Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Hollick, Daniele; HS-Prof. Dr, Mag.
Neißl, Marianne; Mag. Prof.
Projektleitung intern
Hollick, Danièle; MEd. Dr. MA
Neißl, Marianne; Mag. Prof.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2019
Beschreibung
Im Zuge der Pädagoginnen- und Pädagogenbildung Neu wurden dem forschenden Lernen curricular eine zentrale Rolle zugeschrieben. Dementsprechend ist eine Gestaltung forschender Lehr-Lernarrangements an pädagogischen Bildungsinstitutionen im tertiären Bereich notwendig und wird u.a. mit der Implementierung einer Zukunfts- und Forschungswerkstatt (ZFW) an der PHDL umgesetzt.
„Mit der Öffnung von Hochschulen für eine zunehmend breitere Studierendenschaft und mit der Anerkennung von Lebenswelten, die die ausschließliche Konzentration auf ein Studium erschweren“ (Platte, 2018, S. 21) liegt eine Herausforderung in didaktischen Gestaltungen von Bildungs- und Lernprozessen. Krönig (2018, S. 62) stellt an eine inklusive Hochschuldidaktik die Anforderung einer „Diskursivierung und damit Komplexitätserhöhung und -transformation“ pädagogischer Situationen und den damit verbundenen (Bildungs-)Inhalten.
Analysiert wird das für die Gestaltung der ZFW umzusetzende Konzept AuRELIA Kursdesign von Reitinger (2013, S. 92) vor dem Hintergrund der Frage, inwieweit dieses Konzept Momente und Möglichkeiten einer inklusiven Hochschuldidaktik bietet, in der die „Bildung inklusiver Gruppen, die Etablierung inklusiver Formen von Kommunikation und Interaktion“ als „genuin pädagogische Herangehensweisen“ (Krönig, 2018, S. 59) sichtbar gemacht werden können. Aus professionstheoretischer Perspektive zur Entwicklung pädagogischer Handlungen werden gemeinsames Lösungssuchen und Reflexionsprozesse ermöglicht, wodurch mit einer professionellen Distanz eigene Erfahrungen und Sichtweisen reflektiert werden können (Rumpf, 2016, S. 81).
Für eine hochschuldidaktische Weiterentwicklung der ZFW wird als empirischer Forschungsansatz die Aktionsforschung gewählt (siehe dazu Altrichter et al., 2013), wobei es sich entsprechend Fox, Martin & Green (2007, S. 48ff) um „Practioner Research“ als eine der „Spielarten“ der Aktionsforschung, „die eine systematische Auseinandersetzung mit der eigenen Praxis inkludiert, mit dem Ziel, diese zu verändern und weiterzuentwickeln“, handelt (Cendon, 2016, S. 30). Als Datenmaterial werden das Forschungstagebuch von zwei in der ZFW Lehrenden, Protokolle der Besprechungen des Lehrendenteams der ZFW, die Ergebnisse der SWOT-Analyse der Studierenden sowie die Ergebnisse der mittels CILI (Reitinger, 2016) erhobenen und ausgewerteten Daten herangezogen. Die Auswertung der qualitativ erhobenen Daten erfolgt inhaltsanalytisch. Die Daten aus der Fragebogenerhebung werden einer deskriptiven Analyse unterzogen. Befragt werden alle Studierende der ZFW im Lehramtsstudium der Primarstufenpädagogik im 5. Semester.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Hollick, Daniele; HS-Prof. Dr, Mag.
Neißl, Marianne; Mag. Prof.
Reibnegger, Harald; MEd. Dr.
Projektleitung intern
Hollick, Danièle; MEd. Dr. MA
Neißl, Marianne; Mag. Prof.
Reibnegger, Harald; Dr., MEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2020
Beschreibung
Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention geht auch die Verpflichtung einher, ein inklusives Bildungssystem zu etablieren. Im Curriculum des neuen Lehramtsstudiums Primarstufe wird Inklusion als Querschnittsthema gefasst, das alle Diversitätsbereiche einbezieht und es werden „Wissens- und Handlungskompetenzen sowie professionelle Grundhaltungen zu inklusiver Bildung in allen Studienfächern“ für alle Studierenden grundlegt (PHDL, 2018, S. 12-13). Im Schwerpunkt „Inklusive Pädagogik/Fokus Behinderung“ werden die Grundlagen inklusiver Pädagogik in allen Diversitätsbereichen vertieft, wobei der Fokus auf den Diversitätsbereich „Behinderung“ gelegt wird. Absolventinnen und Absolventen sollen Unterricht so gestalten können, dass Lernbarrieren verhindert bzw. abgebaut werden können und größtmögliche Partizipation gewährleistet wird. Die Entwicklung einer dafür benötigten professionellen Handlungskompetenz umfasst nach Baumert und Kunter (2006) neben fachlichen Kompetenzen auch motivationale Orientierungen und Überzeugungen, Einstellungen und Werthaltungen als zentrale Merkmale der Lehrer/-innenpersönlichkeit.
