenzentrierte/s Lehre und Lernen in individuell angemessenen Tiefen der Auseinandersetzung mit Inhalten zu ermöglichen sowie Zugänge zu selbstverantwortlichem Lernen und zielgeleitetem Reflektieren zu entwerfen und anzuregen. Übergeordnetes Ziel ist die strukturelle und inhaltliche Gestaltung von HSLWSen, die Lehramtsstudierende inklusive Lernsetting selbst erleben lassen, und sie dabei unterstützen, Kompetenzen zur selbstorganisierten Gestaltung inklusiver Lernumgebungen für den eigenen Unterricht aufzubauen.
Im Forschungsvorhaben wird der Frage nachgegangen, welche Vorstellungen Studierende der HSLWS (N=40) zum Konstrukt inklusive Lernumgebung als Ort ideal wirksamen Lernens vor und nach dem Besuch der HSLWS haben. Das Forschungsdesign sieht die Erhebung der Daten mittels Fragebogen zu Beginn und am Ende des Wahlfaches vor. Entsprechende Fragen zielen auf offene Antworten ab. Zur Beantwortung der Fragen wurde die aus dem kreativen Schreiben bekannte Methode des „Free Writings“ gewählt, um Studierenden einen Zugang zu eigenen Konzepten zum Thema inklusive Lernumgebung einzuleiten. Die Auswertung der Studierendenartefakte erfolgt induktiv aus der Datenanalyse der Fragebögen mittels qualitativer Analyse nach Mayring (2015) sowie deduktiv orientiert an dem Modell zu inklusiven Lernsettings (DiMiLL). Ein Vergleich der generierten Kategorien mit den Prozessmerkmalen des DiMiLL soll Rückschlüsse auf Potentiale für die Weiterentwicklung der HSLWSen als Orte inklusiver Bildung fundieren. Zudem soll die Auswertung der Fragebögen Einblicke in Vorstellungen Studierender über Merkmale inklusiver Lernumgebungen hervorbringen und darüber wie sich die Vorstellungen nach dem Besuch der HSLWS verändern. Insgesamt wird erwartet, erste Hinweise auf Potentiale für die Weiterentwicklung selbst erlebbarer inklusiver Lernsettings in den HSLWSen sowie Hinweise auf Bedarfe für die Entwicklung von Kompetenzen zur Gestaltung inklusiver Settings für den eigenen Unterricht zu erhalten.

Frohn, J. (2017). Das Didaktische Modell für inklusives Lehren und Lernen. In J. Frohn (Hrsg.), FDQI-HU-Glossar. Berlin: Humboldt-Universität zu Berlin. http://www.hu-berlin.de/fdqi/glossar.
Mayring, P. (2015). Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken (12. Aufl.). Weinheim: Beltz.
Pech, D., Schomaker, C. & Simon, T. (2018). Inklusion sachunterrichts-didaktisch gedacht. In D. Pech, C. Schomaker & T. Simon (Hrsg.), Sachunterrichtsdidaktik und Inklusion. Ein Beitrag zur Entwicklung (S. 10–25). Baltmannsweiler: Schneider.
Schmude, C. & Wedekind, H. (2014). Lernwerkstätten an Hochschulen. Orte einer inklusiven Pädagogik. In: Hildebrandt, E., Peschel, M. & Weißhaupt, M. (Hrsg.): Lernen zwischen freiem und instruiertem Tätigsein. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, S. 103-122.
Simon, T. (2019): Zum Inklusionsverständnis von FDQI-HU. In: Julia Frohn, Ellen Brodesser, Vera Moser und Detlef Pech (Hg.): Inklusives Lehren und Lernen. Allgemein- und fachdidaktische Grundlagen. Bad Heilbrunn: Klinkhardt (Interdisziplinäre Beiträge zur Inklusionsforschung), S. 21–27.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Kollmann, Nina; ILn Mag. Dr. Prof.
Projektleitung intern
Kollmann, Nina; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Moser, Daniela; HS-Prof. Mag. Dr.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Gruber, Elke; Univ.-Prof. Dr
Kooperationspartner
Karl-Franzens-Universität Graz
Laufzeit
2015 – 2016
Beschreibung
Der Vorbereitung einer Evaluation, sprich der sorgfältigen Festlegung von Zielen und Vorgehensweisen zur Schaffung von Möglichkeiten einer partizipativen Mitgestaltung des Evaluationsprozesses sowie zum Erlangen von Vertrauen und Unterstützung für die Evaluation, wird eine äußerst bedeutende Rolle zugewiesen (Stockmann & Meyer, 2014, S. 258). Es ist daher eines der erklärten Ziele dieses Projektes, erste Schritte der Vorbereitung der Evaluierung des derzeit zentralen Projektes der Qualitätsentwicklung an der PH Steiermark bzw. im gesamten Entwicklungsverbund Süd-Ost – der PädagogInnenbildung NEU – zu leisten.
