Kategorie: Sachgebiete

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Bauer, Marlene; MEd. BEd
Projektleitung intern
Hell, Barbara; Mag.phil. BEd
Hofbauer, Rebecca; Dipl.Päd. BEd MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2025
Beschreibung
.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Heinrichs, Karin; / Pädagogische Hochschule Oberösterreich
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2019 – 2021
Beschreibung
Die Forschungsfrage lautet, wie man angehende Berufstätige auf die ethischen Anforderungen im Beruf adäquat vorbereiten kann. Lehrpersonen berufsbildender Schulen entwickeln berufsspezifische moralische Dilemmata und setzen sie dann in ihrem eigenen Unterricht im Rahmen von VaKE (Values and Knowledge Education) ein. VaKE verbindet Werterziehung und Wissenserwerb. Die Hypothese lautet, dass die Lernenden durch VaKE ethisch angemessenere Handlungsmuster entwickeln. Die Intervention wird videografiert und die Argumentationsmuster inhaltsanalytisch ausgewertet. In einer Kontrollgruppe erfolgt kein VaKE-Unterricht, sondern die Dilemmata werden lediglich mit Wissenserwerb gelöst.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Hollick, Danièle; MEd. Dr. MA
Jaramaz, Aleksandra; BEd
Projektleitung intern
Hollick, Danièle; MEd. Dr. MA
Interne Projektmitarbeiter/innen
Jaramaz, Aleksandra; BEd
Externe Projektmitarbeiter/innen
Prandstetter, Ingrid;
Kooperationspartner
Laufzeit
2022 – 2024
Beschreibung
Eine klare Vorgabe im Regierungsprogramm (Nationaler Bildungsbericht 2012, S. 233) lautete bereits vor 10 Jahren, dass alle Kinder in Österreich ein Recht auf gleiche Startbedingungen bei Schuleintritt haben, wobei der Erwerb der Sprachkompetenzen in Deutsch und der Muttersprache besonders wichtig sei und für einen erfolgreichen Schuleinstieg durch gezielte Fördermaßnahmen unterstützt werden. Die Grundlage für einen chancengerechten bzw. chancengerechteren Schuleintritt und Bildungsweg bildet sprachliche Förderung, die als ein obligatorischer Bestandteil der Aufgaben von elementaren Bildungseinrichtungen zu verstehen ist. Sprachförderung läuft quer durch alle Aktivitäten und Bildungsangebote im gesamten Alltag ab. Um einen bestmöglichen Beginn der Bildungslaufbahn und adäquate Bildungschancen für die Kinder zu gewährleisten, wird im elementaren Bildungsbereich, der als erste Bildungseinrichtung eine zentrale Rolle einnimmt, gemäß Art. 15a-B-VG (BMBWF) unter anderen der Schwerpunkt in der Intensivierung der Sprachförderung bei Vierjährigen gesetzt (Nationaler Bildungsbericht Österreich, 2021, S. 76). Niklas et al. (2011) konstituieren einen positiven Zusammenhang zwischen einer längeren Kindergartenbesuchsdauer und den sprachlichen Kompetenzen sowie dem phonologischen Bewusstsein von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache im vorletzten Kindergartenjahr.