Einstellungen von angehenden Lehrerinnen zur Inklusion werden von Kullmann, Lütje-Klose, Textor, Berard & Schitow (2015) als „wichtige Schlüsselmomente für die Realisierung einer inklusiven Unterrichtspraxis“ identifiziert. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommen auch Hellmich, Görel und Schwab (2016), die auch auf einen Zusammenhang zwischen Einstellung von Lehrerinnen und Lehrern zur Inklusion und Selbstwirksamkeitserwartungen (Schmitz & Schwarzer, 2000) hinweisen.
Im Rahmen dieses Forschungsprojektes soll die Entwicklung von Einstellungen, Haltungen und Bedenken von Studierenden des Lehramtes Primarpädagogik zu inklusivem Unterricht im Laufe ihrer Ausbildung erforscht werden. Es wird auch Fragen nachgegangen, ob Einstellungen zur Inklusion über Vertrauen in eigene Fähigkeiten erklärt werden können und inwiefern Vorerfahrungen einen Einfluss auf Einstellungen haben. Subjektive Sichtweisen zu inklusivem Unterricht und auf Zuständigkeiten sollen ebenso Gegenstand der Untersuchung sein.

Methode:

Das Forschungsdesign ist durch die Verknüpfung der qualitativen und quantitativen Erhebungs- und Auswertungsmethode methodentriangulatorisch angelegt.
Durchgeführt werden eine echte sowie eine unechte Längsschnittstudie. Bei der echten Längsschnittstudie wird eine Gesamterhebung beginnend mit der Studierendenkohorte der Primarstufenpädagogik des 1. Semesters 2018 bis zum Abschluss des Bachelorstudiums 2021/2022 durchgeführt, um Entwicklungsprozesse innerhalb einer Gruppe zu analysieren. Im Rahmen der unechten Längsschnittstudie werden im Studienjahr 2018/2019 alle Studierende des 3., 6. und 8. Semesters in der Ausbildung Primarstufenpädagogik befragt, womit u.a. die Wahl der Schwerpunkte im Zusammenhang mit der Selbsteinschätzung der Kompetenzen, Haltungen und Selbstwirksamkeit in der antizipierten Umsetzung inklusiven Unterrichts systematisiert betrachtet wird. Gewählt werden die standardisierten Erhebungsinstrumente SACIE-R 2013 zu Einstellungen, Haltungen und Bedenken und TEIP 2013 zu Selbstwirksamkeit (Feyerer, Reibnegger, Hecht, Niedermair, Soukup-Altrichter, Plaimauer, Prammer-Semmler, Moser, Bruch, 2013).
Die jeweiligen Datensätze der quantitativen Befragung werden einer deskriptiven und inferenzstatistischen Untersuchung unterzogen. Die Auswertung der qualitativ erhobenen Daten zu subjektiven Auffassungen des Konzeptes „Inklusion“ sowie zu Sichtweisen auf Zuständigkeiten inklusiver Pädagoginnen und Pädagogen erfolgt inhaltsanalytisch.

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Böheim, Gabriele;
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Im Rahmen einer Kooperation aller Pädagogischen Hochschulen in Österreich wird der Frage nachgegangen, welche Werthaltungen junge Menschen in Österreich haben. Datenerhebungsinstrument ist ein Fragebogen, der an einer repräsentativen Stichprobe eingesetzt wird
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Alt, Dorit; Prof. Dr.