Mit diesem Vorprojekt wird ein diskursiver Prozess der Qualitätsentwicklung im Bereich der PädagogInnenbildung NEU gestartet, der es zum Ziel hat, Themenfelder der Evaluierung abzustecken.
Dieser Prozess umfasst das gesamte Qualitätsmanagement-System der PH Steiermark. Dies aus dem Grund, da die Durchführung einer Evaluation immer auch die Organisation als Ganzes betrifft (Stockmann & Meyer, 2014, S. 247) und daher immer bedeutender für Hochschulorganisation und Hochschulentwicklung wird (Kohler, 2009, S. 177). Evaluation an Hochschulen erfordert die Vermittlung zwischen Schnittstellen der Organisation, wobei systemische Perspektiven der unterschiedlich strukturierten Einheiten einer Hochschule Berücksichtigung finden müssen (Ernst, 2008, S. 20). Um den Nutzen von steuerungsrelevanten Evaluationsbefunden innerhalb der Organisation zu maximieren, werden daher Möglichkeiten zur professionellen Einbettung der Evaluation der PädagogInnenbildung Neu in das Qualitätsmanagement-System der PH Steiermark analysiert und Schnittstellen zu den Kooperationspartnern des Entwicklungsverbunds Süd-Ost identifiziert.
Generell wird das Ausmaß von Evaluationen im österreichischen Hochschulwesen geringer eingestuft als in anderen deutschsprachigen Ländern und ein Nachholbedarf vor allem bei der Einrichtung von Evaluierungsverbünden bzw. hochschulübergreifenden Planungen zur Evaluation (Kohler, 2009, S. 181) festgestellt.
Das hier beschriebene partizipative Forschungsprojekt setzt exakt bei diesem Bedarf an, indem es als Vorläufer eines geplanten Großprojektes (Einreichung über den Hochschulraum-Strukturmittel-Fonds oder den FWF Wissenschaftsfonds) fungiert, in dem sämtliche Kooperationspartner des Entwicklungsverbunds Süd-Ost an einer gemeinsamen Evaluierung der PädagogInnenbildung Neu arbeiten werden, um eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung in diesem Bereich sicherzustellen.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Paechter, Manuela; Univ.-Prof.in Dipl.-Psych.in Dr.in / Universität Graz – Standort Attemsgasse 25
Projektleitung intern
Luttenberger, Silke; HS-Prof. ILn Mag. Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hasenhütl, Sabine; MSc / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Luttenberger, Silke; HS-Prof. ILn Mag. Dr. BEd / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Malkoc, Smirna; BSc. MSc Prof. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Eglmaier, Marina; / Universität Graz – Standort Attemsgasse 25
Eichen, Lars; Univ-Prof. Dr.
Feierabend, Sarah; BA MA
Paechter, Manuela; Univ.-Prof.in Dipl.-Psych.in Dr.in / Universität Graz – Standort Attemsgasse 25
Unterrainer-Strauß, Daniela; BA MA
Kooperationspartner
Karl- Franzens-Universität Graz
Laufzeit
2021 – 2022
Beschreibung
Positive Lernerfahrungen sind ein Schlüssel, um Mädchen in MINT zu stärken und bilden die Grundlage für MINT-förderliche Einstellungen wie ein positives Selbstkonzept, Interesse, intrinsische Motivation sowie Vertrauen in die eigene Lernfähigkeit in MINT. Doch bereits im Kindergartenalter werden Mädchen sowohl im familiären Bereich als auch in Betreuungseinrichtungen seltener als Buben an MINT-bezogene Aktivitäten herangeführt und versäumen so wichtige Lernerfahrungen (Solga, 2009). Dabei wäre es besonders wichtig, Mädchen bereits im Kindergartenalter positive Lerngelegenheiten zu bieten, an die sie dann in der Schule anknüpfen und anhand derer sie langfristiges Interesse und Selbstwirksamkeitsgefühl in MINT entwickeln können. So könnten langfristig Wege für Mädchen und junge Frauen in MINT-Berufe geebnet werden. Vorrangiges Ziel des Projekts ist die Entwicklung und der Einsatz eines innovativen Fortbildungskonzepts für Pädagog:innen, um Fachpersonen selbst und damit verbunden auch Mädchen im Kindergartenalter und Primarstufenbereich (vier bis acht Jahre) in MINT zu stärken. Das Konzept umfasst Module mit MINT-Lernideen und Lernaufgaben für Mädchen im Alter von vier bis acht, sowie Module zu MINT-Didaktik und Module, in denen die Reflexion der Pädagoginnen und Pädagogen zu MINT, zu den eigenen Einstellungen und zum Thema „Mädchen/Frauen in MINT“ im Vordergrund steht
Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Vogel, Stephan; Priv.-Doz. Mag. , PhD / 7020 Karl-Franzens-Universität
Projektleitung intern
Graß, Karl-Heinz; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Imp, Christina; Mag. BSc. Prof. / 6200 Institut für Sekundarstufe Allgemeinbildung
Longhino, Daniela; Master of Education Prof. / 6100 Institut für Elementar- und Primarpädagogik
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bauer, Martin; BSc
Dargel, Silas; BSc
Hohensinger, Alina; / Universität Graz
Kooperationspartner
Universität Graz
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Beschreibung (engl.)