Ein Mangel an sprachlichen Kompetenzen wirkt sich nicht nur nachteilig auf eine erfolgreiche Schullaufbahn aus, sondern auch auf die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben (Gebhardt et al., 2013, S. 306). Erfolgt der Erwerb der deutschen Sprache bei Kindern mit einer anderen Erstsprache erst spät, dann haben diese eher schlechtere Leistungen in ihren Lese- und mathematischen Kompetenzen als Schüler*innen mit deutscher Erstsprache (Müller & Ehmke, 2013, S. 271-272). Der Sprachförderbedarf wird jedoch nicht nur bei Kindern mit einer anderen Erstsprache konstituiert, sondern auch zu einem wesentlichen Teil bei Kindern mit deutscher Erstsprache (Wendt et al., 2012, S. 24 ). Unter Heranziehung des Beobachtungsbogens BaSiK (Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindergarteneinrichtungen) von Zimmer (2019, S. 9) wird von einer Perspektive auf das Kind als soziales, in Bewegung seiendes und „von Anfang an aktiv lernendes, kompetent handelndes Wesen“ ausgegangen. Damit verbunden ist ein Bildungsbegriff, der Bildung als sozialen Prozess im Kontext der „sozialen, dinglichen und kulturellen Umgebung“ beschreibt (Zimmer, 2016; zit. n. Zimmer, 2019, S. 10). Diese Prämissen korrelieren mit der Auffassung von „Sprache als Schlüsselkompetenz“ und Sprachentwicklung als Erweiterung des eigenen Bewegungsradius sowie als Vorantreiben des eigenen Bildungsprozesses (ebd.). Das Projekt geht folgenden Fragen mittels einer Langzeitstudie nach: (1) Inwieweit können (DaZ-)Eltern von den (digitalen) W&L-Materialien profitieren bzw. die Kinder zuhause unterstützen? Wie beurteilen sie die Bedeutung der Sprachförderung ihres Kindes in elementaren Bildungs- und Betreuungseinrichtungen?
(2) Wie wirkt der Einsatz von „Wort- und Laut Detektive“ auf die Sprachentwicklung von Kindern in elementaren Bildungsinstitutionen? (3) Fördert der Einsatz von „Wort- und Lautdetektiven“ die alltagsintegrierte Sprachbildung und -förderung? (4) Erleben sich Elementarpädagoginnen kompetent für die Sprachförderung von Kindern mit DaZ?

Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Boxhofer, Emmerich;
Hametner, Stefan;
Projektleitung intern
Hametner, Stefan; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Boxhofer, Emmerich; HS-Prof. Mag. Dr. OStR
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2019
Beschreibung
Das IMST-Themenprogramm „Kompetenzorientiertes Lernen mit digitalen Medien“ gibt Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit praxisbezogene Projekte über ein Schuljahr hinweg durchzuführen. Dem Interventionsansatz von IMST (Krainer 2008) und dem IMST-Rahmen (o.A. 2009) folgend, begleitet ein Team von Betreuerinnen du Betreuern die Lehrpersonen bei ihren Projekten. Die theoretische Fundierung geht auf die Selbstbestimmungstheorien von Deci und Ryan (2002) zurück. Zusätzlich werden noch unterschiedliche Aspekte der Projekte wissenschaftlich untersucht, in den Projektjahren 2015/16 und 2017/18 stand die Selbstwirksamkeitserwartung der Projektnehmerinnen und Projektnehmer im Fokus.
Eine der Annahmen am Beginn der Forschungsperiode 2015-2018 war, dass sich die Selbstwirksamkeitserwartung der beteiligten Lehrerinnen und Lehrer im Laufe des Projektverlaufs durch die intensive Beschäftigung mit der Materie verbessert.
Die Selbstwirksamkeitserwartung einer Person kann als die Einschätzung der persönlichen Fähigkeiten in Bezug auf die Bewältigung neuer oder schwieriger Anforderungssituationen definiert werden. Dabei handelt es sich nicht um Aufgaben, deren Schwierigkeitsgrad Handlungsprozesse der Anstrengung und Ausdauer für die Bewältigung erforderlich macht. Dieses Konzept beruht auf der sozial-kognitiven Theorie von Bandura (1992, 1997, 2001).
Beschreibung (engl.)
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Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Brlica, Nina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Jelinek, Nina; Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2018
Beschreibung
Wie gestaltet sich der Berufseinstieg für Lehrerinnen und Lehrer im Pflichtschul-
bereich? Welche möglichen Schwierigkeiten und Hürden ergeben sich und wel-
chen Stellenwert hat Fortbildung für die Lehrerneulinge? Diesen Fragen widmet
sich eine qualitative Studie. Mittels 30 Leitfadeninterviews mit Lehrpersonen
innerhalb der ersten fünf Dienstjahre kann gezeigt werden, dass der Einstieg in
den Lehrberuf nicht zwingend schwierig sein muss. Insbesondere im Volksschul-
bereich gibt es für die meisten genügend Unterstützung, um die anfänglichen
Herausforderungen auch zu bewältigen. In der Neuen Mittelschule zeigt sich
ein differenziertes Bild, hier spielt eine große Rolle, welche Aufgaben man be-
kommt. Teamteaching erleichtert vielen den Einstieg, während das Unterrich-
ten von Fremdfächern einigen Schwierigkeiten bereiten. Abgesehen von der
Fragestellung, wie die Lehrpersonen den Berufseinstieg erlebten, war auch die
Bereitschaft zum Besuch von Fortbildungen von Interesse für diese Studie und
es zeigte sich, dass diese bei den jungen Lehrkräften sehr groß ist.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Brlica, Nina; Mag. Dr.
Projektleitung intern
Jelinek, Nina; Mag. Dr.
Trenda, Maria; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2016 – 2019
Beschreibung
Lehrerfortbildungen dienen der Professionalisierung und Weiterentwicklung von Unterricht. Ihre Effektivität wurde mehrfach erwiesen, allerdings hängt diese sehr von der Wahrnehmung und Nutzung durch die Lehrpersonen ab (Lipowsky & Rzejak 2012).
Lipowsky geht davon aus, dass die Motivation für den Besuch einer Fortbildung auch mit ausschlaggebend ist dafür, ob diese als nachhaltig empfunden wird bzw. ob diese nachhaltig wirken kann. Als mögliche Motive nennt er den Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen, eine berufliche Weiterentwicklung im Sinne von Karriereplanung, ein Interesse an einer Materie, wo man sich bereits gut auskennt oder umgekehrt, wo man noch nicht so firm ist (Lipowsky, 2009, 2010, 2011).
In einer qualitativen Studie zum Besuch von Lehrerfortbildungen aus der Sicht der Teilnehmenden wurden Leitfadeninterviews mit Primarstufen- sowie mit Religionslehrerinnen und -lehrern aus der Volksschule in Oberösterreich durchgeführt.
Das Forschungsinteresse galt den Motiven für den Besuch von Fortbildungen und der Auswahl von bestimmten Fortbildungen oder auch Formaten. Außerdem galt es herauszufinden, ob Fortbildungen subjektiv als wirksam erlebt werden, ob Fortbildungen ihrer Wahrnehmung nach Folgen haben und wenn ja, welche.