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Boxhofer, Emmerich;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
Innovative Lernsettings, die auf der konstruktivistischen Lerntheorie basieren, haben im 21. Jahrhundert eine an Bedeutung für das Lernen gewonnen, da sie Lernprozesse umfassender erklären können als traditionelle Lerntheorien (Weinberger, 2017). Konstruktivistisches Lernen geht von einer aktiven Konstruktion von Wissen aus, d.h. Wissenserwerb ist ein weitgehend individueller Prozess (Hasselhorn & Gold, 2013, S. 66). Um diesen individuellen Prozess angemessen unterstützen zu können, sind formative Leistungsüberprüfungen unerlässlich Formative Leistungsüberprüfungen geben den Lernenden Feedback über den Verlauf ihres Lernprozesses und können auf verschiedene Arten gegeben werden, beispielsweise Peer-Feedback (Black & Dylan, 2009). Das Ziel dieses Erasmus+-Projekts besteht darin, formative Methoden der Leistungsfeststellung und -bewertung zu entwickeln und in Lehrerbildungsinstitutionen der beteiligten Länder zu implementieren. An dem Projekt sind 12 Institutionen aus sechs Nationen (Estland, Irland, Israel, Deutschland, Georgien, Österreich) beteiligt. Die PHDL ist Projektpartner.
In der ersten Phase wurden verschiedene Formen des formativen Feedbacks entwickelt (z.B. Critical Friend Feedback, Open Badges, Reflective Journal). In der zweiten Phase des Projekts werden aktuell „Train the trainer“ Lernsequenzen entwickelt. Schließlich werden in der dritten Phase des Projekts Fortbildungsveranstaltungen für die Lehrenden an den beteiligten Institutionen abgehalten, in denen sie die verschiedenen Formen des formativen Feedbacks kennenlernen, um sie dann den Lehramtsstudierenden zu vermitteln.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Koch, Anne;
Projektleitung intern
Koch, Anne; Dr. phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2020
Beschreibung
Das Projekt widmet sich der Erziehung zu Differenzsensibilität und religiöser Pluralismusfähigkeit durch Religionsbücher und Kinderbücher zu ‚Weltreligionen‘ und fragt, wie in diesen Medien ‚das Andere‘ beigebracht wird und welche Modelle für religiöse Vielfalt prominent sind. Das Sample besteht aus österreichischen christlichen und muslimischen Grundschulreligionsbüchern, sowie einem Dutzend deutschsprachigen Kinderbüchern zu „Weltreligionen/Religionen der Welt“ im Titel aus dem Zeitraum 1998-2018. Eine hermeneutisch-religionswissenschaftliche Analyse legt die impliziten und expliziten Modelle für Pluralismus dar. Im Ergebnis fällt auf, wie sehr die Kategorien des Vergleichs auf das Verbindende in anthropologischer und phänomenologischer Hinsicht abheben. Problematisch erscheint, dass säkulare Weltanschauungen weitgehend fehlen sowie abstraktere Kategorien, um Überzeugungen in ihrer Diversität in den Blick zu bringen, und dass die religiösen Ethiken fast nur als Sitten und Gebräuche vorkommen.
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Wiesinger, Markus; Dr. Mag. / 2100 Institut Ausbildung
Projektleitung intern
Wiesinger, Markus; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bauer, Marlene; MEd. BEd / 2100 Institut Ausbildung
Schöftner, Thomas; Dr. BEd MSc. / 2300 Institut Medienbildung
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2020
Beschreibung
This project involves mutual international teaching placements, which PHDL have been organising and running with our partners and affiliated schools in the UK (York/Edinburgh) and Austria (Linz/Bad Goisern) since 2007. Basically, it is an immersion programme for primary and secondary students alike and was designed to benefit the trainees’ professional development, not only in terms of their teaching capacity, but also as regards their second language proficiency and cross-cultural awareness.
In order to place the project on a solid academic footing, a questionnaire has been designed to both evaluate the benefits of these mutual teaching placements and see how well immersed the trainees have been in the target culture. The research design seeks to cover a wide spectrum of intercultural, linguistic and didactic issues revolving around 5 selected aspects warranting further research, notably language proficiency, cultural studies, didactics and methodology, school systems and efficiency of organisation. The contents of the questionnaire are based on the relevant literature, state-of-the-art didactics and methodology and recent L1/L2 acquisition theories (Brown and Larson-Hall, 2014. Cook and Singleton, 2014. Legutke et al., 2012. Lightbown and Spada, 2013. Mackey, 2012. Thomas, 2001. Wiesinger, 2016). Strictly speaking, there are two questionnaires – one aimed at UK trainees, the incoming students, and the other targeting Austrian trainees. The respective questionnaires, predominantly based on multiple-choice questions, are available on the PHDL Moodle platform and any student participating in the project is required to take the questionnaire twice – before and after their stint abroad. In the meantime, quite a number of students have joined this research project, actively analysing the data for their own bachelor theses – with their very own scope of research, of course – thus not only benefitting their own academic careers but also contributing to the project as a whole. For example, a very recent and intriguing finding has been that Austrian teachers primarily rely on their coursebooks while UK teachers very often do without them (Schauer, 2017).