There is increasing awareness and empirical evidence that mathematical competencies are crucial cognitive abilities in modern societies. They are equally important for life success as literacy (Parsons & Bynner, 2005) and individuals with difficulties often face severe economic (e.g., unemployment) and/or health related (e.g., depression) consequences (Gross et al., 2009; Litster, 2013; Vignoles, 2016). The number of people suffering from poor mathematical competencies is alarmingly high. Around 20 % of the population in the OECD countries show difficulties imposing practical and occupational restrictions (OECD, 2016). Current estimates indicate that 5-7 % suffer from developmental dyscalculia (American Psychiatric Association, 2013; Landerl et al., 2017): A developmental learning disability in the domain of mathematics. School closures due to the current COVID-19 pandemic have additional consequences on the academic development of young individuals (UNESCO, 2020). Several scientific reports have demonstrated that educators have difficulties to reach their students, to monitor their learning progress and to provide the necessary support for those who have difficulties (König et al., 2020). Given the severe consequences, we need comprehensive tools that help us (a) to identify children who are at risk for developing mathematical difficulties and (b) to continually assess students’ academic abilities and their learning progress outside the classroom. Information gained from such tools builds the crucial basis for the implementation of efficient intervention, effective prevention and tailored learning programs.
The present project aims to develop a new and scientifically evaluated digital assessment tool that measures cognitive abilities associated with the development of mathematical abilities. In the Digital Numeracy Assessment (DNA), multiple cognitive task will be implemented to cover a broad range of math-related competencies and numerical skills. As such, it can be considered as a multi-factorial measurement that captures different cognitive facets associated with the development of mathematical abilities. The main components are domain-general cognitive abilities (factors that are important for a broad range of academic abilities; e.g., working memory) as well as domain-specific cognitive abilities (factors that are especially important for the domain of mathematics; e.g., knowledge about numerical magnitudes and numerical symbols).
The development of this tool is structured into four project phases. In the first phase, we will select, develop and implement cognitive tasks known to capture relevant facets of mathematical development. In the next phase, we will test the tool in a small sample of pre- and elementary school children (the target group of the application). Information gained from this pilot-study will help us to further refine the content as well as the technical implementation of the tool. In the final phase, we will investigate psychometric criteria (e.g., reliability, validity) in a representative sample to ensure high test quality standards. Ultimately, the application will be freely available for cell phones, tablets, different computer platforms (e.g., Android and Macintosh) and languages across the EU. With the development of the DNA we support educational institutions to monitor the development of individual ability profiles and to capture specific sets of strengths (potential protective factors) and weaknesses of student’s mathematical abilities.