Tatsächlich sind die befragten Lehrpersonen äußerst motiviert Fortbildungen zu besuchen. Alle schreiben der Fortbildung hohe Bedeutung zu, allerdings zeigen sich hier Unterschiede nach Dienstalter. Unabhängig davon spielt auch die Persönlichkeit eine Rolle. Während ein Teil der Befragten abgesehen vom Informationsfluss ein richtiges Bedürfnis nach Fortbildungen hat, gibt es wenige, welche derart gefestigt in ihrer Lehrerrolle sind, dass sie diesen Wunsch nach Fortbildungsunterstützung nicht verspüren.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Boxhofer, Emmerich; HS-Prof. Mag. Dr. OStR
Projektleitung intern
Boxhofer, Emmerich;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2015 – 2015
Beschreibung
Dieses Projekt beschreibt die Bedeutung des Tätigkeitsbereichs
einer Praxislehrkraft im Zusammenhang reflexiver Modelle.
Dabei werden theoriegeleitete Reflexionsmodelle und ergänzend
Dilemmata im Betreuungssetting angeführt.
SEPRAL ist ein analytisches Verfahren, das im Kontext eines
theoretischen Bezugsrahmens und der Bedeutung einer reflexiven Praxis die Erlebensdimensionen von Praxislehrern
und Praxislehrerinnen beschreibt.
Beschreibung (engl.)
This Project describes the importance of the field of activity for so called practice teachers and deals with reflexive models.
These theory‐based reflection models and supplementary dilemmas are presented in supervising settings.
SEPRAL is an analytical method that describes the experience
of different dimensions of practice teachers inbedded in a
theoretical framework and the importance of reflective practice.
URL
Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Boxhofer, Emmerich; Dr.
Hoppe, Peter;
Reibnegger, Harald; MEd. Dr.
Projektleitung intern
Boxhofer, Emmerich;
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Frenner, Iris; Dr., Mag., MSc
Leeb, Astrid; Dipl.-Päd. MAS, MSC
Schwartz, Bernhard; Dr., BSc, MSc
Kooperationspartner
Education Group
FH Gesundheitsberufe OÖ
Laufzeit
2018 – 2022
Beschreibung
Um die Zusammenhänge zwischen physischen (insbesondere muskuloskelettalen Beschwerden) und psychischen Belastungen von Primarstufenlehrer/innen evaluieren zu können wurde das Forschungsprojekt „BelaPrim“ durch die Kooperationspartner FH Gesundheitsberufe OÖ (Bachelor-Studiengang Physiotherapie; Unternehmensleitung Forschung und Entwicklung), Education Group (eduResearch – Zentrum für Bildungsforschung OÖ) und Private Pädagogische Hochschule der Diözese Linz (Institut für Forschung und Entwicklung) ins Leben gerufen.
Der Fokus des Projekts liegt auf der gesundheitsbezogenen Selbstkompetenz, die eventuell in einer Handreichung für Primarstufenlehrer/innen (3 Ebenmodell nach D. Nutbeam, 1998; Sorensen et al 2012) mündet soll. Inventare zur Datenerhebung:
Nordic Musculoskeletal Questionare (NMQ); Kurztest AVEM (11 Items); International Physical Acitivity Questionaire (shortform last 7 days self-administered Format);
Big5-Persönlichkeitsfragebogen TIPI 10
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Boxhofer, Emmerich; HS-Prof. Mag. Dr. OStR
Projektleitung intern
Weinberger, Alfred; habil. Mag. Dr.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kooperationspartner
Laufzeit
2020 – 2020
Beschreibung
In dieser empirischen Studie wird vor dem Hintergrund der Einführung eines verpflichtenden Ethikunterrichts der Frage nachgegangen, in welcher Intensität und warum der Religions- und Ethikunterricht relevant sind. Zur Beantwortung der Fragestellung wurden neben einer theoretischen Analyse von Lehrplänen Lehramtsstudierende der Volksschule (N = 128) mittels eines Online-Fragebogens befragt. Die Resultate zeigen, dass Ethikunterricht als signifikant relevanter als Religionsunterricht eingeschätzt wird. Als zentraler Relevanzfaktor des Ethikunterrichts wird die Werterziehung genannt, im Religionsunterricht das Wissen über Religionen. Ferner wird Werterziehung als integrales Ziel jedes Unterrichtsfachs gesehen. Auf der Grundlage der empirischen
Resultate, Lehrplananalysen und theoretischen Reflexionen wird die Kombination von Werterziehung mit Wissenserwerb im Fachunterricht vorgeschlagen, anstatt ein zusätzliches Fach Ethik zur Förderung der Werterziehung einzuführen.
Beschreibung (engl.)
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Bericht