A battery of tests has so far been performed based on inferential statistics to ascertain the test design’s reliability and the validity of the data (t-Test, Gaussian distribution, normality test, parameter analyses), which show there is a significant difference between the trainees’ feedback before and after their stints. It can thus be presumed that these placements do, indeed, benefit the participating students considerably (Schöftner, 2017).
References:
Brown, S. and Larson-Hall, J. (2012) Second Language Acquisition Myths. Michigan: Michigan University Press.
Cook, V. and Singleton, D. (2014) Key Topics in Second Language Acquisition. Bristol: MM Textbooks.
Legutke, M. K., Müller-Hartmann A. and Schocker-v. Ditfurth, M. (2012) Teaching English in the Primary School. Stuttgart: Klett.
Lightbown, P.M. and Spada, N. (2013) How Languages are Learned. Oxford: OUP.
Mackey, A. (2012) Input, Interaction and Corrective Feedback in L2 Learning. Oxford: OUP.
Schauer, S. (2017) A Comparative Study of Second Language Approaches in the United Kingdom and in Austria. Unpublished bachelor thesis, Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz, Linz Austria.
Schöftner, T. (2017) Bericht Inferenzstatistik. Unpublished paper im Rahmen des Studientages „PH Forscht 2“ der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz (PH Linz). Linz, am 25-04-2017.
Thomas, B.J. (2001) Advanced Vocabulary and Idiom. Longman Group Limited.
Wiesinger, M. (2016) The Gift of the Gab – Games and Activities for the EFL Classroom. Ein methodisch-didaktisches Handbuch für Englischlehrer/-innen bzw. Studierende. Im Eigenverlag. ISBN: (978-3-200-04467-8).
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
koch, Anne;
Projektleitung intern
Koch, Anne; Dr. phil.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Der Beitrag widmet sich der Erziehung zu religiöser Pluralismusfähigkeit durch Kinderbücher zu ‚Weltreligionen‘ und fragt, wie ‚das Andere‘ beigebracht wird und welche Modelle für religiösen Pluralismus die Bücher aufweisen. Wie die kritische und konstruktivistische Zugangsweise in der Religionspädagogik unterscheidet dabei die religionswissenschaftliche Perspektive objekt- und metasprachliche Sortierungen. Zunächst wird die Kategorie Weltreligionen als Herrschaftsinstrument begriffsgeschichtlich problematisiert, sodann implizite und explizite Modelle für Pluralismus im Sample deutschsprachiger Kinderbücher aus dem Zeitraum 1998-2018 herausgearbeitet. Die Vergleichsebene der Bände erweist sich als stark anthropologisch und phänomenologisch. Die Ergebnisse werden vor einer religionswissenschaflichen Fachdidaktik zu ‚Weltreligionen‘ diskutiert.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Permanschlager, Wolfgang; Mag.
Reitinger, Johannes; Dr. Dr. habil. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Permanschlager, Wolfgang; Mag.
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Seyfried, Clemens; Dr.
Waid, Albin; Dr. BA BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Reitinger, Daniela; MA ECED
Kooperationspartner
Laufzeit
2017 – 2018
Beschreibung
I. Ausgangspunkt:

– Organisation der schulischen Nachmittagsbetreuung
– Verbesserung der Sinnhaftigkeit von Angeboten
– Evaluierung des Konzeptes „Sing4Life“

II. Allgemeine handlungsleitende Forschungsinteressen:

Auf welche Resonanz stößt das Angebot „Sing4Life“ bei den partizipierenden Schülerinnen und Schülern?

Inwiefern unterscheiden sich Einschätzungen von Schülerinnen und Schülern, die beim Nachmittagsbetreuungsangebot „Sing4Life“ partizipieren, von Schülerinnen und Schülern aus herkömmlichen Nachmittagsbetreuungsangeboten hinsichtlich der Entfaltung diverser Kriterien a) selbstbestimmungsorientierten, b) vertrauensbasierten und c) forschenden Lernens im Kontext der Nachmittagsbetreuung?

Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Wiesinger, Markus; Dr
Projektleitung intern
Wiesinger, Markus; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Bauer, Marlene; MEd. BEd
Kreutner, Edith; Mag. Dr.
Schöftner, Thomas; Dr. BEd MSc.
Externe Projektmitarbeiter/innen
Hardy, Phil;
Lightfoot, Zoe;
Lynch, Michael;
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 –
Beschreibung
This project involves mutual international teaching placements, which PHDL have been organising and running with our partners and affiliated schools in the UK (York/Edinburgh) and Austria (Linz/Bad Goisern) since 2007. Basically, it is an immersion programme for primary and secondary trainees alike and was designed to benefit their professional development, not only in terms of their teaching capacity, but also as regards their second language proficiency and cross-cultural awareness. In order to place the project on a solid academic footing, a questionnaire has been designed to both evaluate the benefits of these mutual teaching placements and to see how well immersed the trainees have been in the target culture. The research design seeks to cover a wide spectrum of intercultural, linguistic and didactic issues revolving around 5 selected aspects warranting further research, notably language proficiency, cultural studies, didactics and methodology, school systems and efficiency of organisation. The contents of the questionnaire are based on the relevant literature, state-of-the-art didactics and methodology and recent L1/L2 acquisition theories (Brown and Larson-Hall, 2014. Cook and Singleton, 2014. Legutke et al., 2012. Lightbown and Spada, 2013. Mackey, 2012. Thomas, 2001. Wiesinger, 2016). Strictly speaking, there are two questionnaires – one aimed at UK trainees, the incoming students, and the other targeting Austrian trainees. The respective questionnaires, predominantly based on multiple-choice questions, are available on the PHDL Moodle platform and any student participating in the project is required to complete the questionnaire twice – before and after their stint abroad. In the meantime, quite a number of students have joined this research project, actively analysing the data for their own bachelor’s and master’s theses – with their very own scope of research, of course – thus not only benefitting their own academic careers but also contributing to the project as a whole. For example, some very recent and intriguing findings have been that a) Austrian teachers primarily rely on their coursebooks while UK teachers very often do without them (Schauer, 2017). b) the ‘grammar-translation method’, as a teaching style, is still firmly entrenched and extremely popular with SL teachers across the board (Daborer, 2018. Grabner, 2019). c) Austrian EFL teachers who appear to be following a ‘communicative style of teaching’ do so ‘unknowingly’. On the contrary, these interactive ideas and activities are suggested by the teachers’ respective coursebooks and not by the teachers’ own design, as their constant interruption of their learners’ flow of speech for the sake of a mistake is very reminiscent of the ‘grammar-translation method’ and incompatible with communicative SL approaches (Daborer, 2018. Grabner, 2019). d) students of a foreign language, e.g. German or English, seem to be fairly proficient in the standard – usually, academic – variety of the language, but, apparently, have serious shortcomings in less formal registers and styles of the target language (Pilsner, 2019) e) immersion projects of this kind increase the SL learners’ cross-cultural awareness and lead to a deeper understanding of colloquialisms, regionalisms and idiomatic expressions, thus expanding the learners’ repertoire of more informal styles and registers as a whole (Alkühn, 2018). A battery of tests has so far been performed based on inferential statistics to ascertain the test design’s reliability and the validity of the data (t-Test, Gaussian distribution, normality test, parameter analyses), which show there is a significant difference between the trainees’ feedback before and after their stints. It can thus be presumed that these placements do indeed benefit the participating students considerably (Schöftner, 2017).
Beschreibung (engl.)
This project involves mutual international teaching placements, which PHDL have been organising and running with our partners and affiliated schools in the UK (York/Edinburgh) and Austria (Linz/Bad Goisern) since 2007. Basically, it is an immersion programme for primary and secondary trainees alike and was designed to benefit their professional development, not only in terms of their teaching capacity, but also as regards their second language proficiency and cross-cultural awareness. In order to place the project on a solid academic footing, a questionnaire has been designed to both evaluate the benefits of these mutual teaching placements and to see how well immersed the trainees have been in the target culture. The research design seeks to cover a wide spectrum of intercultural, linguistic and didactic issues revolving around 5 selected aspects warranting further research, notably language proficiency, cultural studies, didactics and methodology, school systems and efficiency of organisation. The contents of the questionnaire are based on the relevant literature, state-of-the-art didactics and methodology and recent L1/L2 acquisition theories (Brown and Larson-Hall, 2014. Cook and Singleton, 2014. Legutke et al., 2012. Lightbown and Spada, 2013. Mackey, 2012. Thomas, 2001. Wiesinger, 2016). Strictly speaking, there are two questionnaires – one aimed at UK trainees, the incoming students, and the other targeting Austrian trainees. The respective questionnaires, predominantly based on multiple-choice questions, are available on the PHDL Moodle platform and any student participating in the project is required to complete the questionnaire twice – before and after their stint abroad. In the meantime, quite a number of students have joined this research project, actively analysing the data for their own bachelor’s and master’s theses – with their very own scope of research, of course – thus not only benefitting their own academic careers but also contributing to the project as a whole. For example, some very recent and intriguing findings have been that a) Austrian teachers primarily rely on their coursebooks while UK teachers very often do without them (Schauer, 2017). b) the ‘grammar-translation method’, as a teaching style, is still firmly entrenched and extremely popular with SL teachers across the board (Daborer, 2018. Grabner, 2019). c) Austrian EFL teachers who appear to be following a ‘communicative style of teaching’ do so ‘unknowingly’. On the contrary, these interactive ideas and activities are suggested by the teachers’ respective coursebooks and not by the teachers’ own design, as their constant interruption of their learners’ flow of speech for the sake of a mistake is very reminiscent of the ‘grammar-translation method’ and incompatible with communicative SL approaches (Daborer, 2018. Grabner, 2019). d) students of a foreign language, e.g. German or English, seem to be fairly proficient in the standard – usually, academic – variety of the language, but, apparently, have serious shortcomings in less formal registers and styles of the target language (Pilsner, 2019) e) immersion projects of this kind increase the SL learners’ cross-cultural awareness and lead to a deeper understanding of colloquialisms, regionalisms and idiomatic expressions, thus expanding the learners’ repertoire of more informal styles and registers as a whole (Alkühn, 2018). A battery of tests has so far been performed based on inferential statistics to ascertain the test design’s reliability and the validity of the data (t-Test, Gaussian distribution, normality test, parameter analyses), which show there is a significant difference between the trainees’ feedback before and after their stints. It can thus be presumed that these placements do indeed benefit the participating students considerably (Schöftner, 2017).
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Hauer, Beatrix; HS-Prof.in MEd. Dr. Dipl.Päd.
Reitinger, Johannes; Dr. Dr. habil. Priv.-Doz.
Projektleitung intern
Hauer, Beatrix; Institutsleiterin MEd. Dr. Dipl.Päd. OStR
Reitinger, Johannes; HS-Prof. PD Dr. BEd
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2018
Beschreibung
Dieses Projekt beschäftigt sich mit den Programmen ÖKOLOG und PILGRIM vor und zeigt auf, welche diesbezüglichen Initiativen an der Privaten Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz (PHDL) seit 2015 gesetzt wurden. Im Implementierungszeitraum entstanden an der Hochschule entwicklungsrelevante Fragen hinsichtlich kontextbezogener Wahrnehmungen betroffener Personengruppen (Lehrende, Mitarbeitende, Studierende), die zugleich das Erkenntnisinteresse der hier dargestellten Evaluierungsstudie repräsentieren. Anhand einer Onlinebefragung zu zwei Messzeitpunkten wurden Daten zur Erörterung der Forschungsfragen gesammelt. Die quantitativ-deskriptiven, inferenzstatistischen und quantitativ-inhaltsanalytischen Ergebnisse wurden bereits einer Veröffentlichung zugeführt.

Insgesamt kann festgestellt werden, dass die PHDL gesetzte Initiativen hinsichtlich der ins Auge gefassten Programme seit 2015 gezielt verfolgt und diese Bemühungen von allen betroffenen Gruppen positiv wahrgenommen werden. Die PHDL ist damit auf einem konstruktiven Weg, insofern die Initiative ÖKOLOG/PILGRIM – unter Berücksichtigung der hier angeführten Evaluierungsergebnisse – von allen Involvierten bzw. Betroffenen gemeinsam konsequent weiter vorangetrieben wird.

Beschreibung (engl.)
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Bericht