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Koschmieder, Corinna; Mag. Dr. Prof. / 2500 Zentrum für Forschungssupport
Projektleitung intern
Koschmieder, Corinna; HS-Prof. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hofer, Karl; Mag. Bakk. BEd Ing. Prof. / 6300 Institut für Sekundarstufe Berufsbildung
Matischek-Jauk, Marlies; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 2200 Zentrum für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung
Pflanzl, Barbara; HS-Prof. Mag. Dr. Dipl.-Päd. / 6400 Institut für Bildungswissenschaften
Externe Projektmitarbeiter/innen
Bergner, Sabine; Ass.-Prof. Dr. / Universität Graz
Grundner, Manuela; Mag. , MA / murbit – die Entwicklerei
Krammer, Georg; Priv.-Doz. HS-Prof. Mag. Dr. / Johannes Kepler Universität Linz
Kooperationspartner
murbit – die Entwicklerei
Universität Graz
Laufzeit
2022 – 2026
Beschreibung
Eigeninitiative Personen gestalten ihr Umfeld in aktiver Weise, nehmen häufiger Führungspositionen ein, sind beruflich erfolgreicher und überwinden eher Hürden, an welchen andere zu scheitern drohen. Kurzum, Eigeninitiative wirkt nicht nur positiv auf individuelle Karrieren, sondern beeinflusst auch das soziale, wirtschaftliche und politische Umfeld handelnder Personen. Aus diesem Grund wird das Konzept der Eigeninitiative in der internationalen Organisationsforschung als wesentlicher Aspekt sowie elementarer Teil proaktiven Handelns diskutiert (Parker & Strauss, 2010). In der Bildungsforschung erfährt Eigeninitiative und deren schulische Förderung bisher kaum Beachtung, obwohl sie nachweislich individuelle Erfolge beeinflusst.
Das vorliegende Projekt Teach2Act rückt die Eigeninitiative von Schülerinnen und Schülern in den bildungswissenschaftlichen Kontext. Durch Teach2Act wird untersucht, wie Eigeninitiative und die darauf aufbauenden 21st century skills von Schüler/innen gefördert werden können. Besonderes Augenmerk liegt auf der Fördermöglichkeit durch verschiedene Klassenführungsstile und Lehr-/Lernmethoden im Unterricht. Eine dreijährige Studie soll die Frage beantworten, ob und wie Eigen-initiative von Schülerinnen und Schülern durch Klassenführungsstile und unterrichtsbezogene Lehr-/Lernmethoden geweckt bzw. gefördert werden kann. Hierbei wird ein drei-Phasen-Plan mit quantitativen und qualitativen Forschungsansätzen verfolgt.
In der ersten Phase werden mit Hilfe von Fokusgruppen Maßnahmen zur Anregung sowie Fördermöglichkeiten von Eigeninitiative im Unterricht erhoben und mittels induktiver Kategorienbildung übersichtlich geclustert. Phase 2 überprüft und spezifiziert die Cluster der vorherigen Phase anhand einer quantitativen Fragebogenerhebung mit 300 Schüler/innen und analysiert den Einfluss ihrer Lehrkräfte, deren Klassenführungsstrategien, sowie angewandter Lehr-/Lernmethoden. In der dritten Phase sollen die aus Phase 2 gewonnenen Erkenntnisse zum Einfluss der Lehrkräfte, deren Klassenführungsstrategien und Lehr-/Lernmethoden in die Aus- und Weiterbildung von Lehrenden integriert werden. Darüber hinaus gilt es, die Ergebnisse durch nationale und internationale Disseminationsstrategien in den wissenschaftlichen Diskurs zu stellen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Rotter, Daniela; Dr. Prof. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Projektleitung intern
Boeckmann, Klaus-Börge; HS-Prof. Mag. Dr. Univ.-Doz.
Rotter, Daniela; Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Hopp, Carina Natalie; Master of Education BA. / 6600 Institut für Diversität und Internationales
Kolleritsch, Wolfgang; BEd Prof.
Solstreif, Brigitte; Mag. / 6500 Institut für Praxislehre und Praxisforschung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Humboldt-Universität zu Berlin
KPH Wien/Krems
SprachSchatz – Verein für Mehrsprachigkeit – Begegnung – Zukunft
Universität Leipzig, University of Leipzig
Laufzeit
2021 – 2024
Beschreibung
Das Ziel des beantragten Forschungs- und Entwicklungsprojekts ist es, zu untersuchen, wie Lehramtsstudierende (LA-Studierende) durch ein eigens entwickeltes hochschuldidaktisches Konzept sowie einer eng angeleiteten Praxis im Rahmen der Lingusti-Sprachwerkstatt lernen, interaktiv sprachliche Lerngelegenheiten zu schaffen. Zu diesem Zweck werden in einem ersten Schritt und in Kooperation mit dem Verein SprachSchatz Videovignetten für den Einsatz in der Hochschullehre erstellt. In diesen Videovignetten soll verdeutlicht werden, mithilfe wel-cher sprachlichen und interaktionalen Strategien sprachliche Lerngelegenheiten für mehr-sprachige Kinder mit Deutsch als Zweitsprache geschaffen werden können. Dabei wird im Sinne des Konzeptes der Lingusti-Sprachwerkstatt soziales Lernen mit dem Focus-on-Form-Ansatz aus der Zweitsprachdidaktik verknüpft, um die Kinder sowohl in ihren sprachlichen als auch in ihren persönlichen Ressourcen zu stärken. Mithilfe der Videovignetten kann in weiterer Folge erhoben werden, wie Studierende zu Beginn ihrer Ausbildung im Rahmen des Schwerpunkts „Sprachliche Bildung und Diversität” Interaktionen wahrnehmen und hinsichtlich ihres Sprachförderpotentials einschätzen.