Projektdetails

Hochschule
Private Pädagogische Hochschule Linz
Sprache
Projektleitung gesamt
Keplinger, Gudrun; Mag. Dr. / 2100 Institut Ausbildung
Projektleitung intern
Keplinger, Gudrun Isolde; Mag. Dr. BEd
Bärnthaler, Andreas; Mag.
Interne Projektmitarbeiter/innen
Externe Projektmitarbeiter/innen
Kralicek, Beate; Mag. / Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien
Langer, Markus; Mag. Dr. / Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik Wien
Kooperationspartner
Laufzeit
2018 – 2021
Beschreibung
CLILEDGE beschäftigt sich mit der Implementierung von Content und Language Integrated Learning (CLIL) in berufsbildenden Lehranstalten in Österreich, konkret begleitet es die Höheren land- und fortwirtschaftlichen Schulen, an welchen CLIL-Unterrichtseinheiten ab dem Schuljahr 2018/19 verpflichtend abgehalten werden müssen (vgl. Webseiten 3. und 4.).

Die folgenden Zielsetzungen sind handlungsleitend: 1. Erfassen der Qualität des Wissenserwerbs in der Gegenüberstellung von muttersprachlichem und fremdsprachlichem Unterricht 2. Definition der Maßnahmen von Seiten der Lehrpersonen, die für erfolgreichen Wissenserwerb im CLIL-Unterricht verantwortlich zeichnen Inhaltlich schließt die Studie an der von Badertscher und Bieri (2009) im Kontext der Primarstufe und Sekundarstufe 1 durchgeführten an, mit dem wesentlichen Unterschied, dass die untersuchten Schülerinnen und Schüler bereits die Schuljahre 11 bis 13 absolvieren, und daher von einer höheren Sprachkompetenz in der L2 (Englisch) und höherer Komplexität der zu vermittelten Inhalte ausgegangen werden kann. Resultierend aus der theoretischen Auseinandersetzung und den Erkenntnissen aus Sprachlern- und Wissenserwerbforschung stehen folgende Forschungsfragen im Zentrum der Untersuchung (vgl. Badertscher & Bieri, S. 17):

1. Wie wirkt sich die Auseinandersetzung mit Englisch auf inhaltliche Lernprozesse aus?
2. Führt inhaltliches Lernen in englischer Sprache bei den Lernenden zu weniger differenzierten begrifflichen Repräsentationen?
3. Wie beeinflusst die Informationsaufnahme in englischer Sprache die Behaltensleistungen?
4. Wird die Fähigkeit zu mehr oder weniger flexiblem Umgang mit Wissen, das in englischer Sprache erarbeitet wurde, beeinflusst?
5. Welche Variablen – außer den unterschiedlichen Sprachen – können in den Prozessen und Situationen, in denen Wissen als Lerngegenstand angeboten wird, eruiert werden?
6. Welche didaktischen Maßnahmen werden von den Lehrpersonen realisiert, um sprachliche Defizite in Englisch zu kompensieren?

Die Untersuchung erfolgt in fünf Phasen, einer Planungsphase und Erhebung in den Kontrollgruppen im Schuljahr 11 (SS 2018), Erhebungen in Kontrollgruppen und CLIL-gruppen in den drei Schuljahren, in denen die Implementierung von CLIL in den berufsbildenden höheren Schulen stattfindet (WS 2018-SS 2021), und einer abschließenden Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse.

Forschungsmethodik:
CLILEDGE arbeitet mit einem Mixed-Method Design, welches als Erhebungsinstrumente Unterrichtsaufzeichnungen, Erhebungen von Schülerwissen, und strukturierte Beobachtungen umfasst. Zur Analyse werden sowohl quantitative als auch qualitative Verfahren angewendet.

Literatur:
Ball, P., Clegg, J., & Kelly, K. (2015). Putting CLIL into Practice. Oxford Handbooks for Language Teachers. Oxford: Oxford University Press.
Badertscher, H. & Bieri, T. (2009). Wissenserwerb im Content and Language Integrated Learning. Empirische Befunde und Interpretationen. Schulpädagogik Fachdidaktik Lehrerbildung. Band 16. Wien: Haupt Verlag.
Coyle, D., Hood, P., & Marsh, D. (2010). CLIL. Content and Language Integrated Learning. Cambridge: Cambridge University Press.

Webseiten:
1. http://www.htl.at/htlat/schwerpunktportale/clil-content-and-language-integrated-learning/ (02/03/18)
2. https://www.hum.at/index.php/unterricht/clil (02/03/18)
3. https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/II/2016/201 (02/03/18)
4. https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/II/2011/300 (02/03/18)
5. www.cebs.at/clil (02/03/18)

Beschreibung (engl.)
URL
Bericht