Phase 1 sieht die Entwicklung des hochschuldidaktischen Konzeptes vor, welches in Phase 2 im Rahmen der Ausbildung erprobt und weiterentwickelt werden soll. Dabei werden die für die Praxisphase relevanten Inhalte theoretisch und mithilfe der Videovignetten vermittelt. In Phase 3 steht die Erprobung der erarbeiteten sprachlichen und interaktionalen Strategien im Rahmen der Lingusti-Sprachwerkstatt im Zentrum. Die Studierenden werden an der Programmgestaltung mitwirken und einzelne Aktivitäten eigenständig umsetzen, um ihre Interaktionskompetenz und die Realisierung von Focus-on-Form (Rotter 2015) als zweitsprachendidaktischen Zugang im praktischen Tun erproben zu können. Anhand von Videoaufzeichnungen sowie introspektiven Daten soll untersucht werden, inwieweit die Studierenden ihre Interaktionskompetenz auf Grund des Interaktionstrainings im Rahmen des Projekts ausweiten konnten. Das außerunterrichtliche Praxisfeld der „Lingusti-Sprachwerkstatt“ stellt somit eine wertvolle Ergänzung zur bestehenden Praxis im Rahmen der Schulpraktika dar und fokussiert sprachliche Bildung und Förderung bewusst in einem non-formalen Setting.

Die Kolleginnen, mit denen im Projekt kooperiert wird, bringen für die Erstellung und im Einsatz der Videovignetten in der Hochschullehre hohe Expertise mit. Erste Arbeitstreffen sind hier bereits für den Herbst 2021 geplant.

Beschreibung (engl.)
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Projektdetails

Hochschule
Pädagogische Hochschule Steiermark
Sprache
Projektleitung gesamt
Marie-Theres, Gruber; Prof. BEd MA PhD / Private Pädagogische Hochschule Augustinum
Projektleitung intern
Lasnik, Silvia; Mag. Dr. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Lasnik, Silvia; Mag. Prof.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Eisner- Fasching, Maria; Prof. Dipl.-Päd. Mag. Dr. / Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Reiter, Irene; Dipl-Päd., MA / Pädagogische Hochschule Burgenland
Kooperationspartner
Kirchliche Pädagogische Hochschule der Diözese Graz-Seckau
Pädagogische Hochschule Burgenland
Laufzeit
2021 – 2025
Beschreibung
Das Interesse am frühen Fremdsprachenunterricht steigt stetig und so wächst auch die Literatur zum frühen Fremdsprachenunterricht beständig. In Österreich existiert seit 1998 (formale Adaptierung bis 2005) ein unveränderter Lehrplan für die Lebende Fremdsprache auf Primarebene, trotz der rasanten Veränderungen in der Fremdsprachendidaktik sowie curricularen Veränderungen in der Primarschullehrer*innenausbildung. Zukünftig soll es nun nach über 20 Jahren zu einer Erneuerung des Lehrplans für die Verbindliche Übung „Lebende Fremdsprache“ auf Primarebene kommen. Diese Studie soll aktuelle Tendenzen auf Primarebene im Entwicklungsverbund Süd-Ost (EVSO) (Burgenland, Kärnten, Steiermark) ersichtlich machen und die Inauguration des neuen Lehrplans begleiten, um einen ersten Einblick in die Anwendung und die Akzeptanz sowie die Voraussetzungen bei den Lehrer*innen anhand derer ‚beliefs‘ im EVSO gewinnen und Rückschlüsse für die Fort- und Weiterbildung an den Pädagogischen Hochschulen ziehen zu können.
Beschreibung (engl.)
Projektleitung intern bis 31.03.2024: Blahowsky, Gail Barbet; Mag. Dipl.-Päd. BA. Prof.

Projektleitung intern bis WiSe24/25: Lewis, Catherine Mary; MA Dr. BA. BEd Prof.

Projektleitung intern ab SoSe24/25: Lasnik, Silvia; Prof. Mag.